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Letzte Änderung für Artikel Ludwigsburg: 19.02.2006 00:00

Ludwigsburg

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Wappen Karte
Wappen von Ludwigsburg Deutschlandkarte, Position von Ludwigsburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Regionalverband : Stuttgart
Landkreis : Ludwigsburg
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 54' N, 09┬░ 12' O
48┬░ 54' N, 09┬░ 12' O
H├Âhe : 288 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 43,33 km┬▓
Einwohner : 87.572 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 2.021 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 20,5 %
Postleitzahl : 71601-71642 (alt: 7140)
Vorwahl : 07141
Kfz-Kennzeichen : LB
Gemeindeschl├╝ssel : 08 1 18 048
Adresse der
Stadtverwaltung:
Wilhelmstra├če 11
71638 Ludwigsburg
Offizielle Website: www.ludwigsburg.de
E-Mail-Adresse: rathaus@stadt.ludwigsburg.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Werner Spec

Ludwigsburg ist eine Stadt in der Mitte Baden-W├╝rttembergs, etwa 12 km n├Ârdlich der Stuttgarter Innenstadt . Sie ist die Kreisstadt und mit ├╝ber 87.000 Einwohnern auch die gr├Â├čte Stadt des Landkreises Ludwigsburg, zugleich ist sie nach Esslingen am Neckar die zweitgr├Â├čte Mittelstadt Baden-W├╝rttembergs. Zusammen mit Kornwestheim bildet Ludwigsburg ein Mittelzentrum f├╝r die umliegenden Gemeinden.

Die Einwohnerzahl Ludwigsburgs ├╝berschritt um das Jahr 1901 die 20.000er-Grenze. 1935 wurde Ludwigsburg Stadtkreis , geh├Ârte aber weiterhin zum Oberamt bzw. Landkreis Ludwigsburg. 1945 wurde Ludwigsburg "unmittelbare Kreisstadt". Mit Inkrafttreten der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 wurde Ludwigsburg zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Ludwigsburg liegt am so genannten "Langen Feld" auf einer Hochfl├Ąche des Neckarbeckens, zwischen dem Neckartal und dem Hohenasperg. Durch das innere Stadtgebiet flie├čt der T├Ąlesbach, der ca. 3 km nord├Âstlich in den Neckar m├╝ndet. Die inzwischen eingemeindeten Stadtteile Neckarweihingen, Hoheneck und Poppenweiler liegen direkt am Neckar. Der h├Âchste Punkt des Stadtgebietes befindet sich auf dem Lemberg; seine H├Âhe betr├Ągt 365,1 m ├╝ber Normalnull , der tiefste Punkt liegt am Neckar und ist 196 m hoch gelegen.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Ludwigsburg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt und geh├Âren alle zum Landkreis Ludwigsburg:
Marbach am Neckar, Erdmannhausen, Affalterbach, Remseck am Neckar, Kornwestheim, M├Âglingen, Asperg, Tamm, Freiberg am Neckar und Benningen am Neckar.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Ludwigsburgs besteht aus der Kernstadt und 7 Stadtteilen. Die Kernstadt wird in die Stadtbezirke Mitte (01), West (02), Nord (03), Ost (04) und S├╝d (05) unterteilt. Die Stadtteile sind: Pflugfelden (06), Eglosheim (07), Hoheneck (08), O├čweil (09), Gr├╝nb├╝hl (10), Neckarweihingen (11) und Poppenweiler (12).

Daneben unterscheidet man gelegentlich noch weitere Wohnpl├Ątze oder Wohngebiete, deren Namen sich im Laufe der Zeit eingeb├╝rgert haben. Die Grenzen sind hier jedoch meist nicht genau festgelegt. Hierzu geh├Âren zum Beispiel der Kugelberg, der Markenhof, Monrepos, M├Ąurach, das Osterholz und Schl├Â├člesfeld.

Raumplanung

Ludwigsburg bildet mit der s├╝dlichen Nachbarstadt Kornwestheim ein Mittelzentrum in der Region Stuttgart, deren Oberzentrum die Stadt Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Ludwigsburg/Kornwestheim geh├Âren noch die St├Ądte und Gemeinden im S├╝den und Osten des Landkreises, im Einzelnen: Affalterbach, Asperg, Benningen am Neckar, Erdmannhausen, Freiberg am Neckar, Gro├čbottwar, Hemmingen, Marbach am Neckar, Markgr├Âningen, M├Âglingen, Murr, Oberstenfeld, Pleidelsheim, Remseck am Neckar, Schwieberdingen und Steinheim an der Murr.

Geschichte

Residenzschloss Ludwigsburg
Residenzschloss Ludwigsburg

Das Mittlere Neckarland, in dem Ludwigsburg liegt, war schon in der Steinzeit und in der Bronzezeit besiedelt. Zahlreiche Funde aus dem Stadtgebiet und der n├Ąheren Umgebung sind aus der keltischen Siedlungszeit erhalten geblieben.

Gegen Ende des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung besetzten die R├Âmer die Region. Sie verlegten um 150 den Limes weiter ├Âstlich und beherrschten die Region bis die Alemannen 260 das Neckarland besetzten. Auch die alemannische Besiedlung ist durch Grabfunde auf dem heutigen Stadtgebiet nachgewiesen.

