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Letzte Änderung für Artikel Universität Stuttgart: 15.02.2006 20:51

Universität Stuttgart

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Die Universität Stuttgart ist eine Hochschule in Stuttgart mit starker Ausrichtung auf technische Fächer.

Universität Stuttgart
Rektor : Prof. Dr.-Ing. habil Dieter Fritsch
Gründungsjahr: 1829 ( TH seit 1876 , Uni seit 1967 )
Ort : Stuttgart (B-W)
Studiengänge: 60
Fakultäten : 10
Institute: 140
immatrikulierte Studenten: 21.881 (WS04/05)
Semesterbeitrag: 108,00
VVS-Ticket: 149,50
Studiengebühren: 0(Erststudium, innerhalb der Regelstudienzeit plus 5 Semester)
Frauenquote: 37,5%
Mitarbeiter: ca. 5000
davon wissenschaftliche
Mitarbeiter:
??
Anschrift: Keplerstr. 7
70149 Stuttgart
Website: www.uni-stuttgart.de

Bild:Universität Stuttgart (Vaihingen) 013.JPG Bild:Studentenwohnheime (Allmandring I) 001.JPG

Studentenschaften um 1930
Studentenschaften um 1930

Bild:Universität Stuttgart (Stadtmitte) 002.JPG

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Universität geht auf die Gründung der 'Vereinigte Real - und Gewerbeschule ' im Jahre 1829 zurück. Sie feierte somit im Jahr 2004 ihr 175-jähriges Bestehen. Entsprechend der zunehmenden Bedeutung der Ingenieurwissenschaften und der damit verbundenen Akademisierung der Studien wurde sie 1876 zur Technischen Hochschule . Diese erhielt 1900 auch das Promotionsrecht für technische Disziplinen. Die Entwicklung der Fachrichtungen an der TH Stuttgart führte 1967 zur Umbenennung in Universität Stuttgart.

Seit Ende der 1950er Jahre befindet sich ein Teil des Campus der Universität in Stuttgart-Vaihingen (Natur- und Ingenieurwissenschaften), während am angestammten Platz im Zentrum Stuttgarts die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie die Architektur aufzufinden sind.

Ingenieurwissenschaften

  • Christian Otto Mohr ( 1867 - 1873 ), am Polytechnikum (Vorläufer der Universität)
  • Fritz Leonhardt ( 1909 - 1999 ), von 1957 bis 1974 Professor für Massivbau , 1967 bis 1969 auch Rektor.
  • Carl Julius Bach ( 1847 - 1931 ), von 1878 - 1922 Professor für Dampfmaschinen , Dampfkessel , Maschinenelemente und Elastizitätslehre . Ab 1899 Materialprüfungsanstalt ( MPA ) und Ingenieurlaboratorium .
  • Karl Ramsayer ( 1911 - 1982 ), Begründer der Integrierten Navigation ; Geodätische Astronomie
  • Wunibald Kamm ( 1893 - 1966 ), von 1930 bis 1945 Professor für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen.
  • Erich Siebel , 1931 bis 1940 und 1947 bis 1957 Direktor der Materialprüfungsanstalt und Ordinarius für Materialprüfung, Werkstoffkunde und Festigkeitslehre .
  • Frei Otto (* 1925 ), gründete 1964 das Institut für Leichte Flächentragwerke (IL) und 1969 den Sonderforschungsbereich 64 Weitgespannte Flächentragwerke der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
  • Eugen Sänger ( 1905 - 1964 )
  • John Argyris ( 1913 - 2004 ), Einführung der Finiten Elemente als Berechnungsmethode

Kulturwissenschaften

  • Friedrich Theodor Vischer seit 1869 Professor für Ästhetik und Deutsche Literatur
  • Max Bense , 1949 bis 1978 Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie.
  • Käte Hamburger (bis 1993 ) und Reinhard Döhl (bis 2004 ), einflussreiche Literaturwissenschaftler.
  • Eberhard Jäckel , Professor für Neuere Geschichte ( 1967 bis zu seiner Emeritierung 1997 ).

Naturwissenschaften

  • Hermann Fehling (1811-1885), wurde 1839 auf Liebigs Vorschlag auf den Lehrstuhl für Chemie an der polytechnischen Schule berufen.
  • Martin Wilhelm Kutta ( 1867 - 1944 ), von 1912 - 1935 Professor für Mathematik
  • Ulrich Kull , Professor für Pflanzenphysiologie / Botanik von 1978 - 2005

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

  • Péter Horváth , Professor für Controlling von 1980 - 2005

Berühmte Studenten

Ehrensenatoren

  • Helmut Claas
  • Artur Fischer

Fakultäten

  • Fakultät 1: Architektur und Stadtplanung
  • Fakultät 2: Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
  • Fakultät 3: Chemie
  • Fakultät 4: Geo- und Biowissenschaften
  • Fakultät 5: Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Fakultät 6: Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie
  • Fakultät 7: Maschinenbau
  • Fakultät 8: Mathematik und Physik
  • Fakultät 9: Philosophisch-Historische Fakultät
  • Fakultät 10: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Studiengänge

