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Letzte Änderung für Artikel Trossingen: 18.02.2006 16:45

Trossingen

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Wappen Karte
Wappen von Trossingen Deutschlandkarte, Position von Trossingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Tuttlingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 04' N, 08¬į 38' O
48¬į 04' N, 08¬į 38' O
H√∂he : 699 m √ľ. NN
Fläche : 24,2 km²
Einwohner : 15.072 (31. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 622 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 10,5 %
Postleitzahlen : 78635 - 78647
Vorwahl : 07425
Kfz-Kennzeichen : TUT
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 27 049
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schulthei√ü-Koch-Platz 1
78647 Trossingen
Offizielle Website: www.trossingen.de
E-Mail-Adresse: stadt@trossingen.de
Politik
B√ľrgermeister : Lothar W√∂lfle ( CDU )

Trossingen ist eine baden-w√ľrttembergische Stadt auf der Baar. Sie ist die zweitgr√∂√üte im Landkreis Tuttlingen (Region Schwarzwald-Baar-Heuberg) und schm√ľckt sich gerne mit den Beinamen Hochschulstadt (Ortsschild) und Musikstadt, da sie eine staatliche Musikhochschule, eine traditionsreiche Musikinstrumentenindustrie und einige andere Institutionen und Einrichtungen rund um das Thema Musik beherbergt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Trossingen liegt in 660 bis 760 Meter Höhe am Trosselbach, der in den Hagenbach und weiter in die Prim fließt. Der Neckar fließt nur wenige Kilometer westlich an Trossingen vorbei. Der Hohenlupfen (Talheim) und Hohenkarpfen (Gunningen/Hausen ob Verena) sind zwei markante Berge in der näheren Umgebung. Etwa 15 Kilometer westlich beginnt der Schwarzwald, etwa 15 Kilometer östlich die Schwäbische Alb mit dem Klippeneck. Die Donauquelle in Donaueschingen ist in etwa 20 Minuten, der Bodensee in etwa 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Trossingen liegt auf der Baar, wird aber oft dem Schwarzwald oder der Schwäbischen Alb zugeordnet, da nicht jeder außerhalb der Region die Baar kennt.

Nachbargemeinden

Mit den Gemeinden Durchhausen, Gunningen und Talheim hat Trossingen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis), Weigheim (Stadt Villingen-Schwenningen), Dei√ülingen (Kreis Rottweil), Aixheim (Gemeinde Aldingen) und Aldingen sind weitere Nachbargemeinden, f√ľr die die Stadt als Unterzentrum verschiedene Aufgaben wahr nimmt.

Stadtgliederung

Trossingen hat zwei Stadtteile, die von der Kernstadt r√§umlich leicht getrennt sind. Schura ist die einzige Eingemeindung, der Ort war bis 1971 selbst√§ndig. In den 1990er-Jahren wurde im S√ľdwesten der Stadt das Neubaugebiet G√∂lten gebaut, viele Russlanddeutsche haben hier eine neue Heimat gefunden.

Klima

Das Klima wird von den Einheimischen als oft rau und trocken charakterisiert. Allerdings liegt Trossingen nach Angaben der Stadtverwaltung in einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. So gilt das wenige Kilometer entfernte Klippeneck mit durchschnittlich etwa 1915 Sonnenstunden im Jahr als "Sonnenstube Deutschlands". Vom S√ľden her wird das Klima vom eher warmen Bodenseeklima beeinflusst, vom Norden und Westen vom rauhen Klima der Schw√§bischen Alb. Die mittlere Niederschlagsmenge liegt bei 800 bis 900 mm, das Jahresmittel liegt bei 8 Grad Celsius, der Wind weht vorwiegend von West bis S√ľd. "Schw√ľletage" sind eher selten: 4-6 Tage sind normal, in der Rheinebene sind es 14 Tage. Allerdings sind Frosttage recht h√§ufig: Zwischen 130 und 150 Tage kann es im Jahr geben (zum Vergleich: Freiburg durchschnittlich 49, Stuttgart 88).

