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Letzte Änderung für Artikel Rastatt: 14.02.2006 08:23

Rastatt

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Wappen Karte
Wappen von Rastatt Deutschlandkarte, Position von Rastatt hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Regionalverband : Mittlerer Oberrhein
Landkreis : Rastatt
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 51' N, 08¬į 12' O
48¬į 51' N, 08¬į 12' O
H√∂he : 115 m √ľ. NN
Fläche : 59,02 km²
Einwohner : 47.603 (31. März 2005)
Bevölkerungsdichte : 806 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 10,7 %
Postleitzahlen : 76401-76437
(alt 7550)
Vorwahl : 07222, 07229
Kfz-Kennzeichen : RA
Gemeindeschl√ľssel : 08 2 16 043
Stadtgliederung: Kernstadt und 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung
Marktplatz 1
76437 Rastatt
Website: www.rastatt.de
E-Mail-Adresse: stadt@rastatt.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Klaus-Eckhard Walker

Rastatt ist eine Stadt im Westen Baden-W√ľrttembergs, etwa 22 km s√ľdwestlich von Karlsruhe und ca. 12 km n√∂rdlich von Baden-Baden. Sie ist die Kreisstadt und gr√∂√üte Stadt des Landkreises Rastatt und bildet ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Karlsruhe. Zum Mittelbereich Rastatt geh√∂ren neben Rastatt die St√§dte und Gemeinden Au am Rhein, Bietigheim, Bischweier, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Iffezheim, Kuppenheim, Muggensturm , √Ėtigheim und Steinmauern. Dar√ľber hinaus gibt es Verflechtungen mit dem Nord- Elsass .
Die Einwohnerzahl der Stadt Rastatt √ľberschritt 1953 die 20.000-Grenze. Daher wurde Rastatt bereits mit Inkrafttreten der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Gro√üen Kreisstadt erkl√§rt. Mit den Gemeinden Iffezheim, Muggensturm, √Ėtigheim und Steinmauern hat die Stadt Rastatt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Die Rastatter B√ľrger werden in den Nachbargemeinden Staffelschnatzer genannt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Rastatt liegt in der 30 km breiten Oberrheinischen Tiefebene, die im Osten vom Schwarzwald und im Westen auf der anderen Seite des Rheins von den franz√∂sischen Vogesen begrenzt wird. Die gr√∂√üte Ausdehnung des Stadtgebiets betr√§gt in Nord-S√ľd Richtung 6,7 km und in Ost-West-Richtung 7,9 km. Der h√∂chste Punkt im Stadtgebiet misst 130,0 m, der tiefste Punkt 110,5 m √ľ. N.N. .

Rastatt 1910 vom Zeppelin Schwaben aus fotografiert
Rastatt 1910 vom Zeppelin Schwaben aus fotografiert

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Rastatt. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt.

Steinmauern, √Ėtigheim, Muggensturm , Bischweier und Kuppenheim (alle Landkreis Rastatt), Baden-Baden ( Stadtkreis ), Iffezheim (Landkreis Rastatt) sowie jenseits des Rheins in Frankreich die Gemeinden Munchhausen und Seltz im D√©partement Bas-Rhin .
Pagodenburg
Pagodenburg

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Rastatts besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Niederb√ľhl mit F√∂rch, Ottersdorf, Plittersdorf, Rauental und Wintersdorf , die erst im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingemeindet wurden. Die Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der Gemeindeordnung f√ľr Baden-W√ľrttemberg. In jeder Ortschaft gibt es einen von der Bev√∂lkerung bei jeder Kommunalwahl zu w√§hlenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher . Die Ortschaftsr√§te sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu h√∂ren.

Die Kernstadt wird weiter unterteilt in die Stadtteile Mitte, Zay, Nord, Industrie, S√ľd, M√ľnchfeld, West und Rheinau. Dar√ľber hinaus gibt es noch separat gelegene Wohnpl√§tze oder Wohngebiete mit eigenem Namen, so etwa F√∂rch mit Schloss Favorite, Im Binsenfeld und Murgerstal.

