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Letzte Änderung für Artikel Sigmaringen-Gutenstein: 18.02.2006 16:39

Sigmaringen-Gutenstein

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Deutschlandkarte, Position von Sigmaringen-Gutenstein hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Landkreis : Landkreis Sigmaringen
Stadt : Sigmaringen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 4' N, 9┬░ 6' O
48┬░ 4' N, 9┬░ 6' O
H├Âhe : 604 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 13,11 km┬▓
Einwohner : 502
(31.12.2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 38,29 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 72488
Vorwahl : 07570
Kfz-Kennzeichen : SIG
Adresse der
Ortsverwaltung:
Schlossweg 12, 72488 Sigmaringen-Gutenstein
Website: www.sigmaringen.de
Politik
Ortsvorsteher : Kurt Unger ( FWV )

Gutenstein ist ein Stadtteil der Stadt Sigmaringen im Landkreis Sigmaringen ( Deutschland ). Bis zur Kreisreform des Jahres 1973 in Baden-W├╝rttemberg war Gutenstein eine selbst├Ąndige Kommune im damaligen Landkreis Stockach; zum 1. Juli 1974 wurde der Ort in die Kreisstadt Sigmaringen eingemeindet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie / Verkehr

Die Ortschaft Gutenstein, mit einer Fl├Ąche von 1311 Hektar (888 ha Wald), liegt 604 Meter ├╝ber Normal Null am Talhang einer Donauschleife zwischen Sigmaringen und Beuron, inmitten des Naturparks Obere Donau und des Durchbruchs der jungen Donau (lat. Danuvius ) durch die s├╝dwestlichen Ausl├Ąufer der Schw├Ąbischen Alb , am Rande des Heubergs . In alamannischer Zeit lag Gutenstein im Gau Perahtoltspara, der Berchtoldsbaar , vgl. dazu auch Baar (Geschichte) .

Der Ort liegt an der Donautalbahn, einer Eisenbahnstrecke zwischen Donaueschingen und Ulm, allerdings halten die Z├╝ge nicht mehr am Bahnhof Gutenstein, so dass von Sigmaringen oder Beuron aus der Omnibus genommen werden muss.

Weitgehend parallel zur romantischen Donautalstra├če (L 277), mit ihren zwischen 1854 bis 1857 in den Kalksteinfels gehauenen Tunnel, f├╝hrt der so genannte Donauradweg direkt durch den Ort. Von Donaueschingen kommend, erreicht man ├╝ber diesen erlebnisreichen Fernradweg Wien, von dort aus gelangt man durch den Nationalpark Donau-Auen bis an die slowakische Grenze und weiter bis an das Schwarze Meer .

Geschichte

Silberne Schwertscheide von Gutenstein

Im Jahre 1887 wurden bei Bauarbeiten in unmittelbarer N├Ąhe zur St. Gallus-Kirche zwei Reihengr├Ąber (M├Ąnnergr├Ąber) gefunden, in denen sich unter anderem eine silberne Schwertscheide befand. Nach gesicherten Erkenntnissen stammt das "Gutensteiner Schwert" aus dem Ende des 7. Jahrhunderts n. Chr. und geh├Ârte einem reichen, alemannischen Krieger. Ohne Zweifel geh├Ârte die Schwertscheide von Gutenstein zu einem Prunkschwert, das dort den Sitz eines alemannischen Edlen, sicherlich der Familie der Alaholfinger zugeh├Ârend, vermuten l├Ąsst. Auf der Schwertscheide befindet sich ein kreuzartiges Ornament, das gerne als Zeichen einer fr├╝hzeitigen Christianisierung im heutigen Baden gesehen wurde. In Wirklichkeit handelt es sich bei dem Ornament jedoch um eine Swastika , ein altes Sonnensymbol, das schon die R├Âmer kannten. Die Swastika mit der Kombination einer eindeutig heidnischen Darstellung auf der Schwertscheide (Mensch mit Tierkopfmaske, als Wolfskrieger gedeutet) kann also nicht zu den Zeugnissen einer fr├╝hen Christianisierung der Alemannen gez├Ąhlt werden. Ungeachtet dieses Sachverhalts, aber aufgrund der erwiesenen alemannischen Besiedelung Gutensteins, kann dennoch davon ausgegangen werden, dass ein fr├╝hes Bekenntnis zum Christentum stattgefunden hat.

Die Schwertscheide von Gutenstein erwarb der Sigmaringer Baurat Eduard Eulenstein (1841-1896), vermutlich von dem Apotheker und Vor- und Fr├╝hzeitforscher Hyronimus Edelmann (1853-1922), der damals in Ebingen (heute Albstadt), sp├Ąter in Sigmaringen und M├╝nchen lebte. Nach Eulensteins Tod gelangte das wertvolle Exponat in den Besitz des Museums f├╝r Vor- und Fr├╝hgeschichte (MVF) in Berlin (sh. Staatliche Museen zu Berlin). 1945 beschlagnahmte die Troph├Ąen-Kommission der Roten Armee - neben anderen Exponaten aus der Kategorie "Unersetzliches" des MVF - die Silberne Schwertscheide von Gutenstein, die sich seither als so genannte Beutekunst im Puschkin-Museum zu Moskau befindet. Gute Repliken der Schwertscheide befinden sich im R├Âmisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) in Mainz und im W├╝rttembergischen Landesmuseum in Stuttgart.

