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Letzte Änderung für Artikel Zell im Wiesental: 04.02.2006 22:22

Zell im Wiesental

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Wappenabbildung
auf ngw.nl
Deutschlandkarte, Position von Zell im Wiesental hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Lörrach
Geografische Lage :
Koordinaten: 47¬į 42' N, 07¬į 51' O
47¬į 42' N, 07¬į 51' O
H√∂he : 500 m √ľ. NN
Fläche : 36,13 km²
Einwohner : 6.667 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 168 Einwohner je km²
Postleitzahl : 79669
Vorwahl : 07625
Kfz-Kennzeichen : L√Ė
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 36 103
Adresse der Stadtverwaltung: Teichstraße 4
79669 Zell im Wiesental
Website: www.zell-im-wiesental.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-zell.de
B√ľrgermeister : Rudolf M. R√ľmmele

Zell im Wiesental ist eine Stadt im Landkreis Lörrach in Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Zell im Wiesental bildet das Zentrum des Zeller Berglandes, das sich im s√ľdlichsten Teil des Schwarzwaldes auf einer H√∂he von 425 bis 1300 m.√ľ. NN zwischen Basel und dem Feldberg im gro√üen Wiesental erstreckt. Neben der Stadt selbst z√§hlen ihre Ortschaften Adelsberg, Atzenbach, Gresgen, Mambach, Pfaffenberg und Riedichen sowie die Gemeinde H√§g-Ehrsberg zu dieser Region.

Nachbargemeinden

Im Uhrzeigersinn (von Norden beginnend): Elbenschwand, Fröhnd, Häg-Ehrsberg, Schopfheim, Hausen im Wiesental und Tegernau.

Geschichte

Um das Jahr 1000 errichteten Mönche des Fridolinsklosters in Säckingen auf der Gemarkung der heutigen Stadt Zell eine kleine Holzkapelle und eine Wohnstätte als Missionsniederlassung . Diese so genannte Cella ist Ausgangspunkt der Entwicklung der Siedlung, die dann erstmals 1275 erwähnt wurde und Ursprung ihres Namens.

1409 kam der Ort zusammen mit dem Kloster S√§ckingen zum Haus Habsburg . Zell blieb bis ins 19. Jahrhundert eine vorder√∂sterreichische Ortschaft, als nach dem Frieden von Pressburg die vorder√∂sterreichischen Besitzt√ľmer in das Land Baden (Land) √ľberf√ľhrt wurden.

Im Jahr 1810 erhielt Zell durch Großherzog Karl Friedrich das Stadtrecht verliehen. Nur wenige Jahre später wurde die Stadt im Jahr 1818 durch einen Großbrand fast vollständig zerstört. Innerhalb weniger Stunden wurden mehr als 64 Häuser das Opfer der Flammen. Der Wiederaufbau erfolgte nach grundlegend neuen Plänen und gab der Stadt ihren heutigen Kern.

W√§hrend der demokratischen Aufst√§nde der Jahre 1848 / 49 war Zell wiederholt Schauplatz der Auseinandersetzungen. Friedrich Hecker, der mit Gustav von Struve den badischen Aufstand f√ľhrte, zog im April 1848 mit 1000 Mann in Zell ein und hielt eine Rede an das Volk. Wenig sp√§ter zog der Freischarf√ľhrer Franz Sigel mit 2000 Mann ein. Bald darauf zogen w√ľrttembergische Truppen im Kampf gegen die Aufst√§ndischen durch Zell, gefolgt vom Revolutionsdichter Georg Herwegh mit seiner "Deutschen Demokratischen Legion", der bald darauf in der Schlacht von Dossenbach vernichtend geschlagen wurde.

Eingemeindungen

In den Jahren 1972 bis 1975 wurden im Rahmen der Gemeindereform die Ortschaften Adelsberg (1. Januar 1974), Atzenbach (1. Januar 1975), Gresgen (1. Oktober 1974), Mambach (1. Januar 1975), Pfaffenberg (1. Januar 1975) und Riedichen (1. März 1972) eingemeindet.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

Das 1996 er√∂ffnete Wiesent√§ler Textilmuseum informiert √ľber die Entwicklung der Textilindustrie , die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts den wichtigsten Wirtschaftssektor der Region darstellte. Zu den betriebsbereiten Ausstellungsst√ľcken aus der Geschichte der Textilproduktion geh√∂ren mechanische Webst√ľhle , Spinnmaschinen , Schuss-Spulmaschinen und F√§rbereimaschinen. In einer Bilddokumentation werden die Entwicklungsetappen von der Heimarbeit √ľber die Manufakturen zur industriellen Produktion dargestellt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Stadt ist mit der Bahnlinie S6 mit L√∂rrach und Basel verbunden; dar√ľber hinaus verf√ľgt sie √ľber einige lokale und regionale Busverbindungen . Sie geh√∂rt dem Regio Verkehrsverbund L√∂rrach an.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

  • W. v. Sch√∂nau-Wehr/K. Frings (Hrsg.): Adel an Ober- und Hochrhein. Zur Geschichte der Freiherren von Sch√∂nau. 2001, ISBN 3-7930-9282-8

Weblinks

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M√ľhle zu Gersbach 79650 Schopfheim http://www.muehle.de/  +49(0)7620 / 90400
L√∂wen 79669 Zell im Wiesental http://www.think-seminars.com  07625 / 3 96
Berggasthof Schl√ľssel 79669 Zell im Wiesental http://www.berggasthof-schluessel.de/  0 76 25 / 3 75

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Wikipedia

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