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Letzte Änderung für Artikel Wertheim am Main: 07.02.2006 20:36

Wertheim am Main

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Wappen Karte
Wappen von Wertheim Deutschlandkarte, Position von Wertheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Heilbronn-Franken
Landkreis : Main-Tauber-Kreis
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 46' N, 09¬į 31' O
49¬į 46' N, 09¬į 31' O
H√∂he : 141 m √ľ. NN
Fläche : 138,63 km²
Einwohner : 24.553 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 178 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 7,0 %
Postleitzahl : 97861-97877 (alt: 6980)
Vorwahl : 09342
Kfz-Kennzeichen : TBB
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 28 131
Stadtgliederung: Kernstadt, 15 Ortschaften
und 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
M√ľhlenstra√üe 26
97877 Wertheim
Offizielle Website: www.wertheim.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@wertheim.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Stefan Mikulicz ( CDU )

Wertheim ist eine Stadt im Nordosten des Bundeslandes Baden-W√ľrttemberg, direkt an der Grenze zu Bayern, etwa 71 km s√ľd√∂stlich von Frankfurt am Main bzw. 30 km westlich von W√ľrzburg. Sie ist die gr√∂√üte Stadt des Main-Tauber-Kreises und ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Heilbronn, zu dessen Mittelbereich noch die Stadt Freudenberg am Main geh√∂rt, wobei auch eine starke Verflechtung mit den bayerischen Nachbargemeinden besteht. Seit 1. Januar 1976 ist Wertheim am Main Gro√üe Kreisstadt .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Wertheim ist die n√∂rdlichste Stadt Baden-W√ľrttembergs und liegt an der M√ľndung der Tauber in den Main, an den Ausl√§ufern des Odenwaldes bzw. des Spessarts jenseits des Mains.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Wertheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt.
Holzkirchen , Helmstadt und Neubrunn (alle Landkreis W√ľrzburg, Bayern), Werbach und K√ľlsheim (beide Main-Tauber-Kreis), Neunkirchen (Landkreis Miltenberg, Bayern), Freudenberg am Main (Main-Tauber-Kreis), Stadtprozelten und Faulbach (beide Landkreis Miltenberg) sowie Hasloch, Kreuzwertheim, Trennfeld und Homburg am Main (alle Landkreis Main-Spessart, Bayern).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Wertheims besteht aus der Kernstadt , 15 Ortschaften mit je einer eigenen Ortsverwaltung und einem Ortsvorsteher sowie 5 Stadtteilen mit je einem Stadtteilbeirat und einem Stadtteilbeiratsvorsitzenden.

Die 15 Ortschaften sind ehemals selbst√§ndige Gemeinden, die erst bei der Gebietsreform der 1970er Jahre nach Wertheim eingegliedert wurden. Es handelt sich um die Orte Bettingen, Dertingen, Dietenhan, D√∂rlesberg, Gr√ľnenw√∂rt, H√∂hefeld, Kembach, Lindelbach, Erholungsort Mondfeld, Nassig, Erholungsort Reicholzheim, Sachsenhausen , Sonderriet , Urphar und Waldenhausen.

Die 5 Stadtteile sind entweder ehemals selbst√§ndige Gemeinden, die bis 1939 nach Wertheim eingemeindet wurden (Bestenheid, Eichel/Hofgarten und Vockenrot) oder neu entstandene Gebiete, die nach ihrer Aufsiedelung zu eigenst√§ndigen Stadtteilen erkl√§rt wurden (Reinhardshof und Wartberg). Reinhardshof ist der j√ľngste Stadtteil Wertheims. Er entstand erst Mitte der 1990er Jahre, als nach Abzug der US-Army aus dem bis dahin milit√§risch genutzten Kasernengel√§nde der "Peden Barracks", der zivile Stadtteil Reinhardshof aufgesiedelt wurde.

Zu einigen Ortschaften bzw. Stadtteilen geh√∂ren zum Teil noch weitere separat gelegene Wohnpl√§tze mit eigenem Namen, wovon einige nur sehr wenige Einwohner haben. Darunter fallen zum Beispiel Bronnbach, Ebenm√ľhle, Ernsthof, Mittelhof, √Ėdenges√§√ü, Rosenm√ľhle, Schafhof, Steingasse und Wagenbuch.

