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Letzte Änderung für Artikel Stuttgart-Bad Cannstatt: 17.02.2006 12:08

Stuttgart-Bad Cannstatt

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Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt
Stadtteil-Wappen Stadtkarte
Wappen bis 1905 Stadtplan mit Pos. von Bad Cannstatt
Liste der Stadtteile von Stuttgart
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Stadt : Stuttgart
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 48' N, 09¬į 13' O
48¬į 48' N, 09¬į 13' O
H√∂he : 205 m √ľ. NN
Fläche : 15,7 km²
Einwohner : 67.600 (1. Januar 2002)
Bevölkerungsdichte : 4305 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 70331-70376
Vorwahl : 0711
Adresse des
Bezirksrathauses
Marktplatz 2
70372 Stuttgart
offizielle Website: www.stuttgart.de
E-Mail-Adresse: Bezirksamt.BadCannstatt
@stuttgart.de
Politik
Bezirksvorsteher: Hans-Peter Fischer

Cannstatt, seit 1933 Bad Cannstatt, fr√ľher offiziell auch Kannstatt (um 1900), Canstadt oder Cannstadt genannt, ist heute der einwohnerst√§rkste Stadtbezirk der baden-w√ľrttembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Bad Cannstatt liegt am rechten, nord√∂stlichen Ufer des Neckars und wurde bereits in der R√∂merzeit gegr√ľndet.

Mineral-Thermalbad Cannstatt
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Inhaltsverzeichnis

√úbersicht

Abgesehen vom Botanisch-Zoologischen Garten Wilhelma, den 19 Mineralquellen ("Sauerwasserstadt") und den Kurbetrieben ist Bad Cannstatt bekannt f√ľr das allj√§hrlich im Herbst auf dem Cannstatter Wasen stattfindende Cannstatter Volksfest, das Gottlieb-Daimler-Stadion (VfB Stuttgart) und die Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Au√üerdem gilt Cannstatt dank Gottlieb Daimler als Geburtsort von Motorrad und Automobil .

Scherzhaft ist auch heute noch anstatt der korrekten Bezeichnung Stuttgart-Bad Cannstatt von Stuttgart bei Cannstatt die Rede, da die Landeshauptstadt im Talkessel des Nesenbachs auf der anderen Seite des Neckars erst wesentlich sp√§ter gegr√ľndet wurde und Cannstatt bis zur Vereinigung 1905 als Oberamtsstadt selbstst√§ndig war.

Als Neckname werden die Cannstatter auch "Mondlöscher" genannt (nach einem "Mondlöscher-Einsatz" der Cannstatter Feuerwehr am Karsamstag 1887 ).

Geschichte

Cannstatt um 1914
Cannstatt um 1914
Cannstatter Reiterkaserne
Cannstatter Reiterkaserne
Bereits in der letzten Eiszeit wurde die Gegend um den Seelberg von Mammutjägern als Lagerstätte genutzt wie Funde im Travertinsteinbruch an der heutigen Seelbergstraße ergaben.

