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Letzte Änderung für Artikel Uhingen: 20.02.2006 13:43

Uhingen

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Wappen Karte
Wappen von Uhingen Deutschlandkarte, Position von Uhingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Landkreis : Göppingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 42' N, 09¬į 36' O
48¬į 42' N, 09¬į 36' O
H√∂he : 295 m √ľ. NN
Fläche : 24,79 km²
Einwohner : 14.027 (Stand: Oktober 2005)
Bevölkerungsdichte : 565 Einwohner je km²
Postleitzahl : 73062-73066
Vorwahl : 07161, 07163
Kfz-Kennzeichen : GP
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 17 051
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchstraße 2
73066 Uhingen
Offizielle Website: www.uhingen.de
E-Mail-Adresse: info@uhingen.de
Politik
B√ľrgermeister : Matthias Wittlinger ( CDU )
Stadtrat :
(Wahl am 13. Juni 2004 ;
26 statt 27 Sitze)
FWG 38,0% (+9,1) - 10 Sitze (+2)
SPD 26,1% (-6,5) - 7 Sitze (=)
CDU 26,0% (-1,3) - 7 Sitze (=)
FDP / DVP 9,9% (-1,3) - 2 Sitze (-1)

Uhingen ist eine Stadt im deutschen Bundesland Baden-W√ľrttemberg und liegt etwa 35 km √∂stlich von Stuttgart im Filstal.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Uhingen liegt im Filstal ungef√§hr 8 km westlich von G√∂ppingen. Der Hauptort erstreckt sich √ľber zwei Bergh√§nge (Haldenberg / Wurmberg und Wasserberg und das dazwischen liegende Filstal. Die Stadt liegt im Landkreis G√∂ppingen und geh√∂rt damit zum Regionalverband Mittlerer Neckar und zum Regierungsbezirk Stuttgart.

Stadtgliederung

Zur Stadt Uhingen geh√∂ren auch die Ortsteile Holzhausen, Sparwiesen und dem Nassachtal bestehend aus den Orten Nassachm√ľhle, Baiereck, Nassach, Diegelsberg (ist kommunalrechtlich seit 1996 ein Ortsteil).

Gewässer

  • Fils
  • Blaubach
  • Butzbach
  • Unterlochbach
  • Nassach
  • Charlottensee, Naturschutzgebiet
  • Epplesee

Geschichte

Der Ortsname von Uhingen reicht in die Merowingerzeit zur√ľck. Er √ľberliefert den Namen eines gewissen Uigo, dem in der Fr√ľhgeschichte des Ortes als Sippen√§ltestem, als Grundherrn oder gar als Siedlungsgr√ľnder eine wichtige Rolle zukam. Die Besiedelung wird durch Bodenfunde eines Gr√§berfeldes aus dem 6. / 7. Jahrhundert belegt. Im Unterschied zum sp√§tmittelalterlichen Ort liegen diese jedoch n√∂rdlich der Fils.

Die erste schriftliche Erw√§hnung erfolgt im Zehntregister des Bistums Konstanz vom Jahre 1275 . Damals war der gr√∂√üte Teil des Ortes im Besitz der Grafen von Aichelberg, die ihn 1332 an ihre Gl√§ubiger, die Grafschaft W√ľrttemberg, verkauften. Zur Uhinger Gemarkung geh√∂rten zun√§chst weitere Gebiete. Sie reichte vom Marbach im heutigen Faurndau √ľber Wangen-Niederw√§lden und Holzhausen nach Diegelsberg und weiter √ľber den Schafhof bei Albershausen nach Sparwiesen. Der Umstand, dass Reustadt bei Hattenhofen und Bezgenriet im Mittelalter kirchlich zur Pfarrei Uhingen z√§hlten, k√∂nnte ein Hinweis darauf sein, dass selbst diese Ortschaften mit Uhingen eng verbunden sind.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bildete Uhingen zusammen mit Sparwiesen und Diegelsberg ein Stabsamt, dem der Stabs schulthei√ü , meist ein herzoglicher Beamter, vorstand. Im Jahre 1847 erfolgte durch den Eisenbahnbau der Anreiz f√ľr einige Firmen hier eine Fabrik zu errichten. In dieser Zeit begann hier auch die Textilindustrie mit der Produktion in den Bereichen Weberei und Textilausr√ľstung.

