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Letzte Änderung für Artikel Bad Mergentheim: 17.02.2006 23:19

Bad Mergentheim

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Wappen Karte
Wappen Bad Mergentheims Deutschlandkarte, Position von Bad Mergentheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Regionalverband : Heilbronn-Franken
Landkreis : Main-Tauber-Kreis
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 30' N, 09¬į 46' O
49¬į 30' N, 09¬į 46' O
H√∂he : 207 m √ľ. NN
Fläche : 129,97 km²
Einwohner : 22.475 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 173 Einwohner/km²
Ausländeranteil : 7,6 %
Postleitzahl : 97961-97980 (alt: 6990)
Vorwahl : 07931
Kfz-Kennzeichen : TBB
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 28 007
Stadtgliederung: Kernstadt und 13 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
97980 Bad Mergentheim
Website: www.bad-mergentheim.de
E-Mail-Adresse: info@bad-mergentheim.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Dr. Lothar Barth

Bad Mergentheim ist eine Stadt an der Tauber im Nordosten Baden-W√ľrttembergs, etwa 35 km s√ľdwestlich von W√ľrzburg bzw. 56 km nord√∂stlich von Heilbronn. Vor der Bildung des Landes Baden-W√ľrttemberg war sie die n√∂rdlichste Stadt W√ľrttembergs. Heute ist sie nach Wertheim die zweitgr√∂√üte Stadt des Main-Tauber-Kreises und ein Mittelzentrum .

Seit 1926 trägt Mergentheim die Bezeichnung Bad . Seit dem 1. April 1975 ist Bad Mergentheim Große Kreisstadt . Mit den Gemeinden Assamstadt und Igersheim hat Bad Mergentheim eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bad Mergentheim liegt in einer Talweitung der Tauber an der Einm√ľndung des Wachbachs. Die Kernstadt liegt direkt an der Tauber, w√§hrend ein Gro√üteil der Stadtteile in Seitent√§lern liegt.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Bad Mergentheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt:
Assamstadt, Boxberg (Baden), Lauda-Königshofen, Igersheim, Weikersheim und Niederstetten (alle Main-Tauber-Kreis) sowie Mulfingen und Dörzbach (beide Hohenlohekreis)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Bad Mergentheims gliedert sich in die Kernstadt und folgende 13 Stadtteile , die im Rahmen der Gebietsreform der 1970er Jahre eingegliedert wurden und zu denen teilweise weitere Wohnplätze mit eigenem Namen gehören (in Klammer die Einwohnerzahl am 31. März 2004 ):
Althausen (596), Apfelbach mit Apfelhof (351), Dainbach (373, einziger badischer Stadtteil), Edelfingen (1.357), Hachtel (357), Herbsthausen (195), L√∂ffelstelzen (1.000), Markelsheim (1.986), Neunkirchen (790), Rengershausen (484), Rot mit D√∂rtel und Sch√∂nb√ľhl (263), Stuppach mit Lustbronn und Lillstadt (683) und Wachbach (1.304)

Raumplanung

Bad Mergentheim bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Heilbronn-Franken, in der Heilbronn als Oberzentrum ausgewiesen ist. Zum Mittelbereich Bad Mergentheim geh√∂ren noch die Gemeinden im S√ľden des Main-Tauber-Kreises, und zwar Ahorn, Assamstadt, Boxberg, Creglingen, Igersheim, Niederstetten und Weikersheim.

Geschichte

Mergentheim wurde 1058 als "Mergintaim" erstmals urkundlich erw√§hnt. 1280 wurden der Siedlung die Zollrechte von Herzog Johann von Lothringen zuerkannt. Am 2. Juli 1340 wurde Mergentheim auf Bitten des Deutschmeisters Wolfgang von Nellenburg durch Kaiser Ludwig den Bayern zur Stadt erhoben. Von 1526 bis 1809 war Mergentheim Hauptsitz des Deutschen Ordens (Sitz des Hochmeisters ). Seit 1809 geh√∂rte die Stadt zum K√∂nigreich W√ľrttemberg. Im gleichen Jahr wurde Mergentheim Sitz eines Oberamtes . 1826 wurden die Heilquellen wiederentdeckt, aufgrund derer Mergentheim zur Badestadt wurde. 1926 wurde Mergentheim das Pr√§dikat Bad verliehen.

