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Letzte Änderung für Artikel Kornwestheim: 18.02.2006 23:53

Kornwestheim

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Wappen Karte
Wappen Kornwestheims Deutschlandkarte, Position von Kornwestheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Regionalverband : Stuttgart
Landkreis : Ludwigsburg
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 52' N, 09┬░ 11' O
48┬░ 52' N, 09┬░ 11' O
H├Âhe : 303 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 14,64 km┬▓
Einwohner : 30.648 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 2.093 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 20,7 %
Postleitzahl : 70797-70806 (alt: 7014)
Vorwahl : 07154
Kfz-Kennzeichen : LB
Gemeindeschl├╝ssel : 08 1 18 046
Stadtgliederung: Kernstadt und 1 Stadtteil
Adresse der
Stadtverwaltung:
Jakob-Sigle-Platz 1
70806 Kornwestheim
Website: www.kornwestheim.de
E-Mail-Adresse: office@kornwestheim.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Dr. Ulrich Rommelfanger

Kornwestheim ist eine Stadt zwischen Stuttgart im S├╝den und Ludwigsburg im Norden in der Mitte Baden-W├╝rttembergs. Sie ist nach Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen die drittgr├Â├čte Stadt des Landkreises Ludwigsburg und bildet mit der benachbarten Kreisstadt Ludwigsburg ein Mittelzentrum f├╝r die umliegenden Gemeinden.

Die Einwohnerzahl Kornwestheims ├╝berschritt 1950 die Grenze von 20.000. Daher wurde Kornwestheim bereits mit Inkrafttreten der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Kornwestheim liegt im s├╝dwestlichen Neckarbecken am Ostrand des Strohg├Ąus im so genannten "Langen Feld". Im Stadtgebiet flie├čt der Holz- oder G├Ąnsbach ostw├Ąrts zum Neckar.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kornwestheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt:
M├Âglingen, Ludwigsburg und Remseck am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg) sowie Stuttgart ( Stadtkreis )

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Kornwestheims besteht aus der Kernstadt und dem Stadtteil Pattonville. Letzterer wurde erst Anfang der 1990er Jahre Teil der Stadt Kornwestheim. Urspr├╝nglich geh├Ârte er zur Gemarkung Aldingen (heute: Remseck am Neckar). 1954 wurde die Siedlung durch die US-Armee errichtet. Nach deren Abzug kaufte ein Zweckverband das Gel├Ąnde vom Bund ab und teilte es auf die Stadt Kornwestheim und die Gemeinde Remseck am Neckar auf. Danach wurde der neue Stadtteil zivil besiedelt. Der westliche Teil geh├Ârt seither zur Stadt Kornwestheim, der gr├Â├čere, ├Âstliche Teil zur Stadt Remseck am Neckar.

In der Kernstadt Kornwestheim werden gelegentlich Wohngebiete bzw. geografische Stadtteilbezeichnungen (Weststadt, Oststadt) unterschieden, deren Grenzen jedoch meist nicht genau festgelegt sind. In den letzten Jahren entstanden im Osten der Stadt neue Wohn- und Gewerbegebiete, vornehmlich auf den ehemaligen Standorten der Ludendorff- und der Wilkin-Kaserne, die bis Anfang der 1990er von amerikanischen Truppen genutzt wurden. Im Westen der Stadt entstand das Salamander-Areal auf Teilen der Schuhfabrik.

Raumplanung

Kornwestheim bildet mit der benachbarten Kreisstadt Ludwigsburg ein Mittelzentrum innerhalb der Region Stuttgart, deren Oberzentrum Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Ludwigsburg/Kornwestheim geh├Âren noch die St├Ądte und Gemeinden im S├╝den und Osten des Landkreises Ludwigsburg, im Einzelnen: Affalterbach, Asperg, Benningen am Neckar, Erdmannhausen, Freiberg am Neckar, Gro├čbottwar, Hemmingen, Marbach am Neckar, Markgr├Âningen, M├Âglingen, Murr, Oberstenfeld, Pleidelsheim, Remseck am Neckar, Schwieberdingen und Steinheim an der Murr.

