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Letzte Änderung für Artikel Bad Rappenau: 11.02.2006 20:59

Bad Rappenau

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Wappen Karte
Wappen von Bad Rappenau Deutschlandkarte, Position von Bad Rappenau hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Regionalverband : Heilbronn-Franken
Landkreis : Heilbronn
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 14' N, 09┬░ 06' O
49┬░ 14' N, 09┬░ 06' O
H├Âhe : 235 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 73,55 km┬▓
Einwohner : 20.590 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 280 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 7,1 %
Postleitzahlen : 74898-74906 (alt: 6927)
Vorwahl : 07264, 07066, 07268, 06268, 07266
Kfz-Kennzeichen : HN
Gemeindeschl├╝ssel : 08 1 25 006
Stadtgliederung: Kernstadt und 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchplatz 4
74906 Bad Rappenau
Offizielle Website: www.badrappenau.de
E-Mail-Adresse: stadt@badrappenau.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Hans Heribert Bl├Ąttgen
Lage der Stadt Bad Rappenau
im Landkreis Heilbronn

Bad Rappenau ist eine Stadt im Nordwesten des Bundeslandes Baden-W├╝rttemberg etwa 14 km nordwestlich von Heilbronn. Sie geh├Ârt zum Mittelbereich Heilbronn innerhalb des gleichnamigen Oberzentrums und zur Randzone der Metropolregion Stuttgart .

Bad Rappenau ist nach Neckarsulm und Eppingen die drittgr├Â├čte Stadt des Landkreises Heilbronn. Bad Rappenau erhielt am 1. Oktober 1973 die Stadtrechte und ist seit 1. Januar 2003 Gro├če Kreisstadt . Den Titel Bad tr├Ągt der Ort seit 1930 .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bad Rappenau liegt im nord├Âstlichen Kraichgau. Der Stadtteil Heinsheim reicht bis an das linke Ufer des Neckars.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Bad Rappenau (im Uhrzeigersinn , beginnend im Norden): H├╝ffenhardt (Neckar-Odenwald-Kreis), Gundelsheim, Offenau und Bad Wimpfen (alle Landkreis Heilbronn), Heilbronn (Stadtkreis), Massenbachhausen und Kirchardt (beide Landkreis Heilbronn) sowie Sinsheim, Neckarbischofsheim und Helmstadt-Bargen (alle Rhein-Neckar-Kreis). Mit den Gemeinden Kirchardt und Siegelsbach ist Bad Rappenau eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Bad Rappenaus gliedert sich in die Kernstadt und die Stadtteile Babstadt, Bonfeld, F├╝rfeld, Grombach, Heinsheim, Obergimpern, Treschklingen, Wollenberg und Zimmerhof. In jedem Stadtteil gibt es eine ├Ârtliche Verwaltungsstelle.

Zu einigen Stadtteilen geh├Âren weitere separat gelegene Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, die jedoch meist nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu geh├Âren zum Beispiel Bartsm├╝hle, Eichh├Ąuser Hof, Eulenberger Hof, Kohlhof, Kugelm├╝hle, Maierhof, Oberbiegelhof, Sommerm├╝hle, Unterbiegelhof und Wagenbach.

Geschichte

Rappenau wurde 1356 als Rappenaw erstmals urkundlich erw├Ąhnt, jedoch wird 1190 bereits ein Name Raban von Wimpfen als Reichsministerial genannt. Die Herrschaft des Ortes teilten sich mehrere Geschlechter, u. a. die Reichsstadt Wimpfen und die Herren von Gemmingen. Eberhard von Gemmingen lie├č 1604 das Wasserschloss Rappenau erbauen. Im Jahr 1806 gelangte der Ort durch den Reichsdeputationshauptschluss an das Gro├čherzogtum Baden und wurde 1810 vor├╝bergehend sogar Sitz eines Amtes , doch kam der Ort bereits 1813 zum Amt Neckarbischofsheim.

Nachdem im Jahr 1822 Salineninspektor Rosentritt am Rande des Einsiedelwaldes in 175 Meter Tiefe auf ein reichhaltiges Salzlager stie├č, bem├╝hte man sich bald, die Rappenauer Sole als Heilmittel einzusetzen. Doch hatte der badische Staat zun├Ąchst kein Interesse am Aufbau eines Bades. Daher wurde 1832 ein Aktienverein gegr├╝ndet, der am 15. Mai 1834 das Sophienbad (benannt nach der Schirmherrin Gro├čherzogin Sophie von Baden) errichtete. Damit begann der Badebetrieb in Rappenau, doch dieses Bad war unrentabel und musste geschlossen werden. So entstand 1845 das Salinen-Solbad, das seine Kapazit├Ąt von anf├Ąnglich zehn Badekabinen ab 1873 auf 23 erh├Âhte. Schon 1862 war auch ein Dampfbad hinzugekommen und ab 1886 wurden Sole-Inhalationen angeboten. 1867 wurde das Amt Neckarbischofsheim aufgel├Âst und Rappenau kam zum Bezirksamt Sinsheim.

