fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Mosbach: 20.02.2006 01:06

Mosbach

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen Mosbachs Deutschlandkarte, Position von Mosbach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Regionalverband : Rhein-Neckar-Odenwald
Landkreis : Neckar-Odenwald-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 21' N, 09┬░ 09' O
49┬░ 21' N, 09┬░ 09' O
H├Âhe : 156 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 62,23 km┬▓
Einwohner : 25.182 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 405 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 11,8 %
Postleitzahlen : 74801-74821
(alt: 6950)
Vorwahl : 06261
Kfz-Kennzeichen : MOS
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 25 058
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstr. 29
74821 Mosbach
Website: www.mosbach.de
E-Mail-Adresse: info@mosbach.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Gerhard Lauth
Das Palmsche Haus am Marktplatz

Mosbach ist eine Stadt im Norden Baden-W├╝rttembergs, etwa ca. 34 km n├Ârdlich von Heilbronn bzw. 58 km ├Âstlich von Heidelberg. Sie ist die Kreisstadt und gr├Â├čte Stadt des Neckar-Odenwald-Kreises und bildet ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Heidelberg. Zum Mittelbereich Mosbach geh├Âren neben Mosbach die St├Ądte und Gemeinden Aglasterhausen, Billigheim, Elztal, Fahrenbach, Ha├čmersheim, H├╝ffenhardt, Limbach, Neckarzimmern, Neunkirchen, Obrigheim, Schefflenz und Schwarzach. Dar├╝ber hinaus gibt es Verflechtungen mit dem benachbarten Mittelzentrum Eberbach hinsichtlich der Gemeinden Binau, Neckargerach, Waldbrunn und Zwingenberg.

Die Einwohnerzahl der Stadt Mosbach ├╝berschritt 1975 im Rahmen der Gebietsreform die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Juli 1976 beschloss. Bis heute ist Mosbach die einzige Gro├če Kreisstadt des Neckar-Odenwald-Kreises. Mit den Gemeinden Elztal, Neckarzimmern und Obrigheim hat die Stadt Mosbach eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Mosbach liegt an den s├╝dlichen Ausl├Ąufern des baden-w├╝rttembergischen Odenwaldes (siehe auch Portal:Odenwald ) an der Grenze zum Bauland im Tal der Elz , einem rechten Nebenfluss des Neckars, kurz vor deren M├╝ndung im Stadtteil Neckarelz. Die Stadt geh├Ârt zum Naturpark Neckartal-Odenwald und zum UNESCO Geopark Bergstra├če-Odenwald. Die H├Âhenz├╝ge um die Kernstadt sind der Hardberg und der Henschelberg.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mosbach. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und geh├Âren alle zum Neckar-Odenwald-Kreis:
Fahrenbach, Elztal, Billigheim, Neckarzimmern, H├╝ffenhardt, Binau, Neckargerach und Waldbrunn.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Mosbachs besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Diedesheim, Lohrbach, Neckarelz, Reichenbuch und Sattelbach. In den etwas weiter von der Kernstadt entfernten Stadtteilen Lohrbach, Reichenbuch und Sattelbach gibt es jeweils einen Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Ortschaftsr├Ąte werden bei jeder Kommunalwahl von der Bev├Âlkerung der Ortschaft gew├Ąhlt und sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu h├Âren.

Neben den genannten Stadtteilen gibt es weitere separat gelegene Orte (z.B. N├╝stenbach und Waldstadt) und Wohnpl├Ątze oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Grenzen oftmals nicht festgelegt sind. Hierunter geh├Âren zum Beispiel Schreckhof, Tannhof, Hammerweg, Hardhof und Masseldorn.

Geschichte

Das Tempelhaus in Neckarelz
Das Tempelhaus in Neckarelz

Mosbach entstand um das Benediktinerkloster "Monasterium Mosabach" und wurde im 9. Jahrhundert erstmals urkundlich erw├Ąhnt. Hieraus wuchs nach und nach ein Gemeinwesen, dem 1241 die Rechte als Reichsstadt verliehen wurde. Doch konnte die Stadt diese Rechte nur bis 1362 behaupten, dann wurde sie kurpf├Ąlzisch. Das ├Ąlteste heute noch erhaltene Geb├Ąude Mosbachs ist das Tempelhaus (Neckarelz).