Geschichte

Kornwestheim entstand vermutlich im 4./5. Jahrhundert n. Chr als alemannische Streusiedlung . Erstmals urkundlich erw├Ąhnt wurde "Westheim" um 780 n. Chr. im Codex Laureshamensis des Klosters Lorsch. Sp├Ąter wurde der Ort als Westhain (1294), dann 1391 wieder als Westheim, schlie├člich Westhen (1478) bzw. Westen (1482) und ab 1553 erstmals als Kornwesten bezeichnet. Die heutige Schreibweise Kornwestheim ist seit dem 17. Jahrhundert gebr├Ąuchlich. Jahrhundertelang war Kornwestheim ein wohlhabendes Bauerndorf, das von der Fruchtbarkeit der L├Âssb├Âden in der unmittelbaren Nachbarschaft profitierte. Zun├Ąchst geh├Ârte es zum Oberamt Cannstatt , ab 1719 zum Oberamt Ludwigsburg , aus dem 1938 der Landkreis Ludwigsburg hervorging.

Salamanderwerk in Kornwestheim am G├╝terbahnhof um 1920
Salamanderwerk in Kornwestheim am G├╝terbahnhof um 1920

Die verkehrsg├╝nstige Lage brachte dem Dorf Ende des 19. Jahrhunderts einen gro├čen Zuwachs, der bald nach Er├Âffnung der Bahnverbindung Stuttgart-Ludwigsburg 1846 einsetzte.

1885 gr├╝ndete Jakob Sigle eine Schuhfabrik, die sp├Ąter ├╝berregional bekannte Salamander AG. Die Gemeinde wuchs weiter und erhielt daher mit Wirkung vom 1. April 1931 das Stadtrecht . Am 1. April 1956 erfolgte schlie├člich die Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt .

Aufgrund der Lage zwischen Stuttgart und Ludwigsburg konnte die Stadt bei der Gebietsreform keine Nachbargemeinden eingliedern. Daher zeigt das Stadtgebiet bis heute ein mehr oder weniger geschlossenes Bild. Lediglich die Aufteilung der 1954 durch die US-Armee gegr├╝ndete und Anfang der 1990er Jahre verlassene Siedlung Pattonville im Osten Kornwestheims brachte der Stadt einen neuen Stadtteil. Der ├Âstliche, gr├Â├čere Teil Pattonvilles geh├Ârt jedoch zur Nachbarstadt Remseck am Neckar.

Religionen

Kornwestheim geh├Ârte urspr├╝nglich zum Bistum Konstanz und war dem Landkapitel Cannstatt zugeordnet. Wie in ganz W├╝rttemberg wurde auch in Kornwestheim ab 1534 die Reformation eingef├╝hrt, infolgedessen der Ort ├╝ber viele Jahrhunderte ├╝berwiegend protestantisch war. Zun├Ąchst geh├Ârte Kornwestheim zum Dekanat Cannstatt, sp├Ąter zum Dekanat Ludwigsburg. Die urspr├╝nglich einzige Kirchengemeinde St. Martin (Kirche von 1516) wurde wegen ihrer Gr├Â├če aufgeteilt. Es entstanden die Johannesgemeinde (1921 als Notkirche erbaut, heutige Kirche von 1955), die Paulusgemeinde (Kirche von 1968) und die Thomasgemeinde (Gemeindehaus von 1975, das ├Âkumenisch genutzt wird). Diese bilden heute zusammen die Gesamtkirchengemeinde Kornwestheim innerhalb des Kirchenbezirks Ludwigsburgs der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg . Der Martinsgemeinde betreut auch die Protestanten des Stadtteils Pattonville (der teilweise auch zur Stadt Remseck am Neckar geh├Ârt). Doch gibt es in Pattonville die 2001 eingeweihte Heilig-Geist-Kapelle, in welcher regelm├Ą├čig Gottesdienste gehalten werden.

