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Letzte Änderung für Artikel Ulm: 19.02.2006 15:26

Ulm

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Wappen Karte
Wappen Ulm Lage der kreisfreien Stadt Ulm in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-WĂĽrttemberg
Regierungsbezirk : TĂĽbingen
Region : Donau-Iller
Landkreis : Stadtkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 48° 24' N, 09° 59' O
48° 24' N, 09° 59' O
Höhe : 458 - 645 m ü. NN
Fläche : 118,69 km²
Einwohner : 120.574 (September 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.016 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 16,3 % (2004)
Postleitzahlen : 89001 - 89081
(alt: 7900)
Vorwahlen : 0731, 07304,
07305, 07346
Kfz-Kennzeichen : UL
GemeindeschlĂĽssel : 08 4 21 000
UN/LOCODE : DE ULM
NUTS-Code : DE144 (Ulm, Stadtkreis)
Stadtgliederung: 18 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung :
Marktplatz 1
89073 Ulm
Offizielle Website : www.ulm.de
E-Mail-Adresse: stadt_ulm@ulm.de
Politik
Oberbürgermeister : Ivo Gönner (SPD)

Die Universitätsstadt Ulm ist ein Stadtkreis (kreisfreie Stadt) in Baden-Württemberg an der Donau. Sie gehört mit ihren über 120.000 Einwohnern zu den kleinsten Großstädten Deutschlands. Die Stadt ist Sitz des Landratsamtes des Alb-Donau-Kreises und gehört zur Region Donau-Iller innerhalb des Regierungsbezirks Tübingen (zur grenzüberschreitenden Region Donau-Iller gehören auch Gebiete des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben).
Nächste größere Städte sind Augsburg und MĂĽnchen im SĂĽdosten, etwa 70 km beziehungsweise etwa 130 km und Stuttgart im Nordwesten, etwa 100 km entfernt. Ulm ist nach dem Landesentwicklungsplan Baden-WĂĽrttemberg eines von insgesamt 14 Oberzentren des Landes und bildet mit Neu-Ulm (zusammen ĂĽber 170.000 Einwohner) eines der länderĂĽbergreifenden Doppelzentren Deutschlands.
Ulm hat den höchsten Kirchturm der Welt (161,5 m), die älteste Verfassung einer deutschen Stadt sowie das älteste deutsche Stadttheater (seit 1641 ) und beherbergt im Museum mit dem Löwenmenschen die älteste Mensch-Tier-Plastik der Welt. Ab Ulm ist die Donau schiffbar. Von hier aus fuhren die Donauschwaben , mit sogenannten Ulmer Schachteln, in ihre neuen Heimatländer.
Ulm, erstmals urkundlich genannt am 22. Juli 854 , im Jahre 2004 also 1150 Jahre alt geworden, war Königspfalz und freie Reichsstadt , ab 1802 bayerisch, ist seit 1810 württembergisch und seitdem getrennt von seinem Gebiet rechts der Donau, das bei Bayern blieb und auf dem sich die Stadt Neu-Ulm entwickelte.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Ansichtskarte Ulm 1916
Ansichtskarte Ulm 1916

Geografische Lage

Die Stadt Ulm liegt an der Einmündung der Iller und der Blau in die Donau, am Rande der Lonetal-Flächenalb, deren Erhebungen (von West über Nord nach Ost: Galgenberg, Kuhberg, Roter Berg, Eselsberg, Kienlesberg, Michelsberg, Safranberg) die Stadt umgeben und am Hochsträß der mittleren Flächenalb. Die Stadt liegt größtenteils links der Donau, die hier für einige Kilometer die Landesgrenze zum Freistaat Bayern bildet. Lediglich die Stadtteile Wiblingen, Gögglingen, Donaustetten und Unterweiler liegen rechts der Donau.

Nachbargemeinden

Auf baden-wĂĽrttembergischer Seite ist Ulm ganz vom Alb-Donau-Kreis umgeben, auf der bayerischen Seite grenzt am rechten Ufer der Donau die Kreisstadt Neu-Ulm und und am linken die Gemeinde Elchingen mit dem Ortsteil Thalfingen an. Die Nachbargemeinden auf baden-wĂĽrttembergischer Seite sind (von SĂĽden ĂĽber Westen nach Norden): Illerkirchberg, Illerrieden, Staig, HĂĽttisheim, Erbach (Donau), Blaubeuren, Blaustein, Dornstadt, Beimerstetten und Langenau.

Stadtgliederung

Blick von der mittleren Plattform des Ulmer MĂĽnsters Richtung Westen.
Blick von der mittleren Plattform des Ulmer MĂĽnsters Richtung Westen.

Das Stadtgebiet von Ulm ist in 18 Stadtteile eingeteilt. In den Stadtteilen, die im Zuge der jüngsten Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliedert wurden (Eggingen, Einsingen, Ermingen, Gögglingen, Donaustetten, Jungingen, Lehr, Mähringen und Unterweiler), wurden Ortschaftsräte eingerichtet. Diese Gremien sind zu wichtigen, den Stadtteil betreffenden Angelegenheiten zu hören. Endgültige Beschlüsse über eine Maßnahme fasst dann allerdings der Stadtrat der Gesamtstadt Ulm.

Die 18 Stadtteile: Ulm-
-Mitte, -Böfingen, -Donaustetten, -Donautal, -Eggingen, -Einsingen, -Ermingen, -Eselsberg, -Gögglingen, -Grimmelfingen, -Jungingen, -Lehr, -Mähringen, -Oststadt, -Söflingen (mit Harthausen), -Unterweiler, -Weststadt und -Wiblingen

Böfingen hieß ursprünglich "Befingen". Der Name wurde in den 60er Jahren zu Böfingen umbenannt. Dieser Stadtteil hat heute ca. 12.000 Einwohner und ist damit der zweitgrößte Stadtteil von Ulm.

Ermingen liegt im Westen der Stadt. Es wurde am 1. Juli 1974 durch Eingemeindung zu einem Stadtteil von Ulm. 1999 feierte das Dorf sein 700-jähriges Bestehen. Es hat heute etwa 1200 Einwohner. In Ermingen befindet sich der Fernmeldeturm Ulm-Ermingen.

Klima

Klimadiagramm von Ulm
Klimadiagramm von Ulm

Im Volksmund heißt es "Ulm - Die Hauptstadt des Nebelreiches". Diese Aussage ist gar nicht so falsch, denn in den Übergängen von Herbst und Winter bzw. vom Winter zum Frühling liegt die Stadt meistens in den Morgenstunden bis ca. 12 Uhr mittags im dichten Nebel. Oft scheint dabei schon die Sonne und nur die dicke Nebeldecke lässt das Wetter trüb erscheinen. Dagegen liegen die Werte des Mittels von Jahresdurchschnittstemperatur und Niederschlagsmenge im deutschen Durchschnitt. Mit 745 Millimeter (mm) Niederschlagsdurchschnitt und einer Durchschnittstemperatur von 8 Grad Celsius (°C) im Jahr (von 1971 bis 2000) fällt die Stadt nicht aus dem Rahmen der gemäßigten Klimazone . Probleme dabei bereiten aber das oftmalige Hochwasser der Donau, die bei langem Regenwetter viel zu viel Wasser führt und über die Ufer tritt. Besonders zu spüren bekamen es die Ulmer im Jahr 2005, bei dem das Hochwasser viele Straßen am Ufer überschwemmt hatte, was wiederum hohe Schäden hinterlassen hatte.

Geschichte

Ansicht von Ulm um 1490
Ansicht von Ulm um 1490

Die älteste Besiedlung des Ulmer Raumes beginnt in der frĂĽhen Jungsteinzeit, um 5000 v. Chr. Nachgewiesen sind Siedlungen dieser Zeit, beispielsweise bei Eggingen (Grabungen des Landesdenkmalamtes Baden-WĂĽrttemberg) und Lehr (Lesefunde verschiedener Sammler). Im Stadtgebiet Ulms datieren die ältesten Funde ins Endneolithikum (Bestattung der Glockenbecher-Kultur auf dem MĂĽnsterplatz).

Im frühen Mittelalter, wohl um 850, wird Ulm zur Königs pfalz . Die erste urkundliche Erwähnung ist am 22. Juli 854 datiert. König Ludwig der Deutsche besiegelt eine Urkunde in „Hulma“. Das Wort Hulma bedeutet wahrscheinlich in der germanischen Sprache soviel wie „sumpfige Stelle“ (von hulmig - sumpfig). Unter den Staufern wird die Siedlung weiter ausgebaut, bis sie 1181 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa zur Stadt erhoben wird und alsbald ihm direkt unterstellt ist: Ulm wird 1184 freie Reichsstadt .

Seit den 60er Jahren wird in Ulm eine Stadtarchäologie betrieben (zunächst Stadtgeschichtliche Forschungsstelle, zuletzt Landesdenkmalamt Baden-Württemberg), die zahlreiche Ausgrabungen durchgeführt hat. Dabei wurde deutlich, dass die Besiedlung im Stadtgebiet vor die ersten Erwähnungen zurückreicht (Grabfunde der Merowingerzeit am Bahnhof, im nördlichen Stadtgebiet, auf dem Münsterplatz sowie Siedlungsfunde auf dem Weinhof und im Bereich des Grünen Hofs). Zur Pfalz - von der nur die Reste der Pfalzkapelle (im Schwörhaus) und verschiedene Befestigungsgräben bekannt sind - gehörte eine Wirtschaftssiedlung, in der zahlreiche eingetiefte Handwerkerhütten nachgewiesen worden sind. Im Schutz der Pfalz entstand ein Markt, der dann offenbar Ausgangspunkt für die Stadtbildung wurde: Hier entstanden frühe Steinbauten und hier wurde schließlich das Rathaus der Stadt errichtet.

Unter Führung Ulms wird 1376 der Schwäbische Städtebund als Bündnis von 14 schwäbischen Reichsstädten gegründet. Am 30. Juni 1377 beginnt der Bau des Ulmer Münsters, nachdem die alte Kirche vor den Stadtmauern lag und die Einwohner während einer Belagerung nicht zur Kirche gehen konnten. Nach der Niederlage im Ersten Städtekrieg 1388 fällt der Schwäbische Städtebund auseinander. Ulm verliert an Einfluss auf die anderen schwäbischen Städte.

Der große Schwörbrief von 1397, die Ulmer Verfassung, tritt in Kraft. Er regelt die Machtverteilung und die Aufgaben des Bürgermeisters. Die Zünfte haben nun 30, die Patrizier nur noch 10 Ratssitze. Gleichzeitig wird den Patriziern das aktive Wahlrecht verweigert. Der Bürgermeister muss den Einwohnern Rechenschaft ablegen. Der Schwörmontag (vorletzter Montag im Juli) ist seither der Ulmer Feiertag.

Ulmer MĂĽnz und Schiefes Haus (rechts)
Ulmer MĂĽnz und Schiefes Haus (rechts)

Um 1500 ist Ulm auf der Blüte seiner Macht. Sie ist die zweitgrößte Reichsstadt nach Nürnberg: drei Städte (Geislingen, Albeck und Leipheim) sowie 55 Dörfer gehören zum Gebiet. Die Stadt ist wichtiger Umschlagplatz für Eisen, Holz und Wein. Aus dieser Zeit stammt der Reim, der die Stellung der Stadt in der damaligen Welt untermauert:

Venediger Macht,
Augsburger Pracht,
NĂĽrnberger Witz,
StraĂźburger GeschĂĽtz,
und Ulmer Geld
regier'n die Welt.

Mit dem Ulmer Geld im Vers ist jedoch weniger das Münzgeld, sondern wohl eher das gemeint, was den Reichtum Ulms ausmacht – das Barchent , ein Mischgewebe aus Baumwolle und Leinen, welches von solcher Qualität ist, dass es, weil in ganz Europa begehrt, so gut wie Geld ist.

Die Entdeckung Amerikas (1492) sowie des Seeweges nach Indien (1497), lassen neue Handelszentren entstehen, welche den wirtschaftlichen Niedergang der Stadt einleiten. 1531 tritt die Stadt dem protestantischen Glauben bei. Bis 1546, zur Zeit des Schmalkaldischen Krieges, verliert Ulm 35 seiner Dörfer durch Plünderung oder Brandschatzung und muss sich zuletzt doch dem katholischen Kaiser unterwerfen.

Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wird der Reichtum der Stadt durch weitere Kriege, Seuchen, Reparationszahlungen und Erpressungen verschiedener Besatzer derart verringert, dass die Stadt um 1770 bankrott ist und weiteren Grund veräußern muss. 1786 umfasst das Ulmische Gebiet noch folgende Verwaltungen: Obervogteiamt Geislingen, Oberämter Langenau, Albeck und Leipheim sowie die Ämter Süßen, Stötten, Böhringen, Nellingen, Weidenstetten, Lonsee, Stubbersheim, Bermaringen und Pfuhl. Die Neuordnung Europas durch Napoleon wirkt sich auch in Ulm aus: 1802 verliert die Stadt ihre Unabhängigkeit und kommt unter bayrische Verwaltung. 1805 findet bei Ulm die Schlacht von Elchingen (von den Franzosen überall "bataille d'Ulm" genannt) statt, der Beginn des dritten Koalitionskriegs. Dabei werden auf Anordnung Napoleons die Stadtmauern von Ulm geschliffen . Acht Jahre später, 1810, wird Ulm württembergisch, büßt dadurch jedoch noch mehr Land ein. Der größte Teil des Grund und Bodens jenseits der Donau bleibt bayerisch und bildet die künftige Stadt Neu-Ulm.