Im 15. Jahrhundert war Mosbach Residenz der Pfalzgrafen Otto I. und Otto II. . Zur Pfalzgrafschaft Mosbach geh├Ârten u.a. G├╝ter am Neckar, im Kraichgau, an der Bergstra├če sowie um Neumarkt in der Oberpfalz. Nach Aufl├Âsung des Mosbacher F├╝rstentums 1499 wurde die Stadt Sitz des Oberamtes Mosbach, das bis zum 18. Jahrhundert zum bedeutendsten rechtsrheinischen Oberamt der Kurpfalz heranwuchs.

1806 kam die Stadt an das Gro├čherzogtum Baden und wurde auch hier Sitz eines Amtes. Zun├Ąchst gab es ein Stadtamt sowie ein Erstes und ein Zweites Landamt. Diese wurden 1822 zum Bezirksamt Mosbach vereinigt. Mitte des 19. Jahrhunderts nahm Mosbach durch die Anbindung an die Eisenbahnlinie Heidelberg-Meckesheim- Obrigheim und die Entstehung von Eisengie├čereien einen wirtschaftlichen Aufschwung. Weiters war Mosbach Startpunkt der Schmalspurbahn Odenwaldexpress

Aus dem Bezirksamt Mosbach wurde 1939 der Landkreis Mosbach, der im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar 1973 mit dem Landkreis Buchen und einigen Gemeinden anderer Landkreise zum neuen Neckar-Odenwald-Kreis vereinigt wurde. Mosbach wurde bzw. blieb auch Kreisstadt des neuen Landkreises und wurde schlie├člich nach Eingliederung einiger Nachbargemeinden 1976 zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt.

Der Stadtteil Waldstadt wurde in der Wirtschaftswunderzeit als Bundesdemonstrationsbauvorhaben "aus dem Nichts" errichtet.

1997 war Mosbach Gastgeber der Landesgartenschau Baden-W├╝rttemberg.

Im Jahre 2001 fand sich "Das Syndikat" zur Criminale in Mosbach ein.

2002 richtete Mosbach die Heimattage Baden-W├╝rttemberg aus.

Religionen

├ťberblick ├╝ber die Altstadt, rechts der Turm der Simultankirche
├ťberblick ├╝ber die Altstadt, rechts der Turm der Simultankirche

Mosbach geh├Ârte sp├Ątestens seit 1261 zum Bistum W├╝rzburg und war dem Archidiakonat Weinsberg-Buchen, Landeskapitell Buchen, zugeordnet. Ab 1520 war ein evangelischer Prediger in Mosbach, doch wurde erst 1546 der Messgottesdienst abgeschafft. Die Reformation wurde dann offiziell 1556 zun├Ąchst nach lutherischem Bekenntnis eingef├╝hrt. 1559 wechselte man zum reformierten Bekenntnis. Ab 1576 war die Stadt nochmals vor├╝bergehend (bis 1583 ) lutherisch. Im 30-j├Ąhrigen Krieg war Mosbach vor├╝bergehend wieder katholisch. Ab 1680 gab es lutherische Gemeindeglieder, die von Neckarzimmern aus versorgt wurden. Ab 1685 waren dann erstmals alle drei Bekenntnisse wieder zugelassen und 1696 wurde eine eigene lutherische Gemeinde gegr├╝ndet. Ab 1698 wurde die Kirche der Stadt von den Reformierten und den Katholiken simultan genutzt. 1708 wurde die Kirche durch eine Scheidemauer getrennt, den Katholiken wurde der Chorraum, den Protestanten das Schiff zugewiesen. Diese Aufteilung besteht heute noch.