Geschichte

Trossingen als Alemannendorf

Trossingen befindet sich auf einem Gebiet, dass die Alemannen um 260 f√ľr sich eroberten. Es handelt sich um eines der Kerngebiete des alemannischen Herzogtums, das 748 dem Machtbereich der fr√§nkischen K√∂nige angegliedert wurde. Erstmals erw√§hnt wird der Ort im Jahr 797 , in einer Urkunde des Klosters St. Gallen. Im 9. Jahrhundert entstehen die Siedlungen Sontheim, Talhausen und Hangendenhausen, die sp√§ter wieder abgehen. Im sp√§ten Mittelalter wechselt die Herrschaft mehrmals, bis 1444 Trossingen zum Stabsamt Tuttlingen und damit zu W√ľrttemberg kommt. 1534 wird in Trossingen, wie im ganzen Herzogtum W√ľrttemberg, die Reformation eingef√ľhrt. Der Ort ist bis in die zweite H√§lfte des 19. Jahrhunderts rein evangelisch. Im Drei√üigj√§hrigen Krieg wird Trossingen in zwei Raubz√ľgen der Villinger v√∂llig niedergebrannt. Viele Menschen sterben in diesen Jahren und so schrumpft die Einwohnerzahl auf nur noch 150 Einwohner im Jahre 1648 . Doch auch in der zweiten H√§lfte des 17. Jahrhunderts bis 1714 werden die Trossinger leidgepr√ľft, als immer wieder Durchm√§rsche franz√∂sischer, √∂sterreichischer und bayrischer Truppen mit Pl√ľnderungen stattfinden. 1743 bis 1746 wird eine neue evangelische Kirche gebaut, die erst seit 1933 "Martin-Luther-Kirche" genannt wird. War Trossingen anfangs b√§uerlich gepr√§gt, so gibt es bereits im 18. Jahrhundert Handwerker, wie T√∂pfer, Schuhmacher, Schreiner und Schneider.

Die Entwicklung zur Musikstadt

Trossingen 1903
Trossingen 1903

1827 bringt Christian Me√üner, der "Zeug-Christe", die erste Mundharmonika nach Trossingen und wird der erste "Bl√§slemacher". Er gilt deshalb als Begr√ľnder der Trossinger Harmonika-Industrie. 1857 gr√ľndet Matthias Hohner sein eigenes Unternehmen, das sp√§ter als Matth. Hohner AG weltbekannt wird. Neben Messner und Hohner gr√ľnden auch Andreas Koch und Christian Wei√ü weitere Harmonikafabriken, die Jahrzehnte sp√§ter von Hohner √ľbernommen werden. Ab den 1880-er Jahren setzt eine rasante wirtschaftliche Entwicklung ein. Trossingen wird weltweit Mittelpunkt der Harmonika-Industrie.

1911 wird der "√§lteste Trossinger" ausgegraben, n√§mlich der erste Saurier, der rund 200 Millionen Jahre alt ist. 1932/33 folgen weitere Ausgrabungen. 1912 gr√ľndet Fritz Kiehn die "Efka-Werke", die vor allem Zigarettenpapier produzieren. 1927 , anl√§sslich der 100-Jahr-Feier der Harmonika-Industrie, erfolgt die Verleihung der Stadtrechte. Trossingen hat zu dieser Zeit knapp 6000 Einwohner, die Harmonika-Industrie hat ihre Bl√ľte erreicht und besch√§ftigt vor dem Zweiten Weltkrieg rund 5000 Arbeitnehmer in Trossingen und in einem ausgedehnten Filialsystem in der Baar und auf dem Heuberg. J√§hrlich nehmen mehr als 20 Mio. Mundharmonikas und tausende Akkordeons ihren Weg in alle Welt. 1935 wird die katholische Kirche St. Theresia eingeweiht.

Auch Trossingen hat unter dem Zweiten Weltkrieg stark zu leiden. √úber 400 gefallene und vermisste Soldaten sind zu beklagen. Au√üerdem gibt es 1945 im Februar und im April Luftangriffe. Der Einmarsch der franz√∂sischen Truppen erfolgt am 21. April 1945. Die schlechte Ern√§hrungslage und die strengen Nachkriegswinter machen den Trossingern besonders zu schaffen. Ein gro√ües Problem ist auch die Aufnahme von rund 1.800 Vertriebenen und Fl√ľchtlingen aus dem deutschen Osten. In den folgenden Jahren entstehen rund um die Stadt mehrere Neubaugebiete.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Als Vorg√§ngerin der heutigen Hochschule f√ľr Musik Trossingen erh√§lt 1946 das im Krieg nach Trossingen ausgelagerte "Staatliche Hochschulinstitut f√ľr Musikerziehung an der Universit√§t Heidelberg" die Bezeichnung "Staatliches Hochschulinstitut f√ľr Musikerziehung Trossingen". Weitere musikalische Institutionen werden in den folgenden Jahren in Trossingen eingerichtet. Als wichtigste im Laienmusikbereich wird Anfang der 70-er Jahre die "Bundesakademie f√ľr musikalische Jugendbildung" errichtet. Trossingen kann sich zurecht mit dem Titel "weltbekannte Musikstadt" schm√ľcken.

