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Letzte Änderung für Artikel Eppingen: 07.02.2006 21:19

Eppingen

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Eppingen Deutschlandkarte, Position von Eppingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Regionalverband : Heilbronn-Franken
Landkreis : Heilbronn
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 08' N, 08┬░ 55' O
49┬░ 08' N, 08┬░ 55' O
H├Âhe : 191 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 88,59 km┬▓
Einwohner : 21.145 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 239 Einwohner/km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 10,9 %
Postleitzahlen : 75020-75031 (alt: 7519)
Vorwahlen : 07262, 07260, 07138
Kfz-Kennzeichen : HN
Gemeindeschl├╝ssel : 08 1 25 026
Stadtgliederung: Kernstadt und 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathhausstra├če 14
75031 Eppingen
Website: www.eppingen.de
E-Mail-Adresse: rathaus@eppingen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Klaus Holaschke (parteilos)
Lage der Stadt Eppingen
im Landkreis Heilbronn

Eppingen ist eine Stadt im Nordwesten Baden-W├╝rttembergs etwa 22 km westlich von Heilbronn und etwa 41 km nord├Âstlich von Karlsruhe. Sie geh├Ârt zum Mittelbereich Heilbronn innerhalb des gleichnamigen Oberzentrums .

Eppingen ist nach Neckarsulm die zweitgr├Â├čte Stadt des Landkreises Heilbronn und seit 1. Januar 2002 Gro├če Kreisstadt .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Eppingen liegt im Kraichgau, ├╝berwiegend am linken Ufer der Elsenz (linker Nebenfluss des Neckars) und am in ihr m├╝ndenden Hilsbach.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Eppingen (im Uhrzeigersinn , beginnend im Nordosten): Ittlingen, Kirchardt, Gemmingen, Schwaigern, Brackenheim, G├╝glingen, Pfaffenhofen und Zaberfeld (alle Landkreis Heilbronn), Sulzfeld, Kraichtal und ├ľstringen (alle Landkreis Karlsruhe) sowie Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis). Mit den Gemeinden Gemmingen und Ittlingen ist Eppingen eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Eppingens besteht aus der Kernstadt Eppingen und den Stadtteilen Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, M├╝hlbach, Richen und Rohrbach. Zu einigen Stadtteilen gibt es weitere Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, die jedoch meist nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu geh├Âren Dammhof, Kirschenhof, Ottilienberg, Rau├čm├╝hle und Rosalienhof.

Geschichte

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung der Stadt Eppingen erfolgte erst im Jahr 985 , als die Siedlung durch Otto III. dem Bistum Worms geschenkt wurde. Die Namensendung " -ingen " l├Ąsst aber auf eine Besiedlung w├Ąhrend der alemannischen Landnahme im 3. oder 4. Jahrhundert schlie├čen. Auch der Fund fr├Ąnkischer Reihengr├Ąber beim Pfaffenberg belegt eine fr├╝here Ansiedlung.

Im 11. Jahrhundert war Eppingen im salischen , im 12. Jahrhundert im staufischen Besitz. Im Jahr 1188 wurde sie als befestigter Ort ("burgum") erw├Ąhnt. Vermutliche erfolgte im Jahr 1192 die Erhebung zur Stadt durch Heinrich VI. . Sie wurde durch Friedrich II. an Markgraf Hermann V. von Baden verpf├Ąndet. In der Folgezeit gab es mehrmalige andere Verpf├Ąndung, jedoch blieb das Stadtrecht hierbei unangetastet. Im Jahr 1364 wurde Nieder-M├╝hlbach und 1372 Ober-M├╝hlbach erworben.

1435 war die Grundsteinlegung einer neuen, gr├Â├čeren Pfarrkirche. Im Jahr 1462 fiel die Stadt Eppingen, nach dem Sieg der Kurpfalz ├╝ber die Markgrafschaft Baden, endg├╝ltig an die Kurpfalz, doch war sie von 1469 bis ca. 1520 an die Ritter von Gemmingen verpf├Ąndet. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte Eppingen eine weitere wirtschaftliche Bl├╝tezeit. In diesem Zusammenhang wurde 1421 erstmals eine Lateinschule erw├Ąhnt.