Ulmer Donauufer flussaufwärts von der Herdbrücke aus gesehen
Ulmer Donauufer flussaufwärts von der Herdbrücke aus gesehen
Ulmer HerdbrĂĽcke mit dem beherrschenden Reichenauer Hof (rechts)
Ulmer HerdbrĂĽcke mit dem beherrschenden Reichenauer Hof (rechts)
Ulmer Donauufer flussabwärts von der Herdbrücke aus gesehen
Ulmer Donauufer flussabwärts von der Herdbrücke aus gesehen

Rechts der Donau lagen wichtige Ulmer Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen. Von der zentralen Herdbrücke aus flußaufwärts zur Illermündung hin landeten die Illerflöße an, die meist Ulm als Endpunkt ansteuerten, aber bisweilen auch bis Wien fuhren, überwiegend reine Baumflöße , aber auch sogenannte Bäderische, die aus bereits vorgearbeiteten Brettern bestanden. Die Flößer brachten nicht nur Bauholz für die Stadt, sondern auch Brennholz, ja sogar Köstlichkeitern wie Käse (aus der Schweiz und dem Allgäu), Weinbergschnecken oder Kirschwasser. Es gab einen Zimmerplatz fürs Bauholz, einen Holzhandelsplatz und einen weiteren Holzmagazinplatz fürs Lagern und verkaufen des Brennholzes. Des weiteren war ein Schiffbauplatz benachbart, auf dem Boote (Ulmer Schachteln) für die hier einsetzende Donauschifffahrt gebaut wurden. Daneben lagen die Sciffswerft und der Einladungsplatz. Etwas weiter flußabwärts unterhielt die Gärtnerzunft einen Düngerplatz, der vor allem wichtig war für die stattliche Anzahl der ebenfalls südlich gelegenen Baum-, Obst- und Lustgärten. Zum Steinhäule zu lagen die Einrichtungen des Scharfrichters, welcher zugleich Wasenmeister (Abdecker, Schinder, Kleemeister) war. Und dann war da noch das Schützenhaus, wo die Schützengesellschaft mehrmals in der Woche zu schießen pflegte. Zu der Zeit gingen die Ulmer auch gern aufs rechte Donauufer spazieren, promenieren und in Schänken einkehren. Immerhin arbeiteten also Hunderte von Ulmern rechts der Donau und Tausende gingen ihrem Freizeitvergnügen nach. Als die Donau dann durch Napoleon Grenzfluss zwischen den neuen Königreichen Württemberg und Bayern wurde, gab es plötzlich Passzwang. Ein Problem für die Bürger wie für die Polizei.

Gleichzeitig wird Ulm Sitz eines württembergischen Oberamts. Ein Jahr später erhält Ulm die Bezeichnung „Unsere gute Stadt“ und damit das Recht auf einen eigenen Landtagsabgeordneten. 1811 soll „der Schneider von Ulm“ anläßlich des Antrittsbesuchs des württembergischen Königs das von ihm entworfene Fluggerät vorführen. Als Startplatz ist das hohe Ufer der Adlerbastei nahe der Herdbrücke ausgesucht worden. Berblinger scheut die Demonstration, weil er die Thermik als ungünstig einschätzt. Am Tag darauf, der König ist nicht mehr anwesend, dafür dessen Sohn, steht der Ulmer Flugpionier wieder am Start. Einem Ondit zufolge soll der Zögernde dann gestoßen worden sein und landete, statt am bayerischen Ufer in der Donau. Neuzeitliche Flugwettbewerbe zeigten, dass die Stelle in jedem Falle fürs Hinübergleiten sehr problematische Bedingungen bietet. Man stellte auch durch Nachbau und Ausprobieren fest, dass Berblingers Fluggerät tatsächlich tauglich war. Sein gescheiterter Versuch machte ihn aber damals für die Ulmer zur lächerlichen Figur. Er selbst gab seine Experimente auf, zog sich zurück und starb verkannt und verarmt.

1819 wird Ulm zum Sitz des württembergischen Donaukreises (etwa einem Regierungsbezirk vergleichbar, bis 1924). Mit der Eröffnung der „Schwäbischen Eisenbahn“ von Stuttgart über Ulm bis nach Friedrichshafen am 1. Juni 1850 erwacht das Provinznest mit 12.000 Einwohnern wieder zu neuem Leben. Mit dem Neu- und Wiederbeginn von zwei Großbaustellen, der Bundesfestung mit 41 Festungswerken um Ulm herum sowie der Vollendung des Münsters, welches dann kurz vor Ende des Jahrhunderts den bis heute höchsten Kirchturm der Welt erhält, zieht wieder der Wohlstand ein. Das Ulmer Münster war von 1885 bis 1889, als es vom Eiffelturm abgelöst wurde, das höchste Gebäude der Welt.

Ulm (etwa 1890 bis etwa 1900)
Ulm (etwa 1890 bis etwa 1900)

1913 zählt die Stadt bereits 60.000 Einwohner, davon rund 10.000 Soldaten. Ulm ist eine Garnisons - aber auch eine Industriestadt: Magirus, Wieland und Kässbohrer tragen den Namen der Stadt in die Welt.

Um 1931 gibt es in Ulm eine Regionalwährung , das Markengeld Wära.

Zwischen den Weltkriegen ist es ruhig um Ulm. Doch der Nationalsozialismus macht auch vor Ulm nicht halt. 1933 bis 1935 wird am Oberen Kuhberg, in einem der Festungswerke der Bundesfestung, ein KZ , vorwiegend für politische Gefangene wie Kurt Schumacher , eingerichtet. Am 22. April 1934 geben Vertreter der evangelischen Kirche aus ganz Deutschland im Münster die Ulmer Erklärung ab, in der sie sich offen gegen Hitler wenden. Auch die Ulmer Synagoge wird ein Opfer der sogenannten „ Kristallnacht “ (9./10. November 1938), weniger durch die Brandstiftung, die kaum einen Schaden verursacht, als durch den willkürlichen Abriss danach.

Ein Teil seiner alten Freiheit kann Ulm im selben Jahr "zurückerobern" und wird kreisfreie Stadt. Gleichzeitig wird sie Sitz des aus dem alten Oberamt hervorgegangenen Landkreises Ulm. Ende 1944 wird Ulm bei diversen Bombardierungen schwer getroffen, nach dem Großangriff am 17. Dezember 1944 sind 81% der Altstadt zerstört, das Münster jedoch bleibt - dank raschem Eingreifen des Luftschutzes - verschont.

Und nach dem Krieg das selbe Bild wie ĂĽberall: Wiederaufbau

Blick auf Ulm vom Safranberg aus
Blick auf Ulm vom Safranberg aus

1951 wird das erste Industriegebiet besiedelt. 1953 beginnt die Geschichte der, inzwischen weltberühmten, Hochschule für Gestaltung (bis 1968). Eine Ingenieurschule beginnt 1960 ihren Lehrbetrieb, die 1972 in der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik aufgeht. Wenige Jahre zuvor, 1967, wird die Universität Ulm gegründet. 1982 folgt das Universitätsklinikum.

Am 1. Januar 1973 tritt die Kreisreform in Baden-WĂĽrttemberg in Kraft. Ulm wird Sitz des neu gebildeten Alb-Donau-Kreises, bleibt selbst aber kreisfrei. 1980 ĂĽberschreitet Ulm die 100.000 Einwohner-Marke und wird somit GroĂźstadt. Im gleichen Jahr ist Ulm Gastgeber der ersten Landesgartenschau in Baden-WĂĽrttemberg, an der sich auch die bayerische Nachbarstadt Neu-Ulm beteiligt.

Die Überwindung der Wirtschaftskrise Anfang der 1980er Jahre lässt aus der Industriestadt zudem eine Dienstleistungs- und Wissenschaftsstadt werden, die 1987, bei einer Einwohnerzahl von 104.000, stolze 84.000 Arbeitsplätze bieten kann.

2004 feierte Ulm gleich zwei bedeutende Ereignisse:

  • den 1150. Jahrestag der ersten urkundlichen Erwähnung
  • den 125. Geburtstag Albert Einsteins (14. März 1879 in der heutigen BahnhofstraĂźe, das Haus ist zerstört, an der Stelle steht heute eine Skulptur)

Religionen

Der Turm des Ulmer MĂĽnsters von Nordwesten
Der Turm des Ulmer MĂĽnsters von Nordwesten

1529 trat Ulm auf dem Reichstag in Speyer den protestantischen Reichsständen bei. 1531 wurde die Reformation zwinglischer Richtung eingeführt, doch näherte man sich bereits 1533 Martin Luther an. 1553 erhielt die Stadt eine lutherische Kirchenordnung. Somit war Ulm über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert sank der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung Ulms (knapp 20.000) auf ein Prozent (200 bis 250 Seelen im Jahre 1624) ab. Diese Zahl blieb bis Mitte des 18. Jahrhunderts konstant. Predigen durften die verbliebenen katholischen Priester nicht, katholische Taufen durften nur noch in den Privathäusern stattfinden, zur katholischen Trauung (in Ulm verboten) gingen die wenigen Paare ins katholische Söflingen. Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts blieb die Aufnahme von Katholiken ins Bürgerrecht ausgeschlossen. Die stärksten Gruppen unter den Katholiken waren die Patrizier und vor allem die Gesellen, Dienstboten und Taglöhner. Anfang des 19. Jahrhunderts gab es wieder eine starke katholische Gemeinde (1805 erste katholische Stadtpfarrei). Nach dem Übergang an Württemberg 1810 wurde Ulm Sitz eines Generalats (heute Prälatur) innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die römisch-katholischen Christen in der Stadt gehörten Anfangs zum Bistum Konstanz, später zum Bistum Augsburg und 1817 zum Generalvikariat Rottenburg, aus dem später das Bistum Rottenburg (heute Rottenburg-Stuttgart) hervorging.

Mit der Eingemeindung umliegender katholischer Orte veränderte sich das Gewicht zwischen evangelischen und katholischen Christen. Heute beträgt der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung 38,1 %, zum protestantischen Glauben bekennen sich 27,5 % (Stand: 2004). Der Rest gehört anderen Religionen an, oder ist konfessionslos.

Die evangelischen Gemeindeglieder gehören - sofern sie nicht Mitglied einer Evangelischen Freikirche sind - zum Dekanat Ulm innerhalb der Prälatur ("Sprengel") Ulm der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Die römisch-katholischen Gemeindeglieder gehören zum Dekanat Ulm der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Vom 16. bis 20. Juni 2004 fand in Ulm der 95. Deutsche Katholikentag unter dem Motto Leben aus Gottes Kraft mit ca. 30.000 Gläubigen statt.

Die neuapostolischen Gemeindeglieder gehören zum Bezirk Ulm der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.

In Ulm gibt es auch einen nennenswerten Anteil an Einwohnern muslimischen Glaubens .

Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen, die in die Stadt Ulm eingegliedert wurden

Jahr Orte Zuwachs in ha
1828 Böfingen, Ă–rlingen und Oberthalfingen  ?
6. November 1905 Söflingen 1.448
1. April 1926 Grimmelfingen 471
1. April 1927 Wiblingen 809
1. September 1971 Jungingen 1.354
1. Januar 1972 Unterweiler 452
1. Februar 1972 Mähringen 891
1. Mai 1974 Eggingen 810
1. Juli 1974 Donaustetten 598
1. Juli 1974 Einsingen 651
1. Juli 1974 Ermingen 837
1. Juli 1974 Gögglingen 514
1. Januar 1975 Lehr 614

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

Bevölkerungsentwicklung der Stadt Ulm
Bevölkerungsentwicklung der Stadt Ulm
Jahr Einwohner
1300 etwa 4.000
1400 etwa 9.000
1550 etwa 19.000
1750 etwa 15.000
1834 15.173
1871 26.290
1890 36.131
1900 42.860
1910 56.109
16. Juni 1925 57.427
16. Juni 1933 62.472
17. Mai 1939 Âą 74.387
Jahr Einwohner
13. September 1950 Âą 71.132
6. Juni 1961 Âą 92.700
27. Mai 1970 Âą 93.200
30. Juni 1975 98.400
30. Juni 1980 100.600
30. Juni 1985 99.300
27. Mai 1987 Âą 103.494
30. Juni 1997 116.000
31. Dezember 2000 117.233
31. Dezember 2003 119.807
31. Dezember 2004 120.107

Mit Stand vom 31. Dezember 2004 haben 19.570 Einwohner (16,3 %) einen ausländischen Pass (über 100 Nationen). 14,4 % der Einwohner sind unter 15 Jahre alt, 17,5 % sind 65 Jahre alt oder älter. Damit hat Ulm ähnlich anderen deutschen Städten eine relativ niedrige Geburtenrate, die Einwohnerzahl steigt aber durch Zuwanderung noch um jährlich 0,50%.

Politik

Ulmer Rathaus, neue Zentralbibliothek (Glaspyramide)
Ulmer Rathaus, neue Zentralbibliothek (Glaspyramide)

An der Spitze der Stadt Ulm stand anfangs der „Ammann“ sowie der „Rat der Stadt“. Seit dem 13. Jahrhundert gab es neben dem Ammann einen Bürgermeister als Geschäftsführer des Rates, der ab 1345 den Vorsitz im Rat und die Leitung der Stadt übernahm. Die Bürgermeister wurden vom Rat gewählt und waren oft nur 1-2 Jahre im Amt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Modalitäten im Rat und an der Spitze der Verwaltung mehrmals geändert. 1802 wurde die reichsstädtische Verfassung aufgehoben. Heute hat der Gemeinderat 40 Mitglieder. Der Oberbürgermeister wird direkt gewählt, jeweils für acht Jahre. Mit 68 scheidet er automatisch aus dem Amt.

