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Letzte Änderung für Artikel Mannheim: 19.02.2006 23:04

Mannheim

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Wappen Karte
Wappen Mannheims Lage der kreisfreien Stadt Mannheim in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-WĂŒrttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Region : Rhein-Neckar
Kreis : Stadtkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 29' N, 08° 28' O
49° 29' N, 08° 28' O
Höhe : 95 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 144,96 kmÂČ
Einwohner : 307.640 (Hauptwohnsitze)
324.787(Haupt- u. Nebenwohnsitze)
(30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 2121 Einwohner/kmÂČ
AuslÀnderanteil : 22,5 %
Postleitzahlen : 68001-68309
(alt: 6800)
Vorwahl : 0621
Kfz-Kennzeichen : MA
GemeindeschlĂŒssel : 08 2 22 000
UN/LOCODE : DE MHG
Stadtgliederung: 17 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
E5
68159 Mannheim
Webseite: www.mannheim.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Gerhard Widder ( SPD )

Die UniversitĂ€tsstadt Mannheim ist mit etwa 320.000 Einwohnern nach Stuttgart die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt Baden-WĂŒrttembergs. Die ehemalige Residenzstadt der historischen Kurpfalz bildet auch heute noch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der EuropĂ€ischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck. Von seiner rheinland-pfĂ€lzischen Nachbarstadt Ludwigshafen am Rhein ist Mannheim nur durch den Rhein getrennt.

Seit 1900 Großstadt , ist Mannheim heute noch bedeutende Industrie- und Handelsstadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt und Stuttgart, unter anderem mit dem zweitgrĂ¶ĂŸten Rangierbahnhof Deutschlands und einem der bedeutendsten BinnenhĂ€fen Europas.

Viele wichtige Erfindungen stammen aus Mannheim: Hier baute Karl Drais 1817 das erste Laufrad , 1886 rollte das erste Automobil von Carl Benz ĂŒber die Straßen und 1921 folgte der erste Traktor . In den letzten Jahren ist die sehr aktive Musikszene der Stadt ĂŒberregional bekannt geworden.

Eine thematische Sammlung der Artikel rund um die Stadt findet sich im Portal Mannheim .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtteile
Stadtteile

Mannheim liegt im nördlichen Oberrheingebiet am MĂŒndungsdreieck von Rhein und Neckar. Die Stadtteile verteilen sich auf der rechten Rheinseite zu beiden Seiten des Neckars.

Die Stadt liegt in der EuropĂ€ischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck, einem 2,35 Millionen Einwohner zĂ€hlenden Verdichtungsraum , der neben Teilen SĂŒdhessens und der rheinland-pfĂ€lzischen Vorderpfalz in Baden-WĂŒrttemberg die beiden Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie die westlichen und sĂŒdlichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises umfasst (siehe auch: Portal:Rhein-Neckar-Dreieck )

Innerhalb der Region Rhein-Neckar bildet Mannheim neben Heidelberg ein Oberzentrum , von denen fĂŒr ganz Baden-WĂŒrttemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Mannheim ĂŒbernimmt fĂŒr die Gemeinden Edingen-Neckarhausen, Heddesheim , Ilvesheim und Ladenburg die Funktion eines Mittelbereichs. Ferner gibt es Verflechtungen mit Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz und den dortigen Mittelbereichen.

NĂ€chstgrĂ¶ĂŸere StĂ€dte sind Frankfurt am Main, etwa 70 km nördlich, und Stuttgart, etwa 95 km sĂŒdöstlich.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Mannheim ist in sechs innere und elf Ă€ußere Stadtbezirke gegliedert:

Innenstadt / Jungbusch , Lindenhof, Neckarstadt -Ost/ Wohlgelegen , Neckarstadt -West, Neuostheim / Neuhermsheim , Schwetzingerstadt / Oststadt sowie Feudenheim, Friedrichsfeld, KÀfertal, Neckarau, Rheinau, Sandhofen, Seckenheim, Schönau, Vogelstang, Waldhof und Wallstadt

In jedem der 17 Stadtbezirke gibt es einen Bezirksbeirat, der aus 12 im Stadtbezirk wohnenden BĂŒrgern besteht. Die BezirksbeirĂ€te sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgĂŒltige Entscheidung ĂŒber eine Maßnahme trifft dann jedoch dem Rat der Stadt Mannheim.

Die 17 Stadtbezirke sind in Stadtteile beziehungsweise statistische Bezirke untergliedert. Siehe hierzu Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Mannheim.

Innenstadtschema
Innenstadtschema

Innenstadt: Die „Quadrate“

Siehe auch den separaten Artikel: Mannheimer Quadrate

Die hufeisenförmige Innenstadt Mannheims zwischen Rhein und Neckar ist gitterförmig in rechtwinklingen HĂ€userblöcken angelegt, man nennt dies die „Mannheimer Quadrate“. Die Planung dieses einzigartigen Straßennetzes geht auf KurfĂŒrst Friedrich IV. von der Pfalz um 1600 zurĂŒck, sie ist bis heute erhalten geblieben.

Die Innenstadt wird von zwei Hauptachsen durchzogen. Die auch als „Breite Straße“ bekannte Kurpfalzstraße verlĂ€uft vom Schloss bis zum Neckartor. Auf die Haupteinkaufsstraße, die „Planken“, trifft sie am Paradeplatz. Die Parallelstraßen der beiden Hauptachsen tragen in aller Regel keinen Namen, statt dessen werden die dazwischenliegenden Quadrate aus einer Kombination von Buchstabe und Zahl benannt.

Nachbargemeinden

Folgende StÀdte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mannheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Lampertheim und Viernheim (beide Kreis Bergstraße in Hessen), Heddesheim , Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen, Heidelberg, Plankstadt, Schwetzingen, BrĂŒhl (Baden) (alle mit Ausnahme der kreisfreien Stadt Heidelberg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-WĂŒrttemberg) sowie Altrip, Ludwigshafen , Frankenthal (Pfalz) und Bobenheim-Roxheim (alle mit Ausnahme der kreisfreien StĂ€dte Ludwigshafen und Frankenthal im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz).

Klima

Klimadiagramm Mannheim
Klimadiagramm Mannheim

Aufgrund der durch PfĂ€lzerwald und Odenwald geschĂŒtzten Lage im Oberrheingraben herrscht in Mannheim ein sehr mildes Klima vor. Der wĂ€rmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 19,9°C, der kĂ€lteste der Januar mit 1,8°C. Temperaturen ĂŒber 30°C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Der Spitzenwert wurde am 8. August 2003 mit 39,0°C gemessen (DWD, eine private Wetterstation in Mannheim-Seckenheim kam am gleichen Tag auf 40,1°C). Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 668 mm Niederschlag. Der Spitzenmonat ist wiederum der Juli. BegĂŒnstigt von Rhein und Neckar kann es insbesondere im Herbst zu NebelbĂ€nken kommen. Die beiden FlĂŒsse sorgen auch fĂŒr eine ĂŒberdurchschnittliche Luftfeuchtigkeit, die besonders im Hochsommer zu drĂŒckender SchwĂŒle fĂŒhren kann.

Geschichte

Eine ausfĂŒhrlichere Darstellung findet sich unter Geschichte Mannheims.

Die AnfÀnge

Das Dorf Mannenheim (Heim des Manno) wurde im Jahre 766 erstmals im Lorscher Codex urkundlich erwĂ€hnt. Lange Jahre ein kleines unbedeutendes Fischerdorf fiel Mannheim 1284 an den Pfalzgrafen bei Rhein aus dem Hause Wittelsbach. Regionale Bedeutung erlangte die 1349 auf dem heutigen Lindenhof errichtete Zollburg Eichelsheim, die den Rheinschiffern einen Obolus abverlangte. 1415 wurde in ihr der abgesetzte Papst Johannes XXIII. im Auftrag des Kaisers Sigismund gefangen gehalten. Durch den Sieg in der Schlacht bei Seckenheim 1462 ĂŒber das Heer seiner verbĂŒndeten Gegner, des Grafen von WĂŒrttemberg, des Markgrafen von Baden und des Bischofs von Metz , begrĂŒndete KurfĂŒrst Friedrich von der Pfalz "der Siegreiche" die pfĂ€lzische Vormachtstellung am mittleren Oberrhein. 1566 zĂ€hlte Mannheim mit etwa 700 Einwohnern zu den grĂ¶ĂŸten Dörfern des Oberamts Heidelberg.