Geschichte

Wertheim a. M., Carl Anton Joseph Rottmann, 1822
Wertheim a. M., Carl Anton Joseph Rottmann , 1822

Wertheim wurde im 7./8. Jahrhundert gegr√ľndet, allerdings handelte es sich hierbei um die Siedlung rechts des Mains, das heute zu Bayern geh√∂rige Kreuzwertheim. Nachdem im 12. Jahrhundert auch ein Grafengeschlecht derer "von Wertheim" erw√§hnt wurde und diese sich links des Mains, am rechten Ufer der Tauberm√ľndung eine Burg erbauten, entwickelte sich unterhalb dieser Burg eine neue Siedlung, die bald den Namen Wertheim erhielt. 1192 wurde diese erstmals als " Suburbium castri Wertheim" erw√§hnt. Um 1200 wurde sie als "oppidum" und 1244 als "civitas" erw√§hnt. Die Stadt wurde Mittelpunkt der gleichnamigen Grafschaft, von der sich im 16. Jahrhundert mehrere Linien abspalteten. Sie bestand aber bis 1806 und wurde dann in Folge des Reichsdeputationshauptschlusses mediatisiert. Die Stadt Wertheim und mit ihr das linksmainische Umland wurde dem jungen Gro√üherzogtum Baden zugeordnet. Die Gebiete rechts des Mains kamen an Bayern. Wertheim wurde Sitz verschiedener Amtsbezirke (Stadtamt, Erstes und Zweites Landamt). 1819 wurden diese zum Bezirksamt Wertheim vereinigt. 1938 wurde das Bezirksamt Wertheim mit dem Bezirksamt Tauberbischofsheim zum Landkreis Tauberbischofsheim vereinigt.

Ab 1972 wurden insgesamt 15 umliegende Gemeinden nach Wertheim eingegliedert. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Tauberbischofsheim Teil des neu gebildeten Main-Tauber-Kreises, welcher gleichzeitig der neu gegr√ľndeten Franken (heute Heilbronn-Franken) innerhalb des neu umschriebenen Regierungsbezirks Stuttgart zugeordnet wurde. Damit wurde die ehemals badische Stadt Wertheim nunmehr vom w√ľrttembergischen Stuttgart aus "verwaltet".

Durch die letzte Eingemeindung im Jahr 1975 √ľberschritt die Einwohnerzahl der Stadt Wertheim die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro√üen Kreisstadt , was die baden-w√ľrttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1976 beschloss.

Religionen

Wertheim geh√∂rte zun√§chst zum Bistum W√ľrzburg und war dem Archidiakonat Karlstadt/Main zugeordnet. Ab 1522 setzte sich in der Stadt die Reformation nach lutherischem Bekenntnis Zug um Zug durch und war schlie√ülich 1530 vollzogen. Danach war Wertheim √ľber viele Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Neben den Lutheranern waren keine anderen Konfessionen zugelassen. Die Gegenreformation w√§hrend des 30-j√§hrigen Krieges konnte sich nicht durchsetzen. Nach dem √úbergang an das Gro√üherzogtum Baden 1806 wurde Wertheim Sitz eines Dekanats . Der zugeh√∂rige Kirchenbezirk umfasst heute alle Kirchengemeinden im Stadtgebiet Wertheims. Die evangelische Hauptkirche ist die Stiftskirche. An ihr wurde bereits nach der Reformation eine zweite Pfarrstelle eingerichtet, die seit 1955 an die Martin-Luther-Kirche in Bestenheid verlegt wurde. Die dritte Pfarrstelle wurde 1800 mit Waldenhausen vereinigt. Im Stadtteil Wartberg entstand 1974 ein √∂kumenisches Gemeindezentrum. Auch in den Stadtteilen Bettingen, Dertingen, Dietenhan, Gr√ľnenw√∂rt, H√∂hefeld, Kembach, Lindelbach, Nassig, Sachsenhausen, Sonderriet und Waldenhausen gibt es evangelische Kirchen bzw. Kirchengemeinden, teilweise auch nur Filialkirchengemeinden mit zumeist j√ľngeren Kirchengeb√§uden. Im Stadtteil Urphar steht die romanische Wehrkirche St. Jakob.


