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Letzte Änderung für Artikel Limbach (Baden): 30.01.2006 22:14

Limbach (Baden)

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Wappen Karte
Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Limbach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Landkreis : Neckar-Odenwald-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 28‚Ä≤ N, 09¬į 13‚Ä≤ O
49¬į 28‚Ä≤ N, 09¬į 13‚Ä≤ O
H√∂he : 361 m √ľ. NN
Fläche : 43,61 km²
Einwohner : 4628 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 106 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 5,1 %
Postleitzahl : 74838
Vorwahl : 06287
Kfz-Kennzeichen : MOS
Gemeindeschl√ľssel : 08 2 25 052
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Muckentaler Str. 9
74838 Limbach
Offizielle Website: www.limbach.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@limbach.de
Politik
B√ľrgermeister : Bruno Stipp

Limbach ist ein anerkannter Erholungsort am S√ľdostrande des Odenwaldes und liegt im Neckar-Odenwald-Kreis ca. 13 km nord√∂stlich von Mosbach, ca. 8 km s√ľdlich von Mudau und ca. 11 km von Buchen entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald in einer H√∂he zwischen 280 bis 548 Meter √ľber Normalnull . Die einzelnen Ortsteile sind in flache Quellmulden eingebettet.

Die Gemarkungsfläche ist zur Hälfte bewaldet und wird von Elz und Trienzbach zum Neckar hin entwässert.

Geologie

Geologisch ist das Gemeindegebiet von Limbach dem √∂stlichen Teil des Odenwaldes, dem Buntsandstein-Odenwald, zuzuordnen. Der Buntsandstein ist vor ungef√§hr 215 bis 225 Millionen Jahren w√§hrend des Trias abgelagert worden. Der Buntsandstein gliedert sich in den unteren (√§lteren), den mittleren und den oberen (j√ľngeren) Buntsandstein. Der Mittlere Buntsandstein bildete sich aus Sand, Kies Ger√∂ll unter sehr trockenen, w√ľstenhaften Bedingungen und wurde durch dar√ľber abgelagerte Schichten durch Druck verfestigt. Die Schichten des oberen Buntsandsteins wurden in flachen Meeresbecken abgelagert, die ab und zu auch wieder trockenfielen. Breitere Talmulden und sanftere H√ľgel findet man wo der weichere oberen Sandstein ansteht. Der mittlere Buntsandstein hingegen ist st√§rker verkieselt und h√§rter. Die H√§nge sind steiler und die B√§che haben sich tiefer eingegraben. In den vielen Millionen Jahren nach der Bildung des Buntsandsteins lag das Gebiet immer wieder unter oder √ľber dem Meeresspiegel. Es wurden weitere Gesteinsschichten, die des Muschelkalks , des Keupers und des Juras abgelagert. Durch die Anhebung von Schwarzwald, Vogesen, Odenwald und Pf√§lzer Wald und der Bildung des Oberrheingrabens wurden die am meisten angehobenen Gesteinsschichten auch verst√§rkt abgetragen. Im westlichen Odenwald sind alle Schichten bis auf das kristalline Grundgestein verschwunden. Im √∂stlichen Odenwald blieben die Schichten des Buntsandsteins erhalten. Weiter im Osten und S√ľdosten sind die Schichten des Muschelkalks noch nicht abgetragen und der Buntsandstein taucht unter den Muschelkalk ab. Landschaftspr√§gend im Buntsandstein-Odenwald ist das Neckartal, das den Kleinen Odenwald von dem √ľbrigen Odenwald abtrennt. Der Neckar hat sich hier mit hoher Reliefenergie tief in das sich heraushebende Gebirge des Buntsandstein-Odenwalds eingegraben. Die H√∂hen liegen 300 m √ľber der Talsohle. In der N√§he des Gemeindegebietes liegt der Katzenbuckel, ein ehemaliger Vulkan und die h√∂chste Erhebung des Odenwalds. Der Katzenbuckel ist eine geologische Besonderheit. Nach dem Vulkanausbruch wurde der Basalt von einem anderen Magma durchsto√üen, so dass im Basalt ein Schlot aus einem anderen Gestein sitzt, dem Shonkinit. Sowohl der Basalt als auch der Shonkinit sind aufgeschlossen und f√ľr den Besucher des Katzenbuckels gut zu erkennen.