Wasserturm in Rastatt
Wasserturm in Rastatt

Geschichte

Rastatt wurde um 1084 als "Rasteten" in einer Handschrift des Klosters Hirsau erstmals urkundlich erwähnt. Am 16. Oktober 1404 wurde der Ort von König Ruprecht zum Marktflecken erhoben.

Am 24. August 1689 wurde Rastatt durch die Franzosen fast vollständig vernichtet. Doch wurde die Siedlung alsbald wieder aufgebaut und 1697 -99 wurde ein Jagdschloss errichtet. Um 1700 erhielt Rastatt dann die Stadtrechte , kurz bevor Markgraf Ludwig Wilhelm 1705 seine Residenz von Baden-Baden nach Rastatt verlegte. Inzwischen war das Jagdschloss teilweise wieder abgebrochen bzw. umgebaut und durch einen neuen Hauptbau ersetzt worden. Ab 1708 wurde der so genannte Sibyllenbau errichtet.

Im Rastatter Friede wurde 1714 der Spanische Erbfolgekrieg beendet. Aus Dank f√ľr den Frieden liess die Markgr√§fin Franziska Sibylla Augusta 1715 von ihrem Hofbaumeister Johann Michael Ludwig Rohrer einen Nachbau der Einsiedelner Kapelle von Einsiedeln in Rastatt errichten.

Die Schlossanlage Rastatt wurde weiter ausgebaut (u.a. entstand ab 1721 die Schloss-, Hof- und Garnisonskirche). Bis 1771 blieb Rastatt Residenz der Markgrafen von Baden-Baden. Dann kam das Territorium durch Erbschaft in den Besitz der in Karlsruhe residierenden Markgrafen von Baden-Durlach. Doch blieb Rastatt lange Zeit noch eine badische Garnisonsstadt . Beinahe wäre Rastatt 1776 Universitätsstadt geworden, doch aus Geldmangel wurden die Pläne der Rastatter Universität verworfen.

1799 fanden hier Friedensverhandlungen zwischen Frankreich und Preussen unter Beteiligung von √Ėsterreich statt. Sie endeten mit dem Rastatter Gesandtenmord .

Rastatt war auch nach dem √úbergang an Baden-Durlach Sitz eines Amtes bzw. Oberamtes/Bezirksamtes das zum Murgkreis geh√∂rte, dessen Sitz sich ebenfalls in Rastatt befand. Ab 1832 geh√∂rte das Bezirksamt Rastatt zum Mittelrheinkreis, dessen Sitz sich bis 1847 ebenfalls in Rastatt befand. 1863 kam das Bezirksamt Rastatt zum Kreis Baden-Baden, der erst 1939 aufgel√∂st wurde. Seither ist Rastatt Sitz des damals gegr√ľndeten gleichnamigen Landkreises, der bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 seine heutige Ausdehnung erreichte.

Bernharduskirche
Bernharduskirche

Religionen

Rastatt geh√∂rte anfangs zum Bistum Speyer und war dem Archidiakonat Stift St. German und Moritz in Speyer unterstellt. Im 16. Jahrhundert konnte die Reformation vor√ľbergehend Einfluss nehmen. Auch unter baden-durlachischer Verwaltung 1594 bis 1622 war der Protestantismus gegenw√§rtig, doch blieb der Ort √ľberwiegend katholisch. Die Pfarrgemeinde der sp√§teren Stadt geh√∂rte zun√§chst noch zu Bistum Speyer, ab 1810 zum Landkapitel Kuppenheim und dann zum Generalvikariat Bruchsal bevor sie 1821 /27 Teil des neu gegr√ľndeten Erzbistums Freiburg wurde. Rastatt wurde Sitz eines Dekanats , das heute Dekanat Murgtal hei√üt und dem insgesamt 37 Pfarreien angeh√∂ren. Die katholische Hauptpfarrkirche Rastatts ist die 1756 erbaute St. Alexanderkirche am Marktplatz. 1930 wurde die Herz-Jesu-Kirche im ehemaligen Offizierskasino des F√ľssilier-Regiments Nr. 40 im Stadtteil "D√∂rfel" s√ľdlich der Murg eingerichtet. 1973 entstand die Zw√∂lf-Apostel-Kirche auf dem R√∂ttererberg und 1986 die Heilig-Kreuz-Kirche im Stadtteil Rheinau. Auch in den Stadtteilen Rastatts gibt es jeweils eine katholische Kirche: St. Laurentius Niederb√ľhl (erbaut 1853 ) und neue Pfarrkirche von 1974 , St. √Ągidius Ottersdorf (umgebaut 1833 ), neuromanische Kirche St. Jakobus Plittersdorf, St. Anna-Kapelle Rauental (erbaut 1721 ) und Kirche von 1931 sowie St. Michael Wintersdorf (erbaut 1756 mit √§lteren Bauteilen).