Ludwigsburg entstand zu Anfang des 18. Jahrhunderts ( 1718 - 1723 ) durch den Bau des gr├Â├čten unzerst├Ârten Barockschlosses Deutschlands unter Herzog Eberhard Ludwig von W├╝rttemberg. Urspr├╝nglich plante Eberhard Ludwig nur ein Lustschloss, mit dessen Bau 1704 begonnen wurde. Das Beispiel anderer F├╝rsten weckte in ihm jedoch den Wunsch, seine absolutistische Macht durch die Gr├╝ndung einer Stadt herauszustellen. Die barocken Bauten wurden durch das Jagd- und Lustschloss Favorite ( 1713 - 1728 ) und das Seeschloss Monrepos ( 1764 - 1768 ) erg├Ąnzt.

Ab 1709 entstand beim Schloss eine Siedlung, welche am 3. April 1718 die Stadtrechte erhielt. Im gleichen Jahr wurde Ludwigsburg Sitz eines Oberamtes , aus dem 1938 der Landkreis Ludwigsburg hervorging.

Residenzschloss Ludwigsburg, Innenhof
Residenzschloss Ludwigsburg, Innenhof
Jagd- und Lustschloss Favorite
Jagd- und Lustschloss Favorite
Schloss Monrepos
Schloss Monrepos

In den Jahren zwischen 1730 und 1800 wechselte die k├Ânigliche Residenz mehrmals zwischen Stuttgart und Ludwigsburg hin und her. 1800 wurde W├╝rttemberg von Frankreich unter Napol├ęon Bonaparte besetzt und zum B├╝ndnis mit Frankreich gezwungen. 1806 nahm Kurf├╝rst Friedrich die von Napol├ęon verliehene W├╝rde des K├Ânigs von W├╝rttemberg an. 1812 wurde in Ludwigsburg das w├╝rttembergische Heer f├╝r Napol├ęons Russlandfeldzug aufgestellt. Die Mehrzahl der Soldaten ├╝berlebte ihn nicht.

1921 wurde Ludwigsburg gr├Â├čte Garnison in S├╝dwestdeutschland. 1926 wurde im Zuge des Baus der Nord-S├╝d-Leitung das noch heute existente gro├če Umspannwerk in Ludwigsburg-Hoheneck gebaut, welches auch heute noch ein zentraler Knotenpunkt im Stromnetz Baden-W├╝rttembergs darstellt.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt - im Vergleich zu anderen deutschen St├Ądten - m├Ą├čige Zerst├Ârungen. Die Bev├Âlkerung hatte 1.500 Tote zu beklagen.

Nach dem Krieg unterhielten die Amerikaner etwa 45 Jahre lang am Rande der Stadt die gro├če Garnison Pattonville mit einer US Army Highschool. 1956 wurde die Tradition als deutsche Garnisonsstadt durch die Bundeswehr wieder aufgenommen.

1966 wurde die P├Ądagogische Hochschule und die Staatliche Sportschule Ludwigsburg eingeweiht. 1974 entstand die schlimmste Baus├╝nde Ludwigsburgs, das Marstall-Center, das seitdem als Hochhaus-Klotz ├╝ber der barocken Altstadt thront.

2004 feierte das Residenzschloss Ludwigsburg seinen 300. Geburtstag mit der Er├Âffnung der Barockgalerie und des Keramikmuseums im Residenzschloss.

Christliche Konfessionen

Katholische Pfarrkirche am Marktplatz. Urspr├╝nglich Kirche der Reformierten Gemeinde. Im Vordergrund Marktbrunnen mit Statue des Stadtgr├╝nders Eberhard Ludwig.
Katholische Pfarrkirche am Marktplatz. Urspr├╝nglich Kirche der Reformierten Gemeinde. Im Vordergrund Marktbrunnen mit Statue des Stadtgr├╝nders Eberhard Ludwig.
Evangelische Stadtkirche am dem Marktplatz. Evangelische und katholische Kirche stehen einander gegen├╝ber.
Evangelische Stadtkirche am dem Marktplatz. Evangelische und katholische Kirche stehen einander gegen├╝ber.

Das Gebiet der heutigen Stadt Ludwigsburg geh├Ârte urspr├╝nglich ├╝berwiegend zum Bistum Konstanz (Archidiakonat vor dem Wald), Eglosheim jedoch zum Bistum Speyer (Archidiakonat zur Hl. Dreifaltigkeit). Wie in ganz W├╝rttemberg wurde auch im Raum Ludwigsburg ab 1534 die Reformation eingef├╝hrt, infolgedessen das Gebiet ├╝ber viele Jahrhunderte ├╝berwiegend protestantisch war. Die ersten evangelischen Bewohner der Stadt Ludwigsburg waren zun├Ąchst den Kirchengemeinden O├čweil und Eglosheim zugeordnet. 1711 wurde Ludwigsburg eine eigene Pfarrei und 1718 wurde sie anstelle von Markgr├Âningen Sitz des Superintendenten (Dekans). Doch erst 1726 , nach Fertigstellung der evangelischen Stadtkirche, hatte die junge Gemeinde auch ein eigenes Gotteshaus. Auch den zugewanderten reformierten Gemeindegliedern wurde zun├Ąchst von Herzog Eberhard Ludwig eine eigene Kirche versprochen und als solche auch mit dem Bau gegen├╝ber der evangelischen Stadtkirche begonnen. Nach der Fertigstellung 1781 wurde diese jedoch als lutherische Garnisonskirche eingeweiht. 1823 wurden die reformierten Gemeindeglieder in die (lutherische) Landeskirche W├╝rttembergs eingegliedert. 1903 wurde die neue Garnisonskirche (die heutige Friedenskirche) erbaut. Die bisherige Garnisonskirche wurde 1906 katholische Pfarrkirche "Zur heiligsten Dreieinigkeit".

