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Letzte Änderung für Artikel Bietigheim-Bissingen: 17.02.2006 12:01

Bietigheim-Bissingen

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Wappen Karte
Wappen von Bietigheim-Bissingen Deutschlandkarte, Position von Bietigheim-Bissingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-WĂŒrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Regionalverband : Stuttgart
Landkreis : Ludwigsburg
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48° 58' N, 09° 08' O
48° 58' N, 09° 08' O
Höhe : 197 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 31,29 kmÂČ
Einwohner : 42.022 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.343 Einwohner/kmÂČ
AuslÀnderanteil : 17,1 %
Postleitzahlen : 74301-74321 (alte PLZ: 7120)
Vorwahl : 07142
Kfz-Kennzeichen : LB
GemeindeschlĂŒssel : 08 1 18 079
Stadtgliederung: Kernstadt und 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 8
74321 Bietigheim-Bissingen
Website: www.bietigheim-bissingen.de
E-Mail-Adresse: stadt@bietigheim-bissingen.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : JĂŒrgen Kessing ( SPD )

Bietigheim-Bissingen ist eine Stadt in der nördlichen Mitte des Bundeslandes Baden-WĂŒrttemberg, etwa 22 km nördlich von Stuttgart und 20 km sĂŒdlich von Heilbronn. Sie ist nach der Kreisstadt Ludwigsburg die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt des Landkreises Ludwigsburg. Zusammen mit der nördlichen Nachbarstadt Besigheim bildet sie ein Mittelzentrum fĂŒr die umliegenden Gemeinden.

Die im Rahmen der Gebietsreform zum 1. Januar 1975 neu gebildete Stadt Bietigheim-Bissingen wurde mit dem Tag ihrer GrĂŒndung zur Großen Kreisstadt erklĂ€rt, zumal die frĂŒhere Stadt Bietigheim bereits am 1. Januar 1967 Große Kreisstadt geworden war.

Mit den Nachbargemeinden Ingersheim und Tamm bildet Bietigheim-Bissingen eine Verwaltungsgemeinschaft .

Nicht zu verwechseln mit der oft kurz als Bietigheim bezeichneten wĂŒrttembergischen Stadt Bietigheim-Bissingen ist die badische Gemeinde Bietigheim.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geographische Lage

Bietigheim-Bissingen liegt nördlich Stuttgarts an der EinmĂŒndung der Metter in die Enz, nur wenige Kilometer von der EinmĂŒndung der Enz in den Neckar entfernt.

Die Kernstadt Bietigheim liegt nördlich der MettereinmĂŒndung am westlichen Ufer der Enz; mit den Stadterweiterungen im Norden (Lug) und Westen (Helenenburg) wĂ€chst sie aus dem Enztal heraus. Im SĂŒden der Altstadt ist um die Jahrtausendwende westlich oberhalb der Enz ein neuer Stadtteil (KreuzĂ€cker/Ellental) entstanden. Der Stadtteil Sand befindet sich östlich der Bietigheimer Altstadt auf der anderen Seite der Enz und zieht sich zu einem Plateau ĂŒber dem Fluss hinauf. Daran schließen sich sĂŒdlich – ebenfalls auf dem Plateau östlich der Enz – der Bereich Aurain/Bahnhof, der den Mittelpunkt der Stadt Bietigheim-Bissingen bildet, sowie sĂŒdöstlich davon der Stadtteil Buch an.

Der Stadtteil Bissingen liegt sĂŒdwestlich Bietigheims am sĂŒdlichen Enzufer; ĂŒber seine Osterweiterung am Bruchwald und den daran anschließenden Bereich Bahnhof/Aurain ist er eng mit den anderen zentralen Stadtgebieten verwachsen.

Noch nicht vollstĂ€ndig mit dem ĂŒbrigen Stadtgebiet verwachsen sind der Bissingen auf der anderen Enzseite westlich gegenĂŒber liegende Stadtteil Untermberg sowie der westlich Bietigheims oberhalb der Metter gelegene Stadtteil Metterzimmern, die sich ihren dörflichen Charakter bewahren konnten.

