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Letzte Änderung für Artikel Hardheim: 27.01.2006 14:42

Hardheim

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Hardheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Kreis : Neckar-Odenwald-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 37ÔÇ▓ N, 9┬░ 28ÔÇ▓ O
49┬░ 37ÔÇ▓ N, 9┬░ 28ÔÇ▓ O
H├Âhe : 250 m NN
Fl├Ąche : 87,03 km┬▓
Einwohner : 7.496 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 86 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 5,7 %
Postleitzahlen : 74736 (alt: 6969)
Vorwahl : 06283
Kfz-Kennzeichen : MOS
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 25 032
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlossplatz 6
74736 Hardheim
Offizielle Webseite: www.hardheim.de
E-Mail-Adresse: rathaus@hardheim.de
Politik
B├╝rgermeister : Heribert Fouquet

Hardheim ist eine Gemeinde am ├Âstlichen Rand des Neckar-Odenwald-Kreises in Baden-W├╝rttemberg und wird von seinen Bewohnern liebevoll ÔÇ×Perle des ErftalsÔÇť genannt. Hardheim besteht aus einem Ortskern und 8 umliegenden Ortsteilen .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Hardheim liegt in der Mitte des Erf(a)tals, dass durch die Erf(a) in das Bauland geschnitten wird. Hardheim wird durch die Bundesstra├če 27 geteilt. Da es an der Grenze des muschelkalkhaltigen kargen Baulands und des Odenwalds liegt, kann auf Hardheimer Gemarkung in Deutschland einzigartige Flora beobachtet werden. Das Gemeindegebiet liegt teilweise im Naturpark Neckartal-Odenwald.

Wappen

In Rot eine silberne (wei├če) Kirche mit zwei sechseckigen T├╝rmen, auf deren spitzen D├Ąchern je ein silbernes (wei├čes) Kreuz; zwischen den T├╝rmen auf silbener (wei├čer) Mondsichel in goldenem (gelben) Strahlenkranz thronend die blaugekeidete, golden (gelb) gekr├Ânte und nimbierte Madonna, in der Rechten ein goldenes (gelbes) Zepter, mit der Linken den golden (gelb) nimbierten nackten Jesusknaben haltend; unten ein mit der oberen H├Ąlfte in die Kirchenfront ragender, ovaler gevierter Schild, worin Feld 1: von Rot und Silber (Wei├č) durch drei Spitzen geteilt, Feld 2 und 3: in Blau ein mit drei blauen Ringen belegter silbener (wei├čer) Schr├Ągbalken, Feld 4: in Blau eine schr├Ągrechte rot-silbern (wei├č) gevierte Fahne an goldener (gelber) Stange.

Ortsteile

Die Gemeinde Hardheim besteht aus folgenden Ortsteilen, mit Einwohnerzahlen:

  • Hardheim 4894
  • Bretzingen 444
  • Dornberg 84
  • Erfeld 304
  • Gerichtstetten 702
  • R├╝dental 77
  • R├╝tschdorf 60
  • Schweinberg 725
  • Vollmersdorf 44

Geschichte

Die erste Besiedlung des heutigen Gemeindegebiets erfolgte vor der Zeitenwende wahrscheinlich durch die Kelten ; hierauf deutet eine Keltenschanze im Ortsteil Gerichtstetten hin. Der Limes verl├Ąuft nur wenige Kilometer westlich an Hardheim vorbei. Hieran erkennt man, dass Hardheim knapp au├čerhalb der Grenzen des R├Âmischen Reichs gelegen haben muss. Nach dem R├╝ckzug der R├Âmer aus dem Bauland waren es die Alamannen , die diese Gegend besiedelten.

Im Jahr 996 wird Hardheim erstmals in einer Urkunde von Kaiser Otto III. erw├Ąhnt. Dass Adlige in Hardheim lebten, zeigt eine Urkunde von Henricus von Hartheim aus dem Jahre 1197. Im Jahre 1256 wurde die Pfarrei Hardheim erstmals urkundlich erw├Ąhnt.

In Hardheim gab es zwei Burgen der Ritter von Hardheim, die in den Jahren 1324 und 1326 erstmals erw├Ąhnt werden. Das Hardheimer Schloss , dass von Ritter Wolf von Hardheim 1561 bauen lie├č, dient heute als Rathaus. Dieser Ritter Wolf von Hardheim war es auch, der 1555 die Reformation in Hardheim einf├╝hrte.

Als Ritter Georg Wolf von Hardheim 1607 starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, fiel Hardheim konfessionell wieder dem katholischen Bistum W├╝rzburg zu. Die Landeshoheit, die bis dahin beim Erzbischof von Mainz gelegen hatte, wurde 1656 auf das Hochstift W├╝rzburg ├╝bertragen. Nach der napoleonischen Neuordnung des deutschen Gebietes (Reichsdeputationshauptschluss), wurde Hardheim zun├Ąchst 1803 dem F├╝rstentum Leiningen und nach dessen Mediatisierung 1806 dem Gro├čherzogtum Baden zugeordnet.

1911 wurde Hardheim an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Dies st├Ąrkte die Stellung Hardheims als Arbeitsplatz f├╝r viele Menschen in der Umgegend. Mittlerweile ist die Bahnlinie jedoch wieder still gelegt.

1961 wurde eine amerikanische Raketenabwehreinheit in Hardheim stationiert. Im Jahre 1966 wurde die Hardheimer Carl-Schurz-Kaserne eingeweiht. Sie ist bis heute immer noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor Hardheims.

Bev├Âlkerung

Hardheim hat 7.578 Einwohner, von denen 50,6 % m├Ąnnlich sind. In Hardheim gibt es insgesamt 2.415 Erwerbst├Ątige, 71 % davon im produzierenden Gewerbe.

Religion

Der Gro├čteil der Hardheimer ist katholisch , nur 976 Einwohner sind evangelisch. Au├čerdem gib es noch einen Anteil Einwohner islamischen Glaubens.

Ortsbild

Das Ortsbild wird gepr├Ągt vom "Erftaldom", der katholischen Kirche St. Alban. Der Grundstein f├╝r dieses Bauwerk wurde am 12. Juli 1891 gelegt. Weihung der Kirche war Weihnachten 1894 . Sie ersetzte eine Kirche gotischen Baustils, in der am 20. November 1888 der letzte Gottesdienst gehalten wurde, da sie einsturzgef├Ąhrdet war.

Der Schlossplatz wird umgeben von dem Hardheimer Schloss , das heute als Rathaus dient und der Erftalhalle, die eine fr├╝here Zehntscheune ist und heute unter anderem als Veranstaltungsraum und Museum dient.

Das Walter-Hohmann - Schulzentrum ist der Wirkungsort von ca. 900 Grund- , Haupt- und Realsch├╝lern .

S├╝dlich von Hardheim befindet sich eine Anh├Âhe, die als Startplatz f├╝r Gleitschirmflieger und Drachenflieger dient. Hier wird j├Ąhrlich die Odenw├Ąlder Drachenflugmeisterschaft abgehalten.

Pers├Ânlichkeiten

  • Walter Hohmann , Pionier der Raumfahrt
  • Julius Heffner , Maler
  • Prof. Dr. Edmund Nied , Heimatforscher
  • Prof. Ignaz Scherer , Meteorologe
  • Ignaz Schwinn , Fahrradhersteller

Partnergemeinden

Verkehr

Die Bundesstra├če 27 verl├Ąuft in west-├Âstlicher Richtung durch Hardheim und stellt die Hauptverkehrsader dar.

Regionale Zeitungen

Weblinks

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