Im 20. Jahrhundert entstanden aufgrund starken Anwachsens der protestantischen Gemeinde 5 weitere Kirchengemeinden bzw. Kirchen und zwar die Auferstehungskirche ( 1934 ), die Erl├Âserkirche ( 1936 ), die Martinskirche ( 1954 ), die Paul-Gerhardt-Kirche ( 1958 ) und die Kreuzkirche ( 1964 ). Heute bilden alle 7 Kirchengemeinden zusammen mit der Kirchengemeinde Pflugfelden die Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg. Weitere Kirchengemeinden im Stadtgebiet Ludwigsburg sind Eglosheim, Hoheneck, Neckarweihingen, O├čweil und Poppenweiler. Sie alle geh├Âren zum Dekanat Ludwigsburg innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg . Ludwigsburg war zwischen 1823 und 1956 sowie zwischen 1992 und 2003 auch Sitz einer Pr├Ąlatur .

Schon seit der Stadtgr├╝ndung gab es in Ludwigsburg auch Katholiken . Es waren vor allem italienische K├╝nstler und Bauarbeiter am Schloss. Ab 1725 konnten sie in Privath├Ąusern ihre Gottesdienste feiern. Der katholische w├╝rttembergische Herzog Alexander lie├č 1733 die Schlosskapelle in ein katholisches Gotteshaus umwandeln. Doch waren beide Konfessionen erst ab 1806 gleichberechtigt. 1807 entstand eine katholische Garnisonsgemeinde. Ab 1810 konnten die Katholiken in der Garnisonskirche, die seitdem simultan genutzt wurde, ihre Gottesdienste halten. Nach dem Neubau der Garnisonskirche 1903 (der heutigen Friedenskirche) wurde die bisherige Garnisonskirche vollst├Ąndig den Katholiken ├╝berlassen. Diese richteten dort die heutige Stadtpfarrkirche "Zur heiligsten Dreieinigkeit" ein. Ludwigsburg wurde sp├Ąter Sitz eines Dekanats innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Die Pfarrei "Zur heiligsten Dreieinigkeit", Innenstadt bildet heute mit der 1969 gegr├╝ndeten Pfarrei St. Elisabeth, Gr├╝nb├╝hl (Kirche von 1965 ), der 1973 gegr├╝ndeten Pfarrei Auferstehung Christi, Neckarweihingen und der 1974 gegr├╝ndeten Pfarrei St. Paulus Ludwigsburg eine Seelsorgeeinheit. Die zweite Seelsorgeeinheit im Ludwigsburger Stadtgebiet umfasst die 1960 gegr├╝ndete Pfarrei St. Johann Baptist, Weststadt (Kirche von 1959 )und die 1962 gegr├╝ndete Pfarrei St. Thomas Morus, Eglosheim (Kirche von 1955 ). Alle sechs Gemeinden bilden die Katholische Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg. Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Ludwigsburg auch Freikirchen , darunter zwei Evangelisch-methodistische Kirchen (Christuskirche und Erl├Âserkirche), zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG), eine Evangelische T├Ąufergemeinde , eine Gemeinde der Volksmission entschiedener Christen, eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten und das Biblische Glaubenszentrum e.V.. Ferner haben der landeskirchliche altpietistische Gemeinschaftsverband und der S├╝ddeutsche Gemeinschaftsverband Gemeinden in Ludwigsburg.

Auch die Neuapostolische Kirche ist mit einer Kirche in Ludwigsburg vertreten.

Auf dem 1761 angelegten "Alten Friedhof" in Ludwigsburg befindet sich die Grablege von K├Ânig Wilhelm II. von W├╝rttemberg.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze). Bild:Population Statistics Ludwigsburg (W├╝rttemberg).png

Jahr Einwohnerzahlen
1718 ca. 600
1726 2.442
1774 11.607
1803 5.248
1843 10.726
1. Dezember 1871 11.785
1. Dezember 1880 ┬╣ 16.100
1. Dezember 1890 ┬╣ 17.418
1. Dezember 1900 ┬╣ 19.436
1. Dezember 1910 ┬╣ 24.926
16. Juni 1925 ┬╣ 30.023
16. Juni 1933 ┬╣ 34.135
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 43.505
Dezember 1945 39.638
13. September 1950 ┬╣ 58.651
6. Juni 1961 ┬╣ 73.512
27. Mai 1970 ┬╣ 78.019
31. Dezember 1975 83.622
31. Dezember 1980 81.589
27. Mai 1987 ┬╣ 78.884
31. Dezember 1990 82.343
31. Dezember 1995 86.810
31. Dezember 2000 86.897
30. September 2004 87.646

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden bzw. Siedlungen wurden in Ludwigsburg eingegliedert:

  • 1901 : Eglosheim
  • 1903 : Pflugfelden
  • 1922 : O├čweil
  • 1926 : Hoheneck
  • 1956 : Siedlung Gr├╝nb├╝hl (von Kornwestheim)
  • 1. Januar 1974 : Neckarweihingen
  • 1. Januar 1975 : Poppenweiler

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 40 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

CDU FWV SPD GR├ťNE FDP Liste unabh├Ąngiger B├╝rgerinnen und B├╝rger REP Gesamt
2004 13 8 8 6 2 2 1 40

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt stand im 18. Jahrhundert ein rechtskundiger B├╝rgermeister , dem 2 weitere zur Seite standen. Ferner gab es einen Stadtschreiber. Eine einheitliche Vertretung der B├╝rgerschaft gab es erst ab 1819 . In jener Zeit trug das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Stadtschulthei├č, von denen die meisten den Ehrentitel Oberb├╝rgermeister verliehen bekamen. Dieser wurde vom Gemeinderat und vom B├╝rgerausschuss gew├Ąhlt. Heute ist wie bei allen Gro├čen Kreisst├Ądten in Baden-W├╝rttemberg Oberb├╝rgermeister die generelle amtliche Bezeichnung des Stadtoberhaupts. Dieses wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt. Der Oberb├╝rgermeister ist Vorsitzender des Gemeinderats . Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Erster B├╝rgermeister und der weitere Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung B├╝rgermeister.

