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Letzte Änderung für Artikel Aichen (Hochrhein): 05.02.2006 15:40

Aichen (Hochrhein)

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Wappen Karte
Wappen von Aichen (Hochrhein) Deutschlandkarte, Position von Aichen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Region : Hochrhein-Bodensee
Landkreis : Waldshut
Gemeinde : Waldshut-Tiengen
Kommunaler Status in Baden-W├╝rttemberg: Ortschaft von Waldshut-Tiengen
Geografische Lage :
Koordinaten: 47┬░ 40' 30" N, 08┬░ 15' 44" O
47┬░ 40' 30" N, 08┬░ 15' 44" O
H├Âhe : 563 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 9,64 km┬▓
Einwohner : 377 (1970)
Bev├Âlkerungsdichte : 39 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 79761 (alt: 7890)
Vorwahlen : 07747
Kfz-Kennzeichen : WT
Ortsgliederung: Ortschaft mit 2 weiteren Ortsteilen
Adresse der
Ortschaftsverwaltung:
Aichen Haus --
79761 Waldshut-Tiengen
Website: --
Politik
Ortsvorsteher : Markus Ebi

Aichen ist der Hauptort der Ortschaft Aichen-Gutenburg, ein Stadtteil der Kreisstadt Waldshut-Tiengen im Landkreis Waldshut in Baden-W├╝rttemberg. Aichen war bis zum Beginn der 1970-er eine selbstst├Ąndige Gemeinde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Aichen liegt in den s├╝d├Âstlichen Ausl├Ąufern des S├╝dschwarzwaldes, Region Hochrhein, oberhalb der Steilh├Ąnge der von Norden nach S├╝den verlaufenden Schl├╝cht (Schl├╝chttal). Die Ortschaft liegt etwa auf halber H├Âhe zwischen der Schl├╝cht und den nahen Erhebungen, im Seitental eines Schl├╝chtzuflusses. Der Hauptort selbst liegt auf 563 m ├╝. NN, der 2,6 km n├Ârdlich gelegene Ortsteil Allmut (8┬░16' 55ÔÇť' Ost, 47┬░41'16ÔÇť Nord) auf ca. 590 m ├╝. NN und der 4 km s├╝dlich gelegene Ortsteil Gutenburg ( 8┬░15'16ÔÇť Ost, 47┬░39'18ÔÇť Nord) auf 440 m ├╝. NN. Die Gemarkung Aichen (fr├╝heres Gemeindegebiet) erstreckt sich vom Schl├╝chttal (tiefster Punkt ca. 385 m ├╝. NN) bis zu den H├Âhen des Bergr├╝ckens (h├Âchster Punkt ca. 706 m ├╝. NN), der das Schl├╝chttal vom Steinatal im Osten trennt.

Ortschaftsgliederung

Zur Ortschaft Aichen-Gutenburg geh├Âren 2 kleinere Teilorte, der n├Ârdlich gelegene Ort Allmut und der s├╝dlich gelegene Ort Gutenburg .

Geschichte

Das ├Ąlteste bekannte Dokument, das Aichen als Ort erw├Ąhnt, stammt aus dem Jahre 1275. Eine Kapelle im Gebiet des heutigen Ortes wurde bereits 1160 dokumentiert. 1297 wird von einer Kirche berichtet, die gut 100 Jahre sp├Ąter abgebrannt ist und deren Wiederaufbau 1454 eingeweiht wurde.

Alte Pfarrkirche 1454 - 1972
Alte Pfarrkirche 1454 - 1972

Der Ortsname variiert im Laufe der Geschichte und wird zeitweilig mit Eichain(1275), Aichan(1297) und Aychen(1538) angegeben.

Aichen geh├Ârte im fr├╝hen Mittelalter sehr wahrscheinlich zum Besitz des Rittergeschlechts der Herren von Allmut, die ihre Burg hoch ├╝ber den Steilh├Ąngen der Schl├╝cht im gleichnamigen Ortsteil hatten. Ende des 13. Jahrhunderts ist dieses Geschlecht wohl untergegangen. Der Besitz ging an die Herren von Lupfen und schlie├člich 1352 als Pfand unter Eberhard von Lupfen an Dietheim von Mundelfingen. Nach weiteren Verpf├Ąndungen und Streitigkeiten ├╝ber den Besitz zwischen G├Âtz am Stad zu Schaffhausen und Junker Johann von Heudorf wird 1450 Wilhelm von Heudorf als Grundherr genannt. Dieser war schlie├člich so verschuldet, dass er 1466 Teile der ehemaligen Herrschaft Allmut an die Freiherren von Reischach und die Ritter Dietrich von Rumelang sowie Heinrich von Wilfingen abgeben musste. Im Jahr 1501 ging die Verwaltung des Ortes auf das Kloster St. Blasien ├╝ber.

