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Letzte Änderung für Artikel Schramberg: 19.02.2006 14:43

Schramberg

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Wappen Karte
Das Schramberger Wappen Deutschlandkarte, Position von Schramberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Region : Schwarzwald-Baar-Heuberg
Landkreis : Rottweil
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 14' N, 08¬į 23' O
48¬į 14' N, 08¬į 23' O
H√∂he : 453 m √ľ. NN
Fläche : 45,69 km²
Einwohner : 18.586 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 407 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 11,6 %
Postleitzahlen : 78701-78713 (alt: 7230)
Vorwahl : 07422
Kfz-Kennzeichen : RW
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 25 053
Stadtgliederung: Kernstadt und
2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 25
78713 Schramberg
Offizielle Website: www.schramberg.de
E-Mail-Adresse: info@schramberg.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Dr. Herbert O. Zinell

Schramberg ist eine Stadt im mittleren Schwarzwald, etwa 20 km n√∂rdlich von Villingen-Schwenningen bzw. 47 nord√∂stlich von Freiburg im Breisgau. Sie ist nach der etwa 18 km s√ľd√∂stlich gelegenen Kreisstadt Rottweil die zweitgr√∂√üte Stadt des Landkreises Rottweil und bildet ein Mittelzentrum f√ľr die umliegenden Gemeinden. Schramberg wurde 1972 zur Gro√üen Kreisstadt ernannt, nachdem die Einwohnerzahl 1971 im Rahmen der Gebietsreform die Grenze von 20.000 √ľberschritt. Schon bald sank die Einwohnerzahl wieder unter 20.000 ab, dennoch konnte Schramberg den Status "Gro√üe Kreisstadt" behalten. Mit den Gemeinden Aichhalden, Hardt, Lauterbach und Tennenbronn hat die Stadt Schramberg eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Nach einem im Januar 2006 erfolgten B√ľrgerentscheid in Tennenbronn befindet sich diese Gemeinde im Prozess der Eingemeindung als Stadtteil von Schramberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Schramberg 1923

Schramberg liegt im mittleren Schwarzwald im Tal der Schiltach, die sich zu einem Kessel weitet. Hier m√ľnden die B√§che G√∂ttelbach, Kirnbach, Berneck und Lauterbach bzw. deren T√§ler ein, weshalb Schramberg den Beinamen "F√ľnft√§lerstadt" tr√§gt. Die T√§ler entsprechen den f√ľnf Zufahrtstra√üen in die Stadt, die von Sulgen , Hardt, Tennenbronn, Lauterbach und Schiltach in die Stadt f√ľhren.

Der niedrigste Punkt im Stadtgebiet ist bei der Kl√§ranlage Schiltachtal und misst 396 m √ľber NN, der h√∂chste Punkt ist die Hochsteige Finsterbach und misst 792 m √ľber NN. Das Rathaus Schramberg liegt auf 426 m.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Schramberg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:
Schiltach, Aichhalden, Fluorn-Winzeln, Oberndorf am Neckar, Bösingen , Dunningen, Eschbronn, Hardt, Tennenbronn und Lauterbach (alle Landkreis Rottweil).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Schrambergs besteht aus der Kernstadt , das ist die so genannte "Talstadt", und den H√∂henstadtteilen Sulgen und Waldm√∂ssingen . Waldm√∂ssingen ist als j√ľngst eingemeindeter Stadtteil zugleich eine Ortschaft im Sinne von ¬ß 67ff der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung , das hei√üt, er hat einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl direkt zu w√§hlenden Ortschaftsrat , mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden.

Neben den genannten Stadtteilen unterscheidet man noch eine Vielzahl weiterer räumlich getrennter Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben sowie Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen:

Beim Meierhof, Bergst√∂ffel, Berneckbad, Beschenhof, Birkenhof, Brambach, B√ľhle, B√ľhlhof, Deisenhof, Eckenhof, Falkenstein, Finsterach, Friedrichsberg, Gaswerk, Glasbach, Haldenhof, Hasenh√§usle, Heiligenbronn , Heuwies, Hintersulgen, Hochholz, Hohenschramberg, H√∂rnle, Hutneck, Imbrand, Josenhaus, K√ľhlloch, Lamprechtshof, Lienberg, Oberer Kirnbach, Oberreute, Paradieshof, Rappenbauernhof, Rappenfelsen, Raustein, Ro√üwald, S√§uen, Schilteck, Schlagenb√ľhl, Schlo√ühof, Sch√∂nbronn , Schoren, Sch√ľtzenhaus, Schwabenhof, Steigh√§usle, Teufen, Tierstein, Tischneck, Vier H√§user, Vogtshof und Wolfsb√ľhl sowie Greichen, Hochb√ľhl und Lehen (im Stadtteil Waldm√∂ssingen).

