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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Reutlingen: 15.02.2006 13:11

Landkreis Reutlingen

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Wappen Karte
Landkreiswappen des Landkreises Reutlingen Lage des Landkreises Reutlingen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Region : Neckar-Alb
Verwaltungssitz : Reutlingen
Fl├Ąche : 1.094,14 km┬▓
Einwohner : 281.742 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 258 Einw. je km┬▓
Kfz-Kennzeichen : RT
Kreisschl├╝ssel : 08 4 15
Kreisgliederung: 26 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Bismarckstr. 47
72764 Reutlingen
Website : www.kreis-reutlingen.de
E-Mail-Adresse: post@kreis-reutlingen.de
Politik
Landrat : Thomas Reumann (parteilos)
Karte
Landkreis Reutlingen in Baden-W├╝rttemberg

Der Landkreis Reutlingen ist ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg. Er bildet zusammen mit dem Landkreis T├╝bingen und dem Zollernalbkreis die Region Neckar-Alb, deren gr├Â├čter Landkreis er ist, und geh├Ârt zum Regierungsbezirk T├╝bingen. Der Landkreis Reutlingen grenzt im Norden an den Landkreis Esslingen, im Nordosten an den Landkreis G├Âppingen, im Osten an den Alb-Donau-Kreis, im S├╝den an den Landkreis Biberach und an den Landkreis Sigmaringen, im S├╝dwesten an den Zollernalbkreis, im Westen an den Landkreis T├╝bingen und im Nordwesten an den Landkreis B├Âblingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis Reutlingen hat Anteil an der Schw├Ąbischen Alb und am Albvorland. Im S├╝dosten reicht das Kreisgebiet fast bis an die Donau.

Geschichte

Der Landkreis Reutlingen geht zur├╝ck auf das alte gleichnamige w├╝rttembergische Oberamt , das nach dem ├ťbergang der ehemals freien Reichsstadt Reutlingen an W├╝rttemberg 1802 errichtet wurde. Schon vorher bestanden im heutigen Kreisgebiet die w├╝rttembergischen ├ämter Urach , M├╝nsingen und Pfullingen , wobei Pfullingen bereits 1818 aufgel├Âst wurde. Die verbleibenden drei Ober├Ąmter wurden im Laufe der Geschichte mehrmals ver├Ąndert. Ab 1810 geh├Ârten sie zur Landvogtei auf der Alb, ab 1818 zum Schwarzwaldkreis (Reutlingen und Urach) bzw. Donaukreis (M├╝nsingen). 1924 wurden beide Kreise aufgel├Âst und 1934 wurden die drei Ober├Ąmter in Landkreise umbenannt. 1938 wurde der Landkreis Urach aufgehoben und sein Gebiet auf die Kreise Reutlingen und M├╝nsingen aufgeteilt. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Reutlingen auf seinen heutigen Umfang vergr├Â├čert, indem er die meisten Gemeinden des aufgel├Âsten Landkreises M├╝nsingen (die anderen kamen zum Alb-Donau-Kreis) und einige Gemeinden der Kreise T├╝bingen, Saulgau, Sigmaringen und N├╝rtingen hinzugewann. Im Gegenzug musste er 2 Gemeinden an andere Landkreise abgeben. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Reutlingen noch 26 Gemeinden und den gemeindefreien Gutsbezirk M├╝nsingen. Unter den 26 Gemeinden befinden sich 7 St├Ądte und hiervon wiederum 2 " Gro├če Kreisst├Ądte " (Metzingen und Reutlingen). Gr├Â├čte Stadt des Kreises und j├╝ngste Gro├čstadt von Baden-W├╝rttemberg ist Reutlingen, kleinste Gemeinde (ohne Gutsbezirk M├╝nsingen) ist Mehrstetten.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-W├╝rttemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 236.383
31. Dezember 1975 234.648
31. Dezember 1980 237.679
31. Dezember 1985 240.939
27. Mai 1987 ┬╣ 244.246
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 258.927
31. Dezember 1995 272.057
31. Dezember 2000 277.995
30. Juni 2005 281.742

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gew├Ąhlt. Dieses Gremium w├Ąhlt den Landrat f├╝r eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repr├Ąsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Aussch├╝sse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet z├Ąhlen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Aussch├╝sse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschl├╝sse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht . Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Landr├Ąte des fr├╝heren Landkreises M├╝nsingen (1945-1972)

  • 1945 - 1946 : Richard Alber (kommissarisch)
  • 1946 : Willy Ritter
  • 1946 - 1952 : Hans Ritter
  • 1952 - 1968 : Erwin Schwenk
  • 1968 - 1972 : Manfred Oechsle

Die Oberamtm├Ąnner bzw. Landr├Ąte des Oberamts bzw. Landkreises Reutlingen ab 1807 :

