fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Wolfach: 20.02.2006 11:38

Wolfach

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen von Wolfach Karte Wolfach in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Ortenaukreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 18' N, 08┬░ 13' O
48┬░ 18' N, 08┬░ 13' O
H├Âhe : 263 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 67,99 km┬▓
Einwohner : 5.981 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 88 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 5,9 %
Postleitzahlen : 77709
Vorwahl : 07834
Kfz-Kennzeichen : OG, bis 1973 WOL
Gemeindeschl├╝ssel : 08 3 17 145
Stadtgliederung: 3 Stadtteile bzw.
Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstra├če 41
77709 Wolfach
Offizielle Website: www.wolfach.de
E-Mail-Adresse: stadt@wolfach.de
Politik
B├╝rgermeister : Gottfried Moser

Wolfach ist eine Stadt im mittleren Schwarzwald und geh├Ârt zum Ortenaukreis in Baden-W├╝rttemberg ( Deutschland ).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage

Wolfach liegt am Zusammenfluss von Wolf und Kinzig im Kinzigtal . Der Wechsel von Tal und Berglagen kennzeichnet das Stadtgebiet, welches von 250 bis 880 m Meeresh├Âhe reicht. Selbst Teil des Ortenaukreises, grenzt es an die Landkreise Freudenstadt und Rottweil. Sowohl die Bundesstra├če 294 als auch die Landesstra├če 96 durchqueren Wolfach. Durch die Kinzigtalbahn ist die Stadt an das Bahnnetz angebunden.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an das Stadtgebiet von Wolfach. Beginnend im Norden werden sie im Uhrzeigersinn genannt:

Oberwolfach, Bad Rippoldsau-Schapbach, Schenkenzell, Schiltach, Lauterbach, Hornberg, Gutach, Hausach.

Siedlungsstruktur

Die heutige Stadt Wolfach entstand im Zuge der Gemeindereform der 70er-Jahre und gliedert sich in drei Teilorte: Kirnbach, Kinzigtal und die Wolfacher Kernstadt .

Wie ├╝berall im Schwarzwald konzentrieren sich die Siedlungen auch in Wolfach in den Tallagen. Die unfruchtbaren Bergh├Âhen hingegen sind weitgehend unbesiedelt oder werden durch einzeln stehende H├Âfe gepr├Ągt, die vorwiegend Waldwirtschaft betreiben.

W├Ąhrend Kirnbach und Kinzigtal aus Reihend├Ârfern hervorgegangen sind, l├Ąsst sich die Kernstadt in Teile links und rechts der Kinzig differenzieren. Beide werden durch eine Fu├čg├Ąngerbr├╝cke (Gassensteg) und eine Br├╝cke f├╝r den Autoverkehr (Stadtbr├╝cke) verbunden. Rechts der Kinzig befindet sich die sogenannte Vorstadt. Urspr├╝nglich handelte es sich wohl um eine d├Ârfliche Siedlung, deren Zentrum eine Kirche bildete, an deren Stelle die heutige sp├Ątgotische Stadtpfarrkirche St. Laurentius steht, die in den 1940er-Jahren wesentlich erweitert wurde. Im Bereich links der Kinzig ist hingegen eine wohl sp├Ątmittelalterliche Stadtanlage in Querrippenform zu erkennen. Die f├╝r das Mittelalter typische Viertelbildung nach Berufsgruppen ist nicht zu finden. Die breite Marktstra├če (heutige Hauptstra├če) macht aber die urspr├╝ngliche Funktion dieses Stadtteils als Marktort offensichtlich. Wohl bereits im Hochmittelalter war ihm eine Tiefburg vorgelagert, die im Laufe der Zeit zum gro├čen F├╝rstenberger Schloss umgebaut wurde. Schon mit Gr├╝ndung des Stadtgebietes links der Kinzig ├╝bernahm Wolfach damit als Verwaltungs- und Wirtschaftsszentrum zahlreiche zentral├Ârtliche Funktionen f├╝r die umliegende Gegend. Dies ist wohl auch vor dem Hintergrund der einsetzenden Besiedlung des mittleren Schwarzwaldes zu sehen.

Wohl aufgrund der ung├╝nstigen geographischen Lage blieb eine wesentliche Erweiterung des Stadtgebietes im Zuge der Industrialisierung und der Gr├╝nderzeit aus. Schon zu diesem Zeitpunkt l├Ąsst sich demnach ein wesentlicher Bedeutungsverlust Wolfachs feststellen.

Neben den genannten Stadtbereichen entstanden im 20. Jahrhundert wie in anderen St├Ądten auch zahlreiche neue Wohngebiete. Zu nennen ist hier insbesondere der Stra├čburger Hof, der sich westlich der Kernstadt an einem Berghang erstreckt und mit dessen Bau in den 60er-Jahren begonnen wurde. Eine Folge der Erschlie├čung neuer Wohngebiete war auch die zunehmende st├Ądtebauliche Verschmelzung Wolfachs mit dem n├Ârdlich liegenden Nachbarort Oberwolfach-Kirche.