Wappen

In gespaltenem Schild vorn in Rot eine silbern (wei√ü) ausgeschlagene goldene (gelbe) Mitra, durch die ein aus dem Unterrand emporkommender goldener (gelber) Krummstab gesteckt ist, hinten in Silber (Wei√ü) zwei rot bewehrte und rot bezungte blaue Adler √ľbereinander. Mitra und Krummstab erinnern an die einstigen Rechte der Benediktiner -Abtei Amorbach, die beiden Adler an die Leiningische Herrschaft.

Geschichte

  • um 400 v. Chr. : Kelten (Gallier) besiedelten fast ganz S√ľddeutschland. Das Gemeindegebiet war von Urwald bedeckt und unbesiedelt. Germanen verdr√§ngten die Kelten westw√§rts √ľber den Rhein nach Frankreich.
  • um 70 : Die R√∂mer besetzten auch den s√ľd√∂stlichen Odenwald.
  • um 130 : Der Neckar-Odenwald-Limes wurde unter Kaiser Hadrian ( 117 - 138 ) errichtet. Er lief von Bad Wimpfen nach Norden √ľber Neckarburken, Sattelbach, Fahrenbach, Trienz, Oberscheidental, Schlo√üau und Hesselbach an den Main. Der westliche Teil des Gemeindegebietes lag im r√∂misch beherrschten Obergermanien .
  • um 155 : Der Limes wurde um ungef√§hr 30 km nach Osten (Walld√ľrn‚ÄďOsterburken) verlegt. Das Gemeindegebiet lag nun ganz im r√∂mischen Gebiet.
  • 260 : Zerfall der r√∂mischen Macht. Die Alemannen dr√§ngten ins Land und besiedelten das Land zwischen Main und Neckar, danach kamen die Franken .
  • 5. Jahrhundert : Die Franken ( Chlodwig I. ) teilten das Land in Gaue ein. Unsere Umgebung geh√∂rte zum Gau "Wingarteiba". Die Christianisierung erfolgte durch iro-schottische M√∂nche ( Pirmin -Bonifatius). Auf den f√ľr die Landwirtschaft g√ľnstigen Muschelkalkb√∂den des heutigen Bauland (Landschaft)s entstand ein weitmaschiges Siedlungsnetz. Der Hintere Odenwald mit seinen kargen Buntsandsteinb√∂den blieb noch siedlungsfrei.
  • 790 : Ein Eintrag in einem Kopialbuch √ľber eine Stiftung in Lorscher Codex mit Ansiringa k√∂nnte sich auf Scheringen beziehen. Die Ortschaft feierte im Jahr 1990 ihr 1200 j√§hriges Bestehen.
  • 9. Jahrhundert : Ab dem 9. Jh. wurden im s√ľd√∂stlichen Odenwald nahe dem inzwischen dichter besiedelten Bauland Siedlungen angelegt und die Gesteinsgrenze Muschelkalk/Buntsandstein √ľberschritten.
  • 11. - 12. Jahrhundert : Durch das Benediktiner Kloster Amorbach wurden im Hochmittelalter systematisch Rodungssiedlungen im Waldgebiet s√ľdlich von Amorbach gegr√ľndet. Viele Ortschaften haben hier ihren Ursprung. Gleichzeitig wurden Siedlungen vom Adel (Zwingenberg, Lohrbach ) in Zusammenarbeit/Konkurrenz mit dem Kloster Amorbach angelegt. Die Hufen, die Ortsherrschaft und die Berechtigung auf den gro√üen und kleinen Zehnten war geteilt.