Raumplanung

Schramberg bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, zu dessen Mittelbereich die Städte und Gemeinden Aichhalden, Dunningen, Eschbronn, Hardt, Lauterbach, Schenkenzell, Schiltach und Tennenbronn des Landkreises Rottweil gehören.

Geschichte

Schramberg wurde 1293 als "Schrammenberg" erstmals erw√§hnt. Als Ausbauort von Schiltach geh√∂rte der Ort alsbald den Herren von Teck und wurden von diesen an die Herren von Schilteck weitergegeben. 1347 erwarben die von Falkenstein den Besitz. 1444 wurden Teile der Herrschaft an W√ľrttemberg verpf√§ndet, doch 1449 wieder eingel√∂st. Danach wechselte der Ort mehrfach seine Besitzer. 1547 erhielt der Ort das Marktrecht. Ab 1648 war Schramberg √ľberwiegend im Besitz der Reichsgrafen von Bissingen-Nippenburg. Die Stadt war dem Ritterkanton Neckar-Schwarzwald zugeh√∂rig und wurde 1805 von W√ľrttemberg eingenommen. 1806 wurde die Stadt Sitz eines Oberamtes , das jedoch bereits 1807 dem Oberamt Hornberg als Unteramt angegliedert wurde. 1810 kam der Ort zum Oberamt Oberndorf. Infolge des starken Zuwachses durch die Industrialisierung erhielt Schramberg am 7. September 1867 die Stadtrechte . Bei der Aufl√∂sung des Oberamts Oberndorf 1938 wurde Schramberg dem Landkreis Rottweil zugeteilt, bei dem es auch nach der Kreisreform 1973 verblieb.

2000 fanden in Schramberg die Heimattage Baden-W√ľrttemberg statt.

Sulgen wurde 1323 erstmals erw√§hnt. Die mittelalterliche Streusiedlung taucht nach 1444 unter den beiden Namen Sulgen und Sulgau auf. Beide Orte entwickelten sich unabh√§ngig voneinander, geh√∂rten jedoch zur Herrschaft Schramberg, dessen Geschicke es bis ins 19. Jahrhundert teilte. Dann wurden beide Orte als selbst√§ndige Gemeinden gef√ľhrt, die erst 1934 unter dem Namen "Sulgen" vereinigt, jedoch bereits 1939 in die Stadt Schramberg eingegliedert wurde.

Waldm√∂ssingen wurde 994 als "Mesinga", 1262 als "Waltmessingen" erstmals erw√§hnt. Im 11. und 12. Jahrhundert bestand ein Ortsadel. Der Ort geh√∂rte mit der Stadt Oberndorf den Herz√∂gen von Z√§hringen, sp√§ter den Herren von Teck und kam mit Oberndorf 1381 an √Ėsterreich . 1805 wurde der Ort w√ľrttembergisch. 1806 geh√∂rte der Ort zum Obervogteiamt Oberndorf, ab 1807 zum Oberamt Rottweil und ab 1810 zum neu geschaffenen Oberamt Oberndorf. Bei dessen Aufl√∂sung 1938 kam Waldm√∂ssingen zum Landkreis Rottweil.

Eingemeindungen

In die Stadt Schramberg wurden folgende Gemeinden bzw. Gemeindeteile eingegliedert:

  • 1939 : Sulgen, 1935 gebildet durch Vereinigung der Gemeinden Sulgen und Sulgau
  • 1. Dezember 1971 : Waldm√∂ssingen
  • 1975 : Brambach, Glasbach, Hochholz, Lienberg, Oberreute, Rappenbauernhof, (bis dahin Teile der Gemeinde Aichhalden) sowie Hutneck (bis dahin teilweise zur Gemeinde Hardt geh√∂rig)

Nach dem Anfang 2006 unterzeichneten Eingemeindungsvertrag wird Tennenbronn wahrscheinlich zum 1. Juni 2006 eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1810 1.746
1823 2.035
1834 2.551
1849 3.261
1861 3.125
1. Dezember 1871 3.453
1. Dezember 1880 ¬Ļ 4.571
1. Dezember 1900 ¬Ļ 8.551
1. Dezember 1910 ¬Ļ 11.267
16. Juni 1925 ¬Ļ 12.113
16. Juni 1933 ¬Ļ 11.741
17. Mai 1939 ¬Ļ 16.010
Jahr Einwohnerzahlen
13. September 1950 ¬Ļ 16.458
6. Juni 1961 ¬Ļ 18.114
27. Mai 1970 ¬Ļ 18.951
31. Dezember 1971 20.147
31. Dezember 1975 19.677
31. Dezember 1980 19.157
27. Mai 1987 ¬Ļ 18.102
31. Dezember 1990 19.086
31. Dezember 1995 19.598
31. Dezember 2000 18.883
30. Juni 2005 18.586
31. Dezember 2005 18.511