Die Stadtoberh├Ąupter seit 1720 :

  • 1720 - 1739 : Johann Wilhelm Wildt
  • 1741 - 1755 : Jacob Friedrich Kornbeck
  • 1755 - 1785 : Georg Thomas Sch├Ânleber
  • 1786 - 1792 : Johannes Bunz
  • 1792 - 1796 : Johann Georg Kerner
  • 1796 - 1805 : Christian Friedrich Baz
  • 1805 - 1817 : Johannes Bunz
  • 1819 - 1840 : Gottfried Heinrich Prey├č
  • 1840 - 1864 : Dr. jur. Karl Friedrich Bunz
  • 1864 - 1897 : Heinrich von Abel
  • 1897 - 1926 : Dr. jur. Gustav Hartenstein
  • 1927 - 1930 : Dr. jur. Erich Schmid
  • 1931 - 1945 : Dr. jur. Karl Frank
  • 1946 - 1954 : Dr. Elmar Doch
  • 1954 - 1960 : Dr. rer. pol. Robert Frank
  • 1960 - 1968 : Dr. jur. Anton Saur
  • 1968 - 1984 : Dr. jur. Otfried Ulsh├Âfer
  • 1984 - 1995 : Hans Jochen Henke
  • 1995 - 2003 : Dr. jur. Christof Eichert
  • 2003 -heute: Werner Spec

Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt Ludwigsburg zeigt in Blau an schr├Ągem roten Fahnenstock mit goldener Spitze die goldene Reichssturmfahne, darin ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler.

Das Wappen wurde der jungen Stadt von Herzog Eberhard Ludwig von W├╝rttemberg kurz nach Verleihung der Stadtrechte am 3. September 1718 verliehen. F├╝r die Wahl des Motivs k├Ânnen mehrere Gr├╝nde eine Rolle gespielt haben. Die nahegelegene Stadt Markgr├Âningen war im Mittelalter ein Reichslehen, dessen Besitz mit dem Amt des Reichsbannertr├Ągers verkn├╝pft und seit 1336 erblich dem Haus W├╝rttemberg verliehen war. Zum Ausdruck dieser Amtsw├╝rde wurde die Reichssturmfahne 1495 Bestandteil des herzoglichen-w├╝rttembergischen Wappens. Wenige Jahre vor der Gr├╝ndung Ludwigsburgs hatte W├╝rttemberg zudem diese (mittlerweile eher symbolische) W├╝rde gegen Anspr├╝che der Herz├Âge von Braunschweig-L├╝neburg verteidigt. Das Stadtwappen spielt damit auf seine Entstehung als herzogliche Gr├╝ndung an (vergleiche Freudenstadt, das als ebenfalls herzogliche Gr├╝ndung die Barben aus dem Herzogswappen erhielt) und bekr├Ąftigte gleicherma├čen W├╝rttembergs Anspruch auf das Amt des Reichsbannertr├Ągers. Des Weiteren wurde Ludwigsburg im Zuge der Stadtgr├╝ndung Sitz des bisherigen Amts Markgr├Âningen, womit ein weiterer Bezug zur Reichssturmfahne gegeben war. (Das Amt Markgr├Âningen wurde jedoch kurz darauf sp├Ąter in vermindertem Umfang wiederhergestellt.)

Die Stadtflagge ist schwarz-gelb und wird seit ca. 1750 gef├╝hrt.

St├Ądtepartnerschaften

Ludwigsburg unterh├Ąlt St├Ądtepartnerschaften mit folgenden St├Ądten:

  • France - Montb├ęliard ( Frankreich ) seit 1950
  • - Caerphilly ( Vereinigtes K├Ânigreich ) seit 1960
  • Ukraine - Jevpatorija ( Ukraine ) seit 1990
  • - Saint Charles , Missouri ( USA ) seit 1995

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ludwigsburg ist ├╝ber die Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Ludwigsburg-S├╝d der Bundesautobahn 81 Stuttgart-Heilbronn zu erreichen. Ferner f├╝hrt die Bundesstra├če 27 Stuttgart-Heilbronn teilweise sechsspurig durch das Stadtgebiet (ca. 70.000 Fahrzeuge pro Tag). Der Bahnhof Ludwigsburg liegt an der Bahnstrecke Stuttgart-Heilbronn bzw. Stuttgart-M├╝hlacker-Pforzheim. Hier halten die Linien S4 und S5 der S-Bahn Stuttgart. Ein weiterer S-Bahn-Haltepunkt ist ÔÇ×FavoriteparkÔÇť der Linie S4 nach Marbach am Neckar. Den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen dar├╝ber hinaus mehrere Buslinien. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) zu benutzen.

Zwischen 1910 und 1923 verkehrten in der Stadt die Obusse der Ludwigsburger Oberleitungs-Bahn.

