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Letzte Änderung für Artikel Ostrach: 08.11.2005 20:19

Ostrach

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Wappen Karte
Wappen von Ostrach Deutschlandkarte, Position von Ostrach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : T√ľbingen
Landkreis : Sigmaringen
Geografische Lage :
Koordinaten: 47¬į 57‚Ä≤ N, 9¬į 23‚Ä≤ O
47¬į 57‚Ä≤ N, 9¬į 23‚Ä≤ O
H√∂he : 611 √ľ. NN
Fläche : 108,93 km²
Einwohner : 6.840 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 63 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 3,6 %
Postleitzahlen : 88354-88356
Vorwahl : 07585
Kfz-Kennzeichen : SIG
Gemeindeschl√ľssel : 08 4 37 086
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 17
88356 Ostrach
Offizielle Website: www.ostrach.de
Politik
B√ľrgermeister : Herbert Barth

Ostrach ist eine Gemeinde im s√ľdlichen Landkreis Sigmaringen in Oberschwaben. Durch Ostrach f√ľhrt die Oberschw√§bische Barockstra√üe, die Hohenzollernstra√üe und die Schw√§bische Dichterstra√üe.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Ostrach liegt zwischen Donau und Bodensee, Sigmaringen und Ravensburg, Bad Saulgau und Pfullendorf am gleichnamigen Bach, der hier durch eine Engstelle zwischen zwei Mor√§nenr√ľcken des Rheingletschers aus der letzten Eiszeit hindurch flie√üt und das Burgweiler-Pfrunger Ried zur Donau hin entw√§ssert. Die Landschaft ist h√ľgelig und waldreich. Durch Kiesabbau in zwei Kieswerken sind Baggerseen n√∂rdlich und s√ľdlich des Ortsteils Jettkofen entstanden.

Geschichte

Die √§lteste Urkunde erw√§hnt Ostrach im Jahr 851 . Beginnend im 13. Jahrhundert bis 1324 ging das Gebiet Ostrach-Burgweiler-Bachhaupten durch st√ľckweisen Verk√§uf allm√§hlich vom Reichsgut in den Besitz des Klosters Salem √ľber. 1637 kamen Burgweiler und seine engere Umgebung an die Grafschaft Heiligenberg des Hauses F√ľrstenberg und von dort 1806 zu Baden. Am 21.3.1799 bek√§mpften √Ėsterreicher und Franzosen sich in der Schlacht bei Ostrach . Ostrach und Bachhaupten kamen 1803 zu Thurn und Taxis und 1806 zu Hohenzollern-Sigmaringen. Am 14. August 1875 wurde die Eisenbahnstrecke Altshausen-Ostrach-Pfullendorf er√∂ffnet. Damit erhielt die w√ľrttembergische Allg√§ubahn von Aulendorf eine Verl√§ngerung √ľber die preu√üische Provinz Hohenzollernsche Lande nach Baden. Bahnh√∂fe gab es in Ostrach und in Burgweiler. Der Personenverkehr wurde am 28. September 1966 eingestellt. Der letzte G√ľterzug fuhr am 31. Juli 2002.

Eingemeindungen

Zum 1. Januar 1975 wurden die umliegenden Orte Burgweiler (mit Dichtenhausen, Hahnennest, Ochsenbach, Waldbeuren, Ulzhausen), Einhart, Habsthal (mit Bernweiler), Jettkofen, Kalkreute, Laubbach, Levertsweiler, Magenbuch (mit Lausheim), Spöck, Tafertsweiler (mit Bachhaupten, Eschendorf und Gunzenhausen), Wangen und Wirnsweiler eingemeindet.

Politik

Gemeinderat

Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU - 15 Sitze
  • Unabh√§ngige Liste - 4 Sitze
  • SPD - 3 Sitze

Städtepartnerschaften

Seit 1970 besteht die offizielle Partnerschaft mit √Čtr√©chy , einer Gemeinde 40 km s√ľdlich von Paris in Frankreich . Die Partnerschaft wurde 1966 angebahnt und hat schon zu zahlreichen Begegnungen und Sch√ľleraustauschreisen gef√ľhrt

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

Die ehemalige Molkerei dient als Heimatmuseum mit vielerlei Exponaten aus dem b√§uerlichen Leben und aus der Ortgeschichte. Im Amtshaus der Salemer Herrschaft ist auf private Initiative ein Volkskundemuseum entstanden. Im Ortsteil Burgweiler wurde ein Grenzsteinmuseum angelegt. Dort kann anschaulich die Grenzlage der Ortschaften im Dreil√§ndereck W√ľrttemberg-Hohenzollern-Baden abgeschritten werden.