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Religionen

Schramberg geh√∂rte zun√§chst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat "vor der Wald" zugeordnet. Der Ort war zun√§chst Filiale von Dunningen, dann von Sulgau. Eine Kapelle wird bereits im 14. Jahrhundert erw√§hnt. Die Herren von Landenberg f√ľhrten 1534 die Reformation ein, doch wurde diese durch Rochus Merz von Staffelfelden 1547 wieder verdr√§ngt. Daher blieb Schramberg und die zugeh√∂rigen Orte bis ins 19. Jahrhundert √ľberwiegend katholisch. Im 16. Jahrhundert war die Kapelle am Schlossberg zur Pfarrkirche erhoben worden. Die im Ursprung gotische Kapelle wurde mehrfach umgebaut und erhielt 1716 einen Turm. Dieser dient heute der 1838 bis 1842 daneben erbauten Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt. Die Gemeinde geh√∂rt seit 1821 bzw. 1827 zum Bistum Rottenburg ( Dekanat Oberndorf). Infolge starken Wachstums wurde die Pfarrei geteilt. So entstand 1957 die Heilig-Geist-Pfarrei (Kirche von 1912 /14). Auch Sulgen blieb bis ins 19. Jahrhundert √ľberwiegend katholisch. Die Pfarrkirche St. Lorenz (Laurentius) ist eine sp√§tgotische Kirche mit Turm von 1496 . Das Langhaus wurde 1826 erbaut. Die neue St. Laurentiuskirche entstand 1967 . In Heiligenbronn gibt es eine weitere katholische Gemeinde (St. Gallus). Die Waldm√∂ssinger Kirche St. Valentin, die 1884 anstelle einer romanischen Vorg√§ngerkirche errichtet wurde, brannte in der Nacht zum 4. Januar 1969 vollst√§ndig aus und musste abgerissen werden. Die heutige Kirche wurde am 3. September 1973 von Bischof Georg Moser geweiht. Auch diese Kirchengemeinde geh√∂rt mit St. Laurentius und St. Gallus zum Dekanat Oberndorf.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Protestanten nach Schramberg. Diese wurden zun√§chst von Sch√∂nbronn aus betreut. Dort war seit 1835 ein Pfarrverweser t√§tig. 1851 wurde der erste evangelische Gottesdienst in Schramberg in einem umgebauten Gartensaal gehalten. Eine eigene Pfarrei wurde 1866 errichtet, die Stadtkirche dann 1874 erbaut (1898 erweitert). Zur Gemeinde Schramberg geh√∂ren auch alle Protestanten in den kleineren Wohnpl√§tzen Schramberg. Heute bildet die Gemeinde zusammen mit der Nachbargemeinde Lauterbach die Gesamtkirchengemeinde Schramberg. In Sulgen wurde 1956 eine eigene Kirche und 1959 eine eigene Pfarrei errichtet. Auch zu dieser Gemeinde geh√∂ren mehrere kleinere Wohnpl√§tze sowie die Gemeinde Seedorf. Die Waldm√∂ssinger Protestanten werden von der Nachbargemeinde Fluorn betreut. Alle drei Kirchengemeinden (Schramberg, Sulgen und Fluorn) geh√∂ren zum Dekanat Sulz der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg .

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Schramberg auch eine Neuapostolische Kirche .

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

CDU 14 Sitze
SPD 5 Sitze
FW 5 Sitze
ödp 2 Sitze
Buntspecht 2 Sitze

B√ľrgermeister

Die Verwaltung Schrambergs lag bis 1805 in den H√§nden der V√∂gte. √úber den V√∂gten stand das Obervogteiamt, dem mehrere √Ąmter unterstanden.

Nach dem √úbergang an W√ľrttemberg stand der Schulthei√ü bzw. B√ľrgermeister an der Spitze des Ortes. Mit Erlangung der Stadtrechte 1867 hie√üt das Oberhaupt "Stadtschulthei√ü" und ab 1930 B√ľrgermeister.