Evangelische Stadtkirche Rastatt
Evangelische Stadtkirche Rastatt

Ab 1773 gab es in Rastatt wieder evangelische Gottesdienste. Ab 1777 diente der Bibliothekssaal des Schlosses als Versammlungsort. 1807 erhielt die Gemeinde die Kirche des zwei Jahre zuvor aufgel√∂sten Franziskanerklosters in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die durch Fl√ľchtlinge stark angewachsene Gemeinde in Michaels- und Johannesgemeinde aufgeteilt. 1962 kam in der Siedlung die Thomasgemeinde mit eigenem Gemeindezentrum hinzu. Die Johannesgemeinde erhielt 1965 am Stadtrand auf dem R√∂ttererberg eine neue Kirche und wurde 1979 getrennt: Das Neubaugebiet Rheinau und Rheinau-Nord wird seither von der Petrusgemeinde pastoriert, die 1982 eine neue Kirche mit Gemeindezentrum im Gewann Oberwald bezog. Die Michaelsgemeinde als Muttergemeinde der Rastatter Protestanten umfasst die Innenstadt mit Industriegebiet und das Wohngebiet westlich der Murg. Die Kirchengemeinde Rastatt geh√∂rt zum Kirchenbezirk Baden-Baden und Rastatt innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden . In den Stadtteilen Rastatts gibt es Filialkirchengemeinden, die teilweise (Ottersdorf und Wintersdorf) von der selbstst√§ndigen Gemeinde Iffezheim pastoriert werden.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Rastatt auch Freikirchen und Gemeinden, darunter eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ) und eine Adventisten -Gemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Rastatt vertreten.

Frontansicht von St. Alexander
Frontansicht von St. Alexander

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden nach Rastatt eingegliedert:

  • 1. Dezember 1971 : Ottersdorf
  • 1. April 1972 : Plittersdorf
  • 1. Mai 1972 : Niederb√ľhl und Rauental
  • 31. M√§rz 1974 : Wintersdorf

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch√§tzungen, Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1650 1.700
1800 3.040
1834 5.634
1852 7.424
1. Dezember 1871 11.560
1. Dezember 1880 ¬Ļ 12.356
1. Dezember 1890 ¬Ļ 11.557
1. Dezember 1900 ¬Ļ 13.941
1. Dezember 1910 ¬Ļ 15.196
8. Oktober 1919 ¬Ļ 12.310
16. Juni 1925 ¬Ļ 14.003
16. Juni 1933 ¬Ļ 14.208
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ¬Ļ 17.415
1946 13.526
13. September 1950 ¬Ļ 16.390
6. Juni 1961 ¬Ļ 24.067
27. Mai 1970 ¬Ļ 29.850
31. Dezember 1975 38.030
31. Dezember 1980 37.297
27. Mai 1987 ¬Ļ 39.660
31. Dezember 1990 42.376
31. Dezember 1995 46.857
31. Dezember 2000 45.655
31. März 2004 47.447
30. September 2005 47.749

