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Letzte Änderung für Artikel Herbrechtingen: 29.01.2006 12:55

Herbrechtingen

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Karte Herbrechtingen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Ostw√ľrttemberg
Landkreis : Heidenheim
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 38' N, 10¬į 10' O
48¬į 38' N, 10¬į 10' O
H√∂he : 471 m √ľ. NN
Fläche : 58,63 km²
Einwohner : 13.129 (31. März 2005)
Bevölkerungsdichte : 224 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 9,8 %
Postleitzahl : 89538-89542
(alte PLZ: 7922)
Vorwahl : 07324
Kfz-Kennzeichen : HDH
Gemeindekennzahl : 08 1 35 020
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Lange Straße 58
89542 Herbrechtingen
Offizielle Webseite: www.herbrechtingen.de
E-Mail-Adresse: info@herbrechtingen.de
Politik
B√ľrgermeister : Dr. Bernd Sipple

Herbrechtingen ist eine Stadt im Landkreis Heidenheim in Baden-W√ľrttemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Herbrechtingen 1899
Herbrechtingen 1899

Die erste urkundliche Erw√§hnung Herbrechtingens stammt aus dem Jahr 774 , als Karl der Gro√üe die villa Hagrebertingas an Abt Fulrad von Saint-Denis verschenkt. Von ihm wird sp√§ter das Kloster Herbrechtingen gegr√ľndet. 1171 verleiht Kaiser Barbarossa dem Kloster Herbrechtingen das Marktrecht . Es kommt gleichzeitig an die Augustiner Chorherren .

Am 15. Oktober 1805 kommt es rund um die Gemeinde zur Schlacht zwischen √Ėsterreichern und Truppen Napoleons .

W√§hrend des Ersten Weltkrieges von 1914 bis 1918 hat Herbrechtingen 118 Kriegstote zu beklagen, im Zweiten Weltkrieg 174 und 85 Vermisste. 1949 erscheint erstmals das Herbrechtinger Wochenblatt, und im Jahr 1953 erh√§lt Herbrechtingen ein neues Gemeindewappen, das bis heute g√ľltig ist. 1974 feiert Herbrechtingen die Gr√ľndung 1200 Jahre zuvor und wird am 7. September zur Stadt erhoben.

Das neu gestaltete Kulturzentrum im Kloster wird nach 4jähriger Restaurierungszeit am 13. September 2002 eingeweiht, ein Jahr später, am 18. Juni , die seit 50 Jahren geplante Umgehungsstraße feierlich eröffnet.

Religionen

Die Einf√ľhrung der Reformation 1552 f√ľhrt zur Aufhebung des Klosters. Seither ist der Ort evangelisch gepr√§gt.

Blick auf die Stadt vom Buigen aus
Blick auf die Stadt vom Buigen aus

Eingemeindungen

  • 1928: Eselsburg
  • 1972: Anhausen, Bolheim, Bissingen
  • 1973: Hausen

Stadtteile

Bolheim

Im Jahre 774 wurde Bolheim erstmals in einem Abschrift erw√§hnt, Urkunden belegen dies aber erst ab dem Jahre 1320 , der heutige Name leitet sich von Bolem (H√ľgel) ab. In der Ortsmitte auf dem Lindenberg, einem Umlaufh√ľgel der fr√ľhzeitlichen Brenz erhebt sich die Kirche von Bolheim, einen Kirchenheiligen hat diese nicht bzw. ist bis heute nicht bekannt. Bei Restaurierungsarbeiten wurde festgestellt, dass die heutige Kirche auf den Grundmauern einer noch viel √§lteren errichtet wurde.

Politik

B√ľrgermeister

  • 1824 - 1831 : Isaak Ruoff
  • 1831 - 1853 : Johann Martin Apt
  • 1853 - 1874 : Gottlieb Rippmann
  • 1975 - 1893 : Knau√ü
  • 1893 - 1907 : Karl Hen√üler
  • 1907 - 1909 : S√§ugling
  • 1909 - 1920 : Johannes Hen√üler
  • 1920 - 1925 : Erwin Spieth
  • 1925 - 1940 : Kirchner
  • 1941 - 1944 : Kaipf (Amtsverweser)
  • 1944 : Wirth (Amtsverweser)
  • 1944 - 1945 : F√∂ll (Amtsverweser)
  • 1945 - 1948 : H√ľbner (Amtsverweser)
  • 1948 - 1971 : Oskar Mozer
  • 1971 - 1995 : Peter Kiefner
  • 1995 -heute: Bernd Sipple

