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Letzte Änderung für Artikel Engstingen: 19.12.2005 23:27

Engstingen

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Wappen Karte
Wappen von Engstingen Deutschlandkarte, Position von Engstingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Region : Neckar-Alb
Landkreis : Reutlingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 23ÔÇ▓ N, 09┬░ 17ÔÇ▓ O
48┬░ 23ÔÇ▓ N, 09┬░ 17ÔÇ▓ O
H├Âhe : 700 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 31,51 km┬▓
Einwohner : 5.498 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 174 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 72829 (alt: 7418)
Vorwahlen : 07129 und 07385
Kfz-Kennzeichen : RT
Gemeindeschl├╝ssel : 08 4 15 089
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstra├če 6
72829 Engstingen
Offizielle Website: www.engstingen.de
E-Mail-Adresse: info@engstingen.de
Politik
B├╝rgermeister : Klaus-Peter Kleiner ( parteilos )

Engstingen ist eine Gemeinde auf der Hochfl├Ąche der Schw├Ąbischen Alb, der sogenannten Kuppenalb.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Engstingen liegt am Nordrand der Schw├Ąbischen Alb, in 680 bis 750 Meter H├Âhe auf der Albhochfl├Ąche im Tal der Ur-Lauter, etwa 15 km s├╝dlich von Reutlingen.

Geologie

Die Albhochfl├Ąche entstand, als vor etwa 50 Millionen Jahren die Platte des Wei├čen Jura angehoben wurde. Es bildeten sich viele Risse und Spalten in diesem kalkhaltigen Gestein, sodass das Regenwasser sehr schnell versickert und so die Alb ziemlich wasserarm ist.

Ausdehnung des Gemeindegebiets

Die Ortsteile Gro├čengstingen und Kleinengstingen liegen zusammen, von einem Kranz von bewaldeten Bergkuppen umgeben. Der Ortsteil Kohlstetten liegt etwa 3,5 km nord├Âstlich, der Gewerbepark Haid etwa 4 km s├╝dlich.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Engstingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und geh├Âren zum Landkreis Reutlingen:

Lichtenstein, St. Johann, Gomadingen, Hohenstein, Trochtelfingen und Sonnenb├╝hl.

Gemeindegliederung

Im Zug der Gemeindereform am 1. Januar 1975 wurden die drei bisher selbst├Ąndigen Gemeinden Gro├čengstingen , Kleinengstingen und Kohlstetten zur neuen Gemeinde Engstingen vereinigt. Seit der Aufl├Âsung der Eberhard-Finckh-Kaserne geh├Ârt der Gewerbepark Haid zum gro├čen Teil ebenfalls zum Gemeindegebiet.

Geschichte

Der Name Anegistingen erscheint am 24. Januar 783 zum ersten Mal auf einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch. Am 31. Oktober 1717 verkauft das Bistum Chur den Ort an das Kloster Zwiefalten. Dieses wiederum verkauft ihn am 30. April 1750 an Herzog Karl Eugen von W├╝rttemberg.

Im Jahre 1313 erscheint der Name Freyengstingen f├╝r den Ortsteil Kleinengstingen.

Kohlstetten wird 1161 zum ersten Mal auf einer Urkunde vom Kloster Wei├čenau (Ravensburg) erw├Ąhnt. Der Name geht auf die fr├╝her t├Ątigen K├Âhler zur├╝ck..

Im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg erlitten alle drei Teilorte schwere Bev├Âlkerungsverluste, die im Laufe der Zeit durch zuzug ausw├Ąrtiger Familien ausgeglichen werden konnten.

1938 errichtet das Deutsche Reich die Munitionsanstalt (Muna) Haid in einem Waldst├╝ck 4 km s├╝dlich von Gro├čengstingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg werden die Bunker dort gesprengt und 1950 eine Lungenheilanstalt und ein Fl├╝chtlingslager dort eingerichtet. 1958 beginnt die Bundeswehr auf dem Gel├Ąnde die Eberhard-Finckh-Kaserene zu bauen, die bis zu ihrer Aufl├Âsung 1993 auch Standort einer US-amerikanischen Einheit war. Da in Gro├čengstingen auch Atomraketen gelagert warn, war der Standort ein beliebtes Ziel der Friedensbewegung in den 1980ern . Heute wird das Gel├Ąnde als Gewerbepark Haid von den umliegenden Gemeinden Engstingen, Hohenstein und Trochtelfingen genutzt.