Seit der Erhebung zur Gro√üen Kreisstadt 1972 tr√§gt das Stadtoberhaupt von Schramberg die Amtsbezeichnung " Oberb√ľrgermeister ". Dieser wird heute von den Wahlberechtigten f√ľr eine Amtszeit von 8 Jahren direkt gew√§hlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung " B√ľrgermeister ".

B√ľrgermeister bzw. Oberb√ľrgermeister von Schramberg seit 1954

  • 1954 - 1974 : Dr. Konstantin Hank, B√ľrgermeister, ab 1972 Oberb√ľrgermeister
  • 1974 - 1982 : Dr. Roland Geitmann, Oberb√ľrgermeister
  • 1982 - 1990 : Dr. Bernd Reichert, Oberb√ľrgermeister
  • 1990 -heute: Dr. Herbert O. Zinell, Oberb√ľrgermeister

Wappen

Das Wappen von Schramberg zeigt in Schwarz einen rot bewehrten und rot bezungten goldenen Greif, der in rechten Vorderpranke ein silbernes Schwert hält. Die Flagge ist schwarz-gelb.

Ein altes Dorfsiegel ist nicht bekannt. Erst im 19. Jahrhundert w√§hlte man den Greif als Wappensymbol. Er ist aus dem Wappen der Herren von Nippenburg entnommen, die √ľber viele Jahrzehnte √ľber den Ort herrschten. Anfangs stand der Greif auf einem Dreiberg. Doch verzichtete man ab 1910 auf den Dreiberg. 1926 wurde dem Wappen ein Zahnrad beigef√ľgt, als Symbol der ans√§ssigen Industrie. 1938 wurde das Zahnrad wieder entfernt und die heutige Form des Wappens festgelegt.

Städtepartnerschaften

Schramberg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

  • Hirson , Frankreich , seit 1958
  • Charleroi (Stadtteil Marcinelle), Belgien , seit 1964
  • Lachen, Schweiz , seit 1965
  • Cakovec , Kroatien , seit 1989
  • Glash√ľtte, Sachsen, seit 1989 Kontakte
  • Pilisv√∂r√∂svar , Ungarn , Kontakte seit den 1990er Jahren

Wirtschaft und Infrastruktur

Bedeutende Wirtschaftszweige sind die Uhrenindustrie (Junghans-Uhren ) sowie die feinmechanische Industrie.

Verkehr

Mit dem Auto erreicht man Schramberg √ľber die Bodenseeautobahn A 81 Stuttgart - Singen, Ausfahrt Rottweil und dann √ľber die Bundesstra√üe B 462 Richtung Freudenstadt, oder von Westen √ľber die B 294 Offenburg-Freudenstadt, von der in Schiltach die B 462 Richtung Rottweil abzweigt. Einen Bahnanschluss hat Schramberg nicht. Die alte 1892 er√∂ffnete Bahnlinie nach Schiltach wurde 1989 stillgelegt.

Behörden

Schramberg hat ein Notariat .

Medien

In Schramberg erscheint als Tageszeitung der Schwarzw√§lder Bote mit einer Lokalausgabe. Die Stadt liegt im Sendegebiet des S√ľdwestrundfunk, Radio Neckarburg, Hit-Radio Antenne 1 und der beiden Regionalprogramme "Radio Schwarzwald-Baar-Heuberg" (f√ľr eher badisch orientierte) bzw. "Radio T√ľbingen" (f√ľr eher w√ľrttembergisch orientierte H√∂rer) bei SWR4 Baden-W√ľrttemberg.

Bildungseinrichtungen

Schramberg hat ein Gymnasium (Gymnasium Schramberg), eine Realschule , eine Förderschule (Peter-Meyer-Schule), zwei Grundschulen (Berneckschule und Grundschule Waldmössingen) sowie zwei Grund- und Hauptschulen (Graf-von-Bissingen-Schule und Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Sulgen).

Der Landkreis Rottweil ist Schultr√§ger der Gewerblichen und Hauswirtschaftliche Schule, der Kaufm√§nnischen Schule, der Helene-Junghans-Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus Schramberg und der Wittum-Schule f√ľr Geistigbehinderte.

Ein privater Schulkindergarten, eine private Schule f√ľr Blinde und Sehbehinderte sowie f√ľr Geh√∂rlose und H√∂rgesch√§digte (beide in Tr√§gerschaft der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn ) runden das schulische Angebot in Schramberg ab.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

Das Stadtmuseum im klassizistischen Schloss aus dem 19. Jahrhundert zeigt die geschichtliche Entwicklung Schrambergs.

Das Dieselmuseum im Gewerbepark H.A.U.(Hamburg Amerikanische Uhrenfabrik), die 1875 von Paul Landenberger gegr√ľndet wurde und 1930 mit der Uhrenfabrik Junghans fusionierte, ist ein Technologie- und Gewerbepark.

