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Letzte Änderung für Artikel Brackenheim: 10.02.2006 21:53

Brackenheim

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Wappen Karte
Wappen Brackenheims Deutschlandkarte, Position von Brackenheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Heilbronn-Franken
Landkreis : Heilbronn
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 05' N, 09¬į 04' O
49¬į 05' N, 09¬į 04' O
H√∂he : 192 √ľ. NN
Fläche : 45,74 km²
Einwohner : 15.013 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 328 Einwohner/km²
Ausländeranteil : 9,2 %
Postleitzahl : 74336
Vorwahl : 07135
Kfz-Kennzeichen : HN
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 25 013
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
74336 Brackenheim
Website: www.brackenheim.de
E-Mail-Adresse: info@brackenheim.de
Politik
B√ľrgermeister : Rolf Kieser
Lage der Stadt Brackenheim
im Landkreis Heilbronn

Brackenheim ist eine Weinstadt im Landkreis Heilbronn, Baden-W√ľrttemberg, Deutschland . Mit 826  ha Gesamtrebfl√§che ist sie die gr√∂√üte Weinbaugemeinde W√ľrttembergs. Bekannt ist Brackenheim auch als Geburtsstadt von Theodor Heuss .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Brackenheim liegt an der Zaber im Zaberg√§u im s√ľdwestlichen Landkreis Heilbronn, 15 km s√ľdwestlich von der Stadt Heilbronn. Die Landschaft ist gepr√§gt vom intensiv betriebenen Weinbau.

Nachbargemeinden

Nachbarst√§dte und -gemeinden Brackenheims sind (im Uhrzeigersinn , beginnend im S√ľdwesten): Cleebronn, G√ľglingen, Eppingen, Schwaigern, Nordheim, Lauffen am Neckar (alle Landkreis Heilbronn), Kirchheim am Neckar und B√∂nnigheim (beide Landkreis Ludwigsburg). Mit Cleebronn ist Brackenheim eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Stadtgliederung

Brackenheim besteht neben Brackenheim selbst aus den Ortsteilen Botenheim, D√ľrrenzimmern, Haberschlacht, Hausen an der Zaber, Meimsheim, Neipperg und Stockheim.

Geschichte

Brackenheim
Brackenheim

Die Brackenheimer Gemarkung ist schon seit etwa 5000 bis 6000 Jahren besiedelt. Im 12. Jahrhundert werden im Hirsauer Kodex Botenheim und Meimsheim erwähnt. Brackenheim selbst wird erstmals im Jahr 1246 in einer Urkunde erwähnt. 1280 erhält Brackenheim von König Rudolf I. von Habsburg die Stadtrechte.

Nach einem großen Stadtbrand im Jahre 1691, bei dem 112 Häuser abbrannten, musste die Stadt in großen Teilen wiederaufgebaut werden.

1806 wurde Brackenheim Oberamtsstadt des Oberamtes Brackenheim (ab 1934 Kreis Brackenheim). Nach dessen Auflösung 1938 kam Brackenheim zum Landkreis Heilbronn.

Im Zuge der baden-w√ľrttembergischen Gemeindereform wurden von 1971 bis 1974 die Nachbargemeinden Botenheim, D√ľrrenzimmern, Haberschlacht, Hausen an der Zaber, Meimsheim, Neipperg und Stockheim nach Brackenheim eingemeindet. Die rege Ausweisung von Baugebieten lie√ü die Ortsteile teilweise zusammenwachsen und f√ľhrte zu einem deutlichen Bev√∂lkerungswachstum, alleine von 1995 bis 2004 um ann√§hernd 2700 Einwohner.

Religionen

In Brackenheim, Botenheim, D√ľrrenzimmern, Hausen, Meimsheim und Neipperg gibt es jeweils eigene evangelische Kirchengemeinden; Haberschlacht und Stockheim haben eine gemeinsame Kirchengemeinde. In Stockheim gibt es die Katholische Kirchengemeinde St. Ulrich, die auch Haberschlacht und den Eppinger Teilort Kleingartach umfasst. Neipperg geh√∂rt zur Kirchengemeinde St. Martinus in Schwaigern. Die katholische Christus-K√∂nig-Gemeinde in Brackenheim umfasst die restlichen Brackenheimer Teilorte. In Brackenheim sind auch eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) und die Evangelisch-methodistische Kirche vertreten; in Meimsheim die Neuapostolische Kirche .