Nördlich Bietigheims liegt separat am Westufer der Enz der Stadtteil Kammgarnspinnerei.

Nachbargemeinden

Folgende StÀdte und Gemeinden grenzen an die Stadt Bietigheim-Bissingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Löchgau, Besigheim, Ingersheim, Freiberg am Neckar, Tamm, Markgröningen und Sachsenheim (alle Landkreis Ludwigsburg)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Bietigheim-Bissingens besteht aus der Kernstadt Bietigheim (Enz), den frĂŒher eigenstĂ€ndigen Orten Bissingen (Enz), Metterzimmern und Untermberg, der frĂŒheren Werkssiedlung Kammgarnspinnerei sowie den neuen Stadtteilen Buch, Sand und KreuzĂ€cker (bzw. KreuzĂ€cker/Ellental), die alle im Bereich der Kernstadt Bietigheim liegen.

Daneben unterscheidet man noch weitere WohnplĂ€tze mit eigenem Namen, so zum Beispiel Waldhof, Wilhelmshof, Schellenhof und SchleifmĂŒhle.

Raumplanung

Bietigheim-Bissingen bildet zusammen mit der Nachbarstadt Besigheim ein Mittelzentrum innerhalb der Region Stuttgart, deren Oberzentrum Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Bietigheim-Bissingen/Besigheim gehören noch die StÀdte und Gemeinden im Norden des Landkreises Ludwigsburg, im Einzelnen: Bönnigheim, Erligheim, Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim, Ingersheim, Kirchheim am Neckar, Löchgau, Mundelsheim, Sachsenheim, Tamm und Walheim.

Geschichte

ArchĂ€ologische Funde aus der Jungsteinzeit belegen erste Siedlungen bereits fĂŒr den Zeitraum um 5000 v. Chr., wenn gleich keine KontinuitĂ€t wahrscheinlich ist. Die Namensendung auf "-heim" verweist dagegen auf eine SiedlungsgrĂŒndung, die in die Zeit der frĂ€nkischen Landnahme fĂ€llt, also in etwa Ende des 5. Jahrhunderts, Anfang des 6. Jahrhunderts.

Um 1900 - Stadttor in Bietigheim
Um 1900 - Stadttor in Bietigheim

Erstmals wurde Bietigheim 789 urkundlich erwĂ€hnt, es dĂŒrften aber bereits erheblich frĂŒher schon Siedlungen entstanden sein, die von der verkehrsgĂŒnstigen Lage an einer Furt profitierten. 1365 war das Jahr der StadtgrĂŒndung. Außerdem brachte der Weinbau gĂŒnstige Voraussetzungen fĂŒr die rapide Entwicklung im 15. und 16. Jahrhundert . Die Stadt gehörte schon sehr frĂŒh zu WĂŒrttemberg und wurde alsbald Sitz eines wenn auch kleinen Oberamtes . Nach dem DreißigjĂ€hrigen Krieg folgte im 17. Jahrhundert trotz aufkommender wirtschaftlicher Belastungen eine Epoche der Erholung. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt zum "Aufbauhelfer" des neu entstehenden Ludwigsburger Schlosses und der damit verbundenen Neubauten wie z.B. der staatlichen Porzellanfabrik. Viele Bietigheimer waren in den Aufbau involviert und mussten Frondienste leisten. Auch absinkende Weinpreise fĂŒhrten zu einer immer prĂ€kereren Lage. Mitte des 18. Jahrhunderts folgte eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen und ein starkes Bevölkerungswachstum. 1810 wurde anlĂ€sslich einer Verwaltungsneuorganisation das Oberamt Bietigheim aufgelöst. Die Stadt und ihr Umland gehörten danach zum Oberamt Besigheim.