Ende des 19. Jahrhunderts zogen auch Katholiken nach Kornwestheim. 1920 wurde die junge Pfarrgemeinde eine eigene Pfarrei und die Kirche St. Martinus wurde errichtet, die jedoch 1958 neu erbaut wurde. Das 1975 erbaute Thomasgemeindehaus wird auch von den Katholiken genutzt. Die Pfarrei St. Martinus Kornwestheim bildet heute eine eigene Seelsorgeeinheit innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Kornwestheim auch Freikirchen , darunter eine Evangelisch-methodistische Kirche . Ferner ist auch die Neuapostolische Kirche in Kornwestheim vertreten.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Bev├Âlkerungsentwicklung
Bev├Âlkerungsentwicklung
Jahr Einwohner-
zahlen
1595 620
1694 470
1758 628
1803 936
1834 1.373
1855 1.441
1. Dezember 1871 1.498
1. Dezember 1880 ┬╣ 1.723
1. Dezember 1890 ┬╣ 1.868
1. Dezember 1900 ┬╣ 2.628
1. Dezember 1910 ┬╣ 4.088
16. Juni 1925 ┬╣ 7.953
16. Juni 1933 ┬╣ 10.200
Jahr Einwohner-
zahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 14.706
Dezember 1945 12.622
13. September 1950 ┬╣ 20.734
6. Juni 1961 ┬╣ 26.296
27. Mai 1970 ┬╣ 28.843
31. Dezember 1975 27.771
31. Dezember 1980 27.037
27. Mai 1987 ┬╣ 28.061
31. Dezember 1990 29.198
31. Dezember 1995 29.818
31. Dezember 2000 29.863
30. Juni 2004 30.622

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Kornwestheim hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 26 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 10 Sitze
  • SPD 6 Sitze
  • FW 5 Sitze
  • Gr├╝ne 2 Sitze
  • FDP 1 Sitz
  • REP 1 Sitz
  • B├╝rger f├╝r B├╝rger - W├Ąhlervereinigung Kornwestheim e.V. (BFB) 1 Sitz

B├╝rgermeister

An der Spitze der Gemeinde Kornwestheim stand ein Schulthei├č , der seit 1930 die Amtsbezeichnung B├╝rgermeister und seit der Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt am 1. April 1956 die Bezeichnung Oberb├╝rgermeister f├╝hrt. Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Erster B├╝rgermeister und der 2. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung B├╝rgermeister.

Gemeinde- bzw. Stadtoberh├Ąupter seit 1793 :

  • 1793 - 1814 : Johann Georg Sigle
  • 1815 - 1823 : Jakob Friedrich Sigle
  • 1823 - 1840 : Jakob Friedrich Ergenzinger
  • 1841 - 1855 : Christoph Richt
  • 1855 - 1877 : Thomas Hofmann
  • 1877 - 1887 : Georg Mayer
  • 1887 - 1892 : Karl Sigle
  • 1892 - 1902 : Adolf V├Âlmle
  • 1902 - 1930 : Friedrich Siller
  • 1930 - 1931 : Dr. Steimle
  • 1931 - 1933 : Friedrich Siller, Amtsverweser
  • 1933 - 1945 : Alfred Kercher, 1933 zun├Ąchst als Amtsverweser
  • 1945 : Gotthilf K├╝ntzle, kommissarisch
  • 1945 - 1948 : Friedrich Warthmann, 1945-1946 kommissarisch
  • 1948 - 1954 : Dr. Nathanael Schulz
  • 1954 - 1962 : Alfred Kercher
  • 1962 - 1982 : Dr. Siegfried Pflugfelder
  • 1982 - 1999 : Ernst Fischer, 1982-1983 Amtsverweser
  • 1999 -heute: Dr. Ulrich Rommelfanger

Wappen

Das Wappen der Stadt Kornwestheim zeigt in Blau eine goldene Korngarbe. Die Korngarbe als "redendes" Wappen ist schon im Fleckensiegel von 1695 zu finden. Die Blasonierung wurde 1925 festgelegt, zugleich die blau-gelbe Stadtflagge.

St├Ądtepartnerschaften

Die Stadt Kornwestheim unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

  • Villeneuve St. Georges , Frankreich , seit 1960
  • Eastleigh , Vereinigtes K├Ânigreich , seit 1978
  • Wei├čenfels, Sachsen-Anhalt, seit 1990
  • Kimry , Russland (Gebiet Twer), seit 1991

Wirtschaft und Infrastruktur

Salamander-Schuhfabrik (Fassade steht unter Denkmalschutz)
Salamander-Schuhfabrik (Fassade steht unter Denkmalschutz)
Die Entwicklung Kornwestheims ist untrennbar verkn├╝pft mit der Schuh-Fabrikation und der Marke Salamander. 1885 beginnt der damals 23-j├Ąhrige Schuhmacher Jakob Sigle die mechanische Schuhfabrikation in Kornwestheim. Damit beginnt die Industrialisierung des Ortes und der Aufstieg zur Stadt.
Alter Wasserturm
1904 meldet Sigle, gemeinsam mit seinem Partner Max Levi, Salamander als Wort- und Bildmarke an. 1967 , zur Zeit der gr├Â├čten Bl├╝te, besch├Ąftigt Salamander weltweit knapp 18.000 Menschen in der Schuhfabrikation.

