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Letzte Änderung für Artikel Schwarzwald-Baar-Kreis: 16.02.2006 20:31

Schwarzwald-Baar-Kreis

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Wappen Karte
Wappen des Schwarzwald-Baar-Kreises Lage des Schwarzwald-Baar-Kreises in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Regionalverband : Schwarzwald-Baar-Heuberg
Verwaltungssitz : Villingen-Schwenningen
Fl├Ąche : 1.025,24 km┬▓
Einwohner : 211.585 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 206 Einwohner je km┬▓
Kfz-Kennzeichen : VS
Kreisschl├╝ssel : 08 3 26
Kreisgliederung: 20 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Am Hoptb├╝hl 2
78048 Villingen-Schwenningen
Website : www.schwarzwald-baar-kreis.de
E-Mail-Adresse: poststelle@lrasbk.de
Politik
Landrat : Karl Heim
Karte
Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-W├╝rttemberg

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg. Er geh├Ârt zur Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Regierungsbezirk Freiburg. Er grenzt im Norden an den Ortenaukreis und an den Landkreis Rottweil, im Osten an den Landkreis Tuttlingen, im S├╝dosten an den Landkreis Konstanz, im S├╝den an den zur Schweiz geh├Ârigen Kanton Schaffhausen , im S├╝dwesten an den Landkreis Waldshut und an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und im Westen an den Landkreis Emmendingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Schwarzwald-Baar-Kreis umfasst - wie der Name schon sagt - Teile des Schwarzwaldes, sowie die Landschaft "Baar", eine G├Ąu- bzw. Albvorlandschaft, die sich zwischen dem Schwarzwald und der Schw├Ąbischen Alb ausbreitet.

Geschichte

Der Schwarzwald-Baar-Kreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 durch Vereinigung der Landkreise Donaueschingen und Villingen sowie einigen Orten der Landkreise Rottweil, Tuttlingen und Hochschwarzwald gebildet. Die beiden Altkreise Donaueschingen und Villingen gingen 1936 / 1939 aus den alten gleichnamigen Amtsbezirken hervor, die zu Anfang des 19. Jahrhunderts nach dem ├ťbergang an das Gro├čherzogtum Baden errichtet worden waren. Im Laufe der Geschichte wurden diese mehrmals ver├Ąndert (u.a. 1924 Aufhebung des Bezirksamtes Triberg). Die ehemals badische Stadt Villingen und die ehemals w├╝rttembergisch Stadt Schwenningen wurden zum 1. Januar 1972 zur Stadt Villingen-Schwenningen vereinigt, die nach Errichtung des Schwarzwald-Baar-Kreises Kreisstadt des neuen Landkreises wurde. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Schwarzwald-Baar-Kreis 20 Gemeinden, darunter 10 St├Ądte und hiervon wiederum 2 " Gro├če Kreisst├Ądte " (Donaueschingen und Villingen-Schwenningen). Gr├Â├čte Stadt ist Villingen-Schwenningen, kleinste Gemeinde ist G├╝tenbach.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-W├╝rttemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 202.138
31. Dezember 1975 199.550
31. Dezember 1980 199.570
31. Dezember 1985 194.211
27. Mai 1987 ┬╣ 192.620
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 202.025
31. Dezember 1995 208.828
31. Dezember 2000 210.347
30. Juni 2005 211.585

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gew├Ąhlt. Dieses Gremium w├Ąhlt den Landrat f├╝r eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repr├Ąsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Aussch├╝sse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet z├Ąhlen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Aussch├╝sse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschl├╝sse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht . Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landr├Ąte des Landkreises Donaueschingen 1945-1972:

  • 1945 : Erwin Trippel (Amtsverweser)
  • 1945 : Max Egon Prinz zu F├╝rstenberg
  • 1945 : Fritz Mauthe
  • 1945 - 1972 : Robert Lienhart

Die Landr├Ąte des Landkreises Villingen 1945-1972:

  • 1945 - 1947 : Karl Paul Bienzeisler
  • 1947 - 1948 : Othmar Diele (kommissarisch)
  • 1948 - 1972 : Dr. Josef Astf├Ąller

Die Landr├Ąte des Schwarzwald-Baar-Kreises seit 1973:

  • 1973 - 1996 : Dr. Rainer Gutknecht
  • 1996 - 2006 : Karl Heim

Wappen

Beschreibung:
Von Silber und Blau geviert: In Feld 1 ein blau bewehrter und blau bezungter roter Adler (Wappen-Verleihung 7. Juni 1974 )
Bedeutung:
Die beiden blauen Felder symbolisieren die Fl├╝sse Donau und Neckar, die im Kreisgebiet entspringen. Die silbernen Felder symbolisieren die beiden Namensgebenden Landschaften, Schwarzwald und Baar. Der rote Adler steht f├╝r das Geschlecht der Z├Ąhringer , welche die Stadt Villingen gr├╝ndeten.

Partnerschaften

Der Schwarzwald-Baar-Kreis unterh├Ąlt eine Kreispartnerschaft mit dem Komitat B├ícs-Kiskun in Ungarn .

