fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Gosheim: 02.01.2006 12:06

Gosheim

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte

Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Gosheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Tuttlingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 08‚Ä≤ N, 08¬į 45‚Ä≤ O
48¬į 08‚Ä≤ N, 08¬į 45‚Ä≤ O
H√∂he : 850 m √ľ. NN
Fläche : 9,32 km²
Einwohner : 3873 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 416 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 12,1 %
Postleitzahl : 78559
Vorwahl : 07426
Kfz-Kennzeichen : TUT
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 27 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 47
78559 Gosheim
Offizielle Website: www.gosheim.de
E-Mail-Adresse: info@gosheim.de
Politik
B√ľrgermeister : Bernd Haller
Gosheim, fotografiert vom Weißen Kreuz
Gosheim, fotografiert vom Weißen Kreuz

Gosheim liegt am Fu√üe des Lembergs, mit 1.015 m √ľber NN der h√∂chste Berg auf der schw√§bischen Alb, und z√§hlt zum Heuberg . Landschaftlich sind einige Teile von Gosheim mit einer sehr sch√∂nen Aussicht am Albtrauf gelegen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gosheim wurde erstmals 1295 als Gossheim in einer Urkunde des Grafen Albrecht von Hohenberg erw√§hnt, aber schon aus der Hallstadtzeit sind Siedlungsreste nachgewiesen. Die Vogtei des Dorfes geh√∂rte zur Burg Wehingen und mit dieser ab 1351 √Ėsterreich. 1805 ging es √ľber an W√ľrttemberg. Von 1806 bis 1938 geh√∂rte Gosheim zum Oberamt Spaichingen, seit 1938 zum Landkreis Tuttlingen.

W√§hrend des Zweiten Weltkrieges wurden am 22. Februar 1945 gegen 14 Uhr von englischen Flugzeugen 89 eine Tonne schwere Bomben auf Gosheims Markung abgeworfen. Sie fielen ins Wiesental, Jamit, T√§li und auf den Sturmb√ľhl. Die Bomben sollten die Heubergbahn, die damalige Bahnlinie, zerst√∂ren. Getroffen hat jedoch keine, die Ernte war aber f√ľr mehrere Jahre zerst√∂rt. Die Bombenkrater hatten 5 bis 6 Meter Tiefe und einen Durchmesser von 10 bis 12 Meter. Pro Bombe wurden 150-200 m3 Gestein ausgeworfen und zerstreut. Selbst heute sind noch Spuren davon zu finden. Es wird vermutet, dass im Wiesental noch drei Blindg√§nger liegen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten zahlreiche deutschst√§mmige Fl√ľchtlinge aus Jugoslawien an, was der damals noch kleinen Industrie zu Gute kam, die bald rapide expandierte. Ab ca. 1970 wurde der zunehmende Bedarf an Arbeitskr√§ften durch zugezogene ausl√§ndische Einwohner gedeckt, zu Beginn vor allem aus Italien .

Wirtschaft

Heute hat Gosheim eine verhältnismäßig große Industrie (vor allem metallverarbeitende Industrie , Drehteile , Uhren etc.) mit rund 2.500 Arbeitsplätzen. Bei einer Einwohnerzahl von ca. 4.000 bedeutet dies, dass zahlreiche Pendler täglich nach Gosheim fahren.

Eine der bekannteren Firmen mit Sitz in Gosheim ist die börsennotierte Hermle AG, welche durch ihre beeindruckend klotzigen Fertigungs- und Lagergebäude das Dorfbild bereichert.

Politik

Politisch ist Gosheim wie auch der umliegende Heuberg sehr konservativ. Bei Wahlen dominiert seit Beginn ihrer Existenz die CDU .

Freizeit

Gosheim besitzt ein gut ausgebautes Spazier- und Wanderwegnetz sowie gespurte Loipen und einen Skihang im Winter. Die größe Freizeiteinrichtung ist das Jurabad, ein Hallenbad mit angeschlossener Turnhalle. Tennisspielen lässt sich in der 1988 erbauten 3-Feld-Tennishalle des Tennisclubs Heuberg.

Außerdem gibt es in Gosheim ein Biathlonzentrum. Die Biathlonstrecke umkreist weitläufig den Radarturm mit einer durchschittlichen Meereshöhe von etwa 1000 m. Der Gosheimer Skiclub (Sc Gosheim) hat schon viele Talente hervorgebracht, wie zum Beispiel Simone Denkinger. Die Teilnahme an der Biathlon-Weltmeisterschaft in Oberhof war bisher der absolute Höhepunkt in ihrer Karriere. Sie beendete die Saison 2003/2004 auf dem 12. Platz der Weltcupliste. Simone gehörte mit drei Mal Gold und ein Mal Silber bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Jahre 1998 und 1999 zu den besonders erfolgreichen Juniorinnnen.

Schulen

  • Realschule Gosheim-Wehingen mit √ľber 500 Sch√ľlern in 18 Klassen
  • Gymnasium Gosheim-Wehingen mit 270 Sch√ľlern in 12 Klassen www.gym-gw.de
  • Juraschule (Grund- und Hauptschule)
  • Lembergschule (F√∂rderschule)

Besonderes

In 1.000 m √ľber NN liegt im Walddistrikt Nack eine 50m hohe Radaranlage der deutschen Flugsicherung (DFS). Die Anlage wurde 1973/74 erbaut und wurde 1975 von der Bundesanstalt f√ľr Flugsicherung in Betrieb genommen. Der urspr√ľnglich wei√ü-rote Kranz aus 19x6m gro√üen Parabolspiegeln war sogar etwas h√∂her als die Aussichtsplattform des Lembergs. Seit dem 1. Januar 1994 ist die Radaranlage im Besitz der Deutschen Flugsicherung GmbH. Im September 1998 wurde sie durch eine neuere und kleinere ersetzt.

Von dieser Anlage wird der Luftraum in einem Radius von 270 Kilometern √ľberwacht. Die Radardaten werden automatisch an die Fluglotsen in Stuttgart, Karlsruhe, Z√ľrich, Frankfurt , M√ľnchen, Friedrichshafen sowie an den Luftwaffenst√ľtzpunkt in Me√üstetten √ľbertragen.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gosheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Gosheim verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de