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Letzte Änderung für Artikel Schwetzingen: 13.02.2006 04:35

Schwetzingen

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Wappen Karte
Wappen Schwetzingens Deutschlandkarte, Position von Schwetzingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Regionalverband : Rhein-Neckar-Odenwald
Landkreis : Rhein-Neckar-Kreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 23' N, 08┬░ 34' O
49┬░ 23' N, 08┬░ 34' O
H├Âhe : 100 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 21,62 km┬▓
Einwohner : 22.542 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.043 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 16,4 %
Postleitzahlen : 68701ÔÇô68723 (alt: 6830)
Vorwahl : 06202
Kfz-Kennzeichen : HD
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 26 084
Stadtgliederung: 5 "Stadtgebiete"
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hebelstra├če 1
68723 Schwetzingen
Website: www.schwetzingen.de
E-Mail-Adresse: info@schwetzingen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Bernd Kappenstein

Schwetzingen ist eine Stadt im Nordwesten Baden-W├╝rttembergs, ca. 10 km s├╝dwestlich von Heidelberg bzw. 15 km s├╝d├Âstlich von Mannheim. Die Stadt liegt an der Burgenstra├če, einer 1954 gegr├╝ndeten Ferienstra├če, die von Mannheim nach Prag f├╝hrt.

Schwetzingen ist eine der 5 gr├Â├čten St├Ądte des Rhein-Neckar-Kreises und ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Mannheim. Zum Mittelbereich Schwetzingen geh├Âren die St├Ądte und Gemeinden Altlu├čheim, Br├╝hl, Hockenheim, Ketsch, Neulu├čheim, Oftersheim, Plankstadt und Reilingen.

Im Jahr 1992 ├╝berschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Schwetzingen den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. April 1993 beschloss.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Schwetzingen liegt im Rhein-Neckar-Dreieck in der Rheinebene , ├Âstlich des Rheins und westlich des Odenwalds. Durch die Stadt flie├čt der Leimbach, ein kleiner Fluss, der unweit westlich von Schwetzingen in den Rhein m├╝ndet.

Lage der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis
Lage der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Schwetzingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt. Alle Gemeinden - au├čer Mannheim - geh├Âren zum Rhein-Neckar-Kreis:
Mannheim, Plankstadt, Oftersheim, Hockenheim, Br├╝hl und Ketsch. Das Stadtgebiet Schwetzingens ist mit der s├╝dlichen Nachbargemeinde Oftersheim vollst├Ąndig zusammen gewachsen. Auch die Nachbargemeinde Plankstadt im Osten ist mit dem Schwetzinger Stadtgebiet eng verzahnt. Der n├Ârdliche Stadtteil Hirschacker hat inzwischen direkte Ber├╝hrungsstellen mit Mannheim-Rheinau und dem Gewerbegebiet Br├╝hls.

Die Stadt Schwtzingen besitzt kleine Stadtteile. Infolgedessen bildet das Stadtgebiet eine relative Einheit. Dennoch werden umgangssprachlich zur besseren Orientierung verschiedene Stadtgebiete unterschieden, deren Abgrenzungen jedoch nicht genau festgelegt sind. Hierzu geh├Ârt das Sch├Ąlzig;ein Neubaugebiet, Hirschacker im Nord-Osten der Stadt, die Oststadt (├Âstlich der Bahnlinie),die S├╝dstadt (s├╝dlich des Schlossplatzes)und die Nordtstadt(Nord-Westlich der Bahnlinie).

Geschichte

Schwetzingen wurde erstmals 766 im Lorscher Codex als "suezzingen" erw├Ąhnt. Es existieren jedoch bereits aus der Jungsteinzeit Siedlungsspuren, darunter viele Bandkeramik -Funde. Urspr├╝nglich waren es zwei Siedlungen, Ober- und Unterschwetzingen, die erst im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts zu einem Dorf zusammen wuchsen. Geh├Ârte das Gebiet anfangs zum Bistum Worms, so gelangte es bereits im 12. Jahrhundert unter die Herrschaft der Pfalzgrafen.