1938 wurde das Oberamt Mergentheim in den Landkreis Mergentheim √ľberf√ľhrt. Dieser bestand bis zur Kreisreform zum 1. Januar 1973 , als der Bestandteil des neuen Main-Tauber-Kreises wurde. Dadurch verlor Bad Mergentheim seine Funktion als Kreisstadt zugunsten von Tauberbischofsheim.

Ab 1972 wurden im Zuge der Gemeindereform 13 bis dato selbstst√§ndige Gemeinden, teilweise mit weiteren zugeh√∂rigen Wohnpl√§tzen , nach Bad Mergentheim eingemeindet. Infolgedessen √ľberschritt die Einwohnerzahl der Stadt Bad Mergentheim 1975 die Grenze von 20.000. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro√üen Kreisstadt , was die baden-w√ľrttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. April 1975 beschloss.

Religionen

Das Gebiet der Stadt Bad Mergentheim geh√∂rte urspr√ľnglich zum Bistum W√ľrzburg. Die Reformation konnte sich zun√§chst nicht durchsetzen, doch wurde w√§hrend der Schwedenzeit das lutherische Bekenntnis eingef√ľhrt, als der katholische Pfarrer zum Protestantismus √ľbertrat. Die Gottesdienste wurde zun√§chst in der St. Johannis-Kirche, dann in der Marienkirche abgehalten. Die katholischen Gottesdienste wurden in jener Zeit in der Schlosskirche gehalten. Nach R√ľckkehr des Hochmeisters von Stadion wurde die Stadt jedoch wieder fast vollst√§ndig rekatholisiert. Die Gemeinde geh√∂rte zun√§chst noch zum Bistum W√ľrzburg, wurde dann nach dem √úbergang an W√ľrttemberg ab 1814 Teil des Generalvikariats Ellwangen, bevor sie 1821 /27 der neu gegr√ľndeten Di√∂zese Rottenburg (heute Rottenburg-Stuttgart) zugeordnet wurde. Bad Mergentheim wurde Sitz eines Dekanats . Die heutigen Pfarrgemeinden im Stadtgebiet geh√∂ren zu zwei Seelsorgeeinheiten. Zur Seelsorgeeinheit 1a geh√∂ren die Gemeinden St. Gumbert Apfelbach, St. Johann Baptist Bad Mergentheim mit Filialkapelle in Edelfingen, Zur heiligsten Dreifaltigkeit L√∂ffelstelzen und St. Kilian Markelsheim, zur Seelsorgeeinheit 1b geh√∂ren die Gemeinden Maria Kr√∂nung Stuppach, St. Leonhard Rengershausen, Filialkirchengemeinde St. Pius Laibach, St. Georg Wachbach, St. Petrus und Paulus Rot und Filialkirchengemeinde Mari√§ Himmelfahrt Hachtel. Der ehemals badische Stadtteil Dainbach hat eine neugotische katholische Kapelle aus dem Jahr 1900. Die Gemeindeglieder geh√∂ren zur ebenfalls badischen Nachbarpfarrei Untersch√ľpf und damit zum Erzbistum Freiburg. Die Stadtteile Althausen, Neunkirchen und Herbsthausen sind √ľberwiegend evangelische Orte.

Nach dem √úbergang an W√ľrttemberg gr√ľndete sich in Bad Mergentheim wieder eine protestantische Gemeinde, welche 1815 die Schlosskirche als Gottesdienstraume zuerkannt bekam. Einen eigenen Pfarrer erhielt die Gemeinde ab 1825 . Die Gemeinde ist von Anfang an Glied der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg . Bad Mergentheim wurde seinerzeit zwar Sitz des Oberamtes , die kirchliche Verwaltung, das Dekanatamt, war und blieb jedoch in Weikersheim. Daher geh√∂rt die Kirchengemeinde Bad Mergentheim bis heute zum Kirchenbezirk Weikersheim. Neben der Kernstadtgemeinde Bad Mergentheim gibt es in den Stadtteilen Althausen, Edelfingen, Herbsthausen, Markelsheim, Neunkirchen und Wachbach jeweils eine eigene evangelische Kirchengemeinde bzw. Kirche. Letztere ist auch f√ľr Hachtel zust√§ndig. Die evangelische Kirchengemeinde Dainbach geh√∂rt bis heute zur Evangelischen Landeskirche in Baden (Kirchenbezirk Boxberg).