Alte Urkunden und Regesten zu Gutenstein und St. Gallus in Gutenstein

  • Einer mit 1212 datierten Urkunde (Original: Generallandesarchiv Karlsruhe; Replik: Urk.-Nr. 1249, REC Band I, Regesten der Konstanzer Bisch├Âfe, im Freiburger Di├Âzesanarchiv) ist die Stiftung von Kloster Wald , durch den staufischen Reichsministerialen (Ministerialis Domini Imperatoris) Burkard von Weckenstein (um 1180 bis nach 1241 ) f├╝r seine Schwestern Judintha (= 1. ├äbtissin) und Ita (= 1. Priorin), zu entnehmen; unter den Zeugen werden auch die Br├╝der Cunrado und Wernherus de Gutenstain erw├Ąhnt. Ritter Burkard von Weckenstein, dessen gleichnamige Burg oberhalb von Storzingen, am rechten Ufer der Schmeie , lag, erwarb am 21. M├Ąrz 1212 f├╝r 55 Mark Silber das "praedium Wald" (heutiger Ort Wald (Hohenzollern) und Kloster Wald) von einem vornehmen Mann (nobilis homo), namens Ulrich von Balbe sowie dessen Mutter Adelheid und Schwester Gertrud, auf dem sich bereits eine kleine Kirche (ecclesiola) befand, die die Pfarrechte besa├č und an den K├Ąufer ├╝berging. Das Geschlecht derer von Weckenstein ist bereits 1383 erloschen.
  • Einer Urkunde des Klosters St. Gallen vom 17. August 1264 (Urk.-Nr. 1741 der Regesten im Chartularium Sangallense , Band VIII, St. Gallen 1998), wird unter den Zeugen eines Rechtsgesch├Ąftes ein R. advocatus de Guotinstein erw├Ąhnt, also der Vogt des Ortes Gutenstein oder der des Klosters St. Gallen, vielleicht aber auch ein Vogt aus dem Geschlecht von Wildenstein , das Gutenstein von St. Gallen zu Lehen hatte.
  • In einer anderen St. Gallener Urkunde vom 13. M├Ąrz 1372 (Urk.-Nr. 5313 der Regesten im Chartularium Sangallense, Bd. VIII; St. Gallen 1998) wird erstmals eine Kirche in Gutenstein (kilchen ze Guotenstaine) erw├Ąhnt. Es handelt sich dabei um einen Revers, den Johan Schmid von Wil dem Abt Georg von St. Gallen f├╝r die ihm verbliebenen Pfr├╝nde zu St. Leonhard in St. Gallen ausstellte.
  • Einer weiteren St. Gallener Urkunde vom 27. Juni 1461 (Urk.-Nr. 6524 im "Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen", Teil VI, St. Gallen 1955) ist zu entnehmen, dass die von Gr├Ąfin Anna von Zimmern, geborene von Kirchberg, Ehefrau von Werner d.J. von Zimmern (1423-1483), und der B├╝rgermeister des Dorfes Gutenstein (Ammann?) erkl├Ąren, "dass sie f├╝r die Pfarrkirche zu Gutenstein, die Abt Kasper von St. Gallen zu verleihen hat und einen Priester, den der Herr zu Gutenstein und die Untertanen daselbst w├Ąhlen und f├╝r den sie bitten, verbleiben soll, den Priester Hans Harthuser von Mengen einhellig als Kirchherrn erw├Ąhlt" haben.

