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Letzte Änderung für Artikel Schriesheim: 02.02.2006 21:57

Schriesheim

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Wappen Karte
Schriesheimer Wappen Deutschlandkarte, Position von Schriesheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-WĂŒrttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Landkreis : Rhein-Neckar-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 28' N, 08° 40' O
49° 28' N, 08° 40' O
Höhe : 125 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 31,64 kmÂČ
Einwohner : 14.362 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 454 Einwohner je kmÂČ
AuslÀnderanteil : 6,3 %
Postleitzahlen : 69191 - 69198 (alt: 6905)
Vorwahlen : 06203 und 06220 (Altenbach)
Kfz-Kennzeichen : HD
GemeindeschlĂŒssel : 08 2 26 082
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Friedrichstraße 28-30
69198 Schriesheim
Website: www.schriesheim.de
E-Mail-Adresse: zentrale@schriesheim.de
Politik
BĂŒrgermeister : Hansjörg Höfer ( BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen )

Schriesheim ist eine Stadt mit ca. 14.400 Einwohnern nördlich von Heidelberg an der Bergstraße im deutschen Bundesland Baden-WĂŒrttemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis
Lage der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis

Geografische Lage

Schriesheim liegt am westlichen Ausgang des Schriesheimer Tales aus dem Odenwald (siehe auch Portal:Odenwald ) am Kanzelbach.

Geologie

Bemerkenswert ist ein großes Porphyrvorkommen auf der Gemarkung im Bereich des "Ölbergs", das frĂŒher auch abgebaut wurde. Ebenso wurde frĂŒher Silber im Bereich des Branichs , Schwerspat und Eisenvitriol abgebaut.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Die Schriesheimer Gemarkung reicht nach Norden und SĂŒden jeweils bis direkt an die Nachbarorte heran. Diese ausgedehnte Gemarkung lĂ€ĂŸt Heimatforscher vermuten, dass Schriesheim neben Ladenburg zu den Ă€ltesten Orten im Umkreis zĂ€hlen könnte.

Nachbargemeinden

Stadtgliederung

Sie hat die Stadtteile: Schriesheim, Altenbach und Ursenbach. Schriesheims Wahrzeichen ist die Strahlenburg.

Klima

Schriesheim gehört, Ă€hnlich wie Heidelberg, zum wĂ€rmsten Gebiet Deutschlands mit Jahresdurchschnittstemperaturen ĂŒber 10 Â°C, neuerdings ĂŒber 11 Â°C. Die Niederschlagsmenge auf der Gemarkung nimmt von Westen nach Osten zu und schwankt zwischen 650 und 800 mm.

Ein schwerer Winterfrost im Jahre 1956 zerstörte viele ÖbstbĂ€ume, namentlich Zwetschgen . Im eigentlichen Stadtgebiet gedeihen schon seit langer Zeit Feigen .

Geschichte

Antike

Wahrscheinlich gab es schon zu Zeiten der Römer eine Siedlung im heutigen Stadtgebiet, womöglich ein Ableger der damaligen römischen Verwaltungsstadt Lopodunum (heute Ladenburg). Darauf hindeutende MĂŒnzfunde aus dem Jahr 351/353 gehören zu den spĂ€testen Zeugnissen römischen Lebens in der Region. In diese Zeit fĂ€llt die Völkerwanderung , eine Zeit der Wirren, Armut und der Heilssuche.

FrĂŒhmittelalter

Schriesheim wurde das erste Mal 764 in einer Urkunde des Klosters Ellwangen und 766 in einer Urkunde des Klosters Lorsch im Zusammenhang mit Landschenkungen erwĂ€hnt, die auch die Grundlage der spĂ€teren Grundherrschaft beider Klöster im Ort legten. Aufgrund des Ortsnamens und der Gemarkungsgrenzen ist Schriesheim nach Ladenburg als eine der ersten Siedlungen im diesem Raum zu betrachten. Bereits in römischer Zeit gab es auf der heutigen Gemarkung Schriesheim mehrere römische Villen (villae rusticae) auf deren Fundamente man an verschiedenen Stellen stieß. Zur Zeit seiner ersten schriftlichen ErwĂ€hnung war Schriesheim ein frĂ€nkischer Ort.