Nach dem ├ťbergang an das Gro├čherzogtum Baden 1806 erfolgte 1821 die Vereinigung beider protestantischen Gemeinden zu einer unierten Gemeinde. Mosbach wurde Sitz eines Dekanats . Der zugeh├Ârige Kirchenbezirk der Evangelischen Landeskirche in Baden umfasst heute alle Kirchengemeinden der Stadt und des gesamten Umlands. Im Stadtgebiet Mosbachs gibt es folgende evangelischen Kirchengemeinden: Kirchengemeinde Mosbach mit der Stiftskirche und dem Gemeindehaus Bergfeld, Luthergemeinde Waldstadt mit Gemeindehaus, Christuskirchengemeinde mit der Christuskirche und der Dorfkirche N├╝stenbach, Kirchengemeinde Lohrbach mit den Kirchen in Lohrbach und Reichenbuch sowie Kirchengemeinde Neckarelz-Diedesheim mit der Martinskirche und dem ├ľkumenischen Zentrum Neckarelz.

Die katholische Gemeinde Mosbach geh├Ârte zun├Ąchst weiterhin zum Bistum W├╝rzburg, nach dessen Aufl├Âsung zum Generalvikariat Bruchsal, bevor sie 1821 /27 Teil des neu gegr├╝ndeten Erzbistums Freiburg wurde. Mosbach wurde Sitz eines Dekanats. Im Stadtgebiet Mosbachs gibt es heute folgende Kirchengemeinden: St. C├Ącilia und St. Josef in der Kernstadt mit den Kirchen St. C├Ącilia, St. Juliana, Maria K├Ânigin, St. Josef und St. Bruder Klaus in der Waldstadt, St. Maria Neckarelz-Diedesheim mit der Marienkirche, dem Tempelhaus und dem ├ľkumenischen Zentrum in Neckarelz sowie Lohrbach-Sattelbach-Reichenbuch mit den Kirchen St. Paulus Lohrbach, St. Josef Sattelbach und Herz Jesu Reichenbuch.


Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Mosbach auch Freikirchen und Gemeinden, darunter eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), die Internationale Missionsgesellschaft der Siebenten-Tags- Adventisten , die Reformationsbewegung Missionshaus "Salem" und die Gemeinde Gottes Neckarelz. Mosbach ist auch Sitz des Missionswerks Operation Mobilisation e.V. (OM).

Auch die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche sind in Mosbach vertreten.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden Nach Mosbach eingegliedert bzw. mit Mosbach zusammen geschlossen:

  • am 1. April 1935 : N├╝stenbach
  • am 1. Dezember 1972 : Lohrbach, Reichenbuch, Sattelbach
  • am 1. Mai 1973 : Diedesheim
  • am 15. April 1975 : Vereinigung mit der Gemeinde Neckarelz

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand (zwischen 1871 und 1933 jedoch bereits inclusiv N├╝stenbach, obwohl dieser Ort erst 1935 eingegliedert wurde). Die Zahlen sind Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze). Bild:Population Statistics Mosbach (Baden).png

Jahr Einwohnerzahlen
1774 1.443
1800 2.062
1852 2.732
1. Dezember 1871 3.360
1. Dezember 1880 ┬╣ 3.807
1. Dezember 1890 ┬╣ 3.729
1. Dezember 1900 ┬╣ 3.943
1. Dezember 1910 ┬╣ 4.494
8. Oktober 1919 ┬╣ 4.290
16. Juni 1925 ┬╣ 4.912
16. Juni 1933 ┬╣ 5.079
17. Mai 1939 ┬╣ 5.480
Jahr Einwohnerzahlen
Dezember 1945 ┬╣ 6.140
13. September 1950 ┬╣ 8.994
6. Juni 1961 ┬╣ 11.343
27. Mai 1970 ┬╣ 13.674
31. Dezember 1975 23.663
31. Dezember 1980 23.224
27. Mai 1987 ┬╣ 23.568
31. Dezember 1990 24.650
31. Dezember 1995 24.968
31. Dezember 2000 25.045
31. M├Ąrz 2004 25.189

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Mosbach hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 33 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 15 Sitze
  • SPD 9 Sitze
  • FWV 5 Sitze
  • Alternative Liste 3 Sitze
  • FDP 1 Sitz

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt steht der B├╝rgermeister, seit 1. Juli 1976 Oberb├╝rgermeister , der von der Bev├Âlkerung auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt wird. Sein st├Ąndiger Vertreter ist der "Erste Beigeordnete" mit der Amtsbezeichnung "B├╝rgermeister".