Geologische und bodenkundliche Grundlagen

├ähnlich gro├čen Teilen des Schwarzwaldes ist das Gebirge bei Wolfach vergleichweise alt. Das sogenannte variskische Grundgebirge , faltete sich bis zum Ende des Pal├Ąozoikums auf und wurde sp├Ąter im Gebiet des heutigen Baden-W├╝rttemberg von zahlreichen Sedimentschichten ├╝berlagert. Erst in Folge tektonischer Bewegungen sowie Abtragungen im Zusammenhang mit der Entstehung der Oberrheinischen Tiefebene gelangte das heute bei Wolfach sichtbare Gebirge wieder zum Vorschein. Weiter ├Âstlich sowie auf zahlreichen Bergh├Âhen Wolfachs sind die Schichten des Deckgebirges ÔÇô insbesondere des Buntsandstein ÔÇô noch erhalten geblieben, bevor sie am ├ťbergang des Schwarzwaldes zum G├Ąu stark zu Tage treten (siehe auch: Schichtstufenland ).

Das Grundgebirge besteht im Wesentlichen aus Metamorphiten , im Bereich Wolfachs vor allem Gneis und Granit. Sie entstanden durch den hohen Druck der urspr├╝nglich aufliegenden Deckgebirgsschichten. Unter verschiedensten Bedingungen entwickelten sich dadurch au├čerdem die bei Sammlern begehrten Mineralien , die besonders in der Gegend von Wolfach h├Ąufig zu finden sind. Zudem l├Ąsst sich so der Silberreichtum der Gegend erkl├Ąren.

F├╝r die Landwirtschaft bieten die Bergh├Âhen Wolfachs aufgrund der B├Âden , die durch die aufliegenden Schichten des Buntsandstein entstanden sind, ausgesprochen ung├╝nstige Bedingungen. Das ist der Grund, weshalb dort keine gr├Â├čeren Siedlungen entstanden sind. Diese konzentrieren sich in den T├Ąlern, wobei auch hier nur eine eingeschr├Ąnkte Bewirtschaftung m├Âglich ist. Denn durch die auftretende Staun├Ąsse kommt es h├Ąufig zur Entstehung von Pseudogleyen , deren Nachteile nur durch umfangreiche Drainagema├čnahmen teilweise ausgeglichen werden k├Ânnen.

Geschichte

Name

Erstmals 1084 als "Wolphaha" erw├Ąhnt, finden sich besonders f├╝r das Hoch- und beginnende Sp├Ątmittelalter unterschiedlichste Variationen des Namens "Wolfach": Wolphaa (1091), Wolua (1101), Wolfacha (1148), Wolva (1252), Wolfach inferius (1275), Wolva (1291), Wolvahe (1305) oder sp├Ąter auch Wolffach. Etymologisch gesehen bezieht er sich wohl auf den Flu├č Wolfach , der im Stadtgebiet in die Kinzig m├╝ndet und meint ein Gew├Ąsser, das rei├čend wie ein Wolf ist.

Wappen und Logo

Das Wappen der Stadt Wolfach zeigt einen goldenen Doppelhaken (Wolfsangel) auf blauem Grund. Es geht auf das Siegel der Herren von Wolfach zur├╝ck und wurde nachweislich bereits um 1370 durch die B├╝rgerschaft verwendet, bis ins 16. Jahrhundert allerdings in Kombination mit einem Sternenkranz. Bis ins 19. Jahrhundert wurde au├čerdem wohl in Anlehnung an das f├╝rstenbergische Wappen die Wolfsangel in Rot auf goldenem Grund dargestellt, erst dann f├╝hrte man die heutige Farbkombination ein. Zudem wurde die Wolfsangel ├╝ber die Jahrhunderte hinweg oft spiegelverkehrt gezeigt, so beispielsweise im 16. und 19. Jahrhundert. Das urspr├╝nglich verwendete Dreiecksschild ersetzte man ebenfalls und nutzt heute meist ein Halbrundschild.

Die Verwendung der Wolfsangel als Siegel der Herren von Wolfach steht vermutlich in Verbindung mit deren Bem├╝hungen zur Besiedelung des Schwarzwaldes. Die Wolfsangel war zu karolingerischer Zeit ein Fallentyp f├╝r W├Âlfe und F├╝chse, gelegentlich aber auch f├╝r Fischotter und Marder. In Verbindung mit der Bedeutung des Namens "Wolfach" gebracht, k├Ânnte es sich um ein programmatisches Wappen gehandelt haben, das die Z├Ąhmung der Schwarzwaldlandschaft durch die Herren von Wolfach verdeutlichen sollte.

Um den Au├čenauftritt der Stadt besonders im Zusammenhang mit der Tourismusf├Ârderung zu verbessern, entwickelte man Ende der neunziger Jahre wie in vielen anderen St├Ądten zudem ein Stadtlogo. Es besteht aus dem Schriftzug "Stadt Wolfach", dessen farbige Enden die Giebel und Dachtraufe der H├Ąuser in der Hauptstra├če darstellen sollen.

Bau- und Herrschaftsgeschichte

Wolfach als Teil des F├╝rstentums F├╝rstenberg

Im Zusammenhang mit der Gr├╝ndung des Klosters Sankt Georgen finden sich erstmals Hinweise auf eine adelige Familie De Wolphaha, die um 1084 im Gebiet des heutigen Wolfach lebte. Als Stammsitz wird die Burg Alt-Wolfach (landl├Ąufig Schl├Âssle genannt) angenommen, die auf einem k├╝nstlich angelegten H├╝gel n├Ârdlich von Wolfach im Wolftal liegt und sich auf Grund ihrer salischen Bauweise ins 11. Jahrhundert zur├╝ckdatieren l├Ąsst. Die Herkunft dieser Herren von Wolfach ist weitgehend unbekannt. Man vermutet aber eine enge Beziehung zu den Grafen von Sulz , die im Hochmittelalter besonders im oberen Kinzigtal aktiv waren. Ende des 13. Jahrhunderts erlosch die Familie durch Heirat Udilhilds, der einzigen Tochter Friedrichs von Wolfach, mit Graf Friedrich von F├╝rstenberg .