Im 19. Jahrhundert zogen auch Katholiken nach Wertheim, jedoch stellten diese bis Mitte des Jahrhunderts nur etwa ein F√ľnftel der Bev√∂lkerung. Zun√§chst geh√∂rten die Gemeindeglieder zur Pfarrei Reicholzheim, die seit 1673 wieder katholisch geworden war. 1844 wurde in Wertheim die Pfarrei St. Venantius mit neugotischer Kirche von 1842 errichtet. Auch im Stadtteil Bestenheid wurde 1953 eine eigene Kirche St. Elisabeth errichtet, die 1970 zur Pfarrei erhoben wurde. Im Stadtteil Eichel entstand 1968 die Kirche St. Lioba, die f√ľr den gesamten √∂stlichen Bereich der Stadt Wertheim zust√§ndig ist. Im Stadtteil Dertingen gibt es die Filialkirche Maria Rosenkranzk√∂nigin. Der Stadtteil D√∂rlesberg war ebenso wie Reicholzheim seit 1674 wieder katholisch und hat eine Kirche von 1721. Mondfeld ist ebenfalls ein √ľberwiegend katholischer Stadtteil. Die dortige Kirche St. Martin stammt aus dem Jahr 1887 mit √§lteren Teilen. Alle Pfarrgemeinden im Stadtgebiet Wertheims geh√∂ren zum Dekanat Tauberbischofsheim des Erzbistums Freiburg.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Wertheim auch Freikirchen und Gemeinden. Ferner sind die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche in Wertheim vertreten.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen wurden nach Wertheim eingegliedert:

  • 1913 : Bestenheid
  • 1935 : Eichel
  • 1939 : Vockenrot
  • 1. Januar 1972 : Bettingen, Gr√ľnenw√∂rt, Lindelbach, Nassig, Sonderriet, Urphar, Waldenhausen
  • 1. April 1972 : Erholungsort Mondfeld
  • 1. Dezember 1972 : Dertingen, Dietenhan, D√∂rlesberg, Kembach, Sachsenhausen
  • 1. Januar 1975 : H√∂hefeld, Erholungsort Reicholzheim

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch√§tzungen, Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1617 3.670
1792 3.373
1810 3.154
1833 3.633
1. Dezember 1871 3.328
1. Dezember 1880 ¬Ļ 4.567
1. Dezember 1890 ¬Ļ 3.535
1. Dezember 1900 ¬Ļ 3.670
1. Dezember 1910 ¬Ļ 3.648
16. Juni 1925 ¬Ļ 3.673
16. Juni 1933 ¬Ļ 3.679
17. Mai 1939 ¬Ļ 5.434
Jahr Einwohnerzahlen
Dezember 1945 5.534
13. September 1950 ¬Ļ 9.789
6. Juni 1961 ¬Ļ 11.329
27. Mai 1970 ¬Ļ 12.029
31. Dezember 1975 20.942
31. Dezember 1980 19.972
27. Mai 1987 ¬Ļ 20.377
31. Dezember 1990 21.627
31. Dezember 1995 24.432
31. Dezember 2000 24.332
31. März 2004 24.739
30. Juni 2005 24.553

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Wertheim hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 24 Mitglieder, die den Titel "Stadtr√§tin/Stadtrat" f√ľhren. Sie geh√∂ren folgenden Parteien an:

  • CDU 10 Sitze
  • SPD 6 Sitze
  • Freie B√ľrger Wertheim 5 Sitze
  • FDP 2 Sitze
  • Gr√ľne 1 Sitz

B√ľrgermeister

An der Spitze der Stadt stand der Stadtschulthei√ü als Vorsitzender des Gerichts. Ihm standen der rechtskundige Stadtschreiber und die 12 Sch√∂ffen zur Seite. Ferner gab es neben dem Stadtschulthei√üen zwei B√ľrgermeister. Der Stadtschulthei√ü war Vorsitzender des Rates, der sich in einen inneren und einen √§u√üeren Rat mit jeweils 12 Mitgliedern aufteilte. Die Mitglieder des Rates wurden in der Regel auf 12 Jahre gew√§hlt. Der Schulthei√ü war meist auf Lebenszeit gew√§hlt, die B√ľrgermeister wechselten j√§hrlich. Im 18. Jahrhundert wurde aus dem b√ľrgerlichen Stadtschulthei√ü ein gr√§flicher Beamter mit der Amtsbezeichnung Stadtamtmann. Nach dem √úbergang an Baden leitete ein B√ľrgermeister die Stadtverwaltung, anfangs hatte er sogar den Titel Oberb√ľrgermeister, doch f√ľhren die Stadtoberh√§upter diesen Titel erst wieder seit 1976 , als Wertheim Gro√üe Kreisstadt wurde. Heute wird der Oberb√ľrgermeister von der wahlberechtigten Bev√∂lkerung auf 8 Jahre gew√§hlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats .

B√ľrgermeister und Oberb√ľrgermeister

  • 1810 - 1827 : Johann Christoph Schlundt
  • 1827 - 1829 : Christoph Michael Platz
  • 1829 - 1832 : Johann Georg Weimar
  • 1832 - 1839 : Johann Friedrich Bach
  • 1839 - 1840 : Christoph Wilhelm M√ľller
  • 1840 - 1845 : Johann Jakob von Runkel
  • 1845 - 1852 : Ludwig Haas
  • 1852 - 1860 : Johann Jakob von Runkel
  • 1860 - 1866 : Ludwig Haas
  • 1866 - 1871 : Philipp Frank
  • 1871 - 1880 : Lorenz Meyer
  • 1880 - 1890 : Philipp Amthauer
  • 1890 - 1895 : Philipp Mayer
  • 1895 - 1905 : Michael M√ľller
  • 1905 - 1933 : Hans Bardon
  • 1933 - 1938 : Friedrich Bender
  • 1938 - 1943 : Hans Mensler
  • 1944 - 1945 : Hermann D√ľrr
  • 1945 : Carl Roth
  • 1945 - 1946 : Michael Beck
  • 1946 : Otto Hoog
  • 1946 - 1961 : Carl Roth
  • 1961 - 1981 : Karl Josef Scheuermann
  • 1981 - 2003 : Stefan Gl√§ser
  • 2003 -heute: Stefan Mikulicz

Wappen

Das Wappen der Stadt Wertheim zeigt in geteiltem Schild oben in Gold einen aus der Teilung wachsenden, rot bewehrten schwarzen Adler, unten in Blau drei (2:1) silberne Rosen. Die Stadtflagge ist Gelb-Blau.

Das Wappen wird seit 1556 nahezu unver√§ndert verwendet. Es handelt sich um das Wappen der Grafen von Wertheim, die auf der Burg Wertheim residierten und √ľber viele Jahrhunderte ein kleines Territorium beherrschten. Die Bedeutung der Wappensymbole ist nicht sicher nachzuweisen.

Städtepartnerschaften

Wertheim unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

  • Salon-de-Provence ( Frankreich ), seit 1964
  • Huntingdon und Godmanchester ( Vereinigtes K√∂nigreich ), seit 1981
  • Szentendre ( Ungarn ), seit 1989
  • Csob√°nka ( Ungarn ), seit 1992

Eine St√§dtefreundschaft besteht seit 1980 mit Gubbio in Italien , die im Jahr 2006 zu einer St√§dtepartnerschaft erweitert werden wird. In der Wendezeit gab es Bestrebungen, eine St√§dtepartnerschaft mit dem th√ľringischen Ilmenau zu gr√ľnden. Diese scheiterten jedoch.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Wertheim ist √ľber die Bundesautobahn 3 Frankfurt-W√ľrzburg (Anschlussstelle Wertheim-Lengfurt) zu erreichen. Ansonsten f√ľhren nur Landes- und Kreisstra√üen durch das Stadtgebiet. Der Wertheimer Bahnhof liegt an der Eisenbahnlinie Aschaffenburg-Miltenberg-Wertheim-Lauda-K√∂nigshofen-Crailsheim. Auch mit dem Schiff auf dem Main ist Wertheim zu erreichen. Den √∂ffentlichen Personennahverkehr ( √ĖPNV ) bedienen mehrere Buslinien innerhalb der Verkehrsgemeinschaft Main-Tauber .

Medien

In Wertheim erscheint als Tageszeitung die "Wertheimer Zeitung", eine Lokalausgabe des in Aschaffenburg ansässigen "Main-Echo". Eine weitere Tageszeitung ist die Ausgabe Wertheim der Fränkischen Nachrichten aus Tauberbischofsheim.

Der SWR betreibt bei 9¬į30'24" √∂stliche L√§nge und 49¬į44'33" n√∂rdliche Breite eine Sendeanlage f√ľr UKW und TV (fr√ľher auch Mittelwelle).

Behörden, Gerichte und Einrichtungen

Wertheim hat ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Mosbach gehört, und ein Notariat . Ferner gibt es eine Außenstelle des Landratsamts Main-Tauber-Kreis und eine Bibliothek. Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Wertheim der Evangelischen Landeskirche in Baden .

Eigenbetrieb der Stadt ist das St√§dtische Krankenhaus mit 220 Betten. Im Stadtteil Bestenheid befindet sich das Freibad "In den Christwiesen". Es verf√ľgt √ľber ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche, ein Schwimmerbecken mit Sprungbl√∂cken und ein Babyplanschbecken. Ein Wickelraum steht ebenfalls zur Verf√ľgung.

Bildung

Wertheim hat ein Gymnasium (Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium), eine Realschule (Comenius Realschule) und eine Förderschule (Edward-Uihlein-Schule). Ferner gibt es 3 Grund- und Hauptschulen (Wertheim, Bestenheid und Reinhardshof), die Hauptschule mit Werkrealschule Urphar-Lindelbach, die Otfried-Preußler-Grundschule und jeweils eine Grundschule in den Stadtteilen Dertingen, Nassig und Reicholzheim.