Rheinschanze und Zitadelle Mannheim im Jahr 1620
Rheinschanze und Zitadelle Mannheim im Jahr 1620

Entstehung einer Stadt

1607 erhielt Mannheim die Stadtprivilegien, nachdem KurfĂŒrst Friedrich IV. von der Pfalz den Grundstein zum Bau der Festung Friedrichsburg gelegt hatte. Die damalige Planung eines gitterförmigen Straßennetzes fĂŒr die mit der Festung verbundene BĂŒrgerstadt Mannheim ist bis heute erhalten geblieben, auf sie ist die Bezeichnung Quadratestadt zurĂŒckzufĂŒhren. Erstmals 1622 wĂ€hrend des DreißigjĂ€hrigen Krieges ( 1618 - 1648 ) unter Tilly zerstört, fiel Mannheim 1689 den französischen Truppen im PfĂ€lzischen Erbfolgekrieg wieder zum Opfer, wurde aber erneut aufgebaut.

Mannheimer Schloss um 1725
Mannheimer Schloss um 1725

Kultureller und politischer Aufstieg der Stadt

1720 verlegte KurfĂŒrst Karl Philipp seinen Hof von Heidelberg nach Mannheim und begann den Bau des Mannheimer Schlosses ( 1760 gemeinsam mit der Jesuitenkirche vollendet). Mannheim wurde Residenzstadt der Kurpfalz und es begann eine kurze aber glanzvolle Prachtzeit der mittlerweile 25.000 Einwohner zĂ€hlenden Stadt. Der kurpfĂ€lzische Hof förderte Kunst und Musik, Wissenschaft und Handel. Goethe, Schiller und Lessing weilten in Mannheim ebenso wie Mozart.

Um seine bayerische Erbschaft antreten zu können, musste Karl Theodor 1778 die Residenz nach MĂŒnchen verlegen. Damit setzte ein wirtschaftlicher und kultureller Aderlass ein. 1795 erneut von den Franzosen besetzt und daraufhin von österreichischen Truppen zurĂŒckerobert, verlor Mannheim 1803 endgĂŒltig seine politische Stellung: Die Kurpfalz wurde im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses aufgelöst und Mannheim fiel an Baden, in dem es - geographisch an den nordwestlichen Rand gedrĂ€ngt - den Status einer Grenzstadt einnahm.

Historische Karte von Mannheim (1888)
Historische Karte von Mannheim (1888)

Der erneute wirtschaftliche Aufschwung

GeprĂ€gt vom wirtschaftlichen Aufstieg des BĂŒrgertums begann eine weitere BlĂŒtezeit Mannheims. 1828 wurde der Rheinhafen, 1840 die erste badische Eisenbahnlinie von Mannheim nach Heidelberg eröffnet. Mannheim war ein Mittelpunkt der politischen und revolutionĂ€ren Bewegung ( MĂ€rzrevolution ) von 1848 . 1865 grĂŒndete Friedrich Engelhorn die Badische Anilin- und Soda-Fabrik (BASF), die dann allerdings spĂ€ter nach Ludwigshafen verlegt wurde. Aus der Farbenfabrik wurde das bis heute grĂ¶ĂŸte Chemieunternehmen der Welt. 1886 ließ Carl Benz sein "Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb" patentieren. Nach dem Ersten Weltkrieg stellte die Heinrich Lanz AG mit dem " Bulldog " den erste Traktor vor. 1922 wurde das Großkraftwerk Mannheim in Betrieb genommen. Die Stadt zĂ€hlte um 1930 gemeinsam mit der Schwesterstadt Ludwigshafen, das sich aus der alten Mannheimer Rheinschanze entwickelte, 385.000 Einwohner.

Victoria-Turm, Sitz der Regionaldirektion SĂŒdwest der VICTORIA Versicherung
Victoria-Turm, Sitz der Regionaldirektion SĂŒdwest der VICTORIA Versicherung

Vom Dritten Reich bis heute

WĂ€hrend des Dritten Reichs wurden fast 2.000 Mannheimer Juden deportiert, die Stadt im Zweiten Weltkrieg durch pausenlosen Luftangriffe fast völlig zerstört und 1945 von US-Truppen besetzt. Nur mĂŒhsam setzte der Wiederaufbau der Stadt ein. Schloss und Wasserturm wurden wiederaufgebaut, das Nationaltheater an neuer Stelle errichtet. Die Wohnungsnot fĂŒhrte zur Erschließung zahlreicher neuer Wohngebiete. 1967 wurde Mannheim UniversitĂ€tsstadt, 1975 bildete die Bundesgartenschau einen Glanzpunkt in Luisen- und Herzogenriedpark. Eine Reihe baulicher Maßnahmen wurde umgesetzt: der Fernmeldeturm und eine zweite RheinbrĂŒcke wurden gebaut, die Planken wurden zur FußgĂ€ngerzone, der neue Rosengarten wurde eingeweiht und der Aerobus schwebte durch Mannheim. Auch in den 1980er und 1990er Jahren wurden eine Reihe von Großprojekten verwirklicht: Planetarium, Kunsthallenerweiterung, neues Reiß-Museum, Stadthaus, neues MaimarktgelĂ€nde, Synagoge, Moschee, Landesmuseum fĂŒr Technik und Arbeit, Carl-Benz-Stadion und Fahrlachtunnel wurden eröffnet.

Wirtschaftlich prĂ€gten in der jĂŒngeren Vergangenheit die Abnahme der industriellen ArbeitsplĂ€tze Mannheim. Die Stadt versuchte mit der Ausweisung von Gewerbegebieten und der Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen entgegenzuwirken. Paradebeispiel ist der Bau des Victoria-Hochhaus 2001 , eines der höchsten GebĂ€ude der Stadt.

Im Hinblick auf das 400. StadtjubilĂ€um 2007 werden seit 2000 einige stĂ€dtebauliche AktivitĂ€ten umgesetzt: SAP-Arena mit Anschluss an den neuen Stadtbahnring Ost, Sanierung der FußgĂ€ngerzone Breite Straße, komplette Umgestaltung des Alten Messplatzes und die Stadtbahnneubaustrecke Schafweide.

Eingemeindungen

Zwischen 1895 und 1944 wurden mehrere umliegende Ortschaften zu Mannheim eingemeindet, darunter mit Neckarau das damals grĂ¶ĂŸte badische Dorf. Bei der großen Gemeindereform in den 1970ern gab es PlĂ€ne BrĂŒhl, Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen und Ladenburg einzugemeinden. Wegen der großen Proteste nahm man aber davon Abstand und Mannheim war eine der wenigen StĂ€dte Baden-WĂŒrttembergs, die keinen FlĂ€chenzuwachs erhielten. Vor der ersten Eingemeindung umfasste das Stadtgebiet 2.384 Hektar:

Jahr Orte Zuwachs in ha
1895 Friesenheimer Insel 717
1897 KĂ€fertal 1.776
1899 Neckarau 1.575
1910 Feudenheim 781
1913 Sandhofen 2.437
1913 Rheinau 959
1929 Wallstadt 674
1930 Seckenheim 1.687
1930 Friedrichsfeld 225
1930 Kirschgartshausen 483
1930 Sandtorf 264
1930 Straßenheim 406
1944 Gemarkung Rohrhof (zum Teil ) 233

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerzahl der Stadt Mannheim ĂŒberschritt 1896 die Grenze von 100.000 und machte sie damit zur Großstadt . 1905 hatte die Stadt ĂŒber 160.000 Einwohner, bis 1961 verdoppelte sich diese Zahl. 1970 erreichte die Bevölkerungszahl mit rund 333.000 ihren historischen Höchststand. Ende MĂ€rz 2005 lebten in der Stadt nach amtlicher Fortschreibung 307.583 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um SchĂ€tzungen, danach um VolkszĂ€hlungsergebnisse (Âč) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1450 570
1572 800
1618 1.200
1663 3.000
1716 5.000
1766 24.190
1797 21.000
1821 19.255
3. Dezember 1852 Âč 24.300
3. Dezember 1855 Âč 25.700
3. Dezember 1858 Âč 26.900
3. Dezember 1861 Âč 27.200
3. Dezember 1864 Âč 30.600
3. Dezember 1867 Âč 34.000
1. Dezember 1871 Âč 39.600
Jahr Einwohner
1. Dezember 1875 Âč 46.456
1. Dezember 1880 Âč 53.465
1. Dezember 1885 Âč 61.210
1. Dezember 1890 Âč 79.058
2. Dezember 1895 Âč 97.780
1. Dezember 1900 Âč 141.131
1. Dezember 1905 Âč 163.693
1. Dezember 1910 Âč 193.902
1. Dezember 1916 Âč 194.572
5. Dezember 1917 Âč 195.250
8. Oktober 1919 Âč 229.576
16. Juni 1925 Âč 247.486
16. Juni 1933 Âč 275.162
17. Mai 1939 Âč 284.957
31. Dezember 1945 186.310
Jahr Einwohner
29. Oktober 1946 Âč 211.564
13. September 1950 Âč 245.634
25. September 1956 Âč 287.210
6. Juni 1961 Âč 313.890
31. Dezember 1965 329.343
27. Mai 1970 Âč 332.163
31. Dezember 1975 314.086
31. Dezember 1980 304.303
31. Dezember 1985 294.984
25. Mai 1987 Âč 295.191
31. Dezember 1990 310.411
31. Dezember 1995 311.292
31. Dezember 2000 306.729
30. Juni 2005 307.640

