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Letzte Änderung für Artikel Oppenau: 16.01.2006 11:05

Oppenau

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Wappen Karte
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Deutschlandkarte, Position von Oppenau hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Ortenaukreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 28' N, 08¬į 10' O
48¬į 28' N, 08¬į 10' O
H√∂he : 277 m √ľ. NN
Fläche : 73,04 km²
Einwohner : 5.047 (31. März 2004)
Bevölkerungsdichte : 69 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 3,6 %
Postleitzahl : 77724-77728
Vorwahl : 07804
Kfz-Kennzeichen : OG
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 17 098
Stadtgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
77728 Oppenau
Website: www.oppenau.de
E-Mail-Adresse: info@oppenau.de
Politik
B√ľrgermeister : Thomas Grieser ( CDU )

Oppenau ist eine Stadt im Renchtal, gelegen im mittleren Schwarzwald.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Oppenau liegt am Zusammenfluss von Lierbach und Rench in 260 bis 1000 Meter Höhe. Die nächstgelegenen Städte sind talauswärts Lautenbach und Oberkirch, taleinwarts Bad Peterstal-Griesbach. Über die Oppenauer Steige erreicht man Freudenstadt. Die waldreiche Gemarkung - 58,5 km² und damit 80% der Gemarkungsfläche sind bewaldet - wird von größeren Schwarzwaldbergen begrenzt, insbesondere der Moos (878 m), dem Braunberg (877 m), dem Schliffkopf (1050 m) und dem Kniebis (960 m).

Wappen

Das Wappen zeigt eine von einer roten Stadtmauer umgebene rote Burg. Das Wappen wird seit Erbauung der Burg Friedberg 1319 benutzt.

Geschichte

Stich von 1804 mit Stadtwappen und dem Wappen des neuen Landesherrn, dem Großherzog von Baden
Stich von 1804 mit Stadtwappen und dem Wappen des neuen Landesherrn, dem Großherzog von Baden

Im 12. Jahrhundert entstand aus einer landwirtschaftlichen Ansiedlung das Dorf Noppenouwe ("Aue des Noppo") , das bis 1218 den Z√§hringern unterstand. Nach deren Aussterben war die Herrschaft im hinteren Renchtal stark zersplittert, ma√ügeblichen politischen, kulturellen und religi√∂sen Einflu√ü auf Oppenau hatte ab dieser Zeit das 1192 im Lierbachtal gegr√ľndete Kloster Allerheiligen. 1316 kam das Renchtal in die Hand der Bisch√∂fe von Stra√üburg . An diese erinnert heute noch das aus dem Jahr 1782 stammende Wappen des F√ľrstbischofs Louis Ren√© √Čdouard de Rohan-Gu√©m√©n√© am urspr√ľnglich im 16. Jahrhundert errichteten oberen Stadttor.

Um 1319 gr√ľndeten die Stra√üburger Bisch√∂fe am Ausgang des Lierbachtals den befestigten Ort Friedberg mit gleichnamiger Burg und statteten ihn mit Stadtrechten aus. Grund war die Sicherung des Besitzes gegen w√ľrttembergische und badische Bestrebungen, ihren Einfluss im Renchtal zu erweitern. Beide Orte waren verkehrsg√ľnstig an der Handelsstra√üe von Stra√üburg nach Ulm gelegen und profitierten davon, dass hier auf dem Weg √ľber den Kniebis Vorspann und oft auch Nachtquartier genommen werden musste.

Oberes Stadttor mit Wappen des F√ľrstbischofs Louis de Rohan
Oberes Stadttor mit Wappen des F√ľrstbischofs Louis de Rohan

Friedberg und Noppenouwe wuchsen zusammen, der aus Noppenouwe abgeleitete Namen Oppenau b√ľrgerte sich seit dem 15. Jahrhundert f√ľr beide Siedlungen ein. Die vollst√§ndige bauliche Vereinigung der beiden Orte erfolgte allerdings erst 1770 durch die sog. Beilerstadt.