Hochmittelalter

Im 13. Jahrhundert hatte sich dann in Schriesheim eine Ortsherrschaft des Adelsgeschlechts der Strahlenberger aufgrund von Vogteirechten herausgebildet, die zum Beginn des Baus der Strahlenburg um 1235 fĂŒhrte. Dieser Bau war eine klarer Rechtsbruch der Strahlenberger, da der Baugrund dem Kloster Ellwangen gehörte, dessen Vögte die Strahlenberger waren. Klöster waren aber bei der Durchsetzung ihrer Rechte auf andere angewiesen, da sie nicht selbst militĂ€risch eingreifen konnten. Der Abt erwirkte zwar eine Ächtung Conrads I. durch den Kaiser, alles lief aber auf einen Vergleich hinaus. Dieser im Jahre 1238 geschlossene Vergleich sah so aus, dass Conrad I. die Strahlenburg zum erblichen Lehen bekam, jedoch sein gesamtes Privatvermögen an das Kloster ĂŒbertragen musste, um es dann als erbliches Lehen wieder zu erhalten. Da damals die Lehnsrechte schon geschwĂ€cht waren, trug Conrad I. dennoch einen relativen Sieg davon.

StadtgrĂŒndung

Da zur damaligen Zeit ein ehrgeiziger Adeliger nicht nur eine Burg, sondern auch eine Stadt sein Eigen nennen wollte, begann Conrad I. mit der Anlage einer befestigten Stadt direkt neben dem alten Dorf Schriesheim auf dem ihn nun als Lehen ĂŒbertragenen Grund gleich unterhalb der Strahlenburg. Sowohl Stadt als auch Burg wurden in eine gemeinsame Verteidigungsanlage eingefĂŒgt. Ein bestimmtes Datum fĂŒr die StadtgrĂŒndung ist nicht ĂŒberliefert, aber im Jahre 1256 waren die Strahlenberger Mitglieder des rheinischen StĂ€dtebundes. Verschiedene Indizien legen eine StadtgrĂŒndung zwischen 1240 und 1245 nahe.

Nach der StadtgrĂŒndung wurde im Stadtgebiet eine Kirche erbaut, und zwar an der Stelle, wo heute noch die evangelische Kirche steht. Die alte Dorfkirche sĂŒdlich der Bachgasse wurde aufgegeben. DarĂŒber hinaus wurde ein herrschaftlicher Stadthof angelegt, der heutige Strahlenberger Hof. Das reprĂ€sentative Steinhaus mit einem fast zwei Meter starken Mauergiebel ist mit ĂŒber 700 Jahren das Ă€lteste noch bewohnte ProfangebĂ€ude der Gegend..

Nach dem langsamen Niedergang der Strahlenberger (siehe dort) wurde Schriesheim, die Strahlenburg und alle Herrschaftrechte schließlich am 8. September 1347 an den Pfalzgrafen in Heidelberg verkauft. Schriesheim verblieben jedoch weiterhin alle Stadtrechte .

Verlust der Stadtrechte im Jahre 1470

Nach dem Tode des Königs Ruprechts im Jahre 1410 wurde die Pfalz unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Schriesheim fiel erst an Ruprechts jĂŒngsten Sohn Otto, im Jahre 1448 kam die Stadt jedoch im Rahmen eines Gebietsaustauschs an Ottos Bruder Stephan, den Pfalzgrafen von Simmern und ZweibrĂŒcken . Nach der Teilung dieser Linie im Jahre 1459 kam Schriesheim an die Linie Simmern, die es jedoch noch im gleichen Jahr an den Ritter Hans von Sickingen fĂŒr 4.000 Gulden verpfĂ€ndete. Pfalzgraf Ludwig von Veldenz-ZweibrĂŒcken löste Schrieheim jedoch im Jahre 1468 wieder aus.