Ab 1693 befand sich zwischen Eppingen und Stebbach das Hauptlager der deutschen Reichsarmee im Pf├Ąlzer Erbfolgekrieg . Dieses stand unter dem Befehl des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden . Von 1695 bis 1697 erfolgte die Errichtung der Eppinger Linien. Im Jahr 1803 fiel Eppingen an das Land Baden, wo es 1813 Sitz eines Bezirksamtes wurde. Die Stadt unterhielt die zweit├Ąlteste Landwirtschaftsschule in Baden. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Eppingen an das Eisenbahnnetz ( 1879 Richtung Karlsruhe, 1880 Richtung Heilbronn, 1899 Richtung Heidelberg) angeschlossen.

Eppingen 1903
Eppingen 1903

Im Rahmen einer Verwaltungsneuorganisation wurde 1924 das Bezirksamt Eppingen aufgel├Âst. Die Stadt wurde dem Bezirksamt Sinsheim zugeordnet, aus dem 1936 der Landkreis Sinsheim hervorging.

Zwischen 1971 und 1972 wurden insgesamt 6 umliegende Gemeinden (5 Gemeinden des Landkreises Sinsheim und die Stadt Kleingartach, die bis dato zum Landkreis Heilbronn geh├Ârte) nach Eppingen eingegliedert. Die vergr├Â├čerte Stadt Eppingen geh├Ârte zun├Ąchst noch weiterhin zum Landkreis Sinsheim, der dann aber im Rahmen der Kreisreform zum 1. Januar 1973 aufgel├Âst wurde. Eppingen wurde dem Landkreis Heilbronn, der zum Regierungsbezirk Stuttgart geh├Ârt, zugeordnet. Damit wird die ehemals badische Stadt Eppingen nunmehr vom w├╝rttembergischen Stuttgart aus "verwaltet". F├╝r die Zuordnung z. B. der Kirchen und der Sportvereine hatte dies aber keine Auswirkung, da diese jeweils noch den ÔÇ×badischenÔÇť ├╝bergeordneten Dachverb├Ąnden (Bistum, Landeskirche, Sportkreis) angeh├Âren.

Im Jahr 2000 ├╝berschritt die Einwohnerzahl der Stadt Eppingen die 20.000-Grenze. Doch stellte die Stadtverwaltung erst 2001 den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 2002 beschloss.

Religionen

Das Gebiet der Stadt Eppingen geh├Ârte urspr├╝nglich zum Bistum Speyer . Die Reformation konnte sich ab 1521 nach lutherischem Bekenntnis durchsetzen, doch wurde 1569 durch den Landesherrn das reformierte Bekenntnis eingef├╝hrt. Danach war Eppingen l├Ąngere Zeit ├╝berwiegend protestantisch. Seit 1698 gab es jedoch wieder katholische Geistliche in Eppingen, nachdem es auch vorher vereinzelt Katholiken gegeben hatte, die jedoch von benachbarten Pfarrern betreut wurden.

1707 wurde die einzige Pfarrkirche der Stadt geteilt: Die Reformierten erhielten das Langhaus, die Katholiken den Chor der Stadtkirche. Um 1750 gab es auch wieder Lutheraner, welche die Peterskapelle f├╝r ihre Gottesdienste nutzen konnte. Beide protestantischen Gemeinden vereinigten sich nach dem ├ťbergang an Baden 1821 zur evangelisch-protestantischen Gemeinde Eppingen, die Glied der Evangelischen Landeskirche in Baden . Eppingen wurde Sitz eines Dekanats, das sp├Ąter aufgel├Âst, dann als Kirchenbezirk Eppingen-Bad Rappenau wieder neu gegr├╝ndet wurde. Dieser fusionierte zum 1. Januar 2005 mit dem Kirchenbezirk Sinsheim zum Kirchenbezirk Kraichgau. 1878 erbaute sich die protestantische Gemeinde Eppingen die heutige neuromanische Kirche. Seither geh├Ârt die Stadtkirche wieder ganz den Katholiken. Evangelische Kirchengemeinden und Kirchen gibt es auch in den Eppinger Stadtteilen Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, M├╝hlbach und Richen. Die Kirchengemeinde im Stadtteil Kleingartach geh├Ârt als einzige im Eppinger Stadtgebiet zur Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg (Dekanat Brackenheim).