B├╝rgermeister bzw. (ab 1976) Oberb├╝rgermeister

Das Rathaus am Marktplatz
Das Rathaus am Marktplatz
  • 1866 - 1882 : Georg Adam Wolf
  • 1882 - 1889 : August Strau├č
  • 1890 - 1891 : Ludwig Lempp
  • 1892 - 1901 : August Strau├č
  • 1902 - 1924 : Jakob Renz
  • 1924 - 1933 : Dr. Eugen Boulanger
  • 1933 - 1938 : Dr. Theophil Lang
  • 1938 - 1941 : Dr. Fred Himmel
  • 1941 - 1942 : Anton Rheindl
  • 1942 - 1945 : Arthur Muser
  • 1945 - 1954 : Wilhelm Schwarz
  • 1954 - 1974 : Werner Tarun
  • 1974 - 1985 : Fritz Baier, CDU
  • 1985 - 1990 : Fritz Raff
  • 1990 - heute: Gerhard Lauth, welcher angek├╝ndigt hat f├╝r eine weitere Amtszeit nicht zur Verf├╝gung zu stehen. Sein Nachfolger wird am 2. Juli 2006 gew├Ąhlt werden.

Wappen

Das Wappen der Stadt Mosbach zeigt in Gold einen rot bewehrten und rot bezungten schwarzen Adler, belegt mit einem silbernen Brustschild mit ├╝bereinander stehenden schwarzen Gro├čbuchstaben OM.

Der Adler symbolisiert das Reich und verweist somit auf die einstige Freie Reichsstadt Mosbach. Die Buchstaben OM bedeuten wohl "Oppidum Mosbacense" und wurden als Unterscheidung zu ├Ąhnlichen reichsst├Ądtischen Wappen aufgenommen.

St├Ądtepartnerschaften

Mosbach unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

  • Ch├óteau-Thierry ( Frankreich ), seit 1974
  • Finike ( T├╝rkei ), seit 1994
  • Lymington , District New Forest ( Vereinigtes K├Ânigreich ), seit 1996
  • Pesthidegkut ( Ungarn ), seit 1998

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bauwerke

Der Kiwwelschisserbrunnen oberhalb des Marktplatzes
Der Kiwwelschisserbrunnen oberhalb des Marktplatzes
Am Marktplatz
Am Marktplatz

Sehenswert in Mosbach ist vor allem der Marktplatz. Hier steht u.a. das Palm'sche Haus, ein 1610 erbautes Fachwerkhaus, das als Wahrzeichen der Stadt gilt und eines der sch├Ânsten Fachwerkh├Ąuser S├╝ddeutschlands ist. Besonders erw├Ąhnenswert ist der "Neidkopf" am Eckpfeiler des Hauses. Das ├Ąlteste Fachwerkhaus ist das Salzhaus. Ferner steht am Marktplatz das Rathaus mit Rathausturm und die Stiftskirche, eine Simultankirche , deren Kirchenschiff als evangelische Kirche genutzt wird. Der Chorraum ist durch eine Mauer getrennt und dient als katholische Kirche St. Juliana.

Weitere Sehensw├╝rdigkeiten sind das Gutleuthaus und das Elendhaus, sowie die Gutleut-Kapelle, das Alte Hospital, Haus Kickelhain und der Klostergarten.

Das 700 Jahre alte Tempelhaus im Stadtteil Neckarelz hat Burg- und Kirchencharakter mit barocken Heiligenfiguren neben mittelalterlichen Schie├čscharten.

Mit dem Kiwwelschisserbrunnen wurde dem fr├╝heren Spitznamen der Mosbacher bei den Bewohnern der benachbarten D├Ârfern ein Denkmal gesetzt.

Parks

Der Landesgartenschau-Park war Veranstaltungsort der 15. baden-w├╝rttembergischen Landesgartenschau im Jahre 1997. Sein Kern ist der zu Beginn des 20. Jahrhunderts. angelegte Stadtgarten. Er liegt beiderseits der Elz und grenzt direkt an die Altstadt. Neben dem Stadtgarten enth├Ąlt der LGS-Park den Loretto-Park, sowie den Kleinen und den Gro├čen Elzpark.

