fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Singen (Hohentwiel): 08.02.2006 18:40

Singen (Hohentwiel)

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen von Singen (Hohentwiel) Deutschlandkarte, Position von Singen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Region : Hochrhein-Bodensee
Landkreis : Konstanz
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 47¬į 46' N, 08¬į 50' O
47¬į 46' N, 08¬į 50' O
H√∂he : 429 m √ľ. NN
Fläche : 61,75 km²
Einwohner : 45.420 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 736 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 18,2 %
Postleitzahlen : 78201-78224 (alt: 7700)
Vorwahl : 07731
Kfz-Kennzeichen : KN
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 35 075
Stadtgliederung: Kernstadt und
6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hohgarten 2
78224 Singen
Offizielle Website: www.singen.de
E-Mail-Adresse: info@singen.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Oliver Ehret ( CDU )

Singen (Hohentwiel) ist eine Stadt im S√ľden Baden-W√ľrttembergs, etwa 30 km nordwestlich von Konstanz und 20 km nord√∂stlich von Schaffhausen ( Schweiz ). Sie ist nach der Kreisstadt Konstanz die zweitgr√∂√üte Stadt des Landkreises Konstanz und bildet ein Mittelzentrum f√ľr die umliegenden Gemeinden. Die Einwohnerzahl Singens √ľberschritt nach dem Zweiten Weltkrieg die Grenze von 20.000. Daher wurde Singen bereits mit Inkrafttreten der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 zur Gro√üen Kreisstadt erkl√§rt. Mit den Gemeinden Rielasingen-Worblingen, Stei√ülingen und Volkertshausen hat die Stadt Singen (Hohentwiel) eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Singen liegt am Westrand des Hegaus nordwestlich vom Bodensee am Fu√ü des Hohentwiel, dem Rest eines lange erloschenen Vulkans , der zu den Hegaubergen geh√∂rt. Zwischen der Stadt und dem Hohentwiel flie√üt die Radolfzeller Aach , ein kleiner Fluss, der bei der Gemeinde Aach (Hegau) (siehe auch Aachtopf), n√∂rdlich von Singen zu Tage tritt (das Wasser stammt von der 10 km n√∂rdlich versickernden Donau) und nach Verlassen des Stadtgebiets von Singen westlich von Radolfzell in den Bodensee m√ľndet.

Nachbargemeinden

Folgende St√§dte und Gemeinden grenzen an die Stadt Singen (Hohentwiel). Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im S√ľdwesten genannt: Hilzingen, M√ľhlhausen-Ehingen, Volkertshausen, Stei√ülingen, Radolfzell am Bodensee, Moos, √Ėhningen und Rielasingen-Worblingen (alle Landkreis Konstanz).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Singens besteht aus der Kernstadt und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Beuren an der Aach (1.318 Einwohnern auf 4,2 km² Fläche), Bohlingen, Friedingen (1.391 Einwohnern auf 9,9 km² Fläche), Hausen an der Aach, Schlatt unter Krähen und Überlingen am Ried. Jeder Stadtteil hat eine Ortsverwaltung und einen Ortsvorsteher .

Zu einigen Stadtteilen gehören teilweise räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben. Ferner gibt es auch Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen ist hier zu nennen:

  • zur Kernstadt: Bruderhof, Am Duchtlinger Berg, Heinrich-Weber-Siedlung, Hohentwiel, Remishof, Waldheim
  • zu Bohlingen: Ziegelhof
  • zu Friedingen: Burg Friedringen, Leproshaus, Neuhaus, Riedm√ľhle, Schlo√ühof
  • zu Hausen an der Aach: Dornenm√ľhle
  • zu √úberlingen am Ried: Gaisenrain
Hohentwiel vom Zeppelin aus (ca. 1920)
Hohentwiel vom Zeppelin aus (ca. 1920)
Singen vom Hohentwiel aus (2001)
Singen vom Hohentwiel aus (2001)

Raumplanung

Singen (Hohentwiel) bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Hochrhein-Bodensee, zu dessen Mittelbereich die St√§dte und Gemeinden Aach (Hegau), B√ľsingen am Hochrhein, Engen, Gailingen am Hochrhein, Gottmadingen, Hilzingen, M√ľhlhausen-Ehingen, Rielasingen-Worblingen, Stei√ülingen, Tengen und Volkertshausen des Landkreises Konstanz geh√∂ren. Dar√ľber hinaus gibt es Verflechtungen mit den Kantonen Schaffhausen und Thurgau in der Schweiz .

Geschichte

Singen wurde 787 als Sisinga erstmals urkundlich erw√§hnt. Besitzungen hatte unter anderem das Kloster St. Gallen . Ab dem 11. Jahrhundert waren Edelfreie erw√§hnt. 1466 gelangte der Ort an die Familie von Fulach, 1518 an die von Klingenberg, 1530 an die Herren von Bodman, von welchen es schlie√ülich an √Ėsterreich verkauft wurde. 1571 waren wieder die Herren von Bodman die Ortsherren, dann ab 1607 die Herren von Reischach und schlie√ülich 1632 wieder √Ėsterreich. Diese gaben Singen 1655 an Hans Gaudenz von Rost, der die Herrschaft Singen-M√ľhlhausen bildete. Diese gelangte durch Heirat an die Grafen von Enzenberg , die im 18. Jahrhundert in Singen ein Schloss errichteten. 1775 kam die Herrschaft schlie√ülich √ľber die Grafschaft Nellenburg endg√ľltig an √Ėsterreich. 1805 kam Singen an W√ľrttemberg und 1810 an das Gro√üherzogtum Baden. Zun√§chst war Singen eine Gemeinde im Bezirksamt Radolfzell. Bei dessen Aufl√∂sung 1872 kam Singen zum Bezirksamt Konstanz.

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Singen zu einer Industriegemeinde, die sich vor allem nach der Ansiedlung von Maggi ( 1887 ) stark vergrößerte. Daher wurde durch Erlass des Innenministeriums des Großherzogtum Baden vom 11. September 1899 der Gemeinde Singen die Stadtrechte verliehen.

Bei der Verwaltungsreform 1939 kam Singen zum Landkreis Konstanz und nach dem Zweiten Weltkrieg geh√∂rte die Stadt zum Land (S√ľd-)Baden, bzw. ab 1952 zum Regierungsbezirk S√ľdbaden. 1956 wurde Singen Gro√üe Kreisstadt und bei der Gemeinde- und Kreisreform Anfang der 1970er Jahre erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.

Der Hausberg Hohentwiel, die wichtigste touristische Attraktion Singens, ist die gr√∂√üte deutsche Festungsruine. Seine Festungsanlagen wurden erst 1801 , nachdem sie ihre milit√§rische Funktion schon weitgehend verloren hatten, in den Napoleonischen Kriegen von franz√∂sischen Truppen geschleift. Erstmals erw√§hnt wurde der Ort im Jahre 919 als Duellum, einer Burg im Besitz des Reiches. Im 12. Jahrhundert war sie im Besitz der Herren von Singen und teilte zun√§chst die Geschicke des Dorfes. 1538 wurde sie an den Herzog von W√ľrttemberg verkauft, der sie zu einer Festung ausbauen lie√ü. Die Festung konnte zahlreichen Belagerungen standhalten. Im 18. Jahrhundert diente sie als Staatsgef√§ngnis und blieb auch nach dem sie von den Franzosen im Jahre 1801 geschleift worden war als w√ľrttembergische Staatsdom√§ne. 1850 wurde der Hohentwiel Teilgemeinde der etwa 24 km n√∂rdlich gelegenen Stadt Tuttlingen, der sie 1933 formell eingegliedert wurde. Am 1. Januar 1969 wurde der Hohentwiel in die Stadt Singen umgemeindet.

Beuren an der Aach wurde 1204 als Bure erstmals erw√§hnt. Das Kloster Reichenau hatte Besitzungen im Ort. Die Ortsherren waren zun√§chst die Herren von Kr√§hen, dann bis 1539 die Herren von Friedlingen und im 15. Jahrhundert vor√ľbergehend die Familie von Fulach. √úber Valentin Z√§ggy von Stockach gelangte Beuren 1554 an Christoph Lutz Reichlin von Meldegg, in dessen Familienbesitz der Ort bis 1628 war. Dann waren weitere verschiedene Herrscherfamilien die Ortsherren, so etwa die Familie Vogt von Alten-Summerau und Pra√überg und die Familie Johann Baptist von Liebenfels zu Worblingen. Schlie√ülich geh√∂rte Beuren zur Herrschaft Langenstein. Die hohe Gerichtsbarkeit lag bei der Grafschaft Nellenburg. 1805 kam Beuren an W√ľrttemberg und 1810 an Baden. Dann war es eine Gemeinde im Bezirksamt Stockach, aus dem der Landkreis Stockach hervorging. Erst durch die Eingliederung nach Singen kam Beuren zum Landkreis Konstanz.

Bohlingen wurde 733 als Wobolginga erstmals erwähnt. Besitzungen hatte unter anderem das Kloster St. Gallen. Später gehörte es dem Bischof von Konstanz, der es durch Ministerialien verwalten ließ. Später bestand eine eigene Herrschaft Bohlingen, die ab 1416 als österreichisches Lehen in den Händen der Herren von Homburg war. 1456 gelangte die Herrschaft an das Kloster Salem, 1469 an die Grafen von Sulz und 1497 an den Konstanzer Bischof. Die Hochgerichtsbarkeit lag ab dem 15. Jahrhundert bei der Landgrafschaft Nellenburg. Bohlingen war ab 1686 Sitz eines Amtes. 1803 kam Bohlingen an Baden und war zunächst Sitz eines Amtes, das 1810 aufgelöst wurde. Dann gehörte der Ort zum Amt Radolfzell. Bei dessen Auflösung 1872 kam Bohlingen zum Bezirksamt Konstanz.

Friedingen wurde 1090 als Fridinga erstmals erw√§hnt. Besitzungen hatte das Kloster St. Gallen, dann das Kloster Reichenau. Schlie√ülich gab es eine eigene Ortsherrschaft, doch war der Ort mehrfach verpf√§ndet, darunter an die Herren von Bodman. Diese verkauften Friedingen 1538 an die Stadt Radolfzell. Die Oberhoheit oblag der Landgrafschaft Nellenburg. 1806 kam Friedingen an W√ľrttemberg, 1810 an Baden und geh√∂rte zun√§chst zum Bezirksamt Radolfzell. Nach dessen Aufl√∂sung 1872 kam der Ort zum Bezirksamt Konstanz.

Hausen an der Aach wurde 787 als Usa erstmals erw√§hnt. Auch hier hatte das Kloster St. Gallen, sp√§ter das Kloster Reichenau Besitz. Ebenso wie seine Nachbarn geh√∂rte auch Hausen verschiedenen Herrschaften, bevor der Ort 1544 von den Herren von Friedingen an die Stadt Radolfzell verkauft wurde. Von 1703 bis 1759 geh√∂rte Hausen den Freiherren von Alten-Summerau und Pra√überg. Die Hochgerichtsbarkeit oblag bis 1805 der Landgrafschaft Nellenburg, bis zum √úbergang an W√ľrttemberg. 1810 kam Hausen an Baden und wurde dem Amt Stockach unterstellt. Ab 1813 geh√∂rte der Ort zum Bezirksamt Radolfzell und nach dessen Aufl√∂sung 1872 kam Hausen zum Bezirksamt Konstanz.

Schlatt unter Kr√§hen wurde 787 als Slat erstmals erw√§hnt. Auch dieser Ort geh√∂rte dem Kloster St. Gallen, dann dem Kloster Reichenau und kam √ľber verschiedene Herrschaften 1592 an Hans Ludwig von Bodman, 1606 an Jakob Hannibal von Raitnau und schlie√ülich durch Heirat an die Grafen von Rechberg. 1619 kam Schlatt an Rudolf Ebinger von der Burg und √ľber dessen Nachkommen 1785 an den √úberlinger B√ľrgermeister von Lenzenfeld, 1790 an Johann Adam von Bodman. Die hohe Gerichtsbarkeit lag bei der Landgrafschaft Nellenburg. 1808 kam Schlatt an W√ľrttemberg, 1809 an Baden und geh√∂rte zum Amt Blumenfeld, ab 1803 zum Amt Engen. 1824 wurde Schlatt erneut dem Amt Engen, 1843 erneut dem Amt Blumenfeld und 1857 nochmals dem Amt Engen zugeordnet, wo es bis zu dessen Aufl√∂sung 1936 verblieb. Dann kam der Ort zum Bezirksamt Konstanz.

√úberlingen am Ried wurde 1256 erstmals erw√§hnt. Im 14. Jahrhundert hie√ü es √úberlingen im Ryete. Die kl√∂sterlichen Besitzungen der Insel Reichenau wurden vom Ammannamt der Stadt Radolfzell verwaltet. Von dort wurde es um 1300 dem habsburgischen Amt Aach zugeordnet und kam 1538 an die Stadt Radolfzell, welche die niedere Gerichtsbarkeit aus√ľbte. Die hohe Gerichtsbarkeit oblag der Landgrafschaft Nellenburg. 1805 kam √úberlingen an W√ľrttemberg, 1810 an Baden und geh√∂rte dann zum Bezirksamt Radolfzell. Bei dessen Aufl√∂sung 1872 kam der Ort an das Bezirksamt Konstanz.

Eingemeindungen

In die Stadt Singen (Hohentwiel) wurden folgende Gemeinden bzw. Gemeindeteile eingegliedert:

  • 1967 : Bruderhof (bis dato Exklave der Stadt Tuttlingen)
  • 1. Januar 1969 : Hohentwiel (bis dato Exklave der Stadt Tuttlingen)
  • 1. Januar 1971 : √úberlingen am Ried
  • 1. Dezember 1971 : Friedingen, Hausen an der Aach, Schlatt unter Kr√§hen
  • 1. April 1972 : Beuren an der Aach
  • 1. Januar 1975 : Bohlingen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1775 747
1810 843
1825 976
1852 1.452
1861 1.532
1. Dezember 1871 ¬Ļ 1.674
1. Dezember 1880 ¬Ļ 1.973
1. Dezember 1900 ¬Ļ 3.909
1. Dezember 1910 ¬Ļ 8.359
16. Juni 1925 ¬Ļ 11.470
16. Juni 1933 ¬Ļ 15.536
Jahr Einwohner
17. Mai 1939 ¬Ļ 18.096
13. September 1950 ¬Ļ 21.766
6. Juni 1961 ¬Ļ 33.267
27. Mai 1970 ¬Ļ 41.256
31. Dezember 1975 45.566
31. Dezember 1980 43.529
27. Mai 1987 ¬Ļ 42.403
31. Dezember 1990 43.689
31. Dezember 1995 44.338
31. Dezember 2000 44.733
30. Juni 2005 45.420

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Religionen

Singen (Hohentwiel) geh√∂rte anfangs zum Bistum Konstanz. Bereits 1275 wurde eine Pfarrei erw√§hnt. 1350 taucht das Patrozinium St. Peter (sp√§ter St. Peter und Paul) auf, das beim Kloster Reichenau lag. Zu ihm geh√∂rten mehrere Filialen. Auch nach der Reformation blieb Singen √ľberwiegend katholisch. Die heutige Hauptkirche der Stadt St. Peter und Paul wurde 1778 /81 unter Einbeziehung √§lterer Bauteile erbaut. Die Kirchengemeinde Singen kam 1821 /27 zum neu gegr√ľndeten Erzbistum Freiburg. Durch starken Zuwachs der Bev√∂lkerung wurden im 20. Jahrhundert von der Pfarrei St. Peter und Paul weitere Pfarreien abgetrennt und neue katholische Kirchen erbaut. So entstand 1908 bis 1911 die Herz-Jesu-Kirche (Pfarrei ab 1918), 1927 /28 die St. Josefskirche (Pfarrei ab 1945), 1954 die Kirche Maria K√∂nigin (Liebfrauen-Pfarrei ab 1974) und 1962 die Kirche St. Elisabeth (Pfarrei ab 1973). Alle genannten Pfarreien bilden heute die Seelsorgeeinheit Singen innerhalb des Dekanats Westlicher Hegau. Die Friedhofskapelle zur schmerzhaften Muttergottes wurde 1898 erbaut.

Auch in den Singener Stadtteilen gibt es jeweils katholische Gemeinden, die schon eine lange Tradition haben. In Bohlingen wurde bereits 1155 ein Pfarrei erwähnt. Die heutige Pfarrkirche St. Pankratius wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1978/80 erweitert. Auf dem Friedhof gibt es eine Kapelle St. Martin aus dem 16. Jahrhundert . In Überlingen ist seit 1360 eine Filiale der Pfarrei Bohlingen erwähnt. Eine eigene Pfarrei gibt es dort seit 1798 . Die heutige Kirche zum Hl. Kreuz wurde 1862 im neogotischen Stil erbaut. Beide Pfarreien gehöre zusammen mit drei Nachbargemeinden zur Seelsorgeeinheit Aachtal.

In Beuren wird 1204 eine Kirche und 1275 eine Pfarrei genannt. Die heutige Kirche St. Bartholom√§us wurde 1760 erbaut. In Friedingen wurde 1194 eine Kirche und 1275 eine Pfarrei St. Leodegar erw√§hnt. Die ehemalige Chorturmkirche hat einen sp√§tgotischen Turmunterbau und ein Schiff aus dem Jahr 1720 bis 1730. Hausen an der Aach war seit dem 14. Jahrhundert eine Filiale von Singen. 1794 wurde eine Kuratie und 1820 eine eigene Pfarrei errichtet. Die Pfarrkirche St. Agatha und Katharina wurde 1826 /27 erbaut. Die drei Kirchengemeinden geh√∂ren heute zwei weiteren Nachbargemeinden zur Seelsorgeeinheit Volkertshausen-Stei√ülingen. Die Katholiken in Schlatt geh√∂ren zur Pfarrei St. Peter und Paul M√ľhlhausen (Seelsorgeeinheit M√ľhlhausen-Ehingen-Aach). Eine Kapelle Hl. Johannes der T√§ufer und Rochus wurde 1746 erbaut.

Wenngleich die Orte im heutigen Singener Stadtgebiet bis ins 19. Jahrhundert √ľberwiegend katholisch blieben, so gab es auf dem Hohentwiel seit der Reformation evangelische Gottesdienste. Nach der Zerst√∂rung der Kirche auf dem Hohentwiel wurden die Gottesdienste im Dom√§nenhof abgehalten. In Singen wurde dann 1863 eine eigene evangelische Kirche erbaut. Die Kirchengemeinde Singen wurde 1894 errichtet. 1913 wurde dann die heutige Lutherkirche erbaut. Die bisheriger evangelische Kirche wurde 1918 an die Altkatholische Gemeinde abgegeben. Von der Lutherpfarrei wurde 1967 die Markuspfarrei abgetrennt, nachdem bereits 1959 die Markuskirche errichtet worden war. Weitere evangelische Gemeinden sind die Paulusgemeinde und die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde. Alle vier Kirchengemeinden im Singener Stadtgebiet geh√∂ren zum Dekanat Konstanz der Evangelischen Landeskirche in Baden . Zu den Gemeinden geh√∂ren auch die Protestanten der Stadtteile Beuren an der Aach, Friedingen und Hauseen an der Aach. Die Protestanten der Stadtteile Bohlingen, Schlatt unter Kr√§hen und √úberlingen am Ried werden von den Nachbargemeinden B√∂hringen bzw. Aach-Volkertshausen betreut.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Singen auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Evangelisch-freikircheliche Gemeinde ( Baptisten ), eine Freie evangelische Gemeinde , die Gemeinde Gottes und eine Adventisten -Gemeinde. Ferner sind die Altkatholische Kirche , die Neuapostolische Kirche , die Zeugen Jehovas , die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und die Christlich-Wissenschaftliche Vereinigung in Singen vertreten.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Singen hat derzeit 37 Sitze und wurde das letzte Mal am 13. Juni 2004 gewählt.

Partei Sitze
CDU 17
SPD 10
Gr√ľne 3
FDP 2
FW 2
Neue Linie 3

Oberb√ľrgermeister

An der Spitze der Gemeinde Singen standen zun√§chst die V√∂gte, ab 1832 die B√ľrgermeister, die aber zun√§chst noch ehrenamtlich t√§tig waren. Ab 1904 waren die B√ľrgermeister hauptberuflich t√§tig. Daneben gab es einen Gemeinderat mit zw√∂lf Gemeinder√§ten und ein weiteres Gremium, bestehend aus 36 Gemeindeverordneten. Ab 1920 gab es zw√∂lf Gemeinder√§te und 72 Gemeindeverordnete. Nach 1933 waren es nur noch zw√∂lf Ratsherren und der B√ľrgermeister. 1950 bekam der B√ľrgermeister einen Beigeordneten an seine Seite und der B√ľrgermeister die Amtsbezeichnung Oberb√ľrgermeister . Dieser wird heute von den Wahlberechtigten f√ľr eine Amtszeit von 8 Jahren direkt gew√§hlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter war zun√§chst der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung B√ľrgermeister. Doch wurde dieses Amt abgeschafft. Seither gibt es nur noch einen ehrenamtlichen Stellvertreter.

Oberb√ľrgermeister der Stadt Singen war vom 1. Dezember 1993 bis 26. April 2005 Andreas Renner (CDU). Am 27. April 2005 wurde er zum Sozialminister des Landes Baden-W√ľrttemberg bestellt. Singen wurde seitdem kommissarisch von einem Amtsverweser (Bernd H√§usler) verwaltet.

Die B√ľrgermeisterwahl am 10. Juli 2005 scheiterte, weil kein Kandidat die geforderte absolute Mehrheit erhielt. Im zweiten Wahlgang am 24. Juli setzte sich Oliver Ehret (CDU), B√ľrgermeister von M√ľhlheim an der Donau mit 49,7 % der Stimmen gegen seine Mitbewerberin Verena G√∂ppert (48,7 %) durch und wurde zum neuen Oberb√ľrgermeister gew√§hlt.

B√ľrgermeister bzw. Oberb√ľrgermeister von Singen seit 1810

  • 1810 - 1813 : Jakob Buchegger
  • 1813 - 1832 : Anton Waibel
  • 1832 - 1852 : Georg Weber
  • 1852 - 1861 : Dominik Buchegger
  • 1861 - 1864 : Anton Waibel
  • 1864 - 1865 : Johann Messmer
  • 1865 : Georg Weber, Amtsverweser
  • 1865 - 1870 : Anton Schrott
  • 1870 - 1873 : Kaspar Waibel
  • 1873 - 1876 : Ziprian Ehinger
  • 1876 - 1892 : Kaspar Waibel
  • 1892 - 1899 : Josef Buchegger
  • 1899 - 1904 : Adolf Schrott
  • 1904 - 1912 : Valentin Busch
  • 1912 - 1919 : Paul Thorbecke
  • 1919 - 1923 : Dr. J√§gler
  • 1923 - 1933 : Dr. Edmund Kaufmann
  • 1933 - 1934 : Dr. E. Hein
  • 1934 - 1945 : Philipp Herbold
  • 1945 - 1946 : Dr. med. Bernhard Dietrich
  • 1946 - 1969 : Theopont Diez
  • 1969 - 1993 : Friedhelm M√∂hrle
  • 1993 - 2005 : Andreas Renner
  • 2005 -heute: Oliver Ehret

Wappen

Das Wappen von Singen (Hohentwiel) zeigt in Silber einen aufgerichteten, rot bewehrten und rot gezungten schwarzen Bären, der in den Vordertatzen einen von Gold und Blau im Spitzenschnitt gespaltenen Schild hält. Die Stadtflagge ist gelb-blau.

Das Wappen wurde kurz nach der Stadterhebung 1899 angenommen. Es handelt sich um den St. Galler Bären, der auf die Besitzungen des Klosters St. Gallen in Singen hinweisen soll. Der zweifarbige Wappenschild weist auf die Herren von Singen hin, die im 11. und 12. Jahrhundert nachgewiesen sind. Die Stadtflagge wurde 1926 angenommen.

Städtepartnerschaften

Die Partnerstädte von Singen sind: La Ciotat (Frankreich), Pomezia (Italien), Celje (Slowenien) und Kobeljaky (Ukraine). Die Partnerschaft mit La Ciotat wurde 1968 geschlossen, Pomezia ist seit 1974 , Celje seit 1989 Partner und Kobeljaky seit 1993 .

Die Partnerschaft mit Celje geht auf die Zusammenarbeit der IG Metall Singen mit den Gewerkschaften in Celje, sowie der Freundschaft des Männerchores Konkordia mit dem Kammerchor Celje. Kobeljaki verbindet mit Singen, dass viele Zwangsarbeiter in Singen aus der Region Poltawa stammen. Dies wurde erst in den 1990ern durch die Nachforschungen von Wilhelm Waibel bekannt.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

Theater wird in Singen vor allem in der Färbe und in der Kunsthalle geboten.

Die F√§rbe ist ein Theater in einer Kneipe. Das l√§sst aber nicht auf das Niveau der Auff√ľhrungen schlie√üen, die seit 1978 dort geboten werden. Bisheriger H√∂hepunkt war die Auff√ľhrung von Faust , das die F√§rbe bis √ľber die Stadtgrenzen von Singen hinaus bekannt machte.

Die Kunsthalle wird seit 1980 exklusiv als Theater benutzt, zuvor war es seit den 1920ern ein Kino.

Das Kulturzentrum GEMS bietet Kino, Musik, Theater und Galerien. Es wurde 1978 im benachbarten Rielasingen eröffnet und zog Ende der 1980er Jahre in das ehemalige Gasthaus Kreuz in Singen um.

Musik

Singen (Hohentwiel) hat unter anderem einen Madrigalchor und eine Jugendmusikschule.

Museen

Das Arch√§ologische Hegau-Museum zeigt Fundst√ľcke und Informationen √ľber die Lebenswelt der Menschen, die den Hegau seit dem Ende der letzten Eiszeit bis ins fr√ľhe Mittelalter besiedelten.

Das Städtische Kunstmuseum zeigt Klassische Moderne und aktuelle Kunstströmungen am Bodensee.

Bauwerke

Die bedeutendste Sehensw√ľrdigkeit und Wahrzeichen der Stadt ist der Hohentwiel mit seiner Burgruine. Die heutige Anlage geht auf eine Burg aus dem Jahr 914 zur√ľck, die im 10. Jahrhundert Sitz der schw√§bischen Herz√∂ge wurde. Im 12. und 13. Jahrhundert war sie Sitz eines Rittergeschlechts und um 1300 gelangte sie in den Besitz der Thurgauer Familie von Klingenberg. 1521 wurde sie w√ľrttembergisch. Die w√ľrttembergischen Herz√∂ge bauten 1553 /54 ein Schloss unter Einbeziehung der mittelalterlichen Burg. Im 16. Jahrhundert wurde der Hohentwiel zu einer Landesfestung ausgebaut und im 18. Jahrhundert diente die Anlage als Staatsgef√§ngnis. 1800 /01 wurde die Burg von den Franzosen geschleift. Zur Anlage geh√∂rt auch eine protestantische Kirche, die w√§hrend des 30j√§hrigen Krieges als schlichter Saalbau errichtet wurde. Der Turm dient heute aus Aussichtsturm.

In der Stadt gibt es ein 1809 /10 nach Plänen von Hans Konrad II Vogler erbautes Schloss. Es wird heute vom Hegau-Museum genutzt.

Die katholische Hauptkirche in Singen ist St. Peter und Paul aus dem Jahr 1778 /81. Sie wurde unter Einbeziehung älterer Bauteile erbaut. Weitere Kirchen sind die 1908 bis 1911 erbaute Herz-Jesu-Kirche, eine neoromanische Pfeilerbasilika von Raymond Jeblinger, die 1927 /28 erbaute St. Josefskirche, die 1954 erbaute Kirche Maria Königin und die 1962 erbaute Kirche St. Elisabeth. Die evangelische Lutherkirche wurde 1913 erbaut. Die alte evangelische Kirche aus dem Jahr 1863 ist heute die Altkatholische Kirche . Weiter gibt es die Markuskirche aus dem Jahr 1959 , die Pauluskirche und die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.

In den Singener Stadtteilen gibt ebenfalls katholische Kirchen bzw. Kapellen (siehe Abschnitt Religionen).

Regelmäßige Veranstaltungen

Zu den wichtigsten regelm√§√üigen Veranstaltungen Singens z√§hlt das Hohentwielfestival. Dies umfasst neben Konzerten aus Jazz, Pop, Rock und Klassik auch das Burgfest. Beim Burgfest wird auf √ľber zehn B√ľhnen innerhalb und unterhalb der Ruine ein reichhaltiges Programm geboten.

Die Singener ‚ÄěFasnet‚Äú ( Fastnacht ) gilt als f√ľnfte Jahreszeit. In der Kernstadt gibt es 12 Narrenvereine, die das Brauchtum mit Umz√ľgen, B√§llen und Narrenspiegeln pflegen.

Die Maifeier am 1. Mai in und um der Scheffelhalle mit reichhaltigem kulturellem Angebot und kulinarischen Spezialitäten der ausländischen Vereine.

Im zweij√§hrigem Rhythmus (im Fr√ľhjahr in ungeraden Jahren) findet die Leistungsschau der IG Singen-S√ľd im Gewerbegebiet statt.

Am zweiten Wochenende im September ist das Stadtfest mit Musikdarbietungen, Flohmarkt, Vereinsdarbietungen und Kunsthandwerkermarkt das Ziel f√ľr vergn√ľgungsfreudige Singener.

Am Wochenende um den 11. November Martinimarkt mit verkaufsoffenem Sonntag.

Kunst

Im Rahmen der Landesgartenschau 2000 wurden einige interessante Kunstprojekte in Singen installiert. Unter dem Motto ‚ÄěHier, Da und Dort‚Äú sind √ľber die ganze Stadt Kunstobjekte installiert worden. Unter anderem entstanden damals

  • Frontierland, von Catherine Beaugrand,
  • Goldene √Ąpfel, von Ilya Kabakov.

Beide Arbeiten sind im Stadtgarten in der Nähe der Scheffelhalle zu sehen.

Kulturelle Besonderheiten

Im Jahr 2003 wurde in Singen der Verein der Jenischen e.V. gegr√ľndet, die erste Vereinigung von Jenischen in Deutschland. 2004 fand in der Singener Scheffelhalle das erste Kulturfest der Jenischen statt. 2005 folgte ein Bootsch-Turnier, womit der Verein der Jenischen diese traditionelle und spezifische Sportart der Jenischen weltweit erstmals im Rahmen einer √∂ffentlichen Sportveranstaltung der Bev√∂lkerung pr√§sentierte. [1]

Sportanlagen

Sport ist in Singen ein wichtiger Bestandteil der Freizeitgestaltung. Das spiegelt sich in der Vielzahl der vorhandenen Sportst√§tten wieder. Darunter sind ein Hallenbad, ein Freibad (Aachbad), die Radrennbahn, eine Indoor-Kartbahn, mehrere Fu√üballpl√§tze und -stadien, Tennispl√§tze, Tennishallen und Schie√üsportanlagen. F√ľr nahezu jede Sportart findet sich ein Verein mit entsprechenden Einrichtungen, von Hundesport √ľber Judo, Boxen bis Baseball ist in Singen fast alles m√∂glich, was das Herz begehrt. Seit dem 19.10.2005 steht den Schulen in Singen und Leichtathleten offiziell ein Stadion mit blauer Kunststoffbahn zur Verf√ľgung. Dies ist erst das zweite √ľberhaupt in Deutschland- nach dem Berliner Olympiastadion.

In den 1990ern fanden in Singen Rennen der DTM statt. Der Kurs war in der S√ľdstadt, wo normale Stra√üen mit teils aufw√§ndigen Bauarbeiten in einen Zustand versetzt wurden, die die Veranstaltung eines Autorennen erm√∂glichten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Singen und seine Wirtschaft sind geprägt durch die ortsansässige Industrie. Aber auch der Einzelhandel und große Filialunternehmen haben Singen zur Einkaufsmetropole gemacht.

Verkehr

Bahnhof von Singen
Bahnhof von Singen

Singen ist an die wesentlichen Verkehrsadern Schiene und Stra√üe angeschlossen. Singen hat einen direkten Anschlu√ü an die Bundesautobahn A 81 , die von Stuttgart kommt. Hier kann der Autofahrer entscheiden, entweder weiter nach Westen √ľber Schaffhausen am Rheinfall vorbei durch die Schweiz in Richtung S√ľden zu fahren oder nach Osten in Richtung Bodensee, um Urlaub zu machen. Des weiteren ist die Bahnanbindung zu nennen, die Singen vor allem mit den Seegemeinden √ľber den Regionalzug ‚ÄěSeehas‚Äú verbindet, als auch √ľberregional mit der Schwarzwaldbahn an Offenburg und der G√§ubahn an Stuttgart anbindet und der Hochrheinbahn nach Basel. Ebenso gelangt man von Singen ohne Umsteigen nach Mailand, Basel, Lindau oder Ulm . Moderne Z√ľge wie der ICE-T oder der Cisalpino haben in Singen Ihren festen Haltepunkt. Fr√ľher f√ľhrte von Singen aus die Randenbahn nach Beuren-B√ľ√ülingen.

Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Hegau-Bodensee an.

Ansässige Unternehmen

Große ansässige Industriebetriebe sind die Maggi AG , Georg Fischer AG (Anbieter von Industrieanwendungen), ALCAN Singen und Altana Pharma AG . Zu weiteren großen Arbeitgebern zählt die Stadt Singen selbst, hier ist besonders das Hegauklinikum hervorzuheben.

Medien

In Singen (Hohentwiel) erscheint als Tageszeitung eine Lokalausgabe des S√ľdkurier aus Konstanz. Ferner gibt es das Wochenblatt. Seit April 2003 hat auch der regionale Fernsehsender Euro3 Bodenseefernsehen ein Studio in der Stadt. Der zust√§ndige private Bereichssender ist Radio 7.

Behörden, Gerichte und Einrichtungen

In Singen befindet sich eine Au√üenstelle des Landratsamts Konstanz, ein Finanzamt und seit 1929 ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Konstanz geh√∂rt. Die Stadt ist auch Sitz des Regionalb√ľros Bodensee-Hohenzollern des Erzbistums Freiburg, zu dem die Dekanate Westlicher Hegau (in Engen), √Ėstlicher Hegau (in M√ľhlingen), Konstanz, Linzgau (in Meersburg), Me√ükirch, Sigmaringen und Zollern (in Hechingen) geh√∂ren.

Bildungseinrichtungen

Neben vier Grundschulen (Grundschule Beuren an der Aach, Bruderhofschule, Grundschule Friedingen und Hardt-Grundschule), sechs Grund- und Hauptschulen (Beethoven-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, Grund- und Hauptschule Bohlingen, Grund- und Hauptschule Überlingen, Johann-Peter-Hebel-Schule, Schiller-Grund-und Hauptschule und Waldeck-Grund- und Hauptschule), zwei Realschulen (Ekkehard-Realschule und Zeppelin-Realschule) und zwei Gymnasien (Friedrich-Wöhler- und Hegau-Gymnasium) besitzt Singen auch zwei Förderschulen (Pestalozzischule und Wessenbergschule).

Der Landkreis Konstanz ist Tr√§ger der Hohentwiel-Gewerbeschule, der Robert-Gerwig-Schule (Kaufm√§nnische Schule), der Haldenwang-Schule f√ľr K√∂rper- und Geistigbehinderte mit Schulkindergarten f√ľr Geistigbehinderte sowie eines Schulkindergartens f√ľr Sprachbehinderte.

Die private Abendrealschule, die Krankenpflegeschule am Hegau-Klinikum, die Krankenpflegeschule am St√§dtischen Krankenhaus und die Private Schule f√ľr Erziehungshilfe Schlo√ü Bohlingen runden das schulische Angebot Singens ab. Ferner gibt es eine Volkshochschule und die Jugendmusikschule.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Singen (Hohentwiel) hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen:

  • 1930 : Dr. Rudolf Br√ľggemann, Direktor der Maggi-Werke Singen
  • 1930 : August Ruf, Pr√§lat und katholischer Stadtpfarrer von Singen
  • 1931 : Alexander Riehm, evangelischer Stadtpfarrer von Singen
  • 1939 : Dr. Ernst Schmid, Generaldirektor der Maggi-Verwaltung in Berlin
  • 1951 : Albert Funk, Stadtapotheker
  • 1958 : Walter Wiederhold, Fabrikant in Hilden
  • 1962 : Hans Constantin Paulssen , Generaldirektor der Aluminium-Walzwerke Singen
  • 1973 : Theopont Diez, Oberb√ľrgermeister

Söhne und Töchter

(Folgende Persönlichkeiten sind in Singen geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Singen hatten oder nicht ist dabei unerheblich)

  • 1904 , Curth Georg Becker , ‚Ć 1972, Maler und Graphiker
  • 1939 , Melitta Berg , Schlagers√§ngerin
  • 1940 , Paul Wehrle , Weihbischof in der Erzdi√∂zese Freiburg
  • 1950 , Felix Droese , K√ľnstler
  • 1952 , Knut Folkerts , ehemaliger Terrorist der Roten Armee Fraktion (RAF)
  • 1955 , Pepe Danquart , Filmemacher (Oscargewinner 1994)
  • 1965 , Birgit Homburger , MdB ( FDP )
  • 1968 , Matthias Dinter , Drehbuchautor, Regisseur (Bundesfilmpreis)

Bekannte Bewohner

  • Otto Dix (1891-1969), Maler
  • Ernst Mayer (1901-1952), Politiker der FDP/ DVP und Journalist
  • Margarete Wittkowski (1910-1974), Kommunistin, Wirtschaftswissenschaftlerin und deutsche Politikerin (stellvertretende Ministerratsvorsitzende der DDR 1961-1967)
  • Volker Kauder (* 1949), Politiker, Generalsekret√§r der CDU
  • Johan Neeskens (* 1951), niederl√§ndischer Fussballspieler (WM 74) und ehem. Trainer des FC Singen 04

Literatur

  • Badisches St√§dtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Das j√§hrlich im MARKORPLAN-Verlag erscheinende Singener Jahrbuch mit Singener Chronik
  • Wilhelm J. Waibel: Schatten am Hohentwiel: Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in Singen, Konstanz 1995, ISBN 392693722-X
  • Michael S. Berchmann: Es geschah in Singen (Hohentwiel) : Ein Bilderbuch aus dem Herzen der Stadt in den Jahren 1949 bis 1991, Bonn 1998, ISBN 398050816-1

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
J√§gerhaus 78224 Singen (Hohentwiel) http://www.hotel-jaegerhaus.com  07731 / 1439-0
Lamm 78224 Singen (Hohentwiel) http://http//www.Hotellamm.com  07731 / 402-0
Hotel Flohr's 78224 Singen (Hohentwiel) http://www.flohrs-restaurant.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4+49(0)7731 / 9323-0
L√∂wen 78239 Rielasingen-Worblingen http://www.loewen-rielasingen.de  07731 / 972970
Hegau-Haus 78224 Singen (Hohentwiel) http://http//www.hotel-hegauhaus.de  07731 / 44672
Am Kellhof 78247 Hilzingen   07731 / 9890-0
Relax-Hotel 78224 Singen (Hohentwiel) http://www.Hotel-Relax.de  07731 / 9950-0
Hohentwiel Hotel-Restaurant 78224 Singen (Hohentwiel) http//www.hotel-hohentwiel.de  07731 / 9907-0

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Singen (Hohentwiel) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Singen (Hohentwiel) verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de