Politik

Gemeinderat und Ortschaftsräte

Der Gemeinderat Brackenheims hat nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 30 Sitze (bisher 31). Das Wahlergebnis lautete wie folgt:

  1. CDU 38,8% (-4,7) - 12 Sitze (-2)
  2. FWB 33,6% (-3,9) - 10 Sitze (-1)
  3. SPD 17,8% (-1,2) - 5 Sitze (-1)
  4. Liste 21 9,8% (+9,8) - 3 Sitze (+3)

In den drei Ortschaften Haberschlacht. Meimsheim und Stockheim gibt es zudem jeweils einen Ortschaftsrat, der sechs (Haberschlacht, Meimsheim) bzw. f√ľnf (Stockheim) Mitglieder hat. Auf ihren Vorschlag hin w√§hlt der Gemeinderat f√ľr jede Ortschaft einen ehrenamtlichen Ortsvorsteher . Diese Gremien sind zu wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu h√∂ren. Die Ortschaftsraete sollen aber im Zuge der Gleichbehandlung aller Ortsteile in der laufenden Legislaturperiode des Gemeinderates aufgeloest werden.

Wappen und Flagge

Blasonierung: In Rot ein stehender silberner Bracke mit schwarzem Halsband und silbernem Leitring.

Die Stadtfarben sind Weiß-Rot.

Schon das √§lteste erhaltene Siegel Brackenheims aus dem 13. Jahrhundert zeigt den stehenden Bracken. Der Hund wurde im Lauf der Jahrhunderte in verschiedenen Stellungen ‚Äď stehend, schreitend, springend usw. ‚Äď und mit verschiedenen Zutaten wie Halsband oder Kette verwendet. Im Jahr 1953 legte der Brackenheimer Gemeinderat das Wappen in seiner jetzigen Form fest.

Städtepartnerschaften

Schon 1962 schloss der heutige Stadtteil Neipperg eine Partnerschaft mit der franz√∂sischen Gemeinde Marsan in der Gascogne (D√©partement Gers ). 1978 schloss Brackenheim eine Partnerschaft mit der franz√∂sischen Stadt Charnay-l√®s-M√Ęcon im Burgund (D√©partement Sa√īne-et-Loire ), die 1996 um die italienische Gemeinde Castagnole delle Lanze im Piemont ( Provinz Asti ) erweitert wurde. Mit der polnischen Gemeinde ZbrosŇāawice in Oberschlesien wurde 2001 ein Freundschaftsvertrag geschlossen. Freundschaftliche Beziehungen auf Vereinsebene werden zudem mit Le Lude in Frankreich und mit Port Talbot in Wales gepflegt.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Der Verein Kulturforum Brackenheim e.V. verf√ľgt seit 1994 mit der Kapelle im Schloss √ľber eine eigene Spielst√§tte mit 200 Pl√§tzen, die f√ľr Konzert-, Kabarett- und Theatergastspiele genutzt wird.

Museen

Das 1968 eingerichtete städtische Theodor-Heuss-Museum widmet sich dem Leben von Theodor Heuss , des großen Sohnes der Stadt. Das Heimatmuseum des Heimatvereins Brackenheim zeigt heimatgeschichtliche Exponate. Ein weiteres Heimatmuseum befindet sich in Botenheim.

Bauwerke

Auf dem Brackenheimer Friedhof steht die urspr√ľngliche Brackenheimer Pfarrkirche, heute evangelische Johanniskirche, eine sp√§tromanische Basilika mit hochgotischem Chor, in dem Wandmalereien des 13. und 14. Jahrhunderts erhalten sind. In der Reformation wurde die ehemalige Jakobuskapelle zur Stadtkirche erhoben, eine gotische Kirche, deren Anf√§nge um das Jahr 1200 datiert werden.

Burg Neipperg
Burg Neipperg
Schloss Stocksberg
Schloss Stocksberg

Das Brackenheimer Schloss im S√ľden der Altstadt wurde als Stadtschloss von 1556 bis 1559 anstelle einer alten Burg erbaut und diente als w√ľrttembergischer Witwensitz, Wohnung des Obervogts und Sitz des Oberamtes. Nach einem Brand wurden Teile von 1677 bis 1685 wieder aufgebaut.

In Botenheim sind die sp√§tgotische Marienkirche von 1350 und das G√ľlthaus von 1605 (ehemalige Zehntscheuer des Deutschen Ordens ) zu sehen. D√ľrrenzimmern weist die Maria-Magdalena-Kirche aus dem 12. Jahrhundert und das ehemalige Rathaus von 1731, Haberschlacht die Jakobuskirche (mit fr√ľhgotischem Turm) und eine renovierte alte Kelter auf. Die Kirche St. Georg in Hausen hat einen romanischen Chorturm und das √§lteste Ritterstandbild W√ľrttembergs (um 1290). In Hausen ist auch ein Abguss einer dort gefundenen Jupiter-Gigantens√§ule aus dem 2./3. Jahrhundert zu sehen. In Meimsheim ist als Sehensw√ľrdigkeit vor allem die sp√§tgotische Martinskirche zu nennen, in Neipperg die sp√§tgotische Katharinenkirche und eine staufische Doppelburg mit zwei Bergfrieden . Stockheim schlie√ülich weist neben der St.-Ulrich-Kirche mit einem gotischem Hochaltar auch das Schloss Stocksberg aus dem 16. Jahrhundert, das alte Rathaus von 1604 (eheamliges Amtshaus des Deutschen Ordens) und ein ehemaliges Zehenthaus auf.