Gemeinderat

Sitzverteilung von Ulm
Sitzverteilung von Ulm

Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat am 13. Juni 2004:

CDU 28,2 % (-2,2) 12 Sitze (-1)
SPD 21,2 % (-4,6) 9 Sitze (-2)
BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen 16,1 % (+5,6) 7 Sitze (+3)
Freie Wähler/FWG 8,4 % (+1,3) 3 Sitze (=)
UWS 7,5 % (-0,7) 3 Sitze (=)
WWG 6,5 % (+1,7) 2 Sitze (=)
UVL 6,1 % (+0,6) 2 Sitze (=)
FDP/DVP 4,8 % (+1,6) 2 Sitze (+1)
Andere 1,1 % (-3,4) 0 Sitze (-1)

OberbĂĽrgermeister seit 1819

  • 1819 - 1844: Christoph Leonhard Wohlbach
  • 1845 - 1863: Julius Schuster
  • 1863 - 1890: Karl Heim
  • 1891 - 1919: Heinrich Wagner
  • 1919 - 1933: Dr. Emil Schwamberger
  • 1933 - 1945: Friedrich Foerster , NSDAP
  • 1945 (April - Mai): Hermann Frank
  • 1945 (Mai - Juni): Karl EychmĂĽller
  • 1945 - 1948: Robert Scholl
  • 1948 - 1972: Prof. Dr. Theodor Pfizer
  • 1972 - 1984: Dr. Hans Lorenser , CDU
  • 1984 - 1992: Ernst Ludwig , CDU
  • 1992 - 2006 : Ivo Gönner, SPD

Wappen

Das Wappen der Stadt Ulm zeigt einen von Schwarz und Silber (Weiß) geteilten Schild. Die Stadtflagge trägt die Stadtfarben Schwarz-Weiß.

Das Stadtwappen ist seit 1351 in den Stadtsiegeln belegt, und zwar in der Form, dass es entweder vom Reichsadler, dem Zeichen der freien Reichsstadt, in den Fängen gehalten wurde, oder später als dessen Brustschild abgebildet war. Nach 1803 fiel der Reichsadler weg. Seither zeigt das Stadtwappen nur noch die Farben Schwarz und Silber, die bereits seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar sind. Die genaue Bedeutung dieses recht einfachen Wappens ist nicht bekannt.

Städtepartnerschaften

  • Jinotega Ulm hat keine offizielle Partnerstadt, unterhält aber ĂĽber einen Partnerschaftsverein seit 1986 eine de-facto-Städtepartnerschaft mit Jinotega in Nicaragua .
  • Donau-Partnerschaften Im Juli 1998 haben in Ulm Repräsentanten aus 15 Donaustädten aus Anlass des „1. Internationalen Donaufestes“ eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, Motto: „Die Donau und ihre Städte – ein europäisches Netzwerk der Zukunft”. Darin haben sie sich zu einer dauerhaften und grenzĂĽberschreitenden Zusammenarbeit verpflichtet. Daraus wurden feste Kontakte insbesondere zu folgenden Städten und Regionen in SĂĽdosteuropa:
    • Bratislava (Slowakei)
    • Budapest, Baja (Ungarn)
    • Vukovar (Kroatien)
    • Novi Sad, Subotica, Kladovo (Serbien)
    • Vidin, Silistra (Bulgarien)
    • Sibiu, Timisoara, Arad, Cluj, Tulcea (Rumänien)
Eine wichtige Rolle für das Anlaufen der Zusammenarbeit mit den oben genannten Städten und Regionen spielte und spielt das Donau-Büro Ulm. Es wurde ins Leben gerufen mit dem Ziel: Von Ulm, der ersten Großstadt am Lauf der Donau, aus – anknüpfend an traditionelle Beziehungen (Donauschwaben) – die Zusammenarbeit mit den Städten und Regionen entlang der Donau zu verstärken, vorhandene Kontakte zu pflegen, neue Verbindungen zu knüpfen und dauerhafte Partnerschaften zu begründen – als konkreten Beitrag zur Gestaltung eines künftigen Europas der Städte und Regionen. Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, Bildung und Kultur sind die Felder, auf denen das Donau-Büro tätig ist – zum einen in Gestalt konkreter Projekte, Veranstaltungen, Workshops, Seminare und (Ko-) Produktionen, zum anderen im Vermitteln von Kontakten, Herstellen von Verbindungen und Synergien. Nach Ulmer Vorbild gibt es inzwischen in einem halben Dutzend dieser „Partner“- Städte ebenfalls Donaubüros.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ulm ist Sitz einer Industrie- und Handelskammer (IHK) (Kammerbezirk: Stadt Ulm, Alb-Donau-Kreis und Landkreis Biberach) und einer Handwerkskammer (Kammerbezirk: Stadt Ulm, Alb-Donau-Kreis, Landkreis Biberach, Bodenseekreis, Landkreis Heidenheim, Ostalbkreis und Landkreis Ravensburg).

Verkehr

StraĂźenverkehr

Ulm ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Durch Ulm und an Ulm vorbei verlaufen mehrere Autobahnen und Bundesstraßen , die die Stadt gut an das Umland und an weiter gelegene Städte binden:

A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - WĂĽrzburg - Ulm - FĂĽssen/Reutte (Tirol)
A 8 Saarlouis - Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg - MĂĽnchen - Salzburg
B 10 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg
B 19 Eisenach - WĂĽrzburg - Ulm/Neu-Ulm - Kempten
B 28 Kehl - TĂĽbingen - Reutlingen - Ulm
B 30 Ulm - Ravensburg - Friedrichshafen
B 311 Ulm - Ehingen - Geisingen

Schienenverkehr

Ulm ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Süddeutschlands. Es liegt an der ICE -Strecke, die über Stuttgart nach München führt. Europäische Metropolen, wie Amsterdam, Paris, Wien und Budapest, sind umsteigefrei erreichbar.

Im einzelnen treffen in Ulm folgende Linien aufeinander:

  • Filsbahn: Ulm - Geislingen - Göppingen - Plochingen - Stuttgart
  • Kursbuchstrecke 980 : Ulm - Augsburg - MĂĽnchen
  • WĂĽrttembergische SĂĽdbahn: Ulm - Biberach an der RiĂź - Aulendorf - Ravensburg - Friedrichshafen (vgl. "Schwäbische Eisenbahn")
  • Donautalbahn: Ulm - Ehingen a. d. Donau - Sigmaringen - Tuttlingen - Donaueschingen
  • Illertalbahn: Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf
  • Kursbuchstrecke 993 : Ulm - Donauwörth - Ingolstadt - Regensburg
  • Brenzbahn: Ulm - Heidenheim - Aalen

Durch das Projekt Stuttgart 21 wird der Fern- und Regionalverkehr Ulms in Zukunft stark gesteigert (teilweise bis zu 50% auf bestimmten Strecken). Am Wochenende fährt zudem ein Schienenbus ("Ulmer Spatz") von Ulm aus über die Donautal- und Schwäbische Albbahn auf die Schwäbische Alb.

Nahverkehr

Den ÖPNV bedienen eine Straßenbahnlinie (Linie 1 Söflingen < > Hauptbahnhof < > Donauhalle/Messegelände [< > Böfingen; diese 4,5 km lange Trassenerweiterung soll voraussichtlich bis 2008 abgeschlossen sein]) und zahlreiche Buslinien der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) sowie mehrere Buslinien anderer Nahverkehrsbetriebe, so dass alle Stadtteile und das nahe und auch weiter gelegene Umland gut angebunden sind.

In den Hauptverkehrszeiten (zwischen 7 und 20 Uhr) fahren alle Linien der Stadt weitgehendst im 10-Minutentakt, so dass nur sehr geringe Wartezeiten entstehen. Das Umland wird hauptsächlich im 30-Minuten-, bzw. im Stunden-Takt bedient.

Seit dem 25. November 2005 fahren in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag (und weitere Feiertage) noch zusätzlich 8 Nachtlinien, die alle Stadtteile und das Umland von Ulm auch nach Mitternacht im Stundentakt bedienen. Die Linien sind dabei sternförmig ausgelegt, alle Nachtlinien treffen sich jeweils um 1:30, 2:30, 3:30 und 4:30 am ZOB Ulm.

Alle Unternehmen fahren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds (DING). Die Nachtlinien verlangen zusätzlich einen einmaligen Aufpreis pro Nacht.

Flugverkehr

Ulm ist nicht direkt an den Luftverkehr angeschlossen. Die nächsten Flughäfen sind Stuttgart (ca. 80 km), Friedrichshafen (ca. 100 km), München (ca. 140 km) und Augsburg (ca. 80 km, keine Linienflüge).

Gerichte, Behörden und Einrichtungen

Ulm verfügt über je ein Amts- und Landgericht , die beide zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehören. Ulm ist zudem Sitz eines Arbeitsgerichts , das zuständige Landesarbeitsgericht befindet sich in Stuttgart, und eines Sozialgerichts . Ferner hat Ulm ein Finanzamt , ein Hauptzollamt und eine Agentur für Arbeit .

Die Stadt ist auch Sitz der Prälatur Ulm und des Kirchenbezirks Ulm der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und des Dekanatsverbands Ehingen-Ulm des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Medien

Zeitungshistorie

Es gibt eine der Geschichte und der Bedeutung Ulms angemessene Zeitungshistorie. Die SĂĽdwest Presse, heute bezogen von 92 Prozent aller Zeitungsleser in Ulm, welche eine Tageszeitung abonniert haben, ist gleichzeit die derzeit einzig noch ĂĽbriggebliebene Tageszeitung . Sie hat eine wechselvolle Geschichte. UrsprĂĽnglich als "Ulmer Tagblatt" gegrĂĽndet, 1859 vom Verlag Ebner, wurde sie am 2. Mai 1934 gleichgeschaltet und mit dem von der nationalsozialistischen Verlags-GmbH Ulmer Sturm seit 1931 herausgegebenen "Kampfblatt" zum Ulmer Sturm zusammengeschlossen.

Es gab Publikationen im 16. und 17. Jahrhundert, Ăśber die genauere Angaben fehlen. 1752 war erstmals das "Ulmische Intelligenzblatt" erschienen.

Zum Zeitpunkt der GĂĽndung des "Ulmer Tagblatt" (wie gesagt: 1859 ) waren von der Vielzahl der in den Revolutionsjahren 1848/49 herausgegebenen Zeitungen nur noch die "Schnellpost" (gegrĂĽndet 1837 ) und der "Ulmer Landbote" (gegrĂĽndet 1792 ) ĂĽbriggeblieben.

Ulm war kurze Zeit Erscheinungsort der berühmten, 1798 unter dem Titel "Neueste Weltkunde" von Friedrich Cotta in Tübingen gegründeten "Allgemeinen Zeitung". Das begann 1803 . Da musste das Blatt wegen der württembergischen Zensur ins damals bayerische Ulm ausweichen; und als wenige Jahre später Ulm an Württemberg fiel, wich man nach Augsburg aus. Damit verlor Ulm sein überregionales Presseorgan. Wie damals üblich entstanden zum Ende des 19. Jahrhunderts auch in Ulm einige politisch festgelegte Zeitungen. Im Jahre 1911 gab es neun Zeitungen, von denen fünf täglich erschienen. Nicht aufgeführt sind hier einige weitere Titel und ihre (kurze) Lebensdauer. Was dann den Ersten Weltkrieg und die Inflation überlebte, wurde von den Nationalsozialisten gleichgeschaltet, als letzte vor dem "Ulmer Tagblatt": die 1911 gegründete sozialdemokratische "Donauwacht" im Jahre 1933 ). Einzig das Organ der Zentrumspartei , der 1898 gegründete "Ulmer (seit 1913: Schwäbischer) Voksbote" wurde bis 1937 geduldet, musste dann aber am 30. September 37 ebenfalls der unter dem Namen "Ulmer Tagblatt - Ulmer Sturm -Alleiniges Amtsblatt und parteiamtliches Organ der Stadt Ulm" herausgegebenen nationalsozialistischen Tageszeitung das Monopol einräumen.

Aktuelle Mediensituation

Heute ist Ulm Sitz der regionalen Tageszeitung Südwest Presse mit zahlreichen Lokalausgaben im württembergisch-bayerischen Raum. Auch die "Neu-Ulmer Zeitung" (Lokalausgabe der "Augsburger Allgemeinen") und die "Schwäbische Zeitung" ( Leutkirch ) berichten aus und über Ulm.

Des weiteren befindet sich in Ulm ein Studio des Südwestrundfunks ( SWR ). Hier wird unter anderem das Regionalprogramm "Schwabenradio" für SWR4 Baden-Württemberg produziert. Ein Fernsehteam versorgt die Landessendungen im SÜDWEST Fernsehen (3. Fernsehprogramm) mit Beiträgen.
Auf dem Kuhberg betreibt der SWR eine Grundnetzsenderanlage (Geographische Koordinaten: 48°22'55' n. Br., 9°56'56' oL.), die den Alb-Donau-Kreis und Teile des Landkreises Biberach in Baden-Württemberg sowie den Landkreis Neu-Ulm in Bayern versorgt. Folgende Hörfunkprogramme werden von dort mit 10 kW auf UKW abgestrahlt:
SWR1 Baden-Württemberg (92,6 MHz), SWR2 (89,2 MHz), SWR3 (97,4 MHz), SWR4 Baden-Württemberg (94,5 MHz) und mit 1 kW DASDING (98,9 MHz). Zusätzlich werden im DAB Frequenzblock 12B die landesweiten Programme von Digital Radio Südwest mit 8 kW verbreitet und im Frequenzblock 12D mit 1 kW die landesweiten Programme von Digital Radio Bayern. Im TV wird „Das Erste“ auf Kanal 11 mit 200 Watt gesendet.
Der SWR betreibt auĂźerdem in Jungingen einen Sender fĂĽr sein Gleichwellennetz auf der Mittelwellenfrequenz 711 kHz mit 5 Kilowatt Sendeleistung, ĂĽber den das Programm SWR cont.ra ausgestrahlt wird.