Standard Motorrad aus Ludwigsburg
Standard Motorrad aus Ludwigsburg

Ans├Ąssige Unternehmen

Historische Unternehmen

  • Standard-Fahrzeugfabrik GmbH , Hindenburgstr.40, Motorradwerk von 1925-1953
  • E.F. Walcker & Cie., Orgelbau, gegr├╝ndet 1821

Medien

In Ludwigsburg erscheint als Tageszeitung die ÔÇ×Ludwigsburger KreiszeitungÔÇť.

Ludwigsburg ist mittlerweile zu einem zentralen Medienstandort in der Region geworden. Die Stadt ist Sitz der Filmakademie Baden-W├╝rttemberg und der Film- und Medienzentrum GmbH, einer B├╝ndelung vielf├Ąltiger Medienunternehmen untergebracht in einer der zahlreichen und frisch renovierten Kaserenareale.

Viele namhafte Werbeagenturen und Medienunternehmen haben ihren Sitz in Ludwigsburg. Unter anderem: Wensauer & Partner, Isabel J├Ągle Kommunikationsdesign, Rothfuss Digitale Printmedien, th3design die Spezialisten f├╝r Neue-Medien und 3D-Visualisierungen

Gerichte, Beh├Ârden und Einrichtungen

Ludwigsburg hat ein Amtsgericht , das zum Landgerichts - und Oberlandesgericht Stuttgart geh├Ârt, ferner Kammern des Arbeitsgerichts Stuttgart, ein Notariat , ein Finanzamt und eine Agentur f├╝r Arbeit . Dar├╝ber hinaus befindet sich hier das Landratsamt des gleichnamigen Landkreises. Ludwigsburg ist auch Sitz des Ern├Ąhrungszentrums Mittlerer Neckar (er├Âffnet 1997), eines von vier solcher Zentren in Baden-W├╝rttemberg. Dieses ist dem Landratsamt Ludwigsburg in dessen Funktion als Untere Landwirtschaftsbeh├Ârde angegliedert.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Ludwigsburg der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg und des Dekanats Ludwigsburg des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Bildung

Ludwigsburg hat zahlreiche allgemeinbildende und berufliche Schulen: Vier Gymnasien (Friedrich-Schiller-, Goethe-, M├Ârike- und Otto-Hahn-Gymnasium im Bildungszentrum West), zwei Realschulen (Elly-Heuss-Knapp-Realschule und Gottlieb-Daimler-Realschule im Bildungszentrum West) und zwei F├Ârderschulen (Eberhard-Ludwig-Schule und Silcherschule) sowie zahlreiche Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen oder reine Hauptschulen. Im Einzelnen: Anton-Bruckner-Grundschule, August-L├Ąmmle-Grundschule O├čweil, Eichendorff-Grundschule Gr├╝nb├╝hl, Friedens-Grundschule, Friedrich-von-Keller-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Neckarweihingen, Grundschule Hoheneck, Grundschule Pflugfelden, Hirschberg-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Eglosheim, Justinus-Kerner-Hauptschule mit Werkrealschule, Lemberg-Grundschule Poppenweiler, Osterholz-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule im Bildungszentrum West, Oststadtschule I Hauptschule mit Werkrealschule, Oststadtschule II Grundschule, Pestalozzi-Grundschule, Schl├Â├člesfeld-Grundschule, Schubart-Grundschule Eglosheim und Uhland-Hauptschule mit Werkrealschule.

Der Landkreis Ludwigsburg ist Tr├Ąger der vier Beruflichen Schulen (Carl-Schaefer-Schule - Gewerbliche Schule, Mathilde-Planck-Schule - Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule, Oscar-Walcker-Schule - Gewerbliche Schule und Robert-Franck-Schule - Kaufm├Ąnnische Schule) sowie der drei Sonderschulen (Fr├Âbelschule f├╝r Sprachbehinderte mit Schulkindergarten, Schule am Favoritepark f├╝r Geistig- und K├Ârperbehinderte jeweils mit Schulkindergarten und Schule f├╝r Kranke in l├Ąngerer Krankenhausbehandlung).

Die Privatschulen Abendrealschule Ludwigsburg e.V., Freie Waldorfschule Ludwigsburg, Inglingia Sprachschule, die Berufsfachschule sowie die Kirchliche Ausbildungsst├Ątte f├╝r Diakonie und Religionsp├Ądagogik, die Private Kaufm├Ąnnische Sonderberufsschule f├╝r K├Ârperbehinderte der Stiftung Karlsh├Âhe und die Akademie f├╝r Computertraining runden das schulische Angebot Ludwigsburgs ab.

Ferner gibt es in Ludwigsburg noch das Landesinstitut f├╝r Schulsport Baden-W├╝rttemberg und ein Staatliches Seminar f├╝r Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen)

Auch Hochschulen sind in Ludwigsburg zu finden: Die P├Ądagogische Hochschule Ludwigsburg , die Fachhochschule Ludwigsburg (Hochschule f├╝r ├Âffentliche Verwaltung und Finanzen), die Filmakademie Baden-W├╝rttemberg und die Evang. Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg (Hochschule f├╝r Soziale Arbeit, Religionsp├Ądagogik und Diakonie).

