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Letzte Änderung für Artikel Eschbronn: 19.02.2006 13:03

Eschbronn

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Eschbronn hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Rottweil
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 11‚Ä≤ N, 08¬į 27‚Ä≤ O
48¬į 11‚Ä≤ N, 08¬į 27‚Ä≤ O
H√∂he : 700 m √ľ. NN
Fläche : 11,41 km²
Einwohner : 2.085 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 183 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 3,4 %
Postleitzahlen : 78664
Vorwahl : 07403
Kfz-Kennzeichen : RW
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 25 071
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 8
78664 Eschbronn
Offizielle Website: www.eschbronn.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@eschbronn.de
Politik
B√ľrgermeister : Walter E. Ziegler

Eschbronn ist eine Gemeinde im Landkreis Rottweil, Bundesland Baden-W√ľrttemberg. Der Ort besteht aus den Ortsteilen Locherhof und Mariazell.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 1. Dezember 1972 ist im Zuge der Verwaltungsreform in Baden-W√ľrttemberg aus den bis dahin selbst√§ndigen Gemeinden Locherhof und Mariazell die neue Gemeinde Eschbronn gebildet worden. Beide Gemeinden k√∂nnen auf eine weit zur√ľck reichende geschichtliche Vergangenheit blicken.

Locherhof

Im Sp√§tmittelalter wurde Locherhof erstmals 1326 erw√§hnt und zwar als Lehen des Rottenm√ľnster . Dieses verf√ľgte √ľber die Steuer- und Wehrhoheit. Seit 1591 unterstand Locherhof dem Niedergerichtsbezirk Buchenberg . Diesem geh√∂rten auch die H√∂fe M√∂nchhof und M√ľhllehen an. Ab 1803 ging Locherhof vollst√§ndig an W√ľrttemberg √ľber. 1806 wurde Locherhof eine rechtlich eigenst√§ndige Gemeinde (mit damals 40 H√§usern und 32 Einwohnern). Ab 1808 ging die Herrschaft an das Oberamt Rottweil.

Vor der Zuwanderung, die durch das Einverst√§ndnis der Klosterherrschaft Rottenm√ľnster erfolgte, stieg der Anteil der evangelischen Bev√∂lkerung an. Daher l√∂ste sich der Ort von der Pfarrei Dunningen und wurde der evangelischen Pfarrei Weiler zugewiesen. 1851 wurde die Pfarrei Sch√∂nbronn gegr√ľndet und die Locherhofer wurden dieser Pfarrei unterstellt. 1959 wurde die evangelische Kirche und das Pfarrhaus errichtet. Schon seit 1939 gab es eine neuapostolische Gemeinschaft, das 1960 ein eigenes Gebetshaus errichtete und 1979 vergr√∂√üert wurde.

Mariazell

Mariazell - der Ort ist erst sp√§tmittelalterlich bezeugt - soll 1275 als "Cella Mariae" ("Zelle der Maria‚Äú) eine Gr√ľndung des Bodenseeklosters Reichenau gewesen sein. Das Alter des Ortes bleibt neben seiner fr√ľhen Geschichte indes weitgehend unklar. 1444 ist Mariazell, damals ein ‚ÄěSt√§dtchen‚Äú, in den zu dieser Zeit recht h√§ufigen Fehden zwischen Reichsst√§dten und Adelsfamilien zerst√∂rt worden. Mariazell brannte 1507 ab, wurde 1633 wieder ein Raub der Flammen und 1704 erneut durch ein Feuer zerst√∂rt. Doch hat der Ort offensichtlich seine zentrale Funktion bewahren k√∂nnen. Letztere wird noch heute symbolisiert durch die m√§chtige Pfarrkirche mit dem ebenso m√§chtigen Kirchturm.

Einen relativen Anhaltspunkt f√ľr das Alter Mariazells geben Markuskirche und Kirchturm im Zentrum des Ortes. Gerade der m√§chtige Kirchturm mit seiner ‚Äěmateriellen Urspr√ľnglichkeit‚Äú ist beeindruckend. An ihm lassen sich die zeitlichen Schichten Mariazeller Geschichte zwischen Romanik und Renaissance ablesen. Die zwei unteren Turmgeschosse - kaum gegliedert - sind sp√§tromanischen Ursprungs, gebaut aus Buntsandstein und mitunter mit Steinmetzzeichen versehen. Den Abschluss diesen unteren Turmteils bilden vier Wasserspeier, platziert an jeder der vier Ecken, die die Kanten des Unterteils des Turmes nach oben hin abschlie√üen und den √úbergang zum achteckigen Mittelbau einleiten. Diese im gotischen Stil erbauten zwei achteckigen Stockwerke enthalten zwei mal acht gotische Ma√üwerkfenster. Den Turm kr√∂nt eine Steinkuppel, deren Rundung mit seinen acht Graten den achteckigen Mittelbau des Turmes aufnimmt. Mittelteil und Kuppel sind mit den Jahreszahlen 1609 bzw. 1608 versehen sowie mit den Initialen eines Baumeisters VR.

Neben dem Turm ist das Langschiff der einschiffigen Kirche zu beachten, das in einen Turmchor m√ľndet. Den Untergeschossen des Turms entsprechend stammt der Chor aus sp√§tromanischer Zeit und ist mit einem Kreuzrippengew√∂lbe versehen. Im Nebenraum der (heutigen) Taufkapelle hat sich ein sp√§tgotisches Netzgew√∂lbe auf romanischen Kurzs√§ulen erhalten. In der Kirche sind die gotischen Figuren einer stehenden Muttergottes und der heiligen Katharina zu sehen, fr√ľhbarock ist die Kreuzigungsgruppe an der Stirnwand im Chor; aus dem Jahr 1706 stammt der Taufstein, aus der Zeit um 1780 die Statue des Johannes Nepomuk . An der Au√üenwand der heutigen Sakristei ist schlie√ülich ein mehr antik als christlich wirkender M√§nnerkopf zu finden.

Partnerschaften

Eschbronn unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Le Tholonet in Frankreich .

Medien

Eschbronn-Mariazell ist Sitz des Lokalsenders Radio Neckarburg.

Weblinks

http://www.zell4ever.de <- Mariazeller Partyseite

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