Neben den beiden gro√üen Kirchen sind in Bad Mergentheim auch freikirchliche Gemeinden vertreten, darunter eine Gemeinde der Gemeinschaft der Siebenten-Tags- Adventisten und die 1991 gegr√ľndete Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (EFG) ( Baptisten ). Auch eine neuapostolische Gemeinde ist in Bad Mergentheim ans√§ssig. Des Weiteren gibt es ein Gemeinschaftshaus der Bahai .

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden nach Bad Mergentheim eingegliedert. Soweit nicht anders angegeben gehörten alle zum Landkreis Mergentheim:

  • 1. Januar 1972 : Althausen, Apfelbach, L√∂ffelstelzen, Markelsheim, Neunkirchen
  • 15. Februar 1972 : Rengershausen, Stuppach
  • 1. Dezember 1972 : Dainbach, Landkreis Tauberbischofsheim
  • 1. September 1973 : Herbsthausen, Rot
  • 31. Dezember 1974 : Hachtel, Wachbach
  • 1. Januar 1975 : Edelfingen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch√§tzungen, Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1660 1.064
1810 2.901
1834 2.702
1855 2.917
1. Dezember 1871 3.713
1. Dezember 1880 ¬Ļ 4.445
1. Dezember 1890 ¬Ļ 4.397
1. Dezember 1900 ¬Ļ 4.372
1. Dezember 1910 ¬Ļ 4.747
16. Juni 1925 ¬Ļ 5.430
16. Juni 1933 ¬Ļ 6.191
17. Mai 1939 ¬Ļ 7.674
Jahr Einwohnerzahlen
Dezember 1945 8.031
13. September 1950 ¬Ļ 10.184
6. Juni 1961 ¬Ļ 11.608
27. Mai 1970 ¬Ļ 12.616
31. Dezember 1975 19.895
31. Dezember 1980 19.121
27. Mai 1987 ¬Ļ 19.560
31. Dezember 1990 21.567
31. Dezember 1995 22.568
31. Dezember 2000 22.172
30. Juni 2004 22.393

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Bad Mergentheim hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 33 Mitglieder, die den Titel "Stadtr√§tin/Stadtrat" f√ľhren. Sie geh√∂ren folgenden Parteien an:

  • CDU 15 Sitze
  • FW 9 Sitze
  • SPD 4 Sitze
  • Gr√ľne 4 Sitze
  • FDP/Unabh√§ngige B√ľrger 1 Sitz

B√ľrgermeister

An der Spitze der Gemeinde stand urspr√ľnglich der Schulthei√ü . Nach der Stadterhebung trat an dessen Stelle der Oberamtsb√ľrgermeister und der Unterb√ľrgermeister. 1784 wurde die Stadtverwaltung umgebildet. Danach gab es ein Stadtgericht mit einem Stadtschulthei√üen als Vorsitzenden. Ihm standen 3 Assessoren zur Seite. Nach dem √úbergang an W√ľrttemberg leitete der Stadtschulthei√ü, sp√§ter der B√ľrgermeister die Stadtverwaltung. Seit 1. April 1975 , als Bad Mergentheim Gro√üe Kreisstadt wurde, tr√§gt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberb√ľrgermeister . Dieser wird von der wahlberechtigten Bev√∂lkerung auf 8 Jahre direkt gew√§hlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats , welcher ebenfalls von der wahlberechtigten Bev√∂lkerung auf 5 Jahre gew√§hlt wird.

Schulthei√üe bzw. B√ľrgermeister bzw. Oberb√ľrgermeister (Liste noch unvollst√§ndig)

  • 1784 - 1791 : Rudolf Anton Kleiner
  • 1791 - 1796 : Josef Herzberger
  • 1796 - 1809 : Karl Adam Taglieber
  • ?
  • 1819 - 1834 : Anton Kober
  • 1834 - 1846 : Konrad Erber
  • 1846 -?: Franz Degen
  • ?- 1870 : Karl Josef Bandel
  • 1870 - 1878 : Georg Ruf
  • 1878 - 1901 : Konrad Merz
  • 1901 - 1928 : Karl Theodor Klotzb√ľcher
  • 1928 - 1933 : Dr. Josef Br√∂nner
  • ?
  • 1945 - 1946 : Dr. Karl Josef Herz
  • 1946 - 1950 : Lothar Daiker
  • 1950 - 1962 : Dr. Norbert Schier
  • 1962 - 1995 : Dr. Elmar Mauch
  • 1995 - 2003 : Uwe H√ľlsmann
  • 2003 -heute: Dr. Lothar Barth

Wappen

Das Wappen der Stadt Bad Mergentheim zeigt in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz, belegt mit einem ledigen goldenen Kreuz, im goldenen Herzschild ein schwarzer Adler; in den Winkeln oben je ein sechsstrahliger, √ľberzwercher roter Stern, unten je eine f√ľnfbl√§ttrige rote Rose. Die Stadtflagge ist rot-wei√ü.