Religionen

Traditionell ist Gro├čengstingen katholisch und geh├Ârt zum Dekanat Zwiefalten . Die St. Martinskirche sieht man schon von weitem. Sie ist das Wahrzeichen der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin . Kleinengstingen und Kohlstetten sind evangelisch gepr├Ągt und geh├Âren zum Dekanat M├╝nsingen .

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahl
1823 1.281
1864 1.760
1871 ┬╣ 1.842
1880 ┬╣ 1.908
1890 ┬╣ 1.868
1900 ┬╣ 1.957
1910 ┬╣ 1.913
1925 ┬╣ 2.025
1933 ┬╣ 2.114
1939 ┬╣ 2.169
1950 ┬╣ 2.415
1956 ┬╣ 2.956
1961 ┬╣ 3.707
1961 3.679
1962 3.936
1963 3.918
1964 4.002
1965 4.118
1966 4.087
1967 4.243
Jahr Einwohnerzahl
1968 4.269
1969 4.373
1970 ┬╣ 4.280
1970 4.404
1971 4.513
1972 4.568
1973 4.525
1974 4.705
1975 4.679
1976 4.560
1977 4.535
1978 4.554
1979 4.511
1980 4.458
1981 4.529
1982 4.496
1983 4.428
1984 4.435
1985 4.403
1986 4.390
Jahr Einwohnerzahl
1987 ┬╣ 4.038
1987 4.057
1988 4.021
1989 4.158
1990 4.291
1991 4.370
1992 4.445
1993 4.576
1994 4.750
1995 4.871
1996 4.958
1997 5.043
1998 5.106
1999 5.216
2000 5.285
2001 5.356
2002 5.404
2003 5.457
2004 5.505
2005  

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis, andere Zahlen zum jeweiligen Jahresende.

Politik

Die Gemeinde Engstingen bildet zusammen mit der Gemeinde Hohenstein eine vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft.

Gemeinderat

F├╝r die Gemeinde Engstingen gilt die unechte Teilortswahl. Vorgesehen sind 14 Gemeinder├Ąte. Bei der Wahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Gruppierung Proz. Sitze
Freie B├╝rger 36,6 5
CDU 31,1 5
Freie Frauenliste 17,2 2
Aktiv und b├╝rgernah/SPD 15,0 2

B├╝rgermeister

Der B├╝rgermeister wird f├╝r eine Amtszeit von 8 Jahren gew├Ąhlt. Die derzeitige Amtszeit von Klaus-Peter Kleiner endet am 27. Januar 2008.

  • Johann Bezmann
  • Johann-Gerog Wahl
  • Andreas Stiegle
  • Oskar Gauch
  • Martin Staneker
  • 1963 - 1983 : Kurt Stemmer
  • 1983 - 2006 : Klaus-Peter Kleiner

Wappen

Das heutige Wappen f├╝hrt die Gemeinde seit dem 19. Januar 1978 .

Beschreibung

Wei├čer, aufsteigender Steinbock auf schwarzem Hintergrund. Dar├╝ber die w├╝rttembergische Hirschstange auf goldenem Hintergrund.

Bedeutung

Der Steinbock ist das Symbol des F├╝rstbischofs von Chur ( Schweiz ), dem Besitzer der Herrschaft Gro├čengstingen bis 1717 . Das Hirschgeweih steht f├╝r die Zugeh├Ârigkeit zum Haus W├╝rttemberg.

St├Ądtepartnerschaften

Nicht zuletzt wegen der geschichtlichen Vergangenheit besteht eine freundschaftliche Verbundenheit mit der Stadt Chur im schweizer Kanton Graub├╝nden .

Museen

Das Automobilmuseum zeigt historische Automobile und Motorr├Ąder aus der Nachkriegszeit . Leihgeber ist Martin Sauter.

