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Letzte Änderung für Artikel Villingen-Schwenningen: 18.02.2006 02:16

Villingen-Schwenningen

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Villingen-Schwenningen Deutschlandkarte, Position von Villingen-Schwenningen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Region : Schwarzwald-Baar-Heuberg
Landkreis : Schwarzwald-Baar-Kreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 04' N, 08┬░ 28' O
48┬░ 04' N, 08┬░ 28' O
H├Âhe : 705 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 165,47 km┬▓
Einwohner : 81.913 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 495 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 14,5 %
Postleitzahlen : 78001 - 78056 (alt 7730)
Vorwahlen : 07721,07720,07425,07705
Kfz-Kennzeichen : VS
Gemeindeschl├╝ssel : 08 3 26 074
Stadtgliederung: 2 Teilst├Ądte sowie
9 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
M├╝nsterplatz 7/8
78050 Villingen-Schwenningen
Offizielle Website: www.villingen-schwenningen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Dr. Rupert Kubon ( SPD )

Villingen-Schwenningen ist eine Stadt im S├╝dwesten Baden-W├╝rttembergs. Sie ist die Kreisstadt und gr├Â├čte Stadt des Schwarzwald-Baar-Kreises sowie eine der gr├Â├čten Mittelst├Ądte des Landes. Villingen-Schwenningen ist das Oberzentrum der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, zu dessen Mittelbereich die meisten St├Ądte und Gemeinden des Schwarzwald-Baar-Kreises (mit Ausnahme von vier Gemeinden im s├╝dlichen Kreisgebiet um Donaueschingen) geh├Âren.

Die im Rahmen der Gemeindereform 1972 neu gebildete Stadt wurde bereits bei ihrer Gr├╝ndung zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt, zumal die beiden ehemaligen St├Ądte Villingen und Schwenningen am Neckar seit 1. April 1956 kraft Gesetzes Gro├če Kreisst├Ądte waren. Mit den Gemeinden Brigachtal, Dauchingen, M├Ânchweiler, Niedereschach, Tuningen und Unterkirnach hat die Stadt Villingen-Schwenningen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Villingen liegt zwischen dem Ostrand des Schwarzwalds und der Hochmulde der Baar an der Brigach, einem der beiden Quellfl├╝sse der Donau (der andere ist die Breg), die in Donaueschingen zusammenflie├čen. Schwenningen liegt etwa 5 km entfernt ├Âstlich auf der Baar. Im Schwenninger Moos befindet sich der Neckarursprung, die Quelle des Neckar. Das Stadtgebiet erstreckt sich von 660 bis 975 Meter H├Âhe.

Zwischen den beiden Teilst├Ądten verl├Ąuft die Europ├Ąische Wasserscheide und die ehemalige Grenze zwischen W├╝rttemberg und Baden.

Nachbarst├Ądte

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Villingen-Schwenningen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:

Unterkirnach, Sankt Georgen im Schwarzwald , M├Ânchweiler, K├Ânigsfeld im Schwarzwald, Niedereschach, Dauchingen (alle Schwarzwald-Baar-Kreis), Dei├člingen (Landkreis Rottweil), Trossingen (Landkreis Tuttlingen) sowie Tuningen, Bad D├╝rrheim, Brigachtal, Donaueschingen und V├Âhrenbach (alle Schwarzwald-Baar-Kreis).

Stadtgliederung

Innenstadt von Villingen
Innenstadt von Villingen
Das Stadtgebiet Villingen-Schwenningens besteht aus den beiden Teilst├Ądten Villingen und Schwenningen und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Herzogenweiler , Marbach , M├╝hlhausen, Obereschach , Pfaffenweiler , Rietheim, Tannheim , Weigheim und Weilersbach .

F├╝r den Stadtteil M├╝hlhausen wurde gem├Ą├č ┬ž 65 der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung ein Bezirksbeirat gebildet, dessen acht Mitglieder nach jeder Kommunalwahl durch den Gemeinderat von Villingen-Schwenningen neu gew├Ąhlt werden. Die anderen acht Stadtteile bzw. Stadtbezirke sind zugleich Ortschaften im Sinne von ┬ž 67ff der Gemeindeordnung, das hei├čt, sie haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl direkt zu w├Ąhlenden Ortschaftsrat , mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Zahl der Ortschaftsr├Ąte betr├Ągt in allen Ortschaften zehn, in Herzogenweiler jedoch nur sechs.

Zu einigen Stadtteilen geh├Âren weitere r├Ąumlich getrennte Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Gebiete:

  • zu Herzogenweiler: Glaserhof, Glaserm├╝hle
  • zu Marbach: Bahnhof Marbach-Ost
  • zu M├╝hlhausen: Roter Berg
  • zu Obereschach: Aubenm├╝hle, Oberer Guggenb├╝hl, ├ľle, Schlietenhof, Sommertshausen, Unterer Guggenb├╝hl, Waldhummelhof
  • zu Pfaffenweiler: H├Ąringsh├Âfe, S├Ąge, Spitalh├Âfe
  • zu Rietheim: M├╝hlenhof
  • zu Tannheim: Forsthaus, S├Ągewerk, Unterm├╝hle
  • zu Villingen: Am Germanswald, Bertholsh├Âfe, Feldnerm├╝hle, H├Âlzlek├Ânig, Nordstetten, Salvest, Viehhof, Volkertsweiler und Zollhaus

Geschichte

Die Historie der beiden ehemaligen St├Ądte ist sehr unterschiedlich. W├Ąhrend die Stadtgeschichte Villingens ins fr├╝he Mittelalter zur├╝ckreicht, ist Schwenningen im Zusammenhang mit der Industrialisierung erst im 20. Jahrhundert zur Stadt geworden.

Der Zusammenschluss der ehemals badischen Stadt Villingen und der w├╝rttembergischen Stadt Schwenningen stie├č nicht bei allen Teilen der Bev├Âlkerung auf Zustimmung. Und bis heute ist die "Doppelstadt" auf vielen Gebieten noch nicht zusammengewachsen: Villingen und Schwenningen haben nach wie vor unterschiedliche Telefonvorwahlen, die Sportvereine geh├Âren unterschiedlichen Sportb├╝nde an (badische / w├╝rttembergische), die Kirchengemeinden unterschiedlichen Landeskirchen bzw. Bist├╝mer (Erzbistum Freiburg / Bistum Rottenburg-Stuttgart bzw. Evangelische Landeskirche in Baden / Evangelische Landeskirche in W├╝rttemberg ), die Fasnachten haben eine andere Tradition und anderes. In jedem der beiden Stadtbezirke gibt es ein Rathaus, der Oberb├╝rgermeister residiert in Villingen.

Eckpunkte der Stadtgeschichte

Villingen

Am Westrand Villingens zieht sich von Norden nach S├╝den eine alte Siedlungsgrenze hin, die sog. Buntsandsteingrenze, die den unzug├Ąnglichen Schwarzwald im Westen vom ├Âstlich davon gelegenen offenen Kalkland der seit der j├╝ngeren Steinzeit besiedelten Hochmulde der Baar trennt. Die ersten Ansiedlungen befanden sich ├Âstlich des heutigen Villingens links der Brigach.