In den 1920er Jahren schaffte die Motorisierung die Voraussetzung f√ľr das Wachstum der Metallindustrie in der Region. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nahm die wirtschaftliche Kraft des Raumes und die weite Streuung der Gewerbe stark zu. Die Stadtrechte wurden Uhingen am 1. Juni 1997 verliehen.

Religionen

Es gehören

  • 53,4 % der Einwohner der evangelischen,
  • 31,1 % der Einwohner der r√∂misch-katholischen und
  • 5,8 % der Einwohner einer islamischen Religionsgemeinschaft an.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung zwischen 1837 und 2004.

Datum Einwohner
1837 2.093
1907 3.429
17. Mai 1939 4.851
13. September 1950 7.493
27. Mai 1970 11.769
31. Dezember 1983 11.834
31. Dezember 2004 14.487

B√ľrgermeister

Der B√ľrgermeister wird f√ľr eine Amtszeit von acht Jahren gew√§hlt. Am 24. April 2005 wurde Matthias Wittlinger zum neuen B√ľrgermeister gew√§hlt. Bisherige Amtstr√§ger:

  • 1981 - 2005: Klaus Walter ( FWG )
  • seit 2005: Matthias Wittlinger ( CDU )

Wappen

Das Wappen zeigt einen wei√üen Wellenbalken und ein wei√ües rechtes Obereck auf rotem Schild. Im 18. Jahrhundert wurde als Fleckenzeichen ein G√§nsefu√ü erw√§hnt. Das heutige Wappen geht auf einen Vorschlag der Stuttgarter Archivdirektion aus dem Jahre 1912 zur√ľck. Das wei√üe Obereck auf rotem Schild erinnert an das Wappen der Grafen von Aichelberg , die bis 1332 den gr√∂√üten Teil des Ortes und bis 1318 auch Schloss Filseck besa√üen. Der Wellenbalken steht f√ľr die Fils, die durch den Ort flie√üt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Zu erreichen ist Uhingen √ľber die Bundesstra√üen B 10, die direkt am Ort vorbeif√ľhrt, und B 297 (Lorch (W√ľrttemberg) - T√ľbingen).

Bahnhof

Uhingen hat auch einen eigenen Bahnhof an der Filsbahn (Stuttgart - Ulm). Neben den beiden Hauptgleisen Richtung Stuttgart und Ulm stehen mehrere Rangiergleise zur Verf√ľgung, die bis mitte der 90er t√§glich benutzt wurden. Sie werden allerdings seit einigen Jahren nur noch hin und wieder von dem am Bahnhofsgel√§nde ans√§ssigen Lagerhaus Schnitt benutzt. Zudem hat die Firma Allgaier einen eigenen Gleisanschluss, der noch Heute h√§ufig genutzt wird, um Rohware oder fertige Bauteile zu bef√∂rden, hierzu steht eine eigene Rangierlok zur Verf√ľgung. Bis mitte des Jahres 2005 stand auch noch ein drittes Gleis mit Bahnsteig zur verf√ľgung, das allerdings aus nicht bekannten Gr√ľnden abgebaut wurde. Dies f√ľhrt vermehrt zu Versp√§tungen, da jetzt keine Z√ľge mehr in Uhingen halten k√∂nnen, um √úberholt zu werden. Dies ist seitdem entweder in G√∂ppingen oder Ebersbach m√∂glich. Die Strecke von Uhingen zum internationalen Flughafen Stuttgart sind etwa 30 km.