Dieses Adelsgeschlecht mit heutigem Sitz in Donaueschingen, das neben dem Kinzigtal wesentliche Besitzrechte auf der Baar hatte, erlebte seinen Aufstieg besonders in der Fr├╝hen Neuzeit und z├Ąhlt bis heute zum europ├Ąischen Hochadel . Die folgenden 500 Jahre sollte es die Geschicke Wolfachs bestimmen und war ma├čgebend f├╝r dessen heutige Gestalt. F├╝r die Entwicklung Wolfachs war dabei die Teilung der Familie in eine Baarer und eine Kinzigt├Ąler Linie unter Konrad von F├╝rstenberg (ÔÇá vor 1419) von Bedeutung, denn sie zog eine starke Baut├Ątigkeit nach sich. Mit dem Tod Heinrich VI. von F├╝rstenberg 1490 erlosch die Kinzigt├Ąler Linie aber wieder, ihre Besitzungen fielen an die Baarer Verwandten. Ab 1744 kam es zur Vereinigung der L├Ąnderreien zum F├╝rstentum F├╝rstenberg. Das Kinzigtal war dabei in verschiedene Amtsbezirke gegliedert, wobei das Obere Quartier von Wolfach aus verwaltet wurde.

Die Stadt und ihre Gr├╝ndung

Das genaue Alter von Wolfach ist nicht bekannt, denn die Geschichte der Stadt l├Ąsst sich lediglich bis ins Jahr 1148 zur├╝ckverfolgen. Hier wurde erstmals ein Dorf erw├Ąhnt, das mit gro├čer Wahrscheinlichkeit auf dem Gebiet der heutigen Vorstadt rechts der Kinzig errichtet worden war, sicherlich aber nur aus wenigen Geb├Ąuden bestand. Der Schwarzwald war zu diesem Zeitpunkt ein weitgehend unbesiedeltes Gebiet. Insofern muss man sich eine sehr bescheidene Siedlung vorstellen, deren Bewohner ihren Lebensunterhalt mit Holzf├Ąllerei bestritten. Es handelte sich wohl um ein Rodungsunternehmen, wie sie in jener Zeit im Zuge des hochmittelalterlichen Landesausbaus von Seiten des Adels forciert wurden.

Ende des 13. Jahrhunderts finden sich in den Aufzeichnungen Hinweise auf Geb├Ąude links der Kinzig. Zu diesem Zeitpunkt muss bereits reger Handel geherrscht haben, denn nun entstand die breite Marktstra├če, die bis heute das Zentrum Wolfachs bildet. Die Mittel f├╝r die Neubauten wurden von dem florierenden Silberbergbau erwirtschaftet. 1305 erhielten die Wolfacher von den F├╝rstenbergern wesentliche Freiheitsrechte zugesichert, zu denen auch das Marktrecht geh├Ârte. Auch wenn der zu diesem Zeitpunkt wohl schon vorhandende Grundriss des Wolfacher Marktes bis heute beibehalten wurde, entspricht die heutige Gestalt der Hauptstra├če nicht der jener Zeit. Verantwortlich daf├╝r waren besonders Gro├čfeuer in den Jahren 1694, 1799 und 1836. Die ├Ąltesten Wolfacher B├╝rgerh├Ąuser stammen daher aus dem 16. und 17. Jahrhundert (Gasthof - Hotel Hecht, sowie das Albanus-Haus direkt daneben). Der Gro├čteil der H├Ąuser ist j├╝ngeren Datums und zeigt h├Ąufig historistische Z├╝ge. Bestes Beispiel hierf├╝r ist das 1894 im Neorenaissancestil erbaute Rathaus. Die Sch├Ąden aus den beiden Weltkriegen sind dagegen begrenzt.

Das f├╝rstenbergische Schloss

Der Westfl├╝gel des f├╝rstenbergischen Schlosses mit einem Teil des Schlossgartens im Vordergrund. In der Fr├╝hen Neuzeit befand sich hier der mehrere Meter tiefe Innere Graben, der die Stadt im S├╝den vor Angriffen sch├╝tzen sollte. Ihm vorgelagert war ein Verteidigungswall, von dem heute noch Reste zu sehen sind, sowie eine weitere Grabenanlage. Beide Gr├Ąben konnten im Krisenfall mit Wasser geflutet werden. Im Hintergrund ist der ins Schloss integrierte Hungerturm zu erkennen, der damals Teil der Befestigungsanlagen Wolfachs war, dann aber in den barocken Neubau des Schlosses integriert wurde.
Der Westfl├╝gel des f├╝rstenbergischen Schlosses mit einem Teil des Schlossgartens im Vordergrund. In der Fr├╝hen Neuzeit befand sich hier der mehrere Meter tiefe Innere Graben, der die Stadt im S├╝den vor Angriffen sch├╝tzen sollte. Ihm vorgelagert war ein Verteidigungswall, von dem heute noch Reste zu sehen sind, sowie eine weitere Grabenanlage. Beide Gr├Ąben konnten im Krisenfall mit Wasser geflutet werden. Im Hintergrund ist der ins Schloss integrierte Hungerturm zu erkennen, der damals Teil der Befestigungsanlagen Wolfachs war, dann aber in den barocken Neubau des Schlosses integriert wurde.