  • 551 v. Chr. : Ein H├╝gel ganz in der N├Ąhe s├╝dwestlich von Villingen, das Magdalenenbergle, erweist sich bei einer 1890 durchgef├╝hrten Grabung als keltischer , genauer hallstattzeitlicher F├╝rstengrabh├╝gel und gr├Â├čter Grabh├╝gel Mitteleuropas.
  • F├╝r die Zeit zwischen 100 und 300 n.Chr. kann die Anwesenheit von R├Âmern nur vermutet werden.
  • Seit dem 4. Jahrhundert siedelten an der Altstadtquelle links der Brigach Alemannen .
  • 817 Erste Erw├Ąhnung Villingens und Schwenningens in einer Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen
  • 999 Verleihung der Markt-, M├╝nz- und Zollrechte an Villingen durch Kaiser Otto III:
  • 1119 Die Z├Ąhringer gr├╝nden Villingen auf der gegen├╝berliegenden, rechten Seite der Brigach neu. Dabei entsteht das f├╝r Z├Ąhringerst├Ądte typische Stra├čenkreuz.
  • 1218 Nach dem Aussterben der Z├Ąhringer 1218 ist Villingen Reichsstadt. 1283 erhalten die F├╝rstenberger von Rudolph von Habsburg Villingen als Reichslehen. Villingen verliert damit seine Reichsfreiheit wieder.
  • 1324 Der auch von den Grafen von F├╝rstenberg anerkannte Zunftbrief regelt durch Bestimmungen f├╝r die Wahl von B├╝rgermeister, Zunftmeistern und Richtern das politische Leben der Stadt neu. Das Hauptgewerbe war damals die Wollweberei.
  • 1326 wird Villingen an ├ľsterreich verkauft und geh├Ârt bis 1805 zu Vorder├Âsterreich.
  • 1349 An der Pest stirbt ├╝ber die H├Ąlfte der Bev├Âkerung.
  • 1524/25 Im Bauernkrieg wird die Stadt beroht, aber nie ernsthaft belagert. Im Gegenteil, sie greift aktiv auf Seiten Vorder├Âsterreichs in den Krieg gegen die Bauern ein, indem sie die umliegenden Ortschaften (z.B. Schwenningen) ├╝berf├Ąllt.
  • 1633 Dreimalige Belagerung im 30-j├Ąhrigen Krieg aber weder die Belagerungen 1633 noch die Belagerung 1634 waren erfolgreich.
  • 1704 erneute Belagerung im Zuge des Spanischen Erbfolgekrieges, eine ├ťbermacht von mehreren zehntausend Franzosen unter dem Marschall Tallard belagert die Stadt, die wiederum standh├Ąlt
  • 1805 an W├╝rttemberg und 1806 an Baden
  • 1848 die Revolution greift auf Villingen und Schwenningen ├╝ber
  • 1873 Bau der Eisenbahn (Schwarzwaldbahn) von Offenburg nach Konstanz

Schwenningen

  • 817 Erste urkundliche Erw├Ąhnung von Schwenningen
  • 1444 Schwenningen kommt zu W├╝rttemberg und wird dem Amt bzw. Oberamt Tuttlingen zugeordnet.
  • 1525 Im Bauernkrieg griffen Villinger am 20. Juni das Dorf Schwenningen an und verbrannten es fast vollst├Ąndig.
  • 1824 Im Bereich der heutigen Salinenstra├če wurde die Saline Wilhelmshall mit 6 Siedh├Ąusern errichtet
  • 1830 Schwenningen erh├Ąlt Marktgerechtigkeit
  • 1842 Schwenningen kommt vom Oberamt Tuttlingen zum Oberamt Rottweil aus dem 1924 der Landkreis Rottweil hervorging.
  • 1848 Gr├╝ndung des Uhren - Gewerbe-Vereins
  • 1858 Gr├╝ndung der ersten Uhren fabrik f├╝r tragbare Nachtw├Ąchterkontrolluhren in Schwenningen durch Johannes B├╝rk. Weitere Fabrikgr├╝ndungen waren: 1860 Uhrenfabrik Mauthe, 1883 Schlenker & Kienzle, 1888 Schlenker-Grusen, 1890 Johann J├Ąckle, Metallwaren, 1902 Johannes Schlenker (ISMET), 1925 Steinel. Schwenningen nannte sich Mitte des 20. Jahrhunderts "die gr├Â├čte Uhrenstadt der Welt".
  • 1869 Er├Âffnung der Eisenbahnlinie Rottweil - Schwenningen - Villingen.
  • 1885 Gr├╝ndung der ersten sozialistischen Gewerkschaft .
  • 1900 Einweihung der Staatlichen Feintechnikschule
  • 1907 Schwenningen, bisher gr├Â├čtes Dorf W├╝rttembergs, wird zur Stadt erhoben.
  • 1950 Erste Messeveranstaltung "S├╝dwest stellt aus"
  • 1956 Die Uhrenfabrik Kienzle fertigt die ersten batteriebetriebenen Uhren; die erste Solaruhr "Heliomat" kommt im gleichen jahr auf den Markt. Der Werbeslogan von Kienzle war "Kenner kaufen Kienzle".
  • 1970er Jahre: Durch die Einf├╝hrung der Quarzuhrwerke beginnt der Niedergang der Schwenninger Uhrenindustrie.

Villingen-Schwenningen

  • 1972 Im Rahmen der Gemeinde- und Kreisreform werden Villingen und Schwenningen zur Stadt Villingen-Schwenningen zusammengelegt.
  • 1976 Verleihung der Ehrenfahne des Europarats an Villingen-Schwenningen f├╝r seine Bem├╝hungen um gute Beziehungen zu den Partnerst├Ądten.
  • 1985 fanden in Villingen-Schwenningen die Heimattage Baden-W├╝rttemberg statt.
  • 1994 Villingen-Schwenningen erzielt den ersten Platz im Umweltreport des Focus als Stadt mit der h├Âchsten Lebensqualit├Ąt aller deutschen St├Ądte mit ├╝ber 80.000 Einwohnern.
  • 2001 Villingen-Schwenningen erh├Ąlt nach drei├čig Jahren ein Stadtwappen.

Stadtteile

Herzogenweiler geh├Ârte zum F├╝rstentum F├╝rstenberg, kam 1805 an W├╝rttemberg, 1806 an Baden und geh├Ârte zun├Ąchst zum Amt H├╝fingen, ab 1813 zum Bezirksamt Villingen, ab 1819 erneut zum Amt H├╝fingen, 1844 zum Bezirksamt Donaueschingen und ab 1851 erneut zum Bezirksamt Villingen, aus dem 1939 der Landkreis Villingen hervorging.

Marbach geh├Ârte zu Vorder├Âsterreich und gelangte 1805 an W├╝rttemberg, 1806 an Baden und geh├Ârte dann zum Bezirksamt Villingen.

M├╝hlhausen geh├Ârte zur Reichstadt Rottweil, kam mit dieser 1803 an W├╝rttemberg und geh├Ârte dann zum Oberamt Rottweil, ab 1810 zum Oberamt Tuttlingen und ab 1938 (wieder) zum Landkreis Rottweil.

Obereschach geh├Ârte dem Johanniterorden, wurde 1805 w├╝rttembergisch und 1806 badisch. Es geh├Ârte dann stets zum Bezirksamt Villingen.

Pfaffenweiler geh├Ârte sp├Ątestens seit dem 18. Jahrhundert zu Villingen und teilte daher die Geschicke der Stadt, das hei├čt, es wurde 1805 w├╝rttembergisch und 1806 badisch. Danach geh├Ârte der Pfaffenweiler zum Bezirksamt Villingen.

Rietheim geh├Ârte zu Vorder├Âsterreich, kam 1805 an W├╝rttemberg, 1806 an Baden und war dann dem Bezirksamt Villingen zugeordnet.