Der Steinbruch wurde bereits im 18.Jahrhundert ausgebeutet. Heute entsteht dort ein modernes Einkaufszentrum. In Vorr√∂mischer Zeit gab es auf dem Hallschlag auf dem Gel√§nde der Reiterkaserne eine keltische Siedlung, deren Name leider nicht √ľberliefert ist. In r√∂mischer Zeit war Bad Cannstatt eine bedeutende Stadt, vermutlich sogar der Hauptort einer Civitas ("Regierungsbezirk"). Die Gegend kam um das Jahr 90 unter r√∂mische Herrschaft. Bis in die 1990er Jahre vermutete man das Jahr 85 n.Chr., heute eher das Jahr 98 n.Chr. als Beginn der r√∂mischen Pr√§senz in diesem Raum. In Bad Cannstatt errichten die R√∂mer auf der Altenburg ein Reiterkastell ("Alenkastell", vlg. Ala ). Hier lag mit der Ala I Subulorum eine der st√§rksten r√∂mischen Milit√§reinheiten zwischen den r√∂mischen Legionslagern Mainz und Augsburg. Das Kastell bestand bis zur Vorverlegung des Neckar-Odenwald-Limes um rund 30 km nach Osten, wahrscheinlich im Jahre 159 n.Chr.. Auch als Zivilsiedlung war das r√∂mische Cannstatt sehr bedeutend, Streufunde belegen eine Gr√∂√üe von mindestens 19, wenn nicht 30 Hektar. Damit war Bad Cannstatt eine der gr√∂√üten r√∂mischen St√§dte im heutigen Baden-W√ľrttemberg nach Ladenburg und Rottenburg, etwa gleichauf mit Bad Wimpfen, Rottweil und Heidenheim . Allerdings sind r√∂mische Gro√übauten (Wasserleitungen, Thermen, Theater, Stadtmauer, Forumsbauten o.√§.) bis heute nicht nachgewiesen. Das Ende des r√∂mischen Cannstatt kam mit dem gro√üen Alemanneneinfall von 259/260 n.Chr. Der lateinische Name der Stadt ist unbekannt. In den Metzer Annalen des 8. Jahrhunderts wird Cannstatt im Zusammenhang mit den Ereignissen von 746 (s.u.) "condistat" geschrieben. F√ľr diesen Namen gibt es kaum eine plausible germanische, aber naheliegende lateinische Etymologien (vgl. lat. "condita" = die Gegr√ľndete). Von daher stammt die Hypothese, der lateinische Name der Stadt k√∂nne mit Condi- begonnen haben. Der Arch√§ologe C.S.Sommer wiederum identifiziert Cannstatt mit der "Civitas Aurelia G", die in einer bei √Ėhringen gefundenen r√∂mischen Inschrift erw√§hnt wird. Auch eine keltische Herkunft wird vorgeschlagen: der Name soll sich aus *Kond√Ęti- (keltisch: ‚ÄěZusammenfluss‚Äú) zu alemannisch *Chandez entwickelt haben, das sp√§ter verdeutlichend um stat erg√§nzt wurde. Gest√ľtzt wird diese These durch weitere, mutma√ülich keltische Ortsbezeichnungen in der n√§heren Umgebung (ehemalige Vorstadt +Brey, Prag-Sattel und Burg Wirtemberg). Siehe Aufsatz A. Greule (Literatur).