Das Stadtwappen ist schon viele hundert Jahre alt und wurde in der Blasonierung 1942 offiziell festgelegt. Es handelt sich um das Ordenskreuz, das vom Hochmeisterwappen abgeleitet ist. Die Sterne und Rosen sind Symbole Mariens, welche Patronin des Ordens ist. Die Stadtflagge wurde erst am 17. April 1967 durch das Innenministerium Baden-W√ľrttemberg verliehen.

Städtepartnerschaften

Bad Mergentheim unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

  • Digne-les-Bains , Alpes-de-Haute-Provence , Frankreich , seit 24. Juni 1962
  • Sainte-Marie-du-Mont , Basse-Normandie , Frankreich, seit 28. Mai 1967 (Partnerschaft mit dem sp√§ter eingemeindeten Stadtteil Edelfingen)
  • Isawa , Japan - "Fahnenfreundschaft", seit 26. Mai 1991
  • Borgomanero, Novara, Italien , seit 10. September 2005

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bad Mergentheim ist √ľber die Bundesautobahn 81 Stuttgart-W√ľrzburg (Anschlussstellen Boxberg oder Tauberbischofsheim) zu erreichen. Ferner f√ľhren die Bundesstra√üen B 19 und B 290 durch das Stadtgebiet. Der Bahnhof Bad Mergentheim liegt an der Eisenbahnlinie Wertheim-Lauda-K√∂nigshofen-Bad Mergentheim-Crailsheim. Den √∂ffentlichen Personennahverkehr ( √ĖPNV ) bedienen mehrere Buslinien innerhalb der Verkehrsgemeinschaft Main-Tauber .

Medien

In Bad Mergentheim erscheint als Tageszeitung die Tauber-Zeitung , eine Lokalausgabe der S√ľdwest-Presse . Eine weitere lokale Tageszeitung ist die Ausgabe Bad Mergentheim der Fr√§nkischen Nachrichten aus Tauberbischofsheim (die ihrerseits wiederum ihre √ľberregionalen Seiten vom Mannheimer Morgen beziehen).

Der Sender Radio Ton betreibt in Bad Mergentheim ein Zweit-Studio, das Lokalnachrichten liefert.

In der N√§he des Ortsteil L√∂ffelstelzen (am Kettenwald) befindet sich bei 9¬į47'1" √∂stliche L√§nge, 49¬į30'30" n√∂rdliche Breite ein Stahlbetonturm ( [1] ) f√ľr die Abstrahlungen von Fernseh- und H√∂rfunkprogrammen im Bereich des S√ľdwestrundfunks (SWR). Der Grundnetzsender versorgt haupts√§chlich den Main-Tauber-Kreis sowie angrenzende Gebiete. Auf UKW werden mit 10 kW folgende Programme gesendet: SWR1 Baden-W√ľrttemberg (87,8 MHz), SWR2 (93,2 MHz), SWR3 (99,7 MHz), SWR4 Baden-W√ľrttemberg (105,5 MHz) sowie DASDING (100,5 MHz) mit 40 Watt und Radio TON (103,5 MHz) mit 20 kW. Im DAB Frequenzblock 12B werden die landesweiten Programme von Digital Radio S√ľdwest mit 8 kW gesendet. Im TV sendet Das Erste auf Kanal 48 mit 100 kW.

Gericht, Behörden und Einrichtungen

Bad Mergentheim hat ein Notariat und ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Ellwangen und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört. Ferner hat es eine Außenstelle des Finanzamts Tauberbischofsheim und eine Außenstelle (Kfz-Zulassungsstelle) des Landratsamts Main-Tauber-Kreis.

Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Mergentheim des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Bildung

Seit 2002 verf√ľgt Bad Mergentheim √ľber eine eigene Business School, die Bad Mergentheim Business School , die als Au√üenstelle der Berufsakademie Mosbach einen internationalen betriebswirtschaftlichen Studiengang anbietet. Ferner gibt es in Bad Mergentheim ein Seminar f√ľr Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschulen).