Musik

In einem Bauernhaus im Ortsteil Bauchhaupten wurde die Ostracher Liederhandschrift aus dem Jahr 1740 entdeckt, eine handschriftliche Aufzeichnung von Kunstliedern .

Bauwerke

  • Die kath. Kirche St.Pankratius bildet mit ihrem Turm (1569) mit Staffelgiebeln das weit sichtbare Wahrzeichen Ostrachs (barocker Chor 1704, neugotisches Langhaus 1897-99).
  • Ein zweites Wahrzeichen ist das 1903 errichtete Buchb√ľhldenkmal, das an die Schlacht bei Ostrach von 1799 erinnert.
  • Aus der Salemer Zeit ist noch das Amtshaus erhalten. Zehntscheuern gibt es noch in Burgweiler, Habsthal, Magenbuch und Ostrach.
  • In Habsthal steht ein 1681 im Barockstil errichtetes Benediktinerinnen-Kloster.
  • Ein etwa 1 km langer Bahndamm √ľberspannt das Ostrachtal im S√ľden des Ortes. Die Ostrach wird mit einer markanten Gitterbr√ľcke √ľberquert.

Naturdenkmäler

Die als Pfrunger Ried bekannte Moorzone ist mit einer Ausdehnung von ca. 2.600 ha (davon ca. 160 ha Hochmoorfl√§che) (nach dem Federseegebiet) das zweitgr√∂√üte zusammenh√§ngende Moorgebiet Oberschwabens, benannt nach dem Wilhelmsdorfer Ortsteil Pfrungen. Auf der Homepage der Gemeinde Ostrach findet sich zur Namensgebung die Anmerkung: Da der gr√∂√üere Teil des Riedes auf der Gemarkung der Gemeinde Ostrach liegt, ist die Bezeichnung Burgweiler-Pfrunger Ried fachlich korrekt und sollte statt Pfrunger- bzw. Pfrunger-Burgweiler Ried verwendet werden. Das Burgweiler-Pfrunger Ried ist seit 1977 √ľber einen Lehrpfad begehbar.

Naturereignis

Fast wie ein Naturwahrzeichen thront der Storch auf dem Dach vom Gasthaus Hirsch neben der Kirche und k√ľndet, dass die Natur der Umgebung noch soweit in Ordnung ist, dass sie f√ľr ihn noch ausreichend Froschnahrung vorh√§lt. Fr√ľher war er einmal auf dem Kirchturm angesiedelt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die schw√§bisch-alemannische Fasnet ist im Ostracher Festkalender das herausragende Ereignis. Die Ostracher Narrenfiguren sind Bauzemeck (Riedgeister), Bl√§tzle, Seerosen und Hexen. Auch in Burgweiler und Einhart pflegen Narrenz√ľnfte dieses Brauchtum.

Der FC Ostrach veranstaltet jeweils zu Pfingsten ein internationales A-Jugendturnier mit Spitzenmannschaften renommierter Profi-Vereine.

Kulinarische Spezialitäten

Auf Schw√§bisch werden die in Ostrach beliebtesten Spezialit√§ten folgenderma√üen charakterisiert: *Ostracher Brezele hont d√ľrre √Ąrm, s'knackt ond s'br√∂selt ond schmeckt.

  • Ond zur Fasnet: Wurst ond Wecka , nix bessres zom Schlecka.
  • Ond am Aschermittwoch : Schnecka.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der √Ėffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gew√§hrleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 449.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Reinhold Frank (* 1896 im Ortsteil Bachhaupten, ‚Ć 23. Januar 1945 in Berlin-Pl√∂tzensee), Rechtsanwalt, im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, hingerichtet nach dem Attentat vom 20. Juli 1944
  • Eduard Schmid (1861-1933), 1919-1924 Oberb√ľrgermeister von M√ľnchen

Weblinks

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Wikipedia

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