fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Main-Tauber-Kreis: 12.02.2006 13:12

Main-Tauber-Kreis

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen Main-Tauber-Kreis Lage des Main-Tauber-Kreises in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Heilbronn-Franken
Verwaltungssitz : Tauberbischofsheim
Fl├Ąche : 1.304,42 km┬▓
Einwohner : 137.487 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 105 Einwohner /km┬▓
Kfz-Kennzeichen : TBB
Kreisschl├╝ssel : 08 1 28
Kreisgliederung: 18 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Gartenstra├če 1
97941 Tauberbischofsheim
Website : www.main-tauber-kreis.de
E-Mail-Adresse: infos@main-tauber-kreis.de
Politik
Landrat : Reinhard Frank
Karte
Bild:Baden_wuerttemberg_tbb.png

Der Main-Tauber-Kreis (nicht zu verwechseln mit dem ├Ąhnlich klingenden Main-Taunus-Kreis) ist der n├Ârdlichste und nord├Âstlichste Landkreis in Baden-W├╝rttemberg. Er geh├Ârt zur Region Heilbronn-Franken im Regierungsbezirk Stuttgart und ist praktisch deckungsgleich mit Tauberfranken.

Der Kreis grenzt im Nordwesten und Norden an die bayerischen Landkreise Miltenberg und Main-Spessart, im Nordosten an den Landkreis W├╝rzburg, im Osten an die Landkreise Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Ansbach, im S├╝den an den Landkreis Schw├Ąbisch Hall und an den Hohenlohekreis und im Westen an den Neckar-Odenwald-Kreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Main-Tauber-Kreis hat Anteil am "Bauland" sowie im Norden an den Ausl├Ąufern des Spessart. Den Landkreis durchzieht von S├╝dosten kommend die Tauber, ein linker Nebenfluss des Mains, die in Wertheim m├╝ndet. Beide Fl├╝sse gaben dem Kreis den Namen.

Der tiefste Punkt des Main-Tauber-Kreises befindet sich in der N├Ąhe von Freudenberg mit 125 m ├╝ber NN , der h├Âchste Punkt bei Bad Mergentheim mit 482 m ├╝ber NN .

Geschichte

Der Main-Tauber-Kreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 , zun├Ąchst unter dem Namen "Tauberkreis" gebildet. 1974 wurde er dann in "Main-Tauber-Kreis" umbenannt. 1973 wurden die Altkreise Mergentheim und Tauberbischofsheim sowie Teile des ebenfalls aufgel├Âsten Landkreises Buchen zum neuen Main-Tauber-Kreis vereinigt. Kreisstadt wurde Tauberbischofsheim, wenngleich diese Stadt nur die viergr├Â├čte im Kreis ist. Sie liegt jedoch relativ zentral. Die beiden Altkreise Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim gehen zur├╝ck auf die alten gleichnamigen Ober├Ąmter bzw. ├ämter. Das ehemalige w├╝rttembergische Oberamt Mergentheim wurde 1810 , nach ├ťbergang des Gebiets an das K├Ânigreich W├╝rttemberg , eingerichtet und 1938 in den Landkreis Mergentheim ├╝berf├╝hrt. In Tauberbischofsheim bestand ab 1813 ein badisches Amt, das im Laufe der Geschichte mehrmals ver├Ąndert wurde und schlie├člich 1938 unter Einbeziehung des aufgel├Âsten Amtes Wertheim in den Landkreis Tauberbischofsheim ├╝berf├╝hrt wurde. Die Orte des bis 1972 zum Landkreis Buchen geh├Ârigen Teils des Main-Tauber-Kreis geh├Ârten bis 1936 zum Amt Adelsheim. Die Kreisreform von 1973 schuf somit einen Landkreis, der sich aus ehemals badischen und w├╝rttembergischen Gemeinden zusammensetzt. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst er noch 18 Gemeinden, darunter 11 St├Ądte und hiervon wiederum 2 " Gro├če Kreisst├Ądte " (Bad Mergentheim und Wertheim). Gr├Â├čte Stadt ist Wertheim, kleinste Gemeinde ist Wittighausen.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-W├╝rttemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 127.332
31. Dezember 1975 125.175
31. Dezember 1980 121.410
31. Dezember 1985 120.687
27. Mai 1987 ┬╣ 121.891
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 128.272
31. Dezember 1995 136.919
31. Dezember 2000 137.057
30. Juni 2005 137.487

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gew├Ąhlt. Dieses Gremium w├Ąhlt den Landrat f├╝r eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repr├Ąsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Aussch├╝sse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet z├Ąhlen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Aussch├╝sse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschl├╝sse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht . Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landr├Ąte des Landkreises Mergentheim 1945-1972:

  • 1945 : Eugen Kleih (kommissarisch)
  • 1945 - 1946 : Josef Br├Ânner , ( CDU )
  • 1947 - 1952 : Eugen Kleih
  • 1952 - 1958 : Walter Cantner
  • 1958 - 1972 : Kurt Nagel