Tannheim geh├Ârte zum F├╝rstentum F├╝rstenberg, kam 1805 an W├╝rttemberg, 1806 an Baden und geh├Ârte zun├Ąchst zum Amt H├╝fingen, ab 1813 zum Bezirksamt Villingen, ab 1819 erneut zum Amt H├╝fingen und ab 1844 zum Bezirksamt Donaueschingen, aus dem 1939 der Landkreis Donaueschingen hervorging.

Weigheim geh├Ârte zum F├╝rstentum F├╝rstenberg, kam 1805 an W├╝rttemberg und wurde dem Oberamt Tuttlingen zugeordnet. 1938 kam der Ort zum Landkreis Rottweil.

Weilersbach geh├Ârte zur Rottweiler Bruderschaft, kam 1803 an W├╝rttemberg und wurde zun├Ąchst dem Oberamt Rottweil zugeordnet, wurde jedoch 1810 im Tausch an Baden gegeben und geh├Ârte dann zum Bezirksamt Villingen.

Eingemeindungen

Das Gebiet der Stadt Villingen-Schwenningen hat sich wie folgt entwickelt (soweit nicht anders angegeben geh├Ârten die Gemeinden vor 1973 zum Landkreis Villingen):

  • Am 1. Januar 1970 wurde die Gemeinde M├╝hlhausen (Landkreis Rottweil) in die Stadt Schwenningen am Neckar (Landkreis Rottweil) eingemeindet.
  • Am 1. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Obereschach in die Stadt Villingen im Schwarzwald eingemeindet.
  • Am 1. Januar 1972 wurden die beiden St├Ądte Villingen im Schwarzwald und Schwenningen am Neckar zur neuen Stadt Villingen-Schwenningen vereinigt. Gleichzeitig wurde der Landkreis Villingen in "Landkreis Villingen-Schwenningen" umbenannt.
  • Am 1. April 1972 wurden die Gemeinden Herzogenweiler, Pfaffenweiler und Rietheim (alle Landkreis Villingen-Schwenningen) sowie Tannheim (bisher Landkreis Donaueschingen) in die neue Stadt Villingen-Schwenningen eingemeindet.
  • Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Marbach in die Stadt Villingen-Schwenningen eingemeindet.
  • Am 1. Januar 1975 wurden die Gemeinden Weigheim (bisher Landkreis Rottweil) und Weilersbach in die Stadt Villingen-Schwenningen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Villingen im Schwarzwald
1699 ca. 2.000
1795 3.234
1818 3.320
1834 3.621
1852 3.970
1. Dezember 1871 5.368
1. Dezember 1880 ┬╣ 5.974
1. Dezember 1900 ┬╣ 7.819
1. Dezember 1910 ┬╣ 10.924
16. Juni 1925 ┬╣ 13.982
16. Juni 1933 ┬╣ 14.430
17. Mai 1939 ┬╣ 18.424
13. September 1950 ┬╣ 20.127
6. Juni 1961 ┬╣ 31.889
27. Mai 1970 ┬╣ 37.906
Schwenningen am Neckar
1803 2.241
1810 2.516
1823 2.823
1834 3.481
1855 3.763
1. Dezember 1871 4.314
1. Dezember 1880 ┬╣ 4.755
1. Dezember 1900 ┬╣ 10.106
1. Dezember 1910 ┬╣ 15.411
16. Juni 1925 ┬╣ 18.978
16. Juni 1933 ┬╣ 20.605
17. Mai 1939 ┬╣ 21.815
13. September 1950 ┬╣ 23.440
6. Juni 1961 ┬╣ 32.743
27. Mai 1970 ┬╣ 34.707

Einwohnerzahlen der Gesamtstadt Villingen-Schwenningen

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1975 80.646
31. Dezember 1980 78.904
31. Dezember 1985 76.303
27. Mai 1987 ┬╣ 75.861
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 78.218
31. Dezember 1995 80.734
31. Dezember 2000 81.214
31. M├Ąrz 2005 81.965

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Religionen

Villingen

Villingen geh├Ârte zun├Ąchst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat "vor dem Wald" unterstellt. Sp├Ąter wurde die Stadt Sitz eines Landkapitels. Zwischen 1520 und 1530 versuchte das Franziskanerprovinzial die Reformation einf├╝hren, doch scheiterte dies an der Regierung Vorder├Âsterreichs, zu der die Stadt geh├Ârte. Villingen blieb daher bis ins 19. Jahrhundert ├╝berwiegend katholisch. Die urspr├╝ngliche Pfarrkirche Villingens war die heutige Friedhofskirche, deren romanischer Turm noch erhalten ist. Das M├╝nster zu Unserer Lieben Frau , eine Doppelturmbasilika aus dem 12. Jahrhundert , war die "Leutkirche", die schon im Gr├╝ndungsplan der Stadt vorgesehen war. Sie ist die heutige katholische Hauptkirche Villingens.

Von deren Pfarrei spaltete sich 1927 die Kuratie St. Fidelis ab, die 1942 zur Pfarrei erhoben wurde. Die zugeh├Ârige Kirche wurde 1953 /54 erbaut. Von der Pfarrei St. Fidelis spaltete sich 1956 die Kuratie St. Konrad ab, welche 1970 zur Pfarrei erhoben wurde. Die zugeh├Ârige Kirche wurde 1964 /67 erbaut. Eine weitere katholische Kirche ist die 1962 /64 erbaute Kirche Bruder-Klaus im Nordosten der Stadt. Hier gab es seit 1963 eine eigene Kuratie und seit 1969 eine Pfarrei. Alle vier Gemeinden bilden heute die katholische Gesamtkirchengemeinde Villingen. Neben der Pfarrkirche (M├╝nster) gab es in Villingen auch zahlreiche Kl├Âster. 1257 wurde die Johanniterkommende gegr├╝ndet. Deren Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Ein Franziskanerkloster gab es ab 1268, doch wurde es 1797 aufgehoben. Die Kirche wurde bereits 1298 geweiht. 1451 wird ein Antoniterhaus erw├Ąhnt. Im 13. Jahrhundert gab es auch Nonnen, die nach den Regeln der Augustiner lebten. Diese Vereinigung ging jedoch im Dominikanerorden auf, der 1782 aufgel├Âst wurde. Das Bickenkloster bzw. Kloster St. Clara war ein Klarissenkloster, das 1633 weitgehend zerst├Ârt, 1731 jedoch neu errichtet und 1782 aufgehoben worden. Aus ihm entstand das Ursulinenkloster. Schon 1536 gab es auch ein Kloster mit Benediktinerm├Ânchen aus St. Georgen. Deren Klosteranlage ist barock ausgestattet worden. Schlie├člich gab es ab 1655 noch ein Kapuzinerkloster, das 1806 aufgehoben wurde.

Stadtteile

Auch die meisten heutigen Stadtteile von Villingen-Schwenningen blieben nach der Reformation ├╝berwiegend katholisch, weil sie entweder zu Vorder├Âsterreich oder zum F├╝rstentum F├╝rstenberg geh├Ârten. Daher gibt es in den meisten Stadtteilen auch eine katholische Gemeinde oder Filialgemeinde und eine Kirche.