Das Schwetzinger Wasserschloss wird erstmals 1350 erw├Ąhnt, als der Pfalzgraf bei Rhein Rudolf Wohnrecht im Schloss erhielt. Im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg und im Pf├Ąlzer Erbfolgekrieg wurde das Schloss zerst├Ârt und von Kurf├╝rst Johann Wilhelm bzw. dessen Vorg├Ąnger wiedererrichtet. Ab 1720 diente es Kurf├╝rst Karl Philipp nach dessen Wegzug aus Heidelberg zeitweise als Ausweichresidenz.. Sp├Ąter war es Sommerresidenz der Kurf├╝rsten.

1759 erhielt das Dorf Schwetzingen das Marktrecht und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil ausgebaut. 1803 fiel Schwetzingen mit der gesamten rechtsrheinischen Kurpfalz an das Gro├čherzogtum Baden und wurde zum Amtssitz erhoben. 1833 erhielt die Gemeinde Schwetzingen durch Gro├čherzog Leopold (Baden) die Stadtrechte . Ab 1850 setzte die Industrialisierung ein. Schwetzingen wurde u.a. Sitz von Zigarren- und Konservenfabriken. Auch der Spargelanbau gewann an Bedeutung.

1924 wurde das Bezirksamt Schwetzingen aufgehoben und sein Gebiet mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt, aus welchem 1938 der Landkreis Mannheim entstand. 1930 erhielt die Stadt Schwetzingen einen erheblichen Gebietszuwachs durch Aufteilung des Hardtwaldes.

Im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Mannheim aufgel├Âst und die Stadt Schwetzingen dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet. Nach ├ťberschreiten der 20.000-Einwohnergrenze wurde Schwetzingen am 1. April 1993 zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt.

Religionen

Schwetzingen geh├Ârte anfangs zum Bistum Worms. Wie in der gesamten Kurpfalz, so wurde auch in Schwetzingen die Reformation eingef├╝hrt und zwar das reformierte Bekenntnis. Dennoch gab es weiterhin auch Katholiken , so dass die Kirche am Ort, die St. Pankratiuskirche, zun├Ąchst simultan verwendet wurde. Als im Rahmen der Kirchenteilung in der Kurpfalz 1707 die Kirche den Katholiken ├╝bergeben wurde, mussten sich die Reformierten aus Schwetzingen zun├Ąchst mit einer Notkirche begn├╝gen. Auch die inzwischen entstandene lutherische Gemeinde hatte eine Notkirche. Doch konnten sich die Reformierten 1785 eine eigene Kirche bauen, die Ende des 19. Jahrhunderts vergr├Â├čert wurde. Nach dem ├ťbergang an Baden vereinigten sich die beide protestantischen Gemeinden zu einer unierten Kirchengemeinde. Geh├Ârte die Gemeinde zun├Ąchst zum Kirchenbezirk Oberheidelberg, so wurde Schwetzingen sp├Ąter Sitz eines eigenen Kirchenbezirks, dem heute die Gemeinden des gesamten Umlandes angeh├Âren. Inzwischen wurde auch die Kirchengemeinde Schwetzingen wegen ihrer Gr├Â├če in die Melanchthongemeinde, die Noah-Gemeinde, die Luthergemeinde und die Bonhoeffergemeinde Hirschacker geteilt.