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Rastatt hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 44 Mitglieder, die den Titel "Stadtr√§tin/Stadtrat" f√ľhren. Sie geh√∂ren folgenden Parteien an:

  • CDU 22 Sitze
  • SPD 11 Sitze
  • FW 5 Sitze
  • Alternative Liste 3 Sitze
  • FDP 2 Sitze
  • REP 1 Sitz
Rossi-Haus Rastatt
Rossi-Haus Rastatt
Schloss Favorite R√ľckansicht
Schloss Favorite R√ľckansicht

B√ľrgermeister

An der Spitze des Dorfes Rastatt stand anfangs der vom Landesherrn eingesetzte Schulthei√ü. Die Verwaltung oblag einem B√ľrgermeister und 12 R√§ten. Der Schulthei√ü amtierte lebenslang, der B√ľrgermeister ein Jahr. Im 16. Jahrhundert wurde der Schulthei√ü durch einen Untervogt bzw. Unteramtmann ersetzt. Der zust√§ndige Obervogt sa√ü in Kuppenheim. Nach Einf√ľhrung der St√§dteordnung 1831 leitete ein Oberb√ľrgermeister und 10 Ratsmitglieder die Stadtverwaltung.

B√ľrgermeister und Oberb√ľrgermeister

  • 1715 - 1746 : Johann Nagel
  • 1746 - 1752 : Nikolaus Klee
  • 1752 - 1756 : Friedrich Kahe
  • 1757 - 1766 : Johan Klehe
  • 1767 - 1769 : Johann H√∂llmann
  • 1770 - 1775 : Johann Anton
  • 1170 - 1782 : Johann Merck
  • 1782 - 1786 : Josef Klee
  • 1786 - 1793 : Johann Merck
  • 1793 - 1801 : Johannes Franz
  • 1801 - 1806 : Simon Meyer
  • 1806 - 1819 : Johann Wolff
  • 1819 - 1827 : Johann Feyler
  • 1827 - 1833 : Ignaz H√∂llmann
  • 1833 - 1849 : Josef M√ľller
  • 1849 : Ludwig Sallinger
  • 1849 - 1859 : Heinrich Hammer
  • 1859 - 1863 : Gustav Wagner
  • 1863 - 1880 : Ludwig Sallinger
  • 1880 : Otto Armbruster
  • 1881 - 1887 : Albert Hirtler
  • 1887 - 1897 : Albert Stigler
  • 1897 - 1898 : Otto Hardung
  • 1898 - 1913 : Alfred Br√§unig
  • 1913 - 1933 : August Renner
  • 1933 - 1934 : Dr. Karl Fees
  • 1934 - 1945 : Dr. Ernst Hein
  • 1945 : Franz Roth
  • 1946 - 1948 : Franz Maier
  • 1949 - 1955 : Max J√§ger
  • 1955 - 1975 : Dr. Richard Kunze
  • 1975 - 1991 : Dr. h.c. Franz J. Rothenbiller
  • 1991 - 2006 : Klaus-Eckhard Walker (ehem. SPD )

Wappen

Das bis 1995 benutzte Wappen
Das bis 1995 benutzte Wappen

Das Wappen der Stadt Rastatt zeigt in gespaltenem Schild, vorne in Gelb einen roten Schrägbalken, hinten in Rot eine goldene Weinleiter. Die Stadtflagge ist gelb-rot.

Das Wappen gilt als "redendes Wappen", weil die Weinleiter in der Mundart "Raste" genannt wird. Diese wird bereits in den Siegeln von 1571 abgebildet. Sp√§ter wurde der badische Schr√§gbalken ins Wappen aufgenommen. Im 19. Jahrhundert setzte sich allm√§hlich die Weinleiter alleine durch. Das Badische Innenministerium genehmigte dann am 6. M√§rz 1895 das Wappen in gespaltenem Schild mit beiden Symbolen. Dennoch wurde in der Folgezeit die einfache Form der Weinleiter als Wappen gef√ľhrt, bis der Gemeinderat am 18. Dezember 1995 endg√ľltig die amtlich verliehene Form des Wappens, den gespaltenen Schild mit Schr√§gbalken und Weinleiter, festlegte.