Im Zuge der Weißenburger Fehde zwischen KurfĂŒrst Friedrich I. und Ludwig von Veldenz-ZweibrĂŒcken begann Friedrich I. am 6. Mai 1470 Schriesheim und die Strahlenburg zu belagern . Am Sonntag, dem 13. Mai 1470 wurden zuerst die Burg, dann die Stadt im Sturm genommen. Die Sieger forderten nun eine Schatzung von 400 Gulden, die von den BĂŒrgern aufgebracht werden musste, und die Herausgabe sĂ€mtlicher WeinvorrĂ€te, damit die Stadt nicht abgebrannt werde. DarĂŒber hinaus wurden sĂ€mtliche Befestigungsanlagen geschleift, also die TĂŒrme abgebrochen, die Stadtmauer niedergelegt und die GrĂ€ben eingeebnet. Da Schriesheim nie die Blutgerichtsbarkeit besessen hatte, blieb nur das Marktrecht als letzte der drei Vorausetzuungen um als Stadt anerkannt zu werden. Das Marktrecht wurde dann letztlich auch aufgehoben. Von diesem Schlag erholte sich die Schriesheimer Seele nie wieder völlig, auch wenn spĂ€ter mit dem Mathaisemarkt wieder ein Markt gewĂ€hrt wurde und im Jahre 1964 das Stadtrecht wiederverliehen wurde.

Schriesheim im 30-jÀhrigen Krieg

Schon kurz vor Beginn des 30-jĂ€hrigen Krieges zeigte sich, dass die Freuden der Obrigkeit selten zum Wohle des Volkes waren. Die Heirat Friedrichs V. mit Elisabeth von England brachte den Schriesheimern wenig Glanz sondern die Pflicht einen Wagen des Zuges auszurĂŒsten, mit dem Friedrich seine Braut nach Heidelberg holen wollte. Der Wagen musste dann wieder 1619 aufgeboten werden um das Paar nach Prag zu bringen, wo Friedrich die Wahl zum König der Böhmen angenommen hatte.

Man ahnte in Schriesheim schon böses und ließ bereits im Jahre 1619 ein WachhĂ€uschen auf dem Branich errichten um allfĂ€llig nahende Truppen bereits frĂŒhzeitig erspĂ€hen zu können.

Im Jahre 1621 war es dann soweit, die Truppen der katholischen Liga unter Tilly nĂ€herten sich von Norden kommend Heidelberg und damit auch Schriesheim. Im November lagerten etwa 10.000 Mann im Raum Schriesheim-Dossenheim-Ladenburg. Als die KĂ€mpfe, die schließlich zur Einnahme Heidelbergs fĂŒhrten, beendet waren, zogen noch das gesamte Jahr 1622 Truppen durch die Gegend. Der Ort hatte einige junge MĂ€nner im Kampf verloren, war von allen Seiten zur Finanzierung des Kriege ausgepresst und geplĂŒndert worden und einige GebĂ€ude waren zerstört. Auch die Gölcken hatten die Bayern als Beute mitgenommen. Da die meisten jedoch ĂŒber Reserven verfĂŒgten, begann man bald die SchĂ€den zu beheben und das gewohnte Leben wieder aufzunehmen. Nur wurde nun von der Obrigkeit versucht das Land wieder katholisch zu machen, was den Pfarrer zu Flucht zwang.

Aber immer noch zogen kleinere Truppen marodierender Soldaten durchs Land. 1625 / 1626 grassierte das Fleckfieber und forderte seinen Tribut.

Im Jahre 1631 rĂŒckte dann wieder ein Heer von Norden kommend heran, diesmal die protestantischen Schweden , die sich in der Gegend von Schriesheim verschanzten und die Bevölkerung auspressten. An einem Freitag Mitte September 1631 wagten die Bayern einen Ausfall aus Heidelberg, eroberten Schriesheim und zogen sich wieder nach Heidelberg zurĂŒck. Schriesheim war danach nur noch ein rauchender TrĂŒmmerhaufen. Die meisten HĂ€user und die Kirche waren abgebrannt, nur entlang des Kanzelbaches, wo Wasser rasch zur hand war, hatte man einige HĂ€user vor den Flammen retten können. Weiterhin marodierten Soldaten durch die Gegend.

1635 brach dann die Pest aus und raffte einen betrÀchlichen Teil der geschwÀchten Bevölkerung dahin.