Die Katholiken Schwetzingens erhielten - wie bereits erw├Ąhnt - ab 1707 die Kirche St. Pankratius, die damals einzige Kirche des Ortes. Die Pfarrgemeinde geh├Ârte zun├Ąchst noch zum Bistum Worms und wurde 1821 /27 Teil des neu gegr├╝ndeten Erzbistums Freiburg, wo sie dem Dekanat Heidelberg zugeordnet wurde. 1958 wurde in der Oststadt Schwetzingens die Kirche St. Maria errichtet. Sp├Ąter entstand noch die Kirche St. Josef in Hirschacker. 1960 wurde Schwetzingen Sitz eines eigenen Dekanats f├╝r die Gemeinden Edingen, Neckarhausen, Oftersheim, Plankstadt, Schwetzingen, Hockenheim, Ketsch, Neulu├čheim, Reilingen und Br├╝hl, das jedoch bereits 1976 wieder aufgel├Âst wurde. Seither geh├Âren die Pfarrgemeinden der Stadt zum Dekanat Wiesloch. Die Pfarrgemeinde St. Pankratius bildet mit der Filialgemeinde St. Maria und der Predigstelle St. Josef in Hirschacker zusammen die Seelsorgeeinheit Schwetzingen.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Schwetzingen auch eine freikirchliche Gemeinde und zwar eine Evangelisch-Methodistische Gemeinde ( Methodisten ). Weiter gibt es die Evangelische Gemeinschaft , die 1849 aus dem "Evangelischen Verein f├╝r innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses" hervorging sowie eine Landeskirchliche Gemeinschaft.

Dar├╝ber hinaus gibt es in auch eine Neuapostolische Kirche in Schwetzingen.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1726 420
1784 1.784
1800 2.090
1850 2.900
1. Dezember 1871 3.862
1. Dezember 1880 ┬╣ 4.649
1. Dezember 1890 ┬╣ 5.116
1. Dezember 1900 ┬╣ 6.432
1. Dezember 1910 ┬╣ 7.876
8. Oktober 1919 ┬╣ 9.146
16. Juni 1925 ┬╣ 9.341
16. Juni 1933 ┬╣ 10.016
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 10.983
Dezember 1945 ┬╣ 11.129
13. September 1950 ┬╣ 14.068
6. Juni 1961 ┬╣ 14.992
27. Mai 1970 ┬╣ 16.508
31. Dezember 1975 18.296
31. Dezember 1980 18.384
27. Mai 1987 ┬╣ 17.729
31. Dezember 1990 19.098
31. Dezember 1995 21.872
31. Dezember 2000 22.267
31. M├Ąrz 2004 22.635

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 26 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 10 Sitze
  • SPD 5 Sitze
  • FW 4 Sitze
  • Schwetzinger W├Ąhler Forum 97 4 Sitze
  • Gr├╝ne 2 Sitze
  • FDP 1 Sitz

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt steht der B├╝rgermeister, seit 1. April 1993 Oberb├╝rgermeister , der von der Bev├Âlkerung auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt wird. Sein st├Ąndiger Vertreter ist der "Erste Beigeordnete" mit der Amtsbezeichnung "Erster B├╝rgermeister".

  • 1833 - 1838 : Daniel Helmreich
  • 1838 - 1851 : Carl Welde
  • 1851 - 1855 : Josef Vetter
  • 1855 - 1865 : Johann Wilhelm Ihm
  • 1865 - 1883 : Heinrich Wittmann
  • 1883 - 1898 : Karl Mechling
  • 1898 - 1904 : Heinrich H├Ąfner
  • 1904 - 1910 : Jean Wipfinger
  • 1910 - 1914 : Wilfried Hartmann
  • 1914 - 1923 : Jakob Reinhard; gew├Ąhlter B├╝rgermeister
  • 1914 - 1918 : Georg Pitsch, amtierender B├╝rgermeister
  • 1923 - 1929 : Johannes G├Âtz, zun├Ąchst nur kommissarisch
  • 1929 - 1930 : Leopold Stratthaus, kommissarisch
  • 1930 - 1933 : Dr. Arthur Trautmann
  • 1933 - 1945 : Arthur Stober
  • 1945 : Ernst Karl
  • 1945 - 1948 : Dr. Valentin Gaa
  • 1948 - 1954 : Franz Dusberger
  • 1954 - 1961 : Hans Kahrmann
  • 1961 - 1962 : Adolf Schmitt, amtierender B├╝rgermeister
  • 1962 - 1981 : Kurt Waibel
  • 1981 - 1982 : Walter B├Ąhrle, amtierender B├╝rgermeister
  • 1982 - 1998 : Gerhard Stratthaus
  • 1999 - heute: Bernd Kappenstein