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis

NationalitÀten
Herkunft Anzahl
TĂŒrkei 22.687
Italien 9.444
ehem. Jugoslawien 9.390
Griechenland 3.283
Polen 2.466
Spanien 1.599
(Stand Januar 2001)

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-WĂŒrttemberg lebten im 2. Quartal 2005 insgesamt 307.640 Einwohner in Mannheim. (Die Statistikstelle der Stadt Mannheim zĂ€hlte im Oktober 2005 inklusive Nebenwohnsitze 325.546 Einwohner.) Davon waren 151.206 (49,15 Prozent) mĂ€nnlich und 156.434 (50,85 Prozent) weiblich. Der Anteil von Einwohnern anderer NationalitĂ€ten lag bei 22,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag im August 2005 bei 12,6 Prozent und damit um 2,3 Prozentpunkte höher als im August des Vorjahres.

Zwischen 1993 und 2004 hat sich der Anteil der ĂŒber 65-JĂ€hrigen an der Gesamtbevölkerung von 15,85 auf 18,2 Prozent erhöht. Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil der 18- bis 65-JĂ€hrigen um rund 2,5 Prozentpunkte reduziert.

Tabelle zur demografischen Entwicklung (Entwicklung der Gesamtbevölkerung und der Anteil der Altersgruppen von 1993 bis 2004):

Jahr Insg. < 15 15-18 18-25 25-40 40-65 > 65
1993 318.025 43.402 7.923 28.515 87.503 100.286 50.396
1994 316.223 43.265 7.871 26.726 87.473 100.201 50.687
1995 311.292 42.892 8.126 24.992 85.247 99.355 50.680
1996 312.216 43.127 8.477 24.199 85.463 100.062 50.888
1997 310.475 42.811 8.470 23.698 83.732 100.770 50.994
1998 308.903 42.407 8.264 23.847 81.896 101.586 50.903
1999 307.730 42.520 8.102 24.056 80.016 101.658 51.378
2000 306.729 42.333 7.984 24.585 77.609 102.148 52.070
2001 308.385 42.432 8.020 25.168 76.412 103.348 53.005
2002 308.759 42.084 8.316 25.513 74.460 104.579 53.807
2003 308.353 41.595 8.593 25.509 72.459 105.426 54.771
2004 307.499 41.156 8.802 25.353 70.074 106.164 55.950

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-WĂŒrttemberg

Religionen

Die ersten Kirchen lassen sich im 8. Jahrhundert in den Vororten Scharhof, Wallstadt und Feudenheim nachweisen. Ein Pfarrei in Mannheim selbst wird erstmals im 14. Jahrhundert erwĂ€hnt. Sie gehörte zur Diözese Worms. In Mannheim wurde wie in der gesamten Kurpfalz frĂŒh die Reformation eingefĂŒhrt. Anfangs war die Bevölkerung eher Martin Luther zugetan, doch fĂŒhrte KurfĂŒrst Ottheinrich 1556 das reformierte Bekenntnis nach Calvin ein ( 1563 "Heidelberger Katechismus"). Über lange Zeit war Mannheim somit protestantisch. Nach GrĂŒndung der Stadt Mannheim zogen auch katholische Gemeindeglieder zu. 1729 stiftete KurfĂŒrst Karl Philipp 100.000 Gulden fĂŒr den Bau der Jesuitenkirche, die als Hofkirche dienen sollte. 1821 wurde im Großherzogtum Baden die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden durchgefĂŒhrt. Heute gehören alle protestantischen Gemeinden, sofern sie nicht zu einer Freikirche gehören, zum Kirchenbezirk Mannheim innerhalb des Kirchenkreises Nordbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden . Der Kirchenkreis Nordbaden hat seinen Sitz in Mannheim. Die römisch-katholischen Gemeinden gehören zum Stadtdekanat Mannheim der Erzdiözese Freiburg . 2005 wurde im Stadtteil Waldhof die erste Jugendkirche der evangelischen Landeskirche Baden eröffnet.

Heute gibt es in Mannheim weitere christliche Glaubensgemeinschaften, u.a. die Neuapostolische Kirche und eine Freireligiöse Gemeinde , die wÀhrend der badischen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts entstand.

Die erste Synagoge gab es in Mannheim 1660 . Die KurfĂŒrsten förderten insbesondere nach den Stadtzerstörungen im 17. Jahrhundert gezielt die Ansiedlung von Juden mit Steuererleichterungen und dem Privileg der Gewerbefreiheit, um Handel und Handwerk zum Aufschwung zu verhelfen. 1719 waren 10,6% der Bevölkerung jĂŒdisch. Bis 1895 vergrĂ¶ĂŸerte sich die jĂŒdische Gemeinde auf 4.768 Mitglieder. Der ĂŒbrige Bevölkerungszuwachs war allerdings noch rasanter, so daß nach 1900 der jĂŒdische Anteil nur noch um 3% lag. 1933 lebten in Mannheim 6.402 Juden, die die grĂ¶ĂŸte Gemeinde in Baden bildeten. Durch die Repressalien nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gerieten viele Juden bereits frĂŒh in Not. Schon 1933 verbot der NSDAP-OberbĂŒrgermeister die Auftragsvergabe an jĂŒdische Firmen, wurden an der Handelshochschule jĂŒdische Dozenten beurlaubt, entließ das Nationaltheater jĂŒdische Schauspieler und wurden jĂŒdischen Ärzten die Kassenzulassung entzogen. Viele Familien emigrierten ins Ausland insbesondere in die USA. Nach der VerwĂŒstung der drei Mannheimer Synagogen 1939 wurden 1940 fast 2.000 und damit fast alle verbliebenen Juden nach Gurs deportiert. Die meisten wurden von dort in die Konzentrationslager in Polen verschleppt und ermordet. Nach dem 2. Weltkrieg kehrten nur wenige Emigranten nach Mannheim zurĂŒck. Die neue Synagoge der jĂŒdischen Gemeinde wurde erst 1987 eröffnet. 2005 leben etwa 600 Juden in Mannheim. (Zur Geschichte siehe auch: JĂŒdisches Leben in Mannheim)

Mit der zweiten Gastarbeiter -Welle Mitte der 1960er kamen viele TĂŒrken und damit erstmals eine nennenswerte Anzahl von Moslems nach Mannheim. Ihre Zahl stieg bis 2004 auf 20.827 und damit 7% der Mannheimer Bevölkerung. 1995 wurde daher die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee, die bis dahin grĂ¶ĂŸte Moschee Deutschlands, gebaut, die 2.500 GebetsplĂ€tze bietet. 2005 wurde das bereits baufĂ€llig gewordene Minarett schlanker und höher neuerrichtet.

Politik

Gemeinderat

Aktueller Gemeinderat
Aktueller Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 48 Sitze und wird in direkter Wahl fĂŒr jeweils fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt. Als Besonderheit hat der WĂ€hler die Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens . Nachdem seit dem 2. Weltkrieg die SPD immer die meisten Stimmen erhielt, stellt die CDU seit 1999 die stĂ€rkste Fraktion. Die nĂ€chste Gemeinderatswahl findet turnusgemĂ€ĂŸ 2009 statt.

Bei der letzten Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergaben sich folgende VerhÀltnisse:

CDU 37,4 % -7,4 19 Sitze -4
SPD 32,0 % -1,9 16 Sitze -1
BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen 11,7 % +4,2 5 Sitze +2
Mannheimer Liste 8,6 % +3,9 4 Sitze +1
FDP 4,2 % +1,7 2 Sitze +1
Bunte Liste Mannheim 2,3 % +2,3 1 Sitz  +1
Linke Liste Mannheim 2,3 % +2,3 1 Sitz  +1
Andere 1,2 % -5,1 0 Sitze -1

BĂŒrgermeister

An der Spitze der Stadtverwaltung und gleichzeitig Vorsitzender des Gemeinderats ist der OberbĂŒrgermeister . Er wird in direkter Wahl fĂŒr eine Amtszeit von acht Jahren gewĂ€hlt. Der seit 1983 amtierende OberbĂŒrgermeister ist Gerhard Widder (SPD). Die nĂ€chste OberbĂŒrgermeisterwahl ist fĂŒr 2007 geplant.