Im Jahr 1887 er├Âffnete das Mannheimer Diakonissenhaus das Kinderkurhaus Siloah (Brunnen des Heils), f├╝r erholungsbed├╝rftige Stadtkinder und 1912 er├Âffnete der Heidelberger Professor Dr. Oskar Vulpius am H├Âhenrand des Rappenauer Waldes ein Sanatorium mit 120 Betten zur Behandlung von Knochen-, Gelenk- und Dr├╝senleiden. Inzwischen war auch das alte Salinen-Solbad von 1845 durch das gemeindeeigene Sophie-Luisen-Bad (1903-1966) abgel├Âst worden.

Am 4. September 1930 verf├╝gte das badische Staatsministerium, dass die Gemeinde Rappenau (Amt Sinsheim) mit Wirkung vom 1. Oktober 1930 den Namen Bad Rappenau zu f├╝hren habe. Verbunden damit war die Anerkennung als Heilbad . Durch Verwaltungsneuorganisation 1936 wurde das Bezirksamt Sinsheim in den Landkreis Sinsheim ├╝berf├╝hrt.

Am 1. April 1950 wurde der Ortsteil Zimmerhof von Heinsheim, am 1. April 1952 das Zimmerh├Âferfeld von Bad Wimpfen nach Bad Rappenau umgemeindet. Zwischen 1971 und 1973 wurden dann acht weitere umliegende Gemeinden (f├╝nf aus dem Landkreis Sinsheim, zwei aus dem Landkreis Heilbronn und eine aus dem Landkreis Mosbach) nach Bad Rappenau eingegliedert. Im Rahmen der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde Bad Rappenau dem Landkreis Heilbronn, der zum Regierungsbezirk Stuttgart geh├Ârt, zugeordnet. Damit wird die ehemals badische Gemeinde Bad Rappenau nunmehr vom w├╝rttembergischen Stuttgart aus verwaltet. Im Oktober 1973 erhielt Bad Rappenau die Stadtrechte .

2001 fanden in Bad Rappenau die Heimattage Baden-W├╝rttemberg statt. Im gleichen Jahr ├╝berschritt die Einwohnerzahl der Stadt Bad Rappenau die 20.000-Grenze. Danach stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung mit Wirkung vom 1. Januar 2003 beschloss.

Religionen

Das Gebiet der Stadt Bad Rappenau geh├Ârte urspr├╝nglich zum Bistum Worms. Der Wormser Bischof erlaubte 1343 Konrad von Helmstatt, die Filialkapelle Rappenau der Wimpfener Pfarrkirche als eigene Pfarrkirche auszustatten. Ab 1530 wurde durch die Ortsherren die Reformation eingef├╝hrt, infolgedessen Rappenau ├╝ber Jahrhunderte eine ├╝berwiegend protestantische Gemeinde war.

Nach dem ├ťbergang an Baden 1806 wurde die Gemeinde Glied der sp├Ąteren Evangelischen Landeskirche in Baden . Im Jahr 1880 erbaute sich die Gemeinde eine neue Kirche, die heutige Stadtkirche. Die Kirchengemeinde Bad Rappenau geh├Ârte urspr├╝nglich zum Kirchenbezirk Sinsheim, ab 1975 zum Kirchenbezirk Eppingen-Bad Rappenau, welcher zum 1. Januar 2005 mit dem Kirchenbezirk Sinsheim zum neuen Kirchenbezirk Kraichgau fusionierte. Auch in den Stadtteilen Babstadt, Grombach, Heinsheim, Obergimpern und Treschklingen gibt es evangelische Kirchengemeinden bzw. Kirchen, die zur Evangelischen Landeskirche in Baden (Kirchenbezirk Kraichgau) geh├Âren. Die Kirchengemeinden in den Stadtteilen Bonfeld und F├╝rfeld geh├Âren jedoch infolge der fr├╝heren Zugeh├Ârigkeit zu W├╝rttemberg bis heute zur Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg (Dekanat Heilbronn).