  • 1807 - 1810 : Johann Jakob Gunzenhauser
  • 1810 - 1819 : Johann Gottlob Veiel
  • 1819 - 1822 : Friedrich G├╝nzler (Amtsverweser)
  • 1822 - 1826 : Carl Christian Friedrich Weckherlin
  • 1826 - 1848 : Jakob Ludwig Friedrich St├Ąngel
  • 1848 - 1851 : Johann Jakob Wolfer
  • 1851 - 1860 : Johann Conrad Sigmundt
  • 1860 - 1866 : Karl Hermann H├Ârner
  • 1866 - 1872 : Gottlob Friedrich Bernhard Schippert
  • 1872 - 1882 : Friedrich Ludwig Ernst Neud├Ârffer
  • 1882 - 1885 : Karl Friedrich Strobel
  • 1885 - 1897 : Gottlob Immanuel Kauffmann
  • 1897 - 1918 : Friedrich Zorer
  • 1919 - 1931 : Adolf Kommerell
  • 1931 - 1936 : Robert Barth
  • 1937 - 1945 : Max Kn├Âpfler
  • 1945 - 1947 : Oskar Kalbfell (kommissarisch)
  • 1947 - 1963 : Hans Kern
  • 1964 - 1985 : Gerhard M├╝ller
  • 1985 - 2005 : Dr. Edgar Wais (parteilos)
  • 2005 - 2006 : Thomas Reumann (parteilos)

Wappen

Das Wappen des Landkreises Reutlingen zeigt in Gr├╝n zwei goldene Schr├Ągbalken, die au├čen jeweils von zwei kleinen sechsstrahligen goldenen Sternen begleitet sind; zwischen den Schr├Ągbalken drei gr├Â├čere sechsstrahlige goldene Sterne. Das Wappen wurde am 26. August 1980 vom Regierungspr├Ąsidium T├╝bingen verliehen. Die Kreisflagge in den Farben gelb-gr├╝n wurde am 27. Oktober 1988 verliehen.

Der fr├╝here Landkreis Reutlingen hatte kein Wappen. Er verwendete in seinen Siegeln ab 1939 lediglich die drei w├╝rttembergischen Hirschstangen.

Das heutige Kreiswappen ist die Nachbildung des vom Kloster Zwiefalten den Grafen von Achalm zugeschriebenen Wappens. Dieses Wappen trat sp├Ąter als Stifterwappen des Klosters Zwiefalten in Erscheinung. Die Grafen von Achalm hatten bis ins 11. Jahrhundert gro├če Besitzungen im heutigen Kreisgebiet. Das Kloster Zwiefalten liegt im s├╝d├Âstlichen Kreisgebiet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Das Kreisgebiet wird von keiner Bundesautobahn ber├╝hrt. Daher wird es nur durch Bundes-, Landes- und Kreisstra├čen erschlossen. Die wichtigsten Bundesstra├čen sind die B 28 T├╝bingen - Ulm und die B 312 Reutlingen - Biberach an der Ri├č.

Die Eisenbahnlinie T├╝bingen - Stuttgart f├╝hrt durch das n├Ârdliche Kreisgebiet. Daneben existiert die Ermstalbahn von Metzingen bis Bad Urach, sowie die Hohenzollerische Landesbahn im s├╝dlichen Kreisgebiet.

Der ├ľffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gew├Ąhrleistet.

Kreiseinrichtungen

Der Landkreis Reutlingen ist Tr├Ąger folgender Beruflicher Schulen : Ferdinand-von-Steinbeis-Schule (Gewerbliche Schule I) Reutlingen, Kerschensteinerschule (Gewerbliche Schule II) Reutlingen, Theodor-Heuss-Schule (Kaufm├Ąnnische Schule) Reutlingen, Laura-Schradin-Schule (Hauswirtschaftlich-pflegerische und sozialp├Ądagogische Schule) Reutlingen, Gewerbliche Schule Metzingen, Kaufm├Ąnnische und Hauswirtschaftliche Schule Bad Urach und Berufliche Schule (Gewerbliche, Kaufm├Ąnnische, Hauswirtschaftlich-sozialp├Ądagogische und Agrarwirtschaftliche Schule) M├╝nsingen ferner der Sonderschule Karl-Georg-Haldenwang-Schule f├╝r Geistigbehinderte M├╝nsingen.

Der Landkreis Reutlingen ist Gesellschafter der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Diese Gesellschaft ist Tr├Ąger der Kliniken in Reutlingen, Bad Urach und M├╝nsingen.

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

St├Ądte

  1. Bad Urach (12.807)
  2. Hayingen (2.211)
  3. Metzingen (21.889)
  4. M├╝nsingen (14.497)
  5. Pfullingen (18.268)
  6. Reutlingen (112.099)
  7. Trochtelfingen (6.598)

Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverb├Ąnde

  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Engstingen mit der Gemeinde Hohenstein
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Metzingen mit den Gemeinden Grafenberg und Riedrich
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt M├╝nsingen mit den Gemeinden Gomadingen und Mehrstetten
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Pliezhausen mit der Gemeinde Walddorfh├Ąslach
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Urach mit den Gemeinden Grabenstetten, H├╝lben und R├Âmerstein
  6. Gemeindeverwaltungsverband "Zwiefalten-Hayingen" mit Sitz in Zwiefalten; Mitgliedsgemeinden: Stadt Hayingen sowie Gemeinden Pfronstetten und Zwiefalten