Die Gemeinde Herzogenweiler wurde zun├Ąchst von V├Âhrenbach betreut. Heute ist sie eine Filiale von Pfaffenweiler. Die Kapelle St. Wendelin wurde 1908 erbaut. Eine Stephanskapelle ist jedoch bereits 1320 genannt. Marbach war eine Filiale von Kirchdorf. Doch wurde bereits 1710 eine Filialkirche St. Jakobus der ├ältere erbaut, die 1935 erweitert wurde. M├╝hlhausen kam wohl im 16. Jahrhundert an Rottweil. Die katholische Kirche St. Georg wurde bereits im 12. Jahrhundert gebaut, 1714 /15 renoviert und erhielt dabei einen neuen Turm. In Obereschach gab es eine alte St. Ulrichskapelle, die 1821 durch einen Neubau ersetzt wurde. Zur Pfarrei Obereschach geh├Ârt auch der Nachbarort M├Ânchweiler. Die Dreifaltigkeitskirche Pfaffenweiler wurde erst 1965 /66 erbaut, der Turm stammt jedoch von 1720 . Eine Kirche wird dort bereits im 12. Jahrhundert erw├Ąhnt. Sie geh├Ârte dem Kloster St. Georgen. Eine eigene Pfarrei war jedoch erst wieder 1869 errichtet worden. Diese betreut auch die Filialgemeinde Herzogenweiler. In Rietheim gibt eine 1487 erstmals genannt St. Konradskapelle, die 1909 vergr├Â├čert wurde. Zun├Ąchst wurde Rietheim von Kirchdorf aus betreut, seit 1797 geh├Ârt es zur Pfarrei Villingen und seit 1927 zu St. Fidelis. Tannheim war zun├Ąchst ebenfalls eine Filiale von Kirchdorf und wurde 1806 zur eigenen Pfarrei erhoben. Die zugeh├Ârige Kirche St. Gallus wurde aber erst 1898 erbaut. Die Weigheimer Kirche wurde 1763 nach einem Brand unter Einbeziehung des Turms des Vorg├Ąngerbaus von 1694 neu erbaut. Das Schiff wurde 1891 verl├Ąngert. Daneben gibt es eine im 18. Jahrhundert erbaute St. Wendelinskapelle. Auch in Weilersbach ist seit dem 13. Jahrhundert ein Pfarrer erw├Ąhnt. Die Kirch wurde 1360 /70 erstmals erw├Ąhnt. Die alte Kirche St. Hilarius wurde jedoch 1953 /55 durch einen Neubau ersetzt.

Alle genannten katholischen Gemeinden im Stadtgebiet von Villingen-Schwenningen geh├Âren zum Dekanat Villingen des Erzbistums Freiburg mit Ausnahme der Pfarreien in M├╝hlhausen und Weigheim, die dem Dekanat Rottweil des Bistums Rottenburg-Stuttgart angeh├Âren.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Protestanten nach Villingen. Sie wurden zun├Ąchst von M├Ânchweiler aus betreut. 1854 entstand die erste protestantische Gemeinden, die 1892 zur Johannespfarrei zusammengefasst wurde. Die Gemeinde erhielt die ehemalige Johanniterkirche aus dem 13. Jahrhundert, heute Johanneskirche. 1952 wurde von ihr die Pauluspfarrei und 1960 die Markuspfarrei abgetrennt. 1972 entstand noch die Petruspfarrei und 1975 die Lukaspfarrei. Im Stadtteil Marbach entstand 1976 ebenfalls eine eigene Pfarrei. Diese bildet heute mit den f├╝nf Villinger Pfarreien und mit der Nachbargemeinde Niedereschach die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Villingen. Die genannten Gemeinden betreuen auch die Protestanten der Stadtteile Herzogenweiler, Pfaffenweiler und Rietheim (Pfarrei Marbach), M├╝hlhausen (Pauluspfarrei), Obereschach (Petruspfarrei) und Weilersbach (Niedereschach). Die Protestanten von Tannheim werden von der Gemeinde Donaueschingen betreut. Sie geh├Âren alle zum Kirchenbezirk Villingen der Evangelischen Landeskirche in Baden .

Schwenningen

Schwenningen geh├Ârte ebenso wie Villingen zun├Ąchst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat "vor dem Wald" unterstellt.

Seit 1444 waren Schwenningen w├╝rttembergisch. Infolge der Zugeh├Ârigkeit zum Herzogtum W├╝rttemberg wurde 1535 die Reformation eingef├╝hrt. Daher war Schwenningen im Gegensatz zu Villingen bis ins 19. Jahrhundert rein evangelisch.

1275 gab es sowohl in Ober- als auch in Unterschwenningen jeweils eine Kirche. In Oberschwenningen bestand die Michaelskirche und in Unterschwenningen die St. Vincenz-Kirche. Wenngleich die Vincenzkirche allm├Ąhlich zur Filialkirche von St. Michael herabgestuft wurde, so wurde sie nach der Reformation die alleinige Pfarrkirche von Schwenningen. Die Michaelskirche wurde abgebrochen. 1563 erhielt die Vincenzkirche einen neuen Turm, 1700 ein neues Schiff und 1837 /38 ein Querschiff und eine Erh├Âhung des Turmes. An der nunmehrigen Stadtkirche wurde infolge des starken Zuzugs von Protestanten bereits 1835 eine zweite Pfarrei errichtet.

1907 wurde die Pauluspfarrei (Kirche von 1910 ), 1922 die Johannespfarrei (Notkirche von 1931 , 1959 /60 Neubau) abgetrennt. Aus der Johannespfarrei entstand 1965 die Johannespfarrei II. Ferner entstand noch die Markuspfarrei (Kirche von 1957 ). Neben den genannten Kirchen gibt es noch eine Friedhofskapelle von 1908 . Alle evangelischen Gemeinden Schwenningens geh├Âren zum Dekanat Tuttlingen der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg . Zu dieser Landeskirche geh├Âren auch die Protestanten aus dem Stadtteil Weigheim, die von der Nachbargemeinde Schura betreut werden.

Im 19. Jahrhundert zogen wegen des starken Wachstums des Ortes infolge der Industrialisierung (Uhrenindustrie) zahlreiche Katholiken aus der Umgebung nach Schwenningen. Sie erhielten 1892 /93 eine eigene Kirche, die Franziskuskirche. Eine zweite katholische Kirche Mari├Ą Himmelfahrt wurde 1952 gebaut, da durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener die Stadt stark gewachsen war. Die katholischen Gemeinden Schwenningens geh├Âren zum Dekanat Rottweil des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Villingen-Schwenningen auch eine serbisch-orthodoxe Gemeinde sowie Gemeinden, die zu Freikirchen geh├Âren, darunter die Baptisten Br├╝dergemeinde, die Christliche Gemeinde, die Christliche Glaubensgemeinde, die Christus-Gemeinde und die Gemeinde Gottes .

Auch die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas sind in Villingen-Schwenningen vertreten.

Politik

Nach den Ergebnissen der Gemeinderatswahl vom 13. Juni 2004 verteilen sich die 40 Sitze wie folgt auf die Fraktionen:

  • CDU : 15 Sitze
  • SPD : 8 Sitze
  • Freie W├Ąhler : 8 Sitze
  • Gr├╝ne : 4 Sitze
  • FDP : 3 Sitze
  • DLVH : 2 Sitze

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt Villingen stand anfangs der vom Stadtherrn eingesetzte Schulthei├č und die Vierundzwanzig. Seit dem 13. Jahrhundert waren auch die Z├╝nfte im Rat vertreten. 1297 ist erstmals ein B├╝rgermeister genannt. Nach dem Zunftbrief von 1324 gab es einen Rat, dem der B├╝rgermeister , der Schulthei├č, die Richter und Zunftmeister und mehrere Z├╝nftige angeh├Ârten. Zun├Ąchst geh├Ârten insgesamt 80 Mitglieder zum Rat, sp├Ąter reduzierte man diese auf 12 Richter und 10 Zunftmeister, sp├Ąter noch weniger. 1756 f├╝hrt ├ľsterreich eine neue Ratsverfassung ein. Im 19. Jahrhundert , als Villingen zu Baden geh├Ârte, gab es einen B├╝rgermeister und einen Gemeinderat. Ferner gab es einen B├╝rgerausschuss, der sich in einen Gro├čen und eine Kleinen Ausschuss aufteilte. Im 20. Jahrhundert erhielt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister.