Mit dem Bereichssender Radio 7 fĂĽr SĂĽdost-WĂĽrttemberg, dem Lokalsender Donau 3 FM fĂĽr die Region Donau-Iller und dem nicht kommerziellen Radio freeFM haben drei Radiosender ihren Sitz in Ulm. Radio freeFM sendet auĂźer dem eigenen Radioprogramm jeden Sonntag von 13:00 - 15:00 Uhr eine Sendung des Chaos Computer Clubs , genannt /dev/radio.

In Ermingen befindet sich der Fernmeldeturm Ulm-Ermingen der Deutschen Telekom AG zur Verbreitung folgender UKW-Programme: Radio 7 (101,8 MHz/10 kW), Donau 3 FM (105,9 MHz/5 kW), Big FM (99,7 MHz/1 kW), Radio freeFM (102,6 MHz/1 kW) und Deutschlandfunk (103,5/500 Watt).
Außerdem werden von hier die lokalen Programme von Digital Radio Südwest im DAB-L-Band mit 1 kW abgestrahlt, sowie die beiden TV Programme „ZDF“ auf Kanal 33/320 kW und „Südwest Fernsehen Baden-Württemberg“ auf Kanal 54/330 kW.

Ein weiterer Senderstandort befindet sich auf dem Telekomgebäude in der Olgastraße für die Sender „Antenne Bayern“ und „Deutschlandradio Kultur“.

Messestadt

Ulm ist eine Messestadt. Im Nordosten der Stadt liegen die Donauhalle und das Messegelände mit mehreren, auch unabhängig von einander nutzbaren Hallen. Daneben finden im Congress Centrum Ulm, CCU und im Kornhaus Kongresse und Veranstaltungen statt.

Ansässige Großunternehmen

  • AEG
  • J. G. AnschĂĽtz GmbH & Co. KG: Jagd- und Sportwaffen
  • Beurer: Elektrogeräte fĂĽr Gesundheit & Wohlbefinden
  • DaimlerChrysler AG: Automobilbau (Forschung & Entwicklung)
  • Deutz AG: Diesel-Motoren
  • EADS : Luft- und Raumfahrt
  • Gardena: Gartengeräte
  • Brauerei Gold Ochsen: Bier, Getränkevetrieb
  • Iveco Magirus: LKW und Feuerwehrfahrzeuge
  • MAIRDUMONT : Verlag (ReisefĂĽhrer, Atlanten, Stadtpläne)
  • MĂĽller: Handel (Drogeriemarkt)
  • Nokia : Telekommunikation
  • Ratiopharm: Pharmazeutik
  • Seeberger KG: TrockenfrĂĽchte, Nusskerne und Kaffee
  • Siemens: Telekommunikation
  • Temic : Sprachsteuerung fĂĽr Fahrzeugelektronik
  • Carl Walther GmbH: Waffen und Sportwaffen ( Biathlon )
  • Wieland-Werke AG: Halbfabrikate, Rohre und Gleitelemente
  • Thales Electron Devices : elektr. Röhren
  • Atmel Germany GmbH : Halbleiter
  • EvoBus Omnibusse (Montage und Lackierung), Evobus vereint seit 1995 die beiden Marken Mercedes Benz und Setra (ehemals Karl Kässbohrer GmbH ).

Bildung und Forschung

Hochschulen

Universität Ulm
Universität Ulm
  • Seit 1967 ist Ulm durch die GrĂĽndung der Universität Ulm eine Universitätsstadt.
  • Die Fachhochschule Ulm - Hochschule fĂĽr Technik wurde 1960 als „Staatliche Ingenieurschule“ gegrĂĽndet. Seit 1971 hat sie den Rang einer Fachhochschule .
  • Die Hochschule fĂĽr Gestaltung (HfG Ulm) wurde 1953 unter anderem von Inge Aicher-Scholl , Otl Aicher und Max Bill gegrĂĽndet. Ihr Ende 1968 war nicht zuletzt politisch motiviert.

Weitere Bildungseinrichtungen

  • Ulmer Volkshochschule, gegrĂĽndet 1946 von Inge Aicher-Scholl, eine der ersten Volkshochschulen nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik
  • Städtische Musikschule
  • Akademie fĂĽr darstellende Kunst (Schauspielschule): Die adk-ulm wurde 1996 gegrĂĽndet. Die Ausbildungsräume befinden sich im Fort Unterer Kuhberg (1200 qm - 16 Unterrichtsräume). Ein Cafeteria-Betrieb mit gĂĽnstigem Mittagstisch befindet sich im Haus. Das Gebäude ist von Bäumen und GrĂĽnflächen umgeben und bietet eine gute Arbeitsatmosphäre. Angeschlossen an die adk-ulm ist das Akademietheater Ulm, die Kammeroper Ulm (ein Musiktheaterensemble aus DozentInnen der adk-ulm und Gästen), sowie ein Figurentheater, das FiThea, alle mit regelmäßigem Spielplan.
  • 28 Grund- und Hauptschulen
  • 12 Sonderschulen
  • 5 Realschulen
  • 7 allgemeinbildende und 3 berufsbezogene Gymnasien
  • 5 Berufsschulen und eine zusätzliche Sonderberufsschule
  • 21 Berufsfachhochschulen
  • 1 Freie evangelische Schule
  • 1 Abendrealschule
  • 1 Abendgymnasium
  • 5 Fachschulen
  • 13 Berufskollegs
  • 2 Waldorfschulen

Wissenschaftsstadt

Um 1990 wurde auf dem Oberen Eselsberg ein Science-Park eingerichtet, in dem mittelständische Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit der Universität und deren Klinikum Forschung betreiben können. Dort war auch das "Forschungsinstitut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung" (FAW Ulm), ein An-Institut der Universität Ulm, beheimatet. Dieses Konzept wurde im Laufe der Zeit um verschiedene Forschungseinrichtungen erweitert.

Involvierte Forschungseinrichtungen sind heute zum Beispiel das DaimlerChrysler Forschungszentrum, Nokia, Siemens, die Universität Ulm und die Fachhochschule Ulm. Ulm hat sich mit all diesen Einrichtungen den Ruf einer Wissenschaftsstadt erworben.

Vereine und Gruppierungen

SSV Ulm 1846

Der SSV Ulm 1846 ist einer der größten Breitensportvereine in Deutschland. Der Verein bietet eine Vielzahl von Sportarten an, vom Amateurbereich bis hin zum Profisport. Der SSV Ulm besitzt ein eigenes Hallen- und Freibad sowie Tennisplätze und ein Fitnesszentrum. Die Benutzung der Anlagen ist für die Mitglieder in der Regel kostenlos. Fussball wird im Donaustadion gespielt, das ein Fassungsvermögen von über 20.000 Zuschauer hat. In den Sommermonaten wird das Freibadgelände im Rahmen des Donauflimmern zusätzlich als Open-Air Kino genutzt.

Basketball: Ratiopharm Ulm

Ratiopharm Ulm ist derzeit das sportliche Aushängeschild Ulms. Die Basketballer, nach Abstieg aus der 1. Bundesliga ununterbrochen zweitklassig, sind in der 2. Bundesliga unangefochtener Tabellenführer, haben in der laufenden Saison alle 20 Spiele gewonnen, also ein Punktekonto von 40:0 (Stand: vor dem Samstagspiel am 25. Februar 2006). Die Heimspiele werden in der Kuhberghalle ausgetragen, in der 2500 Zuschauer Spiel für Spiel eine von den jeweiligen Gegnern gefürchtete Kulisse bilden. Basketball ist Kult in Ulm, die Halle viel zu klein. In der 1. BBL wird vom Deutschen Basketball-Bund eine Halle für mindestens 3000 Zuschauer verlangt. Dazu muss die Kuhberghalle um- oder eine andere Halle neu-gebaut werden. Um die Lizenz zu bekommen, muss für den Spielbetrieb ein Mindest-Etat von 1 Million Euro aufgestellt werden. Über die Finanzierung des Hallenbaus und die Realisation des Haushaltes macht sich das Management nach Presse-Veröffentlichungen derzeit nicht soviele Gedanken wie darum, das zum Greifen nahe sportliche Ziel, den Aufstieg zu erreichen. Wenn der dieses Jahr nicht gelingt, wird es auf Grund neuer Modalitäten für die Aspiranten schwierig bis unmöglich aufzusteigen. Seit gut einem Jahr (Dezember 2004) kooperiert "Ratiopharm Ulm" mit dem TSV Neu-Ulm . Dort gab es eine gerade frisch gegründete Abteilung, die von Freizeitsportlern gebildet wurde, welche vorher drei Jahre ohne Ligawettkämpfe trainiert hatten. Als kurz drarauf eine Lizenz für die 2. Regionalliga frei wurde, sollte die völlig unerfahrene TSV-Abteilung auf der Basis dieser Lizenz in Kooperation mit Ratiopharm Ulm den Spielbetrieb organisieren. Mitten in der Saison. Handicap: Die bisher in der Saison schon gelaufenen Spiele wurden als verloren gewertet. Mit der Hypothek von 0:20 Punkten ging das das junge Team im Januar 2005 an das schier unmögliche Unterfangen des Klassenerhaltes, Motto: "Mission Impossible". Schon das erste Spiel überraschte die mehr als 600 Zuschauer in der überfüllten Halle: Es gab nicht nur gleich den ersten Sieg, sondern alles Drumherum bis hin zum Hallensprecher hielt jeden Vergleich stand. Die Aufholjagd gelang, obwohl alle Gegner gegen den ungeliebten Seiteneinsteiger besonders motiviert waren. Allerdings machten es die Neu-Ulmer höchst spannend: Erst am letzten Spieltag stand fest: Neu-Ulm bleibt in der Liga. Dabei hatten sie es sich zusätzlich schwer gemacht: Zwei sportlich gewonnene Spiele (vier Punkte) wurden nachträglich als verloren gewertet, weil die Neu-Ulmer Offiziellen Formfehler begangen hatten, verständlich angesichts des enormen Kraftaktes, der notwendig war, um aus dem Stand einen regulären Spielbetrieb zu gewährleisten. Jetzt, in der zweiten Saison, steht (Stichtag: 18. Februar 2006) das "Farmteam" auf dem dritten Platz, die noch vor wenigen Wochen umgehende Abstiegsgefahr ist gebannt, und so haben unter anderem junge Spieler weiterhin die Chance, sich für das Bundesligateam des Kooperationspartners Ratiopharm Ulm zu empfehlen. Die Basketball-Nachwuchsarbeit in der Region Ulm/Neu-Ulm soll noch weiter getrieben werden: In der für die nächste Saison neu geplanten NBBL (Nachwuchs-Basketball-Bundesliga), in der zwei Gruppen mit jeweils acht U-19-Mannschaften gegeneinander spielen sollen, wollen die Verantwortlichen unbedingt auch ein Ulmer Team sehen.

GroĂźe Karnevalsgesellschaft Ulm/Neu-Ulm e.V.

Die „Große Karnevalsgesellschaft Ulm/Neu-Ulm e.V.“ ist ein eingetragener Verein, der sich um den Erhalt und die Pflege des karnevalistischen Treibens in der Region Ulm bemüht. Gegründet wurde die Gesellschaft 1905 durch Zusammenschluss der Vorgängergesellschaften „Gesellschaft der Elfen“ und einem weiteren, 1885 gegründeten, Karnevalsverein. Aktuelle Präsidentin ist Gabriele Pollinger, Vize-Präsident Brauchtum ist z.Z. Thomas Mack. Teilbereiche der GKG U/NU sind die Garden in ihren verschiedenen Altersklassen, Clowns und die Maskengruppe „Donauhexen“.

Söflinger Vorstadtverein

Der Söflinger Vorstadtverein (SVV) dient als Dachverein der Söflinger Vereine und verwaltet zentral die Interessen der Mitglieder, um sie der Stadt Ulm gegenüber besser vertreten zu können. Seit der Gründung am 14. März 1956 durch Eugen Strauss und Udo Botzenhart ist der SVV ein wichtiger Bestandteil der Vorstadt Söflingen geworden. Weitere wichtige Aufgaben des SVV: die Förderung von Kunst und Kultur, Koordination, Unterstützung und Beratung der beigetretenen Vereine sowie Landschafts- und Denkmalschutz. Seit der Reformation, als Ulm protestantisch wurde, gab es immer wieder Spannungen zwischen dem katholischen Söflingen und der Reichsstadt. Als zum Beispiel in Ulm katholische Trauungen nicht mehr erlaubt waren, gingen die Katholiken zum Heiraten nach Söflingen. Auch nach der Eingemeindung vor 100 Jahren haben die Söflinger es verstanden, eine eigene Identität zu wahren. Die Söflinger haben ein geschichtlich gewachsenes, besonderes Selbstverständnis und Selbstbewußtsein. Mit der Gründung des SVV wurde einerseits Söflingens Eigenständigkeit gestärkt, andererseits wurde ein Scharnier gebildet, das gute Dienste leistet, wenn es um den Zusammenhalt Ulms mit seinem eigenwilligen Stadtteil Söflingen geht.