Gemeinden

  1. Dettingen an der Erms (9.221)
  2. Engstingen (5.498)
  3. Eningen unter Achalm (10.890)
  4. Gomadingen (2.195)
  5. Grabenstetten (1.571)
  6. Grafenberg (2.660)
  7. Hohenstein (3.768)
  8. H├╝lben (2.887)
  9. Lichtenstein (9.339)
  10. Mehrstetten (1.434)
  11. Pfronstetten (1.562)
  12. Pliezhausen (9.513)
  13. Riederich (4.362)
  14. R├Âmerstein (3.924)
  15. Sonnenb├╝hl (7.076)
  16. St. Johann (5.260)
  17. Walddorfh├Ąslach (4.775)
  18. Wannweil (5.067)
  19. Zwiefalten (2.122)

St├Ądte und Gemeinden vor der Kreisreform

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform geh├Ârten zum (alten) Landkreis Reutlingen seit 1938 insgesamt 37 Gemeinden , darunter 4 St├Ądte . Zum Kreisgebiet geh├Ârte nebem dem eigentlichen Hauptgebiet eine aus den drei Gemeinden Bronnen, Hausen an der Lauchert und M├Ągerkingen bestehenden Exklave im S├╝den. Zwischen beiden Teilen lagen Gemeinden der Landkreise Hechingen und Sigmaringen.

Am 7. M├Ąrz 1968 stellte der Landtag von Baden-W├╝rttemberg die Weichen f├╝r eine Gemeindereform . Mit dem Gesetz zur St├Ąrkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es m├Âglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu gr├Â├čeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Reutlingen machten am 1. Januar 1971 die Gemeinden Bronnweiler, G├Ânningen, Oferdingen und Reicheneck, die in die Stadt Reutlingen eingegliedert wurden. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Die verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Reutlingen gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergr├Â├čerten Landkreis Reutlingen auf, lediglich Gomaringen kam zum Landkreis T├╝bingen. Am 1. Januar 1975 wechselte jedoch noch die Gemeinde Bronnen in den Landkreis Sigmaringen, weil sie in die Stadt Gammertingen eingegliedert wurde.

Gr├Â├čte Gemeinde des alten Landkreises Reutlingen war die Kreisstadt Reutlingen, die seit 1. April 1956 Gro├če Kreisstadt war, kleinste Gemeinde war Ohnastetten.

Der alte Landkreis Reutlingen umfasste zuletzt eine Fl├Ąche von 442 km┬▓ und hatte bei der Volksz├Ąhlung 1970 insgesamt 189.570 Einwohner.

Die Gemeinden des alten Landkreises Reutlingen vor der Gemeindereform. Alle Gemeinden geh├Âren auch heute noch zum Landkreis Reutlingen, lediglich Gomaringen geh├Ârt zum Landkreis T├╝bingen und Bronnen zum Landkreis Sigmaringen.

Landkreis Reutlingen vor der Kreisreform
Landkreis Reutlingen vor der Kreisreform
fr├╝here Gemeinde heutige Gemeinde Einwohnerzahl
am 6. Juni 1961
Altenburg Reutlingen 670
Bleichstetten St. Johann 422
Bronnen Gammertingen 568
Bronnweiler Reutlingen 613
Degerschlacht Reutlingen 819
Dettingen an der Erms Dettingen an der Erms 5.993
Eningen unter Achalm Eningen unter Achalm 7.515
Erpfingen Sonnenb├╝hl 915
Genkingen Sonnenb├╝hl 1.222
Glems Metzingen 730
G├Ânningen Reutlingen 2.531
Gomaringen Gomaringen 4.391
Grabenstetten Grabenstetten 1.113
Gro├čengstingen Engstingen 2.403
Hausen an der Lauchert Trochtelfingen 248
Holzelfingen Lichtenstein 781
Honau Lichtenstein 1.205
H├╝lben H├╝lben 2.545
Kleinengstingen Engstingen 784
M├Ągerkingen Trochtelfingen 748
Metzingen, Stadt Metzingen 11.819
Mittelstadt Reutlingen 1.977
Neuhausen an der Erms Metzingen 3.096
Oferdingen Reutlingen 710
Ohnastetten St. Johann 242
Pfullingen, Stadt Pfullingen 13.593
Reicheneck Reutlingen 253
Reutlingen, Gro├če Kreisstadt Reutlingen 67.412
Riederich Riederich 1.897
Rommelsbach Reutlingen 1.643
Sickenhausen Reutlingen 823
Undingen Sonnenb├╝hl 1.246
Unterhausen Lichtenstein 4.896
Urach, Stadt Bad Urach 8.556
Wannweil Wannweil 3.579
Willmandingen Sonnenb├╝hl 718
W├╝rtingen St. Johann 1.096

Literatur

Das Land Baden-W├╝rttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht B├Ąnden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-W├╝rttemberg; Band VII: Regierungsbezirk T├╝bingen, Stuttgart, 1978. ISBN 3-17-004807-4

Weblinks


Wikipedia

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