An der Spitze der Gemeinde Schwenningen stand der von der w├╝rttembergischen Herrschaft eingesetzte Vogt . Seit 1819 gab es einen B├╝rgermeister und 1821 trug dieser die Amtsbezeichnung Schulthei├č, ab 1907 Stadtschulthei├č und seit 1927 Oberb├╝rgermeister. Dem Vogt stand ein Untervogt zur Seite, der meist Nachfolger des Vogtes wurde. Seit 1833 trug dieser die Amtsbezeichnung Ratschreiber. Daneben gab es das Dorfgericht, sp├Ąter einen Gemeinderat.

Die Oberb├╝rgermeister der St├Ądte Villingen und Schwenningen wurden nach dem 2. Weltkrieg ebenso wie die Oberb├╝rgermeister der seit 1972 vereinigten Stadt von den Wahlberechtigten f├╝r eine Amtszeit von 8 Jahren (zeitweise auch 12 Jahre) direkt gew├Ąhlt. Sie waren und sind Vorsitzende des Gemeinderats. Allgemeiner Stellvertreter des Oberb├╝rgermeister ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung " B├╝rgermeister ".

B├╝rgermeister und Oberb├╝rgermeister von Villingen

  • 1912 - 1930 : Guido Lehmann
  • 1931 - 1931 : Adolf Gremmelspacher
  • 1933 : Stadtrat Gutmann, kommissarisch
  • 1933 - 1937 : August Hermann Schneider
  • 1937 - 1940 : Karl Berckm├╝ller
  • 1940 - 1945 : Hermann Riedel, 1. Beigeordneter
  • 1945 - 1946 : Walter Br├Ąunlich
  • 1946 : Edwin Hartmann
  • 1946 - 1950 : Edwin N├Ągele
  • 1950 - 1972 : Severin Kern

B├╝rgermeister und Oberb├╝rgermeister von Schwenningen

  • 1797 - 1816 : Erhard B├╝rk
  • 1816 - 1819 : (Vogt)
  • 1819 - 1821 : Thomas Wegler
  • 1821 - 1825 : ?
  • 1825 - 1835 : Matthias Rapp
  • 1835 - 1841 : Johann Georg Koch
  • 1841 - 1852 : Andreas B├╝rk
  • 1852 - 1857 : Christian Strohm
  • 1857 - 1887 : Erhard M├╝ller
  • 1887 - 1912 : David W├╝rth
  • 1912 - 1925 : Dr. Braunagel
  • 1925 - 1930 : Dr. Lang von Langen
  • 1930 - 1948 : Dr. Otto G├Ânnenwein
  • 1949 - 1962 : Dr. Hans Kohler
  • 1962 - 1972 : Dr. Gerhard Gebauer

Oberb├╝rgermeister von Villingen-Schwenningen

  • 1972 - 1994 : Dr. Gerhard Gebauer
  • 1994 - 2002 : Dr. Manfred Matusza
  • 2002 -heute: Dr. Rupert Kubon

Wappen

Das 2001 anl├Ąsslich des bevorstehenden 30j├Ąhrigen Stadtjubil├Ąums verliehene Wappen vereinigt Elemente der fr├╝heren Wappen von Villingen (roter Adler auf silber-blau gespaltenem Schild) und Schwenningen (silberner Schwan und blaues Zahnrad auf blau-silbern geteiltem Schild). Es zeigt auf einem in Silber und Blau gespaltenem Schild einen Wellenbalken in verwechselten Farben (f├╝r die Fl├╝sse Brigach und Neckar), im oberen rechten Feld einen linksgewendeten, gelb bewehrten roten Adler (f├╝r Villingen), im oberen linken Feld einen schwimmenden silbernen Schwan mit goldenem Schnabel und goldener Zunge (f├╝r Schwenningen).

Bis zur Verleihung dieses Wappens durch das Regierungspr├Ąsidium Freiburg am 11. Dezember 2001 hatte die Doppelstadt kein eigenes Wappen gef├╝hrt und musste sich des Landeswappen Baden-W├╝rttembergs bedienen.

Das historische Villinger Stadtwappen mit Helmzier und Pfauenfedern sowie Schn├Ârkeln aus dem Jahre 1530 , wurde der Stadt f├╝r ihre Erfolge im Bauernkrieg und dem Festhalten am alten Glauben verliehen, w├Ąhrend das Schwenninger Wappen noch keine sehr lange Tradition hatte. Es wurde erst bei der Stadterhebung 1907 angenommen. Der damals in das Wappen aufgenommene Schwan ist jedoch schon in den Siegeln des Ortes von 1797 zu sehen, w├Ąhrend das Zahnrad als Symbol der Uhrenindustrie anstelle des zuvor gef├╝hrten Neckarursprungs (mit den Buchstaben N und U) aufgenommen wurde.

St├Ądtepartnerschaften

Die Stadt Villingen-Schwenningen bzw. die fr├╝heren St├Ądte Villingen und Schwenningen unterhalten mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

  • Friedrichsthal-Bildstock, Saarland, seit 1935
  • Pontarlier , Frankreich, seit 1964
  • La Valette du Var , Frankreich, seit 1974
  • Savona, Italien, seit 1986
  • Zittau, Sachsen, seit 1990
  • Tula , Russland, seit 1993

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

Das Theater am Ring bietet Theatervorstellungen aller Gattungen. Es gibt ein Gro├čes Haus mit Oper, Schauspiel, und Ballett, sowie Kinder- und Jugendtheatervorstellungen und ein Kleiner Saal f├╝r Theatergespr├Ąche und Lesungen.

Musik

Das Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen wurde 1912 von Martin Oberle als "Villinger Orchesterverein" gegr├╝ndet. Gr├Â├čere Erfolge konnte das Orchester erst nach dem 2. Weltkrieg als " Kammerorchester Villingen" erzielen. Bekannt sind die Kienzle-Werkskonzerte und die Kreuzgang-Konzerte im alten Franziskanerkloster. Ende der 1970er Jahre entwickelte es sich zu einem Sinfonieorchester. Das Orchester wird nach wie vor als eingetragener Verein gef├╝hrt.

Die Stadt- und B├╝rgerwehrmusik Villingen ist eine Blasorchestervereinigung . Zu ihr geh├Âren Gro├čes Blasorchester, Spielmannszug, Jugendblasorchester, Sch├╝lerorchester und weitere kleinere Ensembles. Weitere Orchester sind die Stadtharmonie Villingen e.V. und die Stadtmusik Schwenningen.

Museen / Archiv

  • Franziskanermuseum Villingen
  • Museum Altes Rathaus Villingen
  • Stadtarchiv in Villingen
  • St├Ądtische Galerie in Schwenningen
  • Lebendiges Uhrenindustriemuseum
  • Heimat- und Uhrenmuseum in Schwenningen
  • Internationales Flugzeugmuseum in Schwenningen
  • Heimatstuben Herzogenweiler, Tannheim und M├╝hlhausen und Bauernmuseum in M├╝hlhausen.