Theater

In Mosbach gastiert - zumeist in der Alten M├Ąlzerei - regelm├Ą├čig die Badische Landesb├╝hne . Die mit standortfesten Theatern, Opern und Musicals ausgestatteten Oberzentren Heidelberg, Mannheim und Heilbronn z├Ąhlen Mosbach in dieser Hinsicht zu ihrem Einzugsbereich.

Museen

Das Stadtmuseum zeigt eine Dauerausstellung ├╝ber Stadt-, Regional- und Kulturgeschichte. Das Stadtmuseum Mosbach ist eines der ├Ąltesten kulturgeschichtlichen Museen der Neckar-Odenwald-Region. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in den Jahren 1901/1902, lie├č der damalige Mosbacher B├╝rgermeister Jacob Renz im Erdgeschoss des Rathauses eine "Altertumssammlung" einrichten. ├ťber 70 Jahre lang wurden die "St├Ądtischen Sammlungen" dort pr├Ąsentiert. Seit 1979/1980 befindet sich das erweiterte Stadtmuseum in mehreren Geb├Ąuden rund um den Hospitalhof, mitten in der malerischen Altstadt. Es wird von der Stadt Mosbach in Kooperation mit dem Geschichts- und Museumsverein betreut. ├ľffnungszeiten: Bei freiem Eintritt ist das Stadtmuseum Mobach ge├Âffnet von April bis Oktober mittwochs 15.00 - 18.00 Uhr und sonntags 15.00 - 18.00 Uhr sowie f├╝r Sonderausstellungen auch au├čerhalb dieser Zeiten.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Mai: Fr├╝hlingsfest - gr├Â├čtes Mosbacher Stadtfest - 12. bis 15. Mai 2006
  • Juli bis September: Mosbacher Sommer
  • September: Internationales Stra├čentheater
  • Oktober: Kurpf├Ąlzer Erntefest (2. Sonntag)

Vereine

Musikvereine

  • Musikverein Mosbach
  • M├Ąnnerchor des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums
  • Gesangverein "Harmonie" Reichenbuch
  • Gesangverein "Eintracht" N├╝stenbach
  • HarmoNixen
  • M├Ąnnergesangverein "Frohsinn" 1845 Mosbach - Troubadix
  • Postchor Mosbach
  • Frauenchor Mosbach
  • S├Ąngerkreis Mosbach
  • Tanz- und Blasorchester Lohrbach
  • M├Ąnnergesangverein "Frohsinn 1950" Sattelbach
  • M├Ąnnergesangverein "Liedertafel" Lohrbach
  • M├Ąnner-Gesang-Verein "Neckarperle"
  • M├Ąnnergesangverein "S├Ąngerlust" Diedesheim

Sportvereine

Fu├čballvereine
  • Mosbacher FV 1919
  • Spielvereinigung Neckarelz
  • T├╝rkspor Mosbach
  • FC Mosbach 1951
  • FC Fortuna Lohrbach
  • FV Reichenbuch
  • SV Alemannia Sattelbach
  • SV Bergfeld
  • VfK Diedesheim
andere Sportvereine
  • Leichtathletikzentrum Mosbach-Elztal
  • Turnverein 1846 (TV) Mosbach (u.a. Handball)
  • Ruderclub Neptun
  • Tennisclub Gr├╝nWei├čRot Mosbach
  • Tennisclub Waldstadt
  • Tennisclub Neckarelz
  • Tennisverein Blau-Wei├č 1979 Reichenbuch
  • Tischtennisverein 1950 N├╝stenbach
  • VfB 1967 Waldstadt

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Netzplan der S-Bahn RheinNeckar

Mosbach hat keinen direkten Autobahnanschluss. Die n├Ąchsten Autobahnen sind die A 6 (Mannheim - Heilbronn) und die A 81 (Heilbronn - W├╝rzburg). Durch das Stadtgebiet f├╝hren die Bundesstra├čen B 27, B 37 und B 292 .

Der Bahnhof Mosbach-Neckarelz hat Bahnanschluss an der Strecke Heilbronn - Eberbach - Heidelberg.