Insgesamt 26 Musik-, Sport- und Gesangsvereine und viele kleinere Gesellschaften umfasst der SVV. Er organisiert Höhepunkte im gesellschaftlichen Leben Söflingens, die im Sommer unter freiem Himmel im idyllischen Söflinger Klosterhof über die Bühne gehen; außerdem hilft der SVV seinen Mitgliedsvereinen beim Planen von Aktivitäten, ist kooperierender Ansprechpartner der Stadtverwaltung und Bindeglied der angeschlossenen Vereine untereinander. Einige zum SVV begetretene Vereine sind unter anderen der Arbeiterverein Söflingen, der ESC Ulm, der Schützenverein Söflingen, der Verein für Geflügelfreunde, der Reitverein Söflingen sowie der Harmonikaverein Söflingen.

Museumsgesellschaft Ulm e.V.

Die Museumsgesellschaft Ulm e.V. ist in der Oberen Stube, Neue Str. 85/Ecke Kramgasse, unmittelbar dem historischen Rathaus gegenüber beheimatet. Sie organisiert Ausstellungen, bietet Versammlungsraum für die Künstlergilde beispielsweise oder die Freunde des Ulmer Theaters, und sie betätigt sich mäzenatisch. So vergibt sie jährlich den mit 5000 Euro dotierten Preis der Museumsgesellschat Ulm zur Förderung der Geisteswissenschaften an der Universität Ulm an junge Wissenschaftler, Studenten, Assistenten und sonstige Mitglieder des Lehrkörpers der Universität Ulm, welche das 32. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Gefördert werden sollen, so ist zwischen Universität und Museumsgesellschaft vereinbart, herausragende Leistungen im Bereich der Forschung auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften vornehmlich im Grenzbereich zu den an der Universität Ulm gelehrten Fächern. Die zur Bewerbung vorgelegten Arbeiten müssen also Abhandlungen zu einschlägigen wissenschaftlichen Einzelfragen oder zu ethischen Problemen der Wissenschaften darstellen. Um 1900 war die "Museumsgesellschaft" gesellschaftlicher Mittelpunkt des gehobenen Bürgertums. Sie besaß eine Bibliothek, zu der nur Mitglieder Zutritt hatten; angeschafft wurde, was die Mitglieder wünschten. Zuletzt umfasste die Bibliothek der Museumsgesellschaft etwa 30.000 Bände, als sie beim großen Bombenangriff am 17. Dezember 1944 mit dem größten Teil der Ulmer Innenstadt auch vollständig vernichtet wurde.

Freunde des Ulmer Theaters

Der Verein Freunde des Ulmer Theaters wurde am 2. Oktober 1979 hauptsächlich von Michael C. Wieland gegründet, wobei noch einige andere wie zum Beispiel Volkmar Clauß, der damalige Intendant , mitgeholfen haben. Der Verein bezeichnet sich selber als "Bindeglied" zwischen dem Ulmer Theater und dem Publikum und versucht somit die Kommunikation zwischen diesen beiden Seiten herzustellen und zu stärken. Die "Freundes des Ulmer Theaters" helfen mit, außergewöhnliche Produktionen zu realisieren, besondere Anschaffungen (neues Gestühl im Zuschauerraum, neuer Bühnenvorhang) zu machen, sie sammeln Verbesserungsvorschläge und helfen, sie umzusetzen; sie organisieren Konzerte und Auktionen, und sie haben eine Theatermedaille herausgegeben, um damit die für ihre Zwecke notwendigen Gelder hereinzuholen. Und: Die "Freunde" rufen zum Spenden auf. In 25 Jahren konnte der Verein dem Ulmer Theater mehr als 750.000 € zuschießen. Einmal monatlich lädt er zu einem Treff mit einem vom Verein ausgesuchten Gesprächsteilnehmer aus dem Theater ein.

Der Verein ist ein offener: Jeder kann einer der "Freunde des Ulmer Theaters" werden und mit seinem Mitgliedsbeitrag und seinem Engagement den Verein und seine kunst- und kulturfördernden Ziele unterstützen.

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

Theater

  • Ulmer Theater, städtisches Dreispartenhaus ( Oper / Operette , Schauspiel und Ballett )). Die Geschichte des Ulmer Theaters reicht bis in das frĂĽhe 16. Jahrhundert zurĂĽck. Ein erster Zweckbau fĂĽrs Theater wurde 1641 gebaut. (In der Spielzeit 1990/91 wurde folgerichtig "350 Jahre Ulmer Theater" gefeiert). Im 17. Jahrhundert erlebte das Theater in einem von Joseph Furttenbach erbauten Theatergebäude weiteren Aufschwung. Heute wird in einem 1969 eröffneten modernen Theaterbau gespielt.
  • Theater in der Westentasche: ein kleines, von der Stadt Ulm und vom Land Baden-WĂĽrttemberg gefördertes Privat-Theater. Die "westentäschler" behaupten, das kleinste Theater Deutschlands zu sein, mĂĽssen bei diesem Alleinstellungsanspruch allerdings Konkurrenz "fĂĽrchten", so zum Beispiel die von Veit Relins Torturm-Theater in Sommerhausen fĂĽrchten. Im Selbstporträt wird angegeben, es wĂĽrden sechs Schauspieler und weitere freie Akteure regelmäßig auf der kleinen BĂĽhne im Zimmertheater Herrenkellergasse 6 auftreten. Der Zuschauerraum hat 80 Plätze.
  • Theater ĂślĂĽm, das einzige professionelle tĂĽrkische Theater in SĂĽddeutschland; mit fester Spielstätte (Donaubastion SchillerstraĂźe) und regelmäßigem Spielplan

Museen

  • Festungsmuseum Fort Oberer Kuhberg: Als Reaktion auf die napoleonischen Kriege wurde zwischen 1842 und 1859 die Bundesfestung Ulm gebaut. Sie war mit der Hauptumwallung und den 16 AuĂźenforts die größste Festungsanlage in Europa! Wesentliche Teile sind erhalten. Im Jahr 1974 wurde der Förderkreis Bundesfestung Ulm e. V. gegrĂĽndet. Ziel dieses Vereines ist die Restaurierung, Dokumentation und Präsentation der erhaltenen Bauwerke. Noch vor der VereinsgrĂĽndung im Jahr 1974, begannen im Fort Oberer Kuhberg die ersten Erhaltungsarbeiten. In der Zwischenzeit ist es das am Besten erhaltene Fort und kann bei FĂĽhrungen besichtigt werden. Bilder und Informationen: www.festung-ulm.de
  • Ulmer Museum: Das Ulmer Museum zeigt Informationen und auch AusstellungsstĂĽcke zur Stadtgeschichte von Ulm und bekannten Ulmer Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Albert Einstein. Im Ulmer Museum steht mit dem Löwenmenschen die älteste Mensch-Tier-Plastik der Welt (ca. 30.000 Jahre alt)
  • Deutsches Brotmuseum: Die Sammlung umfasst mehr als 14.000 Objekte und Kunstwerke (darunter Werke von Breughel und Kollwitz), von denen 1.300 ständig ausgestellt sind. Dargestellt wird die Geschichte der Brotherstellung, aber auch die Kultur- und Sozialgeschichte des Brotes. Eine Fachbibliothek mit ca. 4.000 BĂĽchern und ein Archiv runden die Sammlung ab. Trotz des Namens wird kein Brot ausgestellt, da es Nahrungsmittel ist und deshalb nicht als AusstellungsstĂĽck genutzt werden sollte.
  • KZ-Gedenkstätte Ulm: Das „Fort Oberer Kuhberg“, errichtet um 1850 als Teil der Bundesfestung Ulm, wurde von November 1933 bis Juli 1935 vom NS-Regime als Konzentrationslager benutzt. Hier waren ĂĽber 600 politische und weltanschauliche Gegner aus dem Land WĂĽrttemberg-Hohenzollern eingekerkert. Unter ihnen auch Kurt Schumacher, der WiederbegrĂĽnder der SPD in Deutschland. Das ehemalige KZ ist heute Gedenkstätte. Sie wurde 1994 vom Regierungspräsidium TĂĽbingen als "vorbildliches Heimatmuseum" ausgezeichnet. Besichtigt werden kann das einzige KZ in SĂĽddeutschland, das in seiner baulichen Substanz erhalten ist. Dazu gehören die unterirdischen Verliese, in denen die Häftlinge untergebracht waren; das Freigelände mit der Haftzelle von Kurt Schumacher; die Räume der KZ-Kommandantur.
  • Donauschwäbisches Zentralmuseum (dzm): In einem Teil der Festungsanlage Obere Donaubastion wird seit dem Jahr 2000 die Geschichte von deutschen Auswanderern nach SĂĽdosteuropa erzählt. Das Zentralmuseum umfasst die Zeit von vor 250 Jahren bis heute. Diese Wechselaustellungen informieren hierbei ĂĽber die Prägung der Kultur und Wirtschaft durch die Donauschwaben, was vor allem in den neuen Siedlungsgebieten sichtbar ist. Das dzm wird nicht ausschlieĂźlich von der Stadt Ulm, sondern auch vom Land Baden-WĂĽrttemberg und dem Bund finanziert und unterstĂĽtzt.
  • Naturkundliche Sammlungen der Stadt Ulm, es wird auch als lebendiges Museum bezeichnet, da es auĂźer das Auge auch noch andere Sinne ansprechen soll. So lassen sich die Themen Mineralogie, Geologie, Paläontologie, Botanik, Zoologie und Ă–kologie auf eine ganz andere Art und Weise erforschen. Durch Informationen in Blindenschrift können auch sehbehinderte Menschen das Museum ohne FĂĽhrung besuchen.
  • Setra-Museum im Ulmer Fischerviertel (Fischergasse 3); es zeigt die Geschichte der Marke Setra (Omnibusse mit selbstragender Karosserie, entwickelt Mitte des letzten Jahrhunderts von der Ulmer Firma Karl Käßbohrer GmbH), Ausstellung von Omnibusmodellen.
  • Kunstpfad der Universität (58 Werke teils weltweit anerkannter KĂĽnstler, u. a. Niki de Saint-Phalle )
  • Kunstlandschaft Donau (ca. 50 GroĂźplastiken bedeutender KĂĽnstler zwischen AdenauerbrĂĽcke und Friedrichsau an beiden Donauufern)

Bauwerke

Oberschwäbische Barockstraße
Oberschwäbische Barockstraße
Das Ulmer MĂĽnster mit der Donau von Neu-Ulm her gesehen
Das Ulmer MĂĽnster mit der Donau von Neu-Ulm her gesehen

Ulm ist Startpunkt der Oberschwäbischen Barockstraße: Diese Ferienstraße befasst sich mit den Themen Natur, Kultur und Barock . Die Strecke ist ca. 500 km lang und beginnt am Ulmer Münster, verläuft weiter in Richtung Bodensee und besteht aus zusätlichen Erweiterungsrouten, die durch Österreich und durch die Schweiz verlaufen.

Stadtmitte

Ulmer Schwörhaus)
Ulmer Schwörhaus)
Nikolauskapelle)
Nikolauskapelle)
Der Metzgerturm)
Der Metzgerturm)
Haus der Begegnung)
Haus der Begegnung)
Reichenauer Hof)
Reichenauer Hof)
Schiefes Haus)
Schiefes Haus)

Hauptsehenswürdigkeit und Wahrzeichen der Stadt ist das gotische Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt. Die Kirche wurde ab 1377 errichtet, 1543 wurde der Bau eingestellt. Der Hauptturm und die beiden Chortürme sind Werke des 19. Jahrhunderts. Bedeutendste Teile der Ausstattung sind das gotische Chorgestühl von Jörg Syrlin (1469–1474), ein monumentales Sakramentshaus von 1467 und ein Schmerzensmann von Hans Multscher (1429).