... in Villingen

Der "Riese Rom├Ąus" (Villingen)
Der "Riese Rom├Ąus" (Villingen)

Der mittelalterliche Stadtkern von Villingen ist formal zu gro├čen Teilen erhalten, dazu geh├Ârt das fr├╝hgotische M├╝nster ( 13. - 16. Jahrhundert ), das sp├Ątgotische Rathaus ( 1534 ), die Stadtmauer mit drei erhaltenen von urspr├╝nglich vier Tort├╝rmen und das stadtgeschichtliche Franziskanermuseum in Villingen, das im Rahmen der 1000-Jahr-Feier 1999 neu er├Âffnet wurde. Dort befinden sich auch sehr viele Funde vom Magdalenenberg. Die Stra├čenz├╝ge der Innenstadt werden durch Um- sowie Neubauten der Nachkriegsjahre und j├╝ngsten Zeit gepr├Ągt. Zentrum des Villinger Nachtlebens ist die F├Ąrberstra├če, auf der sich viele Kneipen und Bars befinden. Vor allem an der Fasnet ist sie Anziehungspunkt ├╝ber die Stadtgrenzen hinaus.

Das Alte Rathaus in Villingen wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Ende des 19.Jahrhundert wurde die sp├Ątgotische Fassade mit einer eindrucksvollen Historienmalerei versehen, die vom Kunstmaler Karl Eyth stammte und Ende der 20er Jahre des 20.Jahrhunderts beseitigt wurde.

Folgende Kirchen gibt es in Villingen:

Die Katholische Stadtpfarrkirche, das M├╝nster zu Unserer Lieben Frau, wurde bereits im Mittelalter erbaut. Es erfuhr mehrer Ver├Ąnderungen und wurde im 18. Jahrhundert innen barockisiert. Die Benediktinerkirche wurde ab 1688 von Michael Thumb errichtet. Vollendet wurde sie aber erst 1719. Die Bickenklosterkirche entstand 1737 als Saalkirche. Die ehemalige Altstadtpfarrkirche St. Maria (heute Friedhofskirche) wurde 1864 neu erbaut. Erhalten ist aber der Turm aus dem 12. Jahrhundert. Die ehemalige Johanniterkirche aus dem 13. Jahrhundert dient seit Ende des 19. Jahrhunderts als evangelische Johanneskirche.

Neuere katholische Kirchen in Villingen sind St. Fidelis (erbaut 1953/54), St. Konrad (erbaut 1964/67)und Bruder-Klaus (erbaut 1962/64). Neue evangelische Kirchen sind die Pauluskirche von 1955 und die Markuskirche von 1962.

Die Villinger Stadtbefestigung Urspr├╝nglich bestehend aus der bis heute zu weiten Teilen erhaltenen Inneren Stadtmauer, wenngleich in wesentlich h├Âherer Ausf├╝hrung wie man es stellenweise zwischen Oberem Tor und Riettor noch erahnen kann, dem Inneren Graben, der der sogenannten F├╝lle (├Ąu├čere Stadtmauer), mit einer betr├Ąchtlichen St├Ąrke von mehreren Metern, deren innere und ├Ąu├čere St├╝tzmauern mit F├╝llmaterial der Gr├Ąben verdichtet war. Die F├╝lle war niedere als die Innere Stadtmauer. Auf ihr konnten Gesch├╝tze und Kanonen problemlos aufgestellt werden. Obwohl mittelalterlichen Ursprungs war die Funktion der F├╝lle vergleichbar mit dem franz├Âsischen Festungswesen des 17./18.Jahrhunderts. Der F├╝lle vorgelagert war der ├äu├čere Graben, der nach Au├čen durch eine St├╝tzmauer abgesichert war. Heute ist der Bereich ab dem Inneren Graben nach Au├čen zu gro├čen Teilen Bestand der begr├╝nten Ringanlagen um die mittelalterliche Stadt.

Die Tore und T├╝rme der Stadtbefestigung

Noch existierende T├╝rme und Tore:

  • Oberes Tor
  • Riettor
  • Bickentor
  • Kaiserturm, ursprl. Gerberturm, zeitweise auch Wachtel- oder Schnabelturm genannt
  • Rom├Ąusturm, ursprl. Diebsturm, aber auch St. Michaelsturm genannt
  • Elisabethenturm, ehml. Wachturm
  • Pulvert├╝rmle, ehml. Pulverrondell
  • Glockenhiisle, ehml. Pulverrondell, mittlerweile zu Wohnzwecken umgebaut
  • Bastion
  • Rondell am Bickentor

abgegangene T├╝rme und Tore:

  • Harzerturm
  • Speckturm
  • T├╝rmle beim Benediktiner
  • Rondell an der ├Ąu├čeren Stadtmauer (Nord-West-Ecke)
  • Pulverrondelle beim Oberen Tor
  • Niederes Tor
  • Niedertorerkel
  • Obertorerkel
  • Riettorerkel
  • Bickentorerkel
  • "B├╝geleisen"
  • Bastionen an der ├Ąu├čeren, ├Âstlichen Stadtmauer

... in Schwenningen

Neckarquelle bei Schwenningen
Neckarquelle bei Schwenningen

Das Rathaus in Schwenningen wurde 1926 bis 1928 von Hans Herkommer erbaut.

Die ehemalige St. Vincenz-Kirche ist heute die evangelische Pfarrkirche Schwenningens. Sie erhielt 1563 einen neuen Turm, 1700 ein neues Schiff und 1837/38 ein Querschiff und eine Erh├Âhung des Turmes. 1910 wurde die Pauluskirche, 1957 die Markuskirche und 1959/60 die heutige Johanneskirche erbaut. Die Friedhofskapelle stammt aus dem Jahr 1908. Die 1892/93 erbaute Franziskuskirche ist die katholische Hauptkirche Schwenningens. Die Kirche Mari├Ą Himmelfahrt wurde 1952 gebaut.

Sehenswert sind auch das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos (Neckarursprung), das Luftrettungszentrum Christoph 11 und das Bauchenbergstadion mit dem Zweitliga- Eishockeyverein SERC Wild Wings.

Zu den Kirchen der anderen Stadtteile vergleiche bei Religionen.

Brauchtum

Villingen ist f├╝r seine Mischung aus Karneval und traditioneller schw├Ąbisch-alemannischer Fasnet bekannt. Urspr├╝nglich feierte man auch in Villingen, vergleichbar mit Rottweil, eine traditionelle B├╝rgerfastnacht. Die Karnevalswelle ├╝berrollte den gesamten schw├Ąbisch-alemannischen Raum im letzten Drittel des 19. Jahrhundert , so auch Villingen. Nach der R├╝ckbesinnung auf die alten Fastnachtsformen und Gr├╝ndung der Vereinigung schw├Ąbisch-alemannischer Narrenz├╝nfte in Villingen 1924 , schien der rheinische Karneval in seine Hochburgen zur├╝ckgezogen zu sein. In Villingen kam es jedoch zu einer anderen Entwicklung. Die Katzenmusik , ein Verein, der sich bis dahin in origineller Weise die Fasnet des kleinen Mannes und Verulkung des Milit├Ąrs erg├Ąnzend zum historischen Narrolaufen angenommen hatte, tat Ende der 20er Jahre einen Schritt, der zu einer Rekarnevalisierung der ├Ârtlichen Fastnacht f├╝hrte. Erneut hielt Prinz Karneval, nun als Oberhaupt der Katzenmusik mit seinem Hofstaat Einzug in die Stadt. Die Glonki-Gilde, heute, nach der Narrozunft und Katzenmusik, der drittgr├Â├čte Karnevalsverein der Stadt, wurde 1933 nach der Machtergreifung gegr├╝ndet und folgte ebenfalls dem karnevalistischen Muster. Dadurch entstand eine Dualit├Ąt, die das Bild bis heute pr├Ągt. Nach dem 2.Weltkrieg kamen noch weitere Gruppen hinzu, und in den 70ger Jahren noch mehr, die das traditionelle Bild der Fastnacht weiter ver├Ąndert haben. Ein fast schon gro├čst├Ądtischer Karnevalsumzug ist der Gro├če Umzug am Fasnetdienstag geworden, an dem aus W├Ągen haufenweise S├╝├čigkeiten (Malzer) in die Menge geworfen werden. Einen Tag, welcher der historischen Fastnacht vorbehalten bleibt, gibt es nicht.