Diesmal kam der Wiederaufbau nur sehr schleppend in Gang. Die Reserven waren aufgezehrt, ein geregeltes Leben und Wirtschaften immer noch nicht möglich. Lediglich die Weinberge und das in den Wald getriebene Vieh machten ein Überleben möglich.

Da kamen im Jahre 1643 die Lothringer und brachten den Krieg wieder in die Gegend, 1644 kam die Reichsarme und 1645 die Franzosen unter Turenne . Zwar kam es zu keinen großen Schlachten mehr, aber die völlig verrohten Soldaten selbst waren nun die grĂ¶ĂŸte Gefahr. Obwohl keine bestimmten GrĂ€uel aus Schriesheim ĂŒberliefert sind, spricht die Tatsache BĂ€nde, dass man nun, nachdem man 25 Jahre lang ausgehalten hatte im Jahre 1644 den Ort aufgab. Die Bevölkerung versteckte sich im nahen Wald oder war in umliegenden, weniger zerstörte Orte geflohen. An ruhigen Tagen kamen die Überlebenden aus den umliegenden Orten um den Wildwuchs auf den Weinbergen und Feldern zu ernten.

Als 1648 Frieden geschlossen wurde, kamen dann die verstreuten Überlebenden wieder in den Ort zurĂŒck. Die meisten hatten nun Land und zerstörte HĂ€user geerbt, aber weder Vieh noch Saatgut noch Baumaterial. So verkaufte man wo es ging etwas Land oder einen Bauplatz an Zuziehende um selbst wieder Mittel zu Wiederaufbau zu erlangen. Kaum 40 Familien fanden sich ein, davon nur 24 mit alten Schriesheimer Namen. Das waren weniger als 20% der Bevölkerung aus der Zeit vor dem 20-jĂ€hrigen Krieg. Allein die Einwanderung einer betrĂ€chlichen Zahl reformierter Schweizer ließ die Bevölkerungzahl schnell wieder steigen. Es sollte dennoch fast ein Jahrhundert dauern, bis die alte Zahl wieder erreicht wurde.

FrĂŒhe Schriesheimer AufstĂ€nde

Dieses, die unmittelbare NĂ€he des Bischofssitzes in der Römerstadt Ladenburg und der reformierte Glaube in einer spĂ€ter wieder katholischen Umgebung erzeugten bis ins 19. Jahrhundert eine MentalitĂ€t, die bei der Obrigkeit fĂŒr ihre AufsĂ€ssigkeit berĂŒchtigt war.

Eine erste Rebellion gegen die Abgabenlasten begann bereits am 21. Oktober 1789 . Diese konnte jedoch bald durch ZugestĂ€ndnisse der Obrigkeit relativ leicht beendet werden. 1791 und 1794 kam es jedoch zu weiteren Abgabenverweigerungen. Im Jahre 1798 kam es dann zu jenem „Schriesheimer Aufstand“ gegen den Zentgrafen Nikolaus Lissingolo, der viel Staub aufwirbelte, dessen Verlauf aber bis heute nicht völlig geklĂ€rt ist. Die drei Schriesheimer Balthasar Ortlipp, Wendel MĂŒller und Heinrich Riehl wurden zu drei bzw. zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, neun weitere erhielten mildere Freiheitsstrafen.

Im MĂ€rz 1815 kam es dann schon wieder zu einer offenen Rebellion der Schriesheimer gegen die Obrigkeit, die nur mit Soldaten niedergeschlagen werden konnte.

Schriesheim in der Revolution 1848/49

Auch in der Revolution von 1848/49 wurden die Schriesheimer ihrem Ruf gerecht und beteiligten sich in prominenter Stellung an den revolutionÀren Umtrieben.

Auswanderung in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts

Nach den revolutionÀren Umtrieben kam es in Schriesheim zu einer so starken Auswanderung nach Amerika , dass die Bevölkerungszahl sank. Gab es 1848 noch rund 2.800 Einwohner, waren es 1858 nur noch rund 2.700 und die Bevölkerungszahl fiel weiter bis zu einen Tiefststand von rund 2.650 im Jahre 1890 . Die ersten Auswanderer nach Amerika hatten sich bereits 1724 auf den Weg gemacht und erst in der zweiten HÀlfte des 20. Jahrhunderts kam es zu einem Ende dieser Auswanderung.