  • 12. - 13. Jahrhundert : Die Orte unterstanden der Vogtei der Edelherren von D√ľrn und waren der nahe gelegenen Burg Wildenberg (auch Burg Wildenburg) zugeordnet. Die Burg Limbach wurde erbaut, wahrscheinlich als Staufische Reichsburg. Das Dorf Limbach, urspr√ľnglich oberhalb der Lautzenklinge gelegen, wurde in die N√§he der Burg umgesetzt. Die Burg war der Sitz von K√∂nigsleuten.
  • 1271 : Durch Kauf im Jahre 1271 kamen die Herrschaftsrechte an das Erzstift Mainz (Kurmainz). Mudau war Hauptort der Oberen, der 'Mudauer Zent'.
  • 1277 : Bischof Bertold von W√ľrzburg trennte die Pfarrei Hollerbach von B√∂digheim ab. Limbach und die umliegenden Orte geh√∂rten nun zur ‚Äěuralten Mutterkirche fast des ganzen Odenwaldes‚Äú Hollerbach.
  • 1310 : Eberhard Schenk von Erbach erhielt Limbach, die Burg samt den Steuern und den K√∂nigsleuten vom W√ľrzburger Bischof Andreas.
  • 1318 : Der Mainzer Amtmann auf der Wildenburg, Konrad R√ľdt von B√∂digheim, erwarb f√ľr das Erzbistum Mainz die Rechte der Schenken von Erbach in Limbach. Bis 1803 blieb Limbach bei Kurmainz. Die Limbacher Burg (Schloss) diente dem Oberschulthei√üen von Kurmainz als Amtssitz.
  • um 1350 : Die Ritter Pilgrim vom Buchen waren mit der Burg von Limbach belehnt.
  • 1395 : Das im Jahr 1395 von Abt Friedrich Feyser angelegte G√ľter- und Rechtsverzeichnis, das so genannte Urbar der Benediktinerabtei Amorbach gew√§hrte einen Einblick in die d√∂rflichen Verh√§ltnisse der Ortschaften im Bauland und im Odenwald.
  • 1403 : Die Kurf√ľrsten von der Pfalz und Mainz wurden beauftragt die ‚ÄöRaubritterburg' Zwingenberg niederzulegen. Die Zwingenberger Rechte an den Orten gingen in den Besitz der Ritter von Hirschhorn √ľber und verblieben dort bis 1474.
  • 1403 1411 : Die Pilgrim von Limbach traten ihre pf√§lzischen Lehensrechte an die R√ľdt von B√∂digheim ab.
  • 1426 : 1426 wurde Limbach von der Mutterpfarrei Hollerbach abgetrennt und wurde kirchlicher Mittelpunkt mit mehreren Filialen.
  • 1474 : Pfalzgraf Otto II. von Mosbach erwarb die Rechte der Zwingenberger/Hirschhorner.
  • 1488 : Der Mainzer Erzbischof gab Burg und Ortsherrschaft von Limbach den Herren von Adelsheim und ab 1488 Wilhelm R√ľdt von B√∂digheim zum Lehen.
  • 1499 : Da Otto II. Pfalzgraf von Mosbach kinderlos starb, fielen die Zwingenberger Rechte an die Kurpfalz.
  • 1525 : Im Bauernkrieg wurde das Kloster Amorbach gepl√ľndert, die Burg Wildenberg und die Burg in Limbach zerst√∂rt. G√∂tz von Berlichingen f√ľhrte den Hellen Haufen.
  • 1595 : Eine W√ľrzburger Visitation von 1595 bedeutete den Anfang konsequenter gegenreformatorischer Ma√ünahmen.
  • Ende 16. Jahrhundert : Die Limbacher Pfarrer waren im sp√§ten 16. Jahrhundert teilweise verheiratet und mussten zur Befolgung der katholischen Lehre und Disziplin angehalten werden.