Freizeit- und Sport

Bekanntestes sportliches Aush├Ąngeschild der Stadt ist der Eishockeyclub SERC Wild Wings, der ├╝ber 22 Jahre in der 1. Liga gespielt hat und mittlerweile in der 2. Bundesliga zu Hause ist.

Im Fu├čball ist der h├Âchstklassigste Verein der FC 08 Villingen, der in der Verbandsliga aktiv ist.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Villingen-Schwenningen liegt an den Bahnlinien Offenburg - Konstanz ("Schwarzwaldbahn") und Villingen - Rottweil. Mit dem Auto ist die Stadt ├╝ber die Bundesautobahn A 81 (Stuttgart - Bodensee) und ├╝ber die Bundesstra├čen B 27 (Stuttgart - Schaffhausen), B 33 (Offenburg - Bodensee) und B 523 (Villingen - Anschlussstelle B 27 bei Trossingen - Tuttlingen) zu erreichen. In Richtung S├╝den kann man ├╝ber die B 33 und dann ├╝ber die B 31 nach Freiburg im Breisgau fahren.

Ans├Ąssige Unternehmen

In Villingen-Schwenningen befinden sich vor allem Elektro-, Messger├Ąte- und Uhrenindustrie. Die wichtigsten Unternehmen sind:

  • Deutsche Thomson Brandt GmbH
  • Helios Ventilatoren
  • ISGUS J. Schlenker-Grusen GmbH
  • Kaba Benzing GmbH
  • MAICO GmbH
  • Siemens VDO Automotive AG
  • Kendrion Binder Magnete GmbH
  • HESS Form und Licht
  • N.+ H. Klafky Kunststoffverarbeitungs-GmbH
  • VIRO Schmiedeteile GmbH
  • Waldmann Lichttechnik GmbH & Co. KG

Seit 7. Mai 1997 ist Villingen-Schwenningen auch Sitz des Briefzentrums 78 der Deutschen Post AG.

Beh├Ârden, Gerichte und Einrichtungen

Villingen-Schwenningen ist Sitz des Schwarzwald-Baar-Kreises, der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ferner gibt es ein Regionalzentrum der Landesversicherungsanstalt Baden-W├╝rttemberg, das neu gebaut wurde. Weitere Beh├Ârden sind ein Finanzamt und eine Agentur f├╝r Arbeit . Ferner gibt es zwei Notariate , ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Konstanz (das in Villingen-Schwenningen eine Au├čenstelle hat) und zum Oberlandesgericht Karlsruhe geh├Ârt sowie Kammern des Arbeitsgerichts Freiburg.

Villingen ist auch Sitz des Kirchenbezirks Villingen der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Villingen des Erzbistums Freiburg.

Einkaufszentren

  • City Rondell: Das City-Rondell ist das ├Ąlteste "richtige" Einkaufszentrum der Doppelstadt mit ├╝ber 40 Gesch├Ąften und Restaurants. Das City Rondell befindet sich in der Innenstadt von Schwenningen. Das Einkaufszentrum wurde am 5. November 1981 er├Âffnet und hat 34 Gesch├Ąfte und Restaurants. Das Einkaufszentrum hat ein Einzugsgebiet von mehr als 100.000 Menschen und verf├╝gt dar├╝berhinaus ├╝ber ein eigenes Parkhaus.
  • Schwarzwald-Baar-Center: Ein im Jahr 2000 er├Âffnetes Einkaufszentrum zwischen Villingen und Schwenningen. Das SBC ist mit ca 38.000 m┬▓ das gr├Â├čte Einkaufszentrum der Stadt. Hauptmieter sind die Verbraucherkette Real und der Baumarkt Praktiker . Dar├╝ber hinaus hat sich um das Schwarzwald-Baar-Center ein gro├čes Industrie-und Gewerbegebiet angesiedelt.
  • 's R├Âssle-Center: Das neueste Einkaufszentrum der Doppelstadt, ebenfalls im Stadtzentrum von Schwenningen gelegen, wurde auf dem Brachareal des ehemaligen Hotels und Kinos R├Âssle erstellt. Allerdings k├Ąmpft das Einkaufszentrum mit sehr gro├čen Problemen, da nach dem pl├Âtzlichen Abgang des Makro Markt 2004 als Ankermieter im Center, die kleineren Gesch├Ąft aufgeben mu├čten und im Moment (Jan 2006) leer steht. Lediglich das Parkhaus ist noch in Betrieb. Das 's-R├Âssle-Center wurde zusammen mit dem Entertainmentzentrum Le Prom Center auf einem Brachareal errichtet.
  • Culinara: Culinara ist der Name eines gro├čen Supermarktes der EDEKA-Kette im Stil eines Einkaufszentrums, in der ein E-Center und wenige kleinere Gesch├Ąfte untergebracht sind. Das Center hat eine Fl├Ąche von 3.500 m┬▓ und ist das kleinste Einkaufszentrum der Doppelstadt.
  • W├╝ba-Kaufhaus: Das W├╝ba-Kaufhaus ist das ├Ąlteste Einkaufszentrum Villingens und wurde in den 1950er Jahren errichtet. Das Geb├Ąude, welches von der Bundesstra├če 33 zu sehen ist, umfasst ein E-Center, ein Discount-M├Âbelhaus, ein Textilh├Ąndler sowie mehrere kleinere Gesch├Ąfte. Im Februar 2006 wurde jedoch bekanntgegeben, dass das W├╝ba-Kaufhaus abgerissen wird und an dessen Stelle ein neues Einkaufszentrum erbaut wird. Das neue Einkaufszentrum soll bereits 2007 erbaut werden.

Medien

In Villingen-Schwenningen erscheinen drei regionale Tageszeitungen mit Lokalausgaben: Der S├╝dkurier, der Schwarzw├Ąlder Bote und die S├╝dwest-Presse (mit dem Titel "Neckarquelle").

Der S├╝dwestrundfunk betreibt ein Regionalb├╝ro in der Villinger Innenstadt. Von hier aus wird das Programm "Radio Schwarzwald-Baar-Heuberg" innerhalb von SWR4 Baden-W├╝rttemberg gesendet. Der f├╝r Villingen-Schwenningen zust├Ąndige private Bereichssender ist Radio 7 (Ulm), Radio Neckarburg (Eschbronn) ist der zust├Ąndige private Lokalsender.

Bildungseinrichtungen

In Villingen-Schwenningen befindet sich die Polizeifachhochschule Baden-W├╝rttemberg, eine Berufsakademie , ein Standort der Hochschule Furtwangen University, ein Studienzentrum der FernUniversit├Ąt Hagen , die Staatliche Feintechnikschule mit Gewerblicher Schule (unter anderem auch mit einem Technischen Gymnasium - FTS) und die Landesberufsschule f├╝r das Hotel- und Gastst├Ąttengewerbe.

