fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Weinheim: 10.02.2006 14:51

Weinheim

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Weinheimer Wappen Deutschlandkarte, Position von Weinheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Region : Rhein-Neckar-Odenwald
Landkreis : Rhein-Neckar-Kreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 33' N, 08┬░ 40' O
49┬░ 33' N, 08┬░ 40' O
H├Âhe : 131 m NN
Fl├Ąche : 58,11 km┬▓
Einwohner : 43.298 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 745 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 12,5 %
Postleitzahlen : 69441 - 69469
(alt: 6940)
Vorwahl : 06201
Kfz-Kennzeichen : HD
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 26 096
Stadtgliederung: Kernstadt und 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Obertorstra├če 9
69469 Weinheim
Website: www.weinheim.de
E-Mail-Adresse: rathaus@weinheim.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Heiner Bernhard ( SPD )
Weinheim - Blick ├╝ber den Marktplatz auf die Wachenburg
Weinheim - Blick ├╝ber den Marktplatz auf die Wachenburg

Weinheim an der Bergstra├če, mit dem Beinamen "Zwei-Burgen-Stadt", ist eine Stadt im Nordwesten Baden-W├╝rttembergs, etwa 15 km n├Ârdlich von Heidelberg und etwa 10 km nord├Âstlich von Mannheim, im so genannten Rhein-Neckar-Dreieck, das historisch bedingt auch heute noch Kurpfalz genannt wird und die siebtst├Ąrkste Wirtschaftsregion Deutschlands ist.

Weinheim ist die gr├Â├čte Stadt des Rhein-Neckar-Kreises und ein Mittelzentrum im Bereich der Oberzentren Mannheim und Heidelberg. Zum Mittelbereich Weinheim geh├Âren neben Weinheim die St├Ądte und Gemeinden Hemsbach , Hirschberg an der Bergstra├če und Laudenbach .

Die Einwohnerzahl der Stadt Weinheim ├╝berschritt 1943 die 20.000-Grenze. Daher wurde Weinheim bereits mit Inkrafttreten der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Weinheim liegt an der Bergstra├če, am Westrand des an die Rheinebene sto├čenden Odenwaldes (siehe auch Portal:Odenwald ) in einer Einbuchtung des Mittelgebirges. Der alte Ortskern liegt im Tal des Grundelbaches, neuere Stadtteile, die sich an der Weschnitz befinden, entwickelten sich ├╝ber den Schlossberg hinweg, entlang der Bergstra├če und hinaus in die Rheinebene .

Durch die Lage an der Bergstra├če herrscht in Weinheim ein mildes Klima, das h├Ąufig in einer f├╝r Deutschland sehr fr├╝hen Mandelbaumbl├╝te sichtbar wird.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Weinheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt.
Birkenau (Odenwald) und Gorxheimertal (beide Kreis Bergstra├če in Hessen), Heiligkreuzsteinach, Schriesheim, Hirschberg an der Bergstra├če und Heddesheim (alle Rhein-Neckar-Kreis), Viernheim (Kreis Bergstra├če) sowie Hemsbach (Rhein-Neckar-Kreis).

Lage der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis
Lage der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Weinheims gliedert sich in die Kernstadt Weinheim und die Stadtteile Hohensachsen , L├╝tzelsachsen, Oberflockenbach , Rippenweier , Ritschweier und Sulzbach , die im Rahmen der Gebietsreform eingemeindet wurden. In jedem Stadtteil gibt es einen Ortschaftsrat , der von der Bev├Âlkerung des Stadtteils bei jeder Kommunalwahl gew├Ąhlt wird. Vorsitzender des Ortschaftsrats ist der Ortsvorsteher . Die Ortschaftsr├Ąte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten, zu h├Âren. Zu einigen Stadtteilen geh├Âren zum Teil noch separat gelegene Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, die meist aber nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu geh├Âren zum Beispiel in der Kernstadt N├Ąchstenbach, Wachenburg und Waid sowie Steinklingen und W├╝nschmichelbach in Oberflockenbach, Heiligkreuz und Rittenweier in Rippenweier, Oberkunzenbach in Ritschweier und Sulzbacher Hof in Sulzbach.

Geschichte

Weinheim - Typische Gasse in der Weinheimer Altstadt
Weinheim - Typische Gasse in der Weinheimer Altstadt

755 n. Chr. war die erste urkundliche Erw├Ąhnung "Winenheims" im Lorscher Codex, dem Urkundenbuch des Klosters Lorsch.

