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Letzte Änderung für Artikel Ostalbkreis: 12.02.2006 22:28

Ostalbkreis

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Wappen Karte
Wappen des Ostalbkreises Lage des Ostalbkreises in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Ostw√ľrttemberg
Verwaltungssitz : Aalen
Fläche : 1.511,57 km²
Einwohner : 316.988 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 210 Einwohner/km²
Kfz-Kennzeichen : AA
Kreisschl√ľssel : 08 1 36
Kreisgliederung: 42 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen
Website : www.ostalbkreis.de
E-Mail-Adresse: info@ostalbkreis.de
Politik
Landrat : Klaus Pavel
Karte
Bild:Baden_wuerttemberg_aa.png

Der Ostalbkreis ist, gemessen an seiner Fl√§che, nach dem Ortenaukreis und dem Landkreis Reutlingen der drittgr√∂√üte Landkreis in Baden-W√ľrttemberg. Er bildet zusammen mit dem Landkreis Heidenheim die Region Ostw√ľrttemberg im Regierungsbezirk Stuttgart. Der Ostalbkreis grenzt im Norden an den Landkreis Schw√§bisch Hall, im Osten an die bayerischen Landkreise Ansbach und Donau-Ries, im S√ľden an die Landkreise Heidenheim und G√∂ppingen und im Westen an den Rems-Murr-Kreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ostalbkreis hat haupts√§chlich Anteil an der √∂stlichen "Schw√§bischen Alb" (daher sein Name Ostalbkreis) sowie am √∂stlichen "Welzheimer Wald", der zum Schw√§bisch-Fr√§nkischen Bergland geh√∂rt, ebenso die "Ellwanger Berge" im Norden des Kreises. Im S√ľden des Kreises flie√üt die Rems in westliche Richtung, sie m√ľndet bei Remseck in den Neckar. Im √∂stlichen Kreisgebiet flie√üen zwei weitere rechte Nebenfl√ľsse des Neckars, die Jagst und der Kocher, zun√§chst in Richtung Norden, sp√§ter ebenfalls in Richtung Westen zum Neckar. Im √§u√üersten Osten reicht das Kreisgebiet noch ins N√∂rdlinger Ries. An den drei Fl√ľssen liegen die drei Zentren des Kreises, Aalen, Schw√§bisch Gm√ľnd und Ellwangen (Jagst).

Geschichte

Der Ostalbkreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 gebildet. Damals wurde der Landkreis Aalen mit dem gr√∂√üten Teil des Landkreises Schw√§bisch Gm√ľnd (Kfz-Kennzeichen GD) zum neuen Ostalbkreis vereinigt. Kreisstadt wurde Aalen. Die beiden Altkreise Aalen und Schw√§bisch Gm√ľnd gehen zur√ľck auf die alten gleichnamigen w√ľrttembergischen Ober√§mter, die nach dem √úbergang des Gebiets an W√ľrttemberg nach 1803 errichtet und 1938 in die Landkreise Aalen und Schw√§bisch Gm√ľnd √ľberf√ľhrt wurden. Damals nahm der Landkreis Aalen die Ober√§mter Aalen, Ellwangen und Neresheim, der Landkreis Schw√§bisch Gm√ľnd das Oberamt Gm√ľnd und Teile der Ober√§mter Gaildorf und Welzheim auf. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Ostalbkreis noch 42 Gemeinden, darunter 9 St√§dte und hiervon wiederum 3 " Gro√üe Kreisst√§dte " (Aalen, Ellwangen (Jagst) und Schw√§bisch Gm√ľnd). Gr√∂√üte Stadt ist Aalen, kleinste Gemeinde ist Obergr√∂ningen.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-W√ľrttemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 274.804
31. Dezember 1975 272.353
31. Dezember 1980 275.793
31. Dezember 1985 276.524
27. Mai 1987 ¬Ļ 279.572
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 294.146
31. Dezember 1995 311.110
31. Dezember 2000 314.198
30. Juni 2005 316.988

