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Letzte Änderung für Artikel Wertheim am Main: 07.02.2006 20:36

Wertheim am Main

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Wappen Karte
Wappen von Wertheim Deutschlandkarte, Position von Wertheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Heilbronn-Franken
Landkreis : Main-Tauber-Kreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 46' N, 09┬░ 31' O
49┬░ 46' N, 09┬░ 31' O
H├Âhe : 141 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 138,63 km┬▓
Einwohner : 24.553 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 178 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 7,0 %
Postleitzahl : 97861-97877 (alt: 6980)
Vorwahl : 09342
Kfz-Kennzeichen : TBB
Gemeindeschl├╝ssel : 08 1 28 131
Stadtgliederung: Kernstadt, 15 Ortschaften
und 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
M├╝hlenstra├če 26
97877 Wertheim
Offizielle Website: www.wertheim.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@wertheim.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Stefan Mikulicz ( CDU )

Wertheim ist eine Stadt im Nordosten des Bundeslandes Baden-W├╝rttemberg, direkt an der Grenze zu Bayern, etwa 71 km s├╝d├Âstlich von Frankfurt am Main bzw. 30 km westlich von W├╝rzburg. Sie ist die gr├Â├čte Stadt des Main-Tauber-Kreises und ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Heilbronn, zu dessen Mittelbereich noch die Stadt Freudenberg am Main geh├Ârt, wobei auch eine starke Verflechtung mit den bayerischen Nachbargemeinden besteht. Seit 1. Januar 1976 ist Wertheim am Main Gro├če Kreisstadt .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Wertheim ist die n├Ârdlichste Stadt Baden-W├╝rttembergs und liegt an der M├╝ndung der Tauber in den Main, an den Ausl├Ąufern des Odenwaldes bzw. des Spessarts jenseits des Mains.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Wertheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt.
Holzkirchen , Helmstadt und Neubrunn (alle Landkreis W├╝rzburg, Bayern), Werbach und K├╝lsheim (beide Main-Tauber-Kreis), Neunkirchen (Landkreis Miltenberg, Bayern), Freudenberg am Main (Main-Tauber-Kreis), Stadtprozelten und Faulbach (beide Landkreis Miltenberg) sowie Hasloch, Kreuzwertheim, Trennfeld und Homburg am Main (alle Landkreis Main-Spessart, Bayern).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Wertheims besteht aus der Kernstadt , 15 Ortschaften mit je einer eigenen Ortsverwaltung und einem Ortsvorsteher sowie 5 Stadtteilen mit je einem Stadtteilbeirat und einem Stadtteilbeiratsvorsitzenden.

Die 15 Ortschaften sind ehemals selbst├Ąndige Gemeinden, die erst bei der Gebietsreform der 1970er Jahre nach Wertheim eingegliedert wurden. Es handelt sich um die Orte Bettingen, Dertingen, Dietenhan, D├Ârlesberg, Gr├╝nenw├Ârt, H├Âhefeld, Kembach, Lindelbach, Erholungsort Mondfeld, Nassig, Erholungsort Reicholzheim, Sachsenhausen , Sonderriet , Urphar und Waldenhausen.

Die 5 Stadtteile sind entweder ehemals selbst├Ąndige Gemeinden, die bis 1939 nach Wertheim eingemeindet wurden (Bestenheid, Eichel/Hofgarten und Vockenrot) oder neu entstandene Gebiete, die nach ihrer Aufsiedelung zu eigenst├Ąndigen Stadtteilen erkl├Ąrt wurden (Reinhardshof und Wartberg). Reinhardshof ist der j├╝ngste Stadtteil Wertheims. Er entstand erst Mitte der 1990er Jahre, als nach Abzug der US-Army aus dem bis dahin milit├Ąrisch genutzten Kasernengel├Ąnde der "Peden Barracks", der zivile Stadtteil Reinhardshof aufgesiedelt wurde.

Zu einigen Ortschaften bzw. Stadtteilen geh├Âren zum Teil noch weitere separat gelegene Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, wovon einige nur sehr wenige Einwohner haben. Darunter fallen zum Beispiel Bronnbach, Ebenm├╝hle, Ernsthof, Mittelhof, ├ľdenges├Ą├č, Rosenm├╝hle, Schafhof, Steingasse und Wagenbuch.