Die 1950-er Jahre bringen auch f√ľr Trossingen das "Wirtschaftswunder". Zahlreiche bedeutende Bauwerke und Einrichtungen entstehen in diesen Jahren: das Freibad ( 1952 ), das Kreiskrankenhaus ( 1953 ), das Dr. Karl-Hohner-B√ľrgerheim ( 1955 ), das Johannes-Brenz-Gemeindehaus ( 1956 ), die Fritz-Kiehn-Sporthalle ( 1957 ), das Dr. Ernst-Hohner-Konzerthaus ( 1960 ) und die L√∂hrschule ( 1961 ). H√∂hepunkt der 50-er Jahre und der Hohner-Firmengeschichte ist ( 1957 ) das Jubil√§um "100 Jahre Hohner". Im neuen Schulzentrum wird 1967 das Progymnasium zur Vollanstalt ausgebaut, 1974 entsteht die neue Realschule.

Andererseits hat Trossingen auch Verluste zu erleiden. In den 70-er Jahren schlie√üen die Berufschule und das Kreiskrankenhaus, f√ľr das das Nachsorgekrankenhaus Bethel ein Ersatz ist. Die ebenfalls in den 70-er Jahren drohende Gefahr einer Giftm√ľlldeponie bei Durchhausen, in unmittelbarer N√§he des Stadtteiles Schura, kann abgewendet werden. 1977 wird mit dem Heimatmuseum "Auberlehaus" noch einmal ein Glanzst√ľck geschaffen. In der Stadtmitte wird die Musikhochschule durch Neubauten in mehreren Bauabschnitten ein dominierender Faktor.

Neuere Geschichte

1970 , als im Land die Kreisreform zur Debatte steht, entscheidet sich in einer B√ľrgeranh√∂rung nur eine sehr knappe Mehrheit der Trossinger (1540 zu 1509 Stimmen) f√ľr ein Verbleiben im Landkreis Tuttlingen. Die Alternative w√§re ein Wechsel in den neugeschaffenen Schwarzwald-Baar-Kreis gewesen. Im Rahmen der Gemeindereform erfolgt 1971 die freiwillige Eingemeindung von Schura nach Trossingen. Als Folge der seit 1974 sehr intensiv gepflegten Partnerschaft mit der franz√∂sischen Stadt Cluses wird der Stadt 1985 die Ehrenfahne des Europarats verliehen und 1994 die Ehrenplakette. Durch den Zuzug von zahlreichen Aussiedlern, vor allem aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion und aus Rum√§nien, steigt die Trossinger Einwohnerzahl stark an.

1995 / 1996 verl√§sst die Matth. Hohner AG das alte Firmengel√§nde in der Stadtmitte und bezieht einen Neubau im Industriegebiet. Die Zahl der Besch√§ftigten geht seit den 70-er Jahren durch den Niedergang der Harmonika-Industrie stetig zur√ľck. Ein Gro√üteil der alten Fabrikgeb√§ude wird abgerissen. Der hohe Fabrikschornstein, ein Wahrzeichen der Stadt, wird gesprengt. 1996 feiert die Evangelische Kirchengemeinde das 250-j√§hrige Bestehen ihrer Martin-Luther-Kirche, und 1997 feiert die ganze Stadt "1200 Jahre Trossingen". In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts erh√§lt Trossingens Zentrum ein neues Gesicht, da das ehemalige Hohner-Gel√§nde neu gestaltet wird und auch der Marktplatz und die Hauptstra√üe umgestaltet werden sollen.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung zwischen 1816 und 2005.

Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1816 1665 1955 8930
1880 2649 1965 10.524
1890 2951 1975 12.102
1900 3681 1985 11.264
1910 5146 1995 14.507
1927 5794 2003 15.006
1935 6285 2005 15.033
1945 7483

Politik

Trossinger Rathaus
Trossinger Rathaus

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat zur Zeit 22 Sitze und wird in direkter Wahl f√ľr jeweils f√ľnf Jahre gew√§hlt. Als s√ľddeutsche Besonderheit hat der W√§hler die M√∂glichkeit des Kumulierens und Panaschierens . Im aktuellen Gemeinderat stellt die CDU die st√§rkste Fraktion. Die n√§chste Gemeinderatswahl ist 2009. Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 wie folgt zusammen:

  • CDU : 8 Sitze (Hans Tr√ľmper, Clemens Henn, Hans-Martin Nester, Helmut Distel, J√ľrgen Vosseler, Wolfgang Schoch, Petra Hermann, Eckard Messner)
  • FWV : 6 Sitze (Heinz Messner, Gustav Betzler, Christian Kratt, Marco Gola, Hermann Maier, Ralf Pfr√ľnder)
  • FDP : 4 Sitze (Willy Walter, Dr. Hilmar Fleischer, Christian Obergfell, Thomas Schmitt)
  • SPD : 2 Sitze (Dieter Weitzmann, Eckart W√∂ssner)
  • OGL : 2 Sitze (Susanne Reinhardt-Klotz, Petra Frankenstein)

B√ľrgermeister

An der Spitze der Stadtverwaltung und gleichzeitig Vorsitzender des Gemeinderats ist der B√ľrgermeister . Er wird in direkter Wahl f√ľr eine Amtszeit von acht Jahren gew√§hlt. Der seit 1994 amtierende und 2002 wiedergew√§hlte B√ľrgermeister ist Lothar W√∂lfle ( CDU ). Die n√§chste B√ľrgermeisterwahl ist 2010.

Bis 1930 war die Amtsbezeichnung des B√ľrgermeisters "Schulthei√ü".

  • 1886 - 1913 : Jakob Koch (Schulthei√ü)
  • 1913 - 1928 : Ernst Haller (ab 1927 "Stadtschulthei√ü")
  • 1928 - 1934 : Waldemar B√§rlin
  • 1934 - 1945 : Emil Kienzle (ab 1942 Soldat, Vertretung: Christian Messner)
  • 1945 - 1952 : Hans Neipp
  • 1952 - 1970 : Rudolf Maschke
  • 1970 - 1994 : Heinz Mecherlein
  • seit 1994 : Lothar W√∂lfle

Wappen

Die Stadt Trossingen f√ľhrt ein Wappen gem√§√ü nachstehender Beschreibung:

In Gold (Gelb) ein schwarzer Adler mit goldenem (gelbem) Brustschild, darin drei schwarze Hirschstangen √ľbereinander.

Der Adler stammt eigentlich aus dem Wappen des Weilers Thalhausen der urspr√ľnglich zur freien Reichsstadt Rottweil geh√∂rte, sp√§ter von Trossingen √ľbernommen wurde dann aber abgegangen ist. Die drei Hirschstangen dokumentieren die Zugeh√∂rigkeit des Kernortes zu W√ľrttemberg.

Städtepartnerschaften

Die Stadt pflegt offiziell drei St√§dtepartnerschaften. Die l√§ngste besteht mit der nur etwas gr√∂√üeren franz√∂sischen Stadt Cluses in Hochsavoyen . Als Folge der seit 1974 sehr intensiv gepflegten Partnerschaft, der einige Sch√ľleraustausche vorausgingen, wird der Stadt 1985 die Ehrenfahne des Europarats verliehen und 1994 die Ehrenplakette.

Auch bei Beaverton im Bundesstaat Oregon / USA verh√§lt es sich so, dass erfolgreiche Sch√ľleraustausche 1993 zu einer St√§dtepartnerschaft f√ľhren. Sie gilt als vorbildhaft, so dass auch das Wei√üe Haus in Washington sich 1997 veranla√üt f√ľhlte, Trossingen zur 1200-Jahr-Feier zu gratulieren. Interessanterweise handelt es sich bei Beaverton aber um eine Gro√üstadt.

Eine wohl sehr ungew√∂hnliche St√§dtepartnerschaft besteht seit 1997 mit Windhoek , der Hauptstadt Namibias . Ein Gesch√§ftsmann aus Trossingen, der das afrikanische Land jahrelang privat besuchte und sich entschied, auch Hilfe dort anzubieten, konnte Kontakte zu den h√∂chsten Stellen in Windhoek und Namibia kn√ľpfen. Trotz der gro√üen Entfernung finden aber immer wieder Begegnungen zwischen Repr√§sentanten und Berufsgruppen beider St√§dte statt, von Erfahrungsaustauschen profitieren beide Seiten. In Windhoek tr√§gt sogar eine Stra√üe den Namen "Trossinger Stra√üe".

