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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Rastatt: 13.02.2006 00:54

Landkreis Rastatt

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Wappen Karte
Wappen Landkreis Rastatt Lage des Landkreises Rastatt in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Region : Mittlerer Oberrhein
Verwaltungssitz : Rastatt
Fl├Ąche : 738,83 km┬▓
Einwohner : 228.248 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 309 Einwohner/km┬▓
Kfz-Kennzeichen : RA, BH (alt f├╝r B├╝hl)
Kreisschl├╝ssel : 08 2 16
Kreisgliederung: 23 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Herrenstra├če 15
76437 Rastatt
Website : www.landkreis-rastatt.de
E-Mail-Adresse: post@landkreis-rastatt.de
Politik
Landrat : J├╝rgen B├Ąuerle
Karte
Bild:Baden_wuerttemberg_ra.png

Der Landkreis Rastatt ist ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg. Er geh├Ârt zur Region Mittlerer Oberrhein im Regierungsbezirk Karlsruhe. Er grenzt im Norden an den Landkreis Karlsruhe, im Osten an den Landkreis Calw, im S├╝dosten an den Landkreis Freudenstadt und im S├╝den an den Ortenaukreis. Im Westen bildet der Rhein die nat├╝rliche Grenze zu Frankreich mit den dortigen Arondissements Wissembourg und Haguenau innerhalb des D├ępartements Bas-Rhin . Die kreisfreie Stadt Baden-Baden liegt mit einer Fl├Ąche von 140,2 km┬▓ als Enklave vollst├Ąndig innerhalb des Kreisgebiets.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis Rastatt hat Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene und am Nordschwarzwald, dessen h├Âchste Erhebung, die Hornisgrinde, nur wenige Kilometer s├╝dlich der Kreisgrenze liegt. Die h├Âchste Erhebung des Landkreises Rastatt ist der Hohe Ochsenkopf , dessen Gipfel 1054 m ├╝ber dem Meer aufragt. Im Westen grenzt der Landkreis an den Rhein und somit auch an Frankreich.

Geschichte

Der Landkreis Rastatt geht zur├╝ck auf das alte Oberamt bzw. Bezirksamt Rastatt, das zun├Ąchst als Stadtamt sowie Erstes Landamt, sp├Ąter als Stadt- und Erstes Landamt sowie Zweites Landamt bestand, 1815 jedoch zum Oberamt Rastatt vereinigt wurde. Im Laufe der Geschichte wurde das sp├Ątere Bezirksamt Rastatt mehrmals ver├Ąndert. So nahm es 1872 die Gemeinden des aufgel├Âsten Bezirksamtes Gernsbach sowie 1924 einige Gemeinden des aufgel├Âsten Bezirksamtes Baden auf. 1939 wurde das Bezirksamt Rastatt in den Landkreis Rastatt ├╝berf├╝hrt. Die Gemeinden des heutigen Kreisgebiets geh├Ârten jedoch seit dem 19. Jahrhundert neben den bereits genannten Bezirks├Ąmtern Baden und Gernsbach auch zu den Bezirks├Ąmtern Achern und B├╝hl. Nach 1939 gab es im heutigen Kreisgebiet jedoch nur noch die beiden Landkreise Rastatt und B├╝hl. Gleichzeitig wurde der Stadtkreis Baden-Baden errichtet. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der (alte) Landkreis Rastatt mit den meisten Gemeinden des Landkreises B├╝hl, einigen Gemeinden des Landkreises Kehl und einer ehemals w├╝rttembergische Gemeinde (Loffenau, Landkreis Calw) zum neuen Landkreis Rastatt vereinigt. Der Stadtkreis Baden-Baden blieb erhalten, wenngleich bereits in den 1950er Jahren versucht wurde, diesen wieder in den Landkreis zu integrieren. Baden-Baden blieb jedoch kreisfrei ist somit heute die kleinste Stadt dieser Art in Baden-W├╝rttemberg. Der Landkreis Rastatt umfasst nach Abschluss der Gemeindereform noch 23 Gemeinden, darunter 6 St├Ądte und hiervon wiederum 3 " Gro├če Kreisst├Ądte " (B├╝hl, Gaggenau und Rastatt). Gr├Â├čte Stadt ist Rastatt, kleinste Gemeinde ist derzeit Weisenbach.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-W├╝rttemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 189.637
31. Dezember 1975 188.535
31. Dezember 1980 189.114
31. Dezember 1985 190.062
27. Mai 1987 ┬╣ 194.603
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 204.571
31. Dezember 1995 218.982
31. Dezember 2000 223.328
30. Juni 2005 228.248