1000 n.Chr. verleiht Kaiser Otto III. Weinheim dem Kloster Lorsch das Marktrecht , dem 1065 das M├╝nzrecht folgt. Neben der Altstadt entsteht ab 1250 eine Neustadt. 1308 geht die Altstadt auf die Pfalz ├╝ber. Die Stadtrechtserhebung ist nicht ├╝berliefert. Ab 1368 geh├Ârt die gesamte Stadt zur Kurpfalz und untersteht seit Ende des 14. Jahrhunderts dem Oberamt Heidelberg. Mit dem ├ťbergang an das Gro├čherzogtum Baden 1803 wird Weinheim Sitz eines Bezirksamtes , das 1936 mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt wird. Hieraus entsteht 1938 der Landkreis Mannheim, bevor dieser zum 1. Januar 1973 im Rahmen der Kreisreform aufgel├Âst und Bestandteil des Rhein-Neckar-Kreises wird.

Vom 15. Juni 1613 datiert die Predigt des reformierten Pfarrers Anton Praetorius anl├Ąsslich der Trauung von Nicolaus Emmelius, Pfarrer in Ilvesheim, mit Margaret Mylaeus, Tochter des Weinheimer Pfarrers und Inspektors Johannes Mylaeus (M├╝ller).

Der Name Weinheim kommt nicht vom Wein, der in der Gegend angebaut wird, sondern von "Winos Heim".

Religionen

Weinheim vom Odenwald aus gesehen
Weinheim vom Odenwald aus gesehen
Blick von Weinheim auf Burg Windeck
Blick von Weinheim auf Burg Windeck

Weinheim geh├Ârte zun├Ąchst zum Bistum Worms und war Sitz eines Dekanats. Wie in der gesamten Kurpfalz, so wurde auch in Weinheim die Reformation eingef├╝hrt, allerdings erst sp├Ąt ab 1565 . Zun├Ąchst gab es nur reformierte Gemeindeglieder. Ab 1689 wurde auch eine lutherische Gemeinde gegr├╝ndet. Da die Kurpfalz ab 1685 auch wieder katholische Herrscher hatte, konnten auch die Katholiken in Weinheim wieder Fu├č fassen. Ihr Anteil an der Gesamtbev├Âlkerung betrug 1689 etwa zwei Siebtel.

Nach dem ├ťbergang an das Gro├čherzogtum Baden 1806 erfolgte 1821 die Vereinigung beider protestantischen Gemeinden zu einer unierten Gemeinde. Weinheim wurde Sitz eines Dekanats . Der zugeh├Ârige Kirchenbezirk hei├čt heute Ladenburg-Weinheim und umfasst 23 Kirchengemeinden , darunter folgende Kirchengemeinden im Stadtgebiet Weinheims: Kirchengemeinde Weinheim (bestehend aus den Pfarrgemeinden Johannis, Lukas, Markus, Paulus und Petrus), Kirchengemeinde L├╝tzelsachsen, Kirchengemeinde Hohensachsen, Kirchengemeinde Heiligkreuz-Oberflockenbach und Paul-Gerhardt-Gemeinde Sulzbach.

Die katholische Gemeinde geh├Ârte zun├Ąchst weiterhin zum Bistum Worms, nach dessen Aufl├Âsung zum Generalvikariat Bruchsal, bevor sie 1821 /27 Teil des neu gegr├╝ndeten Erzbistums Freiburg wurde. Weinheim wurde wieder Sitz eines Dekanats. Heute umfasst das Dekanat Weinheim 14 Pfarrgemeinden. Die Pfarrgemeinden Weinheims St. Laurentius, St. Marien, Herz-Jesu (mit Filiale Sulzbach) und St. Jakobus Hohensachsen bilden zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Johann Babtist im benachbarten Leutershausen (Gemeinde Hirschberg an der Bergstra├če) die Seelsorgeeinheit Weinheim.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Weinheim auch Freikirchen und Gemeinden, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten (Adventgemeinde) und eine Gemeinde der Liebenzeller Gemeinschaft . Auch die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche sind in Weinheim vertreten. Muslimische Vereine und Gruppen unterhalten eine Moschee .