Die Katholiken Eppingens geh├Ârte bis 1810 weiterhin zum Bistum Speyer und ab 1810 zum "Generalvikariat Bruchsal", das f├╝r das gesamte rechtsrheinische Gebiet der ehemaligen F├╝rstbist├╝mer Speyer, Mainz und Worms zust├Ąndig war. 1821 wurde dann das Erzbistum Freiburg als neues Bistum f├╝r das Gro├čherzogtum Baden gegr├╝ndet und 1827 nahm der erste Erzbischof sein Amt auf. Seither geh├Ârte Eppingen mit seinem gesamten Umland zu diesem Erzbistum. In Eppingen befindet sich der Sitz des Dekanats Bretten, zu dem heute 15 Pfarrgemeinden geh├Âren. Die Pfarrgemeinde Unsere Liebe Frau Eppingen mit Filialgemeinde Mari├Ą Schmerzen M├╝hlbach bildet mit den Pfarrgemeinden St. Valentin Rohrbach, Mari├Ą Geburt Richen und St. Marien Gemmingen/Stebbach die Seelsorgeeinheit Eppingen. Die Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Elsenz bildet mit den Kraichtaler Pfarrgemeinden die Seelsorgeeinheit Kraichtal-Elsenz.

Neben den beiden gro├čen christlichen Kirchen besteht in Eppingen auch eine Gemeinden der Freikirche Evangelisch-Methodistische Kirchen ( Methodisten ). Auch die Neuapostolische Kirche ist in Eppingen vertreten.

Eingemeindungen

Folgende St├Ądte und Gemeinden wurden nach Eppingen eingegliedert:

  • 1. Juli 1971 : Adelshofen
  • 1. Dezember 1971 : Elsenz, Richen und Rohrbach am Gie├čh├╝bel sowie Stadt Kleingartach (Landkreis Heilbronn)
  • 1. November 1972 : M├╝hlbach (der Ort, urspr├╝nglich aus Ober- und Niederm├╝hlbach bestehend, geh├Ârte schon seit 1363/72 zu Eppingen und wurde erst nach dem ├ťbergang an Baden zu Anfang des 19. Jahrhunderts eine selbst├Ąndige Gemeinde)

Ein gro├čer Teil der Einwohner des Teilortes Elsenz strebt auch Jahrzehnte nach der Eingemeindung die erneute Selbstst├Ąndigkeit f├╝r Elsenz an und will den Ort folglich wieder von Eppingen losl├Âsen. Da Anh├Ąnger dieser Meinung auch im Elsenzer Ortschaftsrat vertreten waren, kam es 2002 zu einem auch weit ├╝ber Eppingen hinaus beachteten Streit zwischen dem Elsenzer Ortschaftsrat auf der einen und dem Eppinger Gemeinderat sowie der Stadtverwaltung auf der anderen Seite ├╝ber die Frage, wer zum Ortsvorsteher von Elsenz gew├Ąhlt werden solle. Den vom Ortschaftsrat vorgeschlagenen Kandidaten mochte der Gemeinderat nicht w├Ąhlen, da ihm die Betreibung der Zerschlagung der Gesamtstadt vorgeworfen wurde. Stattdessen w├Ąhlte der Gemeinderat ein anderes Mitglied des Ortschaftsrates zum Ortsvorsteher, das die Wahl aber nicht annehmen wollte.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1778 1.570
1809 2.320
1825 2.750
1852 3.266
1. Dezember 1871 3.337
1. Dezember 1880 ┬╣ 3.621
1. Dezember 1890 ┬╣ 3.546
1. Dezember 1900 ┬╣ 3.467
1. Dezember 1910 ┬╣ 3.402
8. Oktober 1919 ┬╣ 3.372
16. Juni 1925 ┬╣ 3.389
16. Juni 1933 ┬╣ 3.506
Jahr Einwohner
17. Mai 1939 ┬╣ 3.416
Dezember 1945 3.863
13. September 1950 ┬╣ 4.891
6. Juni 1961 ┬╣ 5.501
27. Mai 1970 ┬╣ 6.708
31. Dezember 1975 14.870
31. Dezember 1980 14.833
27. Mai 1987 ┬╣ 15.462
31. Dezember 1990 16.418
31. Dezember 1995 18.688
31. Dezember 2000 20.257
30. Juni 2004 21.017