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gew├Ąhlt. Dieses Gremium w├Ąhlt den Landrat f├╝r eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repr├Ąsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Aussch├╝sse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet z├Ąhlen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Aussch├╝sse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschl├╝sse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht . Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landr├Ąte des Landkreises B├╝hl seit 1945:

  • 1946 - 1951 : Edwin Gr├╝ninger
  • 1951 - 1971 : Erwin Trippel
  • 1971 - 1972 : Josef Gro├čmann

Die Oberamtm├Ąnner bzw. Landr├Ąte des Oberamts bzw. Bezirksamts bzw. Landkreises Rastatt seit 1803 :

  • 1803 - 1815 : Josef Bendikt Spinner (1810-1815 beim Stadt- und Ersten Landamt)
  • 1810 - 1815 : Johann Baptist Schafheitlin (beim Zweiten Landamt)
  • 1815 - 1816 : Josef Odenwald
  • 1816 - 1819 : Emmerich Wilhelm Kirn
  • 1819 - 1832 : Karl M├╝ller
  • 1832 - 1844 : Friedrich Theodor Schaaff
  • 1844 - 1850 : Gottlieb Friedrich Lang
  • 1850 : Adolf Sch├╝tt
  • 1850 - 1855 : Rudolf Graf von Hennin
  • 1856 - 1871 : Ludwig Schaible
  • 1872 - 1874 : Eduard Engelhorn
  • 1874 - 1886 : Karl Richard
  • 1886 - 1889 : Max F├Âhrenbach
  • 1889 - 1891 : Otto Beck
  • 1891 - 1899 : Albert Muth
  • 1899 - 1908 : Oskar Frech
  • 1908 - 1919 : Karl Hoerst
  • 1919 - 1924 : Julius Guth-Bender
  • 1924 - 1934 : Alfred Trischeler
  • 1935 - 1938 : Karl M├╝ller
  • 1938 - 1945 : Paul Baer
  • 1945 - 1947 : Pius Uhrig
  • 1947 - 1956 : Cuno Wilderich
  • 1956 - 1972 : Erwin Burkard
  • 1973 - 1989 : Dr. Erich W├╝rfel
  • 1989 - 2005 : Dr. Werner Hudelmaier
  • 2005 - 2006 : J├╝rgen B├Ąuerle

Wappen

Das Wappen des Landkreises Rastatt zeigt in geviertem Schild: 1 in Gold eine rote Weinleiter, 2 in Blau eine goldene Traube, 3 in Blau eine blau besamte, gef├╝llte goldene Rose mit gr├╝nen Kelchbl├Ąttern, 4 in Gold ein roter Schr├Ągbalken. Das Wappen wurde am 24. Mai 1974 vom Innenministerium Baden-W├╝rttemberg verliehen.

Fr├╝heres Wappen des Landkreises Rastatt
Fr├╝heres Wappen des Landkreises Rastatt

Die Wappenbilder symbolisieren zum einen die ehemaligen Herrschaften im Kreisgebiet, die Grafen von Eberstein ("Ebersteinische Rose") und die Markgrafen von Baden (roter Schr├Ągbalken), zum anderen handelt es sich um wirtschaftliche Symbole (Traube und Weinleiter), die f├╝r den Obst- und Weinbau im Landkreis stehen. Die Weinleiter ist auch im Wappen der Kreisstadt Rastatt enthalten.

Der alte Landkreis Rastatt hatte vor 1973 ein anderes Wappen. Dieses zeigte in Gold einen roten Schr├Ągbalken, begleitet oben von einer roten Weinleiter und unten von einer roten heraldischen Rose mit blauem Butzen und gr├╝nen Kelchbl├Ąttern. Dieses Wappen, das vom Innenministerium Baden-W├╝rttemberg am 23. M├Ąrz 1964 verliehen worden war, f├╝hrte somit zum Gro├čteil bereits die Symbole des heutigen Wappens, lediglich die Weintraube wurde im neuen Wappen beigef├╝gt.