Geschichte

Wertheim a. M., Carl Anton Joseph Rottmann, 1822
Wertheim a. M., Carl Anton Joseph Rottmann , 1822

Wertheim wurde im 7./8. Jahrhundert gegr├╝ndet, allerdings handelte es sich hierbei um die Siedlung rechts des Mains, das heute zu Bayern geh├Ârige Kreuzwertheim. Nachdem im 12. Jahrhundert auch ein Grafengeschlecht derer "von Wertheim" erw├Ąhnt wurde und diese sich links des Mains, am rechten Ufer der Tauberm├╝ndung eine Burg erbauten, entwickelte sich unterhalb dieser Burg eine neue Siedlung, die bald den Namen Wertheim erhielt. 1192 wurde diese erstmals als " Suburbium castri Wertheim" erw├Ąhnt. Um 1200 wurde sie als "oppidum" und 1244 als "civitas" erw├Ąhnt. Die Stadt wurde Mittelpunkt der gleichnamigen Grafschaft, von der sich im 16. Jahrhundert mehrere Linien abspalteten. Sie bestand aber bis 1806 und wurde dann in Folge des Reichsdeputationshauptschlusses mediatisiert. Die Stadt Wertheim und mit ihr das linksmainische Umland wurde dem jungen Gro├čherzogtum Baden zugeordnet. Die Gebiete rechts des Mains kamen an Bayern. Wertheim wurde Sitz verschiedener Amtsbezirke (Stadtamt, Erstes und Zweites Landamt). 1819 wurden diese zum Bezirksamt Wertheim vereinigt. 1938 wurde das Bezirksamt Wertheim mit dem Bezirksamt Tauberbischofsheim zum Landkreis Tauberbischofsheim vereinigt.

Ab 1972 wurden insgesamt 15 umliegende Gemeinden nach Wertheim eingegliedert. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Tauberbischofsheim Teil des neu gebildeten Main-Tauber-Kreises, welcher gleichzeitig der neu gegr├╝ndeten Franken (heute Heilbronn-Franken) innerhalb des neu umschriebenen Regierungsbezirks Stuttgart zugeordnet wurde. Damit wurde die ehemals badische Stadt Wertheim nunmehr vom w├╝rttembergischen Stuttgart aus "verwaltet".

Durch die letzte Eingemeindung im Jahr 1975 ├╝berschritt die Einwohnerzahl der Stadt Wertheim die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1976 beschloss.

Religionen

Wertheim geh├Ârte zun├Ąchst zum Bistum W├╝rzburg und war dem Archidiakonat Karlstadt/Main zugeordnet. Ab 1522 setzte sich in der Stadt die Reformation nach lutherischem Bekenntnis Zug um Zug durch und war schlie├člich 1530 vollzogen. Danach war Wertheim ├╝ber viele Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Neben den Lutheranern waren keine anderen Konfessionen zugelassen. Die Gegenreformation w├Ąhrend des 30-j├Ąhrigen Krieges konnte sich nicht durchsetzen. Nach dem ├ťbergang an das Gro├čherzogtum Baden 1806 wurde Wertheim Sitz eines Dekanats . Der zugeh├Ârige Kirchenbezirk umfasst heute alle Kirchengemeinden im Stadtgebiet Wertheims. Die evangelische Hauptkirche ist die Stiftskirche. An ihr wurde bereits nach der Reformation eine zweite Pfarrstelle eingerichtet, die seit 1955 an die Martin-Luther-Kirche in Bestenheid verlegt wurde. Die dritte Pfarrstelle wurde 1800 mit Waldenhausen vereinigt. Im Stadtteil Wartberg entstand 1974 ein ├Âkumenisches Gemeindezentrum. Auch in den Stadtteilen Bettingen, Dertingen, Dietenhan, Gr├╝nenw├Ârt, H├Âhefeld, Kembach, Lindelbach, Nassig, Sachsenhausen, Sonderriet und Waldenhausen gibt es evangelische Kirchen bzw. Kirchengemeinden, teilweise auch nur Filialkirchengemeinden mit zumeist j├╝ngeren Kirchengeb├Ąuden. Im Stadtteil Urphar steht die romanische Wehrkirche St. Jakob.


