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Letzte Änderung für Artikel Eichstegen: 16.01.2006 10:32

Eichstegen

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Wappen Karte
Wappen Position von Eichstegen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Landkreis : Ravensburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 47┬░ 56ÔÇ▓ N, 09┬░ 30ÔÇ▓ O
47┬░ 56ÔÇ▓ N, 09┬░ 30ÔÇ▓ O
H├Âhe : 600 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 14,24 km┬▓
Einwohner : 541 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 38 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 88361
Vorwahl : 07584
Kfz-Kennzeichen : RV
Gemeindeschl├╝ssel : 08 4 36 027
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstra├če 11
88361 Eichstegen
Website: www.eichstegen.de
E-Mail-Adresse: eichstegen@t-online.de
Politik
B├╝rgermeister : Anton Brauchle
Eichstegen
Eichstegen

Eichstegen ist eine Gemeinde in Baden-W├╝rttemberg und geh├Ârt zum Landkreis Ravensburg.

Die Gemeinde ist seit 1972 Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Altshausen mit Sitz in Altshausen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Eichstegen liegt etwa 3 km westlich von Altshausen an der Stra├če von Aulendorf nach Pfullendorf. Sie liegt s├╝dlich der Gro├čen Europ├Ąischen Rhein-Donau- Wasserscheide in h├╝geliger Jungmor├Ąnenlandschaft .

Gliederung

Zur Gemeinde geh├Âren neben dem namengebenden Eichstegen noch die Ortsteile Baltshaus, Hirschegg, K├Ąfersulgen, Kreenried, Mahlweiher, Ragenreute und Reute.

Geschichte

Das Gemeindegebiet war urspr├╝nglich im Besitz von verschiedenen Adligen und Kl├Âstern und kam im Mittelalter nach und nach durch K├Ąufe und Schenkungen in den Besitz der Kommende Altshausen der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund .

Geschichte der Teilorte bis 1806

Eichstegen: Von 1162 bis 1220 war der Ort Sitz eines eigenen Ortsadels. Der Ort wurde erstmals 1170 als Eigistegin urkundlich genannt, 1268 dann als Ayhstegen. Das Dorf bestand anf├Ąnglich aus acht Lehensg├╝tern . Im April 1318 verkauften Heinrich und Albrecht von Ebratsweiler einen gro├čen Teil des Dorfs an den Deutschorden, der sp├Ąter auch noch den Rest des Dorfes erwarb.

Baltshaus: In Baltshaus sind Bauernh├Âfe als Lehen des Klosters Salem belegt. 1325 erwarb die Deutschordenskommende einen Hof in Baltshaus von Ulrich von K├Ânigsegg .

Hirschegg: In Hirschegg lag die Burg Hirschegg (heute nicht mehr vorhanden) der Adelsfamilie First, aus der auch Konrad von Hirscheck ( 1152 - 1176 Bischof von Augsburg) hervorging. Die Burg wurde 1268 von den F├╝rsten von Cunzenberg den Herren von Wartenberg ├╝berlassen, die sie im gleichen Jahr dem Deutschorden schenkten. 1278 schenkten sie diesem auch den zugeh├Ârigen Weiler Hirschegg. Der letzte Freiherr von Wartenberg zu Hirschegg soll in Altshausen ermordet worden sein, als er einen Streit schlichten wollte.

Hangen: Hangen wurde erstmals 1319 als Hagenowe urkundlich erw├Ąhnt. Der Weiler bestand aus zwei gro├čen Bauernh├Âfen, die von 1302 - 1340 an die Deutschordenskommende Altshausen verkauft wurden. Der in der N├Ąhe gelegene Hof H├Ąuser war im Besitz des Saulgauer Spitals und wurde 1500 an den Deutschorden verkauft.