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

Theatervorstellungen finden vor allem im Forum am Schlosspark statt. Eine der bekanntesten kulturellen Veranstaltungen sind die von Wilhelm Kr├Ąmer im Jahre 1932 ins Leben gerufenen Ludwigsburger Schlossfestspiele . Dabei handelt es sich um Internationale Festspiele mit einer Vielzahl von Veranstaltungen an mehreren Spielorten und in verschiedenen Kunstsparten. Die Festspiele haben ein eigenes Festspielensemble (Chor und Orchester), das seit 2005 unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Michael Hofstetter steht. Nachdem der seit 2000 t├Ątige Gesch├Ąftsf├╝hrer Professor Hans-Peter Schmitt Ende 2004 ausgeschieden ist, leitet die Schlossfestspiele nun als k├╝nstlerischer Leiter Professor Dr. Wulf Konold der ausserdem Generalintendant des Staatstheaters N├╝rnberg ist. Als kaufm├Ąnnischer Leiter unterst├╝tzt ihn Dr. Kiesel.

Ludwigsburg ist auch bekannt als Sitz der 1991 gegr├╝ndeten Filmakademie Baden-W├╝rttemberg.

Museen

Das St├Ądtische Museum zeigt Ludwigsburger Geschichte und Kulturgeschichte bis ins 20. Jahrhundert, vor allem Stadtbaugeschichte, Handwerk und Gewerbe sowie Pers├Ânlichkeiten. Dar├╝ber gr├Â├čte ist dort eine Sammlung w├╝rttembergischer Grafik mit Stadtansichten und Pl├Ąnen des 18. und 19. Jahrhunderts zu sehen.

Der Kunstverein Kreis Ludwigsburg e.V. zeigt in der Villla Franck wechselnde Ausstellungen.

Das Landeskirchliche Museum in der Friedenskirche zeigt in wechselnden Ausstellungen eine umfassende Darstellung der Kirchen-, Landes- und Kulturgeschichte W├╝rttembergs.

Das Strafvollzugsmuseum zeigt das Leben oder das tragische Ende vieler Gefangenen in fr├╝heren Zeiten.

Die 2004 er├Âffnete Barockgalerie im Schloss zeigt ├╝ber 120 ausgew├Ąhlte Werke deutscher und italienischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts.

Das ebenfalls 2004 er├Âffnete Keramikmuseum im Schloss bietet eine umfangreiche Porzellan-, Fayence- und Keramiksammlung des W├╝rttembergischen Landesmuseums Stuttgart.

Im Modemuseum im Schloss ist Kleidung aus dem 18. - 20. Jahrhundert zu sehen.

Das Dorfmuseum Poppenweiler zeigt landwirtschaftliche Ger├Ąte, Maschinen und Alltagsgegenst├Ąnde im 19. Jahrhundert.

Sport

  • Spvgg 07 Ludwigsburg
  • EnBW Ludwigsburg (Basketball Bundesliga)
  • BSG Ludwigsburg (Basketball Damen-Bundesliga, Herren-Regionalliga, Jugend)
  • TV Neckarweihingen (Basketball Oberliga)
  • 1. TC Ludwigsburg (Tanzsportverein, bekannt durch seine Standardformation)
  • TSG O├čweil (Handball 2. Bundesliga)
  • MTV Ludwigsburg (gr├Â├čter Ludwigsburger Sportverein)
  • HC Ludwigsburg (Hockeyverein mit ├╝ber 450 Mitgliedern)
  • Silat Wei├čer Kranich e.V. PGB Ludwigsburg (Kung Fu Verein in Freiberg am Neckar)

Bauwerke

Die bedeutendste Sehensw├╝rdigkeit und Wahrzeichen der Stadt ist das Residenzschloss, eine der gr├Â├čten Barockanlagen Deutschlands. Weitere Schl├Âsser sind das Jagd- und Lustschloss Favorite (erbaut 1713 - 1728 ) und das Seeschloss Monrepos (erbaut 1764 - 1768 ). Weitere historische Geb├Ąude in der Innenstadt sind das Palais Graevenitz, die zweit├╝rmige evangelische Stadtkirche (erbaut 1718-26) und die schlichte katholische Dreieinigkeitskirche (erbaut 1721-27) am Marktplatz mit dem Marktbrunnen. N├Ârdlich des Marktplatzes der Holzmarkt mit einem Obelisk.

Das Heil- und Thermalbad im Stadtteil Hoheneck wurde 1907 er├Âffnet.

1902/1903 wurde auf der Karlsh├Âhe von der "evangelischen Br├╝der- und Kinderanstalt" Karlsh├Âhe der sogenannte Salonturm, ein Aussichtsturm in Stahlfachwerkbauweise, erbaut. Der Turm war 43,5 m hoch und seinerzeit einer der h├Âchste Aussichtst├╝rme in W├╝rttemberg. 1955 wurde er zugunsten des Baus der Bundesstra├če B 27 abgebrochen, da sich alle anderen M├Âglichkeiten zur Verlegung/Stra├čenf├╝hrung nicht verwirklichen lie├čen oder zu kostenintensiv waren.

Parks

W├Ąhrend der Sommermonate ist das ÔÇ×Bl├╝hende BarockÔÇť eine vielbesuchte Parklandschaft um das Residenzschloss. Ein Teil der Anlagen ist dem ├╝berregional bekannten ÔÇ×M├ĄrchengartenÔÇť vorbehalten. Seit einigen Jahren verkehrt im M├Ąrchengarten auch eine Parkeisenbahn .

Der 70 ha gro├če ÔÇ×FavoriteparkÔÇť grenzt an das Bl├╝hende Barock an. Dieser von Herzog Eberhard Ludwig 1707 errichtete Wildpark mit einem Lustschloss beherbergt Damhirsche, Mufflons und Axiswild sowie eine Vielzahl an Vogelarten, Flederm├Ąusen und Eichh├Ârnchen.

Weitere Parkanlagen finden sich am Lustschloss Monrepos.