Zu Ende des 19. Jahrhunderts betrug die Einwohnerzahl 3.800. 1930 wurde die Gemeinde Metterzimmern nach Bietigheim eingegliedert. Als 1938 der Kreis Besigheim aufgelöst wurde, kam Bietigheim zum Landkreis Ludwigsburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Stadt einen großen Einwohnerzuwachs von 14.000 auf heute 41.000 Einwohner, allerdings reicht in diese Zeit auch die Gebietsreform. Mitte der 1960er Jahre ĂŒberschritt die Einwohnerzahl der Stadt Bietigheim die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt , was die baden-wĂŒrttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1967 beschloss.

Die Enz in Bissingen 1917
Die Enz in Bissingen 1917

Auch Bissingen an der Enz kann auf eine Geschichte bis in das Mittelalter zurĂŒckblicken und gehörte schon frĂŒh zu WĂŒrttemberg, war aber schon seit 1807 (bzw. vorĂŒbergehend bereits 1718 bis 1722) anders als Bietigheim Teil des Oberamts Ludwigsburg , aus dem 1938 der Landkreis Ludwigsburg hervorging. 1953 wurde der bis dahin zu Großsachsenheim gehörige Weiler Untermberg eingegliedert.

Im Rahmen der baden-wĂŒrttembergischen Gemeindereform wurde die Stadt Bietigheim mit der Gemeinde Bissingen an der Enz zum 1. Januar 1975 zur Stadt Bietigheim-Bissingen vereinigt. Gleichzeitig wurde die neue Kommune, wie 1967 bereits Bietigheim, zur Großen Kreisstadt erklĂ€rt.

1989 war Bietigheim-Bissingen Gastgeber der neunten Landesgartenschau Baden-WĂŒrttemberg, die unter dem Enzviadukt stattfand. 2003 erhielt die Stadt die Goldmedaille bei dem Bundeswettbewerb Unsere Stadt blĂŒht auf .

Religionen

Die Stadt Bietigheim gehörte ursprĂŒnglich zum Bistum Speyer und war dem Landkapitel Vaihingen zugeordnet. Wie in ganz WĂŒrttemberg wurde auch in Bietigheim 1534 die Reformation eingefĂŒhrt, infolgedessen die Stadt ĂŒber viele Jahrhunderte ĂŒberwiegend protestantisch war. 1556 wurde Bietigheim Sitz eines Dekanats , das 1813 jedoch nach Besigheim verlegt wurde. Seither gehört die Kirchengemeinde Bietigheim zum Kirchenbezirk Besigheim. Neben der Stadtkirche wurde 1954 die Friedenskirche und 1968 die Pauluskirche erbaut und eigene Kirchengemeinden gegrĂŒndet, die heute die Gesamtkirchengemeinde Bietigheim bilden. Auch in den heutigen Stadtteilen Bietigheim-Bissingens wurde 1534 die Reformation eingefĂŒhrt. Die Kirchengemeinde Bissingen hat heute zwei Kirchen, die alte Kilianskirche und die 1965 erbaute Martin-Luther-Kirche. Die Kirchengemeinde Metterzimmern hat eine 1906 erbaute Kirche, nachdem die alte gotische Kirche 1905 durch einen Blitzschlag zerstört worden war. Auch die Kirchengemeinden Bissingen und Metterzimmern gehören zum Dekanat Besigheim innerhalb der Evangelischen Landeskirche in WĂŒrttemberg .

