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Letzte Änderung für Artikel Mudau: 31.01.2006 22:04

Mudau

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Wappen Karte
Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Mudau hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Landkreis : Neckar-Odenwald-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 32‚Ä≤ N, 09¬į 12‚Ä≤ O
49¬į 32‚Ä≤ N, 09¬į 12‚Ä≤ O
H√∂he : 456 m √ľ. NN
Fläche : 107,55 km²
Einwohner : 5.105 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 47 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 1,5 %
Postleitzahl : 69427
Vorwahl : 06284
Kfz-Kennzeichen : MOS
Gemeindeschl√ľssel : 08 2 25 060
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schloßauer Str. 2
69427 Mudau
Offizielle Website: www.mudau.de
E-Mail-Adresse:
Politik
B√ľrgermeister : Dr. Norbert Rippberger

Mudau ist eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis (Baden-W√ľrttemberg, ( Deutschland ).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im s√ľd√∂stlichen Odenwald (siehe auch Portal:Odenwald ) zwischen Neckar und Main. Das von ausgedehnten W√§ldern bedeckte Gemarkungsgebiet liegt auf der sanft in Richtung S√ľdosten zum Bauland abfallenden Bund sandstein -Hochfl√§che auf 285 m bis 576 m H√∂he.

Viele Bäche entspringen hier auf der Wasserscheide zwischen Neckar und Main, darunter die Mud . In ihrem Unterlauf haben sie sich teils bis zu 200 m in den Bundsandstein eingegraben. Der Gabelbach, die Mud und das Steinbächlein entwässern zum Main, der Reisenbach, der Trienzbach und die Elz zum Neckar.

Mudau ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Neckartal-Odenwald.

Gro√üst√§dte in der N√§he sind : Frankfurt am Main 75 km im Nordwesten, W√ľrzburg 60 km im Nordosten, Heilbronn 45 km im S√ľden und Heidelberg 55 km im S√ľdwesten. 20 km im S√ľden liegt die Kreisstadt des Neckar-Odenwald-Kreises Mosbach. 10 km im Osten liegt Buchen (Odenwald). 13 km im Norden liegt Amorbach.

Wappen

In Rot ein silberner (weißer) Wellenschrägbalken, begleitet von je einem sechsspeichigen silbernen (weißen) Rad. - Der Wellenbalken symbolisiert die Lage der Gemeinde im Quellbereich des Mudbaches. Die Räder und die Tingierung weisen auf das Wappen des Erzstiftes Mainz hin.

Geschichte

  • 2./3. Jahrhundert: Zur Zeit der R√∂merherschaft (ca. 98 bis 260 n. Chr.) lag das Gemeindegebiet in der Provinz Obergermanien . √úberreste des Neckar-Odenwald-Limes sind heute bei Schlo√üau und Scheidental zu sehen.
  • 11. - 12. Jahrhundert : Durch das Benediktiner Kloster Amorbach wurden im Hochmittelalter Rodungssiedlungen im Waldgebiet s√ľdlich von Amorbach angelegt. Die Ortschaften haben hier ihren Ursprung.
  • 12. - 13. Jahrhundert : Die Orte unterstanden der Vogtei der Edelherren von D√ľrn und waren der nahegelegenen Burg Wildenberg (auch Burg Wildenburg) zugeordnet.
  • 1271 : Durch Kauf im Jahre 1271 kamen die Herrschaftsrechte an das Erzstift Mainz (Kurmainz). Mudau war Hauptort der 'Mudauer Zent'.
  • 1426 : Um 1426 wurde Mudau von der Mutterpfarrei Hollerbach abgetrennt und wurde kirchlicher Mittelpunkt mit 13 Filialen.
  • 1525 : Im Bauernkrieg wird das nahegelegene Kloster Amorbach gepl√ľndert und die Burg Wildenberg zerst√∂rt. G√∂tz von Berlichingen f√ľhrte den Hellen Haufen.
  • 1618 - 1648 : Im Drei√üigj√§hrigen Krieg marschierten Freund- und Feindestruppen durch Mudau und nahmen hier Quartier.
  • 17. Jahrhundert : Seit dem 17. Jahrhundert war Mudau wichtiger Marktort mit mehreren Jahr- und Viehm√§rkten.
  • 1803 : Durch die S√§kularisation kam Mudau an das F√ľrstentum Leiningen .
  • 1806 : Mudau kommt zum Gro√üherzogtum Baden.
  • 1848 : In der M√§rzrevolution wurde das leiningische Hofgut Marienh√∂he bei Buchen, und das Rentamt in Ernsttal in Brand gesteckt. Die Rath√§user wurden gest√ľrmt.
  • 1849 : Durch einen Gro√übrand wurden zweidrittel von Mudau zerst√∂rt.
  • 1967 : Inbetriebnahme der Langwellensendeanlage in Donebach
  • 1974 : Einstellung der Schmalspurbahn nach Mosbach
  • 1982 : Erh√∂hung der Sendemasten der Langwellensendeanlage auf 363 Meter, damit werden diese Sendemasten zu den h√∂chsten Bauwerken von Westeuropa

Religionen

Durch die Zugeh√∂rigkeit zu Kurmainz war die Bev√∂lkerung fr√ľher ausschlie√ülich katholisch. Heute sind ungef√§hr 90 % katholisch und 6 % evangelisch.