  • Adlerbastei, 1605-08 von Gideon Bacher erbaut, berĂĽhmt geworden durch Albrecht Ludwig Berblinger, dem „Schneider von Ulm“, der dort 1811 einen erzwungenen und wegen der ungĂĽnstigen Thermik erfolglosen Flugversuch ĂĽber die Donau unternahm.
  • BĂĽchsenstadel, Fachwerkbau mit spätgotischem Backsteingiebel von 1485, beherbergt heute das Jugendhaus Mitte und Einrichtungen des Stadtjugendrings.
  • Bundesfestung Ulm, 1842 - 1859. Siehe dazu Museen "Festungsmuseum Fort Oberer Kuhberg" oder Hauptartikel
  • Dreifaltigkeitskirche, 1616-21 auf den Grundmauern einer frĂĽheren Klosterkirche errichtet, von der noch der gotische Chor (1321) besteht; 1944 ausgebrannt; jetzt sehr frequentiertes Haus der Begegnung (fĂĽr Konzerte, Seminare, Theater, Vorträge usw.).
  • Gänsturm, 1360 als Teil der Stadtbefestigung erbaut und 1445 auf die heutige Höhe gebracht; 1944 ausgebrannt; vor dem Tor der Löwenbrunnen aus dem 16. Jh., auch "Erbiskasten" genannt.
  • GrĂĽner Hof, einer der ältesten Siedlungsbereiche im Stadtgebiet, Sitz verschiedener Ă„mter (u.a. Staatliches Hochbauamt und Universitätseinrichtungen)
  • Hauptbahnhof, ist wie in den meisten Städten der wichtigste Haltepunkt der Stadt. Mit 14 Gleisen, davon sind 6 nicht durchgehend, bildet der Hauptbahnhof einen wichtigen Knotenpunkt fĂĽr SĂĽddeutschland. Siehe dazu: "Verkehr"
  • Justizgebäude mit Land- und Amtsgericht
  • Kiechelhaus, letzter erhaltener Patrizierbau. Heute Teil des Gebäudekomplexes, der das Ulmer Museum beherbergt.
  • Kornhaus, Renaissancebau von 1594 mit reicher Sgraffito -Verzierung; als städtisches Lagerhaus fĂĽr Getreide erbaut; heute Konzertsaal sowie Tagungs- und Ausstellungsraum.
  • Martin-Luther-Kirche, 1928 als Evangelische Konzertkirche (auĂźen Ziegel, innen Holz) erbaut. Bedeutendes Bauwerk im Stil des Expressionismus durch Prof. Theodor Veil .
  • Metzgerturm, 1345 als Teil der Stadtbefestigung erbaut. Abfahrtsstelle der Schiffsrundfahrten auf der Donau. Der „Schiefe Turm von Ulm“ mit einer Höhe von 36,1 m neigt sich 2,05 m nach NW (um 3,3° geneigt; zum Vergleich: Schiefer Turm von Pisa 5,1°). Nach einer Anekdote hat der Turm seinen Namen von den Ulmer Metzgern, die zum Strecken der Wurst Sägespäne nutzten. Als die BĂĽrger das erkannten, sperrten sie die Ăśbeltäter in diesen Turm. Als sich die wohlbeleibten Metzger beim Eintreten des zornigen BĂĽrgermeisters aus Angst in einer Ecke zusammendrängten, neigte sich der Turm. Tatsächlich ist der Turm schief, da der Untergrund ehemaliges Sumpfgebiet ist wie auch beim „schiefen Haus“.
  • Neue Zentralbibliothek, 2004 in Form einer gläsernen Pyramide errichtet, ca. 23 m hoch, unmittelbar neben dem historischen Rathaus gelegen.
  • Neuer Bau, 1585–1593 von Hans Fischer als Lagerhaus mit Amtszimmer und Ratsstube erbaut. Die Wände des Innenhofes sind mit Sgraffitoputz verziert; im Innenhof Hildegardbrunnen von Claus Bauhofer (1591). Im Neuen Bau ist die Zentrale der Polizei Ulms zu finden, vor allem die Kriminalpolizei mit verschiedenen Abteilungen.
  • Ochsenhäuser Hof, um 1500 als Klosterhof des Kloster Ochsenhausen erbaut, im 1. Stock spätgotische Säulenhalle von 1498
  • Pauluskirche, sie wurde innerhalb von zwei Jahren (1908-1910) von Professor Theodor Fischer im Jugendstil erbaut. FĂĽr den Sakralbau mit seinen markanten ("Granatspitzen"-) TĂĽrmen wurde erstmals Eisenbeton verwendet. Die Kirche wurde ab dem Jahr 1964 durch den Bund erworben, welcher schlieĂźlich die Restaurierung des Baus angeordnet hat. Evangelische Garnisonskirche.
  • Rathaus, 1370 als Kaufhaus erbaut, seit 1419 Rathaus. Um 1420 erhielten die Fenster des Ratsaales ihren figĂĽrlichen Schmuck. Am Ostfenster Kaisergruppe von Hans Multscher (1527-33); die astronomische Uhr am Ostgiebel entstand 1520. 1539 wird der NordflĂĽgel mit seinen Renaissance-Arkaden angefĂĽgt. 1540 wird das Rathaus mit Fresken von Martin Schaffner bemalt; im Treppenhaus hängt eine Nachbildung des Fluggerätes von Albrecht Ludwig Berblinger, vor dem SĂĽdgiebel Fischkastenbrunnen von Jörg Syrlin d. Ă„. (1482). Hier residiert der OberbĂĽrgermeister mit seinen BĂĽrgermeistern und einem Teil der Verwaltung (u.a. Standesamt); groĂźer und kleiner Sizungssaal fĂĽr den Gemeinderat und Räume der Fraktionen; groĂźer, gastronomisch genutzter Ratskeller erstreckt sich ĂĽber den gesamten Parterre-Bereich
  • Reichenauer Hof, auch Ehinger Hof genannt, 1535 von Ulrich Ehinger erbaut; im OstflĂĽgel ein gewölbter, mit einem Freskenzyklus ausgeschmĂĽckter Prunkraum von 1370, mehrfach von Kaiser Karl V. bewohnt.
  • Salzstadel, reichsstädtisches Lagerhaus von 1592; das Portal stammt von Claus Bauhofer. Seit 1991 Sitz des Museums der Brotkultur.
  • St. Georgskirche, erbaut 1904 als kath. Garnisionskirche durch den Erzbischöflichen Baudirektor Max Meckel , später Pfarrkirche und 1978-82 restauriert, mit ursprĂĽnglicher Innenbemalung im neugotischen Stil.
  • St. Michael zu den Wengen (Wengenkirche), ehemalige Klosterkirche von 1399, 1944 ausgebrannt; in der 1954 neu erbauten Kirche ein 1766 von Franz Martin Kuen gemaltes Altarbild; in der Barockkapelle von 1629 eine spätgotische Kreuzigungsgruppe.
  • Schuhhaus, ehemaliges Zunfthaus der Schuhmacher von 1537 auf dem Platz hinter dem MĂĽnster. Der frĂĽhere Tanz- und Fechtsaal im I. Stock wird heute fĂĽr Kunstausstellungen genutzt. Das Parterre (heute: "KĂĽnstlerhaus", frĂĽher: einige Zeit auch Feuerwehrhaus) ist Heimat des Verbandes bildender KĂĽnstler, der es teilweise als Atelier/Werkstatt nutzt, aber vowiegend als Ausstellungsraum. Der Georgsbrunnen von 1580 vor dem Schuhhaus erinnert an die Georgskapelle, die bis 1536 dort stand.
  • Schwörhaus, 1612 erbaut, Barockgiebel von 1785; 1944 ausgebrannt, bis 1954 wiederaufgebaut. Noch heute legt der OberbĂĽrgermeister einmal im Jahr am „Schwörmontag“, dem vorletzten Montag im Juli, vom Balkon aus den Eid auf die Stadtverfassung ab. Bis die neue Stadtbibliothek gebaut wurde, war die städtische BĂĽcherei im Schwörhaus untergebracht und musste sich den engen Raum mit dem Stadtarchiv teilen. Derzeit wird das Gebäude, unter dem weitläufige unterirdische Gänge Platz fĂĽr Magazine bieten, fĂĽr die Belange des Stadtarchivs umgebaut.
  • Stadthaus am MĂĽnsterplatz, 1993 nach dem Entwurf des New Yorker Stararchitekten Richard Meier erbaut, "begehbare Skulptur", Platz fĂĽr Ausstellungen, Konzerte, Tagungen, Vorträge etc.
  • Stadtmauer, um 1480 direkt am Donauufer erbaut; heute ein schöner, 600 m langer Promenadenweg
  • Stadtmauer an „Neuen Graben“, „Frauengraben“, „Seelengraben“: Grabenhäuser, die ab 1610 fĂĽr die damaligen Soldatenfamilien errichtet wurden, heute begehrtes Wohnquartier mit eigenem Flair
  • Staufermauer an der Blau, ab ca. 1150 erbaut, Reste der Befestigungsanlage der Ulmer Königspfalz.
  • Steinhaus und Nikolauskapelle am GrĂĽnen Hof, romanisch, die Kapelle von ca. 1220, das östl. angrenzende Steinhaus mit Arkaden im Hof aus dem 12.-13. Jh. (ältestes Gebäude der Stadt).
  • Steuerhaus am Weinhof, mit schönem Gewölbe und Spitzbogenfenster von 1491, der Giebel stammt aus dem Jahre 1534.
  • Wilhelmshöhe – Bastion Lauseck: Teil der Stadtbefestigung aus dem 16.-18. Jh.; Arznei- und Steppenpflanzengarten; Aussichtspunkt mit Blick auf die Altstadt.
  • Zeughaus, ehemaliges Waffenarsenal der Reichsstadt Ulm; ab 1522 in mehreren Etappen erbaut, groĂźe Teile 1945 zerstört; Hauptportal 1598 von Peter Schmid; in der Säulenhalle des unzerstört durch den Krieg gekommenen frĂĽhbarocken "Löwenbaus" von 1667 finden wechselnde Ausstellungen statt.

Fischer- und Gerberviertel

Im Fischerviertel)
Im Fischerviertel)
Das Fischerplätzle)
Das Fischerplätzle)

Mittelalterliches Handwerkerviertel an der Blau; dort u. a.

  • Garnsiede auf der Blauinsel
  • Gerberhaus, gastronomisch genutzt
  • LochmĂĽhle, gastronomisch genutzt
  • Kässbohrersches Haus, gebaut um 1500
  • Schiefes Haus, im 15. Jahrhundert erbaut, heute ein Hotel, welches als schiefstes der Welt gilt. Die acht mit viel FingerspitzengefĂĽhl in das alte Haus gebauten, modernst eingerichteten Zimmer haben Niveau-Unterschiede bis zu 40 cm, weshalb ans Kopfende der Hotel-Betten Wasserwagen eingebaut wurden, um dem Gast zu demonstrieren, dass er absolut "im Wasser" (waagerecht) liegt.
  • Zunfthaus der Schiffsleute, am historischen Fischerplätzle direkt an der Donau, etwa da, von wo aus sich unter anderem die Donauschwaben fĂĽr fĂĽr die Fahrt flussabwärts in ihre neuen Heimatländer (Ungarn, Rumänien) einschifften. Das Zunfthaus wird gastronomisch genutzt.

Auf dem Kreuz

Etwa die Hälfte der Bauten in diesem mittelalterlichen Altstadtviertel stammt aus der Zeit vor 1700.

  • Sebastiankapelle, sie wurde erstmals 1415 in der Stadtgeschichte erwähnt und dient heute als Ausstellungsraum mit eigenem Flair.
  • Seelturm, wurde im 14. Jahrhundert auf der Ulmer Stadtmauer errichtet und diente ab 1638 als Pumpwerk, welches Wasser in das nebenstehende - achteckige - Brunnenhaus pumpte und dort speicherte. Der Name Seelturm kam von einem Seelhaus direkt gegenĂĽber, das im Krieg zerstört wurde.
  • Zundeltor, es ist ein Tor das 1870 unterhalb des Seelturms erbaut wurde und heute immer noch einen gotischen Stil aufweist (besonders der Dachstuhl). Der Name Zundeltor stammt von den gelagerten Materialien im Seelturm, denn dort wurde Zunder und auch Pulver gelagert.

Bundesfestung Ulm

Wilhelmsburg
Wilhelmsburg
Wilhelmsburg 1904
Wilhelmsburg 1904

Siehe Hauptartikel: Bundesfestung Ulm

Die Bundesfestung Ulm war eine von insgesamt fünf Bundesfestungen. Sie wurde im Zeitraum von 1838 bis 1859 von Festungsbaudirektor und damaligem Oberst Moritz Karl Ernst von Prittwitz entworfen und unter seiner Leitung erbaut. Bei ihrer Errichtung waren bis zu 10.000 Arbeiter tätig.

In Friedenszeiten sollte die Festung 5.000 Soldaten beherbergen, für den Eintritt des Ernstfalles rechnete man dagegen mit bis zu 20.000 Soldaten. Weiterführende Planungen sahen sogar 100.000 Soldaten vor. Die gesamten Baukosten der Festung werden auf 16.500.000 Gulden geschätzt.

Teile der Wilhelmsburg werden aktuell als Kaserne genutzt. Bis zum Freitag, 7. Oktober 2005 war der Stab des II. Korps der Bundeswehr dort untergebracht. Er wurde an dem Tag außer Dienst und gleichzeitig das neue, für die zukünftigen Aufgaben der Bundeswehr in der NATO äußerst wichtige „ Kommando Operative Führung Eingreifkräfte “ in Dienst gestellt.

Weitere Bauwerke

Passivhaus Energon
Passivhaus Energon
Nord-West-Ansicht des Getreidesilos der SchapfenmĂĽhle
Nord-West-Ansicht des Getreidesilos der SchapfenmĂĽhle
  • DaimlerChrysler-Forschungszentrum von Architekt Richard Meier
  • Donaustadion, mit 21.500 Sitz- und Stehplätzen. Im Donaustadion wurden mehrere Länderspiele der Frauennationalmannschaft im FuĂźball ausgetragen. Auch die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften, die in diesem Jahr (2006) erneut in Ulm stattfinden, waren bereits mehrmals zu Gast.
  • Energon, mit 8000 m² und ca. 420 Arbeitsplätzen das weltweit größte BĂĽrogebäude im Passivhausstandard. Bauherr ist die Software AG Stiftung , die es ursprĂĽnglich fĂĽr ihre Tochter, die Entire Software AG, erbaute.
  • Fernmeldeturm Ulm-Ermingen (geographische Koordinaten: 48°43'29" n. Br., 9°53'48" ö. L.)
  • Getreidesilo SchapfenmĂĽhle, 2005 fertiggestellt, mit 125 m Höhe (einschlieĂźlich Antenne) eines der höchsten Getreidesilos der Welt
  • Klosterkirche St. Maria in Söflingen, 1688 von Caspar Feichtmayr als Kirche des Clarissenklosters im frĂĽhbarocken Stil erbaut. Einzelne Teile der Anfang des 19. Jh. abgebrochenen Klosteranlage sind ebenfalls noch erhalten.
  • Kloster Wiblingen , ehemaliges Benediktinerkloster 1093 gegrĂĽndet, 1806 aufgehoben. Dedeutende spätbarocke Klosterkirche (1772-81) mit frĂĽhklassizistischer Innenausstattung (Deckengemälde von Januarius Zick , 1778-80). Die Klostergebäude stammen von 1714-60; der Rokoko-Bibliothekssaal' wurde von Christian Wiedemann geschaffen (Deckengemälde von Franz Martin Kuen, 1744).
  • UKW/TV-Sendemast Ulm-Kuhberg (geographische Koordinaten: 48°22'55" n. Br., 9°56'56" ö. L.)