An allgemein bildenden Schulen besitzt Bad Mergentheim ein Gymnasium (Deutschorden-Gymnasium), eine Realschule (Kopernikus-Realschule), eine F√∂rderschule (Lorenz-Fries-Schule), eine Hauptschule (Eduard-M√∂rike-Schule), eine Grund- und Hauptschule (Ottmar-Sch√∂nhuth-Schule Wachbach) sowie vier Grundschulen (Bad Mergentheim, Grundschule am Kirchberg Stuppach-Neunkirchen, Edelfingen und Markelsheim). Dar√ľber hinaus gibt es eine Jugendmusikschule und eine Volkshochschule.

Ferner gibt es in Bad Mergentheim ein Berufliches Schulzentrum mit Gewerblicher, Kaufmännischer sowie Haus- und Landwirtschaftlicher Schule in Trägerschaft des Main-Tauber-Kreises.

Die katholische Grundschule St. Bernhardt, die katholische M√§dchenrealschule St. Bernhard, die Abendrealschule Bad Mergentheim, das Kolping-Berufskolleg, die Staatlich anerkannte Fachschule f√ľr Physiotherapie des Kolping-Bildungswerks und die staatlich anerkannte Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschule am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim runden das schulische Angebot Bad Mergentheims ab.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Marktplatz mit "Zwillingsh√§usern" und M√ľnster St. Johannes Baptist im Hintergrund
Marktplatz mit "Zwillingsh√§usern" und M√ľnster St. Johannes Baptist im Hintergrund
Burgstraße mit Blick auf das Deutschordensschloss
Burgstraße mit Blick auf das Deutschordensschloss
Das Deutschordensschloss in Bad Mergentheim
Das Deutschordensschloss in Bad Mergentheim

Bad Mergentheim liegt an der "Romantischen Straße" im Herzen des "Lieblichen Taubertales".

Siehe auch: W√ľrttemberg (Weinanbaugebiet) und W√ľrttemberger Weinstra√üe.

Das Kulturforum bildet mit den Abteilungen des Stadtarchivs, der Stadtb√ľcherei und dem Hof die ideale Basis f√ľr das kulturelle Leben Bad Mergentheims. Es ist Begegnungsst√§tte, Galerie; Konzertsaal oder B√ľhne.

Theater

Im Kursaal Bad Mergentheim finden u. a. auch Theaterdarbietungen statt. In der Spielzeit 2004/05 gastiert dort die W√ľrttembergische Landesb√ľhne.

Museen

Das 1996 eingerichtete Deutschordensmuseum im Deutschordensschloss zeigt die Geschichte des Deutschen Ordens , der hier seinen Hauptsitz hatte. In der Sammlung des Museums befindet sich auch die von Albrecht Duwe im Maßstab 1:50 rekonstrukturierte Burg Rehden aus dem Kulmerland (-> weitere Informationen siehe www.Deutschordensmuseum.de ).

Das Deutschmeistermuseum im ehemaligen Zeughaus zeigt die 300-jährige Deutschmeister Tradition anhand von Uniformen, Wappen und historischen Dokumenten.

Das Museum M√ľnsterschatz im ersten Stock √ľber der Sakristei des M√ľnsters St. Johannes Baptist zeigt liturgische Gef√§√üe und Ger√§te von der Sp√§tgotik bis zur Gegenwart.

Im Rathaus des Stadtteils Hachtel wurde die Ottmar-Mergenthaler-Gedenkst√§tte eingerichtet. Der Uhrmacher erfand 1886 die ‚ÄěLinotype‚Äú, die erste Zeilensetz-, Gie√ü- und Ablegemaschine von Schriftzeichen, die durch eine schreibmaschinen√§hnliche Tastatur bedient wird. Das Museum widmet sich dem Schaffen Mergenthalers.

In der Pfarrkirche des Stadtteils Stuppach befindet sich mit der Stuppacher Madonna von Matthias Gr√ľnewald aus dem Jahr 1519 eines der wichtigsten sp√§tgotischen Gem√§lde Deutschlands.