Skandal um die BĂŒrgermeisterwahl 1952

Die BĂŒrgermeisterwahl 1952 fĂŒhrte zu einem Skandal, der auch in der internationalen Presse (etwa der New York Times ) Beachtung fand. Damals errang Fritz Urban den Sieg. Urban, der aus einer alten Schriesheimer Ratsfamilie stammte, die schon vorher BĂŒrgermeister gestellt hatte, war jedoch schon 1933 als NSDAP - Ortsgruppenleiter , wenige Tage nach der MachtĂŒbernahme der Nationalsozialisten , BĂŒrgermeister geworden und es bis 1945 geblieben, als die BesatzungsmĂ€chte den ehemaligen BĂŒrgermeister Georg Rufer, der von 1920 bis 1933 schon einmal BĂŒrgermeister gewesen war, wieder als BĂŒrgermeister einsetzten. Fritz Urban konnte damals das Amt nicht antreten. Das Amt wurde dann vom BĂŒrgermeister-Stellvertreter Martin Ringelspacher bis zur Neuwahl 1954 kommissarisch gefĂŒhrt.

Religionen

Schriesheim machte im 16. Jahrhundert die wechselvolle Reformationsgeschichte der Kurpfalz durch. 1556 wurde die Reformation eingefĂŒhrt, nach 1560 wurde die Kurpfalz calvinistisch , kehrte dann jedoch unter KurfĂŒrst Ludwig VI zum Luthertum zurĂŒck um endlich wieder zur Reformation Schweizer PrĂ€gung zu gelangen.

Schriesheim war kurz nach dem 30-jÀhrigen Krieg rein reformiert , in der Folgezeit wanderten neben reformierten Schweizern auch wieder Katholiken , Lutheraner und Juden zu.

Juden waren bereits im Mittelalter in Schriesheim ansĂ€ssig, wurden aber wĂ€hrend des Pestjahrs 1349 aus Schriesheim vertrieben. Im 15. Jahrhundert sind wieder Juden in Schriesheim nachweisbar. Im 30-jĂ€hrigen Krieg, als der Ort 1644 aufgegeben wurde, verschwanden auch die Juden. Erst 1651 und 1653 siedelten sich wieder zwei jĂŒdische Familien in Schriesheim an. In Jahre 1858 erreichte die JĂŒdische Gemeinde mit 125 Mitgliedern ihren Höhepunkt, um dann vor allem durch Auswanderung in die USA und Abwanderung nach Frankfurt und Mannheim zu schrumpfen. Anfang 1933 lebten in Schriesheim nur noch 38 Juden, die fast alle bis 1938 auswanderten. Lediglich vier verblieben zu Beginn des Zweiten Weltkrieges noch in Europa . Einer starb aufgrund seines hohen Alters wohl eines natĂŒrlichen Todes, zwei weiteren gelang noch eine Auswanderung nach New York . Levi Schlösser fiel als einziger der Judenvernichtung zum Opfer.

In den Jahren 1705 / 1706 bildete sich um Alexander Mack eine pietistische Strömung, die im Jahre 1708 zur EinfĂŒhrung der Erwachsenentaufe in diesem Kreis fĂŒhrte, was ihnen den Namen Dunker oder Tunker einbrachte. Bald musste diese Gemeinde aber wegen der einsetzenden Verfolgung fliehen und wanderte schließlich nach Amerika aus, wo aus ihr die Church of Brethren mit all ihren Stömungen wurde, darunter die Old German Baptist Brethren , die mit ihrem Pennsylvania Dutch noch heute eine dem Schriesheimer Dialekt nah verwandte Sprache sprechen.

Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts gab es immer wieder pietistische Kreise in Schriesheim und im Jahre 1895 entstand um Ludwig GrĂŒber eine baptistische Gemeinde .

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine Neuapostolische Gemeinde .

Sakralbauten

Bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts stand nahe der GaulsbrĂŒcke ĂŒber dem Kanzelbach im eigentlichen alten Dorfkern die Dorflinde neben der ehemaligen Dorfkirche, die im westlich gelegenen Dreieck zwischen Bachgasse, Talstraße und Schmaler Seite lag. Ortsheiliger Schriesheims war im Mittelalter St.Vitus , dem auch die alte Dorfkirche geweiht war. Von dieser alten Dorfkirche ist nichts mehr erhalten.