(Unter der Adresse http://www.gewerbeschule-rastatt.de/_index-wappen.htm findet man die Wappen aller Gemeinden der Landkreises.)

Wirtschaft und Infrastruktur

In der gesamten Region herrscht ein innovationsfreudiges Klima, von dem in der Vergangenheit bereits zahlreiche technologiepolitische Offensiven ausgingen. Dar├╝ber hinaus bietet das Steinbeis-Transferzentrum f├╝r Unternehmens- und Verwaltungsmanagement eine ausgezeichnete Anlaufstelle f├╝r Unternehmen: Hier kann Fachwissen jederzeit abgerufen werden ÔÇô sei es bei Dienstleistungen, bei der Entwicklung von neuen technologischen Produkten oder Verfahren oder bei der Unterst├╝tzung technischer Entwicklungsprojekte allgemein.

Gewerbefl├Ąchenmobilisierung und die Bereitstellung und Entwicklung von Gewerbefl├Ąchen haben f├╝r die Wirtschaftsf├Ârderung des Landkreises eine herausragende Bedeutung. Nicht nur die drei Gro├čen Kreisst├Ądte Rastatt, Gaggenau und B├╝hl haben in den letzten Jahren gro├če Anstrengungen unternommen, verkehrsg├╝nstige Gewerbegebiete zu erschlie├čen, bei denen dem ├Âkologischen Gedanken in besonderer Weise Rechnung getragen wurde. Auch die kleineren Gemeinden k├Ânnen mit attraktiven Angeboten aufwarten, die im Zusammenhang mit bereits vorhandenen Ansiedlungen zu interessanten Synergieeffekten f├╝hren.

Verkehr

Durch das Kreisgebiet f├╝hrt die Bundesautobahn A 5 Basel - Karlsruhe, mehrere Bundesstra├čen, darunter die B 3 Basel - Karlsruhe, die B 36, die B 500 ("Schwarzwald-Hochstra├če", die in Baden-Baden beginnt) und die B 462 ("Schwarzwald-T├Ąlerstra├če"). Zahlreiche Landes- und Kreisstra├čen erschlie├čen ferner das Kreisgebiet. Ein wichtiger Bahnknotenpunkt ist Rastatt (Strecke Karlsruhe-Basel und die Murgtalbahn in Richtung Freudenstadt). Das Kreisgebiet ist auch erschlossen durch das Stadtbahnnetz Karlsruhe. 3 Linien f├╝hren von Karlsruhe kommend ├╝ber B├╝hl nach Achern, Baden-Baden und Forbach. Ferner liegt auf dem Kreisgebiet (Gemeinde Rheinm├╝nster, Ortsteil S├Âllingen) der Regionalflughafen "Baden-Airpark", der mit 623.000 Flugg├Ąsten im Jahre 2004 einer der gr├Â├čten Regionalflughafen Deutschlands ist.

Kreiseinrichtungen

Der Landkreis Rastatt ist Schultr├Ąger des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums Durmersheim, folgender Beruflichen Schulen : Gewerbeschule B├╝hl, Gewerbeschule Gaggenau - Carl-Benz-Schule - , Gewerbeschule Rastatt, Gewerbeschule Gernsbach - Papiermacherschule - mit Papiermacherzentrum, Handelslehranstalt (Kaufm├Ąnnische Schule) B├╝hl, Handelslehranstalt (Kaufm├Ąnnische Schule) Gernsbach, Handelslehranstalt (Kaufm├Ąnnische Schule) Rastatt, Elly-Heuss-Knapp-Schule (Hauswirtschaftlich-sozialp├Ądagogische Schule) B├╝hl und Anne-Frank-Schule (Hauswirtschaftlich-sozialp├Ądagogische Schule) Rastatt ferner folgender Sonderschulen : Rheintalschule (F├Ârderschule) B├╝hl, Hildaschule (F├Ârderschule) Durmersheim, Erich-K├Ąstner-Schule (F├Ârderschule) Gaggenau, Augusta-Sibylla-Schule (F├Ârderschule) Rastatt, Pestalozzi-Schule f├╝r K├Ârper- und Geistigbehinderte Rastatt und Astrid-Lindgren-Schule f├╝r Sprachbehinderte Iffezheim mit Schulkindergarten.