Der Main-Tauber-Kreis ist Tr√§ger der Kaufm√§nnischen, Gewerblichen und Hauswirtschaftlichen Schule Wertheim ( Berufliche Schule ), unter anderem mit einem Wirtschaftsgymnasium sowie einer Au√üenstelle des Schulkindergartens f√ľr Geistigbehinderte Lauda-K√∂nigshofen im Stadtteil Waldenhausen. Die Private Schule f√ľr Altenarbeit und Altenpflege der Johanniter-Unfallhilfe e.V. rundet das schulische Angebot Wertheims ab.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

  • Glasmuseum
  • Grafschaftsmuseum

Bauwerke

Burg Wertheim
Burg Wertheim

Die Burg Wertheim hoch √ľber der Altstadt gelegen, ist das Wahrzeichen der Stadt. Das Stadtbild bietet mittelalterliche Gassen und Fachwerkh√§user und weitere zahlreiche Kunst- und Baudenkm√§ler. Die evangelische Stiftskirche ist die Hauptkirche der Stadt. Sehenswert ist auch der Engelsbrunnen und die sp√§tgotische Kilianskapelle, welche als eine der sch√∂nsten gotischen Kapellen Deutschlands gilt.

Einen besonderen Besuch lohnt die um 1150 gegr√ľndete ehemalige Abtei Bronnbach im unteren Taubertal. Die 1222 geweihte dreischiffige Basilika im sp√§tromanischen und fr√ľhgotischen Stil gilt als eine der bedeutendsten Ordenskirchen S√ľddeutschlands.

√úberregionale Veranstaltungen

Im Jahr 2006 finden in Wertheim die Heimattage Baden-W√ľrttemberg statt.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Wertheim hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen:

  • 1946 : Hans Bardon, B√ľrgermeister a.D.
  • 1960 : Karl B√§r, Stadtpfarrer
  • 1961 : Carl Roth, B√ľrgermeister a.D.
  • 1963 : Alfred Zippe, Unternehmer
  • 1966 : Walter Sch√ľ√üler, Pastor i.R.
  • 1973 : Kurt Lutz, Architekt
  • 1975 : Karl Lei√ü, Werkmeister a.D.
  • 1975 : Dr. Hans L√∂ber, Unternehmer
  • 1978 : Rudolf Brand, Unternehmer
  • 1981 : Karl Josef Scheuermann, Oberb√ľrgermeister a.D.
  • 2003 : Stefan Gl√§ser, Oberb√ľrgermeister a.D.
  • 2004 : Gerhard Schwend, Unternehmer

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1779 , * 2. M√§rz , Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn , ‚Ć 16. Januar 1856 in Berlin, preu√üischer Kultusminister
  • 1800 , * 29. April , Christoph Schmetzer , ‚Ć 21. November 1882 in Ziegelhausen, Komponist und Astronom
  • 1849 , * 5. Oktober , Wilhelm Blos , ‚Ć 6. Juli 1927 in Stuttgart, w√ľrttembergischer Staatspr√§sident
  • 1959 , * 19. Januar , Margarete Bause, Landespolitikerin der Gr√ľnen in Bayern.
  • 1971 , * 9. Januar , Ralf Zacherl , Fernsehkoch
  • 1973 , * 25. Februar , Normann Stadler , Sportler

Literatur

  • Badisches St√§dtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Wertheim, Werner Richter - J√∂rg Paczkowski, Edition Braus Heidelberg, 1991

Siehe auch

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Lindenhof 97892 Kreuzwertheim http://www.weinhaus-lindenhof.de  09342 / 915940
Hotel Herrnwiesen 97892 Kreuzwertheim http://www.herrnwiesen.de  09342 / 93 13 - 0
Hotel Schwan 97877 Wertheim http://www.hotel-schwan-wertheim.de  09342 / 9 23 30
Hotel Bronnbacher Hof 97877 Wertheim http://www.bronnbacherhof.com  09342 / 92 54-0
Zum Ross 97877 Wertheim http://www.gasthof-zum-ross.de Kategorie: 2Kategorie: 209342 / 92320
Hotel Garni L√∂wensteiner Hof 97877 Wertheim http://www.hotel-loewensteiner-hof.de  09342 / 1259
Bestenheider Stuben 97877 Wertheim http://www.bestenheider-stuben.de  09342 / 9654-0
Hotel Restaurant Martha 97877 Wertheim http://www.hotel-restaurant-martha.de Kategorie: 2Kategorie: 209342 / 7896 od. 21345

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Wikipedia

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