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Letzte Änderung für Artikel Stockach: 18.02.2006 18:50

Stockach

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Stockach Deutschlandkarte, Position von Stockach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Konstanz
Geografische Lage :
Koordinaten: 47¬į 51' N, 09¬į 01' O
47¬į 51' N, 09¬į 01' O
H√∂he : 494 m √ľ. NN
Fläche : 69,75 km²
Einwohner : 16.800 (30. September 2005)
 8.664 weiblich
 8.136 m√§nnlich
Bevölkerungsdichte : 241 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 7,6 %
Postleitzahl : 78329 - 78333
Vorwahl : 07771
Kfz-Kennzeichen : KN
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 35 079
Stadtgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Adenauerstraße 4
78333 Stockach
Website: www.stockach.de
E-Mail-Adresse: buergeramt@stockach.de
Politik
B√ľrgermeister : Rainer Stolz

Stockach ist eine Stadt im Landkreis Konstanz. Sie liegt 494 m √ľ.d.M. (Rathaus) und hat zwei evangelische - in Stockach und Wahlwies - und in den verschiedenen Ortsteilen mehrere katholische Kirchen.

Stockach um 1907
Stockach um 1907
Stockach 2005 (Blick vom Nellenburger Hang)
Stockach 2005 (Blick vom Nellenburger Hang)

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stockach liegt im Hegau 5 km nordwestlich des Bodensees in einer Moränenlandschaft .

Gemeindegliederung

Espasingen, Hindelwangen, Hoppetenzell, Mahlsp√ľren im Hegau, Mahlsp√ľren im Tal, Seelfingen, Raithaslach, Wahlwies, Wintersp√ľren, Zizenhausen.

Geschichte

  • Gr√§berfunde aus der Hallstattzeit (700 v. Chr.), der Kelten - (4. Jahrh. v. Chr.) und Alemannenzeit (400 bis 800 n. Chr.) in der Vorstadt Ri√ütorf.
  • 750 bis 1056 Bau und Erweiterung der Nellenburg.
  • 1275 Landgrafschaft Nellenburg mit dem Amt Stockach.
  • 1278 (wahrscheinlich) oder 1283 (belegt) Stadtrecht.
  • 1401 geh√∂rten zur Landgrafschaft Nellenburg die St√§dte Engen, Tengen, Radolfzell , Stockach, 6 Marktflecken, 83 Pfarrd√∂rfer, 69 D√∂rfer ohne Pfarrer, 14 Weiler, 135 einzelne H√§user, 25 bestehende und 31 zerfallene Schl√∂sser, 6 M√∂nchs- und 3 Nonnenkl√∂ster, 4 Poststationen sowie insgesamt 97 M√ľhlen. (nach Bastian Sterk)
  • Aus der Schaffhauser Chronik von Johann Jakob R√ľeger (1548-1606): Das Heg√∂w ist zwar ein klein, aber √ľber die maass wol erbuwen und fruchtbar lendlin von win, wiss und rot, korn und obs. Man findt ouch darin gut fisch, v√∂gel und wildpr√§t. Es hat vil sch√∂ner st√§ttlin, darunder Stockach die f√ľrnembst ist, ...

Stockach war Hauptstadt der Landgrafschaft Nellenburg-Thengen, mit welcher es 1465 an √Ėsterreich (siehe auch: Vorder√∂sterreich), 1805 an W√ľrttemberg und 1810 an Baden √ľberging. Hier siegte am 25. M√§rz 1799 Erzherzog Karl √ľber die Franzosen unter General Jourdan .

Der seit 1936 bestehende Landkreis Stockach mit 57 Gemeinden und zwei Städten wurde 1973 im Zuge der Kreisreform aufgelöst. Stockach und weitere 30 der 57 Gemeinden wurden in den Landkreis Konstanz eingegliedert, der Rest in die Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und den Zollernalbkreis.

Ortsteile

Hoppetenzell

Hoppetenzell wird im Jahre 777 zum ersten Mal im Testament des Abtes Fulrad von St. Dénis (bei Paris) urkundlich erwähnt. Demnach gehörte zum Besitz des Klosters ein Flecken im Hegau, der mit Adelungcella (oder auch Adelungscella) bezeichnet wird. Nachweislich handelt es sich dabei um die heutige Ortschaft Hoppetenzell. Das Kloster St. Dénis gab Hoppetenzell bald als Lehen an die Grafen von Nellenburg, die das Lehensverhältnis stillschweigend in ein Eigentumsverhältnis umwandelten.

Wahlwies

Erste geschichtliche Erwähnung erfuhr Wahlwies im Jahre 839 . Hier fanden zwei Schlachten statt: 355 gegen die Römer, und 915 gegen das Bistum Konstanz um die Wiederherstellung des schwäbischen Herzogtums.

Wahlwies ist vor allem durch das dortige Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf und eine Waldorfschule bekannt.

Politik

Die Stadt ist auch Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Bodman-Ludwigshafen, Eigeltingen, Hohenfels , M√ľhlingen und Orsingen-Nenzingen mit (2005) insgesamt rund 30.570 Einwohnern. Die Verwaltungsgemeinschaft wurde am 1. Oktober 1975 konstituiert.

Städtepartnerschaften

Seit 1972 wird eine Städtepartnerschaft mit der in den Savoyen gelegenen französischen Stadt La Roche sur Foron unterhalten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Stockach nennt sich Tor zum Bodensee. Es lebt vom Tourismus und einer doch stattlichen Anzahl an Großfirmen, die international tätig sind.