Kursaal Bad Cannstatt
Kursaal Bad Cannstatt
Wilhelma-Eingangspavillon
Wilhelma-Eingangspavillon
  • Bad Cannstatt besitzt nach Budapest das zweitgr√∂√üte Mineralwasservorkommen Europas. Diese Quellen mit teilweise stark mineralhaltigem Wasser hatten bereits die R√∂mer genutzt.
  • Aus der V√∂lkerwanderungszeit fehlen Nachrichten √ľber Bad Cannstatt. Man kann aber davon ausgehen, dass an dem g√ľnstig gelegenen Platz kontinuierlich eine st√§dtische Siedlung bestand. Daf√ľr sprechen auch die sehr fr√ľhen Erw√§hnungen des 8. Jahrhunderts.
  • Im Jahre 700 wird Cannstatt in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen erstmals urkundlich erw√§hnt.
  • Um 708 wird erstmals die Siedlung als ‚ÄěCanstat ad Neccarum" bezeichnet.
  • Das sogenannte Blutgericht zu Cannstatt im Jahr 746 bedeutete das Ende von Theudebalds Macht; die karolingischen Hausmeier hatten endg√ľltig √ľber die Alamannen gesiegt. Die Metzer Annalen nennen Cannstatt in diesem Zusammenhang "condistat".
  • Erhebung zur Stadt durch Kaiser Ludwig IV. (der Bayer) im Jahr 1330
  • Alle Bem√ľhungen der Grafen von W√ľrttemberg im 15. Jahrhundert, den Neckar bis Cannstatt schiffbar zu machen, scheiterten am hartn√§ckigen Widerstand der damaligen Reichsstadt Heilbronn. Zwar kam 1557 mit Hilfe Kaiser Karl V. ein Vergleich zustande, aber eine Schiffbarmachung des Neckars zwischen Cannstatt und Heilbronn war erst 1713 abgeschlossen.
  • Einweihung des ersten Cannstatter Hafens am M√ľhlgr√ľn durch Herzog Eberhard Ludwig (W√ľrttemberg) im Jahre 1713
  • Eine Bl√ľte erlebte die Oberamtsstadt Cannstatt im 18. und 19. Jahrhundert als Kur- und Erholungsort f√ľr viele prominente und gutsituierte G√§ste, unter ihnen beispielsweise Honor√© de Balzac .
  • Am 22. Oktober 1845 f√§hrt die erste w√ľrttembergische Eisenbahn von Cannstatt nach Untert√ľrkheim .
Daimlers Versuchswerkstatt im Cannstatter Kurpark
Daimlers Versuchswerkstatt im Kurpark
Daimlers Reitwagen von 1885
Daimlers Reit-
wagen von 1885
Cannstatt um 1900
Cannstatt um 1900
Assmann & Stockder - Lokomobil von 1912
Assmann & Stockder -
Dampflokomobil von 1912
  • Im Jahre 1862 gr√ľndet Charles Terrot zusammen mit dem Kaufmann Wilhelm St√ľcklen in Cannstatt die Firma ‚ÄúSt√ľcklen u. Terrot‚ÄĚ zur Herstellung von Textilmaschinen, die ab 1878 unter ‚ÄúC. Terrot‚ÄĚ firmiert und bis heute als Terrot-Werke existiert.
  • Der "Reitwagen" von Gottlieb Daimler f√§hrt 1885 als erstes Motorrad der Welt durch Cannstatt.
  • 1886 f√§hrt Daimlers Motorkutsche mit eingebauter "Standuhr" von Cannstatt nach Untert√ľrkheim
  • 1887 l√§sst Gottlieb Daimler die erste motorisierte Stra√üenbahn der Welt verkehren, zwischen Kursaal und Wilhelmsplatz.
  • Am 10. August 1888 erhebt sich zum ersten Mal Daimlers motorisiertes Luftschiff von Cannstatt nach Kornwestheim mit Pilot Gotthilf Wirsum vom Seelberg.
  • Die Cannstatter Firma ASTO (Erste W√ľrttembergische Locomobilfabrik Assmann & Stockder GmbH) stellt ab 1901 u. a. Dampf- Lokomobile f√ľr die Landwirtschaft her.
  • Am 1. April 1905 wird die Oberamtsstadt Cannstatt mit der Residenzstadt Stuttgart vereinigt (nicht eingemeindet).
  • 1933 erh√§lt der Stadtbezirk Cannstatt den offiziellen Titel "Bad" Cannstatt.

Stadtteile

Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wird der Stadtteil Bad Cannstatt mit den Stadtteilen Burgholzhof (1831 als Gutshof angelegt), Sommerrain und Steinhaldenfeld (beide ab 1932 entstanden) zum Stadtbezirk Bad Cannstatt vereinigt.

Bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 wird der Stadtteil Bad Cannstatt in die Stadtteile Altenburg, Birkenäcker, Cannstatt-Mitte, Espan, Hallschlag, Im Geiger, Kurpark, Muckensturm, Neckarvorstadt, Pragstraße, Schmidener Vorstadt, Seelberg, Veielbrunnen, Wasen und Winterhalde aufgeteilt. Seither verwaltet das Bezirksrathaus in Bad Cannstatt insgesamt 18 Stadtteile des Stadtbezirks Bad Cannstatt.

Heute ist der Stadtbezirk Bad Cannstatt der größte und geschichtlich älteste Stadtbezirk Stuttgarts mit derzeit 68.175 Einwohnern (Stand 31.12.2002).