Nachtleben

  • Demokratisches Zentrum, ein selbstverwaltetes Kulturzentrum mit einem gemischten Programm aus Musik, Theater, Politik und beliebten "reinen" Kneipenabenden
  • Diskothek Rockfabrik (bekannte Hardrock-Diskothek mit 2000 Quadratmeter Fl├Ąche)
  • Discothek Waldhaus (Club mit jungem Publikum und Themenabenden, 7 Tage die Woche ge├Âffnet)
  • Bar&Lounge FLINT kleine Bar mit musikalischen Themenabenden. Es finden regelm├Ą├čige Jazz-Konzerte statt.
  • Bar Das 5. Element
  • Bar&Lounge Gaston
  • Flint Bar&Lounge

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Mai: Ludwigsburger Pferdemarkt
  • Juni: Marktplatzfest&Citylauf
  • Juli: Musikfeuerwerk
  • Juli/August: Gro├čes Sommernachts-Open-Air-Kino
  • Oktober: Antikmeile
  • September: Venezianische Messe
  • September: Lichterfest im ÔÇ×Bl├╝henden BarockÔÇť, am 27. August 2005
  • November: K├╝rbisausstellung im ÔÇ×Bl├╝henden BarockÔÇť
  • Dezember: Barockweihnachtsmarkt

Pers├Ânlichkeiten

Carl Maria von Weber und Friedrich Silcher haben in Ludwigsburg gewohnt und musiziert. Die Familie Scholl (ÔÇ×Die Wei├če RoseÔÇť) lebte von 1930-1932 in der Stadt. Horst K├Âhler , der derzeitige Bundespr├Ąsident der Bundesrepublik Deutschland , ist in Ludwigsburg aufgewachsen, ebenso der Soziologe Helmut Schoeck .

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Ludwigsburg hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1882 : Ludwig von Hofer, Hofbildhauer
  • 1897 : Emil Eberhard Heinrich von Abel, Oberb├╝rgermeister a.D.
  • 1899 : Hermann Heinrich Franck, Fabrikant
  • 1903 : Reinhold Hoffmann, Fabrikant
  • 1907 : Friedrich Wilhelm von Schaal, Baudirektor
  • 1909 : Wilhelm Eisenmenger, Fabrikdirektor
  • 1909 : Ferdinand Schnaidt, Polizeikommiss├Ąr
  • 1915 : Dr. Dr. Ing. Wilhelm Gr├Âner, Generalmajor, Reichswehrminister und -innenminister
  • 1918 : Dr. h.c. Robert Franck, Fabrikant
  • 1918 : Dr. jur. h.c. Richard Franck, Fabrikant
  • 1920 : Karl Weigle, Architekt
  • 1921 : Otto Hoffmeister, Mechanikermeister
  • 1921 : Gottlieb Sch├Ąfer, Landwirt und Weing├Ąrtner
  • 1924 : Christian Belschner, Professor
  • 1931 : Albert Ahles, Handelsrat
  • 1933 : Paul von Hindenburg , Reichspr├Ąsident
  • 1947 : Oscar Walcker , Orgelbaumeister und Fabrikant
  • 1950 : Wilhelm Keil, Drechsler, Schriftsteller und Redakteur
  • 1952 : Dr. med. Carl Schaefer, Fabrikant
  • 1962 : Dr. Dr. Ing. e.h. Karl H├╝ller, Fabrikant
  • 1966 : Dr. Dr. h.c. Karl Frank, Generaldirektor, Finanzminister a.D., Oberb├╝rgermeister a.D.
  • 1976 : Hans Klenk, Senator und Generalkonsul
  • 1990 : Dr. h.c. Albert Sch├Âchle, Gartengestalter
  • 2005 : Dr. Albert Sting

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1739 , 13. April , Christian Friedrich Daniel Schubart , ÔÇá 10. Oktober 1791 in Stuttgart, Dichter
  • 1786 , 18. September , Justinus Kerner , ÔÇá 21. Februar 1862 in Weinsberg, Schriftsteller und Arzt
  • 1804 , 8. September , Eduard M├Ârike , ÔÇá 4. Juni 1874 in Stuttgart, Lyriker und Theologe
  • 1807 , 30. Juni , Friedrich Theodor Vischer , ÔÇá 14. September 1887 in Gmunden am Traunsee, protestantischer Theologe, deutscher Schriftsteller, Professor f├╝r Philosophie und ├ästhetik, Politiker.
  • 1808 , 27. Juni , David Friedrich Strau├č , ÔÇá 8. Februar 1874 in Ludwigsburg, ev. Theologe und Schriftsteller.
  • 1824 , Charles Pfizer , Gr├╝nder des heute weltgr├Âssten US-Pharmakonzerns Pfizer , ÔÇá 1906
  • 1828 , 13. Dezember Albert Suckow, ÔÇá 1893 , w├╝rttembergischer Kriegsminister
  • 1848 , 17. Mai , Tony Schumacher , ÔÇá 10. Juli 1931 in Ludwigsburg, Kinderbuchautorin
  • 1849 , 13. Februar , Oskar (von) Nast, ÔÇá 28. Januar 1907 in Stuttgart-Cannstatt, letzter Oberb├╝rgermeister der Oberamtsstadt Cannstatt
  • 1867 , 22. November , Wilhelm Groener , ÔÇá 3. Mai 1939 in Bornstedt, General und Politiker, Reichsinnenminister , Reichswehrminister , Reichsverkehrsminister
  • 1876 , 3. Dezember in O├čweil , August L├Ąmmle , ÔÇá 8. Februar 1962 in Leonberg, schw├Ąbischer Mundartdichter
  • 1875 , 6. Februar , Otto Ge├čler, ÔÇá; 24. M├Ąrz 1955 in Lindenberg im Allg├Ąu, 1920 bis 1928 Reichswehrminister
  • 1943 , 17. Juni , Fritz Teufel , Kommunarde
  • 1948 , 18. Juli , Hartmut Michel , Nobelpreis f├╝r Chemie 1988
  • 1949 , 15. April , Matthias Wissmann , 1993 Bundesminister f├╝r Forschung und Technologie, 1993 bis 1998 Bundesminister f├╝r Verkehr