Durch die S-Bahn RheinNeckar ist Mosbach auch sehr gut in Richtung Mannheim und W├╝rzburg angebunden. Die Linie S 1 beginnt am Bahnhof Mosbach (Baden) und f├Ąhrt gemeinsam mit der S 2 halbst├╝ndlich ├╝ber Mosbach West und Mosbach-Neckarelz in Richtung Heidelberg und Mannheim. Das Mannheimer Maimarkt-Gel├Ąnde und die SAP-Arena werden direkt angefahren. In Gegenrichtung nach Osterburken werden alle drei Haltepunkte st├╝ndlich von der S2 bedient, dort besteht Anschluss nach W├╝rzburg. Trotz der nur geringen Fahrplan├Ąnderung durch die Einf├╝hrung der beiden S-Bahnlinien, ist seit dieser bei der Oberzentren-Orientierung der Mosbacher Bev├Âlkerung eine Tendenz in Richtung Rhein-Neckar-Dreieck (Heidelberg und Mannheim) und weg vom Unterland (Heilbronn) zu erkennen.

Den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen dar├╝ber hinaus mehrere Buslinien.

Beh├Ârden, Gerichte und Einrichtungen

Mosbach ist Sitz des Landratsamts Neckar-Odenwald-Kreis. Ferner gibt es hier ein Amtsgericht , das zum Landgericht Mosbach geh├Ârt, ein Finanzamt und ein Notariat .

In Mosbach sind die Johannes-Anstalten der Diakonie ans├Ąssig - ein Wohnheim f├╝r 560 behinderte Menschen. Dar├╝ber hinaus unterhalten die Johannes-Anstalten Behindertenwerkst├Ątten f├╝r 470 Personen und eine Neurologisch-Psychatrische Klinik mit 37 Betten. Zu den Anstalten geh├Ârt eine evangelische Kirche, ein Caf├ę sowie eine Turnhalle. Die Anstalten besch├Ąftigen in Mosbach und ihren Au├čenstellen in S├╝ddeutschland rund 2.500 Menschen.

Medien

In Mosbach erscheint als Tageszeitung eine Lokalausgabe der in Heidelberg erscheinenden Rhein-Neckar-Zeitung.

Bildung

In Mosbach gibt es eine Berufsakademie mit einer Au├čenstelle in Bad Mergentheim.

Mosbach hat zwei allgemeinbildende Gymnasien (Auguste-Pattberg-Gymnasium und Nicolaus-Kistner -Gymnasium), ein Technisches Gymnasium und ein Wirtschaftliches Gymnasium , eine Realschule (Pestalozzi-Realschule), zwei F├Ârderschulen (Comenius-Schule Neckarelz und Hardberg-Schule) sowie mehrere Grundschulen , Hauptschulen bzw. Grund- und Hauptschulen (Auguste-Pattberg-Hauptschule Neckarelz, Clemens-Brentano-Grundschule Neckarelz, Grundschule Diedesheim, Grundschule Lohrbach, Lohrtal-Schule Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, M├╝ller-Guttenbrunn-Schule Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, Waldstadt-Grundschule, Waldsteige Grundschule, und Wilhelm-Stern-Grundschule).

Der Neckar-Odenwald-Kreis ist Tr├Ąger der Augusta-Bender-Schule (Berufsschule f├╝r Hauswirtschaft, Landwirtschaft, Altenpflege, Berufsvorbereitungsjahr und Sozialpflege; 2-j├Ąhrige Weiterbildungen Gerontopsychiatrie und zur Stationsleitung), der Gewerbeschule Mosbach und der Ludwig-Erhard-Schule (Kaufm├Ąnnische Schule).

Die Privatschulen Abendrealschule der Volkshochschule Mosbach, Berufsfachschule f├╝r Altenpflege der Johannes Seniorendienste e.V., Schule f├╝r Geistigbehinderte der Johannes-Anstalten Mosbach und Sonderberufsschule am Berufsbildungswerk Mosbach erg├Ąnzen das schulische Angebot in Mosbach dar├╝berhinaus.