Der Marktstra├če vorgelagert bestand wohl anf├Ąnglich ein kleineres Geb├Ąude, das den Grundstein f├╝r das heutige F├╝rstenberger Schloss bildete. Jedenfalls lassen sich Teile des ins Schloss integrierten Stadttores anhand romanischer Funde ins ausgehende 12. oder beginnende 13. Jahrhundert datieren. Heute ist das Wolfacher Schloss nach dem Residenzschloss in Rastatt die zweitgr├Â├čte Anlage dieser Art in Mittelbaden und riegelt das Kinzigtal dank seiner Gr├Â├če fast vollst├Ąndig ab. Unter Heinrich VI. von F├╝rstenberg (ÔÇá 1490) erfuhr es Mitte des 15. Jahrhunderts eine erste wesentliche Ausbauphase. Die Nachfolger Heinrichs VI. zeigten aber nur geringes Interesse am Schloss, und es diente lange als Alterssitz gr├Ąflicher Witwen. Unter Landgraf Maximilian Franz (1655 - 1681) erhielt das Schloss dann seine heutige Gestalt. Die Pl├Ąne sahen vor, die mittelalterliche Burg zu einem Residenzschloss nach franz├Âsischem Vorbild umzugestalten. Leider konnten sie nicht mehr vollst├Ąndig verwirklicht werden, da der Landgraf vor Abschluss der Bauarbeiten starb und die F├╝rstenberger erneut das Interesse an dem Geb├Ąude verloren. Trotzdem wurde es soweit umgebaut, dass sein mittelalterlicher Charakter praktisch vollst├Ąndig verschwand. Bei dem weitgehend schmucklosen barocken Neubau handelt es sich um eine vierfl├╝gelige Schlossanlage mit ungleichm├Ą├čigem Grundri├č, die Teile der ehemaligen mittelalterlichen Befestigungen Wolfachs mit einbezieht, so zum Beispiel den Hungerturm im Westfl├╝gel oder das erw├Ąhnte Stadttor im 100 Meter langen S├╝dfl├╝gel. Unterteilt durch die Marktstra├če umfasst das Schloss zwei Innenh├Âfe, von denen der gr├Â├čere im Westen wohl als Ehrenhof gedacht war. In den folgenden Jahrhunderten diente das Schloss als Verwaltungssitz. 1947 vernichtete ein Gro├čbrand wesentliche Teile der Schlossanlage, und man sah sich zum damaligen Zeitpunkt nicht in der Lage, sie wieder in den alten Zustand zu versetzen. Bis heute sind im Schloss daher B├╝ror├Ąume staatlicher Beh├Ârden untergebracht.

Wolfach im 19. und 20. Jahrhundert

Im Zuge der Mediatisierung wurde Wolfach 1806 Baden zugesprochen. Dem Haus F├╝rstenberg blieben aber einige Rechte erhalten, die teilweise bis heute gelten. Bis vor wenigen Jahren besa├č es zudem gro├če Waldgebiete. Wolfach wurde zur Bezirkshauptstadt erkl├Ąrt, und wichtige ├ämter im Schloss untergebracht.

Als Kreisstadt (siehe Landkreis Wolfach) blieb Wolfach auch nach dem Zweiten Weltkrieg Sitz zahlreicher Beh├Ârden. Erst im Rahmen der Verwaltungsreformen der fr├╝hen 70er-Jahre verlor es diese Funktion.

Kinzig-Fl├Â├čerei

Die Fl├Â├čerwiese in Wolfach w├Ąhrend des Fl├Â├čerfestes im Sommer 2004. Im Hintergrund der Gassensteg.
Die Fl├Â├čerwiese in Wolfach w├Ąhrend des Fl├Â├čerfestes im Sommer 2004. Im Hintergrund der Gassensteg.