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden nach Weinheim eingegliedert:

  • 1. Mai 1972 : Oberflockenbach
  • 1. Juni 1972 : Sulzbach
  • 1. Juli 1972 : Rippenweier
  • 1. August 1972 : Ritschweier
  • 1. Januar 1973 : Hohensachsen, L├╝tzelsachsen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1439 1.780
1774 1.774
1812 4.039
1830 5.000
1. Dezember 1871 6.350
1. Dezember 1880 ┬╣ 7.159
1. Dezember 1890 ┬╣ 8.243
1. Dezember 1900 ┬╣ 11.167
1. Dezember 1910 ┬╣ 14.170
8. Oktober 1919 ┬╣ 14.550
16. Juni 1925 ┬╣ 15.793
16. Juni 1933 ┬╣ 17.486
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 18.561
Dezember 1945 ┬╣ 19.944
13. September 1950 ┬╣ 25.199
6. Juni 1961 ┬╣ 27.859
27. Mai 1970 ┬╣ 29.670
31. Dezember 1975 41.005
31. Dezember 1980 41.654
27. Mai 1987 ┬╣ 41.934
31. Dezember 1990 42.241
31. Dezember 1995 42.812
31. Dezember 2000 42.520
31. M├Ąrz 2004 43.096

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Weinheim hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 37 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 13 Sitze
  • SPD 9 Sitze
  • FW 8 Sitze
  • Gr├╝ne/Alternative Liste 5 Sitze
  • FDP 2 Sitze

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt steht der B├╝rgermeister, seit 1. April 1956 Oberb├╝rgermeister , der von der Bev├Âlkerung auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt wird. Sein st├Ąndiger Vertreter ist der "Erste Beigeordnete" mit der Amtsbezeichnung "Erster B├╝rgermeister".

  • 1805 - 1807 : Alexander B├╝chler
  • 1807 - 1817 : Adam Leist
  • 1817 - 1829 : Johann Gottlieb Leisering
  • 1829 - 1838 : Albert Ludwig Grimm
  • 1838 - 1844 : Philipp Kraft
  • 1844 - 1870 : Friedrich Daniel Weisbrod
  • 1870 - 1872 : Georg Peter K├Âhler II
  • 1872 - 1881 : Johann Heinrich Fild
  • 1881 - 1885 : Dr. jur. Hermann Haas
  • 1885 - 1912 : Heinrich Ehret
  • 1912 - 1920 : Dr. Karl Alexander Wettstein
  • 1920 - 1938 : Joseph Huegel
  • 1938 - 1945 : Dr. Reinhold Bezler
  • 1945 : Richard Freudenberg
  • 1945 - 1948 : Wilhelm Br├╝ck
  • 1948 - 1966 : Rolf Engelbrecht
  • 1966 - 1986 : Theo Gie├čelmann
  • 1986 - 2002 : Uwe Kleefoot (SPD)
  • 2002 - 2006 : Heiner Bernhard (SPD)

Wappen

Das Weinheimer Wappen wurde in dieser Form bereits im Mittelalter gef├╝hrt und setzt sich aus drei Teilen zusammen. Die rote Weinleiter mit zwei Sprossen im goldenen Feld erscheint bereits im ├Ąltesten Stadtsiegel, von dem ein Abdruck aus dem Jahre 1337 erhalten ist. Die Weinleiter spielt als so genanntes "redendes Bild" auf den ersten Teil des Ortsnamens Weinheim an, obwohl sich der Ortsname nicht von "Wein", sondern vom fr├Ąnkischen Personennamen "Wino", Freund, herleitet. Der goldene Kurpf├Ąlzer L├Âwe mit roter Krone, roter Zunge und roten Krallen auf schwarzem Grund und die Wittelsbacher wei├č-blauen Rauten erinnern an die 550j├Ąhige Zugeh├Ârigkeit Weinheims zur Kurpfalz. Die heute ├╝bliche Form und Farbgebung des Wappens wurde 1899 festgelegt.

St├Ądtepartnerschaften

Weinheim unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

Wirtschaft und Infrastruktur

Weinheim liegt im Rhein-Neckar-Dreieck, welches die siebtst├Ąrkste Wirtschaftsregion in Deutschland ist.

Verkehr

Seit 1846 hat Weinheim durch die Main-Neckar-Bahn Eisenbahnanschluss nach Darmstadt, Frankfurt am Main, Mannheim und Heidelberg. Die Oberrheinische Eisenbahn, eine Schmalspurbahn , verbindet Weinheim auch mit den kleineren Orten entlang der Bergstra├če bis Heidelberg, sowie mit Viernheim und Mannheim. Weiterhin ist Weinheim Ausgangspunkt der Weschnitztalbahn nach F├╝rth im Odenwald, von der die ├ťberwaldbahn nach Wald-Michelbach abzweigte, sowie der Eisenbahnstrecke Weinheim-Viernheim.