Naturschutz

In Brackenheim gibt es die Naturschutzgebiete Zaberauen (in Botenheim) und Haberschlachter Tal (in D√ľrrenzimmern und Haberschlacht).

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Prof. Dr. Theodor Heuss , * 31. Januar 1884 ; ‚Ć 12. Dezember 1963 in Stuttgart; Politiker ( DDP , FDP ), Bundespr√§sident , MdR , MdB ; Ehrenb√ľrger Brackenheims
  • Uwe Rapolder , * 1958 ; Fu√üballtrainer
  • Reinhold Zundel, * 1930 ; Politiker; 1966 - 1990 Oberb√ľrgermeister von Heidelberg

Wirtschaft und Infrastruktur

Weinbau

Brackenheim ist die gr√∂√üte Weinbaugemeinde W√ľrttembergs und liegt an der W√ľrttemberger Weinstra√üe. Seit 700 Jahren ist Weinbau in der Gegend nachgewiesen. Auf 829 ha Rebfl√§che werden zahlreiche Rebsorten wie Lemberger , Trollinger, Sp√§tburgunder , Riesling , Muskateller und Kerner angebaut. Neben drei Weing√§rtnergenossenschaften mit √ľber 1200 Mitgliedern gibt es √ľber 30 Selbstvermarkter, die sich selbst um Ausbau und Vermarktung ihres Weines k√ľmmern.

Verkehr

Anschl√ľsse an das Fernstra√üennetz bestehen in den Nachbarst√§dten Lauffen am Neckar (B 27) und Schwaigern ( B 293 ). Der √∂ffentliche Nahverkehr im Verkehrsverbund H3NV wird von Bussen gew√§hrleistet. Anschluss an das Schienennetz besteht ebenfalls in Lauffen am Neckar (Frankenbahn) und Schwaigern (Kraichgaubahn). Die seit einiger Zeit stillgelegte Zaberg√§ubahn hat Haltestellen in Hausen, Meimsheim und Brackenheim.

Medien

√úber das Geschehen in Brackenheim berichtet die Tageszeitung Heilbronner Stimme in ihrer Ausgabe SW, S√ľd-West.

Einrichtungen und Gericht

Das in den 1960er-Jahren errichtete, k√ľrzlich renovierte Krankenhaus Brackenheim mit 130 Betten besch√§ftigt √ľber 240 Mitarbeiter. Das Brackenheimer Amtsgericht ist mit einem Richter eines der kleinsten in Baden-W√ľrttemberg. Es geh√∂rt zum Landgerichtsbezirk Heilbronn und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart. Au√üerdem hat Brackenheim auch eine Kleinschwimmhalle.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Brackenheim der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg .

Bildung

Die Theodor-Heuss-Schule in Brackenheim ist eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Jeweils eigene Grundschulen gibt es in Botenheim, D√ľrrenzimmern, Hausen an der Zaber, Meimsheim, Neipperg und Stockheim. Das Zaberg√§u-Gymnasium Brackenheim wird von √ľber 900 Sch√ľlern aus den St√§dten und Gemeinden des Zaberg√§us besucht. Dar√ľberhinaus ist in Brackenheim auch die F√∂rderschule Zaberg√§u angesiedelt. Die Stadtb√ľcherei Brackenheim mit √ľber 13.000 Medien steht allen Einwohnern zur Verf√ľgung.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Brackenheim Hotel 74336 Brackenheim http://www.brackenheim-hotel.de/  07135 / 93192-0
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G√§stehaus L√∂wen 74363 G√ľglingen   07135 / 98 340
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G√§stehaus Ullmannshof 74366 Kirchheim am Neckar http://www.ullmannshof.de/  07143 / 9 40 01
G√§stehaus Schenk 74348 Lauffen am Neckar http://www.gaestehaus-schenk.de/  07133 / 9567-0
G√§stehaus Kraft 74348 Lauffen am Neckar http://www.gaestehaus-kraft.de/  07133 / 98 25-0
G√§stehaus Wendl 74193 Schwaigern   07138 / 8484
Adler Am Schloss 74357 B√∂nnigheim http://www.adler-am-schloss.de/  0 71 43 / 82 02 - 0
Gasthaus zum Ochsen 74193 Schwaigern http://www.ochsen-schwaigern.de  07138 / 5257

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