Ihm zur Seite gestellt sind ein Erster BĂŒrgermeister (zugleich stellvertretender OberbĂŒrgermeister) und vier weitere BĂŒrgermeister. Sie werden vom Gemeinderat fĂŒr eine Amtszeit von acht Jahren gewĂ€hlt und spiegeln daher parteipolitisch die jeweiligen MehrheitsverhĂ€ltnisse zum Zeitpunkt der Wahl wieder. Jeder BĂŒrgermeister fĂŒhrt in der Stadtverwaltung ein Dezernat (zum Beispiel Finanzen, Soziales, Kultur).

Die StadtoberhÀupter seit 1810:

  • 1810‒1820: Johann Wilhelm Reinhardt
  • 1820‒1832: Valentin Möhl
  • 1833‒1835: Heinrich Andriano
  • 1836‒1849: Ludwig Jolly
  • 1849‒1852: Friedrich Reiss
  • 1852‒1861: Hans Christian DiffenĂ©
  • 1861‒1870: Ludwig Achenbach
  • 1870‒1891: Eduard Moll
  • 1891‒1908: Otto Beck
  • 1908‒1913: Paul Martin
  • 1914‒1928: Theodor Kutzer
  • 1928‒1933: Hermann Heimerich (SPD)
  • 1933‒1945: Carl Renninger (NSDAP)
  • 1945‒1948: Josef Braun (Zentrum)
  • 1948‒1949: Fritz Cahn-Garnier (SPD)
  • 1949‒1955: Hermann Heimerich (SPD)
  • 1956‒1972: Hans Reschke (parteilos)
  • 1972‒1980: Ludwig Ratzel (SPD)
  • 1980‒1983: Wilhelm Varnholt (SPD)
  • seit 1983: Gerhard Widder (SPD)

Wappen

Wappen der Stadt Mannheim
Wappen der Stadt Mannheim

Beschreibung:

In gespaltenem Schild vorn in Gold ein aufrechter roter Doppelhaken (Wolfsangel), hinten in Schwarz der rot bewehrte, rot bezungte und rot gekrönte doppelschwĂ€nzige goldene kurpfĂ€lzische Löwe. Die Stadtfarben sind Blau-Weiß-Rot.

Bedeutung:

Das Wappen wurde 1896 vom Stadtrat festgelegt und vom badischen Großherzog bestĂ€tigt. Die Wolfsangel ist seit dem 17. Jahrhundert auf einem Grenzstein nachweisbar. Es handelt sich wohl um ein Fleckenzeichen. Der Löwe ist das Wappentier der KurfĂŒrsten von der Pfalz, deren Residenzstadt Mannheim ab 1720 war. Beide Wappenbilder tauchen seit dem 18. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt auf. Die Stadtfarben sind erst seit dem 19. Jahrhundert gebrĂ€uchlich und deuten auf eine Siegelschnur aus dem Jahr 1613 hin. Die Stadtfarben sind nicht von den Wappenfarben abgeleitet, was völlig unĂŒblich ist.

StÀdtepartnerschaften

Mannheim unterhÀlt mit folgenden StÀdten eine StÀdtepartnerschaft :

  • Swansea , Vereinigtes Königreich (seit 1957)
  • Toulon , Frankreich (seit 1959)
  • Berliner Stadtbezirk Charlottenburg (seit 1961)
  • Windsor , Kanada (seit 1980)
  • Riesa, Sachsen (seit 1988)
  • Chisinau , Moldawien (seit 1989)
  • Bydgoszcz , Polen (seit 1991)
  • Klaipeda , Litauen (seit 2002)
  • Bild:Flag of the People's Republic of China.svg Zhenjiang , Volksrepublik China (seit 2004)

Konsularische Vertretungen

  • Italienische Konsulatagentur: M1,5 - 68161 Mannheim
  • Honorarkonsulat der Republik Niger: Besselstraße 26 - 68219 Mannheim

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Im Jahr 2004 waren von den 158.021 sozialversicherungspflichtig BeschÀftigten 34,6 Prozent im produzierenden Gewerbe, 22,8 Prozent in Handel, Gastgewerbe und Verkehr und 42,2 Prozent im sonstigen Dienstleistungssektor tÀtig. Obwohl Mannheim spÀtestens seit den 1970ern von einem tiefgreifenden Strukturwandel geprÀgt ist, der gezeichnet ist von einem Abbau von industriellen ArbeitsplÀtzen und der Zunahme des Dienstleistungssektors, ist die Metall- und die chemische Industrie immer noch sehr prÀsent.

Bus aus Mannheimer Produktion
Bus aus Mannheimer Produktion

Am stĂ€rksten ist die Elektro- und Maschinenbauindustrie. Zu den grĂ¶ĂŸten Unternehmen zĂ€hlen DaimlerChrysler (Motoren), EvoBus (Omnibusse), ABB (Elektro- und Automationstechnik), Alstom (Kraftwerke), Bombardier Transportation (elektrische AusrĂŒstung von Triebwagen), John Deere (Landmaschinen), Joseph Vögele (Straßenfertiger), Deutz (Motoren), Bopp & Reuther (Sicherheits- und Regelarmaturen), Pepperl+Fuchs (Fabrik- und Prozessautomation) und York (KĂ€ltetechnik).

Die chemische Industrie ist vertreten mit Roche (Pharma und Diagnostika), SCA Hygiene (Zellulose- und Papierprodukte wie 'Zewa'), Fuchs Petrolub (Schmierstoffe), Unilever (Dove-Seifen), Reckitt Benckiser (Haushaltsreiniger), Phoenix (Pharmahandel) und Deutsche Hutchinson (Gummi-Erzeugnisse).

Der Finanzplatz Mannheim ist nicht mehr fĂŒhrend wie um 1900 hat aber immer noch große Bedeutung insbesondere mit seinen Versicherungsunternehmen. Ihren Hauptsitz in Mannheim haben die BW-Bank, die Produktenbörse, die Mannheimer Versicherung, die Inter Versicherungen, die SV Versicherung und die Neue Rechtsschutz Versicherung.

Die Nahrungsmittelbranche wird vertreten durch SĂŒdzucker, Birkel (Teigwaren), Actris (GetrĂ€nke) und Bunge Deutschland (Öl- und Getreidesaatverarbeitung).

Der Bauindustrie gehören Bilfinger Berger und Bauhaus an, der IT -Branche Comparex und CEMA.

Mit dem Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus (Brockhaus, Duden, Langenscheidt, Meyer) ist ein bedeutender Verlag in Mannheim ansÀssig.

Die MVV Energie ist der grĂ¶ĂŸte kommunale Energieversorger in Deutschland.

Medien

Fernmeldeturm
Fernmeldeturm

Neben der Mannheimer Tageszeitung Mannheimer Morgen bieten die Ludwigshafener Rheinpfalz, die Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung und die Bild Rhein-Neckar einen Lokalteil fĂŒr Mannheim. Hinzu kommen mit wöchentlicher Erscheinungsweise der Mannheimer Blick am Sonntag und das Wochenblatt Mannheim sowie das monatlich erscheinende Stadtmagazin Meier .

Als regionaler Fernsehsender fĂŒr das Rhein-Neckar-Dreieck ist das Rhein-Neckar Fernsehen in Mannheim beheimatet. In Mannheim befindet sich auch ein Studio des SĂŒdwestrundfunks (SWR). Von hier wird unter anderem das Regionalprogramm "Kurpfalz-Radio" ausgestrahlt. Seit 2004 sendet die Europazentrale von AFN ihr Programm von Mannheim-Sandhofen aus, das Lokalprogramm AFN Heidelberg wird in Mannheim-Seckenheim produziert. Ebenfalls in Mannheim ansĂ€ssig sind die privaten Hörfunksender big FM, Radio Regenbogen und sunshine live.

Vor Ort dominierend ist die Dr.-Haas-Mediengruppe, der Mannheimer Morgen, Radio Regenbogen und big FM gehören.

Folgende Hörfunksender sind in Mannheim auf UKW zu empfangen:

Mehr dazu unter: Medien im Rhein-Neckar-Dreieck.

Gerichte

In Mannheim befindet sich mit dem Verwaltungsgerichtshof Baden-WĂŒrttemberg (VGH) die Berufungsinstanz fĂŒr alle Verwaltungsgerichte des Landes.

Des Weiteren verfĂŒgt die Stadt ĂŒber ein Amts- und ein Landgericht , die beide zum Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe gehören, sowie ĂŒber ein Arbeitsgericht und ein Sozialgericht . Das Landesarbeitsgericht mit Sitz in Stuttgart verfĂŒgt ĂŒber Kammern in Mannheim.