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat und Ortschaftsr├Ąte

Der Gemeinderat der Stadt Eppingen hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 30 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 13 Sitze
  • SPD 9 Sitze
  • Gr├╝ne 2 Sitze
  • FBW 6 Sitze

In jeder der Ortschaften Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, M├╝hlbach, Richen und Rohrbach gibt es einen bei jeder Kommunalwahl von der wahlberechtigten Bev├Âlkerung zu w├Ąhlenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher . Ferner hat jeder Stadtteile eine Verwaltungsstelle als Au├čenstelle der Stadtverwaltung.

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt Eppingen stand zun├Ąchst der Schulthei├č oder Richter, der vom Landesherrn eingesetzt wurde. Daneben gab es einen von den B├╝rgern gew├Ąhlten B├╝rgermeister. Ferner gab es einen Rat, der im 18. Jahrhundert aus einem Stadt- und einem Anwaltschulthei├čen sowie 6 Ratsverwandten und einem Stadtschreiber bestand. Im 19. und 20. Jahrhundert leitete der B├╝rgermeister die Stadtverwaltung. Seit der Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt zum 1. Januar 2002 tr├Ągt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister . Ihm steht ein Beigeordneter mit der Amtsbezeichnung B├╝rgermeister zur Seite.

B├╝rgermeister und Oberb├╝rgermeister

  • 1808 - 1813 : Heinrich Jakob Rau├čm├╝ller, Oberb├╝rgermeister
  • 1813 - 1816 : Carl Morano, Oberb├╝rgermeister
  • 1816 - 1831 : Ludwig Lother, Oberb├╝rgermeister
  • 1831 - 1844 : Friedrich Hochstetter, B├╝rgermeister
  • 1844 - 1847 : Johann Ludwig Rau├čm├╝ller, B├╝rgermeister
  • 1847 - 1859 : Wilhelm Lother, B├╝rgermeister
  • 1859 - 1866 : Gustav Hochstetter, B├╝rgermeister
  • 1866 - 1870 : Ludwig Lother, B├╝rgermeister
  • 1870 - 1878 : Heinrich Rau├čm├╝ller, B├╝rgermeister
  • 1878 - 1890 : Paul Bentel, B├╝rgermeister
  • 1890 - 1894 : Heinrich Schmelcher, B├╝rgermeister
  • 1894 - 1903 : Philipp Vielhauer, B├╝rgermeister
  • 1903 - 1933 : Albert Wirth, B├╝rgermeister
  • 1933 - 1937 : Karl Doll, B├╝rgermeister
  • 1937 - 1945 : Karl Zutavern, B├╝rgermeister
  • 1945 - 1948 : Jakob D├Ârr, B├╝rgermeister
  • 1948 - 1966 : Karl Thom├Ą, B├╝rgermeister
  • 1966 - 1980 : R├╝diger Peuckert, B├╝rgermeister
  • 1980 - 2004 : Erich Pretz, B├╝rgermeister ab 1. Januar 2002 Oberb├╝rgermeister
  • 2004 -heute: Klaus Holaschke, Oberb├╝rgermeister

Wappen

Das Wappen der Stadt Eppingen zeigt in gespaltenem Schild vorne in Gold einen roten Schr├Ągbalken, hinten in Schwarz einen rot bewehrten und rot bezungten goldenen Adler. Die Stadtflagge ist rot-gelb.