Im 19. Jahrhundert zogen auch Katholiken nach Rappenau. Sie wurden zun├Ąchst von der Nachbargemeinde Siegelsbach aus betreut. 1896 konnten sie in der Schlosskapelle Rappenau eigene Gottesdienste feiern, und im Jahre 1930 errichtete die Gemeinde die heutige Kirche zum Heiligsten Herzen Jesu, an der 1959 eine eigene Pfarrei errichtet wurde. Die Gemeinde geh├Ârt schon seit ihrer Gr├╝ndung zum Erzbistum Freiburg (Dekanat Kraichgau mit Sitz in Waibstadt). Die Pfarrgemeinden im Stadtgebiet Bad Rappenaus und einige Nachbargemeinden Bad Rappenaus geh├Âren heute zu den beiden Seelsorgeeinheiten Bad Rappenau (Pfarrgemeinde zum Heiligsten Herzen Jesu Bad Rappenau mit Filialkirchen St. Johannes Baptist Heinsheim, St. Georg Siegelsbach und Maria K├Ânigin H├╝ffenhardt) und Obergimpern (Pfarrgemeinde St. Cyriak Obergimpern mit Filialkirchen St. Margaretha Grombach, St. ├ägidius Kirchardt und St. Josef Untergimpern).

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden nach Bad Rappenau eingegliedert. Soweit nicht anders angegeben geh├Ârten diese bis Ende 1972 zum Landkreis Sinsheim. Mit der Eingliederung wurden auch die bislang nicht zum Landkreis Sinsheim geh├Ârigen Gemeinden Teil des Landkreises Sinsheim und kamen im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar 1973 mit der Gesamtstadt Bad Rappenau zum Landkreis Heilbronn.

  • 1. April 1950 : Zimmerhof
  • 1. April 1952 : Zimmerh├Âferfeld
  • 1. Januar 1971 : Babstadt, Treschklingen
  • 1. Januar 1972 : Obergimpern, Wollenberg
  • 1. M├Ąrz 1972 : Heinsheim (Landkreis Mosbach)
  • 1. Januar 1973 : F├╝rfeld (Landkreis Heilbronn), Grombach
  • 1. November 1973 : Bonfeld (Landkreis Heilbronn)

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1. Dezember 1871 1.441
1. Dezember 1880 ┬╣ 1.665
1. Dezember 1890 ┬╣ 1.577
1. Dezember 1900 ┬╣ 1.628
1. Dezember 1910 ┬╣ 1.726
16. Juni 1925 ┬╣ 1.862
16. Juni 1933 ┬╣ 1.918
17. Mai 1939 ┬╣ 1.979
Dezember 1945 2.328
13. September 1950 ┬╣ 2.962
Jahr Einwohner
6. Juni 1961 ┬╣ 3.899
27. Mai 1970 ┬╣ 5.404
31. Dezember 1975 13.361
31. Dezember 1980 13.826
27. Mai 1987 ┬╣ 14.461
31. Dezember 1990 15.884
31. Dezember 1995 18.562
31. Dezember 2000 19.884
31. Dezember 2005 20.528

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat und Ortschaftsrat

Der Gemeinderat der Stadt Bad Rappenau hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 36 Mitglieder (statt 27 nach der Wahl 1999), die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Die Wahl ergab folgendes Ergebnis:

  • CDU 50,8% (-0,1) - 19 Sitze (+5)
  • SPD 32,1% (-3,4) - 12 Sitze (+2)
  • ├ľDP 7,8% (+0,1) - 2 Sitze (=)
  • Gr├╝ne Liste 5,5% (-0,4) - 2 Sitze (+1)
  • FDP]]/DVP 3,7% (+3,7) - 1 Sitz )+1)

Durch die in Bad Rappenau eingef├╝hrte Unechte Teilortswahl hat jeder Stadtteil eine genau festgelegte Zahl von Sitzen im Gemeinderat. Im Stadtteil F├╝rfeld gibt es jedoch zus├Ątzlich einen von der wahlberechtigten Bev├Âlkerung zu w├Ąhlenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher, der auf Vorschlag des Ortschaftsrates vom Gemeinderat gew├Ąhlt wird. Dieses Gremium ist zu wichtigen Angelegenheiten, welche die Ortschaft betreffen, zu h├Âren.

B├╝rgermeister

An der Spitze der Gemeinde Rappenau stand meist ein von den Ortsherren eingesetzter Vogt. Nach dem ├ťbergang an Baden leitete ein B├╝rgermeister die Gemeindeverwaltung. Ihm stand ein Rat zur Seite. Seit der Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt am 1. Januar 2003 tr├Ągt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister . Sein Vertreter ist der Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung B├╝rgermeister .