Kleine Chronik

  • Alemannische Reihengr├Ąber aus dem Ende des 7. Jahrhunderts ; zur "Silbernen Schwertscheide" vgl. oben.
  • 1212 : Konrad und Werner von Gutenstein waren Zeugen bei der Gr├╝ndung des Klosters Wald (1217 dem Zisterzienserorden inkorpiert und der Reichsabtei Salem, unter dem damaligen Abt Eberhard von Rohrdorf (um 1160-1240/45), unterstellt); sh. oben.
  • Anfang 14. Jahrhundert (bereits vor 1300 ): Burg Gutenstein mit Dorf - und das damals vermutlich schon mit Gutenstein verbundene Engelswies - gelangten als St. Gallener Lehen an ├ľsterreich ( Habsburger Urbar von 1306/1307); zuvor bei den Herren von Wildenstein .
  • 1292 : Pfandherr des Habsburger Lehens Gutenstein (bereits als Herrschaftsbezirk ausgewiesen) wurde Heinrich von Magenbuch. Konrad von Magenbuch, bewohnte zwischen 1345 und 1353 nachweislich die Burg (Altgutenstein/Burgfelden) in Gutenstein.
  • 1306 : Herzog Friedrich I. von ├ľsterreich (1289-1330), genannt Friedrich der Sch├Âne, verpf├Ąndete G├╝ter und Eink├╝nfte von Gutenstein und "versetzte" die dortige Fischenz (das Recht zu fischen) an Heinrich von Magenbuch. (Wann Friedrich Herzog von ├ľsterreich wurde, variiert in den Quellen zwischen 1306, 1308 und 1309.)
  • 1362 : Konrad von Magenbuch lieh Herzog Rudolf von ├ľsterreich 1200 Gulden und erhielt daf├╝r Gutenstein, Engelswies und das Vogtrecht zu Mengen und zu Sigmaringendorf.
  • 1398 bis 1427 hatten die Herren Hans und Marquard von Ramsperg (auch Ramsberg) die Pfandherrschaft Gutenstein inne.
  • 1427 bis 1455 wurden Ort und Burg Gutenstein sowie die Herrschaft Gutenstein - neben Gutenstein geh├Ârte damals noch Engelswies (jetzt Teilort von Inzigkofen) dazu - an die Herren von Zimmern verpf├Ąndet (vgl. dazu auch Zimmerische Chronik ).
  • 1455 verzichtete Erzherzog Sigismund von ├ľsterreich (vgl. dazu Siegmund (Tirol) auf die Ausl├Âsung der Pfandschaft, so lange der Mannesstamm der Br├╝der Werner und Gottfried von Zimmern bestand.
  • 1594 : Nach dem Tod des letzten Grafen von Zimmern, Wilhelm von Zimmern (1549-1594), fiel die Pfandschaft Gutenstein an ├ľsterreich zur├╝ck, danach geh├Ârte das Dorf zur oberen Grafschaft der Grafen von Hohenberg (Schwaben) .
  • 1595 : Neben dem bereits seit dem 14. Jahrhundert mit Gutenstein verbundenen Engelswies kamen nun auch Ablach (heute Teilort von Krauchenwies) und Altheim zur Herrschaft Gutenstein.
  • 1609 - 1618 verlieh ├ľsterreich die Herrschaft Gutenstein an Markgraf Karl von Burgau (1560-1618), der in G├╝nzburg residierte (vgl. dazu Markgrafschaft Burgau).
  • 1624 : F├╝rst Johann von Hohenzollern-Sigmaringen (1578-1638) wurde Pfandherr von Gutenstein.
  • 1626 : W├Ąhrend des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges , Gutenstein blieb w├Ąhrend dieser Zeit bei Hohenzollern-Sigmaringen, wurden 104 M├Ąnner aus der Herrschaft Gutenstein als Musketiere aufgestellt, die unter der F├╝hrung des Hauptmanns Andreas Riester, des Leutnants Urban Mors und des Feldwebels (Veldwaibels) Wilhelm Barf├╝e├čer standen. Ein "Trummenschlager und ein Pfeiffer" vervollst├Ąndigten das Aufgebot, w├Ąhrend 68 Doppels├Âldner die Reserve bildeten.
  • 1652 : Graf Maximilian von Mohr wurde Pfandherr der Herrschaft Gutenstein.
  • 1655 - 1834 : Die Freiherren Schenk von Castell (urspr├╝nglich aus dem Thurgau, Burg Mammertshofen, stammend) erhielten die Herrschaft Gutenstein als Pfand. Im gleichen Jahr erhob Kaiser Leopold I. von ├ľsterreich (1640-1707) die Freiherren Schenk von Castell wegen ihrer "Verdienste um Kaiser und Reich" in den erblichen Reichsgrafenstand. Im 18. Jahrhundert wurde den Grafen Schenk von Castell die Herrschaft Gutenstein als Lehen ├╝bertragen. Ber├╝hmtester Lehnsherr aus dem Hause Schenk von Castell war Franz Ludwig Reichsgraf Schenk von Castell (1736-1821), der ber├╝hmte und ber├╝chtigte Malefizschenk .
  • 1806 - 1810 : Bereits nach dem Zweiten Koalitionskrieg erzwang Napol├ęon Bonaparte (1769-1821) den Untergang von Vorder├Âsterreich, was tiefgreifende gesellschaftliche Ver├Ąnderungen zur Folge hatte. Anstelle der kleinen herrschaftlichen Territorien entstanden neue Staatsgebilde, wie das Gro├čherzogtum Baden , das K├Ânigreich W├╝rttemberg oder das F├╝rstentum Hohenzollern. Mit der Abdankung Kaiser Franz II. (1768-1835) war auch das Ende des Heiligen R├Âmischen Reichs Deutscher Nation gekommen.
  • 1810 : Der K├Ânig von W├╝rttemberg und der Gro├čherzog von Baden besiegelten am 2. Oktober in Paris einen "Gr├Ąnzvertrag zwischen dem K├Ânigreich W├╝rtemberg und dem Gro├čherzogthum Baden". Dadurch wurde Gutenstein dem Gro├čherzogtum Baden zugewiesen (vgl. Literatur: Meyer, 1858).
  • 1813 : Gutenstein wurde vom Bezirksamt Me├čkirch verwaltet, von 1824 an vom Bezirksamt Pfullendorf, von 1826 an vom Bezirksamt Stetten a.k.M., um 1849 erneut an das Amt Me├čkirch ├╝berzugehen.
