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Letzte Änderung für Artikel Oberrot: 24.11.2005 14:29

Oberrot

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Wappen Karte
Wappen Oberrots Deutschlandkarte, Position von Oberrot hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Landkreis : Schwäbisch Hall
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 01' N, 09¬į 40' O
49¬į 01' N, 09¬į 40' O
H√∂he : 369 m √ľ. NN
Fläche : 37,92 km²
Einwohner : 3741 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 99 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 10,0 %
Postleitzahl : 74420
Vorwahl : 07977
Kfz-Kennzeichen : SHA
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 27 062
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rottalstraße 44
74420 Oberrot
Website: www.oberrot.de
E-Mail-Adresse: info@oberrot.de
Politik
B√ľrgermeister : Werner Strack

Oberrot ist eine Gemeinde im Landkreis Schw√§bisch Hall in Baden-W√ľrttemberg, Deutschland .

Die Gemeinde ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband "Limpurger Land" mit Sitz in Gaildorf.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Oberrot liegt etwa 20 km s√ľdlich der Kreisstadt Schw√§bisch Hall.

Geschichte

Oberrot ist eine der √§ltesten Gemeinden des Limpurger Landes, die wahrscheinlich auf eine fr√§nkische Gr√ľndung um das Jahr 650 zur√ľckgeht. Urkundlich wurde der Ort dann erstmals 788 als "Raodhaha" erw√§hnt.

Mehrere Jahrhunderte lang wurde Oberrot von den mehr oder weniger ritterlichen Herren von Rot regiert. Die Adeligen residierten zun√§chst in einer Burg, dem sogenannten Schlossbuckel, und sp√§ter standesgem√§√ü im noch erhaltenen Wasserschloss in der Ortsmitte. Um 1370 erwarben die Schenken von Limpurg den gr√∂√üten Teil der Oberroter Besitzungen und Herrschaftsrechte und hatten so √ľber eine lange Zeit gro√üen Einfluss auf die Entscheidungen und somit die Entwicklung der Gemeinde. Dies betraf jedoch nicht den heutigen Teilort Hausen, in dem zu jener Zeit das Kloster Comburg das Sagen hatte.

Die Geschichte der einfachen B√ľrger beider Orte war stets durch die Wald- und Forstwirtschaft gepr√§gt. Dennoch gab es einige Ausfl√ľge in exotischere Wirtschaftszweige, wie zum Beispiel den Versuch vieler Oberroter und Hausener, im 15./16. Jahrhundert Weinanbau zu betreiben. Dies gelang nur bedingt, da das edle "Ges√∂ff" mit Honig und Zucker stark nachges√ľ√üt werden musste...

Mit der Aufl√∂sung des Deutschen Reiches 1806 endete auch die politische Selbstst√§ndigkeit der Grafschaft Limpurg, und Oberrot fiel unter die Staatshoheit W√ľrttembergs. Um 1810 tauchten in Oberrot und Hausen die ersten Vorl√§ufer der heutigen Gemeinder√§te auf, die sogenannten "Gerichte". 1819 wurde dann in der w√ľrttembergischen Verfassung das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen festgelegt, infolge dessen die Gerichte von den Gemeinder√§ten ersetzt wurden, die einem Schulthei√ü unterstanden.

Das in jener Zeit gebildete Oberamt Gaildorf wurde erst 1938 aufgel√∂st. Hiernach geh√∂rte die Gemeinde bis zur Gemeindereform 1973 zum Landratsamt Backnang und seitdem zum Kreis Schw√§bisch Hall. Erst im Dezember 1969 stimmten die Gemeinder√§te von Oberrot und Hausen f√ľr den Zusammenschluss ihrer bis dahin eigenst√§ndigen Gemeinden. Ergebnis des Zusammenschlusses war die erste Gemeindevereinigung im Kreis Backnang. Als Rathaus und damit Verwaltungssitz beider Kernorte fungiert das alte Schulhaus in der Ortsmitte von Oberrot.

Wappen

Vor der am 1. Januar 1970 erfolgten Eingliederung von Hausen an der Rot f√ľhrte Oberrot das Ortsadelswappen als rechtsg√ľltiges Gemeindewappen. Das Wappen von Hausen an der Rot zeigte unter einer liegenden Hirschstange ein Haus und einen Wellenbalken. Bei der Eingliederung von Hausen wurde vereinbart, ein neues Wappen zu schaffen, das sowohl Oberrot als auch Hausen repr√§sentiert. Am 14. Oktober 1971 verlieh das baden-w√ľrttembergische Innenministerium der Gemeinde das heutige g√ľltige Wappen und die Flagge in den Farben "Wei√ü-Rot".

Wappenbeschreibung: In gespaltenem Schild vorne viermal von Rot und Silber (Weiß) geteilt, hinten in Blau ein goldener (gelber) Löwenkopf mit goldenem (gelbem) Sparren im Maul.

Die vordere Schildhälfte zeigt das Wappen des Ortsadels, der Herren von Rot, die sowohl in Oberrot als auch im Teilort Hausen Besitz hatten. Das hintere Feld enthält das Wappen des Klosters bzw. Stifts Comburg, das nach 1248 neben den Herren von Rot als Besitzer von Hausen auftritt.

Partnerschaften

Seit dem Jahr 1991 pflegt die Gemeinde Oberrot partnerschaftliche Beziehungen zu der Gemeinde Zweisimmen in der Schweiz .

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Hermann Frasch (1851-1914), deutsch/US-amerikanischer Chemiker, liegt in einem Mausoleum in Gaildorf begraben

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