Parkanlagen

  • Friedrichsau, das Naherholungsgebiet fĂĽr Ulm. Sie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und StraĂźenbahn) zu erreichen, mit Fahrgastschiffen ĂĽber die Donau - oder zu FuĂź. Von der Ulmer Innenstadt aus gelangt man ĂĽber Uferwege Donau-bwärts in ca. 30 Gehminuten in die Friedrichsau mit ihren drei Gesellschaftsgärten, dem Festplatz (fĂĽr Volksfeste, Circus-Gastspiele und open-airs sowie dem sechswöchigen Kultur-Festival "Ulmer Zelt") und dem Tiergarten (mit Aquarium, Tropenhaus und Streichelzoo; u. a. 46 Becken, 38 Terrarien und 16 Volièren). Im Aquarium sind einheimische und exotische Fische zu sehen, im ĂĽbrigen Bereich Vögel, Echsen, Lurche, Amphibien, Kängurus, Alpakas, Nandus, Rotwild und Affen; zwei Braunbären, die ursprĂĽnglich in einem durchbetonierten, später etwas besser gestalten Zwinger in der Friedrichsau eher vegetierten, sind 2005 in den Bereich des "Tiergartens" umgezogen, wo sie seitdem so artgerecht wie möglich gehalten werden.
"Napoleon ist an allem schuld", sagt man gern in Ulm. Tatsächlich fiel das rechts der Donau gelegene "Steinhäule" als Ausflugsgebiet für die Ulmer weg, da es, nachdem im Jahre 1810 die Grenzen neu gezogen worden waren, Bayern Bayern zugeschlagen worden war. Der erst durch Napoleons Gnaden zum württembergischen König aufgestiegene, vormalige Kurfürst Friedrich I. zeigte sich bei seinem Antrittsbesuch in Ulm im Jahre 1811 großzügig und stiftete unter anderem 2000 Gulden für ein neues Erholungsgebiet im "Gänshölzle", der deshalb nach ihm benannten Friedrichsau. Dort entstanden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die "Au-Gesellschaften", unter denen die "Hundskomödie" die bekannteste wurde. Sie dienten vorwiegend geselligen Zwecken. Auch Sängervereine wie der "Liederkranz" und die "Teutonia" fanden in der Friedrichsau ihre Heimat.
  • Donauufer
  • Duft- und Tastgarten
  • Botanischer Garten Ulm, die Zentrale Einrichtung der Universität Ulm dient an erster Stelle der wissenschaftlichen Forschung und der Lehre. Pflanzensammlungen, Versuchsflächen im Freien sowie zahlreiche Gewächshäuser stehen dem Unterricht von Studenten zur VerfĂĽgung. DarĂĽber hinaus soll der Botanische Garten der Ă–ffentlichkeit eine Möglichkeit von Umweltbildung bieten. An bestimmten Tagen und Uhrzeiten sind die Gewächshäuser und die Versuchsflächen fĂĽr Besucher geöffnet, die auch bei Gruppen eine FĂĽhrung beantragen können.
  • (Neuer) Apothekergarten, in Zusammenarbeit mit ratiopharm hat die Universität Ulm im Jahr 2001 im nördlichen Teil des Freigeländes des botanischen Gartens den Neuen Apothekergarten Ulm eröffnet. In den angelegten Beeten finden sich ĂĽber 200 Heil- und Nutzpflanzen wieder. Neben bekannten Arten wie Johanniskraut , Baldrian oder auch Hopfen gibt es auch eine Vielzahl an unbekannteren Pflanzen wie zum Beispiel dem Sonnentau oder dem Kampferbaum zu entdecken. Als heilend werden Pflanzen bezeichnet, die gegen bekannte Krankheiten wie Kopf- oder RĂĽckenschmerzen helfen können.
  • Alter Friedhof
  • Stadtteilpark Oberer Eselsberg (geplant)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Weihnachtsmarkt : Der Ulmer Weihnachtsmarkt ist einer der größten und populärsten Weihnachtsmärkte SĂĽddeutschlands und findet jährlich statt. Er beginnt in der Regel am ersten Adventswochenende und geht bis zwei Tage vor Heiligabend. Dazu wird der Marktplatz vor dem Hauptportal des MĂĽnsters in ein HĂĽttendorf (mit eigenen StraĂźennamen) verwandelt. Besonders VerkaufshĂĽtten dominieren den Markt. Das Angebot reicht von Alltäglichem ĂĽber Weihnachtszubehör (Krippen, Kerzen, Räucherutensilien) bis hin zu Handgemachtem. Kulinarische HĂĽtten runden den Markt ab.
  • Schwörwoche: Als Schwörwoche werden die Festlichkeiten bezeichnet, die ab dem Wochenende vor dem Schwörmontag stattfinden. Das Wochenende beginnt mit der Lichterserenade. Alle vier Jahre findet das Fischerstechen statt. Am Morgen des Schwörmontag muss der BĂĽrgermeister Rechenschaft vor den Einwohnern ablegen. Der Tag erinnert an die einstige Verfassung der Reichsstadt, den groĂźen Schwörbrief von 1397, und wird am vorletzten Montag im Juli begangen. Dieser Montag wird wie ein halber Feiertag in Ulm und Neu-Ulm gehandhabt, das heiĂźt die meisten Geschäfte und öffentlichen Institutionen haben ab ca. 10:30 Uhr geschlossen, um jedem Ulmer die Möglichkeit zu geben, die Schwörrede (traditionell gegen 11 Uhr vom Balkon des Schwörhauses auf dem Weinhof verlesen) zu hören. Abschluss des Wochenendes ist das Nabada. Gleichzeitig findet ab Mitte Juli das Ulmer Volksfest in der Friedrichsau statt, das mit dem Schwörmontag endet.
Blick auf die Donau vom MĂĽnster.
Blick auf die Donau vom MĂĽnster.
  • Internationales Donaufest: Das Festival der Donaauländer mit kulturellen, musikalischen und kulinarischen Veranstaltungen am Ulmer- und Neu-Ulmer Donauufer wurde erstmals 2000 gefeiert und findet seither alle zwei Jahre statt. Vom 7. bis 16. Juli 2006 findet das nächste Fest statt.
  • Ulmer Zelt, seit 1986 jährlich sechseinhalbwöchiges Kulturprogramm mit internationalen Top-Acts, aber auch weniger bekannten KĂĽnstlern sämtlicher Genres, sowie Kabarett, eine Kinderaktionswiese, Kindertheater und weitere Veranstaltungen. Veranstalter des Ulmer Zelts ist der „Verein zur Förderung der freien Kultur Ulm e. V.“ Das Ulmer Zelt ist das längste Zeltfestival Deutschlands und findet von Mitte Mai bis Anfang Juli in der Friedrichsau statt. Es muss dann Platz machen fĂĽr das traditionelle Volksfest.
  • Einstein-Marathon, erstmals 2005 organisiert, soll in Zukunft jährlich ausgerichtet werden. Der Wettbewerb wird als Marathon (Originallänge), Halbmarathon und Kurzstrecke ausgerichtet. Ziel des Marathons, dessen Strecke entlang der Donau, der Iller und der Blau fĂĽhrt und damit Neu-Ulm einbezieht, ist der Ulmer MĂĽnsterplatz. Obwohl der Einstein-Marathon im Herbst 2005 erstmalig stattgefunden hat, waren die Besucher- und vor allem die Teilnehmerzahlen erstaunlich hoch (auf Anhieb mehr als 1.800 Läuferinnen und Läufer).
  • Ulmer Donaucup jährlich im Sommer ausgerichtet auf der Donau vom Ulmer Ruderclub, der trotz der nicht besonders gĂĽnstigen Trainingsverhältnisse (Donau - flieĂźendes Gewässer mit teilweiser groĂźer Strömung) schon sehr erfolgreiche Athleten (Olympiasier, Deutsche Meister) hervorgebracht hat. Im Rahmen dieser GroĂźveranstaltung (im Jahr 2006 vom 30. Juni bis 1. Juli) auf der Donau werden unterschiedliche Wettkämpfe auf dem Wasser ausgetragen: die klassische Ruderregatta (der 18. Ruder-Cup) und der Drachen-Cup. Bei der klassischen Ruderregatta fĂĽr Sportler aus dem In- und Ausland sind an den beiden Renntagen Samstag und Sonntag Rennen in je 37 Bootsklassen ausgeschrieben. Der Drachen-Cup hat sich - nach dem schwörmontaglichen Nabada - zu einem der wichtigsten Wassersportevents der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm fĂĽr Freizeitmannschaften entwickelt. Er ist ausgeschrieben fĂĽr 64 Teams, entspricht einer Teilnehmerzahl von 1200 Aktiven, je Boot 16 Paddler und ein Trommler. Die Drachenboote nach europäischem Rennstandard sowie entsprechendes Zubehör werden vom Veranstalter gestellt. Die Regatte findet an einem Wochenende statt , freitags Training, samstags und sonntags die Rennen mit verschiedenen Durchgängen bis zum Finale. Die Distanzen auf der Strecke zwischen FuĂźgängersteg Offenhausen und dem Ulmer Volksfestplatz sind - je nach Teilnehmerkategorie (Männer, Frauen, Jugendliche zwischen 14 und 18) - 250 beziehungsweise 2000 Meter. Starten dĂĽrfen ausschlieĂźlich reine Fun-Mannschaften, wobei von Anfang an auch eine Paarung dabei ist, bei der die OberbĂĽrgermeister der Donaudoppeltstädte den Schlag vorgeben.
  • WĂĽrttembergischer Landesposaunentag: Alle zwei Jahre findet in Ulm an einem Wochenende im Mai oder Juni der Landesposaunentag des „Evangelischen Jugendwerks in WĂĽrttemberg“ statt. Bei dieser Veranstaltung kommen hauptsächlich Blechbläser aus Posaunenchören in WĂĽrttemberg zusammen, um in Kirchen und sozialen Einrichtungen im Stadtgebiet sowie in der Messe- und Donauhalle vorwiegend geistliche Werke aller Epochen und Stile zu spielen und Gottesdienste zu feiern. Der Landesposaunentag endet mit einer Schlusskundgebung auf dem MĂĽnsterplatz, bei der alle teilnehmenden Bläser (bis zu 9000 Personen) unter Leitung des WĂĽrttembergischen Landesposaunenwarts (derzeit Hans-Ulrich Nonnenmann ) gemeinsam musizieren und so den größten Posaunenchor der Welt bilden.
  • Wiblinger Bachtage: Jährliche Konzertreihe, meist im Herbst, die ihre Mitte in den Werken des Thomaskantors Johann Sebastian Bach hat. Die Konzertreihe besteht in Ulm und Neu-Ulm seit 1985 und erreichte 2004 insgesamt 70 000 Konzertbesucher. In den verschiedensten evangelischen und katholischen Kirchen der beiden Städte (z.B. MĂĽnster, Martin-Luther-Kirche) kommen vor allem Bachkantaten und Instrumentalkonzerte zu Gehör. Die Veranstaltungsreihe wird unter anderem von der Stadt Ulm und den evangelischen Kirchengemeinden getragen.

Persönlichkeiten

EhrenbĂĽrger

Die Stadt Ulm hat folgenden Personen das EhrenbĂĽrgerrecht verliehen (in Klammer das Jahr der Ernennung):

  • Freiherr Carl Schott von Schottenstein , Regierungsdirektor fĂĽr den Donaukreis in Ulm; (1863)
  • Prof. Christian Nagel (1803-1882), Direktor des Gymnasiums und GrĂĽnder der Realschule in Ulm; (1869)
  • Dekan August Landerer (1800-1875), Stadtparrer am Ulmer MĂĽnster; (1870)
  • Ferdinand von Steinbeis (1807–1893), Präsident der Zentralstelle fĂĽr Gewerbe und Handel in Stuttgart; (1871)
  • Freiherr Moritz Karl Ernst von Prittwitz (1795-1885), Erbauer der Bundesfestung Ulm; (1872)
  • Josef von Egle (1818-1899), Hofbaumeister und Direktor der Stuttgarter Baugewerkschule, MĂĽnsterrestaurationsbeirat; (1878)
  • Karl Heim (1820-1895), OberbĂĽrgermeister der Stadt Ulm 1863-1890; (1888)
  • FĂĽrst Otto von Bismarck (1815-1898), Reichskanzler; (1895)
  • Prof. August Beyer (1834-1899), MĂĽnsterbaumeister; (1898)
  • Rudolf von Zingler (1839-1920), Festungsgouverneur von Ulm; (1899)
  • Freiherr Maximilian Schott von Schottenstein (1837-1917), Ministerpräsident von WĂĽrttemberg; (1900)
  • Karl Wacker (1847-1908), stellvertretender OberbĂĽrgermeister der Stadt Ulm; (1907)
  • Graf Ferdinand von Zeppelin (1838-1917), Pionier des Luftschiffbaus; (1912)
  • Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg (1847-1934), (späterer) Reichspräsident; (1915)
  • Otto Erhard von Marchthaler , wĂĽrttembergischer Kriegsminister; (1918)
  • General Friedrich von Gerok (1854-1937), wĂĽrttembergischer Friedensgouverneur der Festung Ulm; (1918)
  • Heinrich Wagner (1857-1925), OberbĂĽrgermeister der Stadt Ulm 1891-1919; (1919)
  • Adolf Hitler (1889-1945) / Wilhelm Murr (1888-1945), Nazi-Reichsstatthalter fĂĽr WĂĽrttemberg / Wilhelm Dreher (1892-1969), Nazi-Staatskommissar fĂĽr Ulm und Oberschwaben und Polizeidirektor in Ulm; (alle 1933)

laut Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Ulm vom 23. Juni 1945 wird die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Hitler, Murr, Dreher als ungültig erklärt

