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Letzte Änderung für Artikel Bruchsal: 18.02.2006 20:47

Bruchsal

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Wappen Karte
Wappen Bruchsals Karte Bruchsal in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Regionalverband : Mittlerer Oberrhein
Landkreis : Karlsruhe
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 08' N, 08┬░ 36' O
49┬░ 08' N, 08┬░ 36' O
H├Âhe : 135 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 93,02 km┬▓
Einwohner : 42.757 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 460 Einwohner/km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 11,5 %
Postleitzahl : 76601-76646
(alt 7520)
Vorwahl : 07251
Kfz-Kennzeichen : KA
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 15 009
Stadtgliederung: Kernstadt und 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kaiserstra├če 66
76646 Bruchsal
Website: www.bruchsal.de
E-Mail-Adresse: info@bruchsal.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Bernd Doll

Bruchsal ist eine Stadt am westlichen Rand des Kraichgaus, etwa 20 km n├Ârdlich von Karlsruhe in Baden-W├╝rttemberg. Die Stadt mit dem gr├Â├čten Spargelmarkt Europas ist die gr├Â├čte Stadt des Landkreises Karlsruhe und eines der Mittelzentren im Bereich des Oberzentrums Karlsruhe. Zum Mittelbereich Bruchsal geh├Âren noch die St├Ądte und Gemeinden Bad Sch├Ânborn, Forst, Hambr├╝cken, Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Kronau, Oberhausen-Rheinhausen, ├ľstringen, Philippsburg, Ubstadt-Weiher und Wagh├Ąusel. Bis 1972 war Bruchsal Sitz des gleichnamigen Kreises, der durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 Bestandteil des Landkreises Karlsruhe wurde.

Um das Jahr 1955 ├╝berschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Deshalb wurde Bruchsal bereits mit Inkrafttreten der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung zum 1. April 1956 zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt. Mit den Nachbargemeinden Forst, Hambr├╝cken und Karlsdorf-Neuthard hat Bruchsal eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bruchsal liegt am Rande der Oberrheinischen Tiefebene und des Kraichgaus an der Saalbach, einem kleinen Nebenfluss des Rheins, der zwischen Philippsburg und Oberhausen m├╝ndet.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Bruchsal. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und geh├Âren alle zum Landkreis Karlsruhe: Forst (Baden), Ubstadt-Weiher, Kraichtal, Bretten, Gondelsheim, Walzbachtal, Weingarten (Baden), Stutensee und Karlsdorf-Neuthard. Die zum Stadtgebiet Bruchsals geh├Ârige unbewohnte Exklave n├Ârdlich von Karlsdorf-Neuthard grenzt an die Gemeinden Graben-Neudorf, Wagh├Ąusel und Hambr├╝cken.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Bruchsals gliedert sich in die Kernstadt und die Stadtteile B├╝chenau, Heidelsheim, Helmsheim, Obergrombach und Untergrombach.

Gelegentlich werden innerhalb der Kernstadt noch Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, wobei deren Grenzen meist nicht genau festgelegt sind. Ferner gibt es im Stadtgebiet auch noch separat gelegene Wohnpl├Ątze , die oftmals nur aus einem oder wenigen H├Ąusern bestehen, so etwa Langental, Rohrbacher Hof, Scheckenbronnerhof, Staighof, Talm├╝hle und Auf dem Michaelsberg (Untergrombach).

F├╝r die im Rahmen der Gebietsreform der 1970er Jahre eingegliederten Stadtteile wurde die Ortschaftsverfassung eingef├╝hrt, das hei├čt, die B├╝rger des Stadtteils ( Ortschaft ) w├Ąhlen bei jeder Kommunalwahl ein eigenes Gremium, den Ortschaftsrat , der zu wichtigen Angelegenheiten der Ortschaft zu h├Âren ist. Vorsitzender des Ortschaftsrates ist der Ortsvorsteher .

