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Letzte Änderung für Artikel Stuttgart-Ost: 10.01.2006 21:22

Stuttgart-Ost

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Stadtbezirk Stuttgart-Ost
Stadtwappen Stadtkarte
Wappen von Stuttgart Stadtplan, Pos. von S-Ost eingef├Ąrbt
Liste der Stadtteile von Stuttgart
Bundesland : Baden-W├╝rttemberg
Stadt : Stuttgart
Fl├Ąche : 9,04 km┬▓
Einwohner : 47.512 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 5.255 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 210 - 400 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 70188
Vorwahl : 0711
Adresse des
B├╝rgerb├╝ros Ost:
Sch├Ânb├╝hlstra├če 65
70188 Stuttgart
Website (offizielle): www.stuttgart.de
E-Mail-Adresse: buergerbueros@stuttgart.de
Politik
Bezirksvorsteher: Bernhard K├╝bler
Gaisburg um 1905
Gaisburg um 1905
Ostheim um 1910
Ostheim um 1910
Gablenberg - Schlossbrauerei um 1920
Gablenberg - Schlossbrauerei um 1920

Stuttgart-Ost ist ein innerer Stadtbezirk im Osten der Landeshauptstadt Stuttgarts zwischen Stuttgart-Mitte und Bad-Cannstatt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Stadtbezirk umfasst die historischen Siedlungen Berg, Gablenberg und Gaisburg und mehrere ab dem 19. Jahrhundert entstandene Siedlungen bzw. Wohngebiete, die sich in der Folgezeit zu einem mehr oder weniger geschlossenen Gebiet entwickelten.

Wappen Gaisburg bis 1901

Von den historischen Siedlungen war nur Gaisburg (im 12. Jahrhundert erstmals erw├Ąhnt) eine selbst├Ąndige Gemeinde , die am 1. April 1901 nach Stuttgart eingemeindet und dann als Stadtteil gef├╝hrt wurde.

Die Siedlung Berg, ebenfalls im 12. Jahrhundert erstmals erw├Ąhnt, geh├Ârte der herzoglichen Rentkammer und wurde von Amtm├Ąnnern verwaltet, bevor die Verwaltung 1836 an die Stadt Stuttgart ├╝bergeben wurde.

Gablenberg, 1275 erstmals erw├Ąhnt, war ein Ausbau weiler von Berg und geh├Ârte schon sehr fr├╝h zu Stuttgart. Sowohl Berg als auch Gablenberg (Gaisburg ohnehin), waren r├Ąumlich von der heutigen Kernstadt Stuttgart getrennt. Zu diesen drei historischen Siedlungen gesellten sich ab 1892 zun├Ąchst die neue Siedlung Ostheim und sp├Ątere weitere Siedlungen, wie etwa die Buchwaldsiedlung (1932 bis 1955) und die Plettenbergsiedlung (1939 bis 1960).

  • Die 383 H├Ąuser der Ostheim-Siedlung/Kolonie Ostheim wurden von 1891-1897 sowie 1903 f├╝r Arbeiter erbaut.
  • Die Raitelsberg-Siedlung entstand als Arbeitersiedlung von 1927 bis 1929.

Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 entstand der heutige Stadtbezirk Stuttgart-Ost aus dem gleichnamigen Stadtteil und dem etwas s├╝dlich gelegenen Stadtteil Frauenkopf. Der Stadtteil Stuttgart-Ost umfasste seinerzeit die oben genannten, inzwischen r├Ąumlich nicht mehr getrennten Gebiete Berg, Gablenberg, Gaisburg und Ostheim.

Bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 wurden diese vier Stadtteilnamen reaktiviert und drei weitere Stadtteile (G├Ąnsheide, Uhlandsh├Âhe und St├Âckach) gebildet, indem der Stadtteil Stuttgart-Ost entsprechend aufgeteilt wurde. Mit dem Stadtteil Frauenkopf umfasst der Stadtbezirk Stuttgart-Ost seither 8 Stadtteile.

Das Wahrzeichen von Stuttgart-Ost ist der 100 m hohe Gaskessel aus dem Jahr 1928 .

Kraftwerk Gaisburg am Neckar
Kraftwerk Gaisburg am Neckar
Gaskessel in Gaisburg
Gaskessel in Gaisburg

Wirtschaft und Industrie

Kraftwerk Stuttgart-Gaisburg

Direkt am Neckar befindet sich das Heizkraftwerk Stuttgart-Gaisburg der EnBW AG

Gaswerk Stuttgart-Gaisburg

Das Gaswerk der EnBW AG (fr├╝her: Technische Werke der Stadt Stuttgart) befindet sich an der Bundesstra├če 10 und der Talstra├če in Gaisburg.

  • 1874/75 Gaswerk wurde erbaut - Stadtgaserzeugung bis 1972
  • 1928/29 Bau des 100 m (nach anderen Quellen 90 m) hohen Gasturms (Wahrzeichen von Stuttgart-Ost)
  • 1971 Bau eines Fl├╝ssig-Erdgasspeichers
  • 1978/79 Bau der zwei Fl├╝ssiggas-Kugelbeh├Ąlter

├ľffentliche Einrichtungen

Parkanlagen

  • Der Obere und Mittlere Schlossgarten wurde 1951 in seiner heutigen Form umgestaltet
  • Parkanlage Villa Berg - siehe unten
  • Kleingartenanlage Wangener Berg
  • Klingenbachpark
Mineralbad Neuner um 1910
Mineralbad Neuner um 1910
 Mineralbad LEUZE
Mineralbad LEUZE