Im 19. Jahrhundert zogen auch Katholiken nach Wertheim, jedoch stellten diese bis Mitte des Jahrhunderts nur etwa ein F├╝nftel der Bev├Âlkerung. Zun├Ąchst geh├Ârten die Gemeindeglieder zur Pfarrei Reicholzheim, die seit 1673 wieder katholisch geworden war. 1844 wurde in Wertheim die Pfarrei St. Venantius mit neugotischer Kirche von 1842 errichtet. Auch im Stadtteil Bestenheid wurde 1953 eine eigene Kirche St. Elisabeth errichtet, die 1970 zur Pfarrei erhoben wurde. Im Stadtteil Eichel entstand 1968 die Kirche St. Lioba, die f├╝r den gesamten ├Âstlichen Bereich der Stadt Wertheim zust├Ąndig ist. Im Stadtteil Dertingen gibt es die Filialkirche Maria Rosenkranzk├Ânigin. Der Stadtteil D├Ârlesberg war ebenso wie Reicholzheim seit 1674 wieder katholisch und hat eine Kirche von 1721. Mondfeld ist ebenfalls ein ├╝berwiegend katholischer Stadtteil. Die dortige Kirche St. Martin stammt aus dem Jahr 1887 mit ├Ąlteren Teilen. Alle Pfarrgemeinden im Stadtgebiet Wertheims geh├Âren zum Dekanat Tauberbischofsheim des Erzbistums Freiburg.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Wertheim auch Freikirchen und Gemeinden. Ferner sind die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche in Wertheim vertreten.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen wurden nach Wertheim eingegliedert:

  • 1913 : Bestenheid
  • 1935 : Eichel
  • 1939 : Vockenrot
  • 1. Januar 1972 : Bettingen, Gr├╝nenw├Ârt, Lindelbach, Nassig, Sonderriet, Urphar, Waldenhausen
  • 1. April 1972 : Erholungsort Mondfeld
  • 1. Dezember 1972 : Dertingen, Dietenhan, D├Ârlesberg, Kembach, Sachsenhausen
  • 1. Januar 1975 : H├Âhefeld, Erholungsort Reicholzheim

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1617 3.670
1792 3.373
1810 3.154
1833 3.633
1. Dezember 1871 3.328
1. Dezember 1880 ┬╣ 4.567
1. Dezember 1890 ┬╣ 3.535
1. Dezember 1900 ┬╣ 3.670
1. Dezember 1910 ┬╣ 3.648
16. Juni 1925 ┬╣ 3.673
16. Juni 1933 ┬╣ 3.679
17. Mai 1939 ┬╣ 5.434
Jahr Einwohnerzahlen
Dezember 1945 5.534
13. September 1950 ┬╣ 9.789
6. Juni 1961 ┬╣ 11.329
27. Mai 1970 ┬╣ 12.029
31. Dezember 1975 20.942
31. Dezember 1980 19.972
27. Mai 1987 ┬╣ 20.377
31. Dezember 1990 21.627
31. Dezember 1995 24.432
31. Dezember 2000 24.332
31. M├Ąrz 2004 24.739
30. Juni 2005 24.553

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Wertheim hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 24 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 10 Sitze
  • SPD 6 Sitze
  • Freie B├╝rger Wertheim 5 Sitze
  • FDP 2 Sitze
  • Gr├╝ne 1 Sitz

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt stand der Stadtschulthei├č als Vorsitzender des Gerichts. Ihm standen der rechtskundige Stadtschreiber und die 12 Sch├Âffen zur Seite. Ferner gab es neben dem Stadtschulthei├čen zwei B├╝rgermeister. Der Stadtschulthei├č war Vorsitzender des Rates, der sich in einen inneren und einen ├Ąu├čeren Rat mit jeweils 12 Mitgliedern aufteilte. Die Mitglieder des Rates wurden in der Regel auf 12 Jahre gew├Ąhlt. Der Schulthei├č war meist auf Lebenszeit gew├Ąhlt, die B├╝rgermeister wechselten j├Ąhrlich. Im 18. Jahrhundert wurde aus dem b├╝rgerlichen Stadtschulthei├č ein gr├Ąflicher Beamter mit der Amtsbezeichnung Stadtamtmann. Nach dem ├ťbergang an Baden leitete ein B├╝rgermeister die Stadtverwaltung, anfangs hatte er sogar den Titel Oberb├╝rgermeister, doch f├╝hren die Stadtoberh├Ąupter diesen Titel erst wieder seit 1976 , als Wertheim Gro├če Kreisstadt wurde. Heute wird der Oberb├╝rgermeister von der wahlberechtigten Bev├Âlkerung auf 8 Jahre gew├Ąhlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats .

B├╝rgermeister und Oberb├╝rgermeister

  • 1810 - 1827 : Johann Christoph Schlundt
  • 1827 - 1829 : Christoph Michael Platz
  • 1829 - 1832 : Johann Georg Weimar
  • 1832 - 1839 : Johann Friedrich Bach
  • 1839 - 1840 : Christoph Wilhelm M├╝ller
  • 1840 - 1845 : Johann Jakob von Runkel
  • 1845 - 1852 : Ludwig Haas
  • 1852 - 1860 : Johann Jakob von Runkel
  • 1860 - 1866 : Ludwig Haas
  • 1866 - 1871 : Philipp Frank
  • 1871 - 1880 : Lorenz Meyer
  • 1880 - 1890 : Philipp Amthauer
  • 1890 - 1895 : Philipp Mayer
  • 1895 - 1905 : Michael M├╝ller
  • 1905 - 1933 : Hans Bardon
  • 1933 - 1938 : Friedrich Bender
  • 1938 - 1943 : Hans Mensler
  • 1944 - 1945 : Hermann D├╝rr
  • 1945 : Carl Roth
  • 1945 - 1946 : Michael Beck
  • 1946 : Otto Hoog
  • 1946 - 1961 : Carl Roth
  • 1961 - 1981 : Karl Josef Scheuermann
  • 1981 - 2003 : Stefan Gl├Ąser
  • 2003 -heute: Stefan Mikulicz

Wappen

Das Wappen der Stadt Wertheim zeigt in geteiltem Schild oben in Gold einen aus der Teilung wachsenden, rot bewehrten schwarzen Adler, unten in Blau drei (2:1) silberne Rosen. Die Stadtflagge ist Gelb-Blau.

Das Wappen wird seit 1556 nahezu unver├Ąndert verwendet. Es handelt sich um das Wappen der Grafen von Wertheim, die auf der Burg Wertheim residierten und ├╝ber viele Jahrhunderte ein kleines Territorium beherrschten. Die Bedeutung der Wappensymbole ist nicht sicher nachzuweisen.

St├Ądtepartnerschaften

Wertheim unterh├Ąlt eine St├Ądtepartnerschaft mit folgenden St├Ądten:

  • Salon-de-Provence ( Frankreich ), seit 1964
  • Huntingdon und Godmanchester ( Vereinigtes K├Ânigreich ), seit 1981
  • Szentendre ( Ungarn ), seit 1989
  • Csob├ínka ( Ungarn ), seit 1992

Eine St├Ądtefreundschaft besteht seit 1980 mit Gubbio in Italien , die im Jahr 2006 zu einer St├Ądtepartnerschaft erweitert werden wird. In der Wendezeit gab es Bestrebungen, eine St├Ądtepartnerschaft mit dem th├╝ringischen Ilmenau zu gr├╝nden. Diese scheiterten jedoch.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Wertheim ist ├╝ber die Bundesautobahn 3 Frankfurt-W├╝rzburg (Anschlussstelle Wertheim-Lengfurt) zu erreichen. Ansonsten f├╝hren nur Landes- und Kreisstra├čen durch das Stadtgebiet. Der Wertheimer Bahnhof liegt an der Eisenbahnlinie Aschaffenburg-Miltenberg-Wertheim-Lauda-K├Ânigshofen-Crailsheim. Auch mit dem Schiff auf dem Main ist Wertheim zu erreichen. Den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen mehrere Buslinien innerhalb der Verkehrsgemeinschaft Main-Tauber .

Medien

In Wertheim erscheint als Tageszeitung die "Wertheimer Zeitung", eine Lokalausgabe des in Aschaffenburg ans├Ąssigen "Main-Echo". Eine weitere Tageszeitung ist die Ausgabe Wertheim der Fr├Ąnkischen Nachrichten aus Tauberbischofsheim.

Der SWR betreibt bei 9┬░30'24" ├Âstliche L├Ąnge und 49┬░44'33" n├Ârdliche Breite eine Sendeanlage f├╝r UKW und TV (fr├╝her auch Mittelwelle).

Beh├Ârden, Gerichte und Einrichtungen

Wertheim hat ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Mosbach geh├Ârt, und ein Notariat . Ferner gibt es eine Au├čenstelle des Landratsamts Main-Tauber-Kreis und eine Bibliothek. Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Wertheim der Evangelischen Landeskirche in Baden .