Einsiedelner Kapelle Rastatt
Einsiedelner Kapelle Rastatt

Städtepartnerschaften

Die Stadt Rastatt unterhält zu folgenden Städten Städtepartnerschaften :

  • Orange ( Frankreich ), seit 1965
  • New Britain ( USA ), seit 1984
  • Fano ( Italien ), seit 1985
  • Ostrov ( Tschechien ), seit 1991
  • Woking ( Vereinigtes K√∂nigreich ), seit 2001

Städtepatenschaften werden seit 1969 zu Schlackenwerth (Ostrov, Tschechien) und seit 1987 zu Entre Rios ( Brasilien ) gepflegt.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

Die 1990 eingeweihte Badner-Halle ist das kulturelle Veranstaltungszentrum der Stadt, u.a. f√ľr Theaterdarbietungen.

Museen

Das Stadtmuseum widmet sich der Rastatter Stadtgeschichte. Ferner gibt es ein original eingerichtetes altes Wohnhaus Am Kirchplatz 6 sowie das Riedmuseum in Ottersdorf.

Die Erinnerungsst√§tte f√ľr die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte befindet sich im Schloss. Dieses beherbergt auch das 1934 eingerichtete Wehrgeschichtliche Museum. In der Fruchthalle ist die St√§dtische Galerie untergebracht.

Rastatter Schloss vom Schlosspark
Rastatter Schloss vom Schlosspark
Rastatter Schloss vom Hof
Rastatter Schloss vom Hof
Schloss Favorite Vorderansicht
Schloss Favorite Vorderansicht
Alexiusbrunnen
Alexiusbrunnen
Bernhardusbrunnen Rastatt
Bernhardusbrunnen Rastatt
Das Rastatter Rätsel am Bahnhof
Das Rastatter Rätsel am Bahnhof
Gefallenendenkmal der II.Abt. Art.-Reg 35 1939-45
Gefallenendenkmal der II.Abt. Art.-Reg 35 1939-45
Menschenleere Rastatter Fu√üg√§ngerzone, Sinnbild f√ľr viele schlie√üende Gesch√§fte
Menschenleere Rastatter Fu√üg√§ngerzone, Sinnbild f√ľr viele schlie√üende Gesch√§fte
Die Begegnung von Giuliano Vangi
Die Begegnung von Giuliano Vangi

Bauwerke

Das stattliche Residenzschloss der Markgrafen von Baden-Baden ist das Wahrzeichen der Stadt. 1698 lie√ü Markgraf Ludwig Wilhelm I. von Baden 1655 - 1707 , der gefeierte T√ľrkenlouis, in Rastatt den Grundstein zum Bau eines Jagdschlosses legen. Ab 1700 wurde es zur repr√§sentativen Residenz ausgebaut. Weitere Sehensw√ľrdigkeiten sind:

Ferner der J√ľdische Friedhof , die Aalschokker in den Rheinauen und die Rheinf√§hre Plittersdorf-Seltz.

Rastatter Brunnen

Wirtschaft und Infrastruktur

Heute ist der wichtigste Arbeitgeber das ortsansässige DaimlerChrysler-Werk.

Verkehr

Rastatt hat einen direkten Anschluss an der Bundesautobahn 5 Basel-Karlsruhe. Ferner f√ľhren die Bundesstra√üen B 3 und B 36 durch die Stadt. Rastatt ist auch ein Bahnknotenpunkt. Der Bahnhof ist IC-Haltepunkt (Linie Konstanz-Offenburg-Karlsruhe-Stralsund) an der Strecke Karlsruhe-Basel, sowie der IRE-Linie Karlsruhe-Rastatt-Offenburg-Konstanz. Hier beginnt auch die Murgtalbahn nach Freudenstadt im Schwarzwald. Auf dieser Bahnstrecke f√§hrt auch die Stadtbahn von Karlsruhe nach Freudenstadt (S41). Eine weitere Stadtbahnlinie f√ľhrt von Karlsruhe √ľber Rastatt und Baden-Baden nach Achern (S4). Den √∂ffentlichen Personennahverkehr ( √ĖPNV ) bedienen dar√ľber hinaus zahlreiche Buslinien.