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gew√§hlt. Dieses Gremium w√§hlt den Landrat f√ľr eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repr√§sentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Aussch√ľsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet z√§hlen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Aussch√ľsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschl√ľsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht . Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Aalen 1945-1972:

  • 1945 - 1946 : Max Freiherr von L√ľtgendorf-Leinburg
  • 1946 - 1970 : Dr. Anton Huber
  • 1970 - 1972 : Gustav Wabro

Die Landr√§te des Landkreises Schw√§bisch Gm√ľnd 1945-1972:

  • 1945 - 1961 : Konrad Burkhardt
  • 1961 - 1972 : Dr. Friedrich Karl R√∂ther

Die Landräte des Ostalbkreises seit 1973:

  • 1973 - 1980 : Gustav Wabro
  • 1980 - 1996 : Dr. Diethelm Winter
  • 1996 - 2006 : Klaus Pavel

Wappen

Bild:Wappen Ostalbkreis.png Beschreibung:

In Gold ein roter Pfahl, belegt mit einem goldenen Abtsstab; vor ein schwarzer Löwe, hinten ein halber schwarzer Adler am Spalt (Wappen-Verleihung 5. November 1975 )
Bedeutung:
Der staufische L√∂wen steht f√ľr das Hausgut der Hohenstaufer, welches im Kreisgebiet Anteil hatte. Sp√§ter entstanden einige freie Reichsst√§dte (Aalen, Schw√§bisch Gm√ľnd, Bopfingen), weshalb der Reichsadler im Wappen abgebildet ist. Der Abtsstab soll die ehemals geistlichen Territorien (F√ľrstpropstei Ellwangen, Kloster Neresheim u.a.) versinnbildlichen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das √∂stliche Kreisgebiet f√ľhrt in S√ľd-Nord-Richtung die Bundesautobahn A 7 Ulm - W√ľrzburg. Ferner erschlie√üen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstra√üen den Landkreis, darunter die B 29 Stuttgart - Aalen und die B 19 Ulm - Schw√§bisch Hall.

Durch das Kreisgebiet f√ľhren Eisenbahnstrecken aus vier Richtungen in Aalen zusammen: Die Remsbahn von Westen aus Stuttgart, die Riesbahn nach Donauw√∂rth im Osten, die Obere Jagstbahn nach Crailsheim im Norden und die Brenzbahn nach Ulm im S√ľden. Fernverkehrsz√ľge der Deutschen Bahn verbinden Schw√§bisch Gm√ľnd, Aalen und Ellwangen direkt mit Karlsruhe, Stuttgart und N√ľrnberg.

Im √Ėffentlichen Personen-Nahverkehr bestehen bisher Tarifkooperationen der Busunternehmen in und um Schw√§bisch Gm√ľnd, Aalen und Ellwangen. Zum August 2006 ist das Inkrafttreten eines kreisweiten Verkehrsverbundes aller Busse und Bahnen vorgesehen.

Kreiseinrichtungen

Der Ostalbkreis ist Schultr√§ger folgender Beruflichen Schulen : Technische Schule Aalen (Gewerbliche Schule), Kaufm√§nnische Schule Aalen, Justus-von-Liebig-Schule (Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule) Aalen, Kreisberufsschulzentrum Ellwangen (Gewerbliche, Kaufm√§nnische und Hauswirtschaftliche Schule), Gewerbliche Schule Schw√§bisch Gm√ľnd, Kaufm√§nnische Schule Schw√§bisch Gm√ľnd und Agnes-von-Hohenstaufen-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) Schw√§bisch Gm√ľnd, ferner folgender Sonderschulen : Klosterbergschule (Schule f√ľr Geistig- und K√∂rperbehinderte mit Schulkindergarten) Schw√§bisch Gm√ľnd, Jagsttalschule (Schule f√ľr Geistigbehinderte mit Schulkindergarten) Westhausen, Schloss-Schule Wasseralfingen (Schule f√ľr Sprachbehinderte mit Schulkinderg√§rten) und Schule f√ľr Kranke in l√§ngerer Krankenhausbehandlung Aalen sowie Heideschule (Schule f√ľr Sprachbehinderte) Mutlangen.

