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Letzte Änderung für Artikel Konstanz: 19.02.2006 17:32

Konstanz

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Konstanz Karte Konstanz in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Region : Hochrhein-Bodensee
Landkreis : Konstanz
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 47¬į 40' N, 09¬į 11' O
47¬į 40' N, 09¬į 11' O
H√∂he : 402 m √ľ. NN
Fläche : 54,10 km² in D +1,54 km² in CH
Einwohner : 80.980 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 1497 Einwohner/ km²
Ausländeranteil : 14,2 %
Postleitzahlen : 78401-78467 (alt: 7750)
Vorwahl : 07531 (teilw. 07533)
Kfz-Kennzeichen : KN
Gemeindeschl√ľssel : 08 3 35 043
Stadtgliederung: Altstadt und 14
weitere Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kanzleistr. 13/15
78459 Konstanz
Website: www.konstanz.de
E-Mail-Adresse: info@konstanz.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Horst Frank ( Gr√ľne )

Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee und Kreisstadt des Landkreises Konstanz. Seit 1. April 1956 ist Konstanz eine Große Kreisstadt und bildet ein Oberzentrum innerhalb der Region Hochrhein-Bodensee. Die Stadt besitzt eine Universität und eine Fachhochschule . Die Justiz ist vertreten durch ein Landgericht , eine Staatsanwaltschaft und ein Amtsgericht .

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Konstanz, Rheintorturm
Konstanz, Rheintorturm
Hussenstrasse in der s√ľdlichen Altstadt
Hussenstrasse in der s√ľdlichen Altstadt
In der Niederburg
In der Niederburg

Konstanz war ehemals Sitz des Bischofs des gr√∂√üten Bistums der R√∂misch-Katholischen Kirche jenseits der Alpen. Das Bistum Konstanz wurde vermutlich 585 durch Verlegung von Vindonissa (Windisch) gegr√ľndet und 1821 von Papst Pius VII. aufgel√∂st, da es eine sehr liberale und aufgekl√§rte Di√∂zese war. Trotzdem blieben weite Teile des Bistum Konstanz modern; heute bilden sie immer noch Kernland der Altkatholischen und Christkatholischen Kirche .

Konstanz ist Geburtsort von Ferdinand Graf von Zeppelin , des Pioniers der Luftschiff - Konstruktion . Seine Familie besaß damals das ehemalige Dominikanerkloster, in dem sich heute das Inselhotel befindet.

Die Altstadt von Konstanz ist besser erhalten als die in den meisten anderen St√§dten Deutschlands, weil sie weder im drei√üigj√§hrigen Krieg noch im Zweiten Weltkrieg besch√§digt wurde. Der √§lteste Teil, genannt Niederburg, erstreckt sich zwischen dem M√ľnster und dem Rhein.

Die Konschtanzer, wie sie sich selbst bezeichnen (entsprechend der korrekten Aussprache des Ortsnamens), sind stolz auf ihre Stadt, ihre Universität und die besondere Lage der Stadt.

Der Bahnhof von Konstanz ist der Endpunkt der Schwarzwaldbahn und hat eine direkte Verbindung in das Eisenbahnnetz der Schweiz. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Hegau-Bodensee an.

Geografie

Konstanz mit der Rheinbr√ľcke 1925
Konstanz mit der Rheinbr√ľcke 1925
Blick vom Bismarckturm auf Konstanz 2004
Blick vom Bismarckturm auf Konstanz 2004

Konstanz liegt am Bodensee, am Ausfluss des Rheins aus dem oberen Seeteil direkt an der Grenze zur Schweiz . Die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen ist mit Konstanz zusammengewachsen, so dass die Staatsgrenze mitten durch einzelne H√§userbl√∂cke verl√§uft. Die Altstadt von Konstanz liegt auf der linken (s√ľdlichen) Rheinseite, die neueren Stadtteile auf der rechten (n√∂rdlichen) auf der Halbinsel Bodanr√ľck zwischen dem Untersee und dem √úberlinger See. Die Konstanzer Altstadt ist das einzige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, das s√ľdlich des Hochrheins, auf der "Schweizer" Seite, liegt.

Die Agglomeration Konstanz-Kreuzlingen umfasst 110.531 Einwohner (2000). Viele Konstanzer haben ihren Erwerb in der Schweizer Nachbarstadt oder in dessen Umgebung. Umgekehrt besorgen die Kreuzlinger ihren täglichen Bedarf häufig in Konstanz. Kreuzlingen und Konstanz arbeiten bei manchen Anlässen zusammen, so zum Beispiel beim Seenachtfest und beim gemeinsamen Bau der Eissporthalle. Ebenso gibt es einen teilweise gemeinsamen Busverkehr und gemeinsame Versorgungseinrichtungen (Stromnetz, Abwassernetz).

Das Stadtgebiet hat 34 km Uferlinie und umfasst 1,31 km¬≤ Wasserfl√§che. Tiefster Punkt ist der Seespiegel mit 395 m √ľ. NN (Mittelwasserstand), der h√∂chste Punkt mit 570 m √ľ. NN liegt beim Rohnhauser Hof in Dettingen.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden, also unmittelbar an das Stadtgebiet von Konstanz angrenzende Gemeinden, sind die Inselgemeinde Reichenau und Allensbach im Landkreis Konstanz sowie Kreuzlingen, Tägerwilen und Gottlieben im Kanton Thurgau (Schweiz).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Konstanz ist in 15 Stadtteile eingeteilt. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals eigenständige Gemeinden, die nach Konstanz eingegliedert wurden, andererseits auch um Stadtteile, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Bebauung ergeben haben oder die nach einem besonderen Bezugspunkt benannt wurden.

linksrheinisch

  • Altstadt (mit der Niederburg und Stadelhofen)
  • Paradies

rechtsrheinisch

  • Petershausen West
  • Petershausen Ost
  • K√∂nigsbau
  • Allmannsdorf
  • Staad (bekannt durch die Autof√§hre Konstanz-Meersburg)
  • F√ľrstenberg
  • Wollmatingen (mit Eichb√ľhl)
  • Industriegebiet
  • Egg
  • Litzelstetten (mit der Insel Mainau)
  • Dingelsdorf (mit Oberdorf)
  • Dettingen
  • Wallhausen

Die Stadtteile Dettingen, Dingelsdorf und Litzelstetten sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung mit je einem Ortschaftsrat (siehe Abschnitt Gemeinderat) und einer Ortsverwaltung.

Zu einigen Stadtteilen geh√∂ren teilweise weitere Wohngebiete oder Wohnpl√§tze mit eigenem Namen, so etwa Burghof, Dobel, M√ľhlhalden, Wallhausen und Ziegelhof zu Dettingen, Flie√ühorn zu Dingelsdorf oder St. Katharina zu Litzelstetten.

Dar√ľberhinaus geh√∂rt die Gemarkung T√§germoos, die allerdings auf dem Hoheitsgebiet der Schweiz liegt, zu Konstanz.

Raumordnung

Konstanz ist nach dem Landesentwicklungsplan f√ľr Baden-W√ľrttemberg als Oberzentrum ausgewiesen. Dieses √ľbernimmt f√ľr die Gemeinden Allensbach und Reichenau auch die Aufgaben des Mittelbereichs . Dar√ľber hinaus gibt es Verflechtungen mit dem Kanton Thurgau in der Schweiz.

Geschichte

Fr√ľhzeit

R√∂misches Turmfundament auf dem M√ľnsterplatz
R√∂misches Turmfundament auf dem M√ľnsterplatz

Bereits Ende des 2. Jahrhundert v. Chr. siedelten die Kelten , vermutlich vom Stamm der Helvetier , im Bereich der heutigen Niederburg. Konstanz war zur späteren römischen Zeit vermutlich eine kleinere Grenzbefestigung mit einer steinernen Ummauerung, deren Spuren z.Zt. (2004) ausgegraben werden.

Konstanz ist nach dem r√∂mischen Kaiser Flavius Valerius Constantius Chlorus (305/306) benannt, der Siege √ľber die Helvetier und Alemannen errungen hatte. Erste √ľberlieferte Erw√§hnung als Constantia im Jahre 525 im Reisehandbuch des Ostgoten Anarid .

Mittelalter

Vermutlich um 585 zog der Bischof aus dem in der V√∂lkerwanderungszeit etwas unruhigen Vindonissa (heute Windisch) in das gesch√ľtzter liegende Konstanz um und wurde zum Stadtherren.

Konzilgeb√§ude und M√ľnster
Konzilgeb√§ude und M√ľnster

Konstanz lag am Weg von Deutschland √ľber die B√ľndner Alpenp√§sse nach Italien, so dass es vom immer mehr aufbl√ľhenden Fernhandel im Mittelalter profitierte. In der Folge wurde die Stadt mehrfach in Richtung S√ľden erweitert, und auch der Hafen wurde mehrmals mit verlegt. Die zunehmend autonomen B√ľrger der Stadt erk√§mpften sich 1196 und 1213 die Unabh√§ngigkeit vom bisherigen Stadtherren, dem Bischof, und erhielten schliesslich den Status einer Freien Stadt .

Auf dem H√∂hepunkt ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht errichtete die Stadt am Hafen im Jahr 1388 ein "Kaufhaus" als Warenlager und -umschlagszentrum, das heutige Konzilsgeb√§ude. Durch die Erschlie√üung des Gotthardpasses verlagerten sich die Handelsstr√∂me in der Folgezeit zunehmend auf die Route √ľber Z√ľrich-Basel, so dass die Entwicklung der Stadt im sp√§teren Mittelalter stagnierte. Daher blieb die gotische Bausubstanz der Stadt von sp√§terer Umgestaltung weit gehend verschont. Wichtigstes Handels- und Exportgut war rohe, gebleichte Leinwand, welche weithin bekannt war unter dem Namen Konstanzer Leinwand (tela di Costanza).

Von 1414 bis 1418 fand das Konzil von Konstanz statt. Das Konzilsgeb√§ude, in dem lediglich das Konklave der Papstwahl stattfand, steht heute noch am Bodenseeufer, gleich neben dem Konstanzer Hafen und Bahnhof . Der eigentliche Sitzungssaal war der Bischofsdom, das heutige M√ľnster. Die Wahl von Martin V. am 11. November 1417 war die einzige Papstwahl n√∂rdlich der Alpen.

Am 6. Juli 1415 wurde anlässlich des Konzils der tschechische Reformator Jan Hus als Ketzer verbrannt, seine Asche wurde in den Rhein gestreut. Ein Gedenkstein am mittelalterlichen Richtplatz (in der heute danach benannten Straße "Zum Hussenstein"), ein Museum in der nach Hus benannten Hussenstraße, sowie das "Jan-Hus-Haus" (Studentenwohnheim) erinnern daran.

Konstanz h√§tte sich im 15. Jahrhundert gern der Eidgenossenschaft angeschlossen, was aber die Landorte der heutigen Schweiz nicht zulie√üen, weil sie ein √úbergewicht der St√§dte bef√ľrchteten. In der Folge schloss sich Konstanz schweren Herzens dem Schw√§bischen Bund an. W√§re Konstanz damals eine eidgen√∂ssische Stadt geworden, so w√§re sie wohl heute anstelle von Frauenfeld Hauptstadt des Thurgaus, ihres nat√ľrlichen s√ľdlichen Hinterlands. Kuriose Folge davon ist die einmalige Tatsache, dass die Gemarkung zu einem kleinen Teil auf schweizerischem Territorium liegt, was zuletzt im Jahr 1831 vertraglich festgelegt wurde.

Neuzeit

1527 wurde Konstanz reformiert, und trat in der Folge dem schmalkaldischen Bund bei. Nach der Niederlage im schmalkaldischen Krieg verlor Konstanz 1548 den Status als Freie Stadt und wurde in das habsburgische Vorder√∂sterreich eingegliedert und im Zuge der Gegenreformation rekatholisiert. Die Stadt diente den Habsburgern als Bollwerk gegen eine weitere Expansion der Eidgenossenschaft nach Norden. Zur Festigung des katholischen Bewusstseins wurde mit einer P√§pstlichen Bulle 1604 gegen Widerst√§nde in der Stadt ein Jesuitenkolleg gegr√ľndet, als Gymnasium.

Im dreißigjährigen Krieg wurde Konstanz von den Schweden 1633 belagert, aber die Kernstadt wird nicht eingenommen.

In der Folgezeit sanken Bedeutung und Einwohnerzahl der Stadt langsam weiter.

19. Jahrhundert

1806 wurde Konstanz dem neu gegr√ľndeten Gro√üherzogtum Baden einverleibt und die Hauptstadt des Seekreises.

In der badischen M√§rzrevolution startete der Heckerzug mit m√§√üiger Resonanz von Konstanz aus. Dabei soll am 12. April 1848 auch die deutsche Republik ausgerufen worden sein, was allerdings von allen drei in Konstanz ans√§ssigen Zeitungen , die √ľber die entsprechende Rede berichteten, nicht erw√§hnt wird.

1863 wurde Konstanz an die Stammstrecke Mannheim-Basel-Konstanz der Badischen Staatseisenbahnen angeschlossen. Dies l√∂ste ‚Äď zusammen mit der 1862 in Baden verk√ľndeten Gewerbefreiheit ‚Äď einen wirtschaftlichen Aufschwung aus, die Bev√∂lkerung wuchs stark und man riss die mittelalterliche Stadtmauer weitgehend ab. Mit den Tr√ľmmern wurde der Bahndamm und der Stadtpark - Stadtgarten genannt - zum See hin aufgef√ľllt.

20. Jahrhundert

Im Ersten Weltkrieg wurde die Au√üengrenze des Deutschen Reiches zur Schweiz abgeschottet, so dass die noch lebhaften Beziehungen der Stadt zu ihrem traditionellen Hinterland Thurgau stark eingeschr√§nkt wurden. Der Aufschwung seit der Gr√ľnderzeit wurde damit beendet.

1935 wurde Konstanz Stadtkreis im Sinne der Deutschen Gemeindeordnung und vier Jahre später (1939) eine kreisfreie Stadt, indem sie aus dem Landkreis Konstanz ausgegliedert wurde. Die Stadt blieb aber Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Konstanz.

Im Zweiten Weltkrieg blieb Konstanz anders als andere Städte am Bodensee von den alliierten Bomberangriffen verschont. Da nachts auf eine Verdunklung des linksrheinischen Teiles der Stadt verzichtet wurde, konnten Bomberpiloten den Konstanzer Teil nicht vom Kreuzlinger Teil unterscheiden und aus Angst vor diplomatischen Verwicklungen wurde von einer Bombardierung "offensichtlich" abgesehen. Anzunehmen ist jedoch vielmehr, daß Konstanz verschont geblieben ist, weil der Stadt in der wehrmachtlichen Struktur keine besondere Bedeutung zugesprochen wurde (geographische Lage) und somit eine alliierte Bombardierung ohne Nutzen gewesen wäre. Städte wie Friedrichshafen (Industrie) oder sogar das schweizerische Schaffhausen (Umschlags-Bahnhof) wurden getroffen und in der Folge als "Versehen" gewertet). Auch die Einnahme 1945 durch französische Truppen erfolgte quasi ohne einen einzigen Schuss.

Nach dem 2. Weltkrieg geh√∂rte Konstanz zum Land (S√ľd-)Baden, das von der franz√∂sischen Milit√§rverwaltung gebildet wurde. Im Jahre 1952 wurde Konstanz durch die Vereinigung von Baden, W√ľrttemberg und Hohenzollern eine Stadt im neuen Bundesland Baden-W√ľrttemberg. Sie geh√∂rte dann zum Regierungsbezirk S√ľdbaden. 1953 wurde sie wieder in den Landkreis Konstanz eingegliedert und mit Inkrafttreten der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 wurde sie kraft Gesetzes zur Gro√üen Kreisstadt erkl√§rt.

Mit der Gr√ľndung der Universit√§t 1966 wurde ein neuer Aufschwung der Stadt eingeleitet, der im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts andauert.

Bei der Kreisreform 1973 wurde Konstanz Sitz des vergrößerten Landkreises Konstanz, der gleichzeitig dem neu errichteten Regionalverband Hochrhein-Bodensee zugeordnet wurde.

1978 fanden in Konstanz die ersten Heimattage Baden-W√ľrttemberg statt.

Stadtteile

Auch die Stadtteile von Konstanz haben eine lange Geschichte. Sie geh√∂rten √ľberwiegend zur Insel Reichenau und kamen sp√§ter an die Deutschordenskommende Mainau und mit dieser 1805 an Baden. Hier geh√∂rten sie zum Amt Konstanz, aus dem 1939 der Landkreis Konstanz hervorging.

Allmannsdorf wurde 722 als "Alamantiscurt" erstmals erwähnt.

Dettingen wurde 811 als "Tettingen" erstmals erw√§hnt. 839 kam der Ort an das Kloster Reichenau. Im 12. Jahrhundert herrschten Reichenauer Ministerialien im Ort. Es bestanden zwei Burgen, Altdettingen und Neudettingen, die sp√§testens seit dem 14. Jahrhundert abgingen. Die Reichenau hatte noch bis ins 18. Jahrhundert das Hochgericht √ľber den Ort inne. Das Niedergericht unterstand seit dem 15. Jahrhundert der Deutschordenskommende Mainau.

Dingelsdorf wurde 947 als "Thingoltesdorf", Wallhausen 1187 als "villa Walarhusin" erstmals erwähnt.

Litzelstetten wurde 839 als "Luzzilonssteti" erstmals erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurden die zwei Orte "Oberdorf" und "Unterdorf" unterschieden.

Paradies wurde 1324 als "Paradyse" erstmals erwähnt und war bis ins 14. Jahrhundert noch eine eigenständige Dorfgemeinde, die dann aber als Vorstadt nach Konstanz eingegliedert wurde. In die städtische Ummauerung wurde Paradies jedoch erst im 17. Jahrhundert integriert. Petershausen entstand wohl zusammen mit dem gleichnamigen Kloster und war ebenfalls eine eigenständige Dorfgemeinde, die aber bereits 1417 als Vorstadt in die Stadt Konstanz integriert, im 15. Jahrhundert in die Stadtummauerung einbezogen und von einem Hauptmann verwaltet wurde. Das zugehörige Reichskloster wurde 1802 aufgehoben.

Wollmatingen wurde 724 als "Vvalamotinga", 811 als "Walm√ľtingen" erstmals erw√§hnt

Religionen

Konstanz wurde Ende des 6. Jahrhunderts Sitz eines Bistums (Bistum Konstanz), das zum Erzbistum Mainz geh√∂rte. Die Stadt war Sitz eines Archidiakonats . Ab 1522 fand die Reformation zun√§chst einige Anh√§nger. Der Rat schloss sogar 1526 mehrere Kl√∂ster und 1528 wurden katholische Gottesdienste verboten. Doch musste Konstanz nach dem √úbergang an √Ėsterreich 1548 wieder zum alten Glauben zur√ľckkehren. Die Protestanten gingen mehrheitlich in die Schweiz. Eine kleine Minderheit verblieb aber noch in der Stadt. Dennoch blieb Konstanz dann bis ins 19. Jahrhundert √ľberwiegend katholisch. 1785 wurde wieder eine protestantische Gemeinde von Zuwanderern aus der Schweiz gegr√ľndet, 1796 jedoch wieder aufgel√∂st. 1820 entstand dann erneut eine protestantische Gemeinde.

Die katholischen Bewohner geh√∂rten bis 1821 zum Bistum Konstanz und kamen dann zum neu errichteten Erzbistum Freiburg. Hier wurde Konstanz Sitz eines Dekanats . Neben der M√ľnsterpfarrei entstanden im Laufe der Geschichte mehrere katholische Gemeinden, die teilweise auch auf fr√ľhere Kl√∂ster zur√ľckgehen. Heute gibt es im Stadtgebiet unter anderem folgende katholischen Pfarreien bzw. Gemeinden: Die M√ľnsterpfarrei bildet mit der Pfarrei St. Stephan und der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit die Seelsorgeeinheit Konstanz-Altstadt. Die Pfarrei St. Gebhard Petershausen bildet mit den Pfarreien St. Suso und Bruder Klaus die Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen. Die Gemeinden St. Peter und Paul Litzelstetten, St. Verena Dettingen (mit St. Leonhard Wallhausen) und St. Nikolaus Dingelsdorf (mit Hl. Kreuz Oberndorf) bilden ebenfalls eine gemeinsame Seelsorgeeinheit (Bodanr√ľck). Diese Gemeinden bzw. Kirchen haben teilweise eine sehr alte Tradition. Die Kirche St. Stephan wird bereits 615 erstmals erw√§hnt. Damals lag sie wohl au√üerhalb der Stadt und war evtl. Friedhofskirche. Im 10. Jahrhundert wurde sie Pfarrkirche der B√ľrgergemeinde. Die Pfeilerbasilika wurden 1770 barock umgestaltet. Die Dreifaltigkeitskirche war die Kirche eines Augustinereremitenklosters , das 1797 aufgel√∂st wurde. Dann geh√∂rte die Kirche dem Spital. 1813 wurde die Pfarrei mit St. Jodok und Paul vereinigt. Damals erhielt die Kirche einen kleinen Turm. Die fr√ľhere Jesuitenkirche zwischen dem M√ľnster und dem Stadttheater ist seit 1904 als Christus-Kirche die Pfarrkirche der 1873 gegr√ľndeten alt-katholischen Gemeinde.

J√ľngeren Datums sind die katholische Kirche St. Gebhard, die 1928 /30 n√∂rdlich des ehemaligen gleichnamigen Klosters erbaut wurde, aber bereits 1920 eigene Pfarrei war, die Kirche St. Suso, 1937 /38 erbaut und 1957 zur Pfarrei erhoben ( 1975 Neubau der Kirche), die Bruder-Klaus-Kirche, 1955 als erste Kirche nach dem 2. Weltkrieg in Konstanz erbaut und 1962 zur Pfarrei St. Nikolaus von Fl√ľe erhoben, die Kirche Maria-Hilf, erbaut 1967 (seit 1970 Pfarrei) sowie die Kirche St. Gallus, 1971 erbaut.

In den Stadtteilen von Konstanz gibt es weitere katholische Kirchengemeinden, die ebenfalls zum Dekanat Konstanz geh√∂ren. Die Gemeinde St. Martin Wollmatingen hat eine Kirche, die 1960 umgebaut wurde. Sie hat noch gotische Elemente. Zu Wollmatingen geh√∂rte fr√ľher auch Allmannsdorf. Die dortige Kirche St. Georg, Unserer Lieben Fau, Peter und Paul, Pankratius und Martin wurde jedoch wohl im 16. Jahrhundert zur Pfarrei erhoben. Die katholische Kirche St. Verena Dettingen war zun√§chst Filiale von Dingelsdorf und wurde 1740 zur Pfarrei erhoben. Die sp√§tgotische Kirche wurde 1779 barock umgestaltet. Die zur Pfarrei geh√∂rige Kapelle St. Leonhard Wallhausen wurde 1714 erbaut. Die katholische Kirche St. Nikolaus Dingelsdorf ist eine sp√§tgotische Saalkirche und nachtr√§glich aufgesetztem Westturm. Die katholische Kirche St. Peter und Paul Litzelstetten war zun√§chst ebenfalls Filiale von Dingelsdorf und wurde 1826 zur Pfarrei erhoben. Die sp√§tgotische Kirche wurde im 18. Jahrhundert barock umgestaltet, das Schiff jedoch 1978 abgerissen und danach neu aufgebaut. Die Mariae Himmelfahrts-Kirche auf der ehemals politisch zu Litzelstetten geh√∂rigen Insel Mainau wurde 1732 bis 1739 erbaut.

Ferner gibt es weitere kleinere Kirchen und Kapellen, darunter die Schottenkapelle auf dem Friedhof (erbaut 1697 anstelle eines Vorgängerbaus) und die Kapelle St. Martin im Paradies (erbaut 1922 ). Die wohl im 13. Jahrhundert erbaute Kapelle St. Lorenz am Obermarkt wurde später zur Ratkapelle umgebaut und 1839 profaniert. Zu den zahlreichen Klöstern bzw. Klosteranlagen vgl. den Abschnitt Bauwerke.

Die 1820 gegr√ľndete protestantische Gemeinde Konstanz benannte sich nach Martin Luther. Die Gemeinde feierte zun√§chst in der ehemaligen Kapuzinerkirche, dann in der ehemaligen Jesuitenkirche ihre Gottesdienste, bevor 1873 die Lutherkirche errichtet wurde. 1918 entstand die Pauluspfarrei. Von der Lutherpfarrei spaltete sich 1947 die Ambrosius Blarer-Pfarrei ab. Aus den drei Pfarreien entstanden weitere Pfarreien.

In Allmannsdorf entstand 1957 eine eigene Pfarrei. Zuvor wurden die Protestanten von der Pauluspfarrei Konstanz betreut. 1958 erhielt Allmannsdorf seine eigene Kirche (Kreuzkirche). Von der Pauluspfarrei spaltete sich f√ľr den Stadtteil Petershausen-West in den 1960er(?) Jahren die Petruspfarrei ab, f√ľr welche eine eigene Kirche mit Gemeindezentrum neben dem Hauptfriedhof errichtet wurde. Auch die Protestanten in Wollmatingen wurden zun√§chst von der Pauluspfarrei betreut. 1935 entstand eine eigene Kirchengemeinde, nachdem 1934 die eigene Kirche erbaut worden war. Die Gemeinde gliedert sich in die Christuspfarrei und in die 1976 von ihr getrennten Johannespfarrei. Von Wollmatingen wurde auch Litzelstetten mit versorgt, doch erhielt der Ort 1969 /70 eine eigene Kirche (Auferstehungskirche), an der 1971 eine eigene Pfarrei errichtet wurde. Die Protestanten von Dettingen und Dingelsdorf werden von der Nachbargemeinde Allensbach betreut. Alle genannten evangelischen Kirchengemeinden im Konstanzer Stadtgebiet geh√∂ren zum Dekanat Konstanz der Evangelischen Landeskirche in Baden .

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Konstanz auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Adventistengemeinde und eine Baptistengemeinde , eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Methodisten) und eine Selbständige Evangelisch-Lutherische Gemeinde (Markusgemeinde). Ferner sind die Zeugen Jehovas , die Neuapostolische Kirche und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Konstanz vertreten.

Eingemeindungen

Jahr Gemeinde Einwohner
1915 Allmannsdorf (mit Egg, Hard, Hinterhausen,
Sierenmoos, Sonnenb√ľhl und Staad)
ca. 1.600
1. August 1934 Wollmatingen ca. 3.600
1. Dezember 1971 Litzelstetten ca. 4.600
1. Januar 1975 Dingelsdorf
22. April 1975 Dettingen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1418 ca. 5.000
1610 5.446
1763 3.714
1806 4.419
1815 4.516
1833 5.089
1852 7.556
1867 9.260
1. Dezember 1871 11.909
1. Dezember 1880 ¬Ļ 15.311
1. Dezember 1890 ¬Ļ 18.417
1. Dezember 1900 ¬Ļ 24.062
1. Dezember 1910 ¬Ļ 31.671
Jahr Einwohner
16. Juni 1925 ¬Ļ 34.251
16. Juni 1933 ¬Ļ 36.259
17. Mai 1939 ¬Ļ 37.700
13. September 1950 ¬Ļ 42.934
6. Juni 1961 ¬Ļ 52.651
27. Mai 1970 ¬Ļ 61.160
31. Dezember 1975 70.152
31. Dezember 1980 68.305
27. Mai 1987 ¬Ļ 71.132
31. Dezember 1990 75.089
31. Dezember 1995 76.000
31. Dezember 2000 78.504
30. Juni 2005 80.980

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Konstanz ist - wie in S√ľdbaden √ľblich - traditionell politisch konservativ - liberal ausgerichtet. Durch die Gr√ľndung der Universit√§t 1966 kam ein starker sozialliberaler Einschlag dazu, der um 1990 durch eine st√§rker gr√ľne Ausrichtung abgel√∂st wurde (siehe auch die aktuelle Zusammensetzung des Gemeinderates). 1996 wurde in Konstanz der erste gr√ľne Oberb√ľrgermeister Deutschlands gew√§hlt.

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht au√üer dem Oberb√ľrgermeister aus weiteren 40 Gemeinder√§ten folgender Parteien / Listen (Ergebnisse der Wahl vom Juni 2004):

  • CDU : 11 (26,8%)
  • Freie Gr√ľne Liste : 10 (22,8%)
  • SPD : 7 (17,9%)
  • FWG : 6 (15,1%)
  • FDP : 3 (7,7%)
  • Neue Linie Konstanz: 2 (6,1%)
  • PDS/Linke Liste : 1 (3,5%)

Au√üerdem gibt es Ortschaftsr√§te f√ľr die Ortsteile

  • Litzelstetten ( FWG : 4, CDU : 3, SPD : 3)
  • Dettingen/Wallhausen ( CDU : 6, SPD : 4, FWG : 4)
  • Dingelsdorf (SLWD: 4, CDU : 4, FWG : 2)

Die Ortschaften haben jeweils einen Ortsvorsteher und eine Ortsverwaltung.

B√ľrgermeister

Im Mittelalter waren Gericht und Rat in Konstanz in einer Hand unter Vorsitz des Vogtes . Nach dem √úbergang an √Ėsterreich 1548 leitete der Stadtvogt die Amtsgesch√§fte. Teilweise √ľbernahm dieser auch die Aufgaben des Stadthauptmannes. Das Stadtgericht bestand aus einem Richter, der durch den kleinen Rat gew√§hlt wurde und 12 Beisitzern aus dem kleinen und gro√üen Rat. 1785 ersetzte √Ėsterreich die Stadtregierung durch einen Magistrat mit einem B√ľrgermeister und f√ľnf besoldeten R√§ten.

Nach dem Anschluss an Baden 1805 gingen die gerichtlichen Angelegenheiten auf den Staat √ľber. An der Spitze der Stadt stand dann der B√ľrgermeister, der ab 1818 hauptamtlich t√§tig war, ein Stadtrat und ein 32-k√∂pfiger B√ľrgerausschuss. Ab 1870 wurden B√ľrgermeister und Rat unmittelbar gew√§hlt. 1874 wurde der Oberb√ľrgermeister vom B√ľrgerausschuss, der aus 96 Stadtverordneten bestand, gew√§hlt. Er hatte eine 9-j√§hrige Amtszeit. Ihm standen ein B√ľrgermeister und ein Stadtrat aus 14 Mitgliedern zur Seite. Ab 1933 wurden Oberb√ľrgermeister, B√ľrgermeister, Beigeordnete und Stadtrat vom Reichsstatthalter ernannt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde mehrere Oberb√ľrgermeister in Folge von der franz√∂sischen Besatzungsmacht eingesetzt. 1946 w√§hlte die Bev√∂lkerung erstmals wieder einen Stadtrat, der den Oberb√ľrgermeister w√§hlte.

Heute wird der Oberb√ľrgermeister von den Wahlberechtigten f√ľr eine Amtszeit von 8 Jahren direkt gew√§hlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. und der 2. Beigeordnete, jeweils mit der Amtsbezeichnung B√ľrgermeister .

Der derzeitige Oberb√ľrgermeister Horst Frank ( GR√úNE ) wurde zuletzt am 25. Juli 2004 im zweiten Wahlgang f√ľr eine zweite achtj√§hrige Amtszeit wiedergew√§hlt. Die Beigeordneten sind Claus Boldt ( CDU ) und Kurt Werner (parteilos, ab Februar 2006 ), vorher Volker Fouquet ( SPD ).

Oberb√ľrgermeister von Konstanz

  • 1832 - 1849 : Gustav H√ľetlin
  • 1888 - 1914 : Dr. Franz Weber
  • 1914 - 1919 : Hermann Dietrich
  • 1919 - 1934 : Dr. Otto Moerike
  • 1933 - 1945 : Albert Herrmann
  • 1945 : Josef Benz, Vinzenz Kerrle, Hans Schneider, kommissarische Oberb√ľrgermeister
  • 1946 : Fritz Arnold, kommissarisch
  • 1946 - 1957 : Dr. Franz Knapp ( CDU )
  • 1957 - 1959 : Alfred Diesbach, OB
  • 1959 - 1980 : Dr. Bruno Helmle ( CDU )
  • 1980 - 1996 : Dr. Horst Eickmeyer ( FWG )
  • 1996 -heute: Horst Frank ( GR√úNE )

Wappen

Wappen der Stadt Konstanz

Das Wappen von Konstanz zeigt ein durchgehendes schwarzes Kreuz auf wei√üem Grund, und dazu am oberen Rand ein rotes Band. Das schwarze Kreuz ist aus dem roten Bischofskreuz (des urspr√ľnglichen Stadtherren) abgeleitet. Das rote Band (Zagel) am oberen Rand ist das so genannte Blutband, das die Blutgerichtsbarkeit der ehemaligen freien Reichsstadt symbolisiert.

Städtepartnerschaften

Konstanz unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften :

  • Fontainebleau ( Frankreich ) seit 1960
  • Richmond upon Thames ( Gro√übritannien ) seit 1983
  • T√°bor ( Tschechien ) seit 1984
  • Lodi ( Italien ) seit 1986

Außerdem besteht eine Städteverbindung mit dem chinesischen Suzhou in der Provinz Jiangsu .

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Details der "Imperia" (Hafeneinfahrt)
Details der "Imperia" (Hafeneinfahrt)

Theater

Das 1610 als Jesuitengymnasium errichtete Stadttheater Konstanz gilt als die √§lteste feste B√ľhne Deutschlands. Dazu gesellt sich das Kommunales Kunst- und Kulturzentrum K9.

Museen

Musik

In Konstanz existieren mehrere M√§nnerchore, M√§nnergesangvereine, ein Frauenchor, ein Seniorenchor, ein S√§ngerverein, ein Sinfonieorchester, ein Kammerchor, ein Oratorienchor, ein Shanty-Chor, die S√ľdwestdeutsche Philharmonie, zwei Bigbands, mehrere Blasmusikvereine sowie ein schwul-lesbischer Chor.

Bauwerke

Sakralbauten

M√ľnster Konstanz vom S√ľden
M√ľnster Konstanz vom S√ľden

Der Bau der Bischofskirche, das Konstanzer M√ľnster, sowie einer dazu geh√∂rigen Pfalz wurde vermutlich kurz nach Bistumsgr√ľndung um 590 begonnen und in Urkunden erstmals um 780 erw√§hnt und Unserer Lieben Frau (Maria, Mutter Gottes) geweiht. Ab 1052 erfolgte nach Einsturz ein Neubau. Erhalten ist zwar u.a. die Krypta (um 900 ), doch wurde diese erweitert. Neu errichtet wurden das neunjochige Langhaus, der Chor und das Querschiff der Basilika. Einw√∂lbung um 1680 . Gro√üe Teile der heutigen Ausstattung aus dem 17./18. Jahrhundert. Die Seitenkapellen stammen √ľberwiegend aus dem 15. und 17. Jahrhundert . Westlich schlie√üt sich eine Doppelturmfassade aus dem 12. / 13. Jahrhundert an. Der neugotische Einzelturm wurde 1853 aufgesetzt. 1955 wurde das M√ľnster zur p√§pstlichen Basilika minor erh√∂ht.

Im Gegensatz zum Bischofsdom war die B√ľrgerschaftskirche St. Stefan die Pfarrkirche f√ľr die B√ľrger. 613 wurde sie erstmals erw√§hnt. Sie wurde - wie damals √ľblich - au√üerhalb der damaligen Stadt errichtet. Im 15. Jahrhundert erhielt sie ihr sp√§tgotisches Erscheinungsbild.

983 wurde das Benediktinerkloster Petershausen gegr√ľndet. Der Bau stammt aus den Jahren 1162 - 1283 mit Erweiterungen 1630 und 1769 . Die romanische dreischiffige Basilika wurde 1830 abgebrochen.

Das Dominikanerkloster wurde 1235 gegr√ľndet. Die Kirche ist eine dreischiffige flach gedeckte Basilika mit romanischer und fr√ľhgotischer Formensprache. Heute ist dort das Steigenberger Inselhotel beheimatet. Dazu gibt es das Dominikanerinnenkloster Zofingen. Dieses wurde 1257 gegr√ľndet. Die zugeh√∂rige Kirche St. Katharina hat noch sp√§tromanische und gotische Reste. Im Innern ist sie √ľberwiegend barock umgestaltet worden.

Das 1250 gegr√ľndete Franziskanerkloster wurde 1815 von der Stadt aufgekauft und 1845 zum Stadt- und Schulhaus umgebaut.

Die heutige katholische Pfarrkirche, die Dreifaltigkeitskirche, wurde ab 1268 als Klosterkirche von Augustiner-Eremiten errichtet. Sie ist eine dreischiffige gotische Basilika ohne Querhaus. Um 1740 wurde die flache Holzdecke durch ein barockes Spiegelgew√∂lbe mit reichem Stuck und Gem√§ldeschmuck ersetzt sowie eine Fenstervergr√∂√üerung durchgef√ľhrt. Die gotischen Wandfresken des Mittelschiffs (Szenen des Konstanzer Konzils ) sind seit der Renovierung von 1907 wieder sichtbar.

Die Stiftskirche St. Johann wurde 1268 gegr√ľndet. 1811 wurde das Chorstift aufgehoben und das Geb√§ude 1819 verkauft.

Die Christuskirche und Jesuitenkolleg wurde 1604 - 1609 erbaut. Die tonnengewölbte einschiffige Kirche ist heute alt-katholisches Gotteshaus.

Die Pfarrkirche St. Paul wurde profaniert, seit 1990 Kulturzentrum K9. Sehenswert ist dort die Rokoko-Stukkatur.

Profanbauten

Konstanzer Altstadtansichten
Schnetztor, Stadtinnenseite
Schnetztor, Stadtinnenseite
Graf Zeppelin Gaststätte
Graf Zeppelin Gaststätte
Schnetztor, Stadtaußenseite
Schnetztor, Stadtaußenseite
Zum hohen Hafen
Zum hohen Hafen
Konstanz, Hauptbahnhof
Konstanz, Hauptbahnhof
Das "Hohe Haus" in der Altstadt
Das "Hohe Haus" in der Altstadt
Universität Konstanz; Innenhof auf dem Campus Gießberg
Universität Konstanz; Innenhof auf dem Campus Gießberg
Der Otto-Moericke-Turm
Der Otto-Moericke-Turm

Das Konzilsgeb√§ude wurde 1388 - 1391 im Hafen direkt am Wasser als Lager- und Warenumschlagshaus (Kaufhaus) erbaut. Es war vor allem f√ľr den Handel mit Mailand.

Der Pulverturm (fr√ľher auch Ziegelturm oder Judenturm) bildet den Eckpunkt der inneren Stadtmauer am Rhein. Der Name Judenturm r√ľhrt daher, dass im Mittelalter hier √∂fters Juden zur Schutzgelderpressung eingesperrt wurden (Rheinsteig - Untere Laube). Der Rheintorturm, gebaut zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert , ist das Stadttor auf der mittelalterlichen Rheinbr√ľcke (Rheinsteig). Das Schnetztor an der Hussenstra√üe ist das im 14. - 15. Jahrhundert errichtete Stadttor an der Hauptstra√üe nach S√ľden.

Das alte Rathaus beim Fischmarkt/Konzilstraße wurde 1484 erbaut und im 19. Jahrhundert aufgestockt. Das neues Rathaus mit dem Ratssaal im ehemaligen Zunfthaus der Leinweber an der Kanzleistraße, wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut, 1593 im Renaissance-Stil umgebaut und hat einen sehenswerten Innenhof.

Fr√ľhe profane Fresken aus dem 13. und 14. Jahrhundert √ľber die Leinwandherstellung findet man beim Haus zur Kunkel am M√ľnsterplatz. Das an der Zollernstra√üe - Hohenhausgasse gelegene Hohes Haus ist ein repr√§sentatives B√ľrgerhaus, welches 1294 wurde. Fassadenmalereien von 1935 stellen Szenen aus dem Konstanzer Konzil dar. 1424 wurde das ehemals Haus der Patrizierzunft zur Katz an der Katzgasse, das Haus zur Katz, im florentinischen Stil erbaut und gilt als √§ltester Renaissance-Bau n√∂rdlich der Alpen.

Im ehemaligen Zunfthaus der Metzger befindet sich das Rosgartenmuseum an der Rosgartenstraße.

Das 1609 urspr√ľnglich als Gymnasiums-Schulhaus gebaute Stadttheater wurde von Anfang an f√ľr Theaterauff√ľhrungen ben√ľtzt. 1789 - 1792 wurde es zum "Kommedienhaus" umgebaut. Das Stadttheater gilt als die √§lteste kontinuierlich bespielte B√ľhne Deutschlands und befindet sich an der Theatergasse - Konzilstra√üe.

1863 wurde der Hauptbahnhof im neugotischen Stil errichtet. Es hat einem Turm, der an einen italienischen Campanile erinnert.

Die Universität befindet sich auf dem Campus auf dem Giesberg von und wurde 1966 bis 1989 im modernen Stil erbaut.

Die Imperia ist eine moderne Statue des Bildhauers Peter Lenk an der Hafeneinfahrt.

Der ehemalige Wasserturm (Otto-Moericke-Turm) ist der heute Teil der Jugendherberge.

Naturdenkmäler

Bei Konstanz befindet sich das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried, welches als einer der wichtigsten Rast- und √úberwinterungspl√§tze f√ľr Zugv√∂gel gilt. Ein zweites Denkmal ist der Teufelstisch, eine Felsnadel unter der Wasseroberfl√§che des √úberlinger Sees, die der Steilwand vor Wallhausen vorgelagert ist.

Regelmäßige Veranstaltungen

J√§hrlich im Fr√ľhjahr ist die Fastnacht ( Fasnet ) mit dem Schmotzigen Dunschtig (seealemannisch f√ľr "schmalziger, fettiger Donnerstag") als H√∂hepunkt. Der gro√üe Umzug am Fasnet-Sonntag mit j√§hrlich bis zu 75 teilnehmenden Gruppen √ľber ca. 2 Stunden ist Attraktion f√ľr jung und alt in der ganzen Region mit bis zu 10.000 Besuchern. Im Sommer wird zeitgleich mit dem Schweizer Nachbar Kreuzlingen das Seenachtfest (in Kreuzlingen "Fantastical") am 2. August-Wochenende veranstaltet. Dessen H√∂hepunkt ist das gemeinsame Seefeuerwerk .

Daneben findet im Juli das Weinfest statt, Ende September und Anfang Oktober das Oktoberfest, das Open-Air-Festival Rock am See sowie viele Stadtteilfeste im Sommerhalbjahr und im Dezember der Weihnachtsmarkt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Verkehrstechnisch ist Konstanz auf Grund seiner Lage ein wichtiger Knotenpunkt. Die Bundesstra√üe 33 verbindet Konstanz mit Radolfzell . √úber eine F√§hrverbindung ist Konstanz mit Meersburg verbunden. Im Anschluss an die B33 f√ľhrt die Schweizer Autobahn A7 Richtung Frauenfeld sowie die Hauptstrasse 13 Richtung Rorschach, St. Gallen und Schaffhausen. Au√üerdem liegt Z√ľrich mit seinem Flughafen innerhalb des 40-Minuten-Erreichbarkeitsradius.

In der Stadt und in der Region besteht ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz.

Im Schienennahverkehr verbindet der Seehas Konstanz mit Singen und Engen. Auf Schweizer Seite besteht √ľber Kreuzlingen Anschluss nach Weinfelden. Im Fernverkehr gibt es st√ľndliche Relationen von Konstanz aus in Richtung Offenburg und Biel/Bienne. Durch Umsteigen in Kreuzlingen beziehungsweise in Singen k√∂nnen viele weitere St√§dte erreicht werden.

Es existieren mehrmals wochentags Schnellbuslinien nach Friedrichshafen (Zentrum und Flughafen) und Ravensburg.

Die Katamaranverbindung von Friedrichshafen nach Konstanz
Die Katamaranverbindung von Friedrichshafen nach Konstanz

Ganzjährig fahren Katamaranschiffe nach Friedrichshafen, die Autofähre von Konstanz-Staad nach Meersburg sowie Schiffe von Wallhausen aus nach Überlingen. Im Sommer existieren weitere Schiffverbindungen, welche vorwiegend dem Tourismus dienen. Diese verbinden Konstanz mit Lindau , Bregenz, Überlingen, Schaffhausen, Radolfzell , Kreuzlingen sowie mit der Insel Mainau.

Konstanz gehört dem Verkehrsverbund Hegau-Bodensee an.

Konstanz hat einen Verkehrslandeplatz. Die n√§chsten Passagierflugh√§fen sind der schweizerische Flughafen Z√ľrich-Kloten (75 km) und der deutsche Flughafen Friedrichshafen (30 km).

Ansässige Unternehmen

Konstanz bietet ungefähr 33.000 Arbeitsstätten an. Im produzierenden Gewerbe gibt es 10.000 Beschäftigte, während es im Dienstleistungsbereich etwa 23.500 sind.

Die Schwerpunkte der Konstanzer Wirtschaft liegen in der Kommunikations- und Informationstechnologie, in der Chemie, darunter Pharmazie und Biotechnologie, im Maschinenbau, bei den Medien und im Druck sowie bei den regenerativen Energien. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist auch der Tourismus sowie Tagungen und Kongresse.

Behörden und Gerichte

Konstanz ist Sitz des Landkreises Konstanz, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Hochrhein-Bodensee. Ferner hat die Stadt ein Amtsgericht , ein Landgericht , ein Sozialgericht , ein Notariat , eine Agentur f√ľr Arbeit und ein Finanzamt . Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Konstanz des Erzbistums Freiburg und des Kirchenbezirks Konstanz der Evangelischen Landeskirche in Baden .

Medien

In Konstanz erscheint als Tageszeitung der S√ľdkurier mit mehreren Lokalausgaben.

Bildung

Konstanz hat eine Universit√§t, die 1966 gegr√ľndete Universit√§t Konstanz, sowie eine Fachhochschule, die Fachhochschule Konstanz. Diese Hochschule f√ľr Technik, Wirtschaft und Gestaltung wurde 1906 als Private "H√∂here technische Lehranstalt" gegr√ľndet, 1961 vom Land Baden-W√ľrttemberg als "Staatstechnikum" √ľbernommen, und 1971 in die heutige Fachhochschule √ľberf√ľhrt.

In Konstanz befinden sich 43 Kinder-Tageseinrichtungen, worunter man Kinderg√§rten, -tagesst√§tten, -h√§user, -horte oder -krippen versteht. F√ľr die Schulbildung unterh√§lt die Stadt sieben Grundschulen (Allmannsdorf, Dingelsdorf, Grundschule im Haidelmoos, Grundschule Im Wallgut, Litzelstetten, Wollmatingen und Sonnenhalde-Grundschule), vier Grund- und Hauptschulen (Berchenschule Wollmatingen, Gebhard-Grund- und Hauptschule, Grund- und Hauptschule am Stephansplatz und Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Dettingen), eine Haupt- und Realschule (M√§dchen-Haupt- und Realschule Zoffingen), eine weitere Realschule (Theodor-Heuss-Realschule) und die 1976 gegr√ľndete Geschwister-Scholl-Schule , eine Art Gesamtschule, die jedoch die Schularten Hauptschule, Realschule und Gymnasium als Schulz√ľge beinhaltet. Die drei Schulz√ľge stimmen zum Teil die Unterrichtsinhalte ab. Auch ist ein Wechsel zwischen den Z√ľgen in den ersten Jahren ggf. m√∂glich. Ferner gibt es noch eine F√∂rderschule (Comenius-Schule) und drei Gymnasien , das 1604 gegr√ľndete Heinrich Suso Gymnasium , das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium , gegr√ľndet 1830 , sowie das 1859 errichtete Ellenrieder Gymnasium . Dar√ľber hinaus gibt es noch eine Musikschule.

Der Landkreis Konstanz ist Tr√§ger der Wessenberg-Schule - Kaufm√§nnische Schule (mit Berufsschule, Berufsfachschule, Berufskolleg, BVJ und Wirtschaftsgymnasium ) und der Zeppelin-Gewerbeschule (mit Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen und Technischem Gymnasium ) sowie der Regenbogen-Schule f√ľr K√∂rper- und Geistigbehinderte, der Schule f√ľr Kranke und des Schulkindergartens f√ľr Sprachbehinderte Konstanz.

Mehrere Privatschulen runden das schulische Angebot in Konstanz ab. So gibt es eine Abendrealschule , eine Altenpflegeschule des Berufsfortbildungswerks und der Arbeiterwohlfahrt, die Bio-Kosmetikschule Dr. G√ľmbel Konstanz-Meersburg, die Freie aktive Schule f√ľr Lebendiges Lernen (Grundschule), die Inlingua-Sprachschule, die Kunstschule Akademie f√ľr Grafik und Design, die Schule f√ľr Physiotherapie Konstanz GmbH, einen Sonderschulkindergarten f√ľr K√∂rperbehinderte, die S√§ntis-Schule f√ľr Erziehungshilfe und die Schulen f√ľr Kranken- und Kinderkrankenpflege am Klinikum Konstanz.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Heinrich Seuse auch Heinrich Suso, * 21. M√§rz 1295 , ‚Ć 25. Januar 1366 in Ulm, Dominikaner -Pater, christlicher Mystiker , Seliger
  • Ulrich Zasius auch Z√§sy oder Z√§si, * 1461 , ‚Ć 24. November 1535 in Freiburg im Breisgau, humanistischer Jurist
  • Ambrosius Blarer , * 4. April 1492 , ‚Ć 6. Dezember 1564 in Winterthur, Reformator
  • Johannes Zwick , * um 1496 , ‚Ć 1542 in Bischofszell (Thurgau), Kirchenliederdichter .
  • Thomas Bla(u)rer , * 1499 , ‚Ć 1567 in Neu-Giersberg (Thurgau), Kirchenliederdichter , Jurist , 1536 - 1548 B√ľrgermeister.
  • Guillaume-Henri Dufour, * 15. September 1787 , ‚Ć 14. Juli 1875 in Contamines bei Genf, Schweizer Humanist , General , Politiker , Kartograf und Ingenieur , einer der Gr√ľndungsv√§ter der modernen Schweiz
  • Marie Ellenrieder , * 20. M√§rz 1791 , ‚Ć 5. Juni 1863 , Malerin
  • Ferdinand Graf von Zeppelin , * 8. Juli 1838 , ‚Ć 8. M√§rz 1917 in Berlin, Pionier des Luftschiffbaus
  • Prof. Otto Lehmann , * 13. Januar 1855 , ‚Ć 17. Juni 1922 in Karlsruhe, Physiker und "Vater" der Fl√ľssigkristall -Forschung.
  • Ernst Sachs , * 22. November 1867 , ‚Ć 2. Juli 1932 in Schweinfurt, Erfinder der Getriebenabe mit R√ľcktrittbremse am Fahrrad und Mitbegr√ľnder der Fichtel & Sachs AG.
  • Prof. Dr. med. Siegfried Handloser , * 25. M√§rz 1885 , ‚Ć 1954; 1942-1945 Chef des Wehrmachtssanit√§tswesens und damit Hauptverantwortlicher f√ľr alle medizinischen Verbrechen, die im Rahmen des Wehrmachtssanit√§tswesens besonders an Kriegsgefangenen begangen wurden.
  • Franz B√∂hm , * 16. Februar 1895 , ‚Ć 26. September 1977 in Rockenberg, deutscher Politiker ( CDU ), Jurist und √Ėkonom , MdB . Wichtiger Vertreter der sozialen Marktwirtschaft und des Ordoliberalismus .
  • Wolfgang Kimmig , * 28. August 1910 , ‚Ć 24. Mai 2001 in Ludwigsburg, deutscher Pr√§historiker und Ordinarius an der Eberhard-Karls-Universit√§t T√ľbingen .
  • Prof. Dr. Werner Maihofer , * 20. Oktober 1918 , Politiker ( FDP ) und Hochschullehrer, MdB , Bundesinnenminister
  • Dr. Theo Sommer , * 10. Juni 1930 , Journalist; langj√§hriger Chefredakteur der ZEIT (1973-1992)
  • Dr. Rolf B√∂hme, * 6. August 1934 , Oberb√ľrgermeister von Freiburg im Breisgau ( 1982 bis 2002 )
  • Dr. Friedhelm Repnik, * 26. Oktober 1949 , Sozialminister von Baden-W√ľrttemberg
  • Douglas Wolfsperger , * 25. Dezember 1958 , Filmregisseur

Sonstige in Konstanz tätige Persönlichkeiten

  • Liste der Bisch√∂fe von Konstanz
  • Friedrich Wilhelm Graf von Bismarck, Generalleutnant , Milit√§rschriftsteller
  • Peter Thumb , Baumeister des Rokoko
  • Johann Martin Schleyer , Erfinder der Plansprache Volap√ľk
  • Conrad Gr√∂ber , Priester , Erzbischof
  • Dr. Hans Constantin Paulssen , Industrieller und Pr√§sident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb√§nde ( BDA ), Gr√ľndung der Universit√§t Konstanz.
  • Georg Elser , Hitler - Attent√§ter ( 8. November 1939 )
  • Graf Lennart Bernadotte , schwedischer Adliger und Besitzer der Insel Mainau gest. 21. Dezember 2004
  • Prof. Dr. Ralph Dahrendorf ; Soziologieprofessor, MdB ( FDP ), Parlamentarischer Staatssekret√§r im Ausw√§rtigen Amt und Mitglied der Europ√§ischen Kommission
  • Prof. Dr. Hubert Markl , Biologieprofessor, Vizepr√§sident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Pr√§sident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG)
  • Dr. Zoran Djindjińá , serbischer Politiker und Schriftsteller
  • Peter Friedrich , MdB ( SPD )

Sonstiges

Zu Konstanz gehört auch die im Überlinger See liegende Blumeninsel Mainau. Sie wird jährlich von etwa einer Million Touristen besucht.

Weblinks

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Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Steigenberger Inselhotel 78462 Konstanz http://www.konstanz.steigenberger.de  07531 / 1 25-0
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Stadthotel Konstanz 78462 Konstanz http://www.stadthotel-konstanz.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307531 / 90 46 0
Hotel Bayrischer Hof 78462 Konstanz http://www.bayrischer-hof-konstanz.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307531 / 13 04-0
Goldener Sternen 78462 Konstanz http://www.hotel-goldener-sternen.de  07531 / 2 52 28
Landhotel Traube 78465 Konstanz http://www.landhoteltraube.de  07533 / 9322-0
Ringhotel Schiff am See 78464 Konstanz http://www.ringhotels.de/de/ergebniss_hotel.php4?hotelname=schiffamse Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307531 / 3 10 41
3 Stuben 88709 Meersburg http://www.3stuben.de/  07532 / 80090
Terrassenhotel Wei√ühaar 88709 Meersburg http://www.terrassenhotel-meersburg.de/  07532 / 4504-0
Weinstube L√∂wen 88709 Meersburg http://www.hotel-loewen-meersburg.de/  07532 / 4 30 40
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Seehotel Off 88709 Meersburg http://www.hotel.off.mbo.de/  07532 / 44 74 - 0
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Pilgerhof mit Rebmannshof 88690 Uhldingen-M√ľhlhofen http://www.hotel-pilgerhof.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407556 / 9390
Knaus 88690 Uhldingen-M√ľhlhofen http://www.hotelknaus.de/  07556 / 8008
Mainaublick 88690 Uhldingen-M√ľhlhofen http://www.hotel-mainaublick.de/  07556 / 92 13 0
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Strandhotel Wilder Mann 88709 Meersburg http://www.wilder-mann-meersburg.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307532 / 9011
Waldhaus Jakob 78464 Konstanz http://waldhaus-jakob.de  07531 / 81000
Mercure Hotel Halm Konstanz 78462 Konstanz http://www.mercure.com/mercure/fichehotel/de/mer/2827/fiche_hotel.shtml Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407531 / 1210
Haus Seehang Hotel Garni 78465 Konstanz http://www.hotel-haus-seehang.de  07533 / 9310-0
A' ppart Hotel J√§gerkaserne Konstanz 78467 Konstanz http://www.appart-online.de/konstanz/  07531 / 98 06 0
Hotel Hirschen 78462 Konstanz http://www.hirschen-konstanz.de  07531 / 128260
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Hotel-Restaurant Volap√ľk 78465 Konstanz http://www.volapuek.de  07531 / 94400
Hotel Gasthof Linde 78467 Konstanz http://www.hotel-linde.com  07531 / 9742-0
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Zum B√§ren 88709 Meersburg http://www.baeren-meersburg.de/  07532 / 43220
Landhaus Elisabeth 88709 Meersburg http://www.hotel-landhaus-elisabeth.de/  07532 / 5263
Strand-Caf√© 88709 Meersburg http://www.hotel-strandcafe.de/  07532 / 9222
Storchen 88690 Uhldingen-M√ľhlhofen http://www.storchen-uhldingen.de/  07556 / 65 91
Gasthaus und Pension Sternen 88690 Uhldingen-M√ľhlhofen http://www.sternen-muehlhofen.de/  07556 / 65 32
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Hotel Villa Seeschau am Bodensee 88709 Meersburg http://www.hotel-seeschau.de/http://  07532 / 434490

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