  • 1834 : Der erstgeborene Sohn des "Malefizschenk", Erbgraf Franz Joseph Schenk von Castell (1767-1845), verkaufte den "grundherrlichen Gef├Ąllort Gutenstein" am 29. Oktober f├╝r 35.000 Gulden an die "Gr├Ąflich von Langenstein'sche Vormundschaft", vertreten durch den "Gr├Ąflich Langenstein'schen Rentamtmann" in Stetten a.k.M., f├╝r die Gr├Ąfin Katharina von Langenstein (1799-1850). Der Verkauf beinhaltete konkret die herrschaftlichen G├╝ter und Rechte im Dorf Gutenstein, einschlie├člich des gleichnamigen Schlosses. Der Verk├Ąufer verpflichtete sich, die beiden Gemeinden Engelswies und Altheim wegen des vertraglich schon zustande gekommenen Loskaufs von ihrer Grundherrschaft [Gutenstein] die ben├Âtigten Mittel, n├Ąmlich der Gemeinde Engelswies 30.000 Gulden, der Gemeinde Altheim 13.000 Gulden (Ablach wurde bereits 1812 hohenzollerisch), vorzustrecken.
  • 1848 : In Baden brach die Revolution aus (vgl. dazu M├Ąrzrevolution ), sie erreichte auch Gutenstein. Im Juni 1849 wurde dort ein Volksverein mit 32 Mitgliedern unter der Vorstandschaft von Altb├╝rgermeister Johann Blender gegr├╝ndet. Neben dem Volksverein waren noch weitere 10 Gutensteiner in der Revolutionsarmee und an der Mai-Revolution von 1849 beteiligt; s├Ąmtliche Beteiligten wurden ab dem 29. Juli 1849 als Gefangene im Rastatter "Fort C" bzw. "Fort A" aufgef├╝hrt.
  • 1849 : Mit der Aufhebung des Amtsbezirks Stetten a.k.M., am 19. November durch das Gro├čherzoglich Badische Innenministerium, wurde Gutenstein wieder dem Bezirksamt Me├čkirch zugeteilt.
  • 1858 : Die Donautalstra├če zwischen Sigmaringen und Beuron wurde fertiggestellt (Baubeginn 1848, mit mehreren Unterbrechungen), damit wurde das romantische Donautal erschlossen. Auf der Gemarkung Gutenstein wurden dazu f├╝nf Tunnel in den Fels gesprengt und herausgeschlagen.
  • 1871 : Am 18. Januar erfolgte die Kaiserproklamation vor den versammelten Bundesf├╝rsten von Wilhelm I. von Preu├čen (1797-1888) in Versailles durch Gro├čherzog Friedrich I. von Baden (1826-1907); Baden wurde Bundesstaat im Deutschen Kaiserreich .
  • 1890 : Die neue Bahnstrecke Tuttlingen - Sigmaringen wurde fertiggestellt. Am 26. November wurde diesbez├╝glich die Er├Âffnung sowie die ├ťbergabe eines Bahnhofs f├╝r Personen- und G├╝terverkehr gefeiert (vgl. dazu Donautalbahn).
  • 1898 : Die badischen Gemeinden Gutenstein. Langenhart, Kreenheinstetten, Leibertingen mit Lengenfeld, Buchheim, Worndorf, Engelswies, Liptingen, Oberschwandorf und das w├╝rttembergische Neuhausen ob Eck gr├╝ndeten am 20. August in Me├čkirch den "Heuberg-Wasserversorgungsverband rechts der Donau". Zum Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses wurde der Gutensteiner B├╝rgermeister Albert Blender (1855-1915) gew├Ąhlt. Zwischen dem 31. Januar und dem 1. Februar 1900 ging die neue Wasserversorgung in Betrieb.
  • 1914 : Am 28. Juni wurde in Sarajewo der ├Âstrreichisch-ungarische Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand , mit seiner Ehefrau, der Gr├Ąfin Sophie Chotek , durch den bosnischen Serben Gavrilo Princip ermordet. Dadurch wurde letzten Endes der Erste Weltkrieg ausgel├Âst. Nachdem im November 1918 die Waffen schwiegen, hatte Gutenstein 22 Gefallene - bzw. Opfer, die an ihren unmittelbaren Kriegsverwundungen starben - sowie Vermisste zu beklagen.
  • 1936 : Gutenstein kam zum Oberamt Stockach, ab 1939 Landkreis Stockach.
  • 1939 : Am 1. September ├╝berschritten deutsche Truppen die polnische Grenze, England und Frankreich erkl├Ąrten Deutschland am 3. September den Krieg; damit war der Zweite Weltkrieg entbrannt. Als am 9. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation in Kraft trat, hatte Gutenstein 27 Gefallene - bzw. Opfer, die an ihren unmittelbaren Kriegsverwundungen starben - sowie Vermisste zu beklagen.
  • 1952 : Am 9. M├Ąrz wurde die Verfassungsgebende Landesversammlung von Baden-W├╝rttemberg gew├Ąhlt, diese w├Ąhlte am 25. April Reinhold Maier zum ersten Ministerpr├Ąsidenten des neuen Bundeslandes. Am 17. Mai wurden die Landtage und Regierungen der bisherigen L├Ąnder Baden , W├╝rttemberg-Baden und W├╝rttemberg-Hohenzollern aufgehoben. Der Landkreis Stockach und damit Gutenstein wurden in den neu entstandenen S├╝dweststaat eingegliedert.
  • 1974 : Im Zuge der Gebietsreform (auf Kreis- bzw. Kommunalebene) Baden-W├╝rttembergs, wurde Gutenstein zum 1. Juli 1974 in die Stadt Sigmaringen eingemeindet. Vorausgegangen waren teilweise heftige Debatten dar├╝ber, ob ein Zusammenschluss mit Beuron - Hausen im Tal f├╝r Gutenstein nicht g├╝nstiger gewesen w├Ąre. Im Rahmen eines durch den Landrat des Landkreises Sigmaringen, Max G├Âgler, und den beteiligten B├╝rgermeistern anberaumten B├╝rgerentscheids , votierte eine ├╝berwiegende Mehrheit f├╝r das Zusammengehen mit der Stadt Sigmaringen. Der letzte B├╝rgermeister von Gutenstein, Karl Kleiner, ├╝bergab die Amtsgesch├Ąfte an den ersten Ortsvorsteher, August Stroppel. B├╝rgermeister von Sigmaringen war damals Rudolph Kuhn.

