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Letzte Änderung für Artikel Kuchen (Gemeinde): 20.02.2006 12:21

Kuchen (Gemeinde)

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Wappen Karte
Wappen von Kuchen Deutschlandkarte, Position von Kuchen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-WĂŒrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Landkreis : Göppingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48° 38' N, 09° 48' O
48° 38' N, 09° 48' O
Höhe : 407 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 8,95 kmÂČ
Einwohner : 5755 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 643 Einwohner je kmÂČ
AuslÀnderanteil : 8,5 %
Postleitzahl : 73329
Vorwahl : 07331
Kfz-Kennzeichen : GP
GemeindeschlĂŒssel : 08 1 17 033
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 11
73329 Kuchen
Website: www.kuchen.de
E-Mail-Adresse: info@kuchen.de
Politik
BĂŒrgermeister : Bernd RĂ¶ĂŸner

Kuchen ist eine Gemeinde in Baden-WĂŒrttemberg und gehört zum Landkreis Göppingen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Kuchen liegt im Filstal in 390 bis 720 Meter Höhe.

Geschichte

Kuchen 1905
Kuchen 1905

Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der Urnenfelderzeit (von 1200 bis 800 v. Chr. ). Römische Siedlungsspuren sind bisher nicht bekannt geworden, doch belegen archĂ€ologische Funde ein merowingerzeitliches GrĂ€berfeld nördlich der Fils. Unklar sind Fundmeldungen, die möglicherweise ein zweites GrĂ€berfeld nahe dem Ort sĂŒdlich der Fils belegen. Der Ortsname Kuchen könnte mit der EisenverhĂŒttung zusammenhĂ€ngen, bei der kuchenförmige Schlacken anfallen. Entsprechende Funde existieren im benachbarten Altenstadt (Geislingen).

Bedeutend fĂŒr die Entwicklung Kuchens wurde jedoch die Anlage der Burg Spitzenberg, die rechtlich möglicherweise als Nachfolger der Ringwallanlage Hunnenburg anzusehen ist. Deren Datierung ist bisher aber unklar (aufklĂ€rende Funde illegaler Grabungen sind in Privatbesitz verschwunden). Kuchen wurde als Planstadt angelegt. Der historische Grundriss, heute durch die Bundesstraße und Neubauten unklar geworden, lĂ€sst die ehemalige Stadtanlage erkennen. Bis vor einigen Jahren waren auch noch Reste einer Befestigung mit Wall und Graben zu erkennen. Abseits der Hauptachse befindet sich die Jakobuskirche. Dort vermauerte Reliefspolien stammen von einem frĂŒheren Kirchenbau, haben aber nichts mit einem frĂŒher postulierten germanischen Heiligtum zu tun.

Erst 1228 wurde Kuchen zum ersten Mal in einem SchriftstĂŒck erwĂ€hnt. Es unterstand damals den Grafen von Helfenstein . Seit 1356 ist das Marktrecht ĂŒberliefert. 1396 kam der Art unter die Herrschaft der Freien Reichsstadt Ulm. Kam Kuchen nach der Mediatisierung auf Grund des Reichsdeputationshauptschlusses zunĂ€chst 1806 an Bayern, so wurde es aufgrund eines Gebietstausches bereits 1810 an WĂŒrttemberg abgetreten. Dort wurde es dem Oberamt Geislingen zugeordnet. Im Jahr 1938 kam die Gemeinde Kuchen zum Landkreis Göppingen.

Religionen

Mit der EinfĂŒhrung der Reformation in Ulm wird auch Kuchen 1531 evangelisch . Lange gab es keine römisch-katholische Bevölkerung mehr im Ort, aber durch den Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Zahl der Katholiken fast die der Protestanten erreicht.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde
zwischen 1837 und 2004.

Datum Einwohner
1837 1.062
1907 2.113
17. Mai 1939 2.506
13. September 1950 3.698
27. Mai 1970 5.335
31. Dezember 1983 5.560
31. MĂ€rz 2004 5.777

Politik

Wappen

Blasonierung: "In geteiltem Schild oben in Rot auf goldenem Vierberg ein stehender silberner Elefant, unten in Silber eine fĂŒnfblĂ€ttrige rote Rose."

WĂ€hrend der Elefant im oberen Teil an die Grafen von Helfenstein erinnert, stammt die Rose aus dem Stadtwappen von Geislingen.

Der goldene Vierberg, der den Elefant trÀgt, stellt die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Stuifen, Hohenrechberg sowie den Hohenneuffen dar.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildungseinrichtungen

Mit der Gottfried-von-Spitzenberg-Schule verfĂŒgt Kuchen ĂŒber eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule . Neben dem gemeindeeigenen SBI- Kindergarten in der ehemaligen Arbeitersiedlung gibt es auch zwei evangelische und einen römisch-katholischen Kindergarten.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Historische Arbeitersiedlung von 1867
Historische Arbeitersiedlung von 1867

GebÀude

  • Die Jakobuskirche
  • Burg Spitzenberg
  • Die Historische Arbeitersiedlung wurde vom damaligen Firmenbesitzer der landesweit grĂ¶ĂŸten Baumwollspinnerei und -weberei fĂŒr deren Arbeiter von 1857 bis 1869 erbaut. Sie war fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse mit vorbildlichen und fortschrittlichen Kultur-, Freizeit,- Versorgungs und Gesundheitseinrichtungen ausgestattet. Ein Teil der Siedlung wurde nach dem Konkurs der Firma SĂŒddeutsche Baumwolle Industrie AG Kuchen (ESBI) ab 1987 fĂŒr ca. 10 Mio Euro saniert.

Weblinks

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