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Letzte Änderung für Artikel Tennenbronn: 18.02.2006 22:16

Tennenbronn

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Tennenbronn hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Rottweil
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 12‚Ä≤ N, 08¬į 21‚Ä≤ O
48¬į 12‚Ä≤ N, 08¬į 21‚Ä≤ O
H√∂he : 661 m √ľ. NN
Fläche : 35,01 km²
Einwohner : 3.776 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 108 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 2,1 %
Postleitzahlen : 78142 - 78144
Vorwahl : 07729
Kfz-Kennzeichen : RW
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 25 058
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 23
78144 Tennenbronn
Offizielle Website: www.tennenbronn.de
E-Mail-Adresse: E-Mail
Politik
B√ľrgermeister : wird gesucht

Tennenbronn ist eine Gemeinde im Landkreis Rottweil in Baden-W√ľrttemberg, die sich nach einem im Januar 2006 erfolgten B√ľrgerentscheid im Prozess der Eingemeindung als Stadtteil von Schramberg befindet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In einer Urkunde Papst Alexanders III. ( 1159 - 1181 ) f√ľr die M√∂nchsgemeinschaft St. Georgen vom 26. M√§rz 1179 tritt erstmals ‚ÄěTennenbronn mit der Kirche‚Äú in der historischen √úberlieferung auf. Im Sp√§tmittelalter wird zudem Besitz der Herren von Falkenstein und von Rechberg f√ľr uns erkennbar, im 16. Jahrhundert hatten die Herz√∂ge von W√ľrttemberg die Falkensteiner und St. Georgener Besitzteile inne, Tennenbronn war in einen evangelischen und einen katholischen Ort geteilt (Tennenbronner Vertrag 1558 ), wobei Letzterer zur Herrschaft Schramberg bzw. zum vorder√∂sterreichischen Territorium geh√∂rte. Evangelisch wurde die 1453 erbaute, 1901 abgebrannte sp√§tgotische Kirche Unsere Liebe Frau, deren Vorg√§ngerbau schon seit dem 12. Jahrhundert Mittelpunkt einer Pfarrei gewesen war. Im katholischen Ort wurde 1786 eine eigene Pfarrei gegr√ľndet, erst 1848 errichtete man dort auch eine Kirche (St. Johann Baptista). Die napoleonischen Ver√§nderungen lie√üen die zwei Tennenbronner Orte 1805 w√ľrttembergisch, 1810 badisch werden. Am 1. Oktober 1922 wurden Evangelisch und Katholisch Tennenbronn politisch zu einer Gemeinde vereinigt. Tennenbronn geh√∂rte zum badischen Oberamt Hornberg , seit 1857 zum Oberamt Triberg , dann seit 1924 zum Bezirksamt bzw. Landkreis Villingen. Seit dem 19. Jahrhundert ist ‚Äď wie √ľberall ‚Äď ein kr√§ftiges Bev√∂lkerungswachstum zu verzeichnen, und zwar mit Schwankungen von 1571 Personen im Jahr 1834 bis zu knapp 4000 Einwohnern heute. Die Gemeindefl√§che betr√§gt 3501 ha.

Papsturkunde zur Ersterwähnung

Die Kontakte des 1084 / 1085 gegr√ľndeten benediktinischen Reformklosters Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald zum Papsttum waren im hohen Mittelalter recht gut. Eine Anzahl von Papstprivilegien, angefangen bei der Urkunde Papst Urbans II. ( 1088 - 1099 ) vom 8. M√§rz 1095 , bezeugt dies. Auch unter dem St. Georgener Abt Manegold von Berg ( 1169 -nach 1193 / 1194 ) sind eine Reihe von Papsturkunden an das Schwarzwaldkloster gelangt. Die wichtigste dieser Privilegierungen ist zweifelsohne die vom 26. M√§rz 1179. Dem Abt und den M√∂nchen von St. Georgen best√§tigte Papst Alexander III. darin alle bisher erworbenen Rechte und Besitzungen. Neben der ‚Äěr√∂mischen Freiheit‚Äú, der freien Abts- und Vogtwahl betraf dies insbesondere den Landbesitz und den Besitz von Kirchen und Kl√∂stern an bestimmten Orten. Unter den aufgez√§hlten Orten der Urkunde befindet sich auch Tennenbronn, das hier erstmals in den schriftlichen Quellen aus dem Mittelalter (und damit √ľberhaupt) erw√§hnt wird. Zum Ort Tennenbronn geh√∂rte damals schon eine Pfarrkirche, Tennenbronn besa√ü also f√ľr sein Umland eine gewisse Mittelpunktsfunktion. Letzteres l√§sst darauf schlie√üen, dass der Ort um einiges √§lter ist als die Ersterw√§hnung zu 1179 vermuten l√§sst. Doch ist Genaueres leider nicht zu ermitteln.

Eingemeindung nach Schramberg

Nachdem die Gemeinde zunehmend Schwierigkeiten hatte, die kommunale Infrastruktur zu finanzieren, wurde ab Sommer 2005 verst√§rkt die Aufgabe der kommunalen Selbst√§ndigkeit betrieben. Am 15. Januar 2006 stimmten die B√ľrger mit 61,61% f√ľr die Eingemeindung nach Schramberg. Aus dem konservativen Umfeld der Gemeinde gab es dagegen starke Wiederst√§nde.

Literatur

  • BUHLMANN, MICHAEL, Die Urkunde Papst Alexanders III. f√ľr das Kloster St. Georgen (= Vertex Alemanniae, H.5), St. Georgen 2003
  • Tennenbronn, bearb. v. GERHARD TADDEY, in: Handbuch der historischen St√§tten Deutschlands, Bd.6: Baden-W√ľrttemberg, hg. v. MAX MILLER u. GERHARD TADDEY (= Kr√∂ner Tb 276), Stuttgart 2.Aufl. 1980, S.791
  • Der Landkreis Rottweil, 2 Bde., hg. v.d. Landesarchivdirektion Baden-W√ľrttemberg, Ostfildern 2003, Bd.2, S.281-297

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Burgst√ľble 78713 Schramberg http://www.burgstueble-schramberg.de/  0 74 22 / 9 59 5- 0
Schlo√überg 78713 Schramberg   0 74 22 / 44 89
B√§ren 78712 Schramberg   (07422) / 23712

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