Der Schr├Ągbalken, das Symbol des Landes Baden, ist schon in den Siegeln von 1454 nachweisbar und war bis ins 19. Jahrhundert trotz Zugeh├Ârigkeit zur Kurpfalz das alleinige Wappen. Zur Unterscheidung wurde jedoch der Adler als Symbol des ehemaligen Reichsdorfs Eppingen in das Wappen aufgenommen. Dieses Wappen wurde der Stadt Eppingen am 14. Februar 1958 zusammen mit der Stadtflagge verliehen.

St├Ądtepartnerschaften

Eppingen unterh├Ąlt St├Ądtepartnerschaften mit Wassy in Frankreich (seit 1967), Epping in England (seit 1981) und Szigetv├ír in Ungarn (seit 1992).

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

"Alte Universit├Ąt" in Eppingen
"Alte Universit├Ąt" in Eppingen

Bauwerke

Der Pfeifferturm aus dem 13. Jahrhundert gilt als Wahrzeichen der Stadt. Die Alte Universit├Ąt , gebaut im Jahr 1494/95 im Stile eines sp├Ątmittelalterlichen Kaufhauses beherbergte einmal die Universit├Ąt Heidelberg. Das Baumannsche Haus wurde im Jahr 1582 errichtet. Es gilt als das sch├Ânste und bedeutendste B├╝rgerhaus zwischen dem Schwarzwald und dem Odenwald. Des weiteren gibt es noch viele erhaltene Fachwerkh├Ąuser, welche die romantische Altstadt Eppingens pr├Ągen.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Halbe nach F├╝nf - themenbezogenen F├╝hrungen ├╝ber Eppingen und seine Geschichte. Beginn um 17.30 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten. Eine gemeinschaftliche Initiative der Heimatfreunde Eppingen, der Brauerei Palmbr├Ąu, der Wirtevereinigung, des Handels- und Gewerbevereines sowie der Stadt Eppingen.

Im Juli findet alle zwei Jahre das Altstadtfest statt. Alle 10 Jahre (zuletzt im Jahr 2000) finden die Eppinger Heimattage statt. Sie wurden 1938 zum ersten Mal abgehalten.

Sit 1992 findet j├Ąhrlich im Juli das Konzert im Steinbruch Bannholz in Eppingen-Kleingartach ("Steinbruchkonzert") statt. Veranstaltet wird es von Rosmarie Weil und dem Fl├Âtenkreis der Neuen Musikschule Eppingen.

Anfang Dezember wird seit 1985 allj├Ąhrlich ein Weihnachtsmarkt abgehalten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Eppingen ist ├╝ber die Bundesautobahn 6 Mannheim-Heilbronn (Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau) zu erreichen. Ferner f├╝hrt die B 293 KarlsruheÔÇôHeilbronn durch das Stadtgebiet. Sie f├╝hrt jedoch inzwischen als Umgehungsstra├če um die Kernstadt herum.

Den ├Âffentlichen Personennahverkehr bedient vor allem die am 1. Juni 1997 er├Âffnete Stadtbahnlinie S4 KarlsruheÔÇôBrettenÔÇôEppingen, mit den Haltestellen Eppingen-West und Bahnhof. Am 26. September 1999 wurde die Linie bis zum Hauptbahnhof Heilbronn verl├Ąngert und 2004 bis in die Heilbronner Innenstadt. Eine Verl├Ąngerung bis nach ├ľhringen wurde im Dezember 2005 er├Âffnet. Vom Bahnhof Eppingen f├╝hrt auch eine Bahnlinie nach Sinsheim. In der Stadtbahn S4 gelten die Tarife des Heilbronner Verkehrsverbundes (H3NV) und des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV). Die Eppinger Stadtteile sind durch ein Busliniennetz erschlossen.