Wird fortgesetzt!

Politische und kirchliche Vertretungen

Ortschaftsrat ( letzte Kommunalwahl in Baden-W├╝rttemberg: 13. Juni 2004)

  • 1.) Kurt Unger (FWV), zugleich Ortsvorsteher ,
  • 2.) Dieter Blender (FWV),
  • 3.) Alexander Leven (FWV),
  • 4.) Walter K├Ąppeler (FWV),
  • 5.) Peter Herr (Einzelbewerber).
  • Zudem wurde aus dem Wohnbezirk Gutenstein Egon Strobel (CDU) in den Stadtrat von Sigmaringen gew├Ąhlt.

Pfarrgemeinderat (letzte Wahl in der Erzdi├Âzese Freiburg : 13. November 2005)

  • 1.) Klaus-Peter B├╝rkle, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates (PGR),
  • 2.) Sabine Feig, stv. Vorsitzende des PGR,
  • 3.) Pfr.-Adm. Christoph Neubrand, Vorsitzender des Stiftungsrates (SR),
  • 4.) Klaus-Peter B├╝rkle, stv. Vorsitzender des SR (vgl. 1.),
  • 5.) Lothar Kronenthaler, Beisitzer im SR,
  • 6.) Kurt Unger, Beisitzer im SR.
  • Kraft seines Amtes, als Leiter der Seelsorgeeinheit Laiz -Inzigkofen, geh├Ârt dem Gutensteiner PGR auch Pfarradministrator Christoph Neubrand an. Alle Mitglieder der ├Ârtlichen PGR geh├Âren ├╝berdies dem Gesamt-Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit an, dessen Vorsitzender Walter Halmer vom PGR Engelswies ist.

Die Seelsorgeeinheit Laiz-Inzigkofen - und damit Gutenstein - geh├Ârt in der Gliederung des Erzbistums Freiburg dem Dekanat Sigmaringen an und dieses wiederum der Bistumsregion "Bodensee/Hohenzollern". Der derzeitige 14. Erzbischof von Freiburg im Breisgau ist seit dem 20. Juli 2003 Dr. Robert Zollitsch , er ist zugleich Metropolit der "Oberrheinischen Kirchenprovinz" mit den Nachbarbist├╝mern Rottenburg-Stuttgart und Mainz ( Suffraganbist├╝mer ).

Vereine

  • Altenkreis / Seniorenkreis Gutenstein
  • Fischereiverein Donautal, Gutenstein
  • Fischereiverein Gutenstein
  • Freiwillige Feuerwehr Sigmaringen, Abteilung Gutenstein von 1927
  • Hilfsprojekt MARIPHIL (Verein der Freunde); Sitz: Gutenstein
  • Katholischer Kirchenchor Gutenstein
  • Katholische Landjugendbewegung - KLJB - Gutenstein
  • Musikverein Eintracht Gutenstein von 1833
  • Motoradclub - MCG - Gutenstein
  • Schw├Ąbischer Albverein, Ortsgruppe Gutenstein
  • Sozialverband VdK , Ortsgruppe Gutenstein
  • Theater- und Fasnetsverein Felsenpicker Gutenstein
  • Turn- und Sportverein ( TUS ) Gutenstein von 1965 (auch Abteilungen f├╝r Tennis und Breitensport)

Sehensw├╝rdigkeiten

Wer nach Gutenstein kommt, ist immer wieder fasziniert, wie grandios das Donautal um den Ort herum mit seinen attraktiven voreiszeitlichen Felsen und Seitent├Ąlern wirkt. Sehenden Blickes kann man erahnen, wie die Natur die Durchbruchst├Ąler des Flusses durch den Wei├čjura-Felsen schaffte, wie einst alles von einem Jurameer (vgl. dazu auch Jura (Geologie) umsp├╝lt war, in dem sich Kalkriffe bildeten. Gutenstein - und seine Umgebung - bedeutet Landschaft, der anzumerken ist, wie alles einmal war.