  • 1618 - 1648 : Im drei√üigj√§hrigen Krieg marschierten Freund- und Feindestruppen durch Limbach und nahmen hier Quartier. Requisitionen und Pl√ľnderungen lie√üen die Gegend verarmen.
  • 1632 : Limbach und Scheringen wurden gepl√ľndert.
  • 1634 : Wagenschwend war ausgestorben und nur m√ľhsam wieder zu bev√∂lkern.
  • 1634 1635 : Die Pest w√ľtete in weiten Teilen S√ľddeutschlands.
  • 1640 ‚Äď 1649 : Krumbach war entv√∂lkert.
  • 1648 : Nach dem drei√üigj√§hrigen Krieg wurden in Limbach nur noch 16 Zentm√§nner und 1668 20 Herdst√§tten mit insgesamt 80 Einwohnern gez√§hlt.
  • 1648 : Fahrenbach hatte nach dem 30-j√§hrigen Krieg nur noch 7 H√§user (neue Ansiedler kamen aus der Schweiz, Holland und Frankreich).
  • 1656 : Die Pfarrei Limbach geh√∂rte bis 1656 zur Di√∂zese W√ľrzburg, danach zur Erzdi√∂zese Mainz.
  • 1670 : Das Limbacher Schloss war bauf√§llig, die Mauern drohten einzufallen.
  • 1684 : Kurmainz bewilligte dem Flecken Limbach ein Marktrecht.
  • 1701 : Obwohl um 1690 von einer Epidemie und einem Pestfriedhof au√üerhalb des Ortes die Rede ist, hatte sich die Bev√∂lkerung im Ortsteil Limbach bis 1701 auf 148 vermehrt.
  • 1773 : An die Stelle des gotischen Vorg√§ngerbaus der Pfarrkirche trat 1773 ein Neubau. Nur der alte Turm wurde beibehalten, er war urspr√ľnglich ein Westturm und blieb an der Nordseite des neuen Chores stehen.
  • 1780 : Die Burg wurde wegen Bauf√§lligkeit abgebrochen, das Baumaterial meistbietend versteigert.
  • 1784 : Im Jahr 1784 hatte der kurpf√§lzische Amtskeller Minet in Lohrbach, zu dessen Bezirk das Hofgut Rineck geh√∂rte, die Errichtung des Dorfes Rineck zur Ansiedlung ausgeschrieben im guten Glauben, den Nutzungsertrag jenes noch wenig fruchtbaren Landes zu steigern.
  • 1803 : Durch den Reichsdeputationshauptschluss, die S√§kularisation der geistlichen Territorien und Grundherrschaften (Aufl√∂sung der Kurpfalz, Kurmainz) kam Limbach 1803 an das F√ľrstentum Leiningen , (Residenz in Amorbach).
  • 1806 : Limbach kam zum Gro√üherzogtum Baden, Justizamt Mudau.
  • 1831 / 1833 : In den Jahren 1831/33 wurden in Baden die Gesetze √ľber die Aufhebung und Abl√∂sung der so genannten "alten Abgaben" beschlossen. Das Recht auf die Erhebung des Zehnten war damit erloschen. Die Abl√∂sung erfolgte durch die Zahlung des Abl√∂sungskapitals, das war das Zwanzigfache eines durchschnittlichen Zehntertrages. Der badische Staat gab dazu einen Zuschuss von 20 %. Der Zehnt war urspr√ľnglich eine Abgabe an die Kirche gewesen. Das Kloster Amorbach hatte das Recht gehabt, den zehnten Teil des Ertrages vom Feld (gro√üer Zehnt) und Garten (kleiner Zehnt) zu erheben. Rechtsnachfolger der Abtei war seit 1803 der F√ľrst von Leiningen. An ihn war das Abl√∂sungskapital zu zahlen. Die Betriebe wurden dadurch mit einer weiteren Schuldenlast beschwert, unter der viele von ihnen zusammenbrachen. Unmut staute sich auf.