Behörden und Institutionen

In Mannheim ist der Sitz der GeschĂ€ftsstelle des Verbands Region Rhein-Neckar. Ferner sind hier die Handwerkskammer und die IHK Rhein-Neckar ansĂ€ssig, deren Kammerbezirke jeweils die Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie den Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis umfassen. Auch gibt es eine Agentur fĂŒr Arbeit und zwei FinanzĂ€mter. Außerdem ist Mannheim Sitz eines Kirchenbezirks der Evangelischen Landeskirche in Baden und eines Dekanats des Erzbistums Freiburg.

Verkehr

Straße

Hauptverkehrsstraßen
Hauptverkehrsstraßen

Die Agglomeration Mannheim/Ludwigshafen ist von einem Autobahnring mit insgesamt sieben Autobahnkreuzen umgeben. Im Norden und Osten umschließt die Bundesautobahn A 6 (SaarbrĂŒcken – NĂŒrnberg) das Stadtgebiet, den Autobahnring vervollstĂ€ndigt die linksrheinische A 61 im Westen und SĂŒden Ludwigshafens. Im Nordosten Mannheims zweigt die A 67 nach Darmstadt und Frankfurt ab, im Osten die A 656 nach Heidelberg und die A 659 nach Weinheim. Weiter im Osten verlĂ€uft parallel die A 5 (Frankfurt – Karlsruhe). Durch die Stadt fĂŒhren die Bundesstraßen B 36, B 37, B 38, B 38a und B 44. (Mehr dazu unter: Straßenverkehr in Mannheim)

Schiene / ÖPNV

Mannheim ist der grĂ¶ĂŸte Eisenbahnknoten in SĂŒdwestdeutschland. 2005 hielten im Mannheimer Hauptbahnhof tĂ€glich 185 FernverkehrszĂŒge. Über die ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke besteht eine schnelle und leistungsfĂ€hige Verbindung in den Raum Stuttgart.

Ein ICE auf der WER nach Frankfurt
Ein ICE auf der WER nach Frankfurt

Mit der Neubaustrecke Mannheim-Frankfurt ist eine vergleichbare Anbindung an die benachbarte Rhein-Main-Region in Planung, nachdem bereits seit der Eröffnung der westlichen EinfĂŒhrung der Riedbahn (WER) 1985 von Frankfurt kommende ZĂŒge halten können, ohne im Hauptbahnhof wenden zu mĂŒssen. Ab 2007 soll die EuropĂ€ische Hochgeschwindigkeitsverbindung Paris - Frankfurt - Berlin ( Rhealys ) mit dem TGV durch Mannheim fĂŒhren.

Der Rangierbahnhof ist nach Maschen (Hamburg) der zweitgrĂ¶ĂŸte in Deutschland. 2005 wurden tĂ€glich 30 internationale, 60 nationale und 440 regionale GĂŒterzĂŒge abgefertigt.

Haltestelle Dalbergstraße
Haltestelle Dalbergstraße

Seit 2003 fĂ€hrt die S-Bahn, die fast den gesamten Rhein-Neckar-Raum erschließt und Linien bis in die Pfalz, den Odenwald und nach SĂŒdhessen fĂŒhrt.

Den öffentlichen Nahverkehr in Mannheim versorgt seit dem 2. Juni 1878 die Straßenbahn . Elf Stadtbahn- und zahlreiche Buslinien der RNV sind heute in Betrieb. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) benutzt werden. Das in den 1970ern begonnene U-Bahn-Netz Mannheim-Ludwigshafen wurde bis auf kleine TeilstĂŒcke aus KostengrĂŒnden nicht realisiert. Die einzige unterirdische Station in Mannheim ist die Haltestelle Dalbergstraße. Die U-Bahn-Planungen wurden mittlerweile eingestellt. (Siehe auch: Nahverkehr in Mannheim)

Wasser

Containerhafen
Containerhafen

BegĂŒnstigt durch den Zusammenfluss von Rhein und Neckar ist der Mannheimer Hafen mit einer FlĂ€che von 1.131 ha heute einer der bedeutendsten BinnenhĂ€fen Europas. 2005 wurden wasserseitig 8,1 Mio t an GĂŒtern umgeschlagen. Knapp 500 Unternehmen mit 20.000 ArbeitsplĂ€tzen sind im Hafengebiet angesiedelt.

Luft

Mannheim besitzt neben einem MilitĂ€rflughafen in Sandhofen einen im Stadtteil Neuostheim gelegenen Zivilflughafen, den City-Airport Mannheim ( IATA -Code: MHG), der LinienflĂŒge nach Berlin, Hamburg und SaarbrĂŒcken anbietet. Der internationale Flughafen Frankfurt liegt 65km nördlich und ist mit dem ICE in 30 Minuten zu erreichen.

Bildung

Hochschulen

Über 24.000 Studenten sind an 9 Hochschulen in Mannheim eingeschrieben:

  • UniversitĂ€t Mannheim, 1907 als Handelshochschule gegrĂŒndet, ist sie seit 1967 UniversitĂ€t. Ihre Wirtschafts- und Sozialwissenschaften belegen in Hochschulrankings regelmĂ€ĂŸig SpitzenplĂ€tze. Rund 11.500 Studenten sind hier immatrikuliert.
  • FakultĂ€t fĂŒr klinische Medizin Mannheim, der UniversitĂ€t Heidelberg angegliedert, mit 800 Studenten.
  • Fachhochschule des Bundes fĂŒr öffentliche Verwaltung , gegrĂŒndet 1978. Von zehn Fachbereichen sind zwei, Arbeitsverwaltung und Bundeswehrverwaltung, in Mannheim angesiedelt. Rund 2.100 Studenten haben sich eingeschrieben.
  • Bundesakademie fĂŒr Wehrverwaltung und Wehrtechnik , gegrĂŒndet 1961, ist sie heute die höchste zentrale Bildungseinrichtung der Bundeswehrverwaltung und zustĂ€ndig fĂŒr die Laufbahnsausbildung Fachrichtung Wehrtechnik.
  • Bundeswehrverwaltungsschule I (Technik), bietet Aus- und Fortbildung fĂŒr Beamte des technischen Dienstes.
  • Hochschule Mannheim, ursprĂŒnglich 1898 als Ingenieurschule gegrĂŒndet, seit 1971 Fachhochschule fĂŒr Technik. Durch die Fusionen 1995 mit der Fachhoschule fĂŒr Gestaltung und 2006 mit der Fachhochschule fĂŒr Sozialwesen sind an ihr heute 4.100 Studenten eingeschrieben.
  • Staatliche Hochschule fĂŒr Musik und Darstellende Kunst Mannheim; Nachfolger der 1762 gegrĂŒndeten Academie de Danse und einer 1776 gegrĂŒndeten privaten Tonschule am Hofe Carl Theodors, hat etwa 600 Studenten.
  • Berufsakademie Mannheim, als Modellversuch 1974 gegrĂŒndet gehört sie mit 4.500 Studenten heute zu den grĂ¶ĂŸten drei Berufsakademien nach Baden-WĂŒrttemberger Modell.
  • Popakademie Baden-WĂŒrttemberg, gegrĂŒndet 2003, bietet die deutschlandweit einzigartige Institution die StudiengĂ€nge Musikbusiness und Popmusikdesign an.
  • Freie Hochschule fĂŒr anthroposophische PĂ€dagogik Mannheim, bildet Lehrer nach den anthroposophischen Grundlagen der WaldorfpĂ€dagogik aus.

Forschungszentren und Institute

  • Institut fĂŒr Deutsche Sprache, 1964 gegrĂŒndet widmet es sich der Sprachforschung.
  • Institut fĂŒr Mittelstandsforschung, erforscht seit 1989 empirisch und interdisziplinĂ€r die Entwicklung der mittelstĂ€ndischen Wirtschaft.
  • Forschungsgemeinschaft fĂŒr elektrische Anlagen und Stromwirtschaft e.V. , fördert die LeistungsfĂ€higkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Versorgung mit elektrischer Energie.
  • Forschungsgruppe Wahlen, erforscht WĂ€hlerverhalten und beobachtet gesellschaftliche Trends und Stimmungen.
  • FreileitungsmastprĂŒfanlage, prĂŒft statische Eigenschaften von Freileitungsmasten.
  • Internationales Institut fĂŒr Berufsbildung Mannheim, untersteht dem Ministerium fĂŒr Kultus, Jugend und Sport Baden-WĂŒrttemberg
  • Staatlichen Seminars fĂŒr Didaktik und Lehrerbildung, zustĂ€ndig fĂŒr Grund- und Hauptschulen
  • Mannheimer Zentrum fĂŒr EuropĂ€ische Sozialforschung, erforscht seit seiner GrĂŒndung 1989 die gesellschaftliche, soziale und politische Entwicklung in Europa.
  • Zentrum fĂŒr EuropĂ€ische Wirtschaftsforschung, arbeitet seit 1991 auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung.
  • Zentrum fĂŒr Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA), beobachtet und analysiert die gesellschaftliche Entwicklung mit sozialen Indikatoren.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Theater

Nationaltheater Mannheim
Nationaltheater Mannheim

Das Nationaltheater Mannheim besteht seit 1779 und ist damit die Ă€lteste kommunale BĂŒhne in Deutschland. 1782 wurden hier Schillers Die RĂ€uber uraufgefĂŒhrt. Heute hat das Vierspartentheater eigenen Ensembles fĂŒr Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Schauspiel, Ballett und das Kinder- und Jugendtheater "Schnawwl".