Die Landr├Ąte des Landkreises Tauberbischofsheim 1945-1972:

  • 1945 : Carl Roth
  • 1945 - 1946 : Richard Reile
  • 1946 - 1948 : Hermann G├Âtz
  • 1948 - 1964 : Anton Schwan
  • 1964 - 1972 : Bruno R├╝hl

Die Landr├Ąte des Main-Tauber-Kreises seit 1973:

  • 1973 - 1981 : Bruno R├╝hl
  • 1981 - 2005 : Georg Denzer
  • 2005 - heute: Reinhard Frank

Wappen

Beschreibung:
In Rot drei mittlere aufsteigende silberne Spitzen, dar├╝ber ein sechsspeichiges silbernes Rad, darunter ein schwarzes Kreuz mit Tatzenenden (Wappen-Verleihung 19. M├Ąrz 1974 )
Bedeutung:
Die Wappenbilder sind das Mainzer Rad des ehemaligen F├╝rstbistums Mainz, der "fr├Ąnkische Rechen" und das Deutschordenskreuz . Diese Herrschaften teilten sich das heutige Kreisgebiet bis Anfang des 19. Jahrhunderts, bevor es an Baden und W├╝rttemberg fiel.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das s├╝dliche Kreisgebiet f├╝hrt die Bundesautobahn A 81 Stuttgart - W├╝rzburg, im ├Ąu├čerten Nordosten streift die Autobahn A 3 W├╝rzburg - Frankfurt kurz das Kreisgebiet bei Wertheim. Ferner erschlie├čen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstra├čen den Landkreis. Eine wichtige Bundesstra├če ist die B 19 Schw├Ąbisch Hall - W├╝rzburg. Obwohl der Kreis zum Regierungsbezirk Stuttgart geh├Ârt, ist vor allem das n├Ârdliche Kreisgebiet eher in den Raum W├╝rzburg orientiert. Die Gro├čstadt W├╝rzburg ist nur wenige Kilometer entfernt.

Das Kreisgebiet wird entlang von Vorbach und Tauber durch die Taubertalbahn erschlossen. Diese wird bei Lauda-K├Ânigshofen von der Frankenbahn StuttgartÔÇôW├╝rzburg gekreuzt. N├Ârdlich der Kreisgrenze verl├Ąuft die Maintalbahn, durch die auch Freudenberg Bahnanschluss hat.

Kreiseinrichtungen

Der Main-Tauber-Kreis ist Schultr├Ąger folgender Beruflichen Schulen : Gewerbliche Schule Bad Mergentheim, Kaufm├Ąnnische Schule Bad Mergentheim, Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule Bad Mergentheim, Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim, Kaufm├Ąnnische Schule Tauberbischofsheim und Gewerbliche, Kaufm├Ąnnische und Hauswirtschaftliche Schule Wertheim, ferner folgender Sonderschulen : Schule im Taubertal - Schule f├╝r Geistigbehindert mit Schulkindergarten Lauda-K├Ânigshofen (Unterbalbach), Schule f├╝r Sprachbehinderte Boxberg und Schulkindergarten f├╝r Geistig- und K├Ârperbehinderte Wertheim (Waldenhausen).

Der Main-Tauber-Kreis ist Tr├Ąger des Kreiskrankenhauses Tauberbischofsheim, des Pflegeheims mit Ambulatorium Creglingen, des Kreispflege- und Altersheims Gerlachsheim in Lauda-K├Ânigshofen und des Seniorenzentrums Haus Heimberg in Tauberbischofsheim.

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

St├Ądte

  1. Bad Mergentheim (22.446)
  2. Boxberg (7.269)
  3. Creglingen (4.881)
  4. Freudenberg (4.055)
  5. Gr├╝nsfeld (3.843)
  6. K├╝lsheim (5.772)
  7. Lauda-K├Ânigshofen (15.258)
  8. Niederstetten (5.503)
  9. Tauberbischofsheim (13.351)
  10. Weikersheim (7.586)
  11. Wertheim (24.553)

Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverb├Ąnde

  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Mergentheim mit den Gemeinden Assamstadt und Igersheim
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Boxberg mit der Gemeinde Ahorn
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Gr├╝nsfeld mit der Gemeinde Wittighausen
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Tauberbischofsheim mit den Gemeinden Gro├črinderfeld, K├Ânigheim und Werbach

Gemeinden

  1. Ahorn (2.337)
  2. Assamstadt (2.101)
  3. Gro├črinderfeld (4.136)
  4. Igersheim (5.721)
  5. K├Ânigheim (3.315)
  6. Werbach (3.638)
  7. Wittighausen (1.722)

Literatur

Das Land Baden-W├╝rttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht B├Ąnden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-W├╝rttemberg; Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart - Regionalverb├Ąnde Franken und Ostw├╝rttemberg, Stuttgart, 1980, ISBN 3-17-005708-1

Weblinks


Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Main-Tauber-Kreis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Main-Tauber-Kreis verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de