Im 19. Jahrhundert zogen auch Katholiken nach Bietigheim. 1884 wurde die katholische Garnisonspfarrei Hohenasperg nach Bietigheim verlegt und dort eine eigene Pfarrgemeinde gegrĂŒndet, die 1888 eine eigene Kirche St. Laurentius erbauen konnte. 1955 /56 wurde die Kirche jedoch durch einen Neubau ersetzt. Eine weitere katholische Kirche in Bietigheim ist St. Johannes. Im Stadtteil Bissingen besteht eine weitere katholische Pfarrei "Zum Guten Hirten", die 1970 ihre Kirche erbauen konnte. Alle drei Pfarrgemeinden bilden heute die Seelsorgeeinheit Bietigheim-Bissingen innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Bietigheim-Bissingen auch Freikirchen , darunter eine Evangelisch-methodistische Kirche , eine Gemeinde, die zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden gehört und die Volksmission entschiedener Christen, die zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gehört. Ferner ist auch die Neuapostolische Kirche in Bietigheim-Bissingen vertreten.

Eingemeindungen

  • 1930 : Metterzimmern nach Bietigheim
  • 1953 : Untermberg (Ortsteil der Stadt Großsachsenheim) nach Bissingen an der Enz
  • 1. Januar 1975 : Vereinigung beider Kommunen zur Stadt Bietigheim-Bissingen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand (bis 1974 Stadt Bietigheim). Die Zahlen sind SchĂ€tzungen, VolkszĂ€hlungsergebnisse (1) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1605 300
1702 960
1803 2.255
1823 2.658
1855 2.968
1. Dezember 1871 3.457
1. Dezember 1880 1 4.004
1. Dezember 1890 1 3.904
1. Dezember 1900 1 4.353
1. Dezember 1910 1 5.970
16. Juni 1925 1 6.133
16. Juni 1933 1 7.603
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 1 9.070
Dezember 1945 9.041
13. September 1950 1 12.325
6. Juni 1961 1 16.649
27. Mai 1970 1 22.188
31. Dezember 1975 34.042
31. Dezember 1980 34.365
27. Mai 1987 1 36.820
31. Dezember 1990 38.961
31. Dezember 1995 40.115
31. Dezember 2000 40.631
30. Juni 2004 41.686

1 VolkszÀhlungsergebnis

Politik

Rathaus
Rathaus

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Bietigheim-Bissingen hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 32 Mitglieder, die den Titel "StadtrĂ€tin/Stadtrat" fĂŒhren. Sie gehören folgenden Parteien an:

  • CDU 13 Sitze
  • SPD 8 Sitze
  • FWV 6 Sitze
  • GAL 3 Sitze
  • FDP 2 Sitze

BĂŒrgermeister

An der Spitze der Stadt Bietigheim stand seit der StadtgrĂŒndung neben dem herrschaftlichen Schultheiß (spĂ€ter Vogt bzw. Oberamtmann) ein regierender AmtsbĂŒrgermeister mit zwölf Stadtrichtern und ein rechnender BĂŒrgermeister. Nach 1805 leitete der Stadtschultheiß, spĂ€ter BĂŒrgermeister die Stadtverwaltung. Seit Erhebung Bietigheims zur Großen Kreisstadt am 1. Januar 1967 trĂ€gt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung OberbĂŒrgermeister . Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gewĂ€hlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung BĂŒrgermeister .

Die BĂŒrgermeister bzw. OberbĂŒrgermeister seit 1949:

  • 1949 - 1967 : Karl Mai
  • 1967 - 1975 : Lothar SpĂ€th ( CDU )
  • 1975 - 2004 : Manfred List ( CDU )
  • seit 2004 : JĂŒrgen Kessing ( SPD )

Wappen

Das Wappen der Stadt Bietigheim-Bissingen zeigt in Rot einen silbernen Zinnenturm, belegt mit einem blauen Patriarchen-Hochkreuz mit gespaltenem Fuß. Die Stadtflagge ist weiß-rot. Wappen und Flagge wurden der Stadt Bietigheim-Bissingen am 12. Juli 1976 vom RegierungsprĂ€sidium Stuttgart verliehen.