Der Landkreis Rastatt ist zusammen mit der Stadt Baden-Baden Gesellschafter der Klinikum Mittelbaden gemeinn├╝tzige GmbH mit Sitz in Baden-Baden. Diese f├╝hrt die Stadtklinik Baden-Baden sowie die Kliniken und Pflegeeinrichtungen des Landkreises Rastatt und zwar die Kreiskrankenh├Ąuser B├╝hl, Forbach und Rastatt, die Klinik f├╝r Geriatrische Rehabilitation Gernsbach, das Alters- und Pflegeheim Kuppenheim, das Erich-Burger-Heim B├╝hl, das Kreispflegeheim Hub und die beiden Pflegeheime Schafberg in Lichtental und Theresienheim Baden-Baden.

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

St├Ądte

  1. B├╝hl - Gro├če Kreisstadt (29.387)
  2. Gaggenau - Gro├če Kreisstadt (29.769)
  3. Gernsbach (14.644)
  4. Kuppenheim (7.608)
  5. Lichtenau (5.081)
  6. Rastatt - Gro├če Kreisstadt (47.710)

Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverb├Ąnde

  1. Gemeindeverwaltungsverband "Nachbarschaftsverband Bischweier-Kuppenheim" mit Sitz in Kuppenheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt Kuppenheim und Gemeinde Bischweier
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt B├╝hl mit der Gemeinde Ottersweier
  3. Gemeindeverwaltungsverband Durmersheim mit Sitz in Durmersheim; Mitgliedsgemeinden: Gemeinden Au am Rhein, Bietigheim (Baden), Durmersheim und Elchesheim-Illingen
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Gernsbach mit den Gemeinden Loffenau und Weisenbach
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Rastatt mit den Gemeinden Iffezheim, Muggensturm, ├ľtigheim und Steinmauern
  6. Gemeindeverwaltungsverband Rheinm├╝nster-Lichtenau mit Sitz in Rheinm├╝nster; Mitgliedsgemeinden: Stadt Lichtenau und Gemeinde Rheinm├╝nster
  7. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Sinzheim mit der Gemeinde H├╝gelsheim

Gemeinden

  1. Au am Rhein (3.356)
  2. Bietigheim (6.076)
  3. Bischweier (3.146)
  4. B├╝hlertal (8.129)
  5. Durmersheim (11.954)
  6. Elchesheim-Illingen (3.253)
  7. Forbach (5.589)
  8. H├╝gelsheim (4.714)
  9. Iffezheim (4.909)
  10. Loffenau (2.701)
  11. Muggensturm (6.227)
  12. ├ľtigheim (4.334)
  13. Ottersweier (6.392)
  14. Rheinm├╝nster (6.552)
  15. Sinzheim (11.145)
  16. Steinmauern (2.916)
  17. Weisenbach (2.656)

St├Ądte und Gemeinden vor der Kreisreform

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform geh├Ârten zum (alten) Landkreis Rastatt seit 1938 insgesamt 45 Gemeinden , darunter die vier St├Ądte Gaggenau, Gernsbach, Kuppenheim und die Kreisstadt Rastatt, die seit 1956 Gro├če Kreisstadt war.

Am 7. M├Ąrz 1968 stellte der Landtag von Baden-W├╝rttemberg die Weichen f├╝r eine Gemeindereform . Mit dem Gesetz zur St├Ąrkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es m├Âglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu gr├Â├čeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Rastatt machte die Gemeinde Rotenfels, die sich am 1. Januar 1970 mit der Stadt Gaggenau vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1972 wurde Ebersteinburg in den Stadtkreis Baden-Baden und am 1. April 1972 Waldprechtsweier in die Gemeinde Malsch (Landkreis Karlsruhe) eingegliedert. Beide Gemeinden verlie├čen somit den Landkreis Rastatt. Die noch verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Rastatt gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergr├Â├čerten Landkreis Rastatt auf, doch gab dieser am 1. Januar 1974 noch die Gemeinde Haueneberstein und am 1. Januar 1975 die Gemeinde Sandweier, die beide zum alten Landkreis Rastatt geh├Ârten, an den Stadtkreis Baden-Baden ab.