Bauwerke

Fachwerkhaus in Bad Mergentheim (fotografiert 2002)
Fachwerkhaus in Bad Mergentheim (fotografiert 2002)

Sehensw√ľrdigkeiten sind vor allem das Deutschordensschloss mit seiner Barockkirche, die M√ľnsterkirche St. Johannes Baptist und das charakteristische Rathaus, welches als Wahrzeichen der Stadt gilt. Da die letzten Kriegszerst√∂rungen im Schmalkaldischen Krieg stattfanden, hat Bad Mergentheim sein mittelalterliches bis barockes Stadtbild bewahrt.

Ber√ľhmt ist auch die Stuppacher Madonna des Malers Matthias Gr√ľnewald , ein 1931 von Bad Mergentheim in die 1607 erbaute katholische Kirche Maria Kr√∂nung in Stuppach √ľberf√ľhrtes Gem√§lde.

Weitere Kirchen im Stadtgebiet sind:

Evangelische Kirchen

  • Althausen, eine klassizistische Saalkirche mit sp√§tgotischem Fl√ľgelaltar
  • Dainbach, ein mittelalterlicher Bau mit barockem Langhaus von 1739
  • Edelfingen, Kirche erbaut 1872 anstelle eines alten Vorg√§ngerbaus
  • Herbsthausen, eine mittelalterliche Kirche mit Chorturm von 160, welche 1703 und 1873 ver√§ndert wurde *Markelsheim, ein Neubau von 1958 mit freistehendem Turm (die alte gotische Pfarrkirche auf dem Friedhof wurde abgebrochen)
  • Neunkirchen, eine neuromanische Kirche von 1822/23 und Wachbach, eine romanische Chorturmkirche

Katholische Kirchen

  • Apfelbach, St. Gumbert (erbaut 1775 sp√§ter neu ausgestattet)
  • Edelfingen (Kapelle von 1851/51 nach Kriegszerst√∂rung wieder aufgebaut)
  • Hachtel (Maria Himmelfahrt ab 1869 im neugotischen Stil erbaut und 1901 ausgemalt)
  • L√∂ffelstelzen (Zur Heiligsten Dreifaltigkeit, 1660 im fr√ľhbarocken Stil erbaut)
  • Rengershausen (St. Leonhard erbaut 1792)
  • Rot (St. Petrus und Paulus erbaut 1652/54)
  • Wachbach (St. Georg erbaut 1906 im neuromanischen Stil)

Parks

Schlosspark, Kurpark und Wildpark Bad Mergentheim

Sport

Freizeitbad Solymar, drei Freibäder, Tennishalle, Indoor-Kartbahn, diverse Sportplätze und Vereine

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Volksfest
  • Stadtfest
  • Weinfest Markelsheim
  • St. Georgs-Tag (= Treffen der Deutschmeister -Vereine (aus √Ėsterreich und Deutschland ; j√§hrlich, im Fr√ľhjahr)
  • Internationaler Gesangswettbewerb der WITTENSTEIN AG (September/Oktober)

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Bad Mergentheim hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen:

  • 1817 : Karl Adam Taglieber
  • 1817 : Leopold August Christian Friedrich von Fischer
  • 1831 : Friedrich Paul Wilhelm Herzog von W√ľrttemberg
  • 1831 : Dr. med. Christian Friedrich Bauer
  • 1880 : Dr. jur. Hermann Karl Friedrich Freiherr von Mittnacht
  • 1881 : Karl Eduard Albert W√ľst
  • 1901 : Konrad Merz
  • 1912 : Johann Michael Zeller
  • 1921 : Karl Ludwig Albert Schwarz
  • 1928 : Karl Theodor Klotzb√ľcher
  • 1932 : Georg Karl Fleck
  • 1951 : Oskar Hugo Holl
  • 1956 : Dr. phil. Dr. ing. E.H. Hermann Reusch
  • 1957 : Dr. med. Karl St√ľtzle
  • 1959 : Wilhelm Frank
  • 1960 : Dr. Dr. h.c. Konrad Hofmann
  • 1968 : Josef Michel
  • 1974 : Heinrich Eckert
  • 1980 : Robert Gleichauf