Das Wappen beinhaltet die Symbole der beiden ehemals selbstĂ€ndigen Kommunen Bietigheim und Bissingen an der Enz, die 1975 zur neuen Stadt Bietigheim-Bissingen vereinigt wurden. Vom alten Bietigheimer Wappen stammt der Zinnenturm, der bereits seit 1474 nachweisbar ist. Er symbolisiert einen 1542 eingestĂŒrzten Burgturm, der zuletzt als Glockenturm der Stadtkirche diente. Das Patriarchen-Hochkreuz ist dem alten Bissinger Wappen entnommen und entstammt Marksteinen des Spitals Markgröningen. Dieses Spital hatte im 15. Jahrhundert das Kirchenpatronat in Bissingen erworben.

StÀdtepartnerschaften

Bietigheim-Bissingen unterhÀlt StÀdtepartnerschaften mit folgenden StÀdten:

  • Kusatsu ( Japan ), seit 1962
  • Sucy-en-Brie ( Frankreich ), seit 1967
  • Surrey Heath ( Vereinigtes Königreich ), seit 1971
  • SzekszĂĄrd ( Ungarn ), seit 1989
  • Overland Park , Bundesstaat Kansas ( Vereinigte Staaten von Amerika ), seit 1999

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bietigheim-Bissingen ist ĂŒber die Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord an der Bundesautobahn 81 Stuttgart-Heilbronn zu erreichen. Ferner fĂŒhrt die Bundesstraße B 27 Stuttgart-Heilbronn durchgehend 4-spurig durch das Stadtgebiet (bis zu 50000 Fahrzeuge am Tag). Der Bahnhof Bietigheim liegt an der Bahnstrecke Stuttgart-Heilbronn bzw. Stuttgart-MĂŒhlacker-Pforzheim-Karlsruhe. Daher ist Bietigheim schon lange ein Bahnknotenpunkt . Hier endet auch die Linie S5 der S-Bahn Stuttgart. Ferner gibt es eine Stadtbahnverbindung S5 ĂŒber MĂŒhlacker und Pforzheim bis nach Karlsruhe bzw. in das obere Enztal bis Bad Wildbad. An dieser liegt die neue Haltestelle „Ellental“. Den öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen darĂŒber hinaus mehrere Buslinien . Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS) zu benutzen.

AnsÀssige Unternehmen

  • Armstrong DLW AG
  • Bessey & Sohn GmbH & Co. KG
  • Elbe
  • OLYMP Bezner GmbH & Co.
  • Porsche Deutschland GmbH
  • Porsche Consulting GmbH
  • Porsche Financial Services GmbH
  • Porsche Engineering Services GmbH
  • Valeo - Wischersysteme GmbH
  • Valeo Schalter und Sensoren GmbH
  • Heyd
  • G. Bee GmbH
  • Parker PrĂ€difa
  • ZF Zahnrad fabrik
  • Marabu
  • Hofmeister und Trendy
  • Kamps Brot(Wendeln) Barilla-Konzern Parma
  • BÄR Schuhe
  • G. Geiger GmbH & Co. Antriebstechnik

Medien

In Bietigheim-Bissingen erscheint als Tageszeitung die „Bietigheimer Zeitung“ (mit den Lokalausgaben „Sachsenheimer Zeitung“ und „Bönnigheimer Zeitung“), eine Regionalausgabe der „SĂŒdwestpresse“ aus Ulm.

Öffentliche Einrichtungen

Bietigheim-Bissingen hat ein Finanzamt und zwei Notariate ( Bietigheim und Bissingen ). Außerdem erfreuen sich die BĂ€der - zwei HallenbĂ€der und ein Freibad - großer Beliebtheit. Das Freibad, der "Badepark Ellental" hat die grĂ¶ĂŸte Freirutsche SĂŒddeutschlands (158 m lang, 14,5 m hoch). BĂŒcher können in einer der Zweigstellen der Stadtbibliothek entliehen werden. Auch die Stadtgalerie ist ĂŒber die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt und geschĂ€tzt.