Patenschaften

1974 √ľbernahm die Stadt Trossingen die Patenschaft f√ľr das im selben Jahr in Dienst gestellte Unterseeboot U22 vom 3. U-Bootgeschwader in Eckernf√∂rde/Ostsee. 2002 √ľbernahm Trossingen die Patenschaft f√ľr die 3. Kompanie des Versorgungsbattaillons der Deutsch-Franz√∂sischen Brigade.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Religion

In der Stadt hat der Protestantismus eine lange Tradition (siehe Trossingen als Alemannendorf). Mit Johannes Spreter war hier auch ein bedeutender Reformator im 16. Jahrhundert beheimatet. Heute sind etwa 44% der Trossinger protestantisch und rund 28% katholisch. Folgende Kirchen und Religionsgemeinschaften gibt es in der Stadt:

  • Altpietistische Gemeinschaft e.V.
  • Evang. Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten )
  • Evangelisch-methodistische Kirche
  • Evangelische Kirche
  • Evangeliums-Christen-Gemeinde
  • Freie Christengemeinde
  • Gemeinde Gottes
  • Katholische Kirche
  • Neuapostolische Kirche
  • Zeugen Jehovas

Trossingen ist Sitz des Gemeindejugendwerks (GJW) Baden-W√ľrttemberg, das f√ľr die Kinder-, Jungschar-, Teenie- und Jugendarbeit des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zust√§ndig ist.

Museen

Drei Museen von z.T. √ľberregionaler Bedeutung befinden sich in der Stadt. Das Deutsche Harmonikamuseum hat die umfangreichste Sammlung von Mund- und Handharmonikas im Land. Im Auberlehaus befindet sich eines der sch√∂nsten und gr√∂√üten Museen der Region - es ist mehr als nur ein Heimatmuseum.

Im Eisenbahnmuseum kann man sich √ľber die weltweit einzigartige Geschichte der Trossinger Eisenbahn informieren, u.a. ist der Fuhrpark der Baujahre 1898, 1902, 1938, 1956 und 1968 zu sehen. Die Museumsbahn T1 geh√∂rt zu den √§ltesten noch betriebsf√§higen elektrischen Eisenbahnen der Welt.

Funde und Ausgrabungen

  • Reste von √ľber 70 Sauriern sowie Muscheln und Ammoniten werden ab 1911 in und um Trossingen gefunden (siehe auch Museum Auberlehaus).
  • Spuren einer (seltenen) zweiteiligen Keltischen Viereckschanze sind in Trossingen zu sehen.
  • Neben der unweit gelegenen Gemeinde Oberflacht gilt Trossingen als eine jener Fundst√§tten f√ľr alamannische H√∂lzer; dank der tonigen Lehmb√∂den sind alamannische Grabeinbauten und -beigaben au√üerordentlich gut erhalten. Im Jahr 2002 kann so die bislang einzige vollst√§ndig erhaltene und beschnitzte Leier aus dem 6. Jahrhundert geborgen werden. Die Originalfunde werden im Arch√§ologischen Landesmuseum in Konstanz und zum Teil auch im Museum Auberlehaus gezeigt.

Bauwerke

Als eine Art Wahrzeichen der Stadt gilt das T√ľrmle, ein √úberbleibsel einer mittelalterlichen Kirche an der Ernst-Haller-Stra√üe. Das stattliche Rathaus wurde 1904 erbaut und hat eine eindrucksvolle Fassade mit Jugendstil -Elementen. Seit 1960 hat Trossingen ein Konzerthaus mit 1000 Sitzpl√§tzen (Dr.-Ernst-Hohner-Konzerthaus, Grundsteinlegung 1957 anl√§sslich des Jubil√§ums "100 Jahre Hohner"), damals einzigartig zwischen Stuttgart und Z√ľrich. Hier finden neben Konzerten z.B. auch Theaterauff√ľhrungen, Ausstellungen und Tagungen statt. Das Kesselhaus, auf dem ehemaligen Hohner-Areal in der Stadtmitte, versteht sich als Kulturfabrik f√ľr Kabarett, Kleinkunst, Theater und Musik.

Die Martin-Luther-Kirche ist die √§lteste Kirche der Stadt (erbaut 1743 - 1746 auf Fundamenten fr√ľherer Kirchen). Die mittelalterliche Kirche hie√ü "Marienkirche", ab 1927 wurde sie "Stadtkirche" genannt, und 1933 erhielt sie anl√§sslich des 450. Geburtstages des Reformators Martin Luther dessen Namen. Im Chor der Kirche herrschen barocke Farben und Stilelemente vor, die bei der Renovierung 1973/74 wieder freigelegt wurden. Im Langhaus dominieren seit der Renovierung von 1927 Stilelemente des Expressionismus. Au√üerdem geben der Kirche zahlreiche farbige Fenster aus dem 20. Jahrhundert das Gepr√§ge, geschaffen von Rudolf Yelin, Vater und Sohn, gestiftet von der Fabrikantenfamilie Hohner. Der markante Zwiebelturm stammt aus dem Jahre 1756.