Logo Bad Rappenaus
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B├╝rgermeister und Oberb├╝rgermeister

  • 1821 - 1831 : Johann Jakob Freudenberger
  • 1831 - 1836 : mehrere Personen
  • 1836 - 1850 : Christoph Reichardt
  • 1850 - 1869 : Johann Adam Rothenh├Âfer
  • 1869 - 1877 : Georg Zimmermann
  • 1877 - 1889 : Emil Kachel
  • 1889 - 1895 : Wilhelm Straub
  • 1895 - 1922 : Philipp Freudenberger
  • 1922 - 1945 : Hermann Hofmann
  • 1945 - 1946 : Walter Staubitz
  • 1946 - 1978 : Fritz Hagner
  • 1978 - 2002 : Gerd Zimmermann
  • 2002 -heute: Hans Heribert Bl├Ąttgen

Wappen

Das Wappen der Stadt Bad Rappenau zeigt in Gold auf blauem Schildfu├č ein aufspringendes schwarzes Ross (Rappen). Die Stadtflagge ist schwarz-gelb.

Anfang des 19. Jahrhunderts zeigte das Gemeindesiegel von Rappenau noch das Heroldsbild der Herren von Gemmingen ÔÇ×in Blau zwei goldene Balken belegt mit der Wappenfigur des RappenÔÇť. Da diese Darstellung hinsichtlich der Blasonierung nicht heraldisch korrekt war, wurde sie ver├Ąndert. Das heutige Wappen wurde der Gemeinde Bad Rappenau am 26. September 1957 vom Innenministerium Baden-W├╝rttemberg verliehen.

St├Ądtepartnerschaften

Bad Rappenau unterh├Ąlt seit 1982 eine St├Ądtepartnerschaft mit der Stadt Contrex├ęville in Frankreich und seit 2001 mit Llandrindod Wells in Wales ( Vereinigtes K├Ânigreich ).

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

Bad Rappenau hat seit 1989 ein Museum im Kulturhaus Forum Fr├Ąnkischer Hof. Dieses Museum bietet einen ├ťberblick ├╝ber die Salinen- und B├Ądergeschichte des ehemaligen Reichsritterdorfes Rappenau. Besonderheiten des Museums sind die Ger├Ąte der Bohrtechnik, der Solef├Ârderung und der Siedesalzerzeugung aus den Anfangsjahren der Saline.

Wasserschloss
Wasserschloss

Bauwerke

Das Wasserschloss Bad Rappenau ist das Wahrzeichen der Stadt. Es liegt im historischen Zentrum des Ortes und hat einen sch├Ânen Park mit Schlosssee, der vom M├╝hlbach gespeist wird, welcher aber verdolt ist. Das heutige Schloss, einst ein Rittersitz, wurde 1601 bis 1603 von Eberhard von Gemmingen erbaut. An den Vorg├Ąngerbau des 14. Jahrhunderts erinnert der runde Wehrturm nord├Âstlich an der Babstadter Stra├če.

In der Stadtmitte am Markplatz steht das neue Rathaus der Stadt und die evangelischen Stadtkirche. Letztere wurde 1880 von Baurat Hermann Behagel erbaut, der sp├Ąter Ehrenb├╝rger von Rappenau wurde. Auf dem Marktplatz befindet sich auch der Stadt- oder Marktbrunnen, eine aus gr├╝nlichem Granit gefertigte und aus acht waagerecht ├╝bereinandergeschichteten Scheiben bestehende Kugel des K├╝nstlers J├Ârg Failmezger aus Pleidelsheim. Der Brunnen soll die Zusammengeh├Ârigkeit der Bad Rappenauer Stadtteile mit der Kernstadt sowie die Bedeutung des Wassers f├╝r die Kur- und B├Ąderstadt Bad Rappenau symbolisieren.

Die an der unteren Salinenstra├če gelegene katholische Kirche zum Heiligsten Herzen Jesu wurde 1930 nach Pl├Ąnen des Heidelberger Architekten Franz Kuhn gebaut. 1955 wurde sie unter Leitung des Architekten Ohnmacht erweitert. Der neubarocke Bau mit Zwiebelturm beeindruckt vor allem durch ein Sgrafitto (Wanddekoration) an der n├Ârdlichen Obergadenwand, das alle 14 Kreuzwegstationen darstellt. Das Werk stammt von Franz Xaver Hemmerle aus Freiburg.