Hinzu kommen mehrere kleinere BĂŒhnen darunter das Oststadt-Theater, das TIG7 (Theater im Quadrat G7), das Theater Oliv, die FreilichtbĂŒhne, das Theater31, das Theater ImPuls, die Mannheimer Puppenspiele und die KleinkunstbĂŒhne KlapsmĂŒhl' .

Musik

Die Mannheimer Schule war - um 1750 von Johann Stamitz begrĂŒndet - zunĂ€chst ein Musikerkreis am kurpfĂ€lzischen Hof. SpĂ€ter verstand man darunter eine ganze Kompositionsschule, die sich vom bis dahin die europĂ€ische Tradition prĂ€genden generalbass -dominierten Orchestersatz und dem spĂ€tbarocken Pathos abwandte und einen neuen, anmutigeren Stil entwickelte, dessen Harmonik dem Melodieverlauf folgte. Sie leistete damit wesentliche Vorarbeiten zur Entwicklung der Wiener Klassik .

Das KurpfĂ€lzische Kammerorchester wurde 1952 gegrĂŒndet. Es pflegt die Tradition der Mannheimer Schule, aber auch die Musik der Wiener Schule und der Wiener Klassik.

Die Mannheimer BlĂ€serphilharmonie geht zurĂŒck auf das 1987 gegrĂŒndete Sinfonische Jugendblasorchester Mannheim.

Erfolgreiche Mannheimer Vertreter der Popular-Musik sind unter anderen Joy Fleming , Laith Al-Deen, Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims .

Die ehemals zahlreich vertretenen Gesangsvereine leiden in jĂŒngster Vergangenheit sehr unter Nachwuchsproblemen. DafĂŒr haben sich viele Gospel-Chöre entwickelt, wie der Celebration Gospel Choir, die Rainbow-Gospel-&-Soul-Connection, Preacherman's Friend, Joyful Voices und Voices 4 Heaven.

Museen

Kunsthalle
Kunsthalle

Die Kunsthalle Mannheim wurde zum 300. Mannheimer StadtjubilĂ€um 1907 begrĂŒndet. Ein traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist die deutsche und französische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die internationalen Skulpturen des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommt ein umfangreiches Kupferstichkabinett, eine graphische Sammlung, Plakate, Werkkunst und aus der neueren Zeit Fotografien und Videoinstallationen.

Das Landesmuseum fĂŒr Technik und Arbeit Baden-WĂŒrttemberg - 1990 eröffnet - bietet Anschauungsmaterial zur Industrialisierung des deutschen SĂŒdwestens. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen, so waren die Körperwelten von Gunther von Hagens 1997 erstmals in Europa in Mannheim zu sehen.

Museum D5
Museum D5

Die Reiss-Engelhorn-Museen gehen zurĂŒck auf die 1763 gegrĂŒndete KurfĂŒrstliche Akademie der Wissenschaften. Heute sind unter einem Dach mehrere Museen und Institutionen vereinigt:

  • Museum D5 fĂŒr ArchĂ€ologie und Kulturen der Welt
  • Museum Zeughaus fĂŒr Kunst-, Stadt- und Theatergeschichte
  • Museum Schillerhaus
  • Institut fĂŒr internationale Kunst- und Kulturgeschichte
  • Institut fĂŒr ArchĂ€ometrie

Des Weiteren finden im Museum D5 wechselnde Sonderausstellungen statt. Themen vergangener Ausstellungen waren beispielsweise die Maya , Pompeji , FrĂŒhgeschichte Japans und die Germanen .

Bauwerke

PlÀtze

Friedrichsplatz mit Wasserturm
Friedrichsplatz mit Wasserturm

Der Friedrichsplatz liegt im Osten der Innenstadt. In seinem Zentrum steht das Wahrzeichen Mannheims, der 60m hohe Wasserturm. Er wurde 1889 im Neubarock-Stil erbaut und wird gekrönt von einer 3,50m großen Statue der Amphitrite . Der Platz um ihn herum wurde bis 1903 von Bruno Schmitz mit Brunnen, Wasserspielen, LaubgĂ€ngen und GrĂŒnanlagen im Jugendstil gestaltet. Die Wasserspiele werden im Sommer nach Einbruch der Dunkelheit eine Stunde lang illuminiert. Im Winter befindet sich zwischen dem Wasserturm und dem Tritonenbrunnen ein Weihnachtsmarkt. Das östliche Halbrund des Friedrichsplatzes begrenzen ArkadenhĂ€user mit roten Sandsteinfassaden. In der Nord-SĂŒd-Achse des Wasserturms wurden Kunst- und Festhalle errichtet. Die Kunsthalle - 1907 von Hermann Billing erbaut und 1983 mit einem Erweiterungsbau versehen - korrespondiert mit ihrem roten Sandstein mit der bereits vorhandenen Bebauung am Friedrichsplatz. Der Rosengarten - dessen Name sich von einem alten Gewannnamen ableitet - wurde 1903 als Festhalle eröffnet und beherbergte damals mit dem Nibelungensaal den grĂ¶ĂŸten Saal Deutschlands. Heute findet sich dort ein Kongress- und Tagungszentrum.

Paradeplatz
Paradeplatz

Vom Friedrichsplatz fĂŒhrt westlich die FußgĂ€ngerzone Planken zum zentralen Platz Mannheims dem Paradeplatz. Er diente ursprĂŒnglich den KurfĂŒrsten fĂŒr Truppenparaden. Im Zentrum des Platzes befindet sich die Grupello-Pyramide. Sie wurde 1711 von Gabriel de Grupello fĂŒr KurfĂŒrst Johann Wilhelm erschaffen und im DĂŒsseldorfer Schlossgarten aufgestellt. Karl Philipp ließ sie 1743 ĂŒber den Rhein nach Mannheim bringen. Die Pyramide trĂ€gt den Namen "Allegorie der herrscherlichen Tugenden" und stellt den Triumph der fĂŒrstlichen Tugenden dar. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Paradeplatz mit GrĂŒnflĂ€chen gestaltet, die von sternförmig auf die Grupello-Pyramide zulaufenden Wegen durchtrennt werden. An der SĂŒdseite des Platzes erbaute man bis 1746 das alte Kaufhaus, in dem sich zunĂ€chst GeschĂ€fte und ab 1909 das Rathaus befanden. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es nicht wiederaufgebaut, sondern man errichtete bis 1991 das Stadthaus, in dem GeschĂ€fte, die Stadtbibliothek und der Gemeinderat ihren Platz fanden. An den Planken wurde 2003 das Mahnmal fĂŒr die jĂŒdischen Opfer des Nationalsozialismus errichtet. Auf dem Glaskubus sind in Spiegelschrift die Namen der jĂŒdischen Opfer in Mannheim angebracht. Der Kubus selbst wurde schrĂ€g aufgestellt, so dass er auf den Mittelpunkt des Paradeplatzes weist.

Marktplatz
Marktplatz

Der Marktplatz liegt nördlich des Paradeplatzes an der FußgĂ€ngerzone Breite Straße im Zentrum der Unterstadt. In seiner Mitte befindet sich ein Brunnendenkmal aus dem Jahr 1719. Es wurde von Peter van den Branden geschaffen und im Heidelberger Schlossgarten aufgestellt. KurfĂŒrst Karl Theodor machte es dann 1767 der Stadt Mannheim zum Geschenk. Die Figuren des Monuments, die ursprĂŒnglich die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer symbolisierten, wurden dabei so umgestaltet, dass sie nun eine Allegorie auf Mannheim, Handel, Rhein und Neckar darstellen. An der SĂŒdseite des Marktplatzes ist ein barocker Doppelbau, der vermutlich das noch Ă€lteste erhaltene GebĂ€ude Mannheims ist: das alte Rathaus und die untere Pfarrkirche St. Sebastian wurden bis 1713 erbaut. In der Mitte sind beide mit einem Glockenturm verbunden, der in einen mehrfach gestuften Helm mĂŒndet. Auf die Funktion weisen die unterschiedlichen Bildhauerarbeiten an der Fassade hin. Am Alten Rathaus befinden sich Justitia und Atlanten an der Pfarrkirche Pietas und Engelfiguren. Das Glockenspiel ertönt dreimal tĂ€glich.