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

FWG 47,5 % +14,2 13 Sitze +4
CDU 29,7 % -3,9 8 Sitze -2
SPD 16,4 % -5,2 4 Sitze -2
DP 6,4 % +6,4 1 Sitz  +1
Andere 0,0 % -12,5 0 Sitze -2

Wappen

Das Wappen in der heutigen Form gibt es seit 1953. Der karierte Balken in der Mitte stammt aus dem Wappen der Augustiner und steht f√ľr das fr√ľhere Kloster. Die Farben Rot und Wei√ü deuten auf die Gr√ľndung durch die Karolinger 774 hin und die beiden R√§der stellen Zierscheiben dar, die auf einem ehemaligen Alemannenfriedhof auf dem Stadtgebiet gefunden wurden.

Partnerstadt

Seit 1989 unterhält Herbrechtingen eine Städtepartnerschaft mit Biatorbàgy ( Ungarn ). Außerdem bestehen Kontakte mit der sudetendeutschen Ortsgemeinschaft Engelswald/Rosental (seit 1977), Karawukowo ( Serbien , seit 1984) und Oberstuben ( Slowakei , seit 1986)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Herbrechtingen ist durch die Bundesautobahn A 7 (Flensburg - F√ľssen) mit dem √ľberregionalen und durch die Bundesstra√üe B 492 (nach Hermaringen) dem regionalen Stra√üennetz verkn√ľpft.

Durch die Brenzbahn (Aalen - Ulm) ist die Stadt an das Schienennetz angebunden.

Ansässige Unternehmen

In und um Herbrechtingen haben sich hauptsächlich kleinere und mittelständische Unternehmen angesiedelt. Zu den bekanntesten zählen Hartmann (Verbandstoffe), Osram (Lampen), Zoeppritz (Textilverarbeitung) und Liegelind (Textilverarbeitung). In einer Kooperation mit der benachbarten Stadt Giengen an der Brenz wurde der Industriepark A7 geschaffen, wo in Zukunft weitere Unternehmen angesiedelt werden sollen.

In Herbrechtingen steht seit 2004 eines der modernsten und gr√∂√üten Biomasse-Kraftwerke Europas, das √ľberwiegend mit Holzabf√§llen der dort ans√§ssigen Firma Sturm befeuert wird. Leistungsdaten des Kraftwerks sind:

  • Stromleistung: maximal 15 MW
  • W√§rmeleistung: maximal 25 MW
  • Brennstoffleistung: maximal 50 MW

Als Nebeneffekt der Vorort-Nutzung der Sägenebenprodukte entfallen dadurch, ca. 2000 LKW-Fahrten jährlich.

Bildung

Im Kernort gibt es neben dem Buigen- Gymnasium und der Grund- und Hauptschule Bibris noch die Grundschule Wartberg und die Wilhelm-Hofmann-F√∂rderschule . In Bolheim besteht eine Grund- und Hauptschule und in Bissingen eine reine Grundschule. Ebenso gibt es seit 2005 neben dem Buigengymnasium die Pistorius-Schule f√ľr behinderte Kinder.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Steinerne Jungfrauen im Eselsburger Tal
Steinerne Jungfrauen im Eselsburger Tal

Museen

  • Museum der Donauschwaben
  • Heimatmuseum in historischem Fachwerkbau

Gebäude

  • Kloster Herbrechtingen mit Kulturzentrum

Naturdenkmäler

  • Eselsburger Tal mit den Steinernen Jungfrauen
  • Landschaftsschutzgebiet Hasenloch westlich des Stadtteils Bolheim

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1744 , 9. November , Ferdinand von Hompesch zu Bolheim (in Bolheim), † 12. Mai 1805 in Montpellier, 71. Gro√ümeister des Malteserordens
  • 1905 , 20. April , Albrecht Uns√∂ld (in Bolheim), 23. September 1995, deutscher Astrophysiker
  • 1956 , 26. November , Udo Tischer , † 4. Februar 1992, deutscher Politiker ( GR√úNE ), MdB .

Literatur

  • Woisch no...? : Herbrechtingen 1900-2000. Geigerdruck, ISBN 3895706930

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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