Ab Anfang der 1970er Jahre, mit dem Niedergang der deutschen Schuhindustrie, verl├Ąuft die weitere Entwicklung von Salamander krisenhaft. Die Salamander AG einwickelt sich zu einem Mischkonzern mit den Gesch├Ąftsfeldern Schuhe, Immobilien, Industrie und Service. Das Unternehmen wird im Jahre 2000 von der EnBW AG ├╝bernommen; 2003 wird die Schuhsparte wieder aus dem Konzern ausgegliedert.

Kornwestheims verkehrsg├╝nstige Lage an der A 81 und an der Bahnstrecke Mannheim - Stuttgart mit dem Rangierbahnhof Kornwestheim Rbf (siehe Verkehr) bestimmt seine heutige wirtschaftliche Struktur. Eine F├╝lle von kleinen und mittelst├Ąndischen Unternehmen sind in Kornwestheim ans├Ąssig - alle weit weniger bekannt und bedeutend als Salamander, aber in der Summe ein gro├čes wirtschaftliches Potenzial.

Der Einzelhandel in Kornwestheim leidet unter dem Sog der gr├Â├čeren, attraktiveren St├Ądte Stuttgart und Ludwigsburg, die beide per S-Bahn oder mit dem Auto in weniger als 15 Minuten erreichbar sind. Der Abzug der amerikanischen Besatzung und die Aufgabe der gro├čen Garnisonssiedlung Pattonville bedeuteten Anfang der 1990er Jahre den Wegfall eines wichtigen Wirtschaftsfaktors.

Verkehr

Portalkran auf dem G├╝terbahnhof
Portalkran auf dem G├╝terbahnhof

Durch das Stadtgebiet f├╝hrt die Bundesstra├če B 27 Stuttgart-Heilbronn. ├ťber die als Kraftfahrtschnellstra├če ausgebaute Stra├če ist Kornwestheim ├╝ber mehrere Ausfahrten zu erreichen. Die Bundesautobahn 81 Stuttgart-Heilbronn ist ├╝ber die Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen oder Ludwigsburg-S├╝d zu erreichen.

Kornwestheim hat einen Personenbahnhof an der Strecke Stuttgart-Ludwigsburg. Hier halten auch die Linien S4 (Stuttgart-Marbach) und S5 (Stuttgart-Bietigheim) der S-Bahn Stuttgart sowie die Schusterbahn nach Untert├╝rkheim. Den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen ferner mehrere Buslinien. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) zu benutzen.

Am westlichen Rande Kornwestheims liegt der Rangierbahnhof . Um die 1600 G├╝terwaggons werden dort t├Ąglich zu neuen Z├╝gen zusammengestellt. Damit handelt es sich um die zweitgr├Â├čte Zugbildungsanlage Baden-W├╝rttembergs. An den Rangierbahnhof schlie├čt sich einer der bedeutendsten und modernsten Container-Umschlagpl├Ątze der Deutschen Bahn an. Auf dem Gel├Ąnde ist auch die Entwicklung eines G├╝terverkehrszentrums geplant, worunter in diesem Fall ein Gewerbegebiet f├╝r Firmen, die einen Gleisanschluss nutzen, verstanden wird.

Medien

Als Tageszeitung erscheint in Kornwestheim die Kornwestheimer Zeitung, eine Nebenausgabe der Stuttgarter Nachrichten.

├ľffentliche Einrichtungen

Kornwestheim hat ein Notariat .

Bildung

Kornwestheim hat ein Gymnasium (Ernst-Sigle-Gymnasium), eine Realschule (Theodor-Heuss-Realschule), eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule (Uhlandschule), eine F├Ârderschule (Eugen-Bolz-Schule) sowie drei weitere Grundschulen (Eugen-Bolz-Schule, Schillerschule und Silcherschule).