Gr├Â├čte Gemeinde des alten Landkreises Rastatt war die Gro├če Kreisstadt Rastatt, kleinste Gemeinde war Freiolsheim.

Der alte Landkreis Rastatt umfasste zuletzt eine Fl├Ąche von 545 km┬▓ und hatte bei der Volksz├Ąhlung 1970 insgesamt 143.150 Einwohner.

Die Gemeinden des alten Landkreises Rastatt vor der Gemeindereform. Bis auf Waldprechtsweier, das infolge der Eingliederung nach Malsch zum Landkreis Karlsruhe kam, sowie die drei in den Stadtkreis Baden-Baden eingegliederten Gemeinden ┬╣), geh├Âren alle Gemeinden auch heute noch zum Landkreis Rastatt.

Landkreis Rastatt vor der Kreisreform
Landkreis Rastatt vor der Kreisreform
fr├╝here Gemeinde heutige Gemeinde Einwohnerzahl am 6. Juni 1961
Au am Rhein Au am Rhein 2.301
Au im Murgtal Weisenbach 716
Bermersbach Forbach (Baden) 1.020
Bietigheim Bietigheim (Baden) 4.596
Bischweier Bischweier 1.274
Durmersheim Durmersheim 6.351
Ebersteinburg ┬╣ Baden-Baden 950
Elchesheim Elchesheim-Illingen 1.140
Forbach Forbach (Baden) 3.223
Freiolsheim Gaggenau 372
Gaggenau, Stadt Gaggenau 17.111
Gausbach Forbach (Baden) 1.120
Gernsbach, Stadt Gernsbach 6.446
Haueneberstein ┬╣ Baden-Baden 2.305
Hilpertsau Gernsbach 1.076
H├Ârden Gaggenau 2.198
H├╝gelsheim H├╝gelsheim 1.195
Iffezheim Iffezheim 3.067
Illingen Elchesheim-Illingen 1.010
Kuppenheim, Stadt Kuppenheim 4.391
Langenbrand Forbach (Baden) 1.032
Lautenbach Gernsbach 612
Michelbach Gaggenau 1.830
Muggensturm Muggensturm (Baden) 4.052
Niederb├╝hl Rastatt 1.911
Oberndorf Kuppenheim 635
Obertsrot Gernsbach 1.438
Oberweier Gaggenau 985
├ľtigheim ├ľtigheim 3.147
Ottersdorf Rastatt 1.615
Plittersdorf Rastatt 1.906
Rastatt, Gro├če Kreisstadt Rastatt 24.067
Rauental Rastatt 912
Reichental Gernsbach 1.089
Rotenfels Gaggenau 3.523
Sandweier ┬╣ Baden-Baden 2.368
Selbach Gaggenau 1.051
S├Âllingen Rheinm├╝nster 708
Staufenberg Gernsbach 1.268
Steinmauern Steinmauern 1.820
Sulzbach Gaggenau 985
Waldprechtsweier Malsch 1.025
Weisenbach Weisenbach 1.789
Wintersdorf Rastatt 1.229
W├╝rmersheim Durmersheim 846

Literatur

  • Ulrich Coenen: Die Baukunst der n├Ârdlichen Ortenau. Denkm├Ąler in B├╝hl, B├╝hlertal, Ottersweier, Lichtenau, Rheinm├╝nster und Sinzheim, Karlsruhe 1993.
  • Harald Fai├čt: Landwirtschaft und Hakenkreuz im Bezirk B├╝hl, Von der Agrarkrise (1926/27) bis zum Aufbau des Reichsn├Ąhrstandes (1936/37), Pro Universitate Verlag, Sinzheim 1995.
  • Harald Fai├čt: Die Marktfrage als Machtfrage - Kontinuit├Ąt und Wandel im l├Ąndlichen Raum: Der Agrarsektor im Bezirk B├╝hl in den Jahren 1927 - 1937, in: Die Ortenau, 74 (1994), S.549-592.
  • Kunst- und Kulturdenkmale im Landkreis Rastatt und in Baden-Baden, herausgegeben vom Landkreis Rastatt und der Stadt Baden-Baden, erschienen im Konrad-Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1599-5
  • Das Land Baden-W├╝rttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht B├Ąnden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-W├╝rttemberg; Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe; Stuttgart, 1976, ISBN 3-17-002542-2

Weblinks


Wikipedia

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