Musik

  • S├Ąngerbund Kohlstetten - gegr├╝ndet 1854
  • Liederkranz Gro├čengstingen - gegr├╝ndet 1858
  • Schw├Ąbische Alb Musikanten - erstmals 6. Oktober 1867 erw├Ąhnt
  • K├Âhlermusikanten - gegr├╝ndet 6. M├Ąrz 1953
  • Posaunenchor Kleinengstingen
  • Gemischter Chor Kleinengstingen
  • Kirchenchor St. Martin Gro├čengstingen

Bauwerke

  • Sauerbrunnen: Um 1580 wurde in der Ortsmitte von Kleinengstingen die einzige Mineralquelle auf der Albhochfl├Ąche entdeckt.
  • Katholische Pfarrkirche St. Martin: Baumeister dieser 1719 fertiggestellten Barockkirche war Franz Beer von Bleichten. Die erste Kirche dieses Namens wurde 1275 erw├Ąhnt. In den Taufstein ist die Jahreszahl 1606 gemei├čelt.
  • Wendelinuskapelle in Gro├čengstingen wurde 1750 erbaut.
  • Evangelische St. Blasiuskirche: Der Neubau wurde 1771 abgeschlossen.
  • Evangelische Marienkirche in Kohlstetten (heutige Form von 1787 ), besitzt Fresken aus dem 15./16. Jh.
  • Schloss Lichtenstein: 1840 bis 1842 erbautes M├Ąrchenschloss (geh├Ârt zur Gemeinde Lichtenstein)

Sport

  • TSV Kleinengstingen - gegr├╝ndet 1905
  • TV Gro├čengstingen - gegr├╝ndet 1907
  • TSV Kohlstetten
  • FC Engstingen
  • Tennisclub Engstingen
  • Tennisverein Kohlstetten
  • Schw├Ąbischer Albverein
  • Wanderfreunde Reutlinger Alb
  • Sch├╝tzengilde Gro├čengstingen - gegr├╝ndet 19. M├Ąrz 1905
  • Gro├čkaliber-Gruppe-Engstingen 91 e.V.
  • Reit- und Fahrverein Engstingen e. V.
  • Rock'n Roll Club "Garfield" - gegr├╝ndet 1982
  • Motorsportclub Kohlstetten
  • Paragleiter- und Delta-Flugsportverein Engstingen
  • Fischerclub Kohlstetten

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Fasnachtssamstag: Narrenumzug
  • April/Mai: K├Âhlerfest im Ortsteil Kohlstetten
  • Juli: Schlosshof-Hockete im Ortsteil Gro├čengstingen
  • August: Sauerbrunnen-Hockete im Ortsteil Kleinengstingen
  • September: Musikertreffen auf der Alb im Ortsteil Gro├čengstingen
  • Oktober: Engstinger Kirbe im Ortsteil Gro├čengstingen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bei Engstingen gabeln sich die in Nord/S├╝d-Richtung verlaufenden Bundesstra├čen B 312 / B 313 . Die B 312 kommt von der Autobahn A 8 beim Flughafen Stuttgart und f├╝hrt durch Kleinengstingen ├╝ber Riedlingen, Biberach an der Ri├č nach Memmingen. Die B 313 zweigt bei Plochingen von der B 10 ab und f├╝hrt durch Gro├čengstingen ├╝ber Sigmaringen nach Stockach am Bodensee.

In Ost/West-Richtung verl├Ąuft die Landesstra├če L 230 von der B 27 bei Gomaringen an Kohlstetten vorbei ├╝ber M├╝nsingen zur Autobahn A 8 bei Merklingen.

Die Eisenbahnlinie Gammertingen - Kleinengstingen der Hohenzollerischen Landesbahn f├╝hrt durch das Gemeindegebiet und geht in Kleinengstingen in die Linie Kleinengstingen - M├╝nsingen der Deutschen Bahn AG ├╝ber.

Der ├ľffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gew├Ąhrleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 224.

Ans├Ąssige Unternehmen

Auf dem Gel├Ąnde der ehemaligen Eberhard-Finckh-Kaserne, dem Gewerbepark Haid , haben sich eine gr├Â├čere Anzahl von Firmen angesiedelt.

Bildung

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

  • 1967 : Albert Schwarz, Pfarrer in Gro├čengstingen

Sonstiges

siehe auch: -ingen

Literatur

  • 1200 Jahre Engstingen, Festbuch der Gemeinde, 1983
  • Die Muna Haid in Engstingen, Jan R. Friedrichs, Verlag Oertel & Sp├Ârer, ISBN 3886272788

Weblinks

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