Bauwerke

  • Pfarrkirche St. Gallus (1541 erbaut als gotische Chorturmkirche , 18. Jahrhundert Barockisierung des Langhauses).
  • Schloss Gutenstein (erbaut bzw. umgebaut im 18. Jahrhundert); nicht zug├Ąnglich, seit 1978 privat.
  • Ruine Altgutenstein (Mauerreste Burgfelden, dem 12. Jahrhundert zuzuordnen).
  • Ruine Gebrochen Gutenstein (zwischen Ruine Dietfurt und Bahnhof Inzigkofen gelegen; erste Erw├Ąhnung 1354).

Werke der Natur

  • Kreuzfelsen (fr├╝her "Brechfelsen" genannt).
  • Schlossfelsen (darauf erhebt sich Schloss Gutenstein).
  • Teufelslochfelsen (mit zwei nicht zug├Ąnglichen H├Âhlen, davon eine Tropfsteinh├Âhle ; im Zeitraum vom 3. Juli bis 4. Oktober 1833 gemachte Altertumsfunde ergaben Hinweise auf eine H├Âhlenbesiedelung seit mindestens der Mittelsteinzeit bzw. dem Mesolithikum ).

Technische Denkmale

  • Stra├čentunnel (auf der linken Donauseite der Gemarkung Gutenstein befinden sich f├╝nf Tunnel , erstellt in der Zeit von 1854-1855 und 1856-1857, die als einmalige technische Denkmale in S├╝dwestdeutschland aus dem 19. Jahrhundert gelten). Ma├čgeblich beteiligt an diesen Tunnelbauten war der Vater des Gutensteiner Schriftstellers Joseph St├Âckle , der Steinhauer Andreas St├Âckle (1817-1897).

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter des Ortes

  • Alfons Beil , * 3. September 1896 in Gutenstein, ÔÇá 1. M├Ąrz 1997 in Heidelberg; Priester, Dekan, Monsignore, Dr. phil. und Dr. theol., Autor diverser B├╝cher und Buchbeitr├Ąge sowie zahlreicher Aufs├Ątze.
  • Albert Blender, * 25. Dezember 1855 in Gutenstein, ÔÇá 2. Februar 1915 ebenda; B├╝rgermeister von 1889 bis 1914, Initiator bis heute wesentlicher Infrastrukturma├čnahmen wie z.B. die Heuberg-Wasserversorgung links der Donau oder der Bau des Rat- und Schulhauses.
  • Hedwig von Gutenstein , sie lebte im 13. Jahrhundert und war zumindest bis zum 1. August 1279 ├äbtissin des Zisterzienserinnen-Klosters Wald (Hohenzollern). Sie geh├Ârte (wahrscheinlich) der staufischen Reichsministerialenfamilie aus Gutenstein an, deren Familienmitglieder im Walder Stiftungsbrief von 1212 auftreten (vgl. oben "Alte Urkunden").
  • Joseph St├Âckle , * 19. Dezember 1844 in Gutenstein, ÔÇá 27. Mai 1893 in Schwetzingen; Alt-Philologe, Gymnasialprofessor, Schriftsteller, Begr├╝nder des deutschen Scheffelbundes .

Pers├Ânlichkeiten mit Bezug zum Ort

  • Erich Felix Beck , * 29. April 1887 in Sigmaringen, ÔÇá 25. Februar 1973 in Gutenstein; Priester, Dekan, Geistlicher Rat, Buchautor, Ehrenb├╝rger von M├Âhringen an der Donau.
  • Balthasar B├╝cheler, * 1615 in Kreenheinstetten, ÔÇá 30. Oktober 1687 in Gutenstein; Priester, Verwandter und vermutlicher F├Ârderer des aus Kreenheinstetten (heute Ortsteil von Leibertingen) stammenden Knaben Johann Ulrich Megerle, der sp├Ąter als Abraham a Sancta Clara (1644-1709), vor allem in Wien, zur Ber├╝hmtheit wurde; Pfarrherr in Gutenstein von 1657 bis 1687.
  • Hildegard Gerster-Schwenkel , * 11. M├Ąrz 1923 in Stuttgart; Tochter des ehemaligen w├╝rttembergischen Landeskonservators Professor Dr. Hans Schwenkel (1886-1957), Lehrerin, Verfasserin schw├Ąbischer Mundartgedichte, viele Publikationen. Sie lebte mehrere Jahre in Gutenstein, jetzt in Gerlingen.
  • Franz Ludwig Reichsgraf Schenk von Castell , * 25. August 1736 in Oberdischingen, ÔÇá 21. Mai 1821 ebenda, der so genannte Malefizschenk ; nach dem Tode seines Vaters, Marquart Willibald Graf Schenk von Castell, im Jahre 1764, ├╝bernahm er die Herrschaft Gutenstein.
  • Franz Anton Scherzinger, * 7. Februar 1735 in Triberg, ÔÇá 21. August 1793 in Gutenstein; Priester, Dekan, Gro├č-Kanoniker .