Verkehr

Die Stadt Stockach ist √ľber die Bundesautobahn A 98 √ľber zwei Ausfahrten erreichbar. Im Ort kreuzen sich die Bundesstra√üen B 14, B 31, B 313 . Seit 1996 kann man die Stadt wieder mit der Bahn erreichen. Die Linie Stockach - Radolfzell (Seeh√§sle) vereinigt sich in Stahringen mit der Bodensee-G√ľrtelbahn und hat in Radolfzell u.a. Anschluss zu der Nahverkehrslinie Engen - Singen - Radolfzell - Konstanz (Seehas).

Behörden

Stockach hat ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Konstanz gehört. Ferner ist die Stadt Sitz des Kirchenbezirks Überlingen-Stockach der Evangelischen Landeskirche in Baden .

Bildungseinrichtungen

In der Kernstadt gibt es Grund- und Hauptschule , Gymnasium , Realschule , F√∂rderschule, E-Schule, Berufsschulzentrum, Sprachheilschule, Fachschule f√ľr Landwirtschaft, Musikschule .

Im Ortsteil Wahlwies gibt es eine Grund- und Hauptschule sowie eine Freie Waldorfschule .

In den Ortsteilen Wintersp√ľren und Zizenhausen gibt es eine Grundschule . Ebenso wird im Ortsteil Hindelwangen die erste Klasse unterrichtet. Nach der ersten Klasse gehen die ABC-Sch√ľtzen dann in die zentrale Grundschule der Kernstadt.

Es gibt elf Kinderg√§rten , davon in Stockach f√ľnf (davon eine Kindertagesst√§tte ), in Wahlwies drei, und in Espasingen, Wintersp√ľren und Zizenhausen jeweils einen.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Stockach beherbergt zwei Skulpturen des in der Nachbarschaft ( Bodman ) lebenden Bildhauers Peter Lenk .

√úber 140 Vereine sorgen in Stockach f√ľr ein gro√ües Spektrum an Veranstaltungen.

Musik

  • Jazz-Combo: Jazz, Funk, Latin - Musik f√ľr Feste und Veranstaltungen. Buchbar unter jazz-combo.de !
  • Ch√∂re: Eintrachtchor 1836 (mit Jugendchor), Kammerchor, Kirchench√∂re, sechs Gesangsvereine.
  • Orchester: Akkordeon-Orchester Wahlwies, Kammerorchester, Musikschule (mit Schulorchester, Jugend-Big-Band, Jugendblasorchester), 8 Musikvereine, 2 Schalmeiengruppen, Yeti Guggemusik ( Fasnet -Musik).
  • Jazzbands: Jatzkapelle
  • Tonstudio: Ladwig Jazz Recording
  • Platten-Label: Ladwig Jazz Records
  • Vintage-Saxophone: Ladwig's Oldtime Saxophone
  • Jazz-Veranstaltungen: Jazz & D√ľnnele

Bauwerke

  • Burgruine Nellenburg
  • Kath. Kirche St. Oswald
  • Kath. Kirche St. Michael

Regelmäßige Veranstaltungen

Bekannt ist Stockach nicht zuletzt durch seine schwäbisch-alemannische Fastnacht mit dem Stockacher Narrengericht, das seit 1351 besteht.

Jährlich im Sommer (Ende Juni) wird am "Schweizer Feiertag" dem erfolgreichen Widerstand gegen die schweizerische Belagerung während des Schwabenkrieges ( 1499 ) gedacht und mit einem Straßenfest gefeiert.

Kirchen und Konfessionen

Folgende Kirchen und Glaubensgemeinschaften sind in Stockach vertreten:

  • Evangelische Kirche
  • Freie Christengemeinde
  • Jehovas Zeugen
  • Katholische Kirche
  • Neuapostolische Kirche

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Karl Futterer, Geologe, Mineraloge und Asienforscher, 1866-1906
  • Albert Gockel, Physiker, 1860-1927
  • Emil Lugo, Maler, 1840-1902
  • Julius Pecher, Hofbaumeister und Schriftsteller, 1842-1901
  • Paul Pfeiffer, Metallk√ľnstler, 1879-1957
  • Caroline Schleicher, Klarinettistin, 1794-?
  • Anton von Stabel , Staatsrechtler und Regierungschef, 1806-1880
  • Gideon Weizel, Staatsrat, 1807-1872

Ber√ľhmte Mitb√ľrger

  • Anton Sohn, Sch√∂pfer der Zizenhausener Terrakotten, geb. 1769 in K√ľmmerazhofen bei Bad Waldsee in Oberschwaben, lebte und wirkte von 1799 bis zu seinem Tode (1841) im Ortsteil Zizenhausen.
  • Gustav Rockholtz , Maler, geb. 1869 in Witten, lebte und wirkte von 1919 bis zu seinem Tode (1938) in der Stadt.

Literatur

  • Fredy Meyer: Wahlwies. Ein Dorf und seine Geschichte. St√§hle, Engen 1990 ISBN 3-921413-26-5
  • Hartmut Rathke: Stockach im Zeitalter der Weltkriege. Konstanz 2004 (Band 123 der Hegau-Bibliothek) ISBN 3-00-014732-2
  • Hans Wagner: Aus Stockachs Vergangenheit. Herausgegeben vom Verein f√ľr Geschichte des Hegaus e.V., Hegau-Bibliothek Band 11, 1967
    Aus diesem Buch stammen die meisten Angaben zu Geschichte und Persönlichkeiten.
  • Weitere 271 Quellen bei der Bibliothek der Universit√§t Konstanz

Weblinks

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