In Mannheim ist ein ICE -Knotenpunkt ganz in der N├Ąhe, sowie ein nationaler Flughafen. Der internationale Flughafen Frankfurt am Main ist innerhalb von ca. 40 Min per Bahn und Auto erreichbar. Um die Landeshauptstadt Stuttgart zu erreichen, ben├Âtigt man mit dem Auto ca. 1,5 Stunden, Karlsruhe ist in ca. 50 Min erreichbar.

Weinheim liegt verkehrsg├╝nstig an der Bundesautobahn A 5 Frankfurt-Karlsruhe, bei der am Weinheimer Kreuz die A 659 nach Viernheim und Mannheim beginnt. Weiterhin f├╝hren die Bundesstra├čen B 3 und B 38 durch Weinheim, die jeweils durch Umgehungsstra├čen ausgebaut sind. 1999 wurde der Saukopftunnel eingeweiht, dieser verbindet Weinheim mit Birkenau (L├Ąnge ca. 3 km).

Ans├Ąssige Unternehmen

  • Beltz Verlag ( Janosch )
  • Unternehmensgruppe Freudenberg
  • Kukident GmbH, Reckitt Benckiser AG
  • Naturin
  • OAGIS
  • T-Systems ITS GmbH
  • Wiley-VCH Verlag
  • 3 Glocken
  • Monteverdi - Marken und Werte

Medien

In Weinheim erscheinen als Tageszeitung die Weinheimer Nachrichten und eine Regionalausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung (Weinheimer Rundschau).

Fr├╝her wurde mit "Radio Wachenburg" ein eigener Radiosender in Weinheim betrieben.

Gerichte, Beh├Ârden und Einrichtungen

Weinheim ist Sitz eines Amtsgerichts , das zum Landgerichtsbezirk Mannheim geh├Ârt, ferner eines Finanzamts und eines Notariats . Dar├╝ber hinaus hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mehrere Au├čenstellen (u.a. mit KFZ-Zulassungsstelle, Forstamt, Sozialamt und Kreisbildstelle). Auch gibt es ein Polizeirevier und eine Kriminalau├čenstelle. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-W├╝rttemberg hat einen Sitz in Weinheim und es gibt hier ein Kreiskrankenhaus.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Ladenburg-Weinheim der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Weinheim des Erzbistums Freiburg.

Bildung

Weinheim hat zwei Gymnasien (Werner-Heisenberg-Gymnasium und Dietrich-Bonhoeffer-Schule Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium), zwei Realschulen (Friedrich-Realschule und Dietrich-Bonhoeffer-Schule Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium), die Johann-Sebastian-Bach- F├Ârderschule und mehrere Grund- und Hauptschulen , n├Ąmlich Albert-Schweitzer-Grundschule, Carl-Orff-Grundschule, Friedrich-Grundschule, Grundschule L├╝tzelsachsen, Grundschule Rippenweier, Pestalozzi-Grundschule, Sepp-Herberger-Grundschule Hohensachsen, Theodor-Heuss-Grundschule Oberflockenbach, Wald-Grundschule, Karrillon-Hauptschule mit Werkrealschule sowie Dietrich-Bonhoeffer-Schule Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium.

Der Rhein-Neckar-Kreis ist Tr├Ąger der drei Weinheimer beruflichen Schulen , der Hans-Freudenberg-Schule (Gewerbliche Schule), der Helen-Keller-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) und der Johann-Philipp-Reis-Schule (Kaufm├Ąnnische Schule) sowie der Maria-Montessori-Schule f├╝r Geistigbehinderte. Dar├╝ber hinaus besteht die Private Peter-Koch-Schule f├╝r Erziehungshilfe.

Ferner gibt es 27 Kinderg├Ąrten , eine Volkshochschule , eine Musikschule und ein Stadtbibliothek.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

Das Museum der Stadt Weinheim zeigt u.a. Mammutsch├Ądel und -sto├čz├Ąhne, vor- und fr├╝hgeschichtliche Funden der Eisen- und Bronzezeit, der R├Âmer- und Merowingerzeit, Fresken aus der Peterskirche in Weinheim sowie Ansichten Weinheims und seiner Umgebung (Gem├Ąlde aus dem 18. bis 20. Jahrhundert).