Aufgrund ihrer g├╝nstigen Lage am Zusammenfluss von Wolf und Kinzig war die Stadt Wolfach bis ins 19. Jahrhundert ein Zentrum der Kinzig- Fl├Â├čerei . Bereits um 1470 ist ein bl├╝hendes Gesch├Ąft mit dem Holzhandel nachgewiesen. Um 1500 gew├Ąhrten die F├╝rstenberger den Wolfachern das Privileg zum "ausw├Ąrtigen Holzhandel". Damit wurde die b├Ąuerliche Bev├Âlkerung im Umland von dem lukrativen Gesch├Ąft ausgeschlossen. Sebastian M├╝nster schreibt in seiner Cosmographia universalis: "Das volck so bey der Kyntzig wohnet, besonders umb Wolfach ernehret sich mit gro├čen Bawh├Âltzern, die sie durch das Wasser Kyntzig gen Stra├čburg in den Rhein fl├Âtzen und gro├č Gelt j├Ąhrlich erobern". Die Fl├Â├čerei scheint also schon damals eine gro├če Einnahmequelle f├╝r die Wolfacher gewesen zu sein und sollte es ├╝ber die Jahrhunderte auch bleiben. Ab 1527 organisierten sich die Wolfacher Fl├Â├čer in einer genossenschaftlichen Vereinigung, denn die Fl├Â├čerei erforderte gro├če logistische Anstrengungen. ├ťberwacht wurde sie von den F├╝rstenbergern, die als Landesherren das Recht zur Nutzung der Kinzig als Transportmittel innehatten. Ihre Bl├╝tezeit erlebte die Wolfacher Fl├Â├čerei im 15. und 16. Jahrhundert und dann nochmals im 18. Jahrhundert, als der Holzbedarf rapide anstieg, weil die Niederlande und England begannen, ihre m├Ąchtigen Kriegs- und Handelsflotten aufzubauen. Mit den M├Âglichkeiten der neu eingef├╝hrten Eisenbahn konnte man aber nicht mithalten, und so wurde die Fl├Â├čerei 1896 eingestellt. Heute erinnern in Wolfach noch zahlreiche technische Einrichtungen an den ausgestorbenen Berufsstand der Fl├Â├čer, so zum Beispiel der alte Flo├čhafen oder zahlreiche Stauwehre. 1984 entstand der Verein der Wolfacher Kinzigfl├Â├čer, der sich zum Ziel setzte, Wissen ├╝ber das alte Handwerk zu bewahren. Alle zwei Jahre findet seitdem in Wolfach ein gro├čes Flo├čhafenfest statt, bei dem auch immer die Fahrt eines Flo├čes zu bewundern ist. Zur Feier des europ├Ąischen Fl├Â├čertreffens 1994 in Wolfach wurde zudem ein Fl├Â├čermuseum eingerichtet.

Tourismusgeschichte

Im 19. Jahrhundert l├Âste der Tourismus die Fl├Â├čerei als wichtigsten Wirtschaftsfaktor Wolfachs ab. Aber schon viel fr├╝her, n├Ąmlich f├╝r das Jahr 1595, ist ein erster Kurgast nachgewiesen, der sich im damaligen Heilbad Wolfach erholen wollte. Vermeintliche Mineralb├Ąder waren es auch, die in den folgenden Jahrhunderten immer mehr Urlauber nach Wolfach lockten. Ihren H├Âhepunkt erreichte die Entwicklung Ende des 19. Jahrhunderts. Die Wolfacher stellten sich zu dieser Zeit immer mehr auf den wachsenden Touristenstrom ein, schm├╝ckten die Stadt mit s├╝dl├Ąndischen Pflanzen und versuchten "das Stra├čenbild heiter zu gestalten". ÔÇô Mit einigem Erfolg: 1892 w├Ąhlten die Leser einer Berliner Zeitschrift Wolfach zum "sch├Ânsten Luftkurort Deutschlands". 1912 erhielt die Stadt zudem den Titel des "sch├Ânstgelegenen Schwarzwaldst├Ądtchens". Wie so vielem machte der Erste Weltkrieg aber auch den Bem├╝hungen ein Ende, Wolfach als Heilbad zu etablieren. Jedenfalls konzentrierte man sich seit Beginn der Weimarer Republik auf die Darstellung Wolfachs als Luftkurort. Ab 1934 kam es zu einem erneuten Aufschwung, als Wolfach von der NS-Organisation Kraft durch Freude angefahren wurde. Aber auch er wurde j├Ąh beendet, diesmal durch den Zweiten Weltkrieg. Seit 1945 konnte sich der Tourismus in Wolfach endlich wieder ungehindert entwickeln. Das einsetzende Wirtschaftswunder tat ein ├ťbriges, und 1953 wurde mit 24.817 ├ťbernachtungen erstmals der Vorkriegsstand ├╝bertroffen. Heute z├Ąhlen die Wolfacher Hotels und Pensionen j├Ąhrlich rund 128.000 ├ťbernachtungen (Jahr 2000).

Politik

Bauliche Fortschritte in den 90er-Jahren

Die breite Marktstra├če in der restaurierten Altstadt von Wolfach.
Die breite Marktstra├če in der restaurierten Altstadt von Wolfach.

1993 ergaben sich mit der Einweihung des Reutherbergtunnels v├Âllig neue Perspektiven, indem die B 294 um Wolfach herum gef├╝hrt wurde, was besonders die Altstadt vom Verkehr entlastete. Hatte sich die Stadtentwicklung der Nachkriegszeit wesentlich an den Bed├╝rfnissen des Autos orientiert, war man nun bem├╝ht, die Stadt wieder im Sinne der Tourismusf├Ârderung umzugestalten. Im Bereich des Schlosses und des Marktplatzes orientierte man sich dabei am Stadtbild der Kaiserzeit. Unter anderem wurde der alte Stadtbach, der so genannte "Rie├čner", teilweise wieder freigelegt. Ein weiteres wichtiges Projekt war die Sanierung der "Bergstra├če" sowie der fast vollst├Ąndige Neubau der damals durchweg sanierungsbed├╝rftigen Vorstadt rechts der Kinzig. Heute sind diese gro├čen Sanierungsprojekte weitgehend abgeschlossen, vergleichsweise kleinere dauern aber noch an.