Der Monopteros, ein pavillonartiger Rundtempel, schm├╝ckt den Eingangsbereich des Salinengartens. Das Kunstwerk wurde 1982 von den in Berlin und Paris lebenden K├╝nstlern Matchinsky und Denninghoff aus Chrom-Nickel-Stahl-Rohren gefertigt.

Das Rosentritt-Grab auf dem St├Ądtischen Friedhof an der Siegelsbacher Stra├če ist die Ruhest├Ątte von Salineninspektor und Ehrenb├╝rger Georg Christian Henrich Rosentritt, der 1822 das Bad Rappenauer Salzlager entdeckte.

Die Villa Rustica ist Teil eines r├Âmischen Gutshofes. Die Ruine wurde konserviert und liegt nahe dem Eingang zum F├╝nfm├╝hlental, in der N├Ąhe der Stra├če Zimmerhof-Siegelsbach.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

In der Kernstadt findet allj├Ąhrliche seit 1977 das Stra├čenfest und seit 1978 das Stadtfest statt. Auch die Siedlergemeinschaft veranstaltet j├Ąhrlich ein Fr├╝hlingsfest. In den Stadtteilen gibt es seit den 1980er bzw. 1990er Jahren verschiedene j├Ąhrlich stattfindende Feste, so z. B. das Herbstfest und das Schlosshoffest in Grombach, das Fischerfest in Heinsheim, das Schlossfest in Obergimpern, das Kelterfest in Wollenberg oder der Martinimarkt in Zimmerhof. Nicht zu vergessen ist auch das Allj├Ąhrliche Lichterfest in Bad Rappenau am Kurpark, das j├Ąhrlich bis zu 10.000 Menschen auf einmal nach Bad Rappenau lockt und immer wieder gro├čen Erfolg hat.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bad Rappenau hat einen direkten Autobahnanschluss an der Bundesautobahn A 6 ((MannheimÔÇôHeilbronn)). Ferner f├╝hrt durch den Stadtteil F├╝rfeld die Bundesstra├če B 39.

Der Bahnhof Bad Rappenau liegt an der Elsenztalbahn, die von Bad Friedrichshall nach Heidelberg f├╝hrt. Den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ), den der Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr gew├Ąhrleistet, bedienen mehrere Buslinien.

Medien

├ťber das lokale Geschehen in Bad Rappenau berichten die Tageszeitungen Kraichgau Stimme (eine Nebenausgabe der Heilbronner Stimme) und der Bad Rappenauer Bote / Eppinger Nachrichten (eine Nebenausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung).

├ľffentliche Einrichtungen

Bad Rappenau hat ein Notariat .

Bildung

Bad Rappenau hat eine Realschule ( Wilhelm-Hauff-Realschule ), eine F├Ârderschule ( Albert-Schweitzer-Schule ), eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und je eine Grundschule in den Stadtteilen Bonfeld, F├╝rfeld, Grombach, Heinsheim, Obergimpern und Zimmerhof sowie eine gemeinsame Grundschule ( Theodor-Heuss-Schule ) f├╝r die Stadtteile Babstadt und Treschklingen. Die Stadt- und Kurb├╝cherei Bad Rappenau hat einen Bestand von ├╝ber 20.000 B├╝chern und anderen Medien.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Gemeinde bzw. Stadt Bad Rappenau hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1836 : Georg Christian Rosentritt, Salineninspektor
  • 1877 : Heinrich Fink, Medizinalrat
  • 1889 : Hermann Behagel, Baurat und Erbauer der Evangelischen Kirche)
  • 1935 : Prof. Dr. Vulpius, Gr├╝nder der Vulpiusklinik
  • 1947 : Prof. Othmar Meisinger, Heimatforscher und Dichter
  • 1948 : Hermann Hofmann, Altb├╝rgermeister
  • 1957 : Dr. Carl M├╝nz, Landrat
  • 1962 : Lina Feucht, Gemeindeschwester
  • 1978 : Fritz Hagner, B├╝rgermeister a.D.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1896 , Carl Egler , † 1982 in Karlsruhe, deutscher Bildhauer
  • 1936 , Eberhard von Gemmingen , Jesuitenpater und Leiter der deutschen Redaktion von Radio Vatikan

Literatur

  • Bettina Bernhard: Salzige Seeluft im sonnigen S├╝den. Bad Rappenau; in: Kult-B├Ąder und B├Ąderkultur in Baden-W├╝rttemberg, hrsg. v. W. Niess, S. Lorenz, Marktstein-Verlag, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5
  • Konnerth, Michael: Die Rappenauer Saline und ihre Geschichte. Bad Rappenau 1990

Weblinks

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