Sakralbauten

Die Jesuitenkirche wurde bis 1760 als Hofkirche fĂŒr die KurfĂŒrsten nach PlĂ€nen da Bibienas erbaut. Der Kunsthistoriker Dehio bezeichnete sie als bedeutendste Barockkirche SĂŒdwestdeutschlands. Die mĂ€chtige Vierungskuppel weist eine Höhe von 75m auf. Die WandgemĂ€lde im Inneren nahm der MĂŒnchner KĂŒnstler Egid Quirin Asam vor. Der Hochaltar und die sechs SeitenaltĂ€re wurden von Paul Egell und Verschaffelt im SpĂ€tbarock beziehungsweise FrĂŒhklassizismus gestaltet.

Christuskirche
Christuskirche

Die Christuskirche wurde bis 1911 als reprĂ€sentativer Sakralbau der evangelischen Kirche in der Oststadt erstellt. Im neubarocken Stil mit Jugendstilelementen erbaut, steht sie auf dem Werderplatz und bildet damit den Endpunkt von drei Sichtachsen. Die Kuppel weist eine Höhe von 65m auf. Den ersten Turmgang umgeben ĂŒberlebensgroße Statuen der zwölf Apostel . Im Innern findet sich eines der grĂ¶ĂŸten Orgelwerke Deutschlands mit 8.600 Pfeifen.

Die Geschichte der neubarocken Konkordienkirche weist zurĂŒck bis in das Jahr 1685. UrsprĂŒnglich als Doppelkirche fĂŒr die deutsch und wallonisch reformierten Gemeinden geplant, widerfuhren ihr mehrmals Zerstörungen und NutzungsĂ€nderungen. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1918 mit einer evangelischen Kirche in dem einen und einer Schule in dem anderen GebĂ€udeteil. Der Kirchturm ist mit 92m der höchste in Mannheim.

Die Synagoge wurde 1987 fertiggestellt. Die granitrot gehaltene Fassade des Kubusbaus ist von hohen bleiverglasten Rundbogenfenstern geprĂ€gt. DarĂŒber spannt sich eine flache Kuppel. Die beiden HaupteingĂ€nge tragen Nachbildungen eines schmiedeeisernen Oberlichtgitters, das von der 1938 zerstörten Hauptsynagoge stammt.

Die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee, erbaut 1995, war bei ihrer Fertigstellung die grĂ¶ĂŸte reprĂ€sentative Moschee in Deutschland. Die helle Putzfassade wird in der Mitte durch die Auskragung der Gebetsnische betont und ist mit versetzt angeordneten dreieckigen Fenstern gestaltet. Die StahlbetonstĂŒtzen des Minaretts wiesen bereits nach kurzer Zeit Risse auf, so dass es 2005 mit 35m etwas höher neugebaut wurde.

Profanbauten

Ehrenhof des Schlosses
Ehrenhof des Schlosses

Das Schloss war die Residenz der KurfĂŒrsten von der Pfalz. 1720-60 erbaut, ist es nach Versailles die zweitgrĂ¶ĂŸte geschlossene Barockanlage Europas. Die zur Innenstadt zeigende Schaufront weist eine LĂ€nge von 440m auf und ist damit Endpunkt von sieben Parallelstraßen. An der Ausgestaltung waren unter anderen da Bibiena, Egell, Rabaliatti , Pigage und Cosmas Damian Asam beteiligt. Im zweiten Weltkrieg völlig zerstört, wurde das Schloss bis 1968 in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Bis 2007 wird das Dach in originalgetreuer Form wiederhergestellt.

Das Zeughaus stammt aus dem Jahr 1779. Es wurde von Peter Anton von Verschaffelt im klassizistischen Stil erbaut. Seit 1918 beherbergte es die Sammlungen von Carl Reiß, seit 1956 war es Sitz des Reiß-Museums. Bis 2007 wird das GebĂ€ude aufwendig restauriert.

Die NeckarhochhÀuser, umstrittenes Symbol Mannheims.
Die NeckarhochhÀuser, umstrittenes Symbol Mannheims.

Ebenfalls nach PlĂ€nen von Verschaffelt wurde bis 1788 das klassizistische Palais Bretzenheim errichtet, das KurfĂŒrst Karl Theodor seiner MĂ€tresse und ihren Kindern schenkte. 1899 wurde das GebĂ€ude Sitz der Rheinische Hypothekenbank , seit 2004 wird es vom Amtsgericht Mannheim genutzt.

Der Fernmeldeturm ist mit 205m das höchste GebĂ€ude der Stadt. Er wurde nach PlĂ€nen von Heinle und Schlaich 1975 gebaut. In einer Höhe von 125m befinden sich ein Drehrestaurant und eine Aussichtsplattform, von der man einen schönen Rundblick ĂŒber Mannheim und das Umland hat.

FĂŒnf der sechs höchsten HochhĂ€user Baden-WĂŒrttembergs stehen in Mannheim. Sie wurden alle an der Ă€ußeren Seite des Innenstadtrings gebaut. Bereits 1975 wurden die drei WohntĂŒrme der Neckaruferbebauung-Nord und das Appartmenthaus Collini-Center erbaut. Der Victoria-Turm wurde 2001 fertiggestellt und ist das höchste BĂŒrohaus der Stadt. Alle fĂŒnf HochhĂ€user sind mit 95-97m ungefĂ€hr gleich hoch.

Parks und GrĂŒnflĂ€chen

Luisenpark
Luisenpark

Der Luisenpark ist mit 41 ha der grĂ¶ĂŸte Stadtpark. Er wurde 1903 angelegt und zur Bundesgartenschau 1975 erweitert. Nahe der Innenstadt am Neckar gelegen, bietet er zahlreiche Attraktionen wie Pflanzenschauhaus, chinesischer Teegarten, Schmetterlingshaus, Gondolettas und SeebĂŒhne.

Der Herzogenriedpark war ebenfalls Bestandteil der Bundesgartenschau. Etwas kleiner als sein "großer Bruder" liegt er nördlich der Neckarstadt. Sehenswert sind das Tiergehege, das Rosarium und die Multihalle mit einer zeltartigen Dachkonstuktion, die nach einem Entwurf von Frei Otto entstand.

Der Waldpark mit der dazugehörigen Reißinsel ist eine der grĂ¶ĂŸten naturbelassenen Auen am Rhein. Die Halbinsel gehörte Carl Reiß, der sie der Stadt mit der Auflage vermachte, sie in ihrem naturbelassenem Zustand zu erhalten und den BĂŒrgern der Stadt zugĂ€nglich zu machen. Zahlreiche seltene Vogelarten, wie BlĂ€sshĂŒhner , Graureiher und Wildenten , können auf der Reißinsel beobachtet werden.

Sport

SAP-Arena
SAP-Arena

Die zuschauertrĂ€chtigste Sportart in Mannheim ist das Eishockey. Die Adler Mannheim (frĂŒher Mannheimer ERC) waren 1980, 1997-99 und 2001 deutscher Eishockeymeister. Ihre Heimspiele tragen sie in der SAP-Arena aus.

Immer noch ĂŒberregional bekannt, auch wenn die grĂ¶ĂŸten Erfolge schon lĂ€nger zurĂŒckliegen, sind die beiden Fußballvereine VfR Mannheim (Deutscher Fußballmeister 1949) und SV Waldhof Mannheim (Bundesligist 1983-90). Beide spielen zur Zeit in der Oberliga Baden-WĂŒrttemberg .

Der Deutsche Basketball Bund spielt in Erinnerung an Albert Schweitzer jedes zweite Jahr, seit 1958 , im FrĂŒhjahr in Mannheim auf seinem Europa -Jugend- Basketballturnier den Dr.-Albert-Schweitzer-Pokal fĂŒr Jugend-Nationalmannschaften aus. Dieses internationale Freundschaftstreffen, im Sinne des Arztes, Missionars und FriedensnobelpreistrĂ€gers von 1952 , ist weltweit eines der wichtigsten und am besten besetzten Basketballtuniere fĂŒr Jugendmannschaften, an dem auch schon zahlreiche spĂ€tere NBA -Profis teilgenommen haben.

GrĂŒn-Weiss Mannheim spielt erfolgreich in der Tennis -Bundesliga. Der Klub war 1922, 1993, 1996 und 2005 deutscher Tennismeister.