Sehensw√ľrdigkeiten

Wilhelma um 1900
Wilhelma um 1900
  • Wilhelma - Zoologisch-Botanischer Garten mit Wilhelma-Theater
  • Schloss Rosenstein im weitl√§ufigen Rosensteinpark wurde 1824-1829 von Giovanni Salucci als K√∂nigliches Landhaus erbaut. Es beherbergt heute das Naturkundemuseum.
  • Im oberen Bereich des Rosensteinparks beim L√∂wentor wurde 1985 das Staatliche Museum f√ľr Naturkunde - das Museum am L√∂wentor er√∂ffnet.
  • Mineralquellen und das Mineral-Thermalbad am Kurpark.
  • Der Gro√üe Kursaaal im Kurpark wurde nach Pl√§nen von Nikolaus Friedrich von Thouret (1767 - 1845) im Stil des Klassizismus erbaut.
  • Mercedes-Benz Museum im Motorenwerk DaimlerChrysler
  • Mercedes-Benz Welt mit dem Neuen Mercedes-Benz Museum (in Bau bis 2006) gegen√ľber dem Gottlieb-Daimler-Stadion
  • Gottlieb Daimler -Ged√§chtnisst√§tte im Kurpark, Nachbau der Werkstatt in der Daimler seinen Reitwagen baute am Originalplatz.
  • Evangelische Stadtkirche von 1471-1506, von Aberlin J√∂rg an der Stelle eines sp√§tromanischen Vorg√§ngerbaus erbaut. Der zun√§chst unvollendete Turm der Nordseite wurde erst 1612-13 durch Heinrich Schickhardt als Renaissance-Turm vollendet.
  • Haus der roten Zora , Eupener Str., zu Museum umfunktioniertes charakteristisches Haus mit Interieur aus allen Epochen. Auf Anfrage ist auch eine F√ľhrung durch den reichhaltigen Weinkeller samt Weinprobe m√∂glich.
Daimlerturm im Kurpark
Daimlerturm im Kurpark
Rathaus mit Stadtkirche
Rathaus mit Stadtkirche
Beginen-Klösterle von 1463
Beginen-Klösterle von 1463


  • Das "Kl√∂sterle" in der Marktstra√üe wurde 1463 erbaut, es ist das einzige Beginenhaus Europas mit integrierter gotischer Kapelle. Es ist das √§lteste Wohnhaus der Landeshauptstadt und im Inneren bis heute im Originalzustand. Der Name "Kl√∂sterle" r√ľhrt von den bis zur Reformation hier wirkenden Beginen her, einem mildt√§tigen Frauenorden ohne Ordensregeln.
  • Der 25 m hohe Aussichtsturm Burgholzhof im gleichnamigen Stadtteil wurde 1891 erbaut und bietet eine weite Aussicht in das Neckartal bis Esslingen am Neckar
  • Auf einer Anh√∂he im Kurpark wurde in den 1890er Jahren der sogenannte Daimlerturm, das "Tusculum" Gottlieb Daimlers mit dem Aushubmaterial der benachbarten Schusterbahn in Travertin erbaut und Mitte der 1930er Jahre erh√∂ht (f√ľrs Publikum geschlossen).
  • Siehe auch W√ľrttemberg (Weinanbaugebiet) und W√ľrttemberger Weinstra√üe.
Haus des Sports - SpOrt
Haus des Sports - SpOrt
Mercedes-Benz Museum
Mercedes-Benz Museum

Veranstaltungsorte

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter von Cannstatt

  • Salomon Idler (* 11. Februar 1610 in Cannstatt, ‚Ć wahrscheinlich 1669 in Augsburg) war ein gescheiterter Flugpionier
  • Christian Zais (* 1770 in Cannstatt; ‚Ć 1820 in Wiesbaden) war ein klassizistischer Architekt und St√§dtebauer
  • Pauline Kurz (* 8. Februar 1858 in Cannstatt; ‚Ć 20. Februar 1920 in Berlin) war die Mutter Albert Einsteins . Sie heiratete am 8. August 1876 in der Cannstatter Synagoge Hermann Einstein (1847-1902).
  • Carl Wilhelm von Heine (* 26. April 1838 in Cannstatt; ‚Ć 9. September 1877 in Cannstatt) war Mediziner, Chirurg und Pr√§sident der deutschen √Ąrzteschaft in Prag
  • Otto Riethm√ľller (* 26. Februar 1889 in Cannstatt; ‚Ć 19. November 1938 in Berlin) war Pfarrer und Hrsg. von Liederb√ľchern, Dichter (Lied: "Herr wir stehen Hand in Hand") und Liedbearbeiter ("Sonne der Gerechtigkeit")
  • Leopold Marx (* 8. Dezember 1889 in Cannstatt; ‚Ć 25. Januar 1983 in Shavej Zion, Israel ) war Fabrikant, Chawer und Litarat (Gedichtb√§nde, Roman "Franz und Elisabeth", "Mein Sohn Erich Jehoschua") mit bedeutender Rolle als schw√§bisch-j√ľdischer und deutsch-israelischer Schriftsteller
  • Fritz Elsas (* 11. Juli 1890 in Cannstatt; ‚Ć Januar 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen ) war ein deutscher Politiker und Widerstandsk√§mpfer
  • Kabarettist und Schriftsteller Dr. Hans Bayer (Pseudonym: Thadd√§us Troll ) (* 18. M√§rz 1914 in Cannstatt; ‚Ć 5. Juli 1980 in Stuttgart) lebte bis 1932 in seinem Geburtsort; sein Grab liegt auf dem Cannstatter Steigfriedhof
  • Hermann Lang (* 6. April 1909 Cannstatt; ‚Ć 19. Oktober 1987 Bad Cannstatt) war Rennfahrer
  • Prof. Dr.-Ing. Karl Steinbuch (* 15. Juni 1917 in Stuttgart-Cannstatt) ist Kybernetiker, Nachrichtentechniker und Informationstheoretiker
  • Der deutsche Politiker Manfred W√∂rner wurde am 24. September 1934 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren, er starb am 13. August 1994 in Br√ľssel