Parks

Am Stadtrand, zwischen Trossingen und Schura gelegen, befindet sich das Naherholungsgebiet Gauger. Es besteht u.a. aus einem kleinen See, zahlreichen Spazier- und Wanderwegen und einem Wildgehege.

Freizeit

Zu den besonderen Freizeitangeboten z√§hlen eine Stadtbibliothek mit rund 24000 Medien, ein Stadion und ein kommunales Kino. Eine Stock-Car-Rennstrecke in der Teufelsgurgel lockt immer wieder zahlreiche Motorsportfreunde aus Nah und Fern an. Seit dem 23. Juli 2005 gibt es zudem das Naturbad Troase, ein k√ľnstlich angelegtes, naturnahes Freibad, das ohne den Einsatz von Chemikalien auskommt. Es entstand nicht zuletzt durch das ehrenamtliche Engagement zahlreicher B√ľrger, die nicht hinnehmen wollten, dass Trossingen nach der notwendigen Schlie√üung des alten Freibads ohne Schwimmm√∂glichkeit im Sommer war.

Bilder von der Einweihung:
Blick √ľber den Erlebnisbereich mit Kieselstrand und Sprunginsel.
Blick √ľber den Erlebnisbereich mit Kieselstrand und Sprunginsel.
Blick vom Matschbach √ľber den Kinderbereich.
Blick vom Matschbach √ľber den Kinderbereich.
Ein  kleiner Regenerationsbereich am Rande des Schwimmbeckens.
Ein kleiner Regenerationsbereich am Rande des Schwimmbeckens.

Traditionen

  • Trossinger Morgensupp
Bei der Trossinger Morgensupp handelt es sich nicht um eine deftige Mahlzeit als vielmehr um ein Viertel W√ľrttemberger Wein (Anm.: meist rot) und frischen "H√§pfekranz" ( Hefekranz ). Wenn er besonders gut schmecken soll, wird er mit viel "Zibeebe" ( Rosinen ) gebacken.
  • Trossinger Heimatlied
Zu festlichen Anlässen wird gelegentlich auch das Trossinger Heimatlied (J. Zepf/Fr. Jöde) gesungen, eine "Lokalhymne" auf die Stadt und die Baar.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Trossinger Pfingstmarkt: 1828 wird dieses Volksfest durch ein k√∂nigliches Dekret erstmals zugelassen. Es wird am Freitag vor Pfingstsonntag mit einem kurzen √∂kumenischen Gottedienst auf dem Markt er√∂ffnet und dauert bis zum Dienstag nach Pfingstmontag an. Jedes Jahr str√∂men Tausende von Besucher aus Nah und Fern in die Innenstadt, um zu kaufen, zu feiern oder die Vergn√ľgungsangebote auf dem Rummelplatz zu nutzen.
  • Kilbemarkt: Dieser Kr√§mermarkt findet um Kirchweih statt und wurde 1978 eingef√ľhrt.
  • Internationaler Summertime Duathlon
  • Kesselhaustreiben: Dieses Festival f√ľr Kleinkunst, Kabarett, Theater und Musik findet immer im Sommer statt und bietet schwerpunktm√§√üig regionalen K√ľnstlern eine B√ľhne.
  • Blues-Fabrik: Workshops und Festival

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Trossingen liegt innerhalb eines Dreiecks, das von den Bundesstraßen 14, 27 und 523 gebildet wird und die Städte Tuttlingen, Rottweil und Villingen-Schwenningen verbindet. Allerdings ist die Ausschilderung Trossingens in der Region relativ spärlich, insbesondere in den Landkreisen Rottweil und Schwarzwald-Baar, die beide an die Stadt grenzen. So findet sich z.B. aus Richtung Rottweil kommend erst ca. 4 km vor Trossingen der erste Hinweis auf die Stadt. Rund 4 km westlich von Trossingen befindet sich die Autobahnausfahrt Villingen-Schwenningen ( BAB 81 ). Trossingen liegt an der Deutschen Uhrenstraße und ist Anfangs- bzw. Endpunkt der Schwäbischen Albstraße.