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1491 , Lorenz Fries , ‚Ć 5. Dezember 1550, Geschichtsschreiber Ostfrankens und des Bauernkrieges
  • 1528 , Johann B√∂hm , ‚Ć 1560, Deutschordenspriester und Schriftsteller
  • 12. Dezember 1641 , Matth√§us Zehender , ‚Ć 1697 in Bregenz, Maler
  • 11. Mai 1854 , Ottmar Mergenthaler , aus dem Stadtteil Hachtel, ‚Ć 1899 in Baltimore , Erfinder der Linotype -Setzmaschine
  • 7. Juli 1872 , Hans Heinrich Ehrler , ‚Ć 14. Juni 1951 in Liebenau (heute Stadtteil von Waldenbuch bei Stuttgart), Schriftsteller (Schillerpreistr√§ger)
  • 29. Oktober 1944 , Barbara Stamm, Landtagsabgeordnete, ehemalige bayerische Gesundheitsministerin
  • 29. Juni 1955 , Fritz Kuhn , Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Bundesvorsitzender der Gr√ľnen

Der Dichter Eduard Mörike lebte von 1844 bis 1851 in Bad Mergentheim.

Literatur

  • W√ľrttembergisches St√§dtebuch; Band IV Teilband Baden-W√ľrttemberg Band 2 aus "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Sanden, Ulrich von: ‚ÄěAch hier, liegt die Welt so licht.‚Äú Die Heilquellen von Bad Mergentheim; in: Kult-B√§der und B√§derkultur in Baden-W√ľrttemberg, hg. v. W. Niess, S. Lorenz, Filderstadt 2004. ( ISBN 3-935129-16-5 )
  • Stefan Keppler: Literarische Regionalit√§t und heimliche Literaturgeschichte. Zum Beispiel Hans Heinrich Ehrler [aus Mergentheim] - vom Kaiserreich in die innere Emigration. In: Suevica. Beitr√§ge zur schw√§bischen Literatur- und Geistesgeschichte 9 (2001/2002). Stuttgart 2004 [2005], S. 375-391.
  • Deutscher St√§dteatlas; Band: I; 1 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums f√ľr vergleichende St√§dtegeschichte e. V. und mit Unterst√ľtzung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob ‚Ć, Wilfried Ehbrecht, J√ľrgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Bad Mergentheim, Autor: Heinz Stoob. ISBN 3-89115-301-5 ; Dortmund-Altenbeken, 1973.

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Adler 97922 Lauda-Königshofen http://www.hotel-adler-beckstein.de/ Kategorie: 1+499343 / 2071
Gästehaus Birgit 97922 Lauda-Königshofen http://www.hotelbirgit.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 309343 / 998
Gemmrigs Landhaus 97922 Lauda-K√∂nigshofen   09343 / 70 52
Landhotel Ratskeller Bachmann 97922 Lauda-K√∂nigshofen http://www.ratskeller-lauda.de  09343 / 62 07 0
Romantik Hotel Victoria 97980 Bad Mergentheim http://www.victoria-hotel.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407931 / 593-0
Maritim Parkhotel 97980 Mergentheim, Bad http://www.maritim.de  07931 / 539-0
Silencehotel Bundschu 97980 Bad Mergentheim http://www.hotel-bundschu.de  07931 / 9330
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Central Hotel-Restaurant am Markt 97980 Bad Mergentheim   07931 / 61 01
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Hotel Steinmeyer 97980 Bad Mergentheim http://www.hotelsteinmeyer.de  07931 / 9730-0
Landgasthof Rummler 97980 Bad Mergentheim http://www.landgasthof-rummler.de  07931 / 4 82 91 -0
Gasthof & Pension Wilder Mann 97980 Mergentheim, Bad http://www.beepworld.de/members89/wildermannmgh/index.htm  07931 / 76 38
Gasthaus zum Hirschen 97980 Mergentheim, Bad http://www.gasthaushirschen.de  07931 / 7494
Restaurant Franz Haag Pension Rose 97980 Mergentheim, Bad   07931 / 33 04
Zum Goldenen Kreuz 97999 Bernsfelden http://zum-goldenen-kreuz.de  09336 / 885
Zum Lamm Marbach 97922 Lauda-K√∂nigshofen   09343 / 62 73-0
Zur alten Kelter 97922 Lauda-K√∂nigshofen   09343 / 80 05
Weingut Fremdenzimmer Haun 97922 Lauda-K√∂nigshofen   09343 / 15 72
Landgasthof Taubertal 97980 Bad Mergentheim http://www.hotel-weinstube-taubertal.de  07931 / 90 94 0
Granfamissimo 97980 Bad Mergentheim http://www.granfamissimo.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407931 / 599-0
Landhotel Edelfinger Hof 97980 Bad Mergentheim http://www.edelfinger-hof.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307931 / 958-0

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