Wirtschaft

Verkehr

Mudau war von 1905 bis 1973 Endpunkt einer heute abgebauten Schmalspurbahn , dem Odenwaldexpress, die von Mosbach ausging.

Ansässige Unternehmen

Im Ortsteil Donebach betreibt die Deutsche Telekom AG einen Langwellensender f√ľr den Deutschlandfunk. In St√ľrzenhardt betreibt die Deutsche Telekom AG bei 9¬į15'48" √∂stliche L√§nge und 49¬į33'5" n√∂rdliche Breite eine Richtfunkanlage. Als Antennentr√§ger kommt ein Stahlbetonturm zum Einsatz.

Gemeindegliederung

Die 9 Ortsteile der Gemeinde Mudau:

  • Donebach/√únglert
  • Langenelz
  • M√∂rschenhardt/Ernsttal
  • Mudau
  • Reisenbach
  • Rumpfen
  • Scheidental
  • Schlo√üau/Waldauerbach
  • Steinbach
  • Untermudau

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

  • Limeswanderpfad in Schlo√üau mit zahlreichen √úberresten des Neckar-Odenwald-Limes. Der Neckar-Odenwald-Limes f√ľhrte von Bad Wimpfen am Neckar nach Norden √ľber Neckarburken, Scheidental, Schlo√üau nach W√∂rth am Main.
  • R√∂merkastell in Scheidental
  • Kapelle St. Veit und St. Martin in Steinbach von 1494 mit Altar aus der Riemenschneiderschule
  • Schloss Waldleiningen (1828 im Windsorstil erbaut) heute als Sanatorium genutzt homepage
  • Altes Rathaus Mudau (1434)
  • Katholische Pfarrkirche Mudau (Turm von 1510)
  • Barocke Mariens√§ule Mudau von 1736
  • neugotische Pfarrkirche Schlo√üau von 1864
  • Galgen in Mudau
  • Langwellensender Donebach 153 kHz (DLF); Leistung: 500/250 kW (360 m, h√∂chste Sendet√ľrme in der alten Bundesrepublik Deutschland)
  • UKW Sender Reisenbach 102,1 MHz (sunshine live); Leistung: 25 kW, geographische Koordinaten des als Stahlbetonturm ausgef√ľhrten Antennentr√§gers: 9¬į6'54" √∂stliche L√§nge, 49¬į30'24" n√∂rdliche Breite.
  • Golfplatz Mudau

Vereine

  • Karnevalsgesellschaft Mudemer Wassersucher e.V. ( kagemuwa ) Homepage
  • Heimat- und Verkehrsverein Mudau e.V. Homepage
  • Golfclub Mudau e.V. Homepage

Regelmäßige Veranstaltungen

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • Philipp Rottermann Mudau war nach Amerika ausgewandert.
  • 1927 Karl Pfeiffenberger, Mudau
  • 1932/33 Geschichtsforscher Prof. Dr. Peter Paul Albert, Mudau
  • 1933 Herrmann Passmann, Langenelz
  • 1934 Odenwaldmaler Arthur Grimm , Mudau
  • 1947 Erfinder und 'Altmeister der Chirurgie- und Orthop√§diemechanik' Franz Bingler, Mudau
  • 1959 Heimatforscher Dr. Theodor Humpert, Mudau
  • 1976 Der 'Mudauer Wassersucher' Prof. Dr. Ernst Becksmann machte sich um die Wasserversorgung in Mudau verdient.
  • 1979 Der langj√§hrige Mudauer B√ľrgermeister Erich Bucher
  • 1990 Der Firmenchef der Aurora Joachim Schulz

Söhne und Töchter der Stadt

  • Theodor Sch√∂llig (Maler)
  • Arthur Grimm (Maler)

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Prinz Carl 74722 Buchen (Odenwald) http://www.prinz-carl.de/  06281 / 52 69-0
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Zum L√∂wen 69427 Mudau http://www.zum-loewen-mudau.de/  06284 / 9211-0
Ringpark 74722 Buchen (Odenwald) http://www.ringpark.de/  06281 / 55 104-0
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