Literatur

  • Hermann Eris Busse: In der Spitze des badischen Reiterstiefels; in: "Badische Heimat. Zeitschrift f├╝r Volkskunde, Heimat-, Natur- und Denkmalschutz", 21. Jg., Jahresheft 1934, "Zwischen Bodensee und Donau. Stockach - Me├čkirch - Pfullendorf", hrsg. von Hermann Eris Busse, Freiburg i.Br., 1934; S. 4-68.
  • Hansmartin Decker-Hauff (Hg.) unter Mitarbeit von Rudolf Seigel: Die Chronik der Grafen von Zimmern. Handschriften 580 und 581 der F├╝rstlich F├╝rstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen. Konstanz: Jan Thorbecke Verlag, 1964-1972 (3 B├Ąnde, unvollst├Ąndig).
  • Friedrich Eisele: Zur Geschichte der Pfarrei Vilsingen. Freiburger Di├Âzesan-Archiv: Neue Folge, 24. Band, 1923.
  • Walter Gans: Die Herrschaft Gutenstein als Typ der ungeschlossenen schw├Ąbischen Zwergherrschaft (nach dem Gutensteiner Urbar von 1690). Unver├Âffentlichtes Typoskript (Zulassungsarbeit Weingarten), 1968. (Bestand: Bibliothek der P├Ądagogischen Hochschule Weingarten.)
  • Friedrich Garscha: Die Schwertscheide von Gutenstein; in: "Volk und Vorzeit. Volkst├╝mliche Hefte f├╝r oberrheinische Ur- und Fr├╝hgeschichte", hrsg. vom Badischen Landesamt f├╝r Denkmalpflege. Karlsruhe 1/1939; S. 1-11.
  • Friedrich Garscha: Die Alamannen in S├╝dbaden. Berlin: Verlag Walter de Gruyter, 1970; S. 82/83 und Tafel 31.
  • Franz G├Âtz & Alois Beck: Schlo├č und Herrschaft Langenstein im Hegau. Hegau-Bibliothek Band 22. Radolfzell: Verlag Huggle und Meurer, 1972.
  • Gisela Gros: Die Anf├Ąnge des Klosters Wald. Vom Gr├╝ndungsjahr 1212 bis 1300. Unver├Âffentlichtes Typoskript (Zulassungsarbeit Freiburg i. Br.), 1955. (Bestand: F├╝rstlich Hohenzollernsches Haus- und Dom├Ąnen-Archiv, Sigmaringen.)
  • P. Notker Hiegl, OSB: Hausen im Tal. Burgen und B├╝rger einst und jetzt. Engen: St├Ąhle Druck und Verlag, [o.D., vermutl. 1990].
  • Erika Jeuck & Wolfgang Schaffer (Hg.): 1200 Jahre Stetten am kalten Markt (799-1999). Geschichte der Gemeinde und ihrer Ortsteile Frohnstetten, Glash├╝tte, Nusplingen, Storzingen. Ulm: S├╝ddeutsche Verlagsgesellschaft, 1999. ISBN 3-88294-275-4 .
  • Alfons Kasper: Kunstwanderungen kreuz und ques der Donau. Bad Schussenried: Dr. Alfons Kasper Verlag, 1964. 2., ├╝berarbeitete Auflage, 1985.
  • Franz Xaver Kraus (Hg.): Die Kunstdenkm├Ąler des Grossherzogthums Baden. Erster Band: Die Kunstdenkm├Ąler des Kreises Konstanz. Freiburg i.Br.: Akademische Verlagsbuchhandlung J.C.B. Mohr, 1887.
  • Albert Krieger: Topographisches W├Ârterbuch des Gro├čherzogtums Baden, 2 B├Ąnde; hrsg. von der Badischen Historischen Kommission. Heidelberg: Carl Winter's Universit├Ątsbuchhandlung, 1904-1905.
  • Anton Kronenthaler: Das Kriegsende 1945 in Gutenstein; in: "Von der Diktatur zur Besatzung". Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Sigmaringen, Band 4. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 1995; S. 227-232.
  • Maren Kuhn-Rehfus: Das Zisterzienserinnenkloster Wald ("Das Bistum Konstanz", im Auftrage des Max-Planck-Instituts f├╝r Geschichte, G├Âttingen, Redaktion Irene Crusius; "Germania sacra: Historisch-statistische Beschreibung der Kirche des Alten Reiches"). Berlin: Walter de Gruyter, 1992. ISBN 3-11-013449-7 .
  • Landesarchivdirektion Baden-W├╝rttemberg (Hg.): Das Land Baden-W├╝rttemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 1974-1983; 8 B├Ąnde, zu Gutenstein vgl. die B├Ąnde 2 und 7.