  • 1848 : In der M√§rzrevolution wurde das leiningische Hofgut Marienh√∂he bei Buchen, und das F√ľrstlich Leiningische Rentamt in Ernsttal in Brand gesteckt. Die Rath√§user wurden gest√ľrmt, Akten verbrannt, Speicher gepl√ľndert.
  • 1849 / 1852 : Das Dorf Rineck wurde aufgel√∂st. Die Einwohner wanderten zum Gro√üteil nach Amerika aus.
  • 1870 - 1871 : Deutsch-Franz√∂sischer Krieg
  • 1897 : Die Limbacher Filialen Robern und Trienz wurden der neuen Pfarrkuratie Fahrenbach zugeteilt.
  • 1905 : Der Odenwaldexpress, eine Schmalspurbahn zwischen Mosbach und Mudau, nahm den Betrieb auf. Balsbach und Wagenschwend wurden von der Pfarrei Limbach abgetrennt.
  • 1914 - 1918 : Erster Weltkrieg , Gefallene und Vermisste: Balsbach 23, Heidersbach 34, Krumbach 3, Laudenberg 31, Limbach 26, Scheringen 10, Wagenschwend 24
  • 1923 : Deutsche Inflation 1914 bis 1923
  • 1939 - 1945 : Zweiter Weltkrieg
  • 1945 : Am 5. Januar entging das Dorf nur knapp der Zerst√∂rung durch einen Fliegerangriff. Die Bahnstrecke wurde getroffen. Eine gr√∂√üere Anzahl von Bomben explodierte bzw. versank in der freien Flur, ohne gr√∂√üeren Schaden anzurichten.
  • 1945 , 1946 : Auch Limbach musste eine Vielzahl von Heimatvertriebenen und Fl√ľchtlingen aufnehmen. Gefallene und Vermisste: Balsbach 28, Heidersbach 52, Krumbach 34, Laudenberg 37, Limbach 80, Scheringen 20, Wagenschwend 45
  • 1948 : W√§hrungsreform
  • 1950 : F√ľr die Limbacher Pfarrkirche wurden drei neue Glocken wurden geweiht.
  • 1955 : Die Filialkirche Christk√∂nig in Krumbach wurde erbaut. Die Filialkirche 'Maria K√∂nigin' in Laudenberg wurde eingeweiht
  • 1962 : Der freistehende Glockenturm in Laudenberg wurde erbaut.
  • 1962 - 1965 : Nach dem zweiten Weltkrieg war die Barockkirche wieder bauf√§llig und zu klein geworden. In den Jahren 1962 bis 1965 wurde zwischen Chor und Fassade ein sechseckiger Zentralraum eingeschoben. Erhalten blieben die um einige Meter zur Treppe hin versetzte Fassade, der Chorraum, der Turm und die barocker Inneneinrichtung.
  • 1973 : Am 1. Januar 1973 schlossen sich Balsbach, Laudenberg, Limbach, Wagenschwend zur Gemeinde Limbach zusammen. 8 Monate sp√§ter folgte Heidersbach; 12 Monate sp√§ter Scheringen. Krumbach kam am 19. Juli 1975 dazu.
  • 1973 : Der Betrieb des Odenwaldexpress wurde eingestellt.
  • 1976 : Die Gemeinden Limbach und Fahrenbach gr√ľndeten am 1. Januar 1976 die Verwaltungsgemeinschaft Limbach-Fahrenbach.
  • 1977 - 1979 : Bau der Nachbarschaftshauptschule
  • 2003 : Gro√übrand der katholischen Kirche Sankt Valentin in Limbach am 17. September 2003.