Aktuelle Probleme

Auch wenn ihre Tallage wesentlich zum Reiz der Stadt beitr├Ągt, ist sie zugleich auch das gr├Â├čte Hindernis f├╝r eine weitere Entwicklung Wolfachs. Inzwischen ist der gr├Â├čte Teil der bebaubaren Fl├Ąchen genutzt, und es bleibt daher wenig Raum f├╝r neue Projekte. Ein Problem ist das besonders f├╝r die wenigen Industriebetriebe der Stadt, denen es an Erweiterungsfl├Ąchen mangelt. Infolge dessen kam es in der Vergangenheit zur Abwanderung von Firmen und mit ihnen Einwohnern und Einzelhandelsgesch├Ąften. In der Innenstadt machte sich damit zunehmend der Mangel an Einkaufsm├Âglichkeiten bemerkbar. Hinzu kommt es in den letzten Jahren im Zuge von verschiedenen Verwaltungsreformen zum Abzug staatlicher Beh├Ârden aus der ehemaligen Kreisstadt. Folge ist ein zunehmender Zentralit├Ątsverlust . Ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit nicht abzusehen. So ist und bleibt der Tourismus letztlich wichtigster Wirtschaftsfaktor Wolfachs.

Verwaltung

Wolfach arbeitet innerhalb einer Verwaltungsgemeinschaft mit dem Nachbarort Oberwolfach zusammen. Dies gilt insbesondere f├╝r die Tourismusf├Ârderung. Eine enge Kooperation besteht au├čerdem mit den Orten Hausach und Haslach.

Tourismus

Besonders intensiv stellt sich die Zusammenarbeit von Wolfach und Oberwolfach auf dem Gebiet der Tourismusf├Ârderung dar. Man betreibt nicht nur eine gemeinsame Touristeninformation, sondern arbeitet auch bei zentralen Projekten wie einem neugestalteten Besucherbergwerk oder dem Mineralienmuseum in Oberwolfach eng zusammen. Als Treffpunkt von Mineralienfreunden erreichte man damit in den vergangenen Jahren eine wohl einmalige Stellung innerhalb des Schwarzwaldes. Einen weiteren Schwerpunkt in der Tourismusf├Ârderung bildet der Ausbau von Sportangeboten, besonders f├╝r Wanderer, Motorrad- und Mountainbike-Fahrer.

Trotzdem bleibt die Dorotheenh├╝tte mit rund 400.000 Besuchern j├Ąhrlich erster Anlaufspunkt f├╝r Touristen in Wolfach. Die ehemalige Glash├╝tte wurde Mitte des 20. Jahrhunderts gegr├╝ndet und von den Betreibern zum "Erlebnispark" ausgebaut. Heute umfasst sie ein Mundblash├╝tte und ein Glasmuseum und bietet auch eine ganzj├Ąhrige Verkaufsschau f├╝r Weihnachtsschmuck. Neben dieser Hauptattraktion auf eigenem Gebiet profitiert Wolfach von zahlreichen Besuchermagneten in seiner unmittelbaren Umgebung. So liegen beispielsweise die Vogtsbauernh├Âfe , eines der gr├Â├čten Freilichtmuseen Deutschlands mit ├╝ber 300.000 Besuchern j├Ąhrlich, im benachbarten Gutach. Nur wenige Kilometer weiter finden sich mit den Triberger Wasserf├Ąllen die h├Âchsten ihrer Art in Deutschland.

Gro├čer Beliebtheit erfreuen sich zudem die zahlreichen Veranstaltungen in Wolfach. Hier ist besonders die Wolfacher Fastnacht zu nennen, f├╝r die seit l├Ąngerem gesonderte ├ťbernachtungspakete angeboten werden. Um den Tourismus weiter zu f├Ârdern entwickelte man in den vergangenen Jahren zudem neue Veranstaltungsformate wie das der "Langen Tafel", ein Fest mit internationalem Flair, das durch die Form des Wolfacher Marktplatzes inspiriert wurde.

Trotz dieser Ma├čnahmen hat Wolfach wie viele Schwarzwaldorte mit sinkenden ├ťbernachtungszahlen zu k├Ąmpfen. Ihre Ursache hat diese Entwicklung einerseits in der steigenden Attraktivit├Ąt ausl├Ąndischer Ziele und in der Zunahme des Tagestourismus andererseits. Au├čerdem mangelt es in Wolfach an wesentlichen touristischen Einrichtungen wie zum Beispiel einem Freibad. Der mehrfach angesto├čene Plan zum Bau eines gro├čen Freizeitbades zusammen mit den Nachbargemeinden scheiterte bisher an der Finanzierung und am Fehlen eines Investors.

Gemeinderat

In den letzten Jahren hatte der Gemeinderat folgende Besetzung:

Partei 1994 1999 2004
CDU 8 Sitze 10 Sitze 8 Sitze
SPD 5 Sitze 3 Sitze 3 Sitze
FW 6 Sitze 8 Sitze 7 Sitze

St├Ądtepartnerschaften

  • Kreuzlingen ( Schweiz )
  • Richfield / Ohio ( USA )
  • Cavalaire sur Mer /D├ępartement Var ( Frankreich )

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Schw├Ąbisch-Alemannische Fastnacht

Hauptartikel: Wolfacher Fasnet

Wolfacher Hansel beim Umzug
Wolfacher Hansel beim Umzug

Wolfach gilt als eine der traditionsreichsten Hochburgen der schw├Ąbisch-alemannischen Fastnacht . Denn nur in wenigen Orten findet man eine derartige Vielfalt fastnachtlichen Brauchtums.

Schon kurz nach Dreik├Ânig finden die ersten Narrenversammlungen statt. Neben der Veranstaltung einiger B├Ąlle wie dem Zunftabend oder dem Musikerball bildet allerdings das Schnurren am Sonntag vor dem Schmutzigen Donnerstag den H├Âhepunkt der Vorfasnet. Dabei ziehen zahlreiche kleinere Gruppen durch viele Lokale Wolfachs und glossieren Ereignisse des vergangenen Jahres.