Wappen

Das Wappen der Stadt Schwetzingen zeigt in geteiltem Schild, oben in Schwarz ein linksgewendeter, wachsender, rot bewehrter und rot bezungter, goldener L├Âwe, unten in Blau ein silberner Ring. Die Stadtflagge ist Wei├č-Blau

Der L├Âwe symbolisiert die Kurpfalz, zu dem Schwetzingen bis 1803 geh├Ârte. Der Ring war urspr├╝nglich als Rad abgebildet und entstammt dem Siegel des Hans von Schwetzingen, genannt Wagentreiber, der als Verwandter der Herren von Erligheim, mit der Schwetzinger Burg in Verbindung steht. Es handelt sich also um ein so genanntes "redendes Wappen". Aus dem Rad wurde sp├Ąter der Ring. Diese Abbildungen (L├Âwe und Ring) ├╝bernahm die Gemeinde in ihre Siegel und 1898 wurde hieraus das Wappen amtlich festgelegt.

St├Ądtepartnerschaften

Schwetzingen unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

  • Lun├ęville , Frankreich , seit 1969
  • P├ípa , Ungarn , seit 1992
  • Spoleto, Italien , seit 2005

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Schwetzingen liegt verkehrsg├╝nstig mit direkten Anschl├╝ssen an die A 5 (Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen) und A 6 (Anschlussstellen Schwetzingen/Hockenheim und Mannheim/Schwetzingen). Seit 1870 hat die Stadt einen Anschluss an der Bahnstrecke Mannheim - Karlsruhe.

Von 1910 bis 1938 verkehrte die Stra├čenbahn Schwetzingen-Ketsch ; zwischen 1927 und 1973 endete au├čerdem eine Stra├čenbahnlinie der Heidelberger Stra├čen- und Bergbahn AG (HSB) in Schwetzingen. Heute gibt es nur noch Buslinien in Schwetzingen, die den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen.

Medien

In Schwetzingen erscheint als Tageszeitung die Schwetzinger Zeitung.

Ans├Ąssige Unternehmen

  • Pfaudler Werke GmbH [1]
  • Tower Media GmbH [2]
  • S. T. M. Stay Tuned Media GmbH [3]
  • Alex&Gross Communications GmbH [4]

Gerichte, Beh├Ârden und Einrichtungen

In Schwetzingen befinden sich ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Mannheim geh├Ârt, ein Notariat, ein Finanzamt , ein Zollamt und eine Gesch├Ąftsstelle der Argentur f├╝r Arbeit. Ferner gibt es ein Kreiskrankenhaus.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Schwetzingen der Evangelischen Landeskirche in Baden .

Bildung

Die Stadt Schwetzingen ist Schultr├Ąger eines Gymnasiums (Hebel-Gymnasium), einer Realschule (Karl-Friedrich-Schimper-Realschule), einer Hauptschule (Hilda-Schule Hauptschule mit Werkrealschule), vier Grundschulen (Grundschule Hirschacker, Johann-Michael-Zeyher Grundschule, Nordstadt-Grundschule und S├╝dstadt-Grundschule) sowie der Kurt-Waibel- F├Ârderschule .

Der Rhein-Neckar-Kreis ist Tr├Ąger der beiden beruflichen Schulen (Carl-Theodor-Schule - Kaufm├Ąnnische Schule und Erhart-Schott-Schule - Gewerbliche Schule) und der Comenius-Schule f├╝r Geistigbehinderte.

Im linken Fl├╝gel des Schwetzinger Schlosses befindet sich die Fachhochschule Schwetzingen, Hochschule f├╝r Rechtspflege, eine interne Fachhochschule des Landes Baden-W├╝rttemberg, an der die Rechtspflegeranw├Ąrter der L├Ąnder Baden-W├╝rttemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland ausgebildet werden.