An allgemeinbildenden Schulen sind vorhanden:

Drei Gymnasien (Gymnasium am Deutenberg Schwenningen (GaD), das Gymnasium am Hoptb├╝hl und das Gymnasium am Rom├Ąusring Villingen), zwei Realschulen (Karl-Brachat-Realschule Villingen und Realschule am Deutenberg Schwenningen), zwei F├Ârderschulen (Janusz-Korczak-Schule und Berthold-Schule), zehn Grundschulen (Gartenschule Schwenningen, Grundschule Im Steppach Villingen, Haslachschule Villingen, Hirschbergschule, Karlschule Schwenningen und Warenberg-Grundschule Villingen sowie je eine Grundschule in den Stadtteilen Marbach, Rietheim, Tannheim und Weigheim-M├╝hlhausen), eine Hauptschule (Am Deutenberg Schwenningen) sowie sieben Grund- und Hauptschulen (teilweise mit Werkrealschule ) und zwar Bickebergschule Villingen, Friedensschule, Golden-B├╝hl-Schule, GHS Pfaffenweiler, GHS Obereschach, Klosterringsschule Villingen und S├╝dstadtschule Villingen.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist Tr├Ąger der Albert-Schweitzer-Schule (Hauswirtschaftlich, Landwirtschaftlich und Sozialp├Ądagogische Schule Villingen), der Kaufm├Ąnnischen Schule I, der David-W├╝rth-Schule (Kaufm├Ąnnische Schule II) und der Gewerblichen Schule Villingen-Schwenningen sowie der Carl-Orff-Schule f├╝r Geistigbehinderte mit Schulkindergarten, der Christy-Brown-Schule f├╝r K├Ârperbehinderte und der Schule f├╝r Sprachbehinderte Schwenningen .

Mehrere Privatschulen runden das schulische Angebot Villingen-Schwenningens ab. Darunter die St├Ądtische Abendrealschule, die Freie christliche Georg-M├╝ller-Schule (Grundschule), die Inlingua-Sprachschule, die Motima GmbH Schule f├╝r Physiotherapie, die Private Krankenhaussschule an der Nachsorgeklinik Tannheim, eine Private Schule f├╝r Erziehungshilfe im Kinder- und Familienzentrum VS, die Rudolf-Steiner-Schule (Freie Waldorfschule), ein Privater Sonderschulkindergarten f├╝r K├Ârperbehinderte, die St. Ursula Schulen Villingen, die Wirtschaftsschule St. Ursula und die Krankenpflegeschule an den St├Ądtischen Krankenanstalten Villingen.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Villingen-Schwenningen bzw. die beiden fr├╝heren St├Ądte und ehemaligen Gemeinden haben folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

Stadt Villingen im Schwarzwald

  • 1903 : Heinrich Osiander, B├╝rgermeister
  • 1935 : Hermann Schwer, Fabrikant
  • 1938 : Johanna Schwer, Fabrikantin
  • 1958 : Pater D. Dr. Alban Dold O.S.B., Leiter des Palimpsestinstituts Beuren
  • 1961 : Prof. Dr. Phil. Paul Revellio
  • 1967 : Max Weinmann, Ehrendekan
  • 1971 : Karl Brachat, Oberschulrat a.D.

Stadt Schwenningen am Neckar

  • 1880 : Dr. Karl H├Ąhnle, Arzt
  • 1900 : Dr. Julius von Gaupp, Staatsrat
  • 1903 : Paul Schmid, Pfarrer und Heimatforscher
  • 1907 : Christian Mauthe, Kommerzienrat
  • 1912 : David W├╝rth, Stadtschulthei├č
  • 1926 : Richard B├╝rk, Kommerzienrat
  • 1927 : Jakob Kienzle, Geheimer Kommerzienrat
  • 1928 : Johannes Kohler
  • 1947 : Mathias Fleig, Stadtrat
  • 1950 : Dr. h.c. Fritz Mauthe, Gemeinderat
  • 1953 : Christian Link, Fabrikant
  • 1954 : Hermann Rupp, Fachhauptlehrer und Heimatforscher
  • 1961 : Dr. Hans Kohler, Oberb├╝rgermeister
  • 1964 : Erhard Schrenk, Stadtrat

Gemeinde Marbach

  • 1953 : Karl Kern, Fabrikant
  • 1967 : Paul Riegger, Direktor
  • 1971 : Karl Stetter, Konrektor
  • 1973 : Friedrich Hirt, Ortsvorsteher

Gemeinde Obereschach

  • 1928 : Karl Kammerer, Kammers├Ąnger
  • 1958 : Oskar Joos, Oberlehrer

Gemeinde Weigheim

  • 1956 : Josef Hauser, Fabrikant
  • 1960 : Josef Gawatz, Pfarrer
  • 1966 : Alfons K├Ąfer, B├╝rgermeister

Gemeinde Weilersbach

  • 1934 : Wilhelm Becker, Pfarrer
  • 1968 : Engelbert Schuler, B├╝rgermeister
  • 1974 : Heinrich Schubnell, Pfarrer

Stadt Villingen-Schwenningen

  • 1972 : Severin Kern , Oberb├╝rgermeister von Villingen
  • 1998 : Ewald Merkle , Stadtrat
  • 2005 : Erwin Teufel, ehemaliger Ministerpr├Ąsident von Baden-W├╝rttemberg

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1901 , 18. April in Villingen, Ernst Schlenker , katholischer Dogmenhistoriker, ÔÇá 27.11. 1944 in Freiburg im Breisgau
  • 1924 , 27. November in Villingen, Gerd Jauch , Journalist und Fernsehmoderator (u.a. ZDF-Sendung "Wie w├╝rden Sie entscheiden?")
  • 1932 in Villingen, Gerson Fehrenbach , deutscher Bildhauer
  • 1937 , 21. M├Ąrz in Villingen, Anton Pfeifer , MdB seit 1969; Parlamentarischer Staatssekret├Ąr beim Bundesminister f├╝r Bildung und Wissenschaft (1982-1987) und beim Bundesminister f├╝r Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit (1987-91) sowie Staatsminister beim Bundeskanzler (1991-1998)
  • 1943 , 30. Juni in Villingen, Hartmann von der Tann
  • 1949 , Rainer Baumann, Gitarrist, Komponist, Texter, Musiklehrer und Autor
  • 1966 , 20. Mai , Nina J├Ąckle, Schriftstellerin
  • 1970 , 2. Oktober , Klaus Schmeh, Sachbuch-Autor
  • 1972 , 15. Februar , Michelle, Schlagers├Ąngerin
  • 1977 , 12. Juni , Andreas Renz, Eishockeyspieler
  • 1978 , 29. Januar , Martin Schmitt, Skispringer
  • 1986 , 8. Februar in Villingen, Sabrina Weckerlin , Schauspielerin und S├Ąngerin (u. a. Mitwirkung im Musical "Drei Musketiere" in Berlin)

Literatur

  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 1 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyer, Stuttgart, 1961

Weblinks

Commons: Franziskanermuseum, Villingen ÔÇô Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

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Gasthaus zum Hirschen 78052 Villingen-Schwenningen http://www.hirschen-herzogenweiler.de  07721 / 23686
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Albert-Schweitzer-Haus 78073 Bad D├╝rrheim http://www.a-schweitzer-haus.de  07726 / 92080
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