Wirtschaft und Arbeit

Die Wirtschaft ist gepr├Ągt durch Mittelstand und Einzelhandel . Es gibt kein privates Unternehmen mit ├╝berragender Bedeutung, das eine dominierende Rolle einnimmt. Wichtige Arbeitgeber sind der Bundeswehrstandort Neckarzimmern, die Johannes-Anstalten und die Firma Honeywell. Auch die vielen Schulen mit zum Teil Bedeutung f├╝r den gesamten Landkreis bieten eine Reihe Arbeitspl├Ątze. Zudem geh├Ârt Mosbach zum Pendlereinzugsbereich der NSU Motorenwerke (Audi) in Heilbronn-Neckarsulm. Sowohl als Schul- wie auch als Einkaufsstadt ist Mosbach von gro├čer Bedeutung f├╝r die umliegenden l├Ąndlich gepr├Ągten Gemeinden des Odenwaldes und des Baulandes . Das Einzugsgebiet erstreckt sich teilweise ├╝ber den kompletten Landkreis. Auch wenn dieses - f├╝r baden-w├╝rttembergische Verh├Ąltnisse d├╝nn besiedelte - Einzugsgebiet mehr nach Fl├Ąche denn nach Einwohnern gro├č ist, garantiert diese Tatsache Mosbach doch eine Reihe Arbeitspl├Ątze in Handel und Schulwesen.
Die Arbeitslosenquote liegt stabil im baden-w├╝rttembergischen Mittel (2005: 6,5% - 7,5%).

Industriegeschichte

Industriegeschichtlich gibt es einige Unternehmen, die entweder von ├╝berregionaler Bekanntheit waren oder - obwohl nicht mehr existent - im Stadtbild oder in Stra├čennamen Spuren hinterlassen haben.

  • Durch Ernst Br├╝che , der in Mosbach die S├╝ddeutschen Laboratorien und das Physikalische Laboratorium Mosbach gr├╝ndete, war Mosbach neben Berlin und D├╝sseldorf einer von drei Standorten weltweit, an denen die Entwicklung des Elektronenmikroskopes entscheidend vorangetrieben wurde. Alle Forschungseinrichtungen dieser Fachrichtung sind mittlerweile verlegt oder geschlossen.
  • Die Privatbrauerei H├╝bner musste 1980 schlie├čen. Firmengel├Ąnde und Wohnhaus (Villa H├╝bner) sind heute das Kultur- und Tagungszentrum rund um die Alte M├Ąlzerei.
  • Die Firma Kaelble Gmeinder - Produzent von Schwermaschinen - musste 1996 auf Grund des Libyen-Embargos Konkurs anmelden.
  • Das Kernkraftwerk im benachbarten Obrigheim war bis zu seiner Stilllegung im Jahre 2005 als Arbeitgeber auch f├╝r Mosbach von einiger wirtschaftlicher Bedeutung.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Mosbach bzw. die heute zu Mosbach geh├Ârigen Gemeinden haben folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

Das Haus Kickelhain
Das Haus Kickelhain
Im Malerwinkel
Im Malerwinkel
  • 1909 : Eduard Schifferdecker
  • 1909 : Friedrich L├╝ck
  • 1923 : Dr. Leopold L├Âwenstein
  • 1923 : Christoph G├Ąnzler
  • 1931 : Jakob Renz, B├╝rgermeister
  • 1931 : Peter Fiedler
  • 1945 : Dr. Eugen Boulanger, B├╝rgermeister
  • 1953 : Wilhelm Kapferer
  • 1957 : Wilhelm Schwarz, B├╝rgermeister
  • 1960 : Albert Schneider (Sattelbach)
  • 1965 : Leonhard Mezler (Lohrbach)
  • 1972 : Josef Kr├Ąmer, kath. Priester, Dekan
  • 1972 : Dr. Ernst Br├╝che
  • 1973 : Prof. Friedrich Liebig (Neckarelz)
  • 1975 : Heinrich Weber (Neckarelz)
  • 1975 : Wilhelm Wei├čbrod (Neckarelz)
  • 1980 : Curt W. Baumann
  • 1983 : Dr. Erich Weiler
  • 1991 : Dr. Franz-Heinrich D├Ârzenbach
  • 1992 : Hermann Backfisch
  • 1993 : Fritz Baier, Oberb├╝rgermeister