Kreenried: Kreenried wurde erstmals 1296 als Craienriet erw├Ąhnt (der Name bedeutet "Ried mit Kr├Ąhen"). 1498 verkaufte Erhard von K├Ânigsegg den Weiler zusammen mit dem benachbarten K├Ąfersulgen (im 14. Jahrhundert als Keverensulgen belegt) an die Deutschordenskommende Althausen. Das Meisterhaus am oberen Kreenrieder Weiher war Sitz des Schinders und Scharfrichters der Deutschordenskommende (ein Scharfrichter ist zuletzt 1410 durch ein Saulgauer Ratsprotokoll belegt).

Ragenreute: Der Ort liegt nord├Âstlich von Eichstegen (Richtung Altshausen) in einem Tal und wurde 1278 erstmals als Ragenrute erw├Ąhnt. 1278 verkauften Ulrich und Berthold von K├Ânigsegg einen Hof und eine M├╝hle (am in Richtung Altshauser Weiher flie├čenden M├╝hlbach) an den Deutschorden. Sp├Ąter kaufte dieser den gesamten Besitz Ragenreute.

Reute: Der Weiler Reute wurde 1219 erstmals als Riuiti, 1295 als R├╝tti bi Altshusen erw├Ąhnt. Durch Schenkungen verschiedener Adliger von 1272 bis 1325 kam der Ort nach und nach in den Besitz des Deutschordens.

Der Hof Zwartenberg (heute nicht mehr vorhanden) wurde zuerst 1236 als Zvirtumberg erw├Ąhnt und kam vermutlich vor 1236 in den Besitz des Klosters Boos, sp├Ąter des Klosters Baindt. 1398 verkaufte das Kloster Baindt den Hof an die Deutschordenskommende.

Geschichte Eichstegens von 1806 bis heute

Im Zuge der S├Ąkularisation wurde das Gebiet der Kommende Altshausen 1806 zun├Ąchst Teil des K├Ânigreichs Bayern, 1810 dann Teil des K├Ânigreichs W├╝rttemberg. Die heutige Gemeinde Eichstegen wurde 1822 gebildet.

Bis 1972 geh├Ârte Eichstegen zum Landkreis Saulgau, nach dessen Aufl├Âsung wurde die Gemeinde am 1. Januar 1973 Teil des Landkreises Ravensburg.

Einwohnerentwicklung

  • 1829 : 538 Einwohner
  • 1900 : 497 Einwohner
  • 1969 : 438 Einwohner
  • 2004 : 526 Einwohner

Sehensw├╝rdigkeiten

  • Marienkapelle in Eichstegen, moderner Bau von 1973, anstelle einer Kapelle aus dem 17./18. Jahrhundert errichtet
  • Dorfgemeinschaftshaus in Eichstegen (Umbau einer leerstehenden Scheune unter ├Âkologischen und denkmalpflegerischen Gesichtspunkten mit durch B├╝rgerbeteiligung finanzierter Solaranlage)
  • Wirtshausschild in Eichstegen
  • Kapelle in Ragenreute
  • Kapelle in Kreenried
  • Backh├Ąuschen in Kreenried

Wirtschaft und Infrastruktur

Eichstegen ist von Landwirtschaft und Forstwirschaft gepr├Ągt, die ca. 70% der Gemeindefl├Ąche beanspruchen. Neben Ackerland und ausgedehnten Gr├╝nlandfl├Ąchen gibt es ca. 360 ha Waldgebiet.

Verkehr

Eichstegen liegt an der Landesstra├če von Altshausen nach Ho├čkirch, unweit der Bundesstra├če 32. Die Gemeinde ist durch eine Buslinie mit Altshausen, Pfullendorf und Aulendorf verbunden und geh├Ârt dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an.

Literatur

  • Chronik des Kreises Ravensburg. Landschaft, Geschichte, Brauchtum, Kunst. Chroniken-Verlag Boxberg, Hinterzarten 1975
  • Oskar Sailer (Hrsg.): Der Kreis Ravensburg. Theiss, Stuttgart 1976 ISBN 3-8062-0145-5

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Wikipedia

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