Trossingen ist bequem per Bahn zu erreichen. Um einen Eisenbahnanschluss zu bekommen, bauten B√ľrger Ende des 19. Jahrhunderts eine rund 4 km lange Bahnstrecke vom Ortskern zur Linie Rottweil-Villingen. Im Jahre 1898 er√∂ffnet, war diese Bahn eine der ersten elekrischen Eisenbahnen in W√ľrttemberg. Sie fuhr bis im Jahr 2003 im Regelbetrieb als Trossinger Eisenbahn, betrieben von der Stadt Trossingen.

Trossinger Eisenbahn und Ringzug:
Die Trossinger Eisenbahn
Die Trossinger Eisenbahn
Der Ringzug
Der Ringzug

Mittlerweile ist die Strecke Bestandteil des Ringzug-Konzepts, das viele Orte in der Region mit S-Bahn-ähnlichem Angebot verbindet.

Ansässige Unternehmen

Von besonderer Bedeutung f√ľr die Geschichte der Stadt ist die Trossinger Musikinstrumenten-Firma " Hohner ". Sie wurde 1857 von Matthias Hohner gegr√ľndet, hat im Laufe des letzten Jahrhunderts mehrere andere Harmonikafabriken √ľbernommen und in ihrer Bl√ľtezeit bis zu 5000 Arbeitnehmer besch√§ftigt. Hohner hat weltweite Bedeutung durch die Herstellung von Mundharmonikas und Akkordeons errungen. Heute liegt die Zahl der Besch√§ftigten unter 200.

Zu den gr√∂√üeren Arbeitgebern in der Stadt geh√∂ren au√üerdem eine Niederlassung der Initial Textil Service GmbH & Co. KG (Pflege und Vermietung von Textilien jeder Art), die Efkadruck GmbH, die Displays und Verpackungen aus Wellpappe und Karton herstellt und die Imperial Tobacco EFKA GmbH & Co. KG, die auf Papierverarbeitung und das Herstellen von Zigarettenh√ľlsen spezialisiert ist.

Medien

Seit 1896 erscheint (mit Unterbrechung im Dritten Reich ) die Trossinger Zeitung, damals als eigenst√§ndiges Blatt, seit 1961 als Lokalausgabe der Schw√§bischen Zeitung. Der Zeitungstitel ist geblieben. Bis 2004 gibt es in der Stadt auch eine Lokalausgabe des Schwarzw√§lder Boten. Auch in der Schwenninger Ausgabe der S√ľdwest-Presse (Die Neckarquelle) ist eine t√§gliche Seite f√ľr Nachrichten aus Trossingen reserviert.

Trossingen liegt ferner im offiziellen Zust√§ndigkeitsgebiet folgender regionaler/lokaler H√∂rfunksender : Radio Neckarburg, Radio 7 und SWR4 BW Radio S√ľdbaden (mit dem Subregionalfenster "Radio Schwarzwald-Baar-Heuberg"). Da aber Trossingen und einige andere St√§dte historisch betrachtet w√ľrttembergisch sind, sendet auch Radio T√ľbingen (inoffiziell) f√ľr dieses Gebiet. Seit Februar 2006 gibt es auch Regionalfernsehen: Euro 3 (Fernsehen) sendet auch f√ľr die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Konsulate

Als Partnerstadt von Windhoek (siehe Städtpartnerschaften) berherbergt Trossingen ein Honorarkonsulat der Republik Namibia .

Bildung

In Trossingen sind alle Bildungseinrichtungen von der Grundschule bis zur Hochschule vorhanden. Aus der gro√üen Tradition der Harmonikaindustrie gingen zahlreiche musikalische Einrichtungen hervor, an ihrer Spitze die Trossinger Hochschule f√ľr Musik . Mit ihr zusammen begr√ľnden das Hohnerkonservatorium (eine Fachschule f√ľr Harmonikalehrer), die Bundesakademie f√ľr musikalische Jugendbildung, das Dr. Ernst Hohner Konzerthaus und die Jugendmusikschule Trossingens Ruf als Musikstadt. Auch der Deutsche Harmonika -Verband e.V. hat seinen Sitz in dieser Stadt, er wurde hier 1931 gegr√ľndet.