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1558 , 27. September , Quirinius Reuter , ÔÇá 22. M├Ąrz 1613 in Heidelberg, reformierter Theologe
  • 1529 , 24. M├Ąrz , Nicolaus Cisnerus , ÔÇá 6. M├Ąrz 1583 in Heidelberg, Jurist, der "ber├╝hmteste Sohn der Stadt Mosbach", nach ihm wurde das Realgymnasium 1959 benannt
  • 1617 , Johannes Cisnerus , ÔÇá 1620 , Spitalprediger in Heidelberg
  • 1792 , 22. April , Wilhelm Stern , ÔÇá 31. M├Ąrz 1873 in Karlsruhe, Seminardirektor und Freund Pestalozzis
  • 1848 , 18. Mai , Adolf Buchenberger , ÔÇá 20. Februar 1904 in Karlsruhe, badischer Finanzminister
  • 1941 , 4. Juni , Klaus Michael Gr├╝ber , Regisseur
  • 1958 , 25. Juli , Karlheinz F├Ârster , Fu├čballspieler
  • 1969 , Claudius Eckert , Abt Johannes Eckert von St. Bonifaz und Andechs

Bekannte Einwohner

aktuell

  • Fanny Morweiser , * 11. M├Ąrz 1940 , Krimiautorin

ehemalige

  • Johann Philipp von Hohensax , * 1550 auf Burg Forstegg bei Rorschach, ehemals Rat, Vogt und Oberamtmann in Mosbach, ÔÇá 12. Mai 1596 in Saletz
  • Augusta Bender , * 20. M├Ąrz 1846 in Schefflenz, Telegrafistin, Lehrerin, (Heimat-)Schriftstellerin, ÔÇá 16. September 1924 in Mosbach.
  • Alfons Beil , * 3. September 1896 in Gutenstein, Priester und Autor , ehemals Vikar in Mosbach, ÔÇá 1. M├Ąrz 1997 in Heidelberg
  • Ernst Br├╝che , * 28. M├Ąrz 1900 in Hamburg, Physiker und Wegbereiter der Elektronenoptik , ÔÇá 8. Februar 1985 in Mosbach
  • Max G├╝de, * 6. Januar 1902 in Donaueschingen, Jurist , CDU - Politiker , ehemals Staatsanwalt in Mosbach, ÔÇá 29. Januar 1984 in Werl
  • Heinz Lieberich , * 29. Januar 1905 in Kaiserslautern, Rechtshistoriker , ÔÇá 24. Oktober 1999 in Mosbach
  • Oskar Saier , * 12. August 1932 in Wagensteig , fr├╝herer Erzbischof der Erzdi├Âzese Freiburg , ehemals Kaplan in Mosbach
  • Hans Martin Bury , * 5. April 1966 , SPD Politiker, ehemals Student in Mosbach

Literatur

  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Bender Augusta, Gesammelte Werke. Odenw├Ąlder, Buchen. 1996, ISBN 3-929295-21-0 .

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Hotel-Restaurant Zum Lamm 74831 Gundelsheim http://www.lamm-gundelsheim.de  06269 / 42020
Lindenhof 74821 Mosbach http://www.lindenhof-neckarelz.de/  06261 / 60066
Hotel - Restaurant Burg Hornberg 74865 Neckarzimmern am Necker http://www.burg-hotel-hornberg.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 406261 / 9 24 60
Schlo├č Neuburg 74847 Obrigheim http://www.schloss-neuburg-hotel.de/  06261 / 97330
Zur Pfalz 74834 Elztal http://www.gasthof-pfalz.de/  06261 / 2293
Caf├ę Schell 74831 Gundelsheim http://www.weinpralinen.de  06269 / 350
Zum Lamm 74821 Mosbach http://www.hotelmosbach.de/  06261 / 89020
Goldener Stern 74821 Mosbach http://www.goldener-stern-lohrbach.de.vu/  06261 / 893419
Zum Amtsst├╝ble 74821 Mosbach http://www.amtsstueble.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 306261 / 9346-0
Wilder Mann 74847 Obrigheim http://eulink.de/wm/index.html  06261 / 97510
Gr├╝ner Baum 74864 Fahrenbach http://www.gaststaette-gruener-baum.de/  06267 / 219
R├Âmer Kastell 74864 Trienz http://www.gasthaus-roemerkastell.de/  06267 / 1044
Zum L├Âwen 74864 Robern http://www.landgasthof-pension-loewen.de/  06267 / 308

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mosbach aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Mosbach verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de