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Letzte Änderung für Artikel Boms: 22.01.2006 15:06

Boms

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Wappen Karte
Wappen Position von Boms hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : T√ľbingen
Landkreis : Ravensburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 47¬į 58‚Ä≤ N, 09¬į 31‚Ä≤ O
47¬į 58‚Ä≤ N, 09¬į 31‚Ä≤ O
H√∂he : 616 m √ľ. NN
Fläche : 9,55 km²
Einwohner : 587 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 61 Einwohner je km²
Postleitzahl : 88361
Vorwahl : 07581
Kfz-Kennzeichen : RV
Gemeindeschl√ľssel : 08 4 36 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 1
88361 Boms
Website: www.boms.de
E-Mail-Adresse: verwaltung@boms.de
Politik
B√ľrgermeister : Peter Wetzel
Boms, Rathaus und Kirche
Boms, Rathaus und Kirche

Boms ist eine Gemeinde in Baden-W√ľrttemberg ( Deutschland ) und geh√∂rt zum Landkreis Ravensburg.

Seit 1972 ist die Gemeinde Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Altshausen mit Sitz in Altshausen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Boms liegt zwischen Bad Saulgau und Altshausen an der "Großen Europäischen Rhein-Donau- Wasserscheide ".

Gliederung

Neben Boms geh√∂ren die Teilorte Hundsr√ľcken, Schwarzenbach, Glochen sowie als Exklaven die Teilorte Litzelbach und Haggenmoos (bis 1833 auch Ingenhart) zur Gemeinde.

Geschichte

Im heutigen Gemeindegebiet lagen zwei römische Gutshöfe (bei Glochen und im Apsenwald).

Der Teilort Schwarzenbach wurde erstmals 1128 als Suerzebach urkundlich erw√§hnt. Von 1127-1311 ist Ortsadel belegt. Ulrich, Ritter von Schwarzenbach, ein Ministeriale der Grafen von Nellenburg, nannte sich 1230 auch Hundsrukke (nach dem heutigen Teilort Hundsr√ľcken).

Boms wurde erstmals 1275 als Bams urkundlich erw√§hnt, 1353 dann unter dem heutigen Namen Boms. Die Herkunft des Namens ist ungekl√§rt, vermutet wird eine Ableitung von bameze = Baumgut. Boms und seine Umgebung waren in zahlreiche kleinste Parzellen und Herrschaftsgebiete aufgeteilt, unter anderem geh√∂rten Gebiete zu Friedberg -Scheer, zur vorder√∂sterreichischen Landvogtei Schwaben , zum Gebiet der Herren von K√∂nigsegg , zur Kommende Altshausen der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund und zu den Kl√∂stern Weingarten und Schussenried. Von 1414 bis 1683 kam Boms durch K√§ufe nach und nach fast vollst√§ndig in den Besitz der Deutschordenskommende Altshausen. Die Hohheitsrechte hatte bis zu deren Verpf√§ndung an den Deutschorden 1759 das vorder√∂sterreichische Amt Geigelbach inne. Im Zuge der S√§kularisation wurde das Gebiet der Kommende Altshausen 1806 zun√§chst Teil des K√∂nigreichs Bayern, 1810 dann Teil des K√∂nigreichs W√ľrttemberg.

Am 25. April 1869 wurde in Boms eine Haltestelle der Allgäubahn (Teilstrecke Herbertingen - Aulendorf) eröffnet, die inzwischen nicht mehr bedient wird.

Bis 1972 gehörte Boms zum Landkreis Saulgau, nach dessen Auflösung wurde die Gemeinde am 1. Januar 1973 Teil des Landkreises Ravensburg.

Einwohnerentwicklung

  • 1829: 370 Einwohner
  • 1900: 458 Einwohner
  • 1969: 466 Einwohner
  • 2004: 577 Einwohner

Sehensw√ľrdigkeiten

  • Pfarrkirche Unserer Lieben Frau von La Salette: Die Pfarrkirche St. Urban in Boms wurde 1275 erstmals urkundlich erw√§hnt, 1361 wurde sie von ihrem Kastenvogt Hartuid Kr√∂wel dem Kloster Habsthal gestiftet. Seit 1558 wurde die Pfarrei von der St.-Katharinen-Kaplanei in Saulgau betreut. 1728 verkaufte das Kloster Habsthal das Patronat und die Besitzrechte an die Deutschordenskommende Altshausen. Erst 1869 erhielt Boms einen eigenen Pfarrer. 1882 wurde die Kirche umgebaut und Unserer Lieben Frau von La Salette geweiht.
  • Dorfgemeinschaftshaus von 1998
  • Dorfbrunnen von Dagmar Geiger

Wirtschaft und Infrastruktur

Boms ist mit etwa 400 ha Ackerland und 350 ha Dauergr√ľnland von der Landwirtschaft gepr√§gt, zudem gibt es 162 ha Privatwald. Viele Einwohner pendeln in die Stadt Bad Saulgau und nach Altshausen aus.

Verkehr

Boms ist durch Buslinien mit Bad Saulgau, Altshausen, Aulendorf und Ravensburg verbunden. Die Gemeinde gehört zum Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo).

Boms liegt an der Bundesstra√üe 32 zwischen Bad Saulgau und Altshausen, etwa 6 km s√ľdlich von Bad Saulgau.

Literatur

  • Chronik des Kreises Ravensburg. Landschaft, Geschichte, Brauchtum, Kunst. Chroniken-Verlag Boxberg, Hinterzarten 1975
  • Oskar Sailer (Hrsg.): Der Kreis Ravensburg. Theiss, Stuttgart 1976 ISBN 3-8062-0145-5

Weblinks

Commons: Boms ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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