Literatur

  • Andrea Hahn: Ludwigsburg, Stationen einer Stadt, Andreas Hackenberg Verlag, Ludwigsburg 2004, ISBN 3-937280-02-2
  • Gernot von Hahn, Friedhelm Horn: Ludwigsburg, Stadt der Schl├Âsser und G├Ąrten, Medien-Verlag Schubert, Stuttgart 1998, ISBN 3-929229-55-2
  • Bruno Hahnemann: Ludwigsburg. Stadt - Schl├Âsser - Bl├╝hendes Barock, Verlag Ungeheuer + Ulmer, Ludwigsburg 1979
  • Albert Sting: Geschichte der Stadt Ludwigsburg. Band 1: Von der Vorgeschichte bis zum Jahr 1816. Verlag Ungeheuer + Ulmer, Ludwigsburg 2000, ISBN 3-930872-04-8
  • Albert Sting: Geschichte der Stadt Ludwigsburg. Band 2: Von 1816 bis zum Kriegsende 1945. Verlag Ungeheuer + Ulmer, Ludwigsburg 2004, ISBN 3-930872-08-0
  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Ringhotel Adler 71679 Asperg http://www.adler-asperg.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407141 / 26 60-0
M├╝hle 71726 Benningen am Neckar http://www.hotel-muehle-benningen.de/  07144 / 5021
Parkhotel Bietigheim 74321 Bietigheim-Bissingen http://www.parkhotel-bietigheim.de  07142 / 77 06-0
Hotel-Rose 74321 Bietigheim-Bissingen http://hotel-rose.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307142 / 92929-0
Hotel Restaurant Otterbach 74321 Bietigheim-Bissingen http://www.hotel-otterbach.de  07142 / 5840
Hotel Litz - Restaurant Fl├Â├čerstube 74321 Bietigheim-Bissingen http://www.hotel-litz.com Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307142 / 3912
Baumann 71691 Freiberg am Neckar   07141 / 78 15-0
Domizil 70806 Kornwestheim http://www.renninger-gastronomie.de/  07154 / 8090
Hasen mit G├Ąstehaus 70806 Kornwestheim http://www.renninger-gastronomie.de/  07154 / 81 35 00
Hotel garni Favorit 71638 Ludwigsburg http://www.hotel-favorit.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30 71 41 / 97 67 70
Schlosshotel Monrepos 71634 Ludwigsburg http://www.schlosshotel-monrepos.de/  0 71 41 / 30 20
Stahl 71636 Ludwigsburg   07141 / 44110
Parkhotel Schillerh├Âhe 71672 Marbach am Neckar http://www.parkhotel-schillerhoehe.de/  0 71 44 / 90 50
Zum treuen Bartel 71706 Markgr├Âningen http://www.treuerbartel.de/  07145 / 96290
Comfort Hotel 71638 Ludwigsburg http://www.wincent-hotels.de/  07141 / 94 100
Am Wasen 71691 Freiberg am Neckar http://www.hotelamwasen.de/  07141 / 2747-0
Schw├Ąbischer Hof 71706 Markgr├Âningen http://www.schwaebischerhof.de/  07145 / 53 83
Historik Hotel & Restaurant Friedrich von Schiller 74321 Bietigheim-Bissingen http://www.friedrich-von-schiller.com  07142 / 9020-0
B├Ąren 71679 Asperg http://www.baeren-asperg.de/  07141 / 2656 - 0
Hotel Alka 74321 Bietigheim-Bissingen http://www.hotel-alka.de  07142 / 52730
Schober 71691 Freiberg am Neckar http://www.hotelschober.de/  07141 / 27 67-0
Heinerich 74379 Ingersheim http://www.baeckerei-heinerich.de/  07142 / 5 13 71
B├Ąuerle 70806 Kornwestheim http://www.hotel-bauerle.de/  07154 / 83 10-0
Altes Rathaus 70806 Kornwestheim   07154 / 63 66
Staiger 71642 Ludwigsburg http://www.hotel-staiger.de/  0 71 41 / 2 55 50
Kamin 71640 Ludwigsburg   0 71 41 / 8 67 67
Goldener Becher 71706 Markgr├Âningen   07145 / 80 53
Nestor 71638 Ludwigsburg http://www.nestor-hotels.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40 71 41 / 96 70
Ochsen 74385 Pleidelsheim http://www.hotochsen.de/  07144 / 814-10
Schlosshof 71701 Schwieberdingen http://www.hotel-schlosshof.de/  07150 / 3965-0
Art Hotel Marbach 71672 Marbach am Neckar http://www.arthotel-marbach.de/   07144 / 84 44 0
M├╝hle 71726 Benningen   07144 / 07144
Reinhardts HOTEL & AUTOMOBILIA 74321 Bietigheim-Bissingen http://www.reinhardts-hotel.de  07142 / 9172-0
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