  • Emil Schwammberger (1882-1955), OberbĂĽrgermeister der Stadt Ulm 1919-1933; (1945)
  • Theodor Pfizer (1904-1992), OberbĂĽrgermeister der Stadt Ulm 1948-1972; (1972)
  • Ludwig Erhard (1897–1977), Bundeskanzler, Bundestagsabgeordneter fĂĽr den Wahlkreis Ulm; (1977)
  • Senator Karl EychmĂĽller (1892-1981), OberbĂĽrgermeister der Stadt Ulm 7. Mai - 8. Juni 1945, Vorsitzender des MĂĽnsterbauvereins; (1977)
  • Hans Lorenser (1914-1989), Landtagsabgeordneter fĂĽr den Wahlkreis Ulm, OberbĂĽrgermeister der Stadt Ulm 1972-1984, und seine Gattin Rosa Lorenser (*1914); (1984)
  • Ernst Ludwig (*1927), OberbĂĽrgermeister 1984-1992; (1992)
  • Inge Aicher-Scholl (1917–1998), Schwester der Geschwister Scholl, MitbegrĂĽnderin der Ulmer Volkshochschule und der Hochschule fĂĽr Gestaltung (HfG); (1997)
  • Wolfgang EychmĂĽller (*1929), Unternehmer, Vorsitzender des MĂĽnsterbauvereins und der Universitätsgesellschaft; (2004)

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Ulm geborene Persönlichkeiten, aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Für die Nennung hier ist es unerheblich, ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Ulm hatten oder nicht. Viele sind andernorts bekannt geworden.

  • Matthäus Ensinger (1390–1463), Baumeister der sĂĽddeutschen Gotik (u. a. Ulmer MĂĽnster)
  • Jakob Griesinger (1407-1491), Glasmaler, Dominikaner, 1825 selig gesprochen
  • Jörg Syrlin d. Ă„. (um 1425–1491), Bildschnitzer (u. a. ChorgestĂĽhl im Ulmer MĂĽnster)
  • Nikolaus Federmann (1506-1542], Conquistador, MitbegrĂĽnder von BogotĂ , verfasst die "Indianische Historia" (um 1534)
  • Agathe Streicher (1520–1581), ĂĽberregional bekannte Ă„rztin
  • Johannes Scultetus (1595–1645), eigentlich Johannes Schultes, Chirurg und 1625–1645 Stadtphysikus in Ulm
  • Johann Elias Ridinger (1698-1767), Maler, Kupferstecher, Radierer
  • Thomas Abbt (1738–1766), Schriftsteller und Philosoph
  • Johann Martin Miller (1750-1814), Prediger, Dichter ("Siegwart"), Mitglied des Göttinger Hainbund
  • Albrecht Ludwig Berblinger (1770–1829), Erfinder und Flugpionier, bekannt als Der Schneider von Ulm
  • Johann Georg Niederegger (1777–1856), Konditor und GrĂĽnder des LĂĽbecker Marzipanherstellers J. G. Niederegger GmbH & Co. KG
  • Conrad Dietrich Magirus (1824–1895), MitbegrĂĽnder des modernen Feuerlöschwesens
  • Emil von RĂĽmelin (1846–1899), Stuttgarter OberbĂĽrgermeister 1892–1899
  • Albert Einstein (1879–1955), Physiker und Nobelpreisträger
  • Anna Essinger (1879-1960), Reformpädagogin und Schulleiterin
  • Otto Kässbohrer (1904–1989), Unternehmer (Fahrzeugbau)
  • Otl Aicher (1922–1991), Designer und MitbegrĂĽnder der Ulmer Volkshochschule und der HfG
  • Siegfried Unseld (1924–2002), Verleger (Suhrkamp-Verlag)
  • Hildegard Knef (1925–2002), Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin
  • Erhard Eppler (* 1926), Politiker (SPD), Bundesminister fĂĽr wirtschaftliche Zusammenarbeit
  • Gerhard Maier (* 1937), evangelischer Pfarrer, 2001–2005 Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in WĂĽrttemberg
  • Wolfgang Schuster (* 1949), Politiker (CDU), seit 1997 Stuttgarter OberbĂĽrgermeister
  • Christof Wackernagel (* 1951), Schauspieler, Autor und Ex-Terrorist
  • Mike KrĂĽger (* 1951), Sänger, Schauspieler und Fernsehmoderator
  • Uli HoeneĂź (* 1952), FuĂźballer, FuĂźball-Manager und Wurstfabrikant
  • Dieter HoeneĂź (* 1953), FuĂźballer und FuĂźball-Manager
  • Thomas Oelmayer (* 1954), Politiker (BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen), MdL von Baden-WĂĽrttemberg
  • Claudia Roth (* 1955), Politikerin (BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen), MdB und MdEP, Bundesvorsitzende der GrĂĽnen
  • Michael Riessler (* 1957), Jazzmusiker und Komponist
  • Amelie Fried (* 1958), Moderatorin, Journalistin, Schriftstellerin
  • Andreas Eschbach (* 1959), Schriftsteller
  • Raimund Hörmann , Metzger und Olympiasieger 1984 im Rudern (Doppel-Vierer)

Sonstige bedeutende Persönlichkeiten

Hier werden bekannte Persönlichkeiten aufgeführt, die in Ulm einen Teil ihres Lebens verbracht haben oder in Ulm gestorben sind.

  • Heinrich Seuse (1295–1366), Mystiker, gestorben in Ulm
  • Hans Multscher (um 1400–1467), Bildhauer, gestorben in Ulm
  • Martin Schaffner (um 1478–nach 1546), Maler, wirkte und starb in Ulm
  • Hans Leo Hassler (1564–1612), Komponist des FrĂĽhbarock, Organist und Orgelkonstrukteur, ab 1605 in Ulm
  • Johannes Kepler (1571–1630), Astronom; Druck der Rudolfinischen Tafeln in Ulm, Erfindung des Ulmer Messkessels zur Normierung der in Ulm gebräuchlichen MaĂźe und Gewichte (1627)
  • Joseph Furttenbach (1591-1667), Ulmer Stadtbaumeister und Architekturtheoretiker
  • Christian Friedrich Daniel Schubart , (1739-1791), Dichter und Journalist, Herausgeber der „Deutschen Chronik“ in Ulm (1775-1777)
  • Josef Naus (1793–1871), Soldat, Erstbesteiger der Zugspitze, gestorben in Ulm
  • Max von Eyth (1836–1906), deutscher Ingenieur und Schriftsteller, gestorben in Ulm
  • Eberhard Finckh (1899 - 1944), der einzige hingerichtete (am 30. August 1944 im Gefängnis von Berlin-Plötzensee) Soldat (Oberst im Generalstab) aus dem Kreis Widerständler vom 20. Juli 1944, der mit der Ulmer Garnison in engerer Verbindung stand (stationiert von 1923 bis 1937).
  • Erwin Rommel (1891–1944), Generalfeldmarschall im 2. Weltkrieg, 1914 als Leutnant fĂĽnf Monate (1. März bis 31. Juli) in Ulm stationiert
  • Kurt Fried (1906-1981), Publizist, Kunstmäzen und Herausgeber der Schwäbischen Donau-Zeitung, heute SĂĽdwest Presse (Vater von Amelie Fried )
  • Herbert von Karajan (1908–1989), Dirigent, Erster Kapellmeister am Ulmer Stadttheater (1929-1934)
  • Robert Scholl (1891-1973), Jurist und Politiker, 1932-1951 in Ulm, 1945-1948 OberbĂĽrgermeister
  • Max Bill (1908-1994), Schweizer Maler, Bildhauer, Architekt und Designer, MitbegrĂĽnder der hfg (Hochschule fĂĽr Gestaltung), Erbauer der Hochschulgebäude am Oberen Kuhberg und 1954-1957 Rektor
  • Hans Scholl (1918–1943), Mitglied der Widerstandsgruppe WeiĂźe Rose, in Ulm aufgewachsen
  • Sophie Scholl (1921–1943), Mitglied der Widerstandsgruppe WeiĂźe Rose, in Ulm aufgewachsen
  • Walter Zeischegg , (1917–1983), Designer und Dozent an der HfG Ulm

Zitate

  • Die Stadt der Geburt hängt dem Leben als etwas ebenso Einzigartiges an wie die Herkunft von der leiblichen Mutter. Auch der Geburtsstadt verdanken wir einen Teil unseres Wesens. So gedenke ich Ulm in Dankbarkeit, da es edle kĂĽnstlerische Tradition mit schlichter und gesunder Wesensart verbindet. ( Albert Einstein )
  • Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, NĂĽrnberger Witz und StraĂźburger G'schĂĽtz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt. (Sprichwort)
  • Ulmer Geld regiert die Welt. (mittelalterliche Redensart)
  • In Ulm und um Ulm und um Ulm herum. (bekannter deutscher Zungenbrecher )
  • Ulm - Die Hauptstadt des Nebelreiches. (lokale Redensart)
  • Napoleon ist an allem schuld. (Weil er Ulm den WĂĽrttembergern schenkte, als Dank dafĂĽr, dass sie ihn ĂĽber den Rhein gelassen hatten, aber den größten Teil Ulms rechts der Donau aber bei Bayern belieĂź.)
  • Der Schneider von Ulm hat's Fliegen probiert, da hat ihn der Teufel ind' Donau neig'fĂĽhrt.
  • Von Ulm nach Neu-Ulm (und umgekehrt) muss man immer ĂĽberd' Bruck num!

Literatur

  • WĂĽrttembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-WĂĽrttemberg Band 2 aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂĽtzung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Das Land Baden-WĂĽrttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-WĂĽrttemberg; Band VII: Regierungsbezirk TĂĽbingen, Stuttgart, 1978. ISBN 3-17-004807-4
  • Hans Eugen Specker: Ulm. Stadtgeschichte, Separater Druck des Beitrags fĂĽr Band II der zuvor genannten Amtlichen Kreisbeschreibung, ergänzt durch einen einfĂĽhrenden, die Stadtentwicklung dokumentierenden Bildteil sowie eine Zeittafel und ein abschlieĂźendes Register, SĂĽddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm, 1977 , ISBN 3-920921-95-X
  • A. Bräuning und andere; Um Ulm herum. Untersuchungen zu mittelalterlichen Befestigungsanlagen in Ulm. Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-WĂĽrttemberg 23, Stuttgart, 1998.
  • Herbert Wiegandt: Ulm - Geschichte einer Stadt. Anton H. Konrad Verlag, WeiĂźenhorn 1977, ISBN 3-87437-134-4
  • Martin Nestler: Ulm - Geschichte einer Stadt. Sutton Verlag GmbH, Erfurt 2003, ISBN 3-89702-544-2
  • Wolf-Henning Petershagen (Hrsg.): Vorstadt Söflingen. Ulms eigenwilliger Stadtteil, SĂĽddeutsche Verlagsgesellschaft GmbH, Ulm, ISBN 3-88294-348-3
  • Kathrin Schulthess: Himmelwärts. Das Ulmer MĂĽnster fĂĽr Kinder, Jugendliche und Erwachsene, SĂĽddeutsche Verlagsgesellschaft GmbH, Ulm, ISBN 3-88294-356-4
  • Uwe Schmidt: Die SĂĽdbahn. Eisenbahn und Industrialisierung in Ulm und Oberschwaben, (Hrsg.: Industrie- und Handelskammer Ulm), SĂĽddeutsche Verlagsgesellschaft GmbH, Ulm, ISBN 3-88294-342-4
  • Barbara Schäuffelen: Sag niemals nie. Wie sich die Ulmer ihre Universität ertrotzten, SĂĽddeutsche Verlagsgesellschaft GmbH, Ulm, ISBN 3-88294-335-1
  • Wolf-Henning Petershagen/Ulrich Burst: Die Ulmer Schachtel. Ein schwimmendes Kuriosum, Jan Thorbecke Verlag, ISBN: 3-7995-8023-9
  • Volkmar Könneke/Hans-Uli Thierer: ulm liebe , Jan Thorbecke Verlag, ISBN 3-88294-309-2
  • Daniel Riechers: 100 Jahre StraĂźenbahn Ulm/Neu-Ulm, SĂĽddeutsche Verlagsgesellschaft GmbH, Ulm, ISBN 3-88294-239-8
  • Inge Scholl, Die WeiĂźe Rose; ĂĽberarb. Neuausg., Frankfurt/M. (S.Fischer) 1982
  • Wolf-Henning Petershagen, Die Geschwister Scholl; hg. v. d. Stadt Ulm, Zentrale Dienste, Ă–ffentlichkeitsarbeit und Repräsentation 3/2001
  • Wolf-Henning Petershagen: Schwörpflicht und VolksvergnĂĽgen. Ein Beitrag zur Verfassungswirklichkeit und städtischen Festkultur in Ulm, Stuttgart: Kohlhammer 1999.
  • Hermann Simon: Geschichte der Ulmer Presse von den Anfängen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, Diss. phil. MĂĽnchen 1954

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