Eigenbetrieb der Stadt ist das St├Ądtische Krankenhaus mit 220 Betten. Im Stadtteil Bestenheid befindet sich das Freibad "In den Christwiesen". Es verf├╝gt ├╝ber ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche, ein Schwimmerbecken mit Sprungbl├Âcken und ein Babyplanschbecken. Ein Wickelraum steht ebenfalls zur Verf├╝gung.

Bildung

Wertheim hat ein Gymnasium (Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium), eine Realschule (Comenius Realschule) und eine F├Ârderschule (Edward-Uihlein-Schule). Ferner gibt es 3 Grund- und Hauptschulen (Wertheim, Bestenheid und Reinhardshof), die Hauptschule mit Werkrealschule Urphar-Lindelbach, die Otfried-Preu├čler-Grundschule und jeweils eine Grundschule in den Stadtteilen Dertingen, Nassig und Reicholzheim.

Der Main-Tauber-Kreis ist Tr├Ąger der Kaufm├Ąnnischen, Gewerblichen und Hauswirtschaftlichen Schule Wertheim ( Berufliche Schule ), unter anderem mit einem Wirtschaftsgymnasium sowie einer Au├čenstelle des Schulkindergartens f├╝r Geistigbehinderte Lauda-K├Ânigshofen im Stadtteil Waldenhausen. Die Private Schule f├╝r Altenarbeit und Altenpflege der Johanniter-Unfallhilfe e.V. rundet das schulische Angebot Wertheims ab.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

  • Glasmuseum
  • Grafschaftsmuseum

Bauwerke

Burg Wertheim
Burg Wertheim

Die Burg Wertheim hoch ├╝ber der Altstadt gelegen, ist das Wahrzeichen der Stadt. Das Stadtbild bietet mittelalterliche Gassen und Fachwerkh├Ąuser und weitere zahlreiche Kunst- und Baudenkm├Ąler. Die evangelische Stiftskirche ist die Hauptkirche der Stadt. Sehenswert ist auch der Engelsbrunnen und die sp├Ątgotische Kilianskapelle, welche als eine der sch├Ânsten gotischen Kapellen Deutschlands gilt.

Einen besonderen Besuch lohnt die um 1150 gegr├╝ndete ehemalige Abtei Bronnbach im unteren Taubertal. Die 1222 geweihte dreischiffige Basilika im sp├Ątromanischen und fr├╝hgotischen Stil gilt als eine der bedeutendsten Ordenskirchen S├╝ddeutschlands.

├ťberregionale Veranstaltungen

Im Jahr 2006 finden in Wertheim die Heimattage Baden-W├╝rttemberg statt.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Wertheim hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1946 : Hans Bardon, B├╝rgermeister a.D.
  • 1960 : Karl B├Ąr, Stadtpfarrer
  • 1961 : Carl Roth, B├╝rgermeister a.D.
  • 1963 : Alfred Zippe, Unternehmer
  • 1966 : Walter Sch├╝├čler, Pastor i.R.
  • 1973 : Kurt Lutz, Architekt
  • 1975 : Karl Lei├č, Werkmeister a.D.
  • 1975 : Dr. Hans L├Âber, Unternehmer
  • 1978 : Rudolf Brand, Unternehmer
  • 1981 : Karl Josef Scheuermann, Oberb├╝rgermeister a.D.
  • 2003 : Stefan Gl├Ąser, Oberb├╝rgermeister a.D.
  • 2004 : Gerhard Schwend, Unternehmer

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1779 , * 2. M├Ąrz , Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn , ÔÇá 16. Januar 1856 in Berlin, preu├čischer Kultusminister
  • 1800 , * 29. April , Christoph Schmetzer , ÔÇá 21. November 1882 in Ziegelhausen, Komponist und Astronom
  • 1849 , * 5. Oktober , Wilhelm Blos , ÔÇá 6. Juli 1927 in Stuttgart, w├╝rttembergischer Staatspr├Ąsident
  • 1959 , * 19. Januar , Margarete Bause, Landespolitikerin der Gr├╝nen in Bayern.
  • 1971 , * 9. Januar , Ralf Zacherl , Fernsehkoch
  • 1973 , * 25. Februar , Normann Stadler , Sportler

Literatur

  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Wertheim, Werner Richter - J├Ârg Paczkowski, Edition Braus Heidelberg, 1991

Siehe auch

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Lindenhof 97892 Kreuzwertheim http://www.weinhaus-lindenhof.de  09342 / 915940
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