  • Rudolf Maag (Hg.): Das Habsburgische Urbar. Band I. Das eigentliche Urbar ├╝ber die Eink├╝nfte und Rechte. Basel: Verlag Adolf Geering, 1894. (Darin speziell zu Gutenstein S. 427-433.)
  • Ursula Mallkowsky & Johann Blender: Gutensteiner betrieben lebhaften Handel mit Weinbergschnecken - Delikatesse in Pariser Feinschmeckerlokalen. Auf schleimiger Spur zum Wohlstand; in: "S├╝dkurier" Nr. 9/MP, Konstanz, 13. Januar 2005; S. 25.
  • Philipp Anton Guido Meyer (Hg.): Corpus Juris Confoederationis Germanicae oder Staatsacten f├╝r Geschichte und ├Âffentliches Recht des Deutschen Bundes (Teil 1: Staatsvertr├Ąge). Frankfurt am Main, ┬│1858. Darin auf S. 125-127 der "Gr├Ąnzvertrag zwischen dem K├Ânigreich W├╝rtemberg und dem Gro├čherzogthum Baden; Paris den 2. October 1810".
  • Julius Naue: Die Silberne Schwertscheide von Gutenstein (Grossherzogthum Baden); in: "Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien", Band XIX (NF Bd. IX); Wien 1889; S. 1-7.
  • Heinrich Niester: Burgen und Schl├Âsser in Baden. Nach Vorlagen aus alter Zeit (Band 18 der Reihe "Burgen - Schl├Âsser - Herrensitze"). Frankfurt am Main: Verlag Wolfgang Weidlich, 1961.
  • Willi R├Â├čler: Feldkreuze, Bildst├Âcke, Gedenkst├Ątten und Grenzsteine im Landkreis Sigmaringen. Horb am Neckar: Geiger-Verlag, 2005. ISBN 3-86595-043-4 .
  • Christoph Schmider & Edwin Ernst Weber: Kommunale und kirchliche Archivpflege im l├Ąndlichen Raum. Geschichte, Probleme und Perspektiven am Fallbeispiel des Gemeinde- und des Pfarrarchivs Kreenheinstetten. Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Sigmaringen, Band 5. Saulgau: Gebr├╝der Edel, 1997; ISBN 3-931634-01-9 .
  • Joseph St├Âckle: F├╝hrer durch das Obere Donauthal von Donaueschingen bis Sigmaringen nebst Seitenth├Ąlern (Woerl's Reisehandb├╝cher). W├╝rzburg & Wien: Verlag Leo Woerl, 1888.
  • Joseph St├Âckle: Erinnerungen aus dem Donauthale. Me├čkirch: Buchdruckerei Karl Willi, 1889.
  • Alfred Stroppel: Von einem sp├Ątmittelalterlichen Pfarrherrn - von Kirchenpflegern und Heiligenh├Âfen, von Jahrtagen und Fasnetsk├╝chle aus einer 500 Jahre alten Handschrift der Pfarrei Gutenstein und Vilsingen. Dettingen/Teck: Eigenverlag, 2005.
  • Berthold S├╝tterlin: Geschichte Badens - Band I: Fr├╝hzeit und Mittelalter. Karlsruhe: Verlag G. Braun, ┬▓1965.
  • Edwin Ernst Weber (Bearb.): Zwischen Wallfahrt, Armut und Liberalismus. Die Ortsgeschichte von Engelswies in d├Ârflichen Selbstzeugnissen. Hrsg. vom Landkreis Sigmaringen in Verbindung mit der Gemeinde Inzigkofen. Sigmaringen: Jan Thorbecke Verlag, 1994.
  • Edwin Ernst Weber: Zwischen Erzhaus, Pfand- und Lehensherren. Die vorder├Âsterreichische Herrschaft Gutenstein; in: Andreas Zekorn et al. (Hg.): Vorder├Âsterreich an oberem Neckar und oberer Donau. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 2002; S. 181-202. [Herausgegeben im Auftrag der Landkreise Rottweil, Sigmaringen, Tuttlingen und des Zollernalbkreises] ISBN 3-89669-966-0 .
  • Friedrich Wielandt: Der Schatzfund von Gutenstein, ein oberschw├Ąbisches Barkapital aus dem 17. Jahrhundert; in: "Deutsche M├╝nzbl├Ątter. Organ der vereinigten numismatischen Gesellschaften Deutschlands und Oesterreichs", hrsg. von Tassilo Hoffmann und Busso Peus, 57. Jg., Nr. 414/415; Berlin, Juni/Juli 1937; S. 341-346.
  • Michael Wilhelm: Die Gutensteiner Tropfsteinh├Âhle (Schw├Ąbische Alb 7920/20); in: "Mitteilungen Verband Deutscher H├Âhlen- und Karstforscher"; 20. Jg., Nr. 2 (M├╝nchen, 1. Juni 1974); S. 38-43 (3 Abb.).

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