Der Leichtathletik -Verein MTG Mannheim bringt seit seiner GrĂŒndung immer wieder herausragende Athleten hervor. National erfolgreich sind momentan insbesondere die Sprinterinnen.

UnterstĂŒtzt durch die große amerikanische Kolonie der US-Army in Mannheim konnte der Baseball -Sport in der Vergangenheit große Erfolge feiern. Die Mannheimer Vereine Knights, VfR, Amigos und Tornados konnte zwischen 1954 und 1997 neunzehnmal die deutsche Baseballmeisterschaft gewinnen.

In den 1950er und 60er Jahren weltweit und bis in die 1990er national erfolgreich war der Radsport -Verein RRC Endspurt Mannheim. Hervorzuheben sind insbesondere Willi und Rudi Altig unter dem Trainer Karl Ziegler .

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Februar: Fasnachtsumzug (jĂ€hrlich im Wechsel mit Ludwigshafen) (Sonntags)
  • MĂ€rz: Message Music Contest
  • April: Europa -Jugend- Basketballturnier um den Dr.-Albert-Schweitzer-Pokal fĂŒr Jugend-Nationalmannschaften (jedes zweite Jahr)
  • April/Mai: FrĂŒhjahrvolksfest (Maimess)
  • April/Mai: Mannheimer Maimarkt
  • Mai: Stadtfest auf den Planken
  • Kurpfalzfest im Herzogenriedpark
  • Blumepeterfest
  • September: Kinderspektakel im Luisenpark immer am Weltkindertag
  • September/Oktober: Herbstvolksfest (Herbstmess)
  • Oktober: Mannheimer Go-Turnier Aji (am Wochenende der Zeitumstellung)
  • November: Filmfestival Mannheim-Heidelberg
  • November/Dezember: Zwei WeihnachtsmĂ€rkte - unter dem Wasserturm und auf den Kapuzinerplanken

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Carl Benz um 1900
Carl Benz um 1900
Denkmal fĂŒr den Blumepeter
Denkmal fĂŒr den Blumepeter

Die folgende Übersicht enthĂ€lt bedeutende, in Mannheim geborene, Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren spĂ€teren Wirkungskreis in Mannheim hatten oder nicht ist dabei unerheblich. (FĂŒr eine noch umfassendere Auflistung, siehe Söhne und Töchter der Stadt Mannheim)

  • 1744 : Karl Theodor Freiherr von Dalberg († 1817 in Regensburg), KurfĂŒrst und Erzbischof von Mainz sowie Erzbischof von Regensburg (1802-17)
  • 1813 : Lorenz Brentano († 1891 in Chicago ), Jurist und liberaldemokratischer Politiker in der Zeit vor und wĂ€hrend der MĂ€rzrevolution von 1848 / 1849
  • 1821 : Friedrich Engelhorn († 1902 in Mannheim), Unternehmer und GrĂŒnder der BASF
  • 1838 : Wilhelm Reiß († 1908 in Könitz bei Saalfeld), Forschungsreisender und Vulkanologe
  • 1868 : Ludwig Landmann († 1945 in Voorburg), Frankfurter OberbĂŒrgermeister und NS-Opfer
  • 1876 : Hermann MĂŒller († 1931 in Berlin), deutscher Politiker ( SPD ), MdR , Reichskanzler 1920 und 1928-30, Reichsaußenminister 1919-20
  • 1897 : Sepp Herberger († 1977 in Weinheim), Trainer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft 1936-64 ("Wunder von Bern")
  • 1898 : Franz Xaver Fuhr († 1973 in Regensburg), deutscher Maler
  • 1905 : Albert Speer sen. († 1981 in London), Architekt und RĂŒstungsminister wĂ€hrend der Nazi-Diktatur, im NĂŒrnberger Prozess verurteilter Haupt-Kriegsverbrecher
  • 1907 : Alfred Delp († 1945, hingerichtet in Berlin-Plötzensee), Kath. Theologe, Philosoph und WiderstandskĂ€mpfer
  • 1913 : Hans Filbinger, MinisterprĂ€sident von Baden-WĂŒrttemberg ( CDU ) 1966-1978
  • 1933 : Gerhard Mayer-Vorfelder, PrĂ€sident des Deutschen Fußball-Bundes und ehemaliger Minister in Baden-WĂŒrttemberg ( CDU )
  • 1937 : Rudi Altig , Radrennfahrer (Straßenweltmeister 1961 , Gewinner des GrĂŒnen Trikots der Tour de France 1962 )
  • 1943 : Wilhelm Genazino , Schriftsteller
  • 1953 : Reinhard BĂŒtikofer , Politiker, Vorsitzender der GrĂŒnen
  • 1969 : Steffi Graf , erfolgreichste deutsche Tennisspielerin
  • 1971 : Xavier Naidoo, SĂ€nger, Vorreiter deutschsprachiger Soulmusik

Nicht in Mannheim geboren, aber hier gewirkt haben u.a.:

  • 1750 : Wolfgang Heribert von Dalberg , Theaterleiter
  • 1759 : Friedrich von Schiller , Dichter
  • 1785 : Karl Drais , Erfinder der Draisine
  • 1838 : Heinrich Lanz , Erfinder und Hersteller von Landmaschinen, Lokomotiven, Traktoren
  • 1844 : Carl Benz , Erfinder des Automobil
  • 1875 : Blumepeter (bĂŒrgerlicher Name: Peter SchĂ€fer), Mannheimer Original
  • 1924 : Robert HĂ€usser , Fotograf
  • 1925 : Leonie Ossowski , Schriftstellerin ('Weichselkirschen', 'Die große Flatter')
  • 1944 : Joy Fleming , deutschsprachige Jazz- und BluessĂ€ngerin
  • 1956 : Uwe Ochsenknecht , Schauspieler

EhrenbĂŒrger

Seit 1820 verlieh die Stadt Mannheim an zahlreiche lokale und ĂŒberregionale Persönlichkeiten die EhrenbĂŒrgerwĂŒrde . Die Bedeutendsten darunter sind:

  • 1895 : Otto von Bismarck , Reichskanzler (1815-1898)
  • 1907 : Wilhelm Wundt , Psychologe (1832-1920)
  • 1970 : Carlo Schmid , Bundesminister (1896-1979)

FĂŒr eine vollstĂ€ndige Auflistung, siehe Liste der EhrenbĂŒrger von Mannheim.

Bloomaulorden

Als höchste bĂŒrgerschaftliche Auszeichnung Mannheims gilt der seit 1970 jĂ€hrlich verliehene Bloomaulorden. Die bekanntesten OrdenstrĂ€ger:

  • 1971 : Anneliese Rothenberger , OpernsĂ€ngerin (* 1926)
  • 1972 : Heinz Haber , Astrophysiker (1913-1990)
  • 1973 : Sepp Herberger , Fußballtrainerlegende (1897-1977)
  • 1974 : Carl Raddatz , Schauspieler (1912-2004)
  • 1979 : Elsbeth Janda, Mundartschriftstellerin und Schauspielerin (1923-2005)
  • 1994 : Joana , Liedermacherin (* 1944)
  • 2005 : Hans-Peter Schwöbel Soziologie-Professor und Kabarettist (* 1945)
  • 2006 : Klaus van Ackern Dekan der Medizinischen FakultĂ€t (* 1941)

Literatur

  • Manfred David: Mannheimer Stadtkunde. Edition Quadrat, Mannheim 1982, ISBN 3-87804-125-X
  • Erich Keyser (Hrsg.): Badisches StĂ€dtebuch Band IV 2. Teilband aus Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Kohlhammer, Stuttgart 1959
  • Landesarchivdirektion Baden-WĂŒrttemberg (Hrsg.): Das Land Baden-WĂŒrttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, Band V. Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2
  • Stadtarchiv Mannheim und Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V. Andreas Schenk (Hrsg.): Mannheim und seine Bauten 1907-2007, 5 BĂ€nde. Edition Quadrat, Mannheim 2000-2007
  • Andreas Schenk: ArchitekturfĂŒhrer Mannheim. Dietrich Reimer, Berlin 1999, ISBN 3-496-01201-3
  • Friedrich Walter: Mannheim in Vergangenheit und Gegenwart, 2 BĂ€nde. Mannheim 1907
  • Friedrich Walter: Schicksal einer deutschen Stadt, 2 BĂ€nde. Fritz Knapp, Frankfurt 1949-50
  • Hansjörg Probst: Kleine Mannheimer Stadtgeschichte. Friedrich Pustet, Regensburg 2005, ISBN 3-7917-1972-6

Weblinks

Wikinews: Mannheim – aktuelle Nachrichten
Commons: Mannheim – Bilder, Videos oder Audiodateien
Wiktionary: Mannheim – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Wikiquote: Mannheim – Zitate


   
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