Medien

├ťber das lokale Geschehen in Eppingen berichtet die Tageszeitung ÔÇ×Kraichgau StimmeÔÇť, die im Verlag der ÔÇ×Heilbronner StimmeÔÇť erscheint. Vorg├Ąngerin der ÔÇ×Kraichgau StimmeÔÇť war die ÔÇ×Eppinger ZeitungÔÇť.

Dar├╝ber hinaus berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) aus Heidelberg mit Lokalredaktion in Sinsheim ausf├╝hrlich ├╝ber das lokale Geschehen in Eppingen und im Kraichgau.

Beh├Ârden und Einrichtungen

Eppingen ist Sitz eines Notariats und des Dekanats Bretten des Erzbistums Freiburg.

Bildung

Eppingen hat eine Gymnasium , eine Realschule , eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und eine weitere Grundschule in der Kernstadt (Grundschule im Rot) sowie im Stadtteil Elsenz eine F├Ârderschule (Kraichgauschule). Weitere Grundschulen gibt es in den Stadtteilen Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, M├╝hlbach, Richen (Burgbergschule) und Rohrbach.

Die private Christian-Heinrich-Zeller-Schule f├╝r Erziehungshilfe des Kleingartacher e.V. sowie die CJD-Arnold-Dannenmann-Akademie Institut f├╝r Bildung und Ausbildungsg├Ąnge mit einer Fachschule f├╝r Sozialp├Ądagogik runden das schulische Angebot in Eppingen ab.

Das Theologische Seminar im Stadtteil Adelshofen bietet ein Masterstudium in Praktischer Theologie an (F├Ącher: Gemeindeaufbau und Gemeindeleitung, Verk├╝ndigung und Gottesdienst, Religions- und Gemeindep├Ądagogik und Seelsorge und Beratung). Renommierte Theologen und Praktiker sind z.B. Pfarrer Armin Graf, Eppingen, Prof. Dr. Christian M├Âller an der Ruprecht-Karls Universit├Ąt Heidelberg, Prof. Dr. Manfred Seitz an der Universit├Ąt Erlangen-N├╝rnberg, PD Dr. theol. habil. Peter Zimmerling an den Universit├Ąten Mannheim und Heidelberg, Dr. Siegfried B├Ąuerle an der P├Ądagogischen Hochschule und Universit├Ąt Karlsruhe und Dr. Oskar F├Âller, Leiter des Theologischen Seminars Adelshofen. Einzelkurse k├Ânnen von interessierten kirchlichen Mitarbeitern besucht werden.

Die Stadtb├╝cherei Eppingen verf├╝gt ├╝ber einen Bestand von 18.000 Medien.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Eppingen hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1994 : Otto Bachmann
  • 1995 : Heinz Faller
  • 1995 : Alois Frank
  • 1999 : Reinhold Maier
  • 2004 : Erwin Keller

Daneben vergibt die Stadt an Personen, die sich um Eppingen verdient gemacht haben, in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden "Wappenteller".

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

Prof. H. Hartmann, Philosoph und kurpf├Ąlzischer Kanzler, geboren im 15. Jahrhundert in Eppingen, gestorben am 3. Juli 1547 in Heidelberg.

Literatur

  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Fachwerkstadt Eppingen, ein Rundgang durch die Fachwerkstadt, kurze Geschichte Eppingens, des Fachwerkbaus und Beschreibung der markanten Bauten und Stadtviertel. Zahlreiche Farbfotos. Erste Auflage 1993, zweite Auflage 1997. Herausgegeben vom Stadt- und Fachwerkmuseum "Alte Universit├Ąt" in Eppingen. Verlag Alte Uni Eppingen.

Weblinks


Informationen aus der Umgebung

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Landgasthof-Hotel Seeblick 75031 Eppingen http://www.landgasthof-seeblick.de  07262 / 72 38
Waldhotel und Restaurant Villa Waldeck 75031 Eppingen http://villa-waldeck.de  07262 / 61 80 0

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