1840 wurde das Alte Rathaus erbaut.
1886 wurde die Wendelinskapelle in Allmut erbaut.

Zu Beginn der 1970er Jahre wurde das Rathaus in der neu erbauten Mehrzweckhalle untergebracht. Zur selben Zeit wurde die Alte Pfarrkirche bis auf den Turm und den Chor abgerissen und neu erstellt.

Aichen war bis zum 30. Juni 1974 selbstst├Ąndige Gemeinde. Danach wurde sie im Zuge der Baden-W├╝rttembergischen Verwaltungsreform der 1970er Jahre zun├Ąchst der damals noch selbstst├Ąndigen Stadt Tiengen eingegliedert, die ihrerseits wiederum zum Beginn des Folgemonats mit der Stadt Waldshut zusammengelegt wurde.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen des Hauptortes inklusive der Teilorte Allmut und Gutenburg.

Jahr Einwohnerzahlen
1871 330
1900 280
1925 283
1939 342
1950 414
1961 363
1970 377

Politik

Aichen-Gutenburg ist eine Ortschaft im Sinne des Baden-W├╝rttembergischen Kommunalrechts. Die Ortschaft verf├╝gt damit ├╝ber eine eng begrenzte Selbstverwaltung. Organe dieser Selbstverwaltung sind der Ortschaftsrat und der Ortsvorsteher.

Ortschaftsrat

Der Ortschaftsrat besteht aus 6 Ortschaftsr├Ąten, wovon 4 dem Hauptort mit Allmut und 2 dem gr├Â├čten Ortsteil Gutenburg zustehen.

Ortsvorsteher

Seit der Eingemeindung zur Gro├čen Kreisstadt Waldshut-Tiengen tr├Ągt der Leiter der Ortschaftsverwaltung die Amtsbezeichnung Ortsvorsteher.

Ortsvorsteher ist Markus Ebi.

B├╝rgermeister der ehemaligen Gemeinde Aichen

  • Manfred Nagl

Ortsvorsteher der Ortschaft Aichen

  • Ruhe

Wappen

Das Wappen von Aichen zeigt 3 Eicheln mit Stiel, die, mit dem Stielansatz im Zentrum, sternf├Ârmig auseinander streben. Zwichen den Eicheln sind wiederum 3 Eichenbl├Ątter mit Stiel angeordnet, die ebenfalls mit dem Stiel im Zentrum auseinder streben. Eicheln und Eichenbl├Ątter haben die Farbe Gr├╝n und sind auf silbernem Wappengrund plaziert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Industrie und Gewerbe

Der einige Industriebetrieb der Ortschaft Aichen befindet sich im Ortsteil Gutenburg. Die heutige Faserplattenfabrik wurde als Elektrizit├Ątswerk (Wasserkraft aus der Schl├╝cht) 1902 gegr├╝ndet und stieg 1922 in die Produktion von Holzschliff f├╝r eine Papierfabrik ein. Schlie├člich wurde 1932 die erste Fertigungstrasse Europas f├╝r Holzfaser-D├Ąmmplatten eingerichtet.

Verkehrsanbindung

Hauptverkehrsanbindung ist Kreisstra├če 6556 die von der Landstra├če 158 im Schl├╝chttal kommend nach 4 km Aichen erreicht und ├╝ber den Bergr├╝cken zur L 159 im Steinatal f├╝hrt.

Bildungseinrichtungen

Grundschule teil der Grund- und Hauptschule Gurtweil.

Bauwerke

  • kath. Kirche
  • Zehntscheuer
  • Mehrzweckhalle

Literatur:

  • Die Chronik des Kreises Waldshut, Vocke-Verlag Waldshut 1956 Baden. Historischer Teil bearbeitet von Hans Matt-Willmatt.

Weblinks

Wikipedia

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