  • Alle klassischen TU -Studienrichtungen, ferner
  • Fahrzeug- und Motorentechnik
  • Technologiemanagement
  • Luft- und Raumfahrttechnik
  • Kultur - und Geisteswissenschaften
  • Softwaretechnik (dieser Studiengang wurde dort gegründet und nur in Stuttgart gelehrt)
  • Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre
  • Technische Biologie
  • Technische Kybernetik
  • Wirtschafts - und Sozialwissenschaften

Universitätsbibliothek

Bild:Universität Stuttgart (Vaihingen) 001.JPG Die Universitätsbibliothek Stuttgart hat ihren Hauptsitz seit ihrer Gründung im Jahre 1829 in der Stadtmitte von Stuttgart. Raumknappheit führte zu einem Ausbau des Universitätsbereiches in Stuttgart-Vaihingen seit 1957. Aus diesem Grund ist die UB seit dieser Zeit zweigeteilt. Inzwischen ist der größte Teil der naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Institute der Bibliothek in der "Zweigstelle" der UB in Stuttgart-Vaihingen angesiedelt. Architektur und Geisteswissenschaften sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften blieben im Bereich Stadtmitte. Die Bibliothek fungiert als klassische Universitätsbibliothek für die Ingenieur- und Naturwissenschaften. Für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften übernimmt diese Funktion ergänzend die Württembergische Landesbibliothek.

Aktuelle Ereignisse

Zukunftsoffensive

Im Sommer 2003 gab es größere Proteste der Studierenden, da die Universitätsleitung ein Papier, die sog. "Zukunftsoffensive der Universität Stuttgart" vorgelegt hat, in dem aus Spar- und Profilgründen die Abschaffung der geisteswissenschaftlichen Lehramtsstudiengänge und einiger damit zusammenhängender Professuren angestrebt wurde. Nachdem die Proteste ein erhebliches Medienecho in den lokalen Zeitungen erfuhren, wurden die Planungen widerrufen, im Februar 2005 wurde schließlich beschlossen, die Lehramtsstudiengänge bis zu einer erneuten Evaluation 2010 nicht anzutasten. Durchgesetzt wurde hingegen u.a. die Schließung der Institute für Geographie sowie Geologie .

Streiks gegen Studiengebühren

Am 28. April 2005 wurde in der Vollversammlung der Studierenden der Universität ein Vorlesungsboykott beschlossen, der vom 2. Mai bis zum 4. Mai stattfand. In dieser Zeit fanden alternative Veranstaltungen wie beispielsweise Podiumsdiskussioen und spontane Demonstrationen statt. Der Protest eines Teils der Studierenden richtet sich gegen die geplante Einführung von Studiengebühren . Am 4. Mai 2005 fand in der Stuttgarter Innenstadt eine Großdemonstration mit über 8000 Teilnehmern statt, an der sich auch die Gewerkschaften beteiligten. Es wurde ein Campus-WG eingerichtet sowie am 23.6. erneut ein Streiktag eingelegt mit einer Grossdemo in Stuttgart. Der Protest wurde über die Semesterferien im WS 05/06 fortgeführt und gipfelt nun wegen der ersten Lesung des Studiengebührengesetzes am 30.11. in einer erneuten landesweiten Grossdemonstration in Stuttgart. Es wurde auch ein Weblog über den Protest eingerichtet. Am 30. November 2005 fand erneut eine landesweite Großdemonstration gegen die Einführung von allgemeinen Studiengebühren statt. 8.000 Studierende und Schüler zogen in zwei Demonstrationszügen durch die Stadt. Für diesen Tag war die erste Lesung des neuen Landeshochschulgesetzes , in dem auch die Studiengebühren enthalten sind, geplant. Da an diesem Tag jedoch der Boden im Landtag frisch gewachst werden musste, wurde die Lesung auf den 1. Dezember 2005 verschoben (laut Pressestelle des Landtags). Am Tag, an dem das Studiengebührengesetz doch beschlossen wurde, dem 15.12., wurde noch einmal zu einer Grossdemonstration aufgerufen, die diesmal mit nur ca 3000 Teilnehmern wesentlich schlechter besucht, dafür aber wesentlich kämpferischer war. Nach der offiziellen Demo gab es so noch Strassenblockaden, auch kam es zu mehreren Verhaftungen.

Weblinks

Commons: Universität Stuttgart – Bilder, Videos oder Audiodateien

Literatur

  • Gerhard Zweckbronner: Ingenieurausbildung im Königreich Württemberg. Vorgeschichte, Einrichtung und Ausbau der Technischen Hochschule Stuttgart und ihrer Ingenieurwissenschaften bis 1900 - eine Verknüpfung von Institutions- und Disziplingeschichte. Schriften des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim Nr. 2. Konrad Theiss Verlag Stuttgart 1987. ISBN 3-8062-0549-3


Wikipedia

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