W├Ąhrend der eigentlichen Fastnachtstage ziehen nicht weniger als 12 Umz├╝ge durch die Stadt. Der ├Ąlteste und zugleich bekannteste ist der Wohlauf , mit dem die Wolfacher am Rosenmontag , der hier Schellemendig hei├čt, den Haupttag ihrer Fasnet einl├Ąuten. Fr├╝h morgens ziehen rund tausend wei├č Gekleidete durch die vollst├Ąndig verdunkelte Stadt und veranstalten mit ihren mitgebrachten Krachinstrumenten einen ohrenbet├Ąubenden L├Ąrm. Unterbrochen wird die Katzenmusik immer wieder vom Wohlaufs├Ąnger, der bei Laternenschein die abgewandelte Version eines alten Nachtw├Ąchterliedes anstimmt. Am Mittag desselben Tages findet dann das traditionelle Fasnetspiel statt. Das bekannteste dieser kleinen Theaterst├╝cke ist das um 1787 entstandene Singspiel "Die Weiberm├╝hle von Tripstrill" von Georg Anton Bredelin , das alle f├╝nf Jahre aufgef├╝hrt wird. Am Schmutzige Dunnschdig (Schmutziger Donnerstag), Schellemendig und Fasnetzieschdig (Fastnachtsdienstag) gibt es jeweils um 10 Uhr 30 eine Elfemess . Der wohl originellste Wolfacher Umzug ist der Nasenzug am Fastnachtsdienstag, bei dem nur M├Ąnner mitmachen d├╝rfen, die sich zuvor mit viel Phantasie eine neue Nase gebastelt haben. Wird eine Frau in dem Herrenclub entdeckt, landet sie gnadenlos im eiskalten Stadtbrunnen. Am Fastnachtsdonnerstag, -samstag und -dienstag findet jeweils ein N├Ąrrischer Kaffee statt, bei dem hunderte B├╝rgerfrauen (Kaffeetanten) begleitet von zahlreichen Trommlern durch Stadt ziehen, um sich danach zum Kaffeeplausch zu treffen. Ihren Abschluss findet die Wolfacher Fastnacht in der Geldbeutelw├Ąsche am Aschermittwoch. Vorbei an der Klagemauer beim Finanzamt zieht die recht exklusive W├Ąschergilde zum Stadtbrunnen, um dort ihre nunmehr leeren Geldbeutel unter lautem Wehklagen zu reinigen.

Es sind aber nicht nur die zahlreichen Umz├╝ge und Veranstaltungen, die die Wolfacher Fastnacht einzigartig machen. Nur wenige St├Ądte k├Ânnen auf ein derart reichhaltiges Repertoire an Fastnachtsfiguren zur├╝ckgreifen. Zu den am h├Ąufigsten bewunderten geh├Ârt der Nussschalenhansel, dessen H├Ąs mit rund 3000 Nussschalenh├Ąlften ben├Ąht ist. Den R├Âslehansel gibt es in zwei Varianten. Auf der Maske des roten R├Âslehansels ist eine rote Rose auf der Stirn aufgemalt, auf der Larve des schwarzen R├Âslehansels ist eine gelbe Blume in schwarzem Rankenwerk zu sehen. ├ähnlich kunstvolle Bemalungen von Masken gibt es sonst nur noch im venezianischen Karneval. ├äu├čerst selten sind heute auch Blechmasken, zumal, wenn sie wie im Fall des Sp├Ąttlehansel im Mundst├╝ck beweglich sind. Streifenhansel, Mehlwurmhansel und Schellenhansel komplettieren das bunte Bild der Wolfacher Hanselfiguren. Seit 1958 gibt es die Alden Rungunkeln und M├╝ller, die der "Altweiberm├╝hle von Tripstrill" entlehnt sind. Hinzu kommen noch viele andere Figuren wie die Landsknechte und Kanoniere, Narrenpolizisten sowie die Einzelfiguren Gullerreiter, Riesendame und Tambourmajor.

Museen

  • Dorotheenh├╝tte - ( Glash├╝tte ) mit Glasmuseum
  • Fl├Â├čer- und Heimatmuseum - Eine eigene Abteilung des Heimatmuseums widmet sich der Kinzig fl├Â├čerei
  • Bergbau- und Mineralienmuseum - Ausstellung von Mineralien aus dem Schwarzwald (im benachbarten Oberwolfach)
  • Besucherbergwerk "Grube Wenzel" - Eine begehbare Silbergrube aus dem 18. Jahrhundert (im benachbarten Oberwolfach)

Kunst, Musik und Freizeit

  • Kulturbaustelle Klausenbauernhof - In dem aufw├Ąndig renovierten Schwarzwaldhof finden regelm├Ą├čig Ausstellungen und Konzerte statt.
  • Regelm├Ą├čig stattfindende Kurkonzerte und Brauchtumsvorf├╝hrungen auf dem Marktplatz vor dem Rathaus.
  • Nachtw├Ąchterrundgang im Sommer alle zwei Wochen.
  • Bike-Park Wolfach, Offroad-Parcours f├╝r Dirt-Fahrer .