Der Bau der Stadtkirche, am Ort der heutigen evangelischen Kirche, wurde wohl im Jahre 1243 begonnen, wie MĂŒnzfunde aus dem Grundstein nahelegen. Dieses KirchengebĂ€ude hatte im Laufe der Jahrhunderte aber so gelitten, dass in der Mitte des 18. Jahrhunderts nur eine sehr aufwĂ€ndige und teure Renovierung oder ein völliger Neubau in Frage kamen. Man entschied sich fĂŒr einen Neubau, der zwischen 1748 und 1751 ausgefĂŒhrt wurde.

Die beiden nach dem 30-jĂ€hrigen Krieg langsam entstandenen katholischen und lutherischen Gemeinden haben nach gut einem Jahrzehnt des Simultaneum in der alten Stadtkirche zu Beginn des 18. Jahrhunderts eigen Kirchen gebaut. 1711 baute die katholische Gemeinde mit großzĂŒgiger UnterstĂŒtzung der Obrigkeit eine eigene Kirche, die heute noch die katholische Kirche Schriesheims ist.

Zwischen 1708 und 1711 baute die lutherische Gemeinde unter großen Anstrengungen ein kleines Kirchlein in der heutigen Lutherischen Kirchgasse, das eine wechselvolle Geschichte erleben sollte. Nach der Zwangsunion zwischen Lutheranern und Reformierten zur Badischen Landeskirche wurde der Bau an den ortsansĂ€ssigen Simon Oppenheimer verkauft und 1839 errichtete die jĂŒdische Gemeinde eine Synagoge im östlichen Teil des GebĂ€udes. Diese Synagoge wurde am 9. November 1938 geplĂŒndert, was jedoch nur noch Seligmann Fuld als letzter zu dieser Zeit in Schrieheim lebender Jude noch erleben musste, der daraufhin auch nach Amerika auswanderte. Im Jahre 1954 errichtete die neuapostolische Gemeinde in der ehemaligen Synagoge einen Gottesdienstraum.

Die Baptistengemeinde bezog ebenfalls im Jahre 1954 eine eigene, neuerrichtete kleine Kirche in der oberen Bahnhofstraße.

Schriesheimer Dialekt

Der Schriesheimer Dialekt zeichnet sich neben den ĂŒblichen kurpfĂ€lzischen Dialektmerkmalen vor allem durch den heute nur noch in Resten vorhandenen Lambdazismus aus. Dabei wird jedes intervokalische „d“ zu „l“. Heute noch bekannte Beispiele sind „Bollem“ fĂŒr „Boden“, „Oulewald“ fĂŒr „Odenwald“, „olla“ fĂŒr „oder“ und „dann holla“ fĂŒr „dann hat er“. SĂ€tze wie „gewwe Se ma noch e paa fun denne guule roule Ebbl“ fĂŒr „geben Sie mir noch ein paar von diesen guten roten Äpfeln“, die man noch in den 1970er Jahren hören konnte, hört man heute nicht mehr.

Besonders interessant ist das Wort „weller“ fĂŒr „wider/gegen“ etwa in „do bin do weller gerennt“ fĂŒr „da bin dort dagegen gestoßen“. „Wieder“ im Sinne von „nocheinmal“ heißt dagegen „widda“. Hier hat bei den aus der Hochsprache gelĂ€ufigen Wort „wieder“ eine Prozess der „Sprachreparatur“ stattgefunden, der bei dem weniger gelĂ€ufigen Wort „wider“ nicht ansetzen konnte.

