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Letzte Änderung für Artikel Nehren (Württemberg): 15.02.2006 20:09

Nehren (Württemberg)

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Wappen Karte
Wappen Nehrens Deutschlandkarte, Position von Nehren hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Tübingen
Region : Neckar-Alb
Landkreis : Tübingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48° 26′ N, 09° 04′ O
48° 26′ N, 09° 04′ O
Höhe : 427 m ü. NN
Fläche : 8,58 km²
Einwohner : 4.220 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 492 Einwohner je km²
Postleitzahl : 72147
Vorwahl : 07473
Kfz-Kennzeichen :
Gemeindeschlüssel : 08 4 16 026
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 32
72147 Nehren
Offizielle Website: www.nehren.de
Politik
Bürgermeister : Werner Landenberger

Nehren ist eine Gemeinde nahe der Schwäbischen Alb, gehört zum Landkreis Tübingen, und liegt im Einzugsgebiet von Tübingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Nehren liegt am Südrand des Landkreises Tübingen, in dem als "Steinlachtal" bezeichneten Teil des Mittleren Albvorlandes, am Fuß des Firstberges. Nehren wird vom kleinen Flüsschen (Ob-)Wiesbach umrundet das im Kirschenfeld entspringt und in die Steinlach mündet.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Nehren, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Tübingen:

Gomaringen, Mössingen, Ofterdingen und Dußlingen.

Geschichte

Nehren wurde erstmals im Jahr 1086 urkundlich erwähnt. Siedlung und Gemarkung entstanden in der heutigen Form im 15./16. Jahrhundert als die aneinander grenzenden Orte Nehren und Hauchlingen zusammengelegt wurden nachdem beide schon einige Jahre zuvor "kirchlich vereinigt" wurden

„Bei der Kappel“ wurden im 18. Jahrhundert Reihengräber aufgedeckt. Nordöstlich über der Eisenbahnlinie Tübingen-Hechingen bildet ein Gelände aus der Hallstattzeit (etwa 8. bis 5. Jahrhundert v. Chr.) mit etwa 30 Grabhügeln eines der größten Gräberfelder im Landkreis Tübingen. Nehren besaß früher auch eine Burg. Während einer Grabung 1951 wurden in der Mitte der Oberfläche des Burghügels in der Flur „Weihergarten“ die Grundmauern eines rechteckigen Gebäudes, vielleicht eines Steinhauses oder Wohnturmes, freigelegt. Sie reichen mehr als meterdick auf den Schiefer hinab.

Vieles gibt es aus der Geschichte über Nehren zu berichten. So litt der Ort wegen seiner Lage in der Nähe der durch das Steinlachtal führenden Schweizer Straße in Kriegszeiten ganz erheblich unter den Durchzügen von Truppen wechselnder Herren. Während des Dreißigjährigen Krieges plünderten die Soldaten des Grafen von Fürstenberg im gesamten Steinlachtal, 1634 nach der Schlacht von Nördlingen waren es die „Kaiserlichen“. Nach dem Krieg wurden in Nehren 72 zerstörte Häuser und Scheunen gezählt.

Anschauliche Einblicke in die Geschichte des Ortes und seiner Familien gibt eine „Dorfchronik“, die als bedeutendes Dokument der Spätaufklärung gelten kann. Verfasst hat sie 1838 der Pfarrer Friedrich August Köhler (1768-1844), der fast zehn Jahre als Vikar seines Vaters hier tätig war.

Einwohnerentwicklung

  • 1871: 1183 Einwohner
  • 1900: 1169 Einwohner
  • 1950: 1615 Einwohner
  • 1970: 2523 Einwohner
  • 1980: 2718 Einwohner
  • 1990: 3371 Einwohner
  • 2004: 4048 Einwohner

Politik

Nehren ist, zusammen mit Dußlingen und Gomaringen Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband "Steinlach-Wiesaz" mit Sitz in Gomaringen.

Gemeinderat

Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU /Bürgerliche - 5 Sitze
  • SPD - 4 Sitze
  • FWV - 3 Sitze
  • Alternative Liste - 2 Sitze

Wappen

Das 1909 von der Gemeinde Nehren angenommene Wappen zeigt in Rot einen silbernen Sparren und gilt als „Wappen der Herren von First“.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Landesstraße L 384 verbindet Nehren mit der in der Nähe verlaufenden Bundesstraße B 27. Damit ist die Gemeinde im Norden mit Tübingen und Stuttgart und im Süden mit Balingen und Rottweil verbunden.

Die Eisenbahnlinie Tübingen-Hechingen-Sigmaringen hat einen Haltepunkt in der Gemeinde.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 113.

Ansässige Unternehmen

  • Rümmelin Baustoffhandlung
  • Walter Klett - Schokoladen-Fabrik
  • GammaX.net - Internet Service Provider
  • Dimex AG - Kunstofftechnik
  • Rilling Großküchen
  • Nädele - Industriebuchbinderei

Bildung

  • Kirschenfeldschule (Grund- und Hauptschule)
  • Realschule Steinlach-Wiesaz
  • Karl-von-Frisch Gymnasium [1]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • 1852 , Hans Vaihinger , † 1933, Philosophieprofessor

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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