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Schwarzwald-Baar-Kreis beheimatet einige besonders wirtschaftlich leistungsstarke Regionen. So weist z.B. die Stadt Furtwangen eine besonders niedrige Arbeitslosenzahl im bundesdeutschen Vergleich auf. Viele mittelst├Ąndisch gepr├Ągte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt, die sich zumeist in ihrer spezifischen Teilbranche einen bekannten Namen erarbeitet haben.

Verkehr

Schiene

Das Kreisgebiet wird durch insgesamt 6 aktive Bahnlinien erschlossen. Im einzelnen sind dies:

Der Landkreis ist in den Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar eingegliedert. Durch die Schwarzwaldbahn ist der Landkreis direkt an das bundesweite Intercity -Netz angeschlossen. Es bestehen so beispielsweise umsteigefreie Fernverkehrsverbindungen von Donaueschingen, Villingen, St. Georgen oder Triberg nach Hamburg, in das Ruhrgebiet oder Hannover. Seit Einf├╝hrung des Ringzugs 2003 hat sich insbesondere der Schienennahverkehr im Kreisgebiet erheblich verbessert.

Stra├če

Das ├Âstliche Kreisgebiet wird von der Bundesautobahn A 81 Stuttgart - Singen (Hohentwiel) ber├╝hrt. Ferner erschlie├čen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstra├čen den Landkreis. Wichtigste Bundesstra├če ist die B 33 Offenburg - Villingen-Schwenningen sowie die B 500 Baden-Baden - Waldshut-Tiengen.

Kreiseinrichtungen

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist Tr├Ąger folgender Beruflicher Schulen : Gewerbeschule Villingen-Schwenningen, Gewerbliche Schulen Donaueschingen, Robert-Gerwig-Schule (Gewerbliche und Kaufm├Ąnnische Schule) Furtwangen, Landesberufsschule f├╝r das Hotel- und Gastst├Ąttengewerbe mit Internat Villingen-Schwenningen, Kaufm├Ąnnische Schulen I Villingen-Schwenningen, David-W├╝rth-Schule (Kaufm├Ąnnische Schule) Villingen-Schwenningen, Kaufm├Ąnnische und Hauswirtschaftliche Schulen Donaueschingen, Technisches Gymnasium Villingen-Schwenningen, Albert-Schweitzer-Schule (Hauswirtschaftlich-sozialpflegerische und landwirtschaftliche Schule) Villingen-Schwenningen und Fachschule f├╝r Landwirtschaft Donaueschingen, ferner folgender Sonderschulen : Carl-Orff-Schule f├╝r Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Villingen-Schwenningen, Christy-Brown-Schule f├╝r K├Ârperbehinderte Villingen-Schwenningen, Karl-Wacker-Schule f├╝r Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Donaueschingen (Aufen) und Schule f├╝r Kranke in l├Ąngerer Krankenhausbehandlung Villingen-Schwenningen.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist Gesellschafter der Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universit├Ąt Freiburg. Die GmbH betreibt die Krankenh├Ąuser in Villingen, Schwenningen, Donaueschingen und St. Georgen.

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

St├Ądte

  1. Bad D├╝rrheim (12.674)
  2. Blumberg (10.611)
  3. Br├Ąunlingen (6.200)
  4. Donaueschingen (21.434)
  5. Furtwangen im Schwarzwald (9.672)
  6. H├╝fingen (7.792)
  7. St. Georgen im Schwarzwald (13.744)
  8. Triberg im Schwarzwald (5.261)
  9. Villingen-Schwenningen (81.921)
  10. V├Âhrenbach (4.112)

Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverb├Ąnde

  1. Gemeindeverwaltungsverband "Donaueschingen" mit Sitz in Donaueschingen; Mitgliedsgemeinden: St├Ądte Br├Ąunlingen, Donaueschingen und H├╝fingen
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Furtwangen mit der Gemeinde G├╝tenbach
  3. Gemeindeverwaltungsverband "Raumschaft Triberg" mit Sitz in Triberg im Schwarzwald; Mitgliedsgemeinden: Stadt Triberg im Schwarzwald und Gemeinden Sch├Ânwald im Schwarzwald und Schonach im Schwarzwald
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Villingen-Schwenningen mit den Gemeinden Brigachtal, Dauchingen, M├Ânchweiler, Niedereschach, Tuningen und Unterkirnach

Gemeinden

  1. Brigachtal (5.348)
  2. Dauchingen (3.607)
  3. G├╝tenbach (1.319)
  4. K├Ânigsfeld im Schwarzwald (6.155)
  5. M├Ânchweiler (3.190)
  6. Niedereschach (6.019)
  7. Schonach im Schwarzwald (4.260)
  8. Sch├Ânwald im Schwarzwald (2.482)
  9. Tuningen (2.861)
  10. Unterkirnach (2.923)

Literatur

Das Land Baden-W├╝rttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht B├Ąnden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-W├╝rttemberg; Band VI: Regierungsbezirk Freiburg; Stuttgart, 1982, ISBN 3-17-007174-2

Weblinks


Wikipedia

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