Ehrenb√ľrger

  • 1818 Karl Friedrich Sick , Hofrat (1780-1837)
  • 1822 Franz Xaver Freiherr Hugo von Spitzenberg , Oberstkammerherr, Generalleutnant und Hofj√§germeister (1781-1864)
  • 1822 Johann Gottlob Christof (von) Seeger , Oberamtmann und Stadtrichter (1767-1835)
  • 1830 Josef (von) Dalbenden , Oberstleutnant und Kammerherr (1792-1844)
  • 1830 Jakob (von) Heine . Dr., Geh. Hofrat, Mitbegr√ľnder der Orthop√§die (1800-1879)
  • 1830 Henriette Heine , geb. Camerer (1807-1874)
  • 1831 Gotthold Karl Georg (von) Strohin , Oberamtmann und Stadtdirektor (1791-1858)
  • 1843 Elisabeth Freifrau Hugo von Spitzenberg geb. Freiin von Massenbach (1803-1857) und ihre vier S√∂hne, die Freiherren:
    • Wilhelm Hugo von Spitzenberg , General (1825-1888)
    • Karl Hugo von Spitzemberg , Kammerherr, Staatsrat (1826-1880)
    • Alfred Hugo von Spitzemberg (1830-1848)
    • Franz Hugo von Spitzemberg , Premierleutnant (1841-1871)
  • 1845 Karl Baron von Vauthier-Bailliamont , K. K. K√§mmerer, Hauptmann (1778-1856)
  • um 1845 Emil Freiherr von Maucler , Oberstkarnmerherr, Oberhofratspr√§sident und Staatsrat ( 1809-1870)
  • um 1845 Julius Freiherr von Maucler , Kammerherr und Legationsrat (1811-1850)
  • 1854 Wilhelm Graf von Taubenheim , Kammerherr und Oberst-Stallmeister (1805-1894)
  • 1856 Albert (von) Veiel , Dr., Oberamtsarzt und Geh. Hof rat (1806-1874)
  • 1879 Ernst Ezechiel Pfeiffer , Geheimer Hofrat (1831-1904)
  • 1881 Karl Wilhelm Sutorius , Kaufmann (1831-1901)
  • 1888 Karl (von) Burckhardt , Dr., Hofrat und Badearzt (1818-1888)
  • 1893 Rudolf (von) Vellnagel , Bankier, Geh. Hofrat und Niederl√§ndischer Generalkonsul (1840-1918)
  • 1893 Karl (von) Schmid , Staatsminister des Innern (1832-1893)
  • 1893 Karl (von) Leibbrand , Pr√§sident (1839-1898)
  • 1904 Oskar (von) Nast, letzter Oberb√ľrgermeister von Bad Cannstatt (1849-1907)

Prominente Bewohner

Hier folgt eine kleine √úbersicht von prominenten Personen, die in Cannstatt gelebt und gewirkt haben bzw. in Bad Cannstatt leben und wirken, die jedoch nicht hier geboren sind.