Bauwerke

Drei Burgen prägen das Ortsbild der Talstadt: Die Burg Hohenschramberg, die Ruine Schilteck und die Ruine Falkenstein.

Die katholische Kirche St. Maria ist ein klassizistischer Neubau von 1838 bis 1842 mit Dachreiter. Bekannt ist die Orgel von Eberhard Friedrich Walcker . Die Kirchenportale und die Gestaltung des Altarraumes wurden k√ľnstlerisch von Erich Hauser gestaltet. Weitere Kirchen und Kapellen sind die Heilig Geist Kirche von 1913 und die Falkensteiner Kapelle, die urspr√ľnglich aus dem 13. Jahrhundert stammt, aber im 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Besonders sehenswert ist dort die Pieta .

In den Stadtteilen gibt es die alte St. Laurentius-Kirche Sulgen, die 1826 umgebaut wurde, die neue St. Laurentiuskirche von 1967 , die Wallfahrtskirche St. Gallus Heiligenbronn von 1873 sowie die evangelische Stadtkirche von 1873 und die evangelische Kirche Sulgen von 1956 . Die heutige katholische Kirche St. Valentin in Waldmössingen wurde 1973 fertiggestellt, nachdem der Vorgängerbau 1969 vollständig ausgebrannt war und abgerissen werden mußte.

Im Ortsteil Waldmössingen befindet sich eine Teilrekonstruktion eines Römerkastells, das im 1. Jh. n. Chr. erbaut wurde.

Regelmäßige Veranstaltungen

Schramberg ist eine Hochburg der schw√§bisch-alemannischen Fastnacht , orts√ľblich "Fasnet" bezeichnet. Bekannteste Attraktion ist die "Da-Bach-na-Fahrt" am Fasnetsmontag, welche 1936 zum ersten mal vom Jungen Parlament veranstaltet wurde und j√§hrlich inzwischen bis zu 30.000 Zuschauer anzieht.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Schramberg hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen (die Liste ist noch sehr unvollst√§ndig):

  • Dr. Ing. e.h. Helmut Junghans, Generaldirektor der Uhrenfabriken Gebr√ľder Junghans AG
  • Moritz Meyer
  • Ursula Plake

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1800 , Bernhard Heine , Mediziner
  • 1849 , Erhard Junghans d. J., Kommerzienrat, sein Vater gleichen Namens gr√ľndete die Uhrenfabrik Junghans
  • 1852 , Arthur Junghans, Geheimer Kommerzienrat
  • 1890 , Otto Ernst Schweizer , Architekt
  • 1904 , Georg Kn√∂pfle , Fu√üballer, Nationalspieler
  • 1906 , Vinzenz Erath , Erz√§hler, Romanautor
  • 1950 , Dieter Borst , deutscher Maler
  • 1954 , Dizzy Krisch , Jazz-Vibraphonist, -Pianist und -Komponist
  • 1958 , Martin Weppler , Leichtathlet, 400-Meter-L√§ufer
  • 1963 , Uta-Maria Heim , Schriftstellerin, Krimi-Autorin
  • 1968 , Kerstin Andreae, deutsche Politikerin von B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen und Mitglied des Deutschen Bundestages
  • 1969 , Daniel Roth , Maler

Weitere Persönlichkeiten, die hier wirkten

  • Erhard Junghans d. √Ą., * 1823 in Zell am Harmersbach, gr√ľndete die Uhrenfabrik Junghans.
  • Augustinus Hieber , * 1886 war Kaplan in Schramberg.
  • Ernest Majo , * 1916 war St√§dtischer Musikdirektor und Leiter der Musikschule.
  • Martin Gr√ľner , * 1929 Politiker der FDP , wuchs in Schramberg auf.
  • Bernd Richter , * 1943 Bundesvorsitzender der √∂dp 1993-1995 lebt in Schramberg.

Literatur

W√ľrttembergisches St√§dtebuch; Band IV Teilband Baden-W√ľrttemberg Band 2 aus "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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K√§ppelehof 78730 Lauterbach  Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307422 / 3889
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Pension Wiesengrund 78713 Schramberg http://www.pension-wiesengrund-schramberg.de/  0 74 22 / 81 25
Burgst√ľble 78713 Schramberg http://www.burgstueble-schramberg.de/  0 74 22 / 9 59 5- 0
Schlo√überg 78713 Schramberg   0 74 22 / 44 89
B√§ren 78712 Schramberg   (07422) / 23712

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Wikipedia

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