Im Stadtteil Plittersdorf gibt es eine Schiffsanlegestelle. Von hier f√ľhrt eine F√§hre √ľber den Rhein zu der franz√∂sischen Kleinstadt Seltz. Da die F√§hre vom franz√∂sischen Staat betrieben wird, werden keine Kosten f√ľr die √úberfahrt erhoben. Zu beachten ist allerdings eine m√∂glicherweise lange Wartezeit an Wochenende und in den Ferienzeiten.

Medien

In Rastatt erscheint als Tageszeitung eine Lokalausgabe der in Karlsruhe ansässigen Badischen Neuesten Nachrichten (BNN). Des Weiteren existiert eine kleinere regionale Zeitung mit dem Namen Badisches Tagblatt (BT).

Gerichte, Behörden und Einrichtungen

Rastatt ist Sitz des Landratsamts Rastatt. Ferner hat die Stadt ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Baden-Baden geh√∂rt, ein Notariat , ein Finanzamt und eine Agentur f√ľr Arbeit . Die Stadt ist Sitz des Dekanats Murgtal des Erzbistums Freiburg.

Bildung

Rastatt hat 2 Gymnasien (Ludwig-Wilhelm-Gymnasium und Tulla-Gymnasium), eine Realschule (August-Renner-Realschule) und eine F√∂rderschule (Augusta-Sibylla-Schule), ferner 7 Grundschulen (Carl-Schurz-Schule, Hans-Thoma-Schule, Hansjakobschule, Johann-Peter-Hebel-Schule sowie je eine Grundschule in den Stadtteilen Ottersdorf, Plittersdorf und Rauental) und 5 Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule bzw. Hauptschulen mit Werkrealschule (Gustav-Heinemann-Schule, Karlschule, Max-J√§ger-Schule, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Niederb√ľhl und Hauptschule mit Werkrealschule im Ried Wintersdorf).

Der Landkreis Rastatt ist Tr√§ger der 3 Beruflichen Schulen (Gewerbeschule Rastatt, Anne-Frank-Schule - Hauswirtschaftliche Schule und Handelslehranstalt Rastatt), an denen auch jeweils ein Fachgymnasium f√ľr Technik, Ern√§hrungswissenschaft bzw. Wirtschaft ans√§ssig ist, sowie der Pestalozzi-Schule f√ľr Geistigbehinderte.

Die Privatschulen Abendgymnasium Rastatt, Abendrealschule Landkreis Rastatt und Freie Waldorfschule Rastatt runden das schulische Angebot in Rastatt ab.

Söhne und Töchter der Stadt

  • August Georg Simpert (Baden) , Markgraf von Baden-Baden
  • Hermann Fortunat (Baden) , Markgraf von Baden
  • Karl Wilhelm Eugen (Baden) , Markgraf von Baden und Domherr in K√∂ln
  • Oliver Hassencamp , deutscher Kabarettist, Schauspieler und Autor
  • Ricky King , deutscher Musiker
  • Luise Adolpha Le Beau , deutsche Pianistin und Komponistin
  • Bodo Uhse , deutscher Schriftsteller
  • Carl Schurz , Freiheitsk√§mpfer (inhaftiert in Rastatt), Innenminister der USA

Literatur

  • Badisches St√§dtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959

Weblinks

Parallelstadt

In North Dakota gibt es eine Stadt mit dem gleichen Namen, siehe Rastatt (North Dakota)

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
B√ľrgerstube 76461 Muggensturm http://www.hotel-buergerstube.de/  07222 / 9 55 80
Holiday Inn Garden Court 76437 Rastatt http://www.holiday-inn.com/hotels/rasgc  0 72 22 / 924-0
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