Eingang des Gartens Schloss Schwetzingen
Eingang des Gartens Schloss Schwetzingen
Wasserspiele Schloss Schwetzingen
Wasserspiele Schloss Schwetzingen
Schlossgarten Schloss Schwetzingen
Schlossgarten Schloss Schwetzingen

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

  • Rokokotheater im Schlosskomplex, 1752 von Nicolas de Pigage als Hoftheater erbaut, seit 1952 Spielst├Ątte der Schwetzinger Festspiele

Museen

Karl-W├Ârn-Haus - Haus Schwetzinger Sammlungen

Bauwerke

Das Schwetzinger Schloss, die ehemalige Sommerresidenz der Kurf├╝rsten von der Pfalz, ist das Wahrzeichen der Stadt. Ber├╝hmt ist auch der zugeh├Ârige Schlossgarten, der typisch barocke Elemente des franz├Âsischen Gartenstils mit neueren Elementen aus dem Jahr 1786 des englischen Gartenstils verbindet. Sehenswert im Schlossgarten sind u.a. das Rokokotheater von 1752 , die Orangerie, Badhaus, Apollotempel, Merkur-Tempel, Moschee ( 1778 - 1791), Minerva-Tempel und Arionbrunnen.

Das Rathaus wurde 1821 erbaut und in den Jahren 1889, 1912 und 1919 erweitert.

Folgende Kirchen gibt es im Stadtgebiet:

  • Katholische Kirche St. Pankratius ( 1736 /38, umgebaut und erweitert 1763/65)
  • Katholische Kirche St. Maria ( 1958 )
  • Katholische Kirche St. Josef in Hirschacker
  • Evangelische Kirche (1756, erweitert und mit Turm versehen 1884/88, nochmals erweitert 1912/13)

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Fr├╝hjahr: Schwetzinger Festspiele des SWR , international beachtetes Festival f├╝r klassische und zeitgen├Âssische Musik, Musiktheater und Theater
  • September/Oktober: Schwetzinger Mozartfest
  • Schlossplatzfest
  • Schwetzinger Weihnachtsmarkt

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Schwetzingen hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1833 : Karl Vierordt, Oberamtmann
  • 1835 : Johann Michael Zeyher
  • 1871 : Dr. Conrad Kiefer, Bezirksassistenenarzt
  • 1874 : Dr. Friedrich Junker, Dekan
  • 1895 : Otto von Bismarck , Reichskanzler
  • 1897 : Clementine Bassermann, Wohlt├Ąterin
  • 1929 : Prof. Dr. Fritz Hirsch, Ministerialrat
  • 1967 : Franz Dusberger, B├╝rgermeister
  • 2005 : Dr. Walter B├Ąhrle, B├╝rgermeister

In Schwetzingen starben der Dichter Johann Peter Hebel sowie der Schriftsteller und Alt-Philologe Joseph St├Âckle (1844-1893), geb├╝rtig aus Sigmaringen-Gutenstein. Ferner lebte der Naturforscher Karl Friedrich Schimper in der Stadt.

Literatur

  • Joseph St├Âckle : Grundri├č einer Geschichte der Stadt, des Schlosses und des Gartens von Schwetzingen. Schwetzingen, G.W. Moriell'sche Hofbuchdruckerei, Commissionsverlag bei Carl Schwab 1890. Mit darin enthalten zwei Beigaben: 1. "Die Schwetzinger Altertumsfunde. Mit einem ├ťberblick ├╝ber die Pr├Ąhistorie" von August Ferdinand Maier; 2. "Was uns ein altes Tagebuch und die Fremdenb├╝cher im Badehaus erz├Ąhlen" von Joseph St├Âckle. Ein unver├Ąnderter Nachdruck der Ausgabe aus dem Jahre 1890 erschien in der Reihe "Schriften des Stadtarchivs Schwetzingen" Nr. 15, hrsg. vom B├╝rgermeisteramt Schwetzingen. Schwetzingen 1980, 2. Auflage 1985.
  • Joseph St├Âckle : Vom deutschen Versailles. Plaudereien im Schwetzinger Schlo├čgarten. Mannheim, Verlag J. Bensheimer, 1892.
  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte" - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959

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