Bauwerke

Die zwei Burgen, die Burgruine Windeck und die Wachenburg, letztere erbaut vom Weinheimer Senioren-Convent (Grundsteinlegung 1907, Bauzeit von 1907-1928), sind die Wahrzeichen der Stadt.

Am historischen Marktplatz sind das Alte Rathaus, der Martkbrunnen und die L├Âwenapotheke besonders sehenswert. Hier befindet sich auch die Evangelische Stadtkirche von 1731 und die 1911 erbaute St. Laurentius-Kirche. Das kurpf├Ąlzische Schloss (1537 n.Chr.) beherbergt heute das Rathaus. Eine weitere Kirche ist die Peterskirche an der Weschnitz von 1911. Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist noch der "Blaue Hut" erhalten. Weitere T├╝rme der Stadt sind der Hexenturm und der Rote Turm. Ferner sind zahlreiche Einzelgeb├Ąude sehenswert, z.B. der B├╝dinger Hof, das Kerwehaus und das Molitorsche Haus.

Parks

Der Exotenwald mit einer Fl├Ąche von rund 60 Hektar wurde von Freiherr Christian von Berckheim ab 1860 angelegt. Im Schlosspark ist die gr├Â├čte Zeder Deutschlands zu finden.

Sechs-M├╝hlen-Tal

Weinheim hat das Sechs-M├╝hlen-Tal mit den M├╝hlen:

  • Carlebachm├╝hle
  • Kinscherf'sche M├╝hle
  • Obere Fuchs'sche M├╝hle
  • Untere Fuchs'sche M├╝hle
  • Hildebrand'sche Obere M├╝hle
  • Hildebrand'sche Untere M├╝hle

Weitere Sehensw├╝rdigkeiten

  • Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof
  • Markuskirche von 1957 mit gro├čfl├Ąchigen Bildglasw├Ąnden

Freizeit- und Sportanlagen

  • Sepp-Herberger-Stadion
  • TSG Turnerbad
  • Strandbad Waidsee
  • Miramar
  • Hallenbad
  • Hallenbad Hohensachen
  • Athletik Club Sportpark
  • Segelflugplatz in der Altau

Sport

Mit dem AC Weinheim und der TSG Weinheim sind hier die beiden mitgliederst├Ąrksten Sportvereine Nordbadens beheimatet. Au├čerdem ist Weinheim die Heimat des Team Bergstra├če und des American-Football-Vereins Weinheim Longhorns. 1990 verlor der FC Bayern M├╝nchen in der 1. DFB-Pokal -Runde beim FV Weinheim mit 0:1

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Februar: Hochsprung Gala, mit der Weltkasse des Hochsprungs
  • M├Ąrz: Sommertagszug
  • Mai/Juni (am Himmelfahrtswochenende): Tagung des Weinheimer Senioren-Convents
  • Juni-August: Weinheimer Kultursommer
  • Juni: Scheuerfest in Ritschweier
  • Juli: Weinheimer Abendkriterium
  • Juli-September: Kerwe in Rippenweier, Sulzbach, Oberflockenbach und Hohensachsen
  • August (zweites Augustwochenende): Weinheimer Kerwe (Freitag bis Montag)
  • Oktober: Bergstr├Ą├čer Winzerfest in L├╝tzelsachsen

Pers├Ânlichkeiten

  • August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, verweilte einige Zeit in Weinheim.
  • Sepp Herberger , Fussball Bundestrainer, Weltmeister 1954, lebte in Weinheim.
  • Ingrid Noll , *29. September 1935 in Shanghai, Autorin (u.a. Die Apothekerin), lebt in Weinheim.

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Weinheim hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1894 : Carl Johann Freudenberg , Geheimer Kommerzienrat
  • 1904 : Erhard Bissinger, Generalkonsul
  • 1913 : Aute Bode, Oberingenieur und Architekt der Wachenburg
  • 1918 : Hermann Ernst Freudenberg, Geheimer Kommerzienrat
  • 1922 : Georg Friedrich Vogler, Stellvertretender B├╝rgermeister
  • 1923 : Dr. Adam Karrillon
  • 1928 : Emil Hartmann, Zivil-Ingenieur
  • 1928 : Prof. Arthur Wienkoop
  • 1933 : Paul von Hindenburg, Reichspr├Ąsident
  • 1940 : Georg Peter Nickel, Landwirt
  • 1949 : Dr. h.c. Richard Freudenberg , Fabrikant
  • 1953 : Dr. Hans Freudenberg, Fabrikant
  • 1954 : Sepp Herberger , Diplom-Sportlehrer, Trainer der Fu├čball-Weltmeistermannschaft von 1954 (er lebte bis zu seinem Tode am 28. April 1977 im eingemeindeten Ortsteil Hohensachsen)
  • 1962 : Wilhelm Br├╝ck, Oberb├╝rgermeister
  • 1986 : Theo Gie├čelmann, Oberb├╝rgermeister
  • 2003 : Dieter Freudenberg, Fabrikant
  • 2003 : Wolfgang Daffinger, B├╝rgermeister, Landtagsabgeordneter
  • 2005 : Uwe Kleefoot, Oberb├╝rgermeister