Zwischen 1592 und 1664 war die Stadt an die Herz√∂ge von W√ľrttemberg verpf√§ndet. In diese Zeit f√§llt der gro√üe Stadtbrand von 1615 . Der durch Heinrich Schickhardt geplante Wiederaufbau nach schw√§bischer Art pr√§gt durch die zur Strasse gerichteten Giebelseiten heute noch das Stadtbild im oberen Stadtteil.

1668 wurde in Oppenau ein Kapuzinerkloster errichtet, das 1804 aufgelöst wurde. Anschließend wurde an dieser Stelle durch Errichtung des Rathauses und der Pfarrkirche St. Johannes die heutige Ortsmitte mit dem Allmendplatz als zentralem Platz errichtet.

1803 fiel Oppenau im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses an das Gro√üherzogtum Baden. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Oppenau Teil des Bundeslandes Baden und geh√∂rt seit 1952 zu Baden-W√ľrttemberg.

Religionen

Die Bevölkerung von Oppenau ist vorwiegend katholisch . Daneben existiert auch eine evangelische sowie eine neuapostolische Gemeinde.

Politik

St√§rkste politische Partei in Oppenau ist traditionell die CDU . Sie hat aktuell 10 (keine Ver√§nderung gegen√ľber der vorigen Wahl) Sitze im Gemeinderat , die SPD stellt 3 R√§te (-1) und die UWO (Unabh√§ngige Wahlervereinigung Oppenau) 7 (+2).

Oppenau ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Renchtal, zu der auch das benachbarte Bad Peterstal-Griesbach gehört.

Wirtschaft

Oppenau ist auf Grund seiner Lage landwirtschaftlich geprägt, insbesondere die Forstwirtschaft und die Spirituosenherstellung haben eine große Bedeutung. Daneben existieren Unternehmen des Fahrzeugbaus und der chemischen Industrie. Der Tourismus ist ebenfalls ein relevanter Wirtschaftsfaktor.

Verkehr

Oppenau liegt an der B 28 sowie an der Renchtalbahn Appenweier - Bad Griesbach. Bahnhöfe bzw. Haltestellen auf dem Stadtgebiet sind (talauswärts gezählt) Löcherberg, Ibach, Oppenau, Ramsbach-Birkhof, Ramsbach-Höfle. Der Bahnverkehr wird durch einen Busverkehr ergänzt. Busse sind die einzige öffentliche Verbindung ins Lierbachtal und in Richtung Kniebis / Schwarzwaldhochstraße. Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen sind Strasbourg , Stuttgart, Karlsruhe/Baden-Baden und Basel .

Oppenau liegt an der deutsch-franz√∂sischen Heinrich-Schickhardt-Stra√üe, einer Tourismusstra√üe, die St√§dte verbindet, in denen der w√ľrttembergische Baumeister sichtbare Spuren hinterlassen hat.

Ansässige Unternehmen

  • Anton Andre GmbH
  • Bimmerle GmbH & Co. KG
  • Doll Fahrzeugbau GmbH
  • ETOL Eberhard Tripp GmbH & Co. oHG
  • MULAG Fahrzeugwerk Heinz W√∂ssner GmbH & Co. KG

√Ėffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

  • Grund- und Hauptschule

Freizeit- und Sportanlagen

  • Freizeitbad
  • G√ľnter-Bimmerle-Halle
  • Kleinebene
  • Sportanlage Haldenhof

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Ruine des Klosters Allerheiligen im Lierbachtal
Ruine des Klosters Allerheiligen im Lierbachtal

Durch die Gemeindereform 1974 kamen die fr√ľher eigenst√§ndigen Kirchspielgemeinden Ibach, Lierbach, Maisach und Ramsbach zu Oppenau.