Zudem sind drei Grundschulen ("Friedensschule", "Rosenschule" und die Grundschule im Stadtteil Schura), eine Hauptschule ("L√∂hrschule"), eine F√∂rderschule f√ľr Lernbehinderte ("Solwegschule"), eine "Schule des Lebens" (f√ľr Verhaltensauff√§llige), eine Realschule und ein Gymnasium vorhanden. Die einst eigenst√§ndige Volkshochschule ist heute Au√üenstelle der VHS Tuttlingen.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • 1924 Kommerzienrat Jakob Hohner, * 2. April 1861, ‚Ć 22. Februar 1946, Harmonikafabrikant, √§ltester Sohn des Firmengr√ľnders Matthias Hohner
  • 1928 Ernst Haller, * 1879, ‚Ć 1961, 1913 - 1928 Schulthei√ü (1927 Stadtschulthei√ü)
  • 1935 Fritz Kiehn, 15. Oktober 1885, ‚Ć 1. September 1980, Fabrikant (Efka-Werke), Stadtrat, 1932 - 1945 Reichstagsabgeordneter, zahlreiche √Ąmter und Funktionen im Dritten Reich (1945 Ehrenb√ľrgerrecht aberkannt, ab 1957 wieder als Ehrenb√ľrger bezeichnet)
  • 1946 Professor Dr. h. c. Ernst Hohner, * 28. Juni 1886, ‚Ć 16. Oktober 1965, Harmonikafabrikant, Stadtrat (1. Beigeordneter), Enkel des Firmengr√ľnders
  • 1952 Dr. Karl Hohner, * 21. Dezember 1891, ‚Ć 1971, Harmonikafabrikant, Enkel des Firmengr√ľnders
  • 1967 Hans Lenz, * 12. Juli 1907, ‚Ć 28. August 1968, Stadtrat, 1953 - 1967 MdB (FDP), 1961 - 1962 Bundesschatzminister, 1962 - 1965 Bundesminister f√ľr wissenschaftliche Forschung
  • 1968 Dipl.-Ing. Matthias Hohner, * 20. August 1898, ‚Ć 27. Dezember 1978, Harmonikafabrikant, Enkel des Firmengr√ľnders
  • 1970 Rudolf Maschke, * 27. M√§rz 1904, ‚Ć 4. Januar 1979, 1952 - 1970 B√ľrgermeister
  • 1987 Fritz Tr√ľmper, * 5. Januar 1902, Rektor, Stadtrat, jahrzehntelang Leiter der Volkshochschule
  • 1987 Engelhard Walter, * 22. April 1914, Bauunternehmer, Stadtrat (B√ľrgermeister-Stellvertreter)
  • 1987 Georg Schmid, * 26. Juni 1914, Betriebsratsvorsitzender, Stadtrat

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johannes Spreter, * kurz vor 1500 , † 1547 , der Reformator von Trossingen
  • Christian Messner, * 1. November 1805 , ‚Ć 13. Dezember 1874 , Harmonikafabrikant, Begr√ľnder der Trossinger Harmonika-Industrie ( 1827 )
  • Matthias Hohner, * 12. Dezember 1833 , ‚Ć 11. Dezember 1902 , Harmonikafabrikant, Gr√ľnder der gleichnamigen Firma (1857), die sich zur gr√∂√üten Harmonikafabrik der Welt entwickelte
  • Karl Demetz, * 1909 , † 1986 , Tier- und Landschaftsmaler
  • Herbert Walz, * 7. November 1915 , Schriftsteller und Heimatdichter
  • Emil Kiess, * 1930 , Bildender K√ľnstler
  • Hans Tr√ľmper, * 15. November 1937 , Studiendirektor i. R., seit 1975 Stadtrat (CDU), seit 1979 Kreisrat, seit 1980 Erster B√ľrgermeister-Stellvertreter, Initiator der St√§dtepartnerschaft Trossingen - Cluses (Frankreich)
  • Professor Dr.-Ing.e.h. Gerhard Neipp, * 1939 , Industriemanager, in den 90-er Jahren Vorstandsvorsitzender der Ruhrkohle AG in Essen
  • Ernst Pfister, * 28. April 1947 , Politiker, seit 1980 MdL ( FDP ), seit 2004 Wirtschaftsminister und stellv. Ministerpr√§sident des Landes Baden-W√ľrttemberg
  • Ernst Burgbacher * 28. Mai 1949 , Politiker ( FDP ), seit 1998 MdB, seit 2002 Parlamentarischer Gesch√§ftsf√ľhrer der FDP-Bundestagsfraktion .
  • Gaby Hauptmann, * 15. Mai 1957 , freie Journalistin, Filmemacherin und Autorin

Literatur

  • H√§ffner, Martin: Trossingen - Vom Alemannendorf zur Musikstadt. Stadtbuch-Verlag Lienhard & Junge, Trossingen 1997
  • Neipp, Volker: Trossingen - Gesichter unserer Stadt. Sutton Verlag GmbH, Erfurt 1999, ISBN 3-89702-154-4

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