Interessant ist auch das Wort „Fleesch“ fĂŒr „Fleisch“. Eigentlich mĂŒsste das Wort lautgesetzlich „Flaasch“ heißen, da mhd. „ei“ im Schriesheimerischen zu „aa“ wird, wie etwa „isch waaß“ fĂŒr „ich weiß“. Das Wort scheint als typisches Marktwort aus dem mannheimerischen „Fleesch“ entlehnt worden zu sein, wo mhd. „ei“ lautgesetzlich zu „ee“ wird. TatsĂ€chlich gibt es einen Beweis, dass „Fleisch“ einst in Schriesheim die Form „Flaasch“ hatte. Der (die) heutige „Fleischbach“ auf der Schriesheimer Gemarkung heißt in alten Urkunden „Flauersbach“ was aus mhd. „Floursbach“ kommt. Da mhd. „ou“ regelmĂ€ĂŸig zu „aa“ wird, wie etwa in „kaafe“ fĂŒr „kaufen“ aus mhd. „koufen“ und mhd. „rs“ am Silbenende regelmĂ€ĂŸig zu „sch“ wird, wie etwa in „Oaschebach“ fĂŒr Ursenbach wurde aus „Floursbach“ lautgesetzlich „Flaaschbach“. Dass dieser Bach heute offiziell „Fleischbach“ heißt, ist nur zu erklĂ€ren wenn „Fleisch“ in Schriesheim einst „Flaasch“ lautete.

Bevölkerungsentwicklung Schriesheims

Vor dem 15. Jahrhundert sind keine SchÀtzungen der Bevölkerungszahl möglich. Die Zahlen bis zum Ende des 30-jÀhrigen Krieges sind aufgrund der Zahl der Haushalte oder der erwachsenen MÀnner geschÀtzt.

Den 30-jĂ€hrigen Krieg haben nur 12-15% der Bevölkerung ĂŒberlebt. Nur 24 Familiennamen aus der Vorkriegszeit tauchen nachher wieder auf. Nur aus der reichen MĂŒllersfamilie Mack (Siehe auch Alexander Mack ) ĂŒberlebten zwei erwachsene MĂ€nner den Krieg, sonst jeweils von allen ĂŒberlebenden Familien nur ein erwachsener mĂ€nnlicher NamenstrĂ€ger.

Zwischen 1644 und 1648 war die Ortschaft aufgegeben worden und menschenleer. In den Jahrzehnten nach dem 30-jÀhrigen Krieg setzte eine starke Zuwanderung ein, darunter besonders viele Schweizer.

Nach der gescheiterten Revolution 1848 verstĂ€rkte sich die bereits seit 1724 begonnene Auswanderung so sehr, dass die Bevölkerungszahl sank. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte eine starkes Wachstum ein, das durch die Aufnahme von FlĂŒchtlingen und Vertriebenen in den Jahren 1945 und 1946 noch verstĂ€rkt wurde. Seit dem Ende der 1950er siedelten sich verstĂ€rkt „StadtflĂŒchtlinge“ in Schriesheim an.

  • 1480: ~900-1.000
  • 1565: ~1.000-1.100
  • 1610: ~1.100-1.250
  • 1630: ~500-600
  • 1644: 0 (Ort aufgegeben)
  • 1650: ~150
  • 1698: 832 (davon knapp ein Drittel reformierte Zuwanderer aus der Schweiz)
  • 1727: 1172
  • 1783: 1764
  • 1809: 2051
  • 1830: 2831
  • 1852: 2796
  • 1858: 2707
  • 1871: 2690
  • 1890: 2654
  • 1900: 2990
  • 1919: 3383
  • 1925: 3815
  • 1932: 4128
  • 1939: 4289
  • 1945: 5220 (Dezember)
  • 1946: 5782 (Juni)
  • 1955: 6169
  • 1963: 7811
  • 2004: 14125

Politik

Gemeinderat

Nach den Kommunalwahlen 2004 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU - 8 Sitze
  • GL (GrĂŒne Liste Schriesheim) - 7 Sitze
  • FW - 7 Sitze
  • SPD - 5 Sitze
  • FDP - 1 Sitz

BĂŒrgermeister

Peter Riehl war 32 Jahre BĂŒrgermeister der Stadt. Er ging am 31. Januar 2006 in Pension. Bei der Wahl fĂŒr seinen Nachfolger am 27. November 2005 erreichte keiner der Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit. Bei der Stichwahl am 18. Dezember 2005 gewann Hansjörg Höfer ( Stadtrat der GrĂŒnen Liste) mit 50,62% knapp vor Peter Rosenberger (unterstĂŒtzt von CDU, FDP und Freien WĂ€hlern)(49,19%). Hansjörg Höfer ist seit 1. Februar 2006 im Amt.