Ibach

Der Ortsteil Ibach und der zu Ibach geh√∂rende Teilort L√∂cherberg liegen im Renchtal zwischen Oppenau und Bad Peterstal an der B 28 . In L√∂cherberg zweigt die Passstra√üe √ľber den L√∂cherwasen nach Oberharmersbach und Nordrach ab. Auf der 1.798 ha gro√üen Gemarkung leben 768 Einwohner (Stand 31. M√§rz 2004). Das Wappen von Ibach zeigt einen gr√ľnen Baum mit nach rechts blickendem schwarzem Vogel auf Silber.

Lierbach

Lierbach, mit 271 Einwohnern (Stand 31. März 2004) der kleinste Ortsteil, zieht sich am gleichnamigen Tal entlang und ist stark durch Aussiedlerhöfe geprägt. Die Gemarkungsfläche von 2.151 ha - fast ein Drittel der Gesamtgemarkung - besteht zu 90% aus Wald. Das Wappen von Lierbach zeigt einen den Fluß symbolisierenden blauen gewellten Schrägbalken auf Silber.

Maisach

Das Maisachtal zweigt kurz hinter Oppenau vom Lierbachtal ab. Zu Maisach geh√∂rt das im 18. und 19. Jahrhundert bekannte und vom Hochadel besuchte Kurbad Bad Antogast. Mit 298 Einwohnern (Stand 31. M√§rz 2004) auf einer zu zwei F√ľnfteln aus Wald bestehenden Gemarkungsfl√§che ist Maisach ebenfalls stark durch alleinstehende Bauernh√∂fe gepr√§gt. Das sprechende Wappen zeigt eine nach vorn blickende Meise auf einem Ast.

Ramsbach

Ramsbach liegt talauswärts von Oppenau im Renchtal und wird von der B 28 durchzogen. Der Ortsteil ist in den letzten Jahren durch den Ausweis mehrerer Neubaugebiete stark gewachsen und zählte zum 31. März 2004 1.039 Einwohner. Die Gemarkungsfläche beträgt 1.576 ha. Das Wappen zeigt senkrecht eine Säge auf einem waagrechten Sägegatter und bezieht sich auf die Tatsache, dass Ramsbach bis heute Standort vieler Sägewerke ist. In Ramsbach befinden sich ein Industriegebiet sowie Sportanlagen. Zusammen mit Lierbach teilt sich Ramsbach eine Grundschule.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl von Oppenau entwickelte sich √ľber die Jahrhunderte wie folgt:

  • 1299 : 7 H√∂fe und H√§user sind urkundlich belegt
  • 1590 : Die Stadt z√§hlt 78 B√ľrger, also ca. 500 Einwohner
  • 1615: Der Stadtbrand trifft 655 Einwohner, davon 96 B√ľrger
  • 1803: ca. 1.600 Einwohner, davon 242 B√ľrger
  • 1900 : ca. 2.000 Einwohner
  • 1997 : 5.240 Einwohner

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Allerheiligen-Wasserfälle am Oberlauf des Lierbachs
Allerheiligen-Wasserfälle am Oberlauf des Lierbachs

Museen

Renchtäler Heimatmuseum im Rathaus.

Bauwerke

Sehenswert sind insbesondere

  • Das obere Stadttor (auch Lierbacher Tor)
  • Die Ruine des ehemaligen Pr√§monstratenserklosters Allerheiligen mit den nahen Allerheiligen-Wasserf√§llen
  • Die nach Pl√§nen Friedrich Weinbrenners errichtete katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist am Allmendplatz
  • Die Ruine der B√§renburg im Ortsteil Ramsbach

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • 1860 - Ignaz von Oppenau, √∂sterreichischer Oberst mit zuf√§lliger Namensgleichheit

Sonstige

  • In Oppenau lebte und starb Adolf Katsch ( 1813 - 1906 ), Verfasser von Burschenschaftsliedern.
  • Am 12. Oktober 1990 wurde bei einer Wahlkampfveranstaltung in Oppenau ein Attentat auf den CDU-Politiker Wolfgang Sch√§uble ver√ľbt, das diesen schwer verletzte.

Literatur

Börsig, Josef: Geschichte des Oppenauer Tales, Oppenau o. J. (ca. 1950)

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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