Religionen/Kirchen

Ca. 90 % gehören der katholischen Konfession an, ca. 7 % der evangelischen Konfession.

Katholische Kirchen

  • Pfarrkirche "St. Valentin " Limbach
  • Filialkirche "Christk√∂nig" Krumbach
  • Filialkirche "Maria K√∂nigin" Laudenberg
  • Pfarrkirche "Heilig Kreuz" Wagenschwend
  • Kloster- und Filialkirche Balsbach
  • Filialkirche "St. Wendelinus " Heidersbach

Evangelische Kirchen

  • Evangelische Kirchengemeinde Mudau f√ľr die Ortsteile Balsbach, Laudenberg, Limbach und Scheringen
  • Evangelische Kirchengemeinde Fahrenbach f√ľr die Ortsteile Krumbach und Wagenschwend
  • Evangelische Kirchengemeinde Gro√üeicholzheim f√ľr den Ortsteil Heidersbach

Wirtschaft

Textil- und Leuchtenindustrie sowie Handwerksbetriebe

Verkehr

Durch das Gemeindegebiet f√ľhrt die Bundesstra√üe 27.

Die ehemalige Schmalspurbahn von Mosbach nach Mudau wurde im Jahr 1973 stillgelegt. Auf der Trasse wurde eine Wanderbahn angelegt.

Bildungseinrichtungen

  • Grundschule Limbach
  • Haupt- mit Werkrealschule
  • konfessionelle Kinderg√§rten

Freizeit- und Sportanlagen

  • Hallen- und Freibad
  • Tennisplatz
  • Minigolf
  • Campingplatz
  • Fitnesszentrum
  • Schie√üsportanlage
  • Spielpl√§tze
  • Zahlreiche Sportpl√§tze und -hallen
  • Wanderbahn
  • Markierte Wanderwege

Scheringen

Ein Ortsteil von Limbach ist Scheringen. Es liegt im Elztal und ist √ľber 1200 Jahre alt. Scheringen wurde erstmals 790 urkundlich erw√§hnt. Scheringen ist von W√§ldern umgeben und in folgende Dorfviertel gegliedert:

  • Oberscheringen
  • Unterscheringen

Entwicklung des Gemeindegebiets

Im Jahr 1973 / 1974 schlie√üen sich die Gemeinden Balsbach, Heidersbach, Laudenberg, Scheringen und Wagenschwend zur Gemeinde Limbach zusammen. Die Gemeinde Krumbach wurde nach der Niederlage vor dem Staatsgerichtshof Baden-W√ľrttemberg (Landesverfassungsgericht) im Jahre 1975 in die neu entstandene Gemeinde Limbach eingemeindet. Seit 1976 besteht eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Fahrenbach.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1809 1425
1845 2633
1939 2645
1950 3803
1961 3789
1970 4179
1982 4236
1987 4295
1992 4621
1998 4716
1999 4725
2000 4732
2001 4688
2002 4685
2003 4663

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

  • Schlossplatz im Ortsteil Limbach
  • Alte M√ľhlen in Heidersbach und Limbach
  • Limespfad am Neckar-Odenwald-Limes
  • Tagl√∂hner-Haus in Limbach
  • Dorfmuseum Wagenschwend

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Zahlreiche Fastnachtsveranstaltungen
  • Limbacher Stra√üenfest
  • Pfarrfest St. Valentin Limbach
  • Sportfest

Ehrenb√ľrger

  • Altb√ľrgermeister Leo Bopp, Limbach
  • Pr√§lat Prof. Dr. Linus Bopp, Limbach
  • Pfarrer Ottmar Volz, Wagenschwend

Kulinarische Spezialitäten

  • Gr√ľnkernsuppe

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Zur Pfalz 74834 Elztal http://www.gasthof-pfalz.de/  06261 / 2293
Zum L√∂wen 69427 Mudau http://www.zum-loewen-mudau.de/  06284 / 9211-0
Gr√ľner Baum 74864 Fahrenbach http://www.gaststaette-gruener-baum.de/  06267 / 219
R√∂mer Kastell 74864 Trienz http://www.gasthaus-roemerkastell.de/  06267 / 1044
Zum L√∂wen 74864 Robern http://www.landgasthof-pension-loewen.de/  06267 / 308

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Wikipedia

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