Der Ostalbkreis ist Tr√§ger des Ostalb- Klinikums Aalen, das in der Form eines Eigenbetriebs organisiert ist und zu dem auch die Klinik am Ipf Bopfingen geh√∂rt, sowie des Klinikums Schw√§bisch Gm√ľnd mit dem Margaritenhospital Schw√§bisch Gm√ľnd und der Stauferklinik Mutlangen. Auch dieses Klinikum wird als Eigenbetrieb des Ostalbkreises betrieben. Beide Kliniken sind Akademische Lehrkrankenh√§user der Universit√§t Ulm.

Städte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

Städte

  1. Aalen (67.125)
  2. Bopfingen (12.575)
  3. Ellwangen (Jagst) (25.250)
  4. Heubach (10.133)
  5. Lauchheim (4.661)
  6. Lorch (11.481)
  7. Neresheim (8.277)
  8. Oberkochen (8.290)
  9. Schw√§bisch Gm√ľnd (61.391)

Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände

  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Aalen mit den Gemeinden Essingen und H√ľttlingen
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bopfingen mit den Gemeinden Kirchheim am Ries und Riesb√ľrg
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen (Jagst) mit den Gemeinden Adelmannsfelden, Ellenberg, Jagstzell, Neuler, Rainau, Rosenberg und Wört
  4. Gemeindeverwaltungsverband "Kapfenburg" mit Sitz in Westhausen; Mitgliedsgemeinden: Stadt Lauchheim und Gemeinde Westhausen
  5. Gemeindeverwaltungsverband "Leintal-Frickenhofer Höhe" mit Sitz in Leinzell; Mitgliedsgemeinden: Eschach, Göggingen, Iggingen, Leinzell, Obergröningen und Schechingen
  6. Gemeindeverwaltungsverband "Rosenstein" mit Sitz in Heubach; Mitgliedsgemeinden: Stadt Heubach und Gemeinden Bartholomä, Böbingen an der Rems, Heuchlingen und Mögglingen
  7. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Schw√§bisch Gm√ľnd mit der Gemeinde Waldstetten
  8. Gemeindeverwaltungsverband "Schwäbischer Wald" mit Sitz in Mutlangen; Mitgliedsgemeinden: Durlangen, Mutlangen, Ruppertshofen, Spraitbach und Täferrot
  9. Gemeindeverwaltungsverband "Tannhausen" mit Sitz in Tannhausen; Mitgliedsgemeinden: Stödtlen, Tannhausen und Unterschneidheim

Gemeinden

  1. Abtsgm√ľnd (7.394)
  2. Adelmannsfelden (1.886)
  3. Bartholomä (2.169)
  4. Böbingen an der Rems (4.689)
  5. Durlangen (2.996)
  6. Ellenberg (1.758)
  7. Eschach (1.842)
  8. Essingen (6.432)
  9. Göggingen (2.508)
  10. Gschwend (5.041)
  11. Heuchlingen (1.841)
  12. H√ľttlingen (5.654)
  13. Iggingen (2.567)
  14. Jagstzell (2.451)
  15. Kirchheim am Ries (2.066)
  16. Leinzell (2.237)
  17. Mögglingen (4.138)
  18. Mutlangen (6.381)
  19. Neuler (3.096)
  20. Obergröningen (457)
  21. Rainau (3.251)
  22. Riesb√ľrg (2.378)
  23. Rosenberg (2.611)
  24. Ruppertshofen (1.870)
  25. Schechingen (2.438)
  26. Spraitbach (3.516)
  27. Stödtlen (2.008)
  28. Täferrot (1.040)
  29. Tannhausen (1.869)
  30. Unterschneidheim (4.666)
  31. Waldstetten (7.247)
  32. Westhausen (5.885)
  33. Wört (1.423)

Literatur

Das Land Baden-W√ľrttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht B√§nden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-W√ľrttemberg; Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart - Regionalverb√§nde Franken und Ostw√ľrttemberg, Stuttgart, 1980, ISBN 3-17-005708-1

Weblinks


Wikipedia

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