  • Der Lyriker Hermann Ferdinand Freiligrath (* 17. Juni 1810 in Detmold) stirbt am 18. M√§rz 1876 in Cannstatt (Freiligrath-Denkmal im Uff-Kirchhof).
  • Wilhelm Ganzhorn (* 1818 in B√∂blingen) starb 1880 in Cannstatt (Uff-Kirchhof). Er war Jurist sowie Oberamtsrichter in Cannstatt und wurde bekannt als Autor des Volksliedes "Im sch√∂nsten Wiesengrunde".
  • Der Industrielle Gottlieb Daimler (* 17. M√§rz 1834 in Schorndorf (W√ľrttemberg)) stirbt am 6. M√§rz 1900 ) in Cannstatt.
  • Der Autokonstrukteur Wilhelm Maybach (* 9. Februar 1846 in Heilbronn) stirbt am 29. Dezember 1929 in Cannstatt.
  • Der Schriftsteller Hermann Hesse , einer der bedeutendsten deutschen Autoren, lebte vom 7. November 1892 bis 18. Oktober 1893 in Cannstatt, wo er das Gymnasium besuchte.
  • Engelbert Wittich (* 18. April 1878 in L√ľtzenhardt ; ‚Ć 4. M√§rz 1937 in Bad Cannstatt) war ein jenischer Schriftsteller. Mit seiner Kasperl-Wanderb√ľhne gastierte er verschiedene Male auf dem Cannstatter Wasen bevor er sich in Cannstatt niederliess. Hier widmete er sich ganz der Schriftstellerei und der Sammlung von Kulturgut der Jenischen und Sinti .

Veranstaltungen

Karfreitag: Passionsprozession in Bad Cannstatt
Karfreitag: Passionsprozession in Bad Cannstatt
Fruchtsäule mit Riesenrad auf dem Cannstatter Wasen
Fruchtsäule mit Riesenrad auf dem Cannstatter Wasen

Literatur

  • Albrecht Greule: Keltische Ortnamen in Baden-W√ľrttemberg. Wir k√∂nnen alles - au√üer Latein. In: Arch√§ologisches Landesmuseum Baden-W√ľrttemberg (Hrsg.): Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau. (Ausstellungskatalog). Esslingen 2005, S. 80‚Äď84, ISBN 3-8062-1945-1
  • Hagel, J√ľrgen: Das ‚ÄěParadies des Neckars‚Äú Bad Cannstatt; in: Kult-B√§der und B√§derkultur in Baden-W√ľrttemberg, hg. v. W. Niess, S. Lorenz, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5
  • Manuel Werner: Cannstatt - Neuffen - New York. Das Schicksal einer j√ľdischen Familie in W√ľrttemberg - Mit den Lebenserinnerungen von Walter Marx. N√ľrtingen/Frickenhausen 2005, ISBN 3-928812-38-6 .

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Classic Congress Hotel 70734 Fellbach http://www.cch-bw.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40711 / 5859-0
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Hasen mit G√§stehaus 70806 Kornwestheim http://www.renninger-gastronomie.de/  07154 / 81 35 00
Maritim Hotel Stuttgart 70174 Stuttgart http://www.maritim.de  0711 / 942-0
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Rega Hotel 70176 Stuttgart http://www.rega-hotel.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30711 / 61934-0
InterCityHotel Stuttgart 70173 Stuttgart http://www.intercityhotel.de/intercityhotel/view/hotelinformationen/stuttgart.sh  07 11 / 2 25 00
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Mercure Hotel Stuttgart Bad Cannstatt 70372 Stuttgart http://www.mercure.com Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40711 / 95400
Apart-Business-Hotel 70599 Stuttgart http://www.apart-hotel.de/  0711 / 45840
FORA Hotel M√∂hringen Garni 70567 Stuttgart http://www.fora.de  0711 / 71608-0
Adler 71332 Waiblingen http://www.hoteladler.ws  07151 / 965773-0
Gasthof Traube 70736 Fellbach http://www.traube-fellbach.de/  0711 / 5 18 05 56
Schmidener Eintracht 70736 Fellbach http://www.schmidener-eintracht.de/  0711 / 95 19 52 - 0
B√ľrkle 70736 Fellbach http://www.hotelbuerkle.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30711 / 518585-0
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Steigenberger Graf Zeppelin 70173 Stuttgart http://www.stuttgart.steigenberger.de Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 50711 / 20 48-0
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