Mineralb├Ąder

  • Das private Mineralbad Berg (das ÔÇ×NeunerÔÇť) wurde 1856 vom Hofg├Ąrtner Friedrich Neuner als "Bad am K├Âniglichen Park" er├Âffnet. Es war seit 149 Jahren in Familienbesitz, geht aber zum Jahreswechsel 2005/2006 in den Besitz der Stadt Stuttgart ├╝ber. In direkter Nachbarschaft investiert ein Unternehmer 60 Millionen Euro in ein Gesundheitszentrum nebst Hotel. Aus f├╝nf Quellen flie├čen t├Ąglich 5 Millionen Liter nat├╝rliches Mineralwasser in die gro├čen Innen- und Au├čenbecken.
  • Das direkt am Neckar liegende st├Ądtische Mineralbad LEUZE mit j├Ąhrlich 900.000 Besuchern wurde von Bildhauer Otto Herbert Hajek 1985 k├╝nstlerisch modern gestaltet. Die schon in der R├Âmerzeit bekannten Mineralquellen waren 1851 von Ludwig Friedrich Karl Leuze gekauft und als Heilbad ausgebaut worden. Es sprudeln hier zwei stark kohlens├Ąurehaltige Heilquellen und eine Mineralquelle f├╝r die insgesamt acht Schwimm- und Badebecken mit ├╝ber 1.700 Quadratmetern Wasserfl├Ąche. Die Saunalandschaft auf 1.500 Quadratmetern bietet viel Platz in neun Saunen.

Vereine/Organisationen

DLRG OG Stuttgart-Ost

Sportverein Gablenberg www.svgablenberg.de

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater/Museen

  • Heimatmuseum der Deutschen aus Bessarabien
Villa Berg um 1910
Villa Berg um 1910
Villa Berg 2005
Villa Berg 2005

Bauwerke

Sternwarte Stuttgart

1919 wurde diese Sternwarte vom Verein des Vereins "Schw├Ąbische Sternwarte e.V." auf der Uhlandsh├Âhe gegr├╝ndet

Villa Berg

Die Villa Berg mit ihrer 24 Hektar gro├čen Parkanlage entstand 1845 - 1853 im Auftrag des w├╝rttembergischen Kronprinzen Karl als Sommersitz. Die im Stil der italienischen Neorenaissance erbaute Villa wirkte als Initialbau der s├╝dwestdeutschen Villenarchitektur des 19. Jahrhunderts. Architekt war Christian Friedrich Leins . 1913 wurden Villa und Park st├Ądtisch. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Geb├Ąude stark besch├Ądigt und nur vereinfacht wiederaufgebaut, ohne Turmgeschosse und Nebengeb├Ąude. Ab 1950 bis 2004 diente die Villa Berg als Sendestudio des S├╝dwestrundfunks. Eine Renovierung der Villa mit Wiederherstellung der Eckt├╝rme sowie neuem Biergarten ist in Planung (2005).

Japan-Garten Stuttgart

Er liegt direkt unterhalb der Villa Berg und wurde zur IGA 1993 angelegt.

Villa Reitzenstein

Der Regierungssitz der baden-w├╝rttembergischen Landesregierung wurde 1910-13 f├╝r Baronin Helene von Reitzenstein erbaut. Die Villa wurde nach ihrem verstorbenen Ehemann Freiherr Carl Friedrich Sigmund Felix von Reitzenstein benannt. Er war Kammerherr der w├╝rttembergischen K├Ânigin Charlotte. Seit 1922 ist die Villa im Besitz des Landes.

SWR - Funkhaus

Das Funkhaus und die Fernsehstudios des S├╝dwestrundfunks stehen heute an der Stelle der fr├╝heren "Stadthalle" Stuttgarts an der Neckarstra├če.

Kirchen

Wandmalereien in der Evang. Stadtpfarrkirche in Gaisburg
Wandmalereien in der Evang. Stadtpfarrkirche in Gaisburg
  • Katholische Kirche Herz Jesu von 1934
  • Katholische Kirche Sankt Nikolaus
  • Evangelische Lutherhauskirche
  • Katholische Kirche Heilig Geist
  • Evangelische Lukaskirche erbaut 1898/99
  • Katholische Kirche Hl. Bruder Klaus wurde 1969 erbaut.
  • Evangelische Berger Kirche wurde 1853-55 erbaut. Der Taufstein stammt aus der Vorg├Ąngerkirche von 1470.
  • Evangelische Stadtpfarrkirche Gaisburg, erbaut von 1910 bis 1913 durch Architekt Martin Elsaesser mit monumentalen Wandmalereien von K├Ąte Schaller-H├Ąrlin und der sp├Ątgotischen "Gaisburger Apostelgruppe".
  • Evangelische Petruskirche Gablenberg von 1902
  • Ev. Lutherhauskirche
Stuttgarter Fermeldeturm (links) und Polizeifunkturm (rechts)
Stuttgarter Fermeldeturm (links) und Polizeifunkturm (rechts)

Funkt├╝rme

  • Der Stuttgarter Funkturm, auch Polizeifunkturm genannt, wurde 1966 als Sendeturm in Stahlbetonbauweise auf dem Stuttgarter Raichberg erbaut. Er ist 93 Meter hoch und dient dem Polizei- und Feuerwehrfunk. Betreiber ist die Polizei Stuttgart.
  • Der Stuttgarter Fernmeldeturm auf dem Frauenkopf ist ein 192,4 Meter hoher Richtfunk- und UKW-Sendeturm in Stahlbetonbauweise der Deutschen Telekom AG.

Feste/Veranstaltungen

Weblinks

Wikipedia

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