Ansässige Unternehmen

Allgaier Kälble R22 von 1948
Allgaier Kälble R22 von 1948

Gr√∂√ütes Unternehmen am Ort ist die Firma Allgaier , die Werkzeuge , Pressteile und Komponenten f√ľr die Automobilindustrie sowie Sieb- und Aufbereitungsanlagen herstellt. Bekannt ist diese Firma auch f√ľr ihre in fr√ľheren Zeiten hergestellten Traktoren .

Weitere bekannte Firmen in Uhingen sind:

  • BEMO, stellt Modelleisenbahnen her).
  • Kolberg Percussion, Hersteller von Schlaginstrumenten.
  • Plawa, Diarahmen / Digitalkameras und Computerzubeh√∂r.
  • Heinz M√ľller GmbH, Modische Ansteckbl√ľten f√ľr alle Bereiche der Damenoberbekleidung.
  • Bosch, stellt das bekannte Geb√§ck Wibele her.

Es finden sich in Uhingen hauptsächlich mittelgroße und kleinere Industriebetriebe in verschiedenen Bereichen. Insgesamt gibt es circa 3700 Arbeitsplätze.

√Ėffentliche Einrichtungen

Uditorium (Stadthalle)
Uditorium (Stadthalle)
  • 7 Kirchen (Hauptort: 2)
  • Freibad
  • Haldenberghalle mit Hallenbad
  • Haldenberg-Stadion
  • Stadthalle Uditorium mit einem gro√üen (ca. 600 Pl√§tze) und einem kleinen (180 Pl√§tze) Saal
  • Stadtb√ľcherei
  • Ortsb√ľcherei im Teilort Holzhausen

Bildung

  • Hieberschule - Grund- und Hauptschule
  • Grundschule Holzhausen
  • Grundschule Sparwiesen
  • Grundschule Nassachm√ľhle
  • Haldenberg-Realschule
  • Filseckschule (Sonderschule f√ľr Lernbehinderte)
  • Musikschule
  • Volkshochschule
  • 11 Kinderg√§rten mit 21 Gruppen und 520 Pl√§tzen (Hauptort: 6, 10 Gruppen, 245 Pl√§tze)
  • 1 Kindertagesst√§tte mit 4 Gruppen und 86 Pl√§tzen

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

  • Heimatmuseum
Uhinger Rathaus
Uhinger Rathaus
Cäcilienkirche von der Nordseite
Cäcilienkirche von der Nordseite

Bauwerke

Uhinger Rathaus 
Seit √ľber 500 Jahren Sitz der Verwaltung mit sch√∂ner Fachwerkfassade, welches im Jahre 1972 freigelegt wurde.
C√§cilienkirche 
mit dem Rathaus eines der ältesten Gebäude in Uhingen hat eine reich verzierte Kanzel aus dem Jahr 1693 .
Schloss Filseck 
wurde als Burg um 1230 erbaut. Unter Burkhardt von Berlichingen 1597/1598 der Umbau zum Schloss umgebaut. Im Jahr 1971 wurden die √Ėkonomiefl√ľgel das Opfer eines Gro√übrandes. Erst 1989-1994 konnte das Schloss wieder instandgesetzt werden.
Der Berchtoldshof 
wurde im Jahre 1477 erstmals erw√§hnt und ist heute die Stadtb√ľcherei.

Regelmäßige Veranstaltungen

Zum ‚ÄěKandelhock‚Äú, der gr√∂√üten gemeinschaftlichen Veranstaltung der Vereine in Uhingen, kommen jedes Jahr immer tausende Besucher nach Uhingen.

Persönlichkeiten

  • Dieter Hundt , Arbeitgeberpr√§sident und Gesch√§ftsf√ľhrer der Firma Allgaier
  • Martin Cless , ( 1491 - 1552 ) Pfarrer und Reformator
  • Johannes von Hieber , (* 25. Juni 1862 in Waldhausen/Lorch , ‚Ć 7. November 1951 in Uhingen), liberaler Politiker und Staatspr√§sident in W√ľrttemberg

Weblinks

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