Bauwerke

  • F├╝rstenberger Schloss - Eines der gr├Â├čten Schl├Âsser Mittelbadens, die jetzige Ausgestaltung stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sehenswert ist vor allem die Schlosskapelle.
  • Burgruine Alt-Wolfach - Stammt vermutlich aus dem 11. Jahrhundert und befindet sich auf einem k├╝nstlich angelegten Bergkegel zwischen Oberwolfach und Wolfach.
  • Rathaus - Das Geb├Ąude im Neo-Renaissancestil stammt von 1894 und ist mit einer aufw├Ąndigen Fassadenbemalung des Wolfacher K├╝nstlers Eduard Trautwein versehen.

Parks

  • Kurgarten mit Musikpavillon
  • Fl├Â├čerpark mit Kleintierschau
  • Kinziganlagen und Schlossgarten

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Schw├Ąbisch-alemannische Fastnacht in Wolfach und Kinzigtal, Bauernfastnacht in Kirnbach (Fr├╝hjahr)
  • Stadtbrunnenfest des Gewerbevereins (Fr├╝hjahr)
  • Biker-Weekend mit Live-Konzert (Sommer)
  • Sommerfest Trachtenkapelle Kinzigtal letztes volle Augustwochenende
  • Lange Tafel alle zwei Jahre (Sommer)
  • Mineralienb├Ârse (Sommer)
  • Flo├čhafenfest alle zwei Jahre (Sommer)
  • Open-Air Rockfest Moosenm├Ąttle (Sommer)
  • Schlachtfest der Freiwilligen Feuerwehr (Sommer)
  • Wolfacher Herbst des Gewerbevereins (Herbst)

Wirtschaft und Infrastruktur

Gerichte, Beh├Ârden und Einrichtungen

Wolfach ist Sitz eines Amtsgerichts , das zum Landgerichtsbezirk Offenburg geh├Ârt. Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Kinzigtal des Erzbistums Freiburg.

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Simon Eusebius Finckh (1651-1720), Abt des Klosters Sankt Blasien und wesentlich an dessen Neugestaltung beteiligt.
  • Ignatius Querck (1660-1670), Jesuitenpater, Prediger und Schriftsteller.
  • Johann Georg Hildbrand (1670-1735), Kunstmaler.
  • Franz Joseph Willibald Strasser (1769-1846), M├╝nsterpfarrer in Konstanz.
  • Joseph Moser (1783-1865), bedeutender Portr├Ątmaler.
  • Ernst Bassermann (1854-1917), Abgeordneter im Reichstag und Vorsitzender der Nationalliberalen Partei .
  • Dr. Wilhelm Sandfuchs (1913-1999), Kirchenjournalist beim S├╝dwestfunk und Bayerischen Rundfunk, Biograph Papst Pius XII.
  • Coelestin Vivell (1846-1923), Musikforscher.
  • Prof. Dr. Oskar Vivell (1917-1981), Kinderarzt, Leiter der Karlsruher Kinderklinik.

Personen die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Georg Anton Bredelin (1752-1814), Magister, Schulvisitator der f├╝rstenbergischen Herrschaft Wolfach, Autor des Singspieles "Die Altweiberm├╝hle".
  • Johann Baptist Seele (1774-1814), Hofmaler der W├╝rttemberger und Galeriedirektor in Stuttgart. Wurde geadelt. Von 1781 bis 1889 in Wolfach.

Literatur

  • Disch Franz: Chronik der Stadt Wolfach. Wolfach, Karlsruhe 1920
  • Harter Hans: Adel und Burgen im oberen Kinziggebiet. Studien zur Besiedelung und hochmittelalterlichen Herrschaftsbildung im mittleren Schwarzwald. M├╝nchen 1992
  • Historischer Verein f├╝r Mittelbaden (Hrsg.): Die Stadt- und Landgemeinden des Kreises Wolfach. Ein historisch-topographisches Ortslexikon. B├╝hl 1970
  • Krausbeck Josef, Knauss Frieder: Masken unserer Stadt. Stuttgart 1974
  • Stadt Wolfach (Hrsg.): Schwarzwaldstadt mit Tradition. Wolfach, Kirnbach, Kinzigtal. Freiburg 1988
  • Reineck Peter: Zentralit├Ątsverlust durch Kreisreform? Aufgezeigt am Beispiel der ehemaligen Kreisst├Ądte Donaueschingen, Titisee-Neustadt, Wolfach; unter besonderer Ber├╝cksichtigung des Zentralit├Ątserhaltungsprogramms und des Fremdenverkehrs als Ersatzfunktion. Freiburg 1992

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Schacher 77709 Oberwolfach http://www.hotel-schacher.de/  07834 / 6013
Drei K├Ânige 77709 Oberwolfach http://www.3koenige.de/  07834 / 8380-0
Hirschen Landidyll 77709 Oberwolfach http://www.landidyll.com/  07834 / 8370
Krone 77709 Wolfach http://www.kronewolfach.de/  07834 / 8378-0
Sonne 77709 Wolfach http://www.sonne-kirnbach.de/  07834 / 6955
Hotel Kreuz 77709 Wolfach http://www.kreuz-wolfach.de/  07834 / 320
Hotel Garni 77709 Wolfach http://www.hotelschilli.de/  07834 / 505
Zum Walkenstein 77709 Oberwolfach http://www.walkenstein.de/  07834 / 3 95
Landhaus Hechtsberg 77756 Hausach-Hechtsberg http://www.landhaus.hechtsberg.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307831 / 96660

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wolfach aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Wolfach verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de