Der Landkreis Ludwigsburg ist Tr├Ąger der Erich-Bracher-Schule - Kaufm├Ąnnische Schule, die im Kornwestheimer Stadtteil Pattonville liegt.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

Theatervorstellungen finden vor allem im Kulturhaus Kornwestheim statt. Es bietet bis zu 500 Personen Platz.

Museen

In der Schiller-Grundschule befindet sich das "Schulmuseum Nordw├╝rttemberg".

Die "Museumsgalerie" im Kleihues-Bau zeigt Wechselausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen, vor allem zur Kunst-, Stadt- und Kulturgeschichte Kornwestheims.

Bauwerke

Das heutige Stadtzentrum liegt zwischen Bahnlinie und Stuttgarter Stra├če n├Ârdlich des Rathauses, das 1933-35 erbaut wurde. Der Rathausturm diente zugleich als Wasserturm (Geographische Koordinaten: 9┬░11'11" ├Âstlicher L├Ąnge, 48┬░51'39" n├Ârdlicher Breite ), der das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt darstellt. In der heutigen Innenstadt liegen auch die im 20. Jahrhundert entstandene katholische St. Martinskirche (erbaut 1920, heutiger Bau jedoch von 1958) und die 1955 erbaute evangelische Johanneskirche. Die alte evangelische St. Martinskirche wurde 1516 erbaut und liegt im Zentrum des alten Dorfes Kornwestheim nord├Âstlich der heutigen Innenstadt. Im 20. Jahrhunderts entstanden ferner die Christuskirche der Methodisten (1913/14) und die Kapelle der apostolischen Gemeinde (1929).

Bemerkenswert ist auch der 1914 errichtete Wasserturm der Bahn.

Der Lurchiturm, ein Richtfunkturm in Stahlfachwerkbauweise, hat die geographischen Koordinaten 9┬░10'3" ├Âstliche L├Ąnge und 48┬░51'44" n├Ârdliche Breite.

Nachtleben

  • Diskothek MGM
  • Tanzlokal Luna - regional bekanntes russisches Restaurant mit russischer Live Musik

Parks

Hinter dem Kulturhaus liegt der Salamander-Stadtpark mit einem k├╝nstlich angelegten See. Zwischen Salamander-Stadtpark und altem Zentrum liegt der Stadtgarten.

Eine Besonderheit stellt der Friedhof dar: Es ist der einzige Friedhof in Deutschland, auf dem Personen und (Haus-)Tiere gemeinsam - wenn auch r├Ąumlich etwas getrennt - begraben liegen.

Sport

  • TV Kornwestheim
  • FV Salamander Kornwestheim
  • ESG Kornwestheim
  • Skizunft Kornwestheim
  • Sch├╝tzengilde Kornwestheim


Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Kornwestheim hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1896 : Hugo von Baur, Oberst und Kommandeur des Landwehrbezirks Ludwigsburg
  • 1916 : Jakob Sigle , Geheimer Kommerzienrat, Gr├╝nder der Salamander AG
  • 1916 : Max Levi, Konsul, Mitbegr├╝nder der Salamander AG
  • 1927 : Dr. e.h. Ernst Sigle, Ehrenvorsitzender der Salamander AG
  • 1927 : Isidor Rothschild, Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied der Salamander AG
  • 1930 : Friedrich Siller, Schulthei├č
  • 1950 : Karl Joos, Gr├╝nder der Bezirksbaugenossenschaft Altw├╝rttemberg
  • 1963 : Alfred Kercher, Oberb├╝rgermeister a.D.
  • 1970 : Marius Faisse, B├╝rgermeister der Partnerstadt Villeneuve-Saint-Georges
  • 1989 : Dr. Siegfried Pflugfelder, Oberb├╝rgermeister a.D.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1861 , 7. November , Jakob Sigle , ÔÇá 5. Juli 1935 in Wiesbaden, Gr├╝nder der Schuhfabrik Salamander AG
  • Thomas Marek , Stept├Ąnzer
  • 1963 , 19. Juli , Bettina Kupfer , Schauspielerin
  • Sibylle M├Ândel , Malerin
  • 1928 G├╝nther C. Kirchberger ist ein Maler und K├╝nstler.

Pers├Ânlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Philipp Matth├Ąus Hahn , Pfarrer und Erfinder, war von 1770-81 Pfarrer in Kornwestheim

Literatur

  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961

Weblinks


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