Wappen

Das Wappenzeichen stellt den goldenen kurpfÀlzischen Löwen auf zwei gekreuzten Pfeilen vor schwarzem Hintergrund dar.

StÀdtepartnerschaften

  • UzĂšs

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Museen

  • Museum ThĂ©o Kerg

Bauwerke

  • Burgruine Strahlenburg
  • Besucherbergwerk Grube Anna-Elisabeth
  • Historischer Weinberg " Madonnenberg " mit Madonnenstandbild und Mammutbaum als Wahrzeichen.
  • Die Volkssternwarte
  • Die Altstadt mit historischen GebĂ€uden, wie z.B. dem GaberÂŽschen Haus,dem alten Rathaus mit Pranger, der ÖlmĂŒhle am Kanzelbach und dem Bachschlössel.
  • Der "Römerkeller" im neuen Rathaus. Ein römischer Keller mit fast original erhaltenem Mauerwerk, der bei Bauarbeiten gefunden wurde und 1970 beim Neubau des Rathauses in den Keller umgesiedelt wurde und dort seitdem ausgestellt wird.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Schriesheim ist Weinstadt und veranstaltet seit 1579 das erste Weinfest des Jahres, Anfang MĂ€rz, an der Bergstraße, den acht-tĂ€gigen Mathaisemarkt .

Wirtschaft und Infrastruktur

AnsÀssige Unternehmen

  • Kling Malz
  • Duscholux
  • bwt

Persönlichkeiten

  • Alexander Mack
  • Hasso Plattner

EhrenbĂŒrger

  • Peter Hartmann, langjĂ€hriger Stadtrat der Freien WĂ€hler und stellvertretender BĂŒrgermeister
  • 2006: Peter Riehl , BĂŒrgermeister 1974-2006

Literatur

  • Hermann Brunn: 1200 Jahre Schriesheim, SĂŒdwestdeutsche Verlagsanstalt Mannheim, 1964 (Standardwerk fĂŒr die Zeit bis 1964).
  • Konstantin Groß: Fit fĂŒr die Zukunft. 100 Jahre KSV Schriesheim, Schriesheim, 2003, ISBN 3-9806908-8-1 , 390 Seiten mit zahlreichen historischen Fotos (auf den ersten Blick nur ein Buch ĂŒber die Geschichte des Kraft-Sport-Vereins, da dieser jedoch der grĂ¶ĂŸte Verein der Stadt ist: zugleich ein Buch ĂŒber die historische Entwicklung des Vereinslebens und damit des gesellschaftlichen Lebens in dieser Stadt schlechthin).
  • Zur Geschichte der Juden in Schriesheim: Schriesheimer JahrbĂŒcher 2002/2003/2004/2005, hrsg. vom Stadtarchiv Schriesheim

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Goldener Hirsch 69221 Dossenheim http://www.hotel-restaurant-goldener-hirsch.de/  06221 / 868040
Der EuropÀische Hof Hotel Europa Heidelberg 69117 Heidelberg http://www.europaeischerhof.com Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 506221 / 515 - 0
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Hotel Krokodil 69115 Heidelberg http://www.krokodil-hd.de  06221 / 24059
Hotel Anlage 69117 Heidelberg http://www.hotel-anlage.de  06221 / 58 50 96 0
Hotel Restaurant Landhaus Grenzhof 69123 Heidelberg http://www.landhaus-grenzhof.com Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 406202 / 943-0
Holiday Inn Heidelberg 69124 Heidelberg http://www.heidelberg-holiday-inn.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 406221 / 788 0
Die Hirschgasse 69120 Heidelberg http://www.hirschgasse.de  06221 / 45 40
Hotel Neu Heidelberg 69123 Heidelberg http://www.neu-heidelberg.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 306221 / 73820
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Hirschberg 69493 Hirschberg a.d. Bergstraße http://www.hotel-hirschberg.de/  06201 / 59670
Waldgasthof Neues Ludwigstal 69198 Schriesheim http://www.neues-ludwigstal.de/  06203 / 6 95-0
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