Bildung

Bietigheim-Bissingen verfĂŒgt ĂŒber zwei Gymnasien (Ellentalgymnasium I und II, Technisches - und Wirtschaftsgymnasium), zwei Realschulen (Realschule im Aurain und Realschule Bissingen), eine Förderschule Im Aurain, drei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Schule im Buch, Schule im Sand und Waldschule Bissingen) sowie drei Grundschulen (Grundschule Weimarer Weg, Hillerschule Bietigheim und Schillerschule Bissingen).

Der Landkreis Ludwigsburg ist TrĂ€ger der Gewerblichen und KaufmĂ€nnischen Schule Bietigheim-Bissingen im Berufsschulzentrum im Ellental (dort sind auch Technisches Gymnasium und Wirtschaftsgymnasium untergebracht) sowie der Schule Gröninger Weg (Schule fĂŒr Geistigbehinderte).

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Bauwerke

Bietigheimer Eisenbahnviadukt
Bietigheimer Eisenbahnviadukt
Der Bietigheimer Eisenbahnviadukt, das Wahrzeichen der Stadt, wurde im Stil eines römischen AquĂ€duktes errichtet. Es handelt sich um eine EisenbahnbrĂŒcke ĂŒber die Enz an der Bahnstrecke Bietigheim–MĂŒhlacker. Die Anbindung an das Schienennetz war ursĂ€chlich fĂŒr den Wirtschaftsaufschwung der Stadt im 19. Jahrhundert.

Das bedeutendste Bauwerk der Bietigheimer Altstadt ist das Hornmold-Haus von 1536, eines der besterhaltenen BĂŒrgerhĂ€user der Renaissance in SĂŒddeutschland. Weitere BaudenkmĂ€ler sind das Schloss, das Rathaus und die im 15. Jahrhundert erbaute Stadtkirche (an der Stelle der ehemaligen Burg), sowie etliche FachwerkhĂ€user, wie etwa Lateinschule oder Physikat, um nur die wichtigsten zu nennen. Neben einem fragmentarischen Rest sind von den einstigen Befestigungen noch das Untere Tor und der Pulverturm der Stadtmauer erhalten.

Im Stadtbild von Bietigheim finden sich verschiedene Plastiken des Bildhauers JĂŒrgen Goerz , wie z. B. das „Ku(h)riosum“ (ein Brunnen in Form einer Kuh auf einer Milchkanne) oder der „Turm der grauen Pferde“ an der Stelle des ehemaligen Oberen Stadttors.

Im Stadtteil Bissingen ist die „RommelmĂŒhle“ ĂŒberregional bekannt und Zeugnis fĂŒr die frĂŒhe, industrielle Nutzung der Wasserkraft.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Der Bietigheimer Pferdemarkt findet jĂ€hrlich Anfang September auf dem Festplatz am Viadukt statt und zieht jedesmal 200000 Besucher aus der gesamten Region an. Im Dezember wird in der Altstadt am Marktplatz der „Sternlesmarkt“ (Weihnachtsmarkt) abgehalten. Überregional bekannt ist auch der jĂ€hrliche Silvesterlauf, der durch Teile der historischen Altstadt fĂŒhrt.

Vereine

Sportvereine

  • SC Bietigheim-Bissingen („Steelers“, Eishockey , Saison 2005/06: 2. Liga )
  • SG Bietigheim-Metterzimmern ( Handball , Saison 2005/06: 2. Liga (Herren))
  • JC Bietigheim ( Judo , Saison 2006: Verbandsliga Herren und Frauen)
  • Skiclub Bissingen e.V.
  • TSC Bietigheim Bissingen ( Tauchsportclub )
  • Bietigheimer HTC ( Hockey , Saison 2005/06: 2. Regionlliga (Herren), Oberliga (Frauen): Tennis )

Musikvereine

  • Akkordeonvereinigung Bietigheim e.V.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Die Stadt Bietigheim-Bissingen bzw. die frĂŒhere Stadt Bietigheim hat folgenden Personen das EhrenbĂŒrgerrecht verliehen:

  • 1907 : Karl Schumacher, Fabrikant
  • 1933 : Paul von Hindenburg , ReichsprĂ€sident
  • 1933 : Adolf Hitler , Reichskanzler (das EhrenbĂŒrgerrecht wurde am 16. Juni 1945 wieder aberkannt)
  • 1950 : Christian Schmidbleicher, BĂŒrgermeister von Bietigheim
  • 1953 : Otto SchĂ€chterle, DLW-Direktor
  • 1964 : Otto Rombach, Schriftsteller
  • 1969 : Choei Ishibashi, Vater der StĂ€dtapartnerschaft mit Kusatsu
  • 1975 : Karl Mai, OberbĂŒrgermeister a.D.
  • 1999 : Jean-Marie Poirier, BĂŒrgermeister von Sucy-en-Brie
  • 2004 : Manfred List, OberbĂŒrgermeister a.D.

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1788 , 14. September , Karl Gottlob Christian von Gaerttner , † 18. Juli 1861 in Stuttgart, wĂŒrttembergischer Finanzminister
  • 1849 , 13. Januar , Erwin BĂ€lz , † 31. August 1913 in Stuttgart; Leibarzt der Kaiserlichen Familie und MitbegrĂŒnder der modernen Medizin in Japan
  • 1851 , 3. Dezember , Gustav Schönleber, † 2. Februar 1917 in Karlsruhe, Kunstmaler und Professor
  • 1912 , 24. Juli , Kurt Hager , † 18. September 1998 in Berlin, der rote Sohn der Stadt. Er machte nach 1945 Karriere in der SED und brachte es bis zum Mitglied des PolitbĂŒros der SED in der DDR.
  • 1948 , 2. Dezember , Gebhard FĂŒrst , Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Mitglied des Nationalen Ethikrates.

Weitere Persönlichkeiten

  • Hartmut Engler , Ingo Reidl , Rudi Buttas , Roland Bless und Joe Crawford (frĂŒher Jo Weber), alles Mitglieder der Rock/Pop-Band PUR sind im Raum Bietigheim-Bissingen aufgewachsen und gingen hier zur Schule.
  • Ottmar Mergenthaler aus Hachtel bei Bad Mergentheim verbrachte seine Lehrzeit als Uhrmacher in Bietigheim, er wurde weltbekannt als Erfinder der Linotype -Setzmaschine.
  • Lothar SpĂ€th, (*in Sigmaringen) ehemaliger baden-wĂŒrttembergischer MinisterprĂ€sident, war seit 1965 Beigeordneter und Finanzreferent in Bietigheim und wurde 1967 zum BĂŒrgermeister gewĂ€hlt.

Literatur

  • „Geschichte der Stadt Bietigheim“, von Prof. Dr. Hermann Roemer, Stuttgart, 1956, 1961
  • „WĂŒrttembergisches StĂ€dtebuch“; Band IV Teilband Baden-WĂŒrttemberg Band 2 aus „Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages“, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • „600 Jahre Stadt Bietigheim 1364-1964“, hrsg. von der Stadt Bietigheim an der Enz, 1964, 214 S. (mit BeitrĂ€gen von Prof. Oscar Paret, Prof. Hans Martin Deckerhauff, et al. und Lebensbildern von Johannes Carion (1499-1537), Johann Friedrich Flattich (1713-1797), Erwin von BĂ€lz (1849-1913) und dem Maler Gustav Schönleber 1851-1918))
  • „Bietigheim“, ein Swiridoff-Bildband, Pfullingen, 1964 (einschl. eines Beitrages von Otto Rombach „Antonia Visconti, Herzogin von Mailand, Herrin von Bietigheim“)
  • „1200 Jahre Bietigheim - Etappen auf dem Weg zur Stadt von heute“, hrsg. von der Stadt Bietigheim-Bissingen, Bietigheim, 1989

Weblinks

Commons: Bietigheim-Bissingen – Bilder, Videos oder Audiodateien


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