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1795 , 9. Februar , Heinrich H├╝bsch , ÔÇá 3. April 1863 in Karlsruhe, Oberbaurat
  • 1829 , 4. Januar , Prof. Karl Seidenadel , ÔÇá 19. Juli 1894 in Rastatt, ├ťbersetzer griechischer Dichtungen
  • 1929 , 29. September , Philipp Bickel , † 9. November 1914 in Kassel, baptistischer Theologe und Publizist
  • 1892 , 9. Februar , Dr. Richard Freudenberg , ÔÇá 21. November 1975, DDP -Landesvorsitzender, MdB , langj├Ąhriger Stadtrat und Wohlt├Ąter der Stadt
  • 1967 , 29. Mai , Heidi Mohr , Fu├čballerin, Europameisterin 1989, bis heute erfolgreichste Torsch├╝tzin im DFB-Trikot mit 83 Treffern

Literatur

  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959

Weblinks

Siehe auch

  • Portal:Odenwald , Peter-H├Ąrtling-Preis

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Drei Birken 69488 Birkenau http://www.drei-birken.de/  06201 / 30 32
Silencehotel Der Watzenhof 69502 Hemsbach http://www.watzenhof.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 306201 / 70050
Krone 69493 Hirschberg a.d. Bergstra├če http://www.krone-grosssachsen.de/  06201 / 505-0
Hirschberg 69493 Hirschberg a.d. Bergstra├če http://www.hotel-hirschberg.de/  06201 / 59670
Waldgasthof Neues Ludwigstal 69198 Schriesheim http://www.neues-ludwigstal.de/  06203 / 6 95-0
nHMannheim/Viernheim 68519 Viernheim http://www.nh-hotels.com/  06204 / 6090
Post 68519 Viernheim http://www.hotel-post-viernheim.de/  06204 / 7 09 10
Central-Hotel am K├Ânigshof 68519 Viernheim http://www.central-hotel-viernheim.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 406204 / 9 64 20
NH Weinheim 69469 Weinheim  Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 406201 / 103 - 0
Ottheinrich 69469 Weinheim   06201 / 18 07 - 0
Ebert Park Hotel 69469 Weinheim http://www.ebert-park-hotel-weinheim.de/  06201 / 105 - 0
Fuchs'sche M├╝hle 69469 Weinheim http://www.fuchssche-muehle.de/  06201 / 10 02 - 0
Am Kappellenberg 68519 Viernheim http://www.hotelamkapellenberg.de/  06204 / 7 70 77-0
NH Hoteles Hirschberg-Heidelberg 69493 Hirschberg a.d. Bergstra├če http://www.nh-hotels.com/  06201 / 5020
Liebersbacher Hof 69488 Birkenau   06201 / 32558
Bergh├Ąuser 69488 Birkenau   06201 / 393079
Zur Pfalz 69198 Schriesheim http://www.hotel-zurpfalz.de/  06203 / 6970-0
Waldhotel Bellevue 69198 Schriesheim http://www.waldhotel-bellevue.de/  06220 / 931-0
Schwyzerh├╝sli 68519 Viernheim http://www.schwyzerhuesli.de/  06204 / 96 04 0
Masthoff 69469 Weinheim   06201 / 9 99 60
Goldener Pflug 69469 Weinheim http://www.hotel-goldener-pflug.de/ Kategorie: 106201 / 90280
Saphir 69469 Weinheim   06201 / 99140
Sporthotel "Fetsch" 68519 Viernheim http://www.hotel-ami.de/hotel/kegelsportzentrum  06204 / 9 60 10
Scheid 69198 Schriesheim http://www.hotel-scheid.de/  06203 / 60582
Hotel Gr├╝ner Baum 69469 Weinheim http://www.restauration-ferrarese.de/  06201 / 87 95 58

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Weinheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Weinheim verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de