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Stadt Bruchsal

Religionen

Das Gebiet der Stadt Bruchsal geh├Ârte schon seit dem Mittelalter sowohl politisch als auch kirchlich zum Bistum Speyer und war dem Archidiakonat der Propstei des Kollegiatstiftes zum Hl. Johannes und Hl. Guido in Speyer unterstellt. Die Reformation konnte somit kaum Fu├č fassen und wurde schlie├člich durch den Bischof unterdr├╝ckt. Schon sehr fr├╝h wurde Bruchsal Sitz eines Dekanats. 1716 wurde sie sogar Sitz des gesamten F├╝rstbistums, als Bischof Heinrich von Rollingen, ins Bruchsaler Schloss ├╝bersiedelte und damit Bruchsal Residenzstadt wurde. Als das F├╝rstbistum 1803 s├Ąkularisiert wurde, blieb Bruchsal aber noch Sitz des geistlichen Territoriums bis zum Tode des Bischofs 1810 . Dann wurde Bruchsal Sitz des "Generalvikariats Bruchsal", das f├╝r das gesamte rechtsrheinische Gebiet der ehemaligen F├╝rstbist├╝mer Speyer, Mainz und Worms zust├Ąndig war. 1821 wurde dann das Erzbistum Freiburg als neues Bistum f├╝r das Gro├čherzogtum Baden gegr├╝ndet und 1827 nahm der erste Erzbischof sein Amt auf. Seither geh├Ârte Bruchsal mit seinem gesamten Umland zu diesem Erzbistum und wurde erneut Sitz eines Dekanats. Zu ihm geh├Âren heute 28 Pfarrgemeinden in 10 Seelsorgeeinheiten im gesamten Raum Bruchsal. Pfarrgemeinden bzw. -kirchen sind in der Kernstadt St. Peter, Stadtkirche Unserer Lieben Frau, Schlosskirche St. Damian und Hugo, St. Paul und St. Anton sowie in den Stadtteilen St. Bartholom├Ąus B├╝chenau, St. Martin Obergrombach sowie St. Cosmas und Damian Untergrombach.

Nach der S├Ąkularisation 1803 wurde in Bruchsal auch eine evangelische Gemeinde gegr├╝ndet, die sich in der Folgezeit stets vergr├Â├čerte (1825 erst 584, 1900 bereits 3.720 Glieder) und 1928 in eine Nord- und eine S├╝dgemeinde geteilt wurde. F├╝r beide Gemeinden wurde 1935 /36 die Lutherkirche erbaut, welche im 2. Weltkrieg zerst├Ârt und 1950 wieder aufgebaut wurde. Nach dem Krieg entstand mit der Paul-Gerhardt-Kirche eine weitere evangelische Kirche. Die Stadtteile Heidelsheim und Helmsheim waren wegen ihrer Zugeh├Ârigkeit zur Kurpfalz bzw. zu Baden fr├╝h protestantisch geworden, w├Ąhrend die Stadtteile B├╝chenau, Obergrombach und Untergrombach als Teil des Bistums Speyer ├╝berwiegend katholisch blieben. Erst in j├╝ngster Zeit sind auch in diesen Stadtteilen Protestanten zugezogen. Dies f├╝hrte zur Gr├╝ndung der Christusgemeinde f├╝r die Stadtteile Ober- und Untergrombach. Die Protestanten B├╝chenaus geh├Âren nach wie vor zur Nachbargemeinde Staffort (Stadt Stutensee). Geh├Ârten die Protestanten im Raum Bruchsal nach 1806 zun├Ąchst noch zum Dekanat Bretten, so wurde Bruchsal sp├Ąter Sitz eines eigenen Dekanats, aus dem der heutige Kirchenbezirk Karlsruhe-Land mit Sitz in Bruchsal hervorging. Zu ihm geh├Âren heute 26 Kirchengemeinden im gesamten n├Ârdlichen Landkreis Karlsruhe. Im Stadtgebiet Bruchsal gibt es somit folgende evangelische Kirchen: Lutherkirche und Paul-Gerhardt-Kirche in der Kernstadt sowie Evangelische Kirche Heidelsheim, Evangelische Kirche Helmsheim und Christuskirche Untergrombach in den Stadtteilen.

Neben den beiden gro├čen christlichen Kirchen bestehen in Bruchsal auch noch Gemeinden verschiedener Freikirchen , darunter eine Evangelisch-Methodistische Gemeinde ( Methodisten ) und eine Adventisten -Gemeinde sowie die FeG -nahe Christliche Gemeinde Bruchsal. Auch die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas sind in Bruchsal vertreten.

Eingemeindungen

In die Stadt Bruchsal wurden folgende St├Ądte und Gemeinden eingegliedert. Sie geh├Ârten vor der Kreisreform 1973 alle zum Landkreis Bruchsal.

  • 1. Juli 1971 : Stadt Obergrombach und Gemeinde Untergrombach
  • 1. Juli 1972 : Gemeinden B├╝chenau und Helmsheim
  • 1. Oktober 1974 : Stadt Heidelsheim

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzung oder Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) sowie amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1465 2.500
1530 2.700
1698 1.400
1787 4.112
1825 6.833
1852 9.096
1. Dezember 1871 9.762
1. Dezember 1880 ┬╣ 11.373
1. Dezember 1890 ┬╣ 11.909
1. Dezember 1900 ┬╣ 13.555
1. Dezember 1910 ┬╣ 15.391
8. Oktober 1919 ┬╣ 15.453
16. Juni 1925 ┬╣ 16.469
Jahr Einwohner
16. Juni 1933 ┬╣ 16.903
17. Mai 1939 ┬╣ 18.158
Dezember 1945 ┬╣ 12.890
13. September 1950 ┬╣ 16.282
6. Juni 1961 ┬╣ 22.578
27. Mai 1970 ┬╣ 27.308
31. Dezember 1975 38.929
31. Dezember 1980 37.351
27. Mai 1987 ┬╣ 36.500
31. Dezember 1990 38.059
31. Dezember 1995 40.413
31. Dezember 2000 41.777
31. M├Ąrz 2004 42.747

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Bruchsal hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 39 Mitglieder, die den Titel Stadtr├Ątin oder Stadtrat f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 18 Sitze
  • SPD 8 Sitze
  • FW 6 Sitze
  • Gr├╝ne /Neue K├Âpfe: 4 Sitze
  • FDP 3 Sitze

Stadtoberh├Ąupter

Stadtoberhaupt ist der B├╝rgermeister, seit 1. April 1956 Oberb├╝rgermeister , der von der Bev├Âlkerung auf acht Jahre direkt gew├Ąhlt wird. Sein st├Ąndiger Vertreter ist der Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung B├╝rgermeister.

B├╝rgermeister und Oberb├╝rgermeister

  • 1945 - 1963 : Prof. Franz Bl├Ąsi, B├╝rgermeister, ab 1. April 1956 Oberb├╝rgermeister
  • 1964 - 1985 : Dr. Adolf Bieringer, Oberb├╝rgermeister
  • 1985 - heute: Bernd Doll, Oberb├╝rgermeister

Wappen

Das Wappen der Stadt Bruchsal zeigt in Blau ein durchgehendes, geschliffenes silbernes Kreuz, im rechten Obereck eine silberne Kugel. Die Stadtfarben sind wei├č-blau. Das Wappen wird schon seit vielen Jahrhunderte gef├╝hrt, es symbolisiert die Speyerische Kreuz, da die Stadt Bruchsal bis 1803 Residenzstadt des F├╝rstbistums Speyer war. Die Kugel ist m├Âglicherweise durch ein Versehen in das Wappen aufgenommen worden, indem bei ├Ąlteren Abbildungen ein Gravurfehler als Punkt oder Kugel interpretiert wurde. Im Volksmund wird sie gelegentlich auch als ÔÇ×SchandfleckÔÇť der Stadt gedeutet.

St├Ądtepartnerschaften

Bruchsal unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

  • Sainte Menehould ( Frankreich ) seit 1965
  • Cwmbran , County Borough Torfaen ( Wales , Vereinigtes K├Ânigreich ), seit 1979
  • Sainte Marie-aux-Mines ( Frankreich ), seit 1989

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Netzplan der S-Bahn RheinNeckar
Netzplan der S-Bahn RheinNeckar

Bruchsal ist ├╝ber die Autobahn A 5 (Karlsruhe - Frankfurt) (Anschlussstelle Bruchsal) zu erreichen. Ferner f├╝hren durch das Stadtgebiet die Bundesstra├čen B 3 (Karlsruhe - Heidelberg) und B 35 (Bretten - Germersheim).

Der Hauptbahnhof Bruchsal liegt am Schnittpunkt der Bahnstrecken Karlsruhe - Heidelberg bzw. M├╝hlacker - Germersheim.

Hier verkehren auch die S-Bahn-Linien S 3 (Karlsruhe - Heidelberg - Speyer) und S 4 (Bruchsal - Heidelberg - Speyer) der S-Bahn RheinNeckar, sowie die S-Bahn-Linien S 31 (Karlsruhe - Bruchsal - Odenheim ), S 32 (Karlsruhe - Bruchsal - Menzingen ) und S 9 (Bruchsal - Bretten - M├╝hlacker) der S-Bahn Karlsruhe innerhalb des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV). Auch die meisten Bruchsaler Stadtteile liegen an den genannten Stadtbahnlinien. Den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen ferner zahlreiche Buslinien.

Medien

In Bruchsal erscheint als Tageszeitung die Bruchsaler Rundschau, eine Lokalausgabe der in Karlsruhe erscheinenden Badischen Neuesten Nachrichten.

Das Stadtmagazin WILLI erscheint monatlich und wird auch als Online-Version mit Artikel-Archiv herausgegeben. Das Magazin ist auch als pdf online und kostenlos downloadbar.

Die Stadtinfoplattform Bruchsal-XL bietet Fakten, Berichte und aktuelle Informationen zum Geschehen in der Stadt und der Region.

├ťber Kabelfernsehen Kanal S14 sendet das Bruchsal-Magazin BM-TV w├Âchentlich Fernsehberichte von Ereignissen aus Bruchsal und der Region. Diese TV-Berichte sind als Internet-TV parallel auch ├╝ber die Stadtinfoplattform Bruchsal-XL.de anzusehen. Es gibt auch ein Online-Archiv.

Ferner gibt es das kostenlose Bruchsaler Wochenblatt sowie den Kurier, das kostenlose Werbeblatt der Badischen Neuesten Nachrichten.

Beh├Ârden und Gerichte

Bruchsal ist Sitz eines Amtsgerichts , das zum Landgerichtsbezirk Karlsruhe geh├Ârt. Ferner gibt es hier ein Finanzamt . Die Stadt ist Sitz des Kirchenbezirks Karlsruhe-Land der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Bruchsal des Erzbistums Freiburg.

Bruchsal ist auch Sitz des Ern├Ąhrungszentrums Mittlerer Oberrhein (er├Âffnet 1997), eines von vier solcher Zentren in Baden-W├╝rttemberg. Dieses ist dem Landratsamt Karlsruhe, das auch eine Au├čenstelle in Bruchsal unterh├Ąlt, in dessen Funktion als Untere Landwirtschaftsbeh├Ârde angegliedert.

Bildung

In Bruchsal befindet sich eine der ersten privaten deutschen Hochschulen, die International University in Germany . Diese Hochschule ist in der ehemaligen Dragonerkaserne untergebracht (Kasernenstra├če). Ferner befindet sich in Bruchsal die Landesfeuerwehrschule Baden-W├╝rttemberg, die dem Innenministerium Baden-W├╝rttemberg untersteht. Sie ist f├╝r die Aus- und Fortbildung der Feuerwehrangeh├Ârigen sowie der Helfer des Katastrophenschutzes zust├Ąndig.

Daneben gibt es in Bruchsal das breit gef├Ącherte Angebot an allgemeinbildenden Schulen, darunter das Justus-Knecht-Gymnasium , das Sch├Ânborn-Gymnasium und das private Gymnasium St. Paulusheim [1] sowie die Albert-Schweitzer-Realschule (alle in der Bruchsaler Kernstadt). An Grund- und Hauptschulen gibt es die Burgschule (Obergrombach), die Dietrich-Bonhoeffer-Schule, die Johann-Peter-Hebel-Schule (beim Schlossgarten), die Joss-Fritz-Schule (Untergrombach), die Konrad-Adenauer-Schule (S├╝dstadt)und die Stirumschule (Stadtmitte), ferner jeweils eine selbst├Ąndige Grundschule in den Stadtteilen B├╝chenau und Helmsheim.

An Sonderschulen bestehen die Pestalozzischule (F├Ârderschule) sowie in Tr├Ągerschaft des Landkreises Karlsruhe die Karl-Berberich-Schule f├╝r geistig Behinderte. Der Landkreis ist auch Tr├Ąger der vier beruflichen Schulen in Bruchsal, n├Ąmlich der Balthasar-Neumann-Schule I, der Balthasar-Neumann-Schule II (beides Gewerbliche Schulen), der Handelslehranstalt (Kaufm├Ąnnische Schule) und der K├Ąthe-Kollwitz-Schule (Hauswirtschaftliche Schule).

Die Abendrealschule Bruchsal und die drei Privatschulen Krankenpflegeschule an der F├╝rst-Stirum-Klinik Bruchsal und die Fachschule f├╝r Sozialp├Ądagogik St. Maria runden das Schulangebot in Bruchsal ab.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

In Bruchsal ist der Sitz der Badischen Landesb├╝hne. Das Theater bespielt mit seinem Ensemble die B├╝hne im B├╝rgerzentrum (auf dem Gel├Ąnde der ehemaligen Psycha, heute B├╝rgerpark), das als kulturelles Veranstaltungszentrum gew├╝nscht ist.

Daneben besteht die Amateurtheatergruppe Die Koralle, die seit 1965 j├Ąhrlich ca. zwei bis vier klassische und moderne St├╝cke auff├╝hrt.

Kleinkunst

Im Schlachthof Bruchsal (W├╝rttemberger Stra├če) finden in loser Folge Kleinkunst-Events bei WILLI - die B├╝hne statt.

Museen

Das Badische Landesmuseum hat im Bruchsaler Schloss eine Zweigstelle, Diese beherbergt eine kunstgeschichtliche Sammlung und das Deutsche Musikautomatenmuseum [http\\:www.landesmuseum.de/sammlungs/zweigmuseen/ bruchsal/musikautom/musikautomatenmuseum].htm . In den Stadtteilen Heidelsheim und Untergrombach gibt es jeweils ein Heimatmuseum. Ferner gibt es ein Kindergartenmuseum, das Gegenst├Ąnde zur Geschichte und Entwicklung des Kindergartens, wie Spiele, Puppen und Kindergartenmobiliar, zeigt. Im Damianstor beim Schloss zeigt der Kunstverein Bruchsal e.V., Das Damianstor zeitgen├Âssische Kunst .

Bauwerke

Bruchsaler Schloss
Bruchsaler Schloss
Das Bruchsaler Schloss im barocken Stil, ehemalige Residenz der F├╝rstbisch├Âfe von Speyer, wurde ab 1720 errichtet. Es handelt sich im Kern um eine Dreifl├╝gelanlage , die auf Planungen des kurmainzischen Oberbaudirektors Maximilian von Welsch zur├╝ckgeht. Nach mehrfachen Plan├Ąnderungen wurde das zentrale Treppenhaus durch Balthasar Neumann errichtet, der seit 1731 die Bauleitung ├╝bernommen hatte. Es gilt gemeinhin als eine der gelungensten L├Âsungen einer barocken Treppenanlage. Die Schlossanlage umfasst zahlreiche Geb├Ąudeteile, darunter das Damianstor und die Hofkirche. In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs wurde das Schloss im Zuge der Luftangriffe auf die Stadt schwer getroffen und brannte aus; die Substanz des Treppenhauses ├╝berdauerte im Gegensatz zur Kuppel aber weitgehend die Zerst├Ârungen. Der Mittelbau ( Corps de Logis ) wurde nach l├Ąngeren Diskussionen um das Ob und Wie des Wiederaufbaus bis in die 1970er Jahre hinein als Museum rekonstruiert, der Kirchenfl├╝gel hingegen modern gestaltet.

Der Belvedere war urspr├╝nglich ein Lustschl├Âsschen, das 1758 durch ein Schie├čhaus f├╝r die vom Hofstaat veranstalteten Sch├╝tzenfeste erg├Ąnzt wurde. Dieses erhielt im Laufe der Zeit von der Bev├Âlkerung den Namen Belvedere, da von hier aus ein sch├Âner Blick auf die Stadt gegeben ist. Der Belvedere ist im Stadtgarten gelegen.

Bedeutendste Kirche der Stadt ist die Pfarrkirche St. Peter mit Grablege der letzten F├╝rstbisch├Âfe von Speyer. Daneben gibt es die katholische Stadtkirche Unserer Lieben Frau und die Martin-Luther-Kirche (evangelische Hauptkirche der Stadt). Das Rathaus am Marktplatz ist ein moderner Bau aus den 1950er Jahren, der mittlerweile unter Denkmalschutz steht.

Nachtleben

Obwohl Bruchsal eine verh├Ąltnism├Ą├čig kleine Stadt ist, gibt es in Bruchsal ein ausgepr├Ągtes Nachtleben. Diskotheken in Bruchsal sind:

  • Rockfabrik
  • Club Dub
  • Unity Club
  • A5-Discoplex
  • R├Âlle_Palace

Parks

Der Stadtgarten beim Belvedere wurde 1901 angelegt. Daneben gibt es den B├╝rgerpark beim B├╝rgerzentrum und allen voran nat├╝rlich der Schlossgarten, die gr├Â├čte Parkanlage der Stadt. Der obere Schlossgarten wurde ab 1721 zeitgleich mit dem Schloss angelegt, wohingegen der mittlere und untere Schlossgarten nie endg├╝ltig ausgebaut wurde. Er ist heute durch die Bahnlinie nach Heidelberg abgetrennt und besteht nur noch aus einer Allee.

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • ca. 1470 in Untergrombach, Jo├č Fritz , Bauernf├╝hrer, ÔÇá nach 1524
  • 1882 , Hugo Tr├Ândle , K├╝nstler, ÔÇá 1955 in M├╝nchen
  • 1894 , Leo Kahn , K├╝nstler, ÔÇá 1983 in Safed, Israel
  • 1896 , Wilhelm Sauter , Maler und Zeichner, ÔÇá 1948 in G├Âppingen
  • 1901 , Emil Belzner , Schriftsteller, ÔÇá 1979 in Heidelberg
  • 1919 , Rudolph von Behren, Politiker, ÔÇá 2003 in Berlin
  • 1923  ?, Alexander Br├Ąndle , Kinderbuchautor, ÔÇá in Bruchsal
  • 1938 in Untergrombach, Franz Alt , Journalist und Autor
  • 1949 Brigitte Mohnhaupt , RAF Aktivistin
  • 1971 Thomas Hellriegel , Triathlet (Langdistanz)
  • 1974 Anke Huber , Tennisspielerin
  • 1977 Christian Kritzer , Fussballpieler

Ferner lebten der Pfarrer und Geistliche Rat Karl Robert St├Âckle (* 18. Januar 1877 in Pforzheim, ÔÇá 17. August 1954 in Bruchsal), der viele Jahrzehnte, von 1905 bis 1951, an der St. Peter-Kirche wirkte, und sein Bruder Ottfried Waldemar St├Âckle (* 18. Mai 1882 in Pforzheim, ÔÇá 9. Juni 1950 in Bruchsal), ein Zeichner und Glasmaler (S├Âhne des Schriftstellers Joseph St├Âckle ), sowie der K├╝nstler Karl Geitz, (ÔÇá 1980) in Bruchsal.

Literatur

  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband aus Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959.
  • Anton Heuchemer: Zeit der Drangsal. Die katholischen Pfarreien Bruchsals im Dritten Reich. Ver├Âffentlichungen der Historischen Kommission der Stadt Bruchsal. Bruchsam, Druckerei K.W. D├Ârr, 1990.
  • Hubert Krins u a: Br├╝cke, M├╝hle und Fabrik. Technische Kulturdenkmale in Ba-W├╝. Theiss, Stuttgart. Bd. 2 Industriearch├Ąologie. Hrsg. Landesmuseum f Technik u Arbeit, Mannheim. 1991. ISBN 3-8062-0841-7 . S. 33 zum Schlachthof